und in der Alexanderstraße schoß ein Posten in das Menschen verlangen, daß die militärische Ueberhebung in ihre Schranken

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Laufe der letzten Jahre unschuldige Kinder erschossen, die es ge- 1 brauch, der mit der Wasse getrieben wird, niemals energischen| stellt sich heraus, daß sie nicht geflunkert hat, so soll wagt hatten, einen Wachtposten zu hänseln; auf Uebungsplätzen Widerspruch erheben, sie braucht die Bajonette und deshalb muß haarklein erfahren, wie es im Zukunftsstaat aussieht, wurden Leute niedergestreckt, denen man nach ihrem Tode dann sie mit den Militärbehörden liebäugeln, wie es in den Verhand Die Stiefel geputzt, die Straßen gereinigt, wie gegessen, nachsagte, sie wären betrunken gewefen- obgleich der Nachweis lungen der Berliner Stadtverordneten- Versammlung, die Jedermann trunken, gelernt, gearbeitet, kurz wie gelebt wird- hierfür selbstverständlich nicht zu erbringen ist. In der Oranien- im Gedächtniß sind, klar zu Tage getreten ist. Das soll Alles bis aufs Tüpfelchen über dem i. straße wurde bekanntlich ein Mann lebensgefährlich verwundet, uns aber nicht abhalten, immer und immer wieder zu Nur noch eine Frage an die Leipziger Zeitung gewühl hinein, und machte Jemanden dauernd erwerbsunfähig, zurückgewiesen wird. Wir wollen nicht in die Zeiten des dreißig Auf wen glaubt sie mit solchen Kindereien einen der mit der Sache überhaupt nichts zu thun gehabt haben wollte. jährigen Krieges zurückversetzt werden, wo der Soldat in zynischem druck zu machen? Hält sie ihre Leser für so dumm, In Kottbus wurde vor wenigen Tagen ein Schlossermeister Uebermuth sagen konnte: Der Bauer ist doch gewissermaßen auch sie derartiges Zeug glauben? Nun, dann stellt sie unter Umständen erschossen, die in unserer Zeitung largelegt ein Mensch". Nicht das mititär, sondern die arbeitende, werthe Gesinnungsgenossen ein sehr schlechtes Komplimentzen worden sind. schaffende Bevölkerung ist der erste Stand des Staates, und als aus. Arbeiter lesen die Leipziger Zeitung" nicht. Wir haben diese Vorfälle nur nach dem Gedächtniß zitirt, sich die Vertretung der Bourgeoisie in der Berliner Stadtver­Ordnungsparteiler, politischen Anstand lehrend es ist möglich, daß wir das eine oder andere Ereigniß über- waltung unfähig gezeigt hat, Leben und Gesundheit ihrer Bürger sehen haben. Aber soviel geht doch aus dem hier Angeführten zu schäßen, so wird sich im deutschen Reichstage wahrscheinlich das ist ein Schauspiel für Götter. Der moralpredig zweifellos hervor, daß wir es hier mit einer öffentlichen ein Vertreter des Proletariats finden, der den Kriegsminister Reinicke ist lange nicht so komisch, weil er im Grunde Kalamität zu thun haben, die entschieden der Abhilfe bedarf. fragen wird, wie lange die Niedermegelung von Staatsbürgern ein tüchtiger Kerl ist. Dieses Schauspiel wird uns Ohne alle Frage ist es eine Ungeheuerlichkeit, daß die im letzten Viertel des neunzehnten Jahrhunderts eigentlich noch Leipziger Tageblatt " und anderen Reaktionsblättern Militärbehörde sich ein Recht über Leben und Gesundheit der dauern soll?! geben, die folgende Notiz bringen: Staatsbürger anmaßt, und daß die Ausübung dieses vermeint­lichen Rechtes dem diskretionären Ermessen von Personen an­heimgegeben wird, die, außer mit einem geladenen Gewehr, nur noch mit einer sogenannten Instruktion" versehen sind. Wer kennt diese Instruktion und wer ist verpflichtet, diese Instruktion zu kennen? Die Unkenntniß der Geseze schützt bekanntlich nicht Unsere neuliche Notiz, in welcher wir ein niederträchtiges vor Strafe: aber dieser Rechtsgrundsay auch auf militärische An- Bubenstück gegen einen Verstorbenen annagelten, scheint ihre ordnungen ausdehnen zu wollen, das heißt denn doch, das ge- Wirkung nicht verfehlt zu haben. fammte Staatsleben in die militärischen Reglements einkapseln zu wollen. Ein Militärposten ist nur seinen Vorgesetzten Rechen- Die Breslauer Gerichtszeitung", von der die schändliche schaft schuldig, im besten Falle untersucht ein Militär- Berleumdung ausging, daß Kräcker einen Parteigenossen im gericht ein Vergehen gegen die militärische Vorschrift: der Bürger, das Volt, die Gesammtheit erfährt fast niemals, wie" Sozialdemokrat" als Spiel denunzirt habe, versucht in ihrer die Militärbehörde über das Schießen der Wachtposten denkt. Nummer 41 vom 12. d. M. die Sache auf ein anderes Gebiet zu Doch nein, bisweilen ficferte doch etwas in die Oeffentlichkeit, spielen, indem sie heut behauptet: Kräcker habe sich von Leuten, und jedesmal war es die Nachricht, daß der Schüße zur Be- die als überwiesene Majestätsbeleidigungs- Denunzianten aus der lohnung für sein tapferes Verhalten befördert wurde. Die mili- sozialdemokratischen Partei ausgestoßen worden waren, allmonat- jezt nur diejenigen Blätter gethan, welche uns tärischen Vorgesetzten scheinen es also für eine besonders hoch­herzige und ritterliche That zu halten, wenn ein wohlbewaffneter lich 250 M. Schenken lassen. Mann aus sicherer Entfernung einen Trunkenen niederschießt.

Die militärische Instruktion ist nun immer so abgefaßt, daß dem Soldaten nichts übrig bleibt, als bei dem geringsten Wider stande von seiner Feuerwaffe Gebrauch zu machen. Er ist auf feinen Platz gebannt, er kann sich also beispielsweise eines Flücht lings nur bemächtigen, wenn er ihn durch sein Geschoß nieder­streckt. Das ist das Recht sowohl der Schildwachen wie der jenigen Mannschaften, die zur Eskorte von Arrestanten wer­wandt werden. In Berlin wurde vor einigen Jahren ein Soldat, der den Versuch machte, seinen Kameraden, die ihn nach dem Arresthause begleiten sollte, zu entfliehen, durch einen Gewehr schuß schwer verwundet. Wenn man hiergegen einwendet, daß

das mit der Instruktion der Wachtposten nichts zu thun hätte, so muß darauf hingewiesen werden, daß der Schuß damals auf offener Straße abgegeben wurde, und daß das Leben der vielen Bassanten ebenso bedroht war, wie das des militärischen Misse­

thäters.

Wir leben doch, wie man uns in der Schule lehrt, in einem wohlgeordneten Staat und in feinem lager. Die militärischen

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Politische Uebersicht.

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,, Sozialdemokratische Blätter haben verschiedene S stücke veröffentlicht, welche mit der Bezeichnung vertra versendet worden waren, also nur durch einen Vertrauens oder auf noch weniger lobenswerthe Weise in ihren Be fommen sein fönnen. In unserer heutigen Gesellschaft gil solches Verfahren, wenigstens unter anständigen Leuten, unehrenhaft; es mag das aber ein Vorgeschmack von sein, was man von dem sozialistischen Zukunftsstaate", er zu Stande käme, im Punkte der guten Sitte zu erw hätte,"

So diese herrlichen Anwälte der guten Sitte". Die Predigt geht gegen uns, und sie soll un möglichst vielen Indiskretionen ähnlicher Art stärken. trauliche" Schreiben privater Natur zu veröffentlichen allerdings unanständig und unehrenhaft, aber das haben Diese Moralvorlesung halten. Sie haben sich bei Auch diese Behauptung ist erlogen; es handelt sich nicht um schiedenen Gelegenheiten, als sie noch die Livree de ein Gnadengeschenk", sondern um eine Kräcker rechtmäßig zu- tanzlers trugen, nicht entblödet, private Sch kommende Abfindung, welche unter Theilnahme von Partei- stü cf e ſtrengst vertraulicher Natur zu veröffentlichen, durch Haussuchungen und schnöden Vertrauens­genossen festgestellt wurde, deren Namen dafür bürgen, daß sie Amts mißbrauch in ihre, oder ihres Brodgebers einer unehrenhaften Handlung niemals ihre Zustimmung gegeben gekommen waren. Vertrauliche" Schriftstücke von öff haben würden. lichem Interesse, wie die von uns mitgetheilten,-G Indem wir unsere neuliche Notiz in allen Punkten aufrechtstücke, die nur geheimgehalten werden sollen, um das öffent erhalten, lehnen wir es ab, der Breslauer Gerichtszeitung" auf Interesse zu schädigen, so I che ,, vertrauliche", und die an uns gerichteten Fragen zu antworten und sehen der uns vertrauliche Schriftstücke zu veröffentlichen, haben wir angekündigten Klage mit großer Seelenruhe entgegen. bloß das Recht, sondern die Pflicht.

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Annageln müssen wir folgende Leistung des amtlichen Organs der sächsischen Regierung der Leipziger 3tg": Mit Bezug auf unseren Artikel vom vorigen Mittwoch " Die Bekämpfung der Sozialdemokratie" schreibt das ge­

nannte Blatt:

Den Wortlaut ihrer Ant­

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Vertrauensbruch" in unsere Hände gekommen, sondern Und die betreffenden Schriftstücke sind auch nicht dadurch, daß die Verfasser und Versender sich in der ihrer Leute geirrt hatten, und zufällig an die Un das heißt an ehrenhafte Leute gekommen waren Hoffentlich können wir dem öffentlichen Interesse wieder einen ähnlichen Dienſt leisten.

Das Programm der Sozialdemokratie. Zwetmal haben Interessen haben mit dem Erwerbsleben der Bürger nichts zu die sozialdemokratischen Führer auf unsere Frage, wie sie thun; es ist daher unbegreiflich, was die vielen militärischen sich denn die Einrichtung ihres Zukunfsstaates denken, aus- An den Kongres in Halle hat das Revolut lange der moderne Staat das Recht hat, die waffenfähige Jugend weichend geantwortet und nur indirekt zugegeben, daß sie| Zentral- Komitee zu Paris die folgende Zuschrift geri " An die deutschen Sozialdemokraten! Das für bestimmte Zwecke in den Kasernen zu trainiren, mag er das das selbst nicht wüßten. thun- dann aber kann er das Militär aus dem Verkehr der worten finden unsere Leser in unserem Leitartikel vom vorigen tionäre Zentral- Komitee sendet den deutschen Sozial Städte hinausziehen, er kann die Soldatesta- denn zu einer Montage.com odst fraten, die zum Kongreß in Halle versammelt sind, b solchen soll die Armee immer mehr gemacht werden Heute aber antwortet das offizielle Organ der Partei lichen Gruß und Glückwunsch. in befestigten Lagern halten, wo die Lieutenants auf unsere wiederholten Anzapfungen direkt und ohne die Der Kongreß zu Halle hat nicht nur die Organ ihre wattirten Röcke spazieren führen können, und wo das herr- bisherigen Sephismen: Ebenso gut könne man verlangen, zu schaffen, und damit der sozialdemokratischen Parte liche Kriegsheer" die Schneidigkeit und die neuen Schußwaffen am daß die Sozialdemokraten das Wetter im Zukunftsstaate neue, unwiderstehliche Waffe zu schmieden; er ist au eigenen Leibe probiren kann. Vielleicht würde der Hang zur Soldatenspielerei, auf den ja so bedeutend spekulirt wird, fich prophezeiten. Wie der Zukunftsstaat gemacht werden solle, Feier des großen Sieges, der nach langen und dann auch sehr bald verlieren. Das hauptstädtische und industrielle das wissen wir nicht, und zwar deshalb nicht, weil es von Kämpfen über die Alera des Belagerungszustandes un Proletariat hat diesen Hang- wenn er jemals vorhanden war den Umständen und Bedingungen abhängt, unter denen sich Verfolrungen erfochten wurde; er ist die glorreiche -überhaupt längst eingebüßt, und die Mehrzahl der Bevölkerung die Umgestaltung vollzieht." jener realistischen Politik, die fest, klug und unentwe würde, wenn es möglich wäre, auf die Segnungen der Ferien- Also merkt es Euch, Ihr Arbeiter. Ob der sozial- gleich, den sozialistischen Parteien aller Länder ein Kolonien überhaupt verzichten. demokratische Staat, für den Ihr seit Jahrzehnten Geld- giebt, die fern von allen Personenfragen, Utopistereie Außer den militärischen Ehrenwachen giebt es bekanntlich auch opfer bringt und Euch von den Unterführern tyrannisiren Sektivereien nur eine Absicht haben und nur ein Sicherheitswachen, d. h. Posten, denen die Bewachung staatlichen laßt, überhaupt jemals zu Stande kommt und wie er aus folgen: Die Befreiung der Arbeiterklasse und der Tri Materials übertragen ist. Wie wenig gerade diese ihren Zwecken Eure der sozialen Gleichheits- Republik. genügen, zeigt ein Vorfall, der sich, als eines der neuen Gewehre ſehen wird, ist so unbestimmt wie das Wetter. eingeführt wurde, in einer benachbarten Festung zutrug. Ein Führer erklären es jetzt offen und ohne alle Umschweife: Bataillon war probeweise mit der neuen Schußwaffe ausgerüstet, Wie der Zukunftsstaat gemacht werden soll, das wissen und die fremden Regierungen hatten ein Interesse daran, ein wir nicht."

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Wir begrüßen Euren Sieg als Unterpfand neu größerer Siege, für die vor allem jene Einmüthig Einheit in allen Handlungen Gewähr bietet, deren

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Exemplar der neuen Waffe zu besigen. Einem gewandten Spizbuben So die Leipziger Zeitung". Wer unseren Artikel neben Ausdruck der Kongreß von Halle ist. gelang es, nachdem er sich in eine Difiziersuniform gesteckt hatte, diese Bemerkungen hält, sieht sofort die Schamlosigkeit, aber Mit unseren Wünschen aber senden wir Euch ein Gewehr aus der Kaserne zu stehlen, obgleich das Gebäude auch zugleich die Albernheit der Verdrehung. Der Leipz. Zeugniß unserer Solidarität, jener sozialistischen Soli war. Als das Gewehr am nächsten Tage vermißt wurde, befand an allen vier Seiten durch Wachtposten auf das Schärjste bewacht Zeitung" wollen wir übrigens, Böses mit Gutem vergeltend, die besonders am 1. Mai an den Tag trat und meh es sich bereits auf dem Wege ins französische Kriegsministerium. einen freundlichen Vorschlag machen: wir wollen ihr die mehr die Masse des Proletariats der sozialistischen Man sieht, daß in Friedenszeiten die militärischen Wachen Geheimnisse des Zukunftsstaats enthüllen, wenn sie uns folgen läßt. Sie ist bereits die beste Bürgschaft des uberflüssig und schädlich sind. Sie verfehlen ihren Zweck, sie be- vorher sagen will, wie ihr deutscher Gegenwarts friedens, der den Militarismus und Cafarism lästigen die Bevölkerung. Die Bourgeoisie wird gegen den Miß- st a at heut über's Jahr aussehen wird. Thut sie das, und damit auch den Kapitalismus mit dem Unte

einträchtige. Es erschien ihr als ein namenloses Unglück, Alle Personen von Distinktion gingen dahin, es ge- sie schienen ihr unangenehm und sie versuchte ihn lach daß ihr jeden Lebensgenuß vergällte. hörte gleichsam zum guten Zon, und in Anbetracht dessen guter Manier davon abzubringen. Seine Beseitigung wurde fortan das einzige Ziel, dem fügte sie sich von vornherein in alle Unbequemlichkeiten und Lix solle gehen, Lix habe hier nichts zu thun ihre geringe Energie zustrebte. Leiden, die diese Prozedur mit sich bringen würde. brauche Lix nicht. Als aber Augen und Finger des Sie hatte beständig einen Arzt, außerdem durchblätterte Sie brauchte doch wenigstens nichts selbst dabei zu Wüstlings nur um so dreister wurden, schauderte f ste selbst die verschiedenen Broschüren über Fettleibigkeit thun, das war ihr Trost, sie brauchte nur zu leiden; und Male wie im Widerwillen zusammen. Sitte und und begann bald nach der einen bald nach der anderen litt sie denn jetzt nicht? Und welche Qualen würde eine heit dämmten hier etwas zurück, das bereits in jeber Methode, wie es ihr gerade paßte, sich zu behandeln. Als eitle Frau nicht willig auf sich nehmen, um die Möglich- dieses Körpers lebte und ihr doch nicht völlig zum Banting ihr Orakel war, enthielt sie sich des Biers und feit herbeizuführen, wieder schlank und wohlgeformt aus sein gekommen war. Sie befand sich in einem ewigen Rausche trank nur Wein; Mehlspeisen und Fett waren verpönt, zusehen? aber sie entschädigte sich um so reichlicher am Fleische. Als Sie lächelte bei dem Gedanken, wieder schön zu sein, gnügungen und gesellschaftlichen Zerstreuungen, sie hatte sie aber Eckstein durchgenommen, erkannte sie mit Ver- und blickte nach ihrer Tochter Silvia, von der man sagte, was sie bisher begehrt, was konnte sie noch wollen gnügen, daß diefer in seiner Diät Fett, und sogar in reich- daß sie ihr gleiche und die trotz aller leppigkeit, deren sich wußte es heute noch nicht genau, sie fürchtete sich licher Menge erlaubte, sie entschied sich sofort für diesen, die junge Frau bereits erfreute, doch von einer so be- einzugestehen, was sie nicht wollte. denn sie es gern. Nun war Schweninger in der Mode, zaubernden Anmuth und Grazie war. Sie mußte gerade der alles Getränke perhorreszirte, sie versuchte es auch so gewesen, dachte Frau Field, und es that ihr jetzt nur damit, und litt an zwei Tagen wirklich Durst, um ami leid, daß sie damals gar nicht wußte, wie schön sie war. dritten zu der Erkenntniß zu kommen, daß eine solche Diät Aber sie nahm sich vor, sobald nur ihr Fett wegmassirt zu radikal sei und nothwendig zu einer allgemeinen Ver- war, wieder anspruchsvoller zu werden, o gewiß sie hatte trocknung führen müsse. Dahin wollte sie nicht kommen, noch das Recht dazu.

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Hanna war diesem petit comité zugezogen word wohl sie augenscheinlich für alle hier in Frage Dinge nicht jenes Interesse zeigte, das bei einem Mädchen vorausgesetzt werden konnte. Mama war au jede Art Zurückhaltung gewöhnt, aber heute dieselbe ungeduldig. bewahre, sie dünfte sich ohnedies schon schlanker. Sie Auch in diesem Augenblick hingen ihre Blicke an ihrer Wenn Du Dich so gleichgiltig verhältst, wie jo schnürte sich immer start und als nun nach und nach der Tochter Silvia, jezigen Baronin Waller, die vor einem denn Papa dafür interessiren?" flüsterte Frau Field Stoff ihrer Taillen nachgab, sich dehnte und sie darin etwas großen Spiegel stand und in lachender Begehrlichkeit Stoffe ärgert zu. Wenn man Dich ansieht, könnte man freier athmen konnte, so nahm sie dies freudig und gläubig und Spizen, Hüte und Ueberwürfe probirte. Diesem glauben, es handlessich um ein Nichts, um ganz unbeb für ein Anzeichen beginnender Magerfeit. In Wahrheit jungen Gesicht, mit dem dunkelblonden üppigen Haar, dem Dinge." " ent " Ich hatte sie wenigstens für überflüssig, aber wurde sie immer dicker, denn Dasjenige, was allein herrlichen Teint, standen alle Formen und Farben vortreff geeignet gewesen wäre, ihr eine normale Leibesbeschaffenheit lich, und unter allen Anwesenden herrschte nur eine Stimme Hanna, und ihr Ton war so klar und kühl, wie ein zu verschaffen, mäßige Kost und mäßige Arbeit, nebst viel der Bewunderung. Bewegung in frischer Luft, konnte bei einer so vornehmen Auch der Gatte, Baron Alexis Waller, umschmeichelte Dame natürlich nicht in Betracht gezogen werden. Ihre sein Weibchen mit süßen Blicken und tändelnden Neckereien. Bequemlichkeit durfte nicht angetastet werden. Schon be- Er war vorhin mit einem Strauß frischer Rosen gannen sich aber die Leiden der Fettleibigkeit einzustellen eingetreten und wollte denselben eigenhändig in Silvia's und der Arzt verordnete eine Massagefur. Gürtel stecken, wurde jedoch bedeutet, daß der Augenblick Der träge Muskelapparat, der selbst keiner Anstrengung dafür schlecht gewählt sei. Er begnügte sich nun, zugleich mehr fähig war, sollte durch Knetungen und Reibungen, mit der Modiftin, an seiner Frau herumzufingern, hier den durch die Arbeit und Anstrengung einer anderen Person Umwurf über die vollen Schultern zu breiten, und ihn wieder in seiner Thätigkeit gehoben und dem verkümmern wieder zurückzuschlagen, da ein Band zu knüpfen, hier einige den Zellengewebe verjüngende Kraft zugeführt werden.

morgen.

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Mama Field's erhitztes Gesicht röthete sich " Du bist immer so parador, Hanna, wir könn doch nicht mit dem Nothwendigen begnügen."

Die Modistin fühlte sich berufen, zu interveniren Euer Gnaden, es wäre schlimm für uns und ganze Industrie, wenn unsere hohen Herrschaften Luxus abgewöhnen sollten, das Unglück ist, daß sic brauchen, aber nicht zu viel."

Falten zu drapiren, oder eine Rüsche weißer Spigen um nehm, sie war einmal ärgerlich, und da sie sich an

Natürlich mußte sie nach Amsterdam , zu Doktor ihren noch weißeren Hals zu legen. Megger.

Sie zuckte unter jeder seiner Berührungen zusammen, I

Frau Field's kleines rundes Näschen rümpfte nicht wagte, so entleerte sich ihre Galle gegen die ( Fortsetzung folgt.)

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CORERCUSSION

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