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Nr. 31.

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Kernsprecher: Amt I, Mr. 1508. Telegramm Adresse: " Sozialdemokrat Barlin".

Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2.

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Sonnabend, den 6. Februar 1897.

Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3:

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vom

Der Werth der Vieheinfuhr ist in zwei Jahren um Das Frauenfimmrecht in England. nicht gesagt sein, daß die rednerischen Leiſtungen der beiden Herren etwa gleichwerthig waren. Im Gegentheil. So fein zugespitzt und 120 Millionen Mart zurückgegangen, mindestens ebensoviel In dem englischen Parlament hat vorigen Mittwoch ein haarscharf geschliffen die Pfeile des Herrn v. Marschall also den nothleidenden deutschen Agrarien mehr zugeflossen. Unter Antrag auf Verleihung des Stimmrechts an die Frauen die waren, so platt und abgenügt waren die Nebensarten, deren solchen Umständen lohnt es sich schon, Mitglied einer fleinen, aber einflußreichen Partei zu sein. Daß das deutsche Volk, zweite Lesung pasfirt. Das ist ein Ereigniß, welches nicht sich der weiland Gesandte am großherzoglich weimarischen insbesondere die deutschen Proletarier die Konen für das infolge ohne die verdiente Würdigung bleiben darf, weil es immerhin Hofe bediente. Beachtung verdienen des Letzteren der fehlenden ausländischen Konkurrenz theurer gewordene Fleisch eine Etappe auf der Bahn des sozialpolitischen Fortschritts Ausführungen nur insofern, als dieselben, nach der bezahlen müssen, ist bei der im Deutschen Reich üblichen Politik zu bedeutet. Versicherung des Redners, die ausdrückliche Billigung der selbstverständlich, um sich besonders darüber aufzuregen. Die Frage des Frauenstimmrechts ist in England schon konservativen Fraktion gefunden haben, daraus also auf das Das Problem, unsere Agrarier zufrieden zu machen, ist freilich feit anderthalb Menschenaltern auf der Tagesordnung. Es Verhältniß dieser Herren zum Staatssekretär des auswärtigen unlösbar, dies beweisen ja die ununterbrochenen Fleischvertheuerungss handelte sich aber zunächst um das Stimmrecht für Gemeinde- Amtes geschloffen werden kann. Daß dieses Verhältniß ein Anträge unserer Agrarier. Morgen wird ja wieder das preußische vertretungen; und solchen Frauen, die Grundeigenthum bitterböses ist, das ist heute wohl auch für einen Blinden klar Abgeordnetenhaus die Verhandlungen über den Antrag Ring und Genossen, betreffend die Abwehr von Viehseuchen fortseyen.- selbständig besigen, ist das Gemeinde Stimmrecht in England geworden. auch thatsächlich ertheilt worden. Die Frage des Frauen- Die Feststellung dieser Thatsache, wenn sie nach allem, Freiherr von Manteuffel hat den Borsit in der konfer stimmrechts für die Unterhauswahlen fam erst später was bereits vorausgegangen ist, noch einer Feststellung be- mit den vielen Geschäften, die er als Landesdirektor von Branden vativen Parteileitung niedergelegt. vativen Parteileitung niedergelegt. Er begründete diesen Schritt in Fluß. durfte, ist auch das einzige positive Ergebniß der heutigen Bemerkenswerth ist es und auch bezeichnend, daß die Frage Debatte. Denn alle übrigen Fragen, welche sich an den Fall Leckert- burg zu erledigen habe. Die Angabe ließe sich hören, wenn Herr v. Manteuffel früher nicht noch mehr Aemter in seiner Hand ver nicht zuerst von radikaler Seite angeregt wurde. Die Lützow - Tausch anschließen und ihrer Lösung harren, so vor allem einigt hätte, und wenn man sich nicht der letzten konservativen Chartisten forderten ausdrücklich das allgemeine Stimm die Frage, ob Herr v. Tausch Hintermänner hatte, und wenn ja, Delegirtenversammlung erinnerte. Kurz nach ihr zog die Konserv. recht der Männer das Manhood Suffrage ; und bei wo sie stecken, sind heute noch genau so unbeantwortet, als sie Korrespondenz" gegen die Plötze gar nicht übel dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß bis in die neueste Zeit es bisher waren. Leder, und es hatte den Anschein, als wollten die in Amt überhaupt unter allgemeinem Stimmrecht"( suffrage Es find schon früher in dieser Beziehung Namen genannt und Würden sizenden Konservativen die ärgften Schrei- Agrarier universel) von den demokratischen Parteien ein blos die worden und unser Genosse Bebel, der außerdem in energischer von fich schütteln. Verstärkt wurde diese Vermuthung durch die männliche Hälfte der Bevölkerung umfaffendes Stimm- Weise gegen das Institut der politischen Polizei vorging und Stellung, die der Oberste der Konservativen, eben dieser Freiherr von Manteuffel, gegen den Budapester internationalen Landwirth­recht verstanden worden iſt. Erst die Sozialderen Treiben brandmarkte, nannte auch heute die bekannten schafts- Kongreß genommen hatte. Er war eingeladen worden, hatte demokratie war es, welche das allgemeine Stimm Namen, erzielte aber damit nur, daß v. Marschall für die aber dankend abgelehnt. Das mußte die Plöglinge verschnupfen. recht als wirklich allgemeines Stimmrecht aufgefaßt Herren v. Waldersee und v. Eulenburg die Erklärung abgab, und als nun gar die Konf. Korr." ihre ganze Liebenswürdigkeit und die Forderung aufgestellt hat, daß das Stimmrecht, gleich daß keine Spur auf diese Männer weise und Graf Bismarck zum besten gab, da wußten sie, wie viel es geschlagen. Seit dieser allen anderen politischen Rechten, den Frauen ebensowohl ge- lehnte für sich und seine Familie jede Beziehung zu Tausch und Beit tobte hinter den Kulissen der Kampf um die Macht. Wer den hört wie den Männern. Konsorten ab. In wessen Dienst also dieser geriebene Sieg erringen wird, ob die Agrarier, ob die Hof- Ronservativen, ist Die Bewegung für die politische Gleichberechtigung der Polizeilump Jahre lang gearbeitet und über die reichlichen aur Stunde noch nicht ausgemacht. Borderhand scheint auf beiden Frauen, namentlich für Verleihung des Stimmrechts an die Geldmittel der politischen Polizei verfügt hat, bleibt nach wie Seiten noch das Bedürfniß vorzuliegen, den Widerstreit der Interessen nicht allzu grell hervortreten zu lassen. Aber ein Sündenbock mußte Frauen, geht in England und in Frankreich - den beiden Ländern, vor ein Geheimniß. geschlachtet werden. Und das war der Herr v. Manteuffel. Daß wo diese Bewegung die tiefsten Wurzeln geschlagen hat- von Eine recht interessante Episode aus der Rede des Herrn der Streit noch nicht entschieden ist, geht schon aus der Wahl des bürgerlichen Kreisen aus, zum theil von großbürgerlichen v. Marschall war die Mittheilung, daß die Regierung wußte, Nachfolgers hervor. Der Vorfiß in der Parteileitung wurde dem und selbst aristokratischen Kreisen. In England besonders haben daß wenn sie gegen v. Tausch und Genossen nicht vor ehemaligen Reichstags Präsidenten v. Levehow übertragen. Der die Damen der Aristokratie allezeit in der Politik eine hervorgegangen wäre, von sozialdemokratischer Seite Enthüllungen Mann steht beiden Richtungen der Partei gleich nabe, besitzt ein ragende Rolle gespielt, und da erscheint es nur natürlich, daß in diesen in Vorbereitung waren, welche geeignet gewesen wären, die tonziliantes Wesen, ist schon Exzellenz und braucht nicht mehr zu Damen der Wunsch entstehen mußte, direkt den politischen Autorität des Staates und der Regierung in schwerster Weise ftreben". Er ist heute der Nothnagel. Berschwindet er, dann hat Einfluß auszuüben, den sie bisher nur indirekt ausüben zu schädigen. Wir gestehen, daß diese Mittheilungen sich der Charakter der konservativen Partei abermals geändert. Nach v. Helldorf Herr v. Manteuffel, nach diesem v. Levezow, nach konnten. Es versteht sich indeß von selbst, daß diese Damen uns sehr überraschend kommen. Es mag ja sein, Levezow? Wir hätten garnichts dagegen, wenn wir Herrn von der Aristokratie, gleich den Frauen des Bürgerthums, mit daß man in sozialdemokratischen Kreisen manches weiß, was Blög bald- gratuliren könnten. seltenen Ausnahmen, nicht auf den Gedanken kommen konnten, man da nicht wissen sollte; daß in unseren Reihen aber ein Eine komische Entdeckung hat die Voff. Ztg." gemacht. die Gleichberechtigung aller Frauen zu fordern. Roup gegen v. Tausch und Konsorten in Vorbereitung war, Auch die Bill, welche das Unterhaus am vorigen Mittwoch davon erfuhren wir erst jetzt etwas aus dem Munde des Herrn Das Blatt meint nämlich, daß der Vorwärts"" nach Kräften in zweiter Lesung annahm, geht keineswegs von dem Gesichts- v. Marschall . Es scheint, daß die gereinigte" politische Polizei die Einigung des liberalen Bürgerthums zu hintertreiben punkt der Gleichberechtigung aller Menschen aus. Sie in Bezug auf die Richtigkeit ihrer Feststellungen noch genau viel überflüssige Zeit haben, denn anders verstehen wir nicht, sucht". Die Tante scheint der Meinung zu sein, daß wir recht verlangt blos, daß die bestehenden Bestimmungen des ebenso unzuverlässig ist, wie sie es gewesen ist, als Tausch englischen Wahlrechts auf die Frauen ausgedehnt werden und Konsorten noch im Amte waren. Der morgige Tag bringt wie uns das Blatt Neigung zu solch zweckloser Arbeit unter­sollen. Nun hat aber England bekanntermaßen nicht das all- Fortsetzung der heutigen Debatte, all die sich dann stellen kann. Die paar Mal, wo wir es überhaupt der Mühe werth gemeine Stimmrecht; das Wahlrecht hängt dort an ver- eine Erörterung über die neueren Maßnahmen gegen die gefunden haben, von dem liberalen Einigungsgetute Notiz zu schiedenen Bedingungen, die zum großen Theil mit dem Polen sowie eine Unterhaltung über den Werth der Handels- nehmen, haben wir zwar auf die Bedeutungslosigkeit dieser Eigenthums-, Pacht- und Miethsverhältniß zu thun haben verträge anschließen wird. In letzterem Punkte ist zu ganzen Mache hingewiesen, daß wir aber irgendwie An= und so formulirt sind, daß sie zwar die größere Hälfte der bemerken, daß heute Herr v. Marschall sich in sehr energischer strengungen gemacht haben sollten, den Herren Bachnicke und männlichen Bevölkerung einschließen, die große Mehrheit der Weise für die Politik der Verträge aussprach, was wohl als Rickert die Kreise zu stören, wer das behauptet, der muß eine Frauen jedoch nicht berühren, weil das Eigenthum, die Bacht, ein Aviso aus der Reichskanzlei nach dem preußischen sehr starke Phantasie haben. Ob einig oder getrennt, wird der ,, wirkliche Liberalismus" bei den nächsten Reichstags­die Miethe u. s. w. in der ungeheueren Mehrzahl der Fälle Minifterium hinüber zu betrachten ist. wahlen schlechte Geschäfte machen, ja er würde von dem Mann besessen und bezahlt wird, und nicht von Wie die kleinen Mittel" arbeiten. Bekanntlich war es aus den Reihen der parlamentarischen Parteien über­der Frau. Immerhin ist die Zahl der Frauen, denen durch die der gegenwärtige Landwirthschaftsminister, der das Wort von den haupt verschwinden, wenn nicht voraussichtlich die dem Parlament vorliegende Bill das Wahlrecht verliehen fleinen Mitteln" erfand, die angewandt werden müßten, der Land- Arbeiter wieder in einer Reihe von Kreisen in die Lage würde, eine ziemlich beträchtliche; sie wird von den Urhebern wirthschaft zu helfen, so lange die großen Mittel nicht zu haben tommen würden, zwischen zwei Úebeln wählen zu müssen. Da der Bill auf eine halbe Million veranschlagt. Das ist freilich seien. Anfangs verhielten sich unsere" Nothleidenden" sehr skeptisch

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nicht ein Zehntel der Frauen, die bei wirklich allgemeinem zu diesem Programm, auf die Dauer scheinen sie aber doch recht nun in einer solchen Situation die Liberalen für die Arbeiter Wahlrecht für das Unterhaus zu wählen hätten. Allein ist gut dabei zu fahren. Zu den kleinen Mitteln" gehört auch zwar nicht die besseren aber doch die ungefährlicheren Gegner einmal das Prinzip des Frauenstimmrechts für das Unter- das Absperren ber Grenzen gegen die Vieh sein werden, so wird voraussichtlich, wie es ja auch bei den haus anerkannt, so wird dieses Prinzip auch sehr bald zu einfuhr. Selbstverständlich geschieht diefes in allen Fällen letzten Wahlen der Fall war, wieder ein Zahl Liberaler in und ausnahmslos nur der vom Auslande drohenden den Reichstag kommen, die aus eigener Kraft zu wählen die ausgedehnterer Anwendung gelangen, und das allgemeine Stimm Seuchengefahr" wegen. Thatsache aber ist, daß diese Absperrungen Partei niemals im stande mwäre. recht, welches sich in England nicht mehr lang wird zurück- fich dem Amtsantritt des gegenwärtigen Landwirthschaftsministers Die Tante Voß mag also ganz ruhig sein; Angst vor den halten lassen, kann dann unmöglich auf die Männer beschränkt v. Hammerstein- Lorten im Anfang des Jahres 1895 mit aller Liberalen kennt man in unseren Reihen nicht. Im Gegen werden. Energie eingesetzt haben und daß zur Zeit fast sämmtliche Grenzen theil, als Postenhalter, bis so lange wo wir nachrücken, find Die Bill gelangt jetzt vor jetzt vor das Komitee in des Deutschen Reiches gegen die Vieheinfuhr gesperrt sind. In den England ist das parlamentarische Verfahren verschieden norddeutschen Hafenstädten besteht für auf dem Seeweg eingeführten die Herren uns unter Umständen sogar sehr bequem. denn von dem bei uns üblichen und die Aussichten auf Annahme Bieh vierwöchige Quarantäne; aus Amerika darf zum Schuße fehlt es ihnen auch nicht an dem bösen Willen, so doch an sind durchaus nicht hoffnungslos. Sie sind es umso weniger, gegen das Terasfieber" tein Rindvich und frisches Rindfleisch ein- dem Vermögen uns zu schädigen.- geführt werden; Holland , Belgien , Frankreich , Rußland find Chronik der Majestätsbeleidigungsprozesse. Gestern ver­als unter den Konservativen, und zwar infolge der Propaganda für Rindvieh und Schweine, Holland und Belgien auch für Milch, handelte die Straftammer in Ronstanz gegen den Handlungsgehilfen Disraeli's , der ein tapferer Verfechter der Frauenrechte war, Dänemark und Rußland auch für Schweinefleisch gesperrt; Defter Alfred Kaiser von hier wegen Majestätsbeleidigung. Der Denunziant eine sehr starke Strömung für das Frauen Stimmrecht vor reich ist für Schafe und Schweine gesperrt, die Einfuhr von Rind- Haller, Reporter der nationalliberalen ,, Konst. 3tg.", gab die Möglichkeit handen ist. vieh fast unmöglich gemacht. Und Thatsache ist ferner, daß unter zu, sich verhört zu haben. Die Begleiter Kaiser's hatten die Aeußerung Was immer das Schicksal der Bill sein möge die dem Druck diefer Maßregeln die Vieheinfuhr im Laufe weniger auch nicht gehört. Der Staatsanwalt stellte keinen Strafantrag und Frage des Frauenstimmrechts für das Parlament wird Jahre ganz unglaublich zurückgegangen ist. Nach dem soeben er- der Gerichtshof sprach den Angeklagten frei. in England nicht mehr von der Tagesordnung verschienenen Jahresnachweis für den auswärtigen Handel im Jahre 1896 wurden eingeführt schwinden; und in die englischen Arbeiter sezen wir das Vertrauen, daß sie an stelle des bürger­lichen Stimmrechts für Frauen der besitzenden Klasse, und stelle des jetzigen buntscheckigen und unvoll­allgemeine ständigen Wahlrechts für Männer Wahlrecht erkämpfen werden, das gleichmäßig für Männer und Frauen gilt.

an

das

Politische Uebersicht.

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Kühe. Ochsen Sungpiel

Kälber

Schweine

1894

1895

1896

·

153 310

113 712

.

82 228

62405

82 882 51.553

106 408

88 044

·

23 634

.. 710 128

15 665 345 495

65 876 9 660 108 091

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Deutsches Reich .

- Den Beugnißzwang in Disziplinarsachen muß heute die Nordd. Allg. 3tg." vertheidigen. Es muß schlecht um die Sache stehen, wenn selbst schon norddeutsche allgemeine Gründe für fie ins Feld geführt werden müssen.

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Das Landgericht in Essen hat in Sachen Schröder Damit sollten doch unsere einheimischen, vaterländisches Vieh und Genossen( Effener Meineidsprozeß) den Wiederaufnahme- Antrag Denn züchtenden Agrarier zufrieden sein. da man feinen zugelaffen und eine erweiterte Beweiserhebung angeordnet. Grund hat anzunehmen, daß im Laufe der letzten beiden Bismard's parlamentarische Thätigkeit Jahre bei der günstigen Geschäftskonjunktur der Fleisch - Dem Bureau des Herrenhauses ist folgendes Schreiben des Berlin , 5. Februar 1897. tonfum im Deutschen Reiche zurückgegangen ist, so muß das, Herrn von Friedrichsruh zugegangen: Aus dem Reichstage. Die heutige Sigung verdiente was weniger eingeführt worden ist, den deutschen Agrariern voll die Ueberschrift: Duell zwischen dem Grafen Limburg - Stirumunuze gekommen sein. Dies geht auch aus der verstärkten Ein­fuhr von Futtermitteln hervor. Die Einfuhr von Hafer ist gegen und Freiherrn v." Marschall ". Zwar hat keiner der Herren das Vorjahr von 2 387 240 auf 4.950 541 Doppelzentner, Mais von die Debatte eingeleitet, trotzdem aber bildeten ihre Ausführungen 3 238 275 auf 8213 509 gestiegen; ebenso ist die Einfuhr von Stroh, den Mittelpunkt der Auseinandersetzungen. Damit soll freilich Kartoffeln, Futtergewächsen, Erbsen und Wicken gestiegen.

" Dem Bureau des Herrenhauses theile ich ergebenst mit, daß ich dem von der wirthschaftlichen Vereinigung des hohen Hauses angenommenen Antrag des Herrn Grafen v. Frankenberg ( betr. Margarine) beitrete."

Mit dem Fernsprecher hätte sich die Geschichte noch einfacher machen lassen.