2.
Nr. 263.
Beilage zum Berliner Volksblatt.
Dienstag, den 11. November 1890.
7. Jahrg.
Gerichts- Beitung. die Pferde sein Eigenthum und von ihm auf dem Markt in Antrages, sowie Herrn Reßler fosange nicht in Maurer
Stargard gekauft und bezahlt worden seien. Er berief sich versammlungen sprechen zu lassen, bis die in Sachen Eine gemeingefährliche Ladenschwindlerin, vor wel- zum Beweise dafür auf das Zeugniß der drei ersten Steßler kontra Frohme niedergesetzte Kommission ihre Entscheidung cher in den Zeitungen wiederholt gewarnt worden ist, stand gestern Angeklagten, welche seine Behauptung auch durch eides- getroffen habe, doch war die übergroße Majorität der Versammin der Person der Frau Augusie Schmidt geb. Gutter vor dem ſtattliche Versicherungen bestätigten. Es hat sich jedoch durch die lung anderer Ansicht. Auch stimmte die Versammlung folgender hiesigen Schöffengerichte. Vor einiger Zeit mehrten sich bei der Beweisaufnahme herausgestellt, daß diese eidesstattlichen Ver- Resolution zu:" In Anbetracht der Thatsache, daß durch die Polizei die Anzeigen über das Treiben einer Schwindlerin, welche sicherungen fahrlässig falsch abgegeben worden waren, denn die Üneinigkeit der Berliner Maurer ihre Arbeits- und Lohnverhält besonders in den Geschäften von Schlächtern, Bädern b Bor. Angeklagten konnten feineswegs mit Sicherheit bekunden, daß die nisse immer schlechtere, die Arbeitszeit verlängert und die Artofthändlern ihre Thätigkeit ausübte, Dieselbe arbeitete immer gepfändeten Pferde mit den in Stargard gekauften identisch beitslöhne immer weiter heruntergedrückt werden, beschließt die nach derselben Schablone. Sie erschien gewöhnlich Abends in den waren, sie haben vielmehr ein Schriftstück unterschrieben, ohne zu Versammlung dahin zu wirken, daß sämmtliche Berliner Maurer Geschäftslokalen in Begleitung eines Knaben und imponirte durch wissen, was darin ſtand. Der Gerichtshof hatte keinen Zweifel der Freien Vereinigung der Maurer Berlins und Umgegend beidie Duhe und Sicherheit, mit welcher sie auftrat. Gie tauste se darüber, daß dies auf Anstiftung der beiden lehten Angeklagten treten, um in geschlossener Masse der Ausbeutung durch das wöhnlich eine Kleinigkeit und bezahlte mit einem Zwanzigmart geschehen war und er verurtheilte deshalb Drenste und Unternehmerthum entgegentreten zu können." Ferner wurde auf zwanzigmart- 3 zu flick, worauf sie sich herausgeben ließ. Unter fortgesetten lebens- hews zu je 3 Monaten, die übrigen Angeklagten zu je Antrag des Kollegen Wernau beschlossen, sämmtliche Utenarten ließ sie sich dann gewöhnlich noch ein Dreimartstück wechseln, 123o che Gefängniß.
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gab aber dann in größter Seelenruhe nur ein Zweimartstück hin
und ehe die gewordenen
von dem
vielen Geschwäß etwas
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Versammlungen.
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Maurer.
filien, welche Eigenthum der Berliner Maurer sind, aber unter der Aera des Sozialistengesetzes den Späheraugen der Polizei entrückt werden mußten, einzuziehen und hiermit das Versamm. lungsbureau zu beauftragen. Nachdem noch einige unwesentlichere Sachen erledigt und bekannt gegeben worden war, daß die nächste Mitgliederversammlung der Freien Vereinigung am nächsten Freitag, den 14. d. M., und zwar nicht bei Orschel, sondern in einem noch bekannt zu gebenden Lokale, wahrscheinlich bei Scheffer, Inselstr. 10, stattfinden wird, erfolgte Schluß der Versammlung.
Studiateure.
Die Stuckateure hielten unter dem Vorsitz des Herrn Braum
Verkäufer recht zu der Erkenntniß kamen, daß sie betrogen worden, war die Schwindlerin schon über alle Berge. In anderen Fällen machte sie das alte Kunststück, daß, wenn sie auf das Zwanzigmarkstück herausbekam, sie ganz verdugt behauptete, daß ein Dreimarkstück fehle. Bei einer LadenGine öffentliche Generalversammlung der Maurer Berlins besigerin, welche von dem Treiben der Schwindlerin aus den Bei- und Umgegend fand am Sonntag unter Borsitz des Kollegen tungen Kenntniß erhalten hatte, erreichte aber die Angeklagte ihr ernau, bei vollbesetztem Saale statt. Bor Gintritt in die Schicksal: ſie wurde festgehalten und zur Polizei befördert. Eine Tagesordnung nahm die Versammlung Monitas entgegen bezw. inze Anzahl von Geschäftsleuten konnte die Angeklagte nicht gab Kollege Maciejewski über eingegangene Monitas Auswieder erkennen, dagegen wurde sie von vier Zeugen an ihrem funft betreffend die Abrechnung der früheren Vertrauensmänner Sonntag Mittag eine öffentliche Versammlung ab. Es wurde sgeprägt süddeutschen Dialett mit Bestimmtheit refognoszirt. von dem von ihnen verwalteten Generalfonds. Sonstige Ein- zunächst über die vorbereitenden Schritte zu einem GewerkschaftsDer Gerichtshof verurtheilte die Angeklagte, welche schon inwendungen gegen die Abrechnung sind schleunigst zu richten aufdie fongres berathen. Der Obmann der deutschen Stuckateure, vorigen Jahre wegen ganz ähnlicher Schwindeleien bestraft wor- früheren Revisoren Maciejewski, Steinmezstr. 24,& ertel, Sittenfeld- Hamburg, habe bei dem Einberufer des demnächst in 8 agesordnung: Das Berhalten der Berliner Täterow, seine Adresse angegeben. Es wurde nun in der Ver den ist, zu 3 Monaten Gefängniß. Der Gerichtshof berücksichtigte Birkenstr. 12a und Heinze, Forsterstr. 10. Den ersten Punti Berlin stattfindenden Gewerkschaftskongresses, dent Genossen dabei, daß der Angeklagten ihre Schwindeleien zu leicht gemacht der Tagesordnungen über ihrer Organisation und ſammlung die Befürchtung laut, daß Herr Sittenfeld zu der bemorden, da die Zeugen trotz der Warnungen in den Zeitungen abschlüsse bes Parteitages in alle" er huss Feststellung der Tagesordnung des Kongresses am 16. Nonicht die genügende Vorsicht beobachteten.„ Wir haben keine Beit, Zeitungen zu lesen," erwiderte eine Markthändlerin;„ wir jedem Barteigenossen empfohlen, sich auch seiner gewerkschaftlichen und so den Stuckateuren unnüße Kosten verursacht würden. Man örterte der Vorsitzende. Der Parteitag hat bekanntlich vember stattfindenden Vorkonferenz nach Berlin kommen würde müssen von früh bis spät arbeiten!" Die Verführung war in groß!" so entschuldigte sich Organisation anzuschließen, wenn möglich zentralisirt. Redner war der Meinung, daß zur Bortonferenz ganz gut ein Verbedauerte, daß die Berliner Maurer ihrer Organisation noch sehr trauensmann gestern ganz treuherzig der kleine Möbelpolier- Lehrling Joh. Friedr. tihl gegenüberstehen. Redner zweifelte ferner nicht, daß die Ge- tönne. der Berliner Stuckateure belegirt werden Rattner, welcher wegen eines verunglückten Geniestreiches sich Nach einer ausgedehnten Diskussion über diesen i der 1. Strafkammer zu verantworten hatte. Derselbe erhielt fchäftsleitung in Hamburg den deutschen Maurern empfehlen Bunft einigte man sich auf einen Antrag, nach welchem der Einfines Tages lebhafte und berechtigte Vorwürfe von seinem Lehr- ne sen herrn, weil er die Räume eines benachbarten Schankwirths allzu| werde, sich in Zentralverbänden zusammen zu schließen und daß berufer des Kongresses aufgefordert werden sollte, von der Zusie auf dem achten deutschen Maurertongreß einen entsprechenden siehung des Herrn Sittenfeld zur Vorkonferenz Abstand zu nehmen Organisationsplan vorlegen werde. Würde ein derartiger Be- und sich in dieser Sache mit den Vertrauensmännern der Berliner Berhältniß zu seinem jugendlichen machen gar teine schluß gefaßt werden, so müßte Berlin unbedingt ausgeschlossen Stucateure in Verbindung zu sehen. Man schritt dann zum hutipant versprach Besserung, aber das Pentagramma machte politische fei. Cine rein gewerkschaftliche Bewegung, fei heute sich die Stuckateure zu der Forderung verglaster Fenster auf dem ihm Pein!" Er wußte nämlich, daß bei dem Schankwirth an berlorener Stelle eine Tafel hing, wo die Schulben des Bern " absolut nicht mehr möglich. Redner hielt eine Zentralisation der Bau? Hierzu führte Herr Thierbach aus: Die Töpfer hätten Rattner in ziemlichem Umfange angetreidet waren. Der Gedante, Maurer fiber einen Theil Deutschlands allenfalls in den Pro- vor Kurzem durchgefeht, daß sie in der Zeit vom 15. Oktober bis daß dies Schuldbuch vernichtet werden müsse, beschäftigte feitbent vinzen für möglich, wo stellenweise der alte Zopf noch sehr lang zum 15. April nur bei verglasten Fenstern zu arbeiten brauchten. den fleinen Kerl unausgefeßt und dermaßen, bagtige fig ein hänge. Mit dem vom fiebenten deutschen Maurertongreß ge- Diese Forderung wäre zur Beschüßung der Gesundheit der BauBei den Stuckateuren liege gutes Omen betrachtete, als er eines Abends, als das Geschäft schaffenen System erklärte sich Redner einverstanden und arbeiter dringend nothwendig. schon geschlossen war, das Fenster, welches zum Schantder Meinung, daß Berlin sich einer Zentralisation die Sache ebenso, wie bei den Töpfern. zugigen Räumen schwer arbeiten teller führte, offen stehend fand. Er fletterte binein nicht anschließen könne. Vorbedingung hierzu fei die Auflösung in aus. Gesundheit großen Gefahren indem er das gesammte Konto das Denkmal seiner Schulden, der Freien Vereinigung, welche als politischer Verein behördlicher thre an der Tafel auswischte, feits angesehen werde und die dies auch sei, und Gründung einer müßten dahin trachten, ihr einziges Kapital, die Arbeitsfröhlich wieder zum Fenster hinausklettern, neuen gewerkschaftlichen" Vereinigung, welche die Berliner fraft möglichst gut zu schützen. Außerdem wäre die Forderung ble fein Kismet seine Augen auf das Buffet richtete, wo Maurer feien gehalten, positiv zu wirken, angesichts der hierorts verglaste Fenſter das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert Maurerbewegung völlig zu Grunde richten würde. Die Berliner selbst im Interesse der Miether von großer Wichtigkeit, da durch be köstlichsten Gisbeine, die gediegensten Schlack- und Knoblauch- beauzenden beschämenden Arbeitsverhältnisse an die Gefeßgebung werde. Fittgenhauer, Töpfer, ersucht die Stuckateure, ſich ſeinen lonnte der Verführung dieses„ Stillebens " nicht widerstehen use heranzutreten, ähnlich, wie es die Freie Vereinigung mit ihrer Berufsgenossen anzuschließen, welche schon seit dem Jahre 1886 als er schließlich zum Fenster sich hinaus schwang, Da waren Petition an die Stadtverwaltung gethan. Wenn auch im Prinzip für diese Forderung eingetreten seien. Er macht darauf aufseine Taschen außerodentlich aufgebläht und der kleine Kunst die Zentralorganisation anzuerkennen sei, so hielt Redner in tat- merksam, daß sie wohl in jedem Jahre von neuem auf den einurner litt am nächsten Tage an verdorbenem Magen. Als der Solidarität fönne in Lokalorganisationen ebenso, unter Um- macht ferner auf die Schankwirth am nächsten Morgen die Verheerungen betrachtete, tänden noch besser gepflegt werden, als in Zentralverbänden, und dünstungen aufmerksam. welche an den Schätzen seines Buffets angerichtet worden waren, ba die Lokalorganisationen weniger bedroht erscheinen, als die bringen, daß die Bau Unternehmer feste Defen mit zeigte ihm die Metamorphose, welche gleichzeitig mit der Schulden- entralorganisationen, so sei den ersteren aus praktischen Rauchabzug auf den Bauten zur Austrocknung der Räume vorgenommen worden, deutlich an, wo er den Spitzbuben zu Rücksichten Der Vorzug fuchen habe. Der Angeklagte war auch ohne Weiteres geständig. Redner einen dringenden Appell zit geben und richtete der aufstellen. Er kommt zu dem Schluß, daß die StuckaDer Gerichtshof ließ die Frage, ob in dem Auswischen der Anan die Kollegen, sich teure und die Töpfer gemeinsam vorgehen müssen, da beide Betreidungen eine Urfundenunterdrückung zu finden ist, auf fich der Berliner Lokalorganisation, der Freien Vereinigung rufe gemeinsame Interessen zu vertreten haben.( Beifall.) Kiet anzuschließen, in der Agitation für dieselbe nicht zu erlahmen, tritt den Ausführungen des Borredners bei, beschwert sich aber auf seine Jugend zu einer Woche Gefängniß. einzutreten für die Verbesserung ihrer Klassenlage und für Be- über den Indifferentismus unter den Stuckateuren. Sie müßten freiung aus den Banden des Kapitals.( Lebhaftes Bravo!) daher mit aller Macht für Aufklärung sorgen, damit sie geschlossen Zu der widerlichen Zunft der Beschüher von Dirnen Kollege 23 eie tabelte die noch immer herrschende Zersplitterung auftreten tönnten. Redner ist der Meinung, daß die Behörden gehört der Zigarrenmacher Hugo Eugen Bach, welcher gestern der Berliner Maurer in verschiedene Vereine, indem doch nur selbst für Beseitigung dieser die Gesundheit der Arbeiter schädigenfor ber II. Straſtammer hiesigen Landgerichts 1. stand und auch durch eine einheitliche Organisation etwas zu erreichen sei. Hier ben Einrichtungen eintreten werden, nachdem sie davon Kenntniß In sich bestätigt finden mußte, caß die Gerichte diesen lichtscheuen müsse Wandel geschaffen werden. Kaſtengeist und Indifferentisnus erhalten haben. Heindorf brückt im Gegensatz zu dem Vorredner Reuten gegenüber mit aller Strenge vorgehen. Der Früftige, aber würden nicht verschwinden, so lange die Berliner Maurer noch seine Meinung dahin aus, daß sie auf ein Ginschreiten der arbeitsscheue Mensch hatte es, wie so viele seines Kalibers, vor mehr wie eine Organisation hätten. Kollege Blauroc war Behörden im Interesse der Arbeiter
werden, da die Berliner Gewerkschaftsbewegung eine eminent zweiten Punkt der Tagesordnung, welcher lautete: Wie verhalten
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tischer Hinsicht die Lokalorganisation für empfehlenswerth.
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Sie müßten und setzten Die Arbeiter
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Die zelnen Bauten für ihre Forderung werden kämpfen müssen. Er
gesundheitsgefährlichen Koats- AusDie Bau- Arbeiter müßten darauf
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nicht rechnen dürfen.
Neußerung die Adresse gegenüber, welche ihn ernährte, ven gewaltthätigen Bascha zu brauch getrieben werden dürfe und daß in der Freien Vereinigung des Rebners.) Die Arbeiter können sich nur auf sich selbst verpielen, der mit Fauſt- und Stodschlägen nicht geizte. Der Gerichts- ein„ Etwas" vorhanden sei, welches hindere, dieselbe groß und lassen. Wenn sie eine Verbesserung ihrer Lage wollen, so müssen hof hielt es für zweckmäßig, inflagten auf 13 abr 6 Mo ſtart su machen und das müſſe ausgemerzt werden. Früher sei sie sich dieselbe ſelbſt erlämpfen. Daher müßten sie hauptsächlich Rate ins Gesangs den Schiden und dadurch Gelegenheit in der Bereinigung mehr Prinzip vorhanden gewesen, man have pas Solidaritätsgefühl zu stärken suchen.( Beifall.) Jacobey 3u geben, wieder einmal zu lernen, wie Arbeit aussieht. mit denjenigen, die sich den Prinzipien nicht fügten, wenig um führt aus, daß es drei Forderungen seien, welche die Arbeiter in
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Ratibor, 7. 1ovember.( Direkte Mittheilung.) Das hiesige stände gemacht. In arger Verblendung habe man die früheren ihrem Kampfe gegen die Kapitalmacht aufgestellt haben: Einvurgerichte zum veiten Weile über eine dla u 6 mord Grundfäße aufgegeben. Die Zulassung einer„ geregelten" Atford- führung austömmlicher Löhne, Einführung möglichst verkürzter Sache zu verhandeln, welche im Dezember v. J. zur Entschei- arbeit sei ein Fehler gewesen. Würde dieses Systemt nicht ge- Arbeitszeit und Einführung von gesundheitsgemäßen Bus dung gekommen war. In der Nacht zum 5. April 1889 war zu ändert, würden und müßten alle denkenden Kollegen der Freien ständen bei der Arbeit. Niedolschütz die von ihrem Manne getrennt lebende Frau Carola Vereinigung fern bleiben. Rollege Silberschmidt erkannte die besigenden Klassen wohl sehr leicht zeigen, Bei der letzten Forderung könnten wie Dziedet und deren Bruder Namens Herz in der Wohnung die von Wernau vorgeführten Gründe für eine Berliner Lokal- weit es des Letzteren ermordet worden. Als der Thäter waren der Ehe- organisation nicht an und trat für eine Zentralorganisation ein. so ihnen Ernst ist mit ihrer in letzter Beit viel gerühmten Sozialreform. Die Profitivuth Der mann Dziebet, sowie der Arbeiter Lorenz Gembisa Dieselbe vermöge mehr zu bieten, als eine lokale Organisation. Unternehmer ſei es, welche sich gegen jede Ausbesserung der Lage und dessen Sohn Iguah Gembiza ermittelt worden. Berlin habe sich schon mehrfach des Bruches von Kongreß des Arbeiters straube. Um gegen die Unternehmerklasse wirksam paßten genau zu den Stiefeln der Angeklagten, die Kleider Den selbstgefaßten Beschlüssen habe man sich unterzuordnen bis( Beifall). In demselben Sinne sprachen in der weiteren Debatte Schnee vorgefundenen Fußspuren beschlüssen schuldig gemacht und warnte Redner vor weiteren. ankämpfen zu können, müßten sich die Arbeiter fest organisiren der Angeklagten waren am Thatorte gefunden worden. Die im Gegen den gefaßten Beschluß, einen Provinzialkongreß ein Heindorfs wird beschlossen, daß die Vertrauensmänner der derselben waren mit Blut besudelt und Tabakpseife und Stöcke zum nächsten Kongresse und feine Sonderinteressen zit vertreten. Schulz, Nüdenburg, Rich, Fittgenhauer, Thierbach. Auf Antrag lung der 3 Angeklagten. Die gegen das schwurgerichtliche Urtheil den heutigen Verhältnissen in keiner Weise gewachsen. Noch Fragen gemeinsam zu berathen und in nächster Zeit eine öffentDezember v. J. stattgehabte Verhandlung endete mit der Verurthei- zuberufen, müsse protestirt werden. Die Freie Vereinigung sei Stuckateure und der Töpfer zusammentreten sollen, um über diese eingelegte Revision hatte Erfolg und so mußte noch einmal der trauriger würden die Verhältnisse werden, wenn sich Berlin liche Versammlung der in beiden Berufszweigen beschäftigten Argauze Zeugenapparat, 89 Zeugen und 2 Sachverständige, in Bewegung isoliren wollte. hört auch der, daß der Gerichtschemiker Dr. Jeserich aus würde sich dem, was geschaffen werde, anschließen. Die Organi vor Allem für Beseitigung aller ihre Gesundheit und ihr Leben gesezt werden. Zu den durchschlagenden Revisionsgründen ge noch nicht. Jeder aber, der die Arbeiterbewegung fördern wolle, stimmigen Annahme: 1. In Erwägung, daß die arbeitenden Klassen Berlin sein in der damaligen Verhandlung abgegebenes Gut- sationsfrage wurde weiter von den Roll. Jezorte, Klingen schädigenden Mißstände eintreten müssen, in Erwägung daß die achten auf den vor den Langerichten Berlin I und II ein für alle berg, Dietrich ventilirt. Roll. Wernau erklärte, daß in der Arbeiter bei Erkämpfung besserer Arbeitsverhältnisse in einem er in Ratibor noch einmal hätte vereidigt werden müssen.
Abends
welche in nächster Zeit zum Austrag gebracht werden würden. Grwägung, daß die Arbeiter nur durch eine feste Organisation
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Von den drei in: Dezember verurtheilten Personen sind der Die Fusion mit den Affordarbeitern erkannte auch er als das etwas Positives aus dem Kampfe gegen die Kapitalistentlasse verstorben, so daß sich diese wiederholte Verhandlung nur der Versuch gewagt werden. Er wolle durchaus keine folirung allen ihren Kräften für Aufklärung und für Heranziehung ihrer Hauptangeklagte Dziedek und Lorenz Gembiya inzwischen Hauptübel an, an dem die Freie Vereinigung kranke, doch müßte herausschlagen tönnen, verpflichten sich die Anwesenden mit gegen Igna Gembiya richtete. Das am 7. November Berlins , nur sei seine prinzipielle Ueberzeugung, daß für Berlin , indifferenten Arbeitskollegen zu agitiren. Die öffentliche VerSchuldig des Raubes, wonach der Angeklagte zu 8 Jahren Leben Deutschlands pulsire, nicht angängig. Die vorhandenen Stuckateure mit den Töpfern und den anderen gegen ihn gefällte Verdikt der Geschworenen lautete auf dem Kopf und dem Herz Deutschlands , in dem das politiſche ſammlung der Stuckateure ist weiter der Meinung, daß die Buchthaus, Ehrverlust und Polizeiaufsicht verurtheilt wurde. Gegensätze würden sich flären müssen, Personen spielten teine Bauarbeitern gemeinsam vorgehen müssen, ficherung bezw. Anstiftung dazu verhandelte die I. Straffammer Schmollwinkel zurückzuziehen. Nachdem noch Rollege Weiße 2. Die heutige öffentliche Versammlung der Stuckateure beschließt, Wegen Abgabe einer falschen eidesstattlichen Ver-| Rolle, cr fei gern bereit, zurückzutreten, ohne deshalb sich in den um gesundheitsschädliche Mißstände zu beseitigen. gestern gegen den Tischler Bernh. Engelhardt, Droschfen- gesprochen, wurde ein Antrag auf Schluß der Diskussion an- die gerechten Forderungen der Töpfer aus Gesundheitsfuhrherrn Karl Klingbeil, Raufmann Adolf Marten genommen und beschlossen, die Organisationsfrage, ob zentrale ri csichten im Winter nur bei verglasten Fen dorff fowie gegen den Pferdehändler Ostar Drenste und oder lokale Organisation, zu vertagen und das Bureau zu be- stern zu arbeiten auch zu den ihrigen zu machen. Sie den Schlosser Friedrich Wilhelm Thews. Gläubiger des Thews ließ für eine Forderung, die er an dem oder genannten betrieben gemeinschaftlich einen Pferdehandel und ein der Maurer einzuberufen mit der Tagesordnung: Lokale welche zum Austrocknen der Räume auf den Bauten verwendet felben hatte, eines Tages fünf Pferde mit Beschlag belegen. Da Reßler als Referenten hierfür zu gewinnen zu suchen. Kollege Töpfern in jeder Hinsicht solidarisch. Unter intervenirte Drenste und trat mit der Behauptung hervor, daß Kerstan wünschte gar
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Die beiden Leht auftragen, in nächster Zeit eine öffentliche Generalversammlung fordert ferner Beseitigung der Kokskasten, zentrale Organisation?" und Herrn Baumeister werden und erklärt sich vom heutigen Tage ab mit den bie Bertagung vorstehenden Verschiedenem macht Heindorf auf die Bestrebungen des Vereins