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Mittwoch, den 5. November 1890.

7. Jahrg.

Berliner Volksblatt

Organ für die Interessen der Arbeiter.

"

Das Berliner Volksblatt"

rscheint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei in's Haus vierteljährlich 3,30 Mark, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pf. Einzelne Nummer 5 Pf. Sonntags- Nummer mit dem Sonntags- Blatt" 10 Pf. Postabonnement 3,30 Mart pro Quartal. ( Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1890 unter Nr. 892, V. Nachtrag.) Unter Kreuzband, täglich durch die Expedition, für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mark, für das übrige Ausland 3 Mark pro Mount.

Insertionsgebühr

beträgt für die 5 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins- und Versammlungs­Anzeigen 20 Pf. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Erpedition, Berlin SW., Beuthstraße 3, sowie von allen Annoncen- Bureaur, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3-7 Uhr Nachmittags, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt VI. Nr. 4106.

Redaktion: Beuthstraße 2.- Expedition: Beuthstraße 3.

An die Parteigenossen!

.

Die Entwickelung des gesetzlichen Kranken- Versicherungs- ringen Vermehrung der Mitgliederzahl bei den eingeschrie­wesens während der ersten vier Jahre seines Bestehens benen Hilfskassen. Die Novelle vom 5. Mai 1886 macht In der Zeit vom 1. Juli bis zum 30. September dieses kommt in der Anzahl der versicherten Personen deutlich sich, wie Wirminghaus, der die Kassenstatistik in den Jahres gingen bei dem alten Parteivorstand nachfolgende Bei zur Erscheinung. Die Zahl der versicherten Personen, Jahrbüchern für Nationalökonomie" eingehend besprochen träge ein: einschließlich der Knappschafts - Kassenmitglieder war am hat, in dem Aufschwung der Zwangskassen deutlich be­Für den Wahl- und Diätenfonds: 15. sächsischer Wahlkreis Schluß des Jahres 1885: 4 665 918, Ende 1888 da merkbar. 30 M., Lobtheen in Mecklenburg 11 M., Schuhmacher Dresdens gegen 5 920 568; berücksichtigt man die Knappschafts - Die Dauer der Krankenunterstützung gehört zu dem be­30 M., Sammelbetrag des Londoner Sozialdemokrat" 1. Rate Rassenangehörigen nicht, so sind die entsprechenden Zahlen deutsamsten Momente dieses Zweiges des Versicherungs­6000 m., 2. Rate 12 200 M., Uetersen 50 M., Mann im Mond 4 294 173 bezw. 5 516 461. Die Reichsstatistik befaßt sich wesens. Bekanntlich wird für diejenige Krankheitszeit, 2655,90 M., Berliner Buchdrucker 50 M., M. 2. 2000 M. nicht mit den bergmännischen Kassen, und auch wir werden welche entweder in die Karenzzeit fällt oder die Dauer Für den Unterstützungsfonds: Lübeck 300 M., Hanau 100 M., fie bei unseren Betrachtungen nicht mehr berücksichtigen. Der Krankenunterstützung überschreitet, feine Unterstützung Sphiny 2400 M., Werther 1000 M., Görliz 150 M., Augsburg Im Laufe des Jahres 1888 waren durchschnittlich 19 254 von den Kassen gewährt. Die Gemeindeversicherung be­10 M., Plauen i. V. 30 M., B. V. 18 177,30 M., aus einer Renten- Rassen in Thätigkeit, und zwar trafen 6 874 oder 35,7 pct. schränkte sich auf das gesetzliche Mindestmaß von 13 Wochen. ſteuer 1201 M., Breslau 30 M., M. 25 M., Pausa 2,50 M., auf die Gemeinde- Krankenversicherung, 3 783 oder 19,6 pCt. Für die anderen Kassenarten stellte sich die Sache im M. B. 159,70 M., B. B. 2655,90 M. waren Orts- Krankenkassen, 5 807 oder 30,2 pCt. Betriebs- Jahre 1888 wie folgt: Im Monat Oftober gingen bei uns ein bei dieser Ge- Krankenkassen, 115 oder 0,6 pCt. Bau- Krankenkassen, 392 legenheit bemerken wir, daß wir beschlossen haben, von der oder 1822 oder 9,5 pct. ein­Quittirung für bestimmte Fonds abzusehen, wenn nicht be- geschriebene und 461 oder 2,4 pCt. landesrechtliche Hilfs-| fondere Gründe dazu veranlassen

-

Orts- Krankenkassen

Davon gewährten eine Unter­stübung von

über 13-26 Wochen

davon

mit voller

Anzahl

sämmt­licher Kassen

13 Wochen über­

haupt

Unterft.

3893

3115

650

581

5868

4063

1153

925

135

131

4

3

401

312

79

75

616

690

409

100

130

73

-: Werther 5000 Mart, fassen. Unter diesen gehörten 770 959 oder 14,3 pt. R. G. Berlin 3 M., H. F. Berlin 20 M., Kl. der Gemeinde- Krankenversicherung, 2220731 oder 41,1 pct. Tempelhof gelegentlich einer Geburtstagsfeier 4,20 M., den Orts- Krankenkassen, 1434 667 oder 26,6 pCt. den Betriebs- Krankenkassen M. 2. 800 M., Bochum 300 M., Rothe Nelke Berlin 50 m., Betriebs- Krankenkassen, 28 627 oder 0,5 pCt. den Bau- Bau- stranfenfaſſen Geger des Berliner Volksblatt" 30 M., Neu- Isenburg 15 M., Krankenkassen, 55 428 oder 1,0 pCt. den Innungs- Innungs- Krankenkassen 50 M., Mann im Mond 2000 M., Unheilbar" 5 M., B. Berlin und 142 895 oder 2,7 pCt. den landesrechtlichen Hilfs-| Dahme Zigarrenarbeiter 10,90 M., Baden- Baden 25 M., U. u. Krankenkassen, 745 171 oder 13,8 pCt. den eingeschriebenen Eingeschriebene Hilfskaffen 1858 20 M., Eva Berlin 20 M., Puzerkolonne Lorenz Berlin lassen an. 4 M., M. 2. 1206,75 M., St. Pauli Lokr. u. 1883: 60 M., . 2. 508,70 M., S. B. 25 M., G. B. 25 M., B. B. 75 M. Für die Weber im Eulengebirge : H. Bremen 50 M., Braun­ideiger Malervereinigung 30 M.

Für die Familie des verstorbenen Genossen Baumgarten: Berlin durch M. 5,65 M.

88 907.

R.

Für die streikenden Zimmerer in Osterburg : aus Chicago

Für die Familien der im Elberfelder Prozeß Verurtheilten Sch. London 116,35 M.

Landesrechtl. Hilfskassen

466 Davon gewährten eine Unterstützung von über 26-52 Wochen über 52 Wochen

über­haupt

davon mit voller

Unterst.

über­haupt

davon mit voller

Unterſt.

127

85

1

644

307

8

2

-

10

7

101

116

20

185

47

51

10

-

Sieht man schon aus diesen Angaben, daß die Innungsversicherung, wie sie in der Gemeinde- und Orts­Krankenversicherung besonders sich darstellt, weitaus den Orts- Krankenkassen größeren Theil der Versicherten umfaßt, daß ferner die Betriebs- Krankenkassen nicht von den Arbeitern selbst geleiteten Kassen( Betriebs- Bau- Krankenkassen Krankenkassen u. s. w.) sehr große Kontingente aufweisen, Gingeschriebene Hilfstassen 431 Innungs- Krankenkassen während die freien Hilfskaffen, dieser Dorn im Fleische Landesrechtl. Hilsstaſſen der Bureaukratie und des Unternehmerthums, blos 13,8 pCt. aller Versicherten in sich schließen, so tritt die Uebermacht ragenden Vortheile, welche die freien Hilfskaffen gegenüber Auch diese Uebersicht ist lehrreich, da sie die hervor­der Zwangsversicherung noch viel schärfer zu Tage, wenn den anderen Einrichtungen gewähren, in das hellste Licht Ueber die im Laufe eines Monats eingehenden Gelder wird man die Steigerung, welche die Zahl der versicherten Perrückt. Die Angehörigen der eingeschriebenen Hilfskaffen sind egelmäßig am Beginn des folgenden Monats öffentlich quittirt. sonen im Zeitraum 1885-1888 erfahren hat, in Rücksicht auf weitaus längere Zeit durch ihre Mitgliedschaft gegen Es be- die äußerste Noth, wie sie langes Siechthum im Arbeiter­trug die Gleben hervorruft, erfolgreich geschützt. Die politisch rechtlos Zahl der Mitglieder am Ende d. Jahres Zunahme machende Armenpflege, welcher der kranke Arbeiter, der 1888 in pet. nicht auf größere Fristen durch seine Kasse gedeckt ist, un­882 244+40.26 bedingt verfallen wird, bleibt ihm öfters erspart, wenn er 1909 046 2 200 937+15.29 den freien Hilfskassen, als wenn er den anderen Kassen 26 964 55.76 angehört. Dieser wichtige Gesichtspunkt darf nicht außer 50 447+20.98 Acht gelassen werden: längerer Schutz vor dem Ver­752 913+3.55 kommen, fräftigere Abwehr der Angriffe auf die politischen 143 214 0.11 Rechte.

Alle Gelder sind an den Kassirer A. Bebel, Berlin W., Groß- auf die einzelnen Kaffenarten in3 Auge faßt. görfchenstraße 22a, zu senden.

Berlin , den 4. November 1890.

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Der Parteivorstand.

An amtlicher Beleuchtung.

Als eine Ergänzung zu der von uns veröffentlichten eingehenden Kritik der Novelle zum Krankenkassengesetz sei eine Reihe offiziell beglaubigter Thatsachen über

getheilt und mit einigen Randbemerkungen erläutert.

Gemeinde- Krankenversicherung

1887 628 985

Drts- Krantenkassen

Betriebs- Krantentassen.

Bau- Krankentassen

Innungs- Krankenlassen Eingeschriebene Hilfstassen

Landesrechtliche Hilfskaſſen

1 374 683 1 459 787+6.19

17 311 41 700 727 127 143 874

die bei allen denjenigen Kassen, in denen die Selbstverwaltung

Krankenversicherung der Arbeiter im deutschen Reiche mit durch die Arbeiter ganz oder so gut wie ganz ausge- die Lage der freien Hilfskassen als die günstigste erwies;

Nachbruc verboten.]

jagte Mili.

Feuilleton. Victoria.

Roman von Minna Kautsky .

[ 31

Dieses imposante Wachsthum der Mitgliederziffern Fragt man nach der Höhe des Reservefonds, so erfährt man, daß sich neben den Betriebs- Krankenkassen 1268, d. h. 68,5 pCt. der legtgenannten besaßen einen

schlossen ist, steht im sprechenden Gegensahe zu der ge­

Mili war soeben bemüht, dem Kleinen das nasse Hemd­chen vom Leibe zu ziehen.

Paul trat herzu, hüllte ihn nackt in die Decke seines Bettes und deckte ihn mit einem Kissen zu.

Er triest vor Nässe, wir müssen ihn ausziehen," begannen ihn vorsichtig zu frottiren, ihre Hände begegneten

" Freilich, sofort."

" Jesus ,

das Unglück!

über die Brücke Laufen sehen

Sie legte ihre Hand fest auf die seinige. " Denken Sie nicht weiter daran; Kinder haben ihre Schußengel, die schirmen und bewahren sie vor allem Bösen."

" Wir wollen den kleinen Kerl bald erwärmt haben," Er drückte ihre Hand fest in der seinen, er war wohl sagte er, indem er in einem kleinen Herde Feuer anmachte, geneigt, sie für diesen Schutzengel zu halten, und seine Augen, das, mit Stroh entzündet, alsbald lustig brannte. die sich fest und innig auf sie richteten, schienen es ihr zu Hierauf setzten sie sich Beide auf die Bettkante und sagen. Sie erröthete stark und senkte die ihrigen. Da wurde sich immer wieder bei diesen Bemühungen, unter denen sie ihrer eigenen Persönlichkeit und der ganzen Nachlässig­die eisige Kälte des kleinen Körpers allimälig zu weichen feit ihres Aeußern sich bewußt. Sie war nicht geschnürt, an ihrem alten, zu knapp gewordenen Jäckchen fehlten mehrere Haken, so daß es auf der Brust offen stand, und der ab= getragene, verwaschene Rock hing schlaff um die Füße. Ihre ganze herbe Jungfräulichkeit und Eitelkeit regte sich " Ich bitte, sehen Sie mich nicht an, ich sehe schrecklich aus, ich schäme mich wirklich

Er ging mit ihr nach dem Hause. Die Resel und eine begann. Nachbarin cilten ihnen entgegen. Ein großer wollener Lappen ward num, am Herde durch Ich hab die Fräuli Mili wärmt, über ihn geschlagen, und schien ihm außerordentlich wie ein Sturmwind ist sie wohl zu thun. Das blasse Gesichtchen erhielt einen freund­

gefchehen, richtig

-

daherkommen, da hab' ich mir gleich gedacht, es ist was licheren Ausdruck und er steckte seinen Daumen in den wieder.

-

ben Füßen muß man ihn aufhängen.

geschluckt, das muß, heraus-"

-

thun Sie ihn stürzen, Huber. Bei Mund und legte sich, es war die erste selbstständige Be­Der hat Wasser wegung, auf die Seite. Er begann sich's in diesem Leben wieder behaglich zu machen. Beide lachten auf in jubelndem Entzücken, und in

Der Huber aber legte den Knaben in Mili's Arme.

" Tragen Sie ihn hinein," sagte er und dann die beiden

furzer

Daß Sie nicht vorher Toilette gemacht, ehe Sie meinem Kinde beigesprungen?" fragte er, voll edler Würde. Gott sei Dank, daß Sie doch einmal, einmal darauf ver­

"

Frauen abwehrend, laßt mich in Ruhe mit Euren Mitteln, diesem Augenblick trafen sich ihre Augen zum ersten Male. gessen haben, eine Zierpuppe vorzustellen! Oder-" sein ich weiß in diesem Fall ganz genau, was ich zu thun habe. Es war ein freudiges Erkennen, als hätte Eines in die Ton wurde bitter wollen Sie mich daran crimern, daß Ich brauche Feuer, gieb mir etwas Holz, Resel."

Abfertigung.

Seele des Anderen geblickt.

" Sie sind so gut, Emilie," sagte er leise, in einem tiefen, bewegten Ton. Sie haben ihn mir gerettet; ohne Mein Gott, wenn ich

"

Woher soll ich denn eines nehmen?" sagte diese in seffel, der unter seiner nervigen Hand sofort zerstückt war, ihn todt aus dem Wasser gezogen hätte todt!" und trat damit in sein Kämmerchen. Baul ergriff das Nächste, einen alten, wäckligen Stroh Ihren Hilferuf war er verloren.

Er hielt erschauernd inne.

-

-

Sie ein Fräulein sind? Meiner Treu, ich hatte darauf ver­gessen, als ich Sie bat, hier herein zu kommen."

Er war aufgestanden und an den Herd getreten, wo das Wasser im Topfe zu kochen begann. Er nahm etwas Kamillen aus einer Düte und warf sie hinein.

Sie hatte ihm nichts geantwortet, als er aber jetzt einen