Die Mordmaschinen
des Jahres 1933
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Staub gibt es selbst auf dem offenen Meer. Man hat beobachtet, daß Segelschiffe, bei denen
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also feine Dampfmaschine Staub bildet, bei der urteilter:„ Ja, ia, recht träftig ist's...!"
Fahrt über den Atlantischen Ozean mit einer dicen Staubschicht bedeckt werden, der vermuts lich vulkanischen Ursprungs iſt.
Wenn die Chinesen einen Tempel repa
Während der großen englischen Herbstmanöver stellte der Chef der englischen Armee fest, daß im Jahre 1933 faum ein Tag verging, an dem nicht irgendeine grundlegende Errieren, verbinden sie den im Tempel befindlichen findung der Kriegsindustrie gemacht worden sei. Götterbildern die Augen, damit sie sich nicht Wir lassen nur einige dieſer Erfindungen des über den Anblick der Unordnung zu ärgern bran
lezten Jahres Revue passieren.
Explosionen ohne Rauch und Fluorentwicklung
2- Tonnen- Bomben
Nach langen Versuchen ist es franzöſiſchen Gelehrten gelungen, ein Pulver herzustellen, das unabhängig von der Feuchtigkeit seine Explosivfraft beibehält. Das Pulver fönnte im nassen Zustand, also sogar auf dem Grund eines Sees oder eines Flusses zur Erplosion gebracht werden.
Aber das ist noch recht harmlos. Es kommt besser. Man hat nämlich ein Pulver hergestellt, bei dem weder die Verbrennung noch die Erplosion sichtbar werden. Von jetzt ab wird man also nicht mehr nach der Flugbahn die Stellung der Batterien ermitteln fönnen.
Die Fabrikation der Bomben hat, wie man in der ganzen Welt weiß, beträchtliche Fortschritte gemacht, sowohl was die Sprengkraft wie die Menge des Sprengstoffes anbelangt. Es gibi heute bereits Bomben von 2 Tonnen Gewicht( 40 Zentner), die hauptsächlich bei Bombengeschwadern Verwendung finden dürften das heißt, im Luftkrieg die ausschlaggebende Rolle spielen werden.
Eine Erfindung, die bewirkt, daß Granaten explodieren, sobald sie auf die Meeresoberfläche gelangen, ohne in Berührung mit einem harten Gegenstand zu kommen. Man kann auf Städte und Festungen aus einer Entfernung von 300 bis 400 Kilometer schießen.
Ein Wort noch über die Rolle der Flugzeuge und Flugschiffe beim Transport der Armeen. Der„ Dornier X"( Deutschland) kann 120 Personen tragen. Augenblicklich baut man in 11. 5. A. einen Zeppelin, der 300 Meter lang wird und mit 14 Motoren fahren kann. Das Flugschiff wird 300 Personen tragen können. Es wird vor allem die Aufgabe haben, Kriegsschiffe zu verproviantieren und ihnen Mannschaftsersatz zuzuführen.
Dies und das
Der größte aller Schmetterlinge ist in China beheimatet. Es ist der Atlasschmetterling. Das Tier selbst ist nur dreieinhalb Zentimeter lang, seine Flügel haben aber nicht selten eine Spannweite von 30 Zentimetern.
Die Brandmarkung als Strafe für Verbrechen war in England bis zum Jahre 1822 in Gebrauch; dieſe Sitte ist also erst vor wenig
mehr als hundert Jahren abgeschafft worden.
Gine Biene wiegt wenig über ein elftel Gramm. Auf ein Nilo gehen folglich 11.400 Bienen. Die kleinsten Bienen der Welt finden sich auf den ostindischen Inseln. Die Wiſſenſchaftler nennen sie„ Apis florea". Die Zellen ihrer nur handgroßen Bienenstöde sind so wie ein Stecknadelkopf. Der Wachs ist von außerordentlicher seinheit. Die Waben werden an den Aesten niedriger Bäume befestigt.
Das menschliche Gehirn soll seine volle Entwicklung beim Mann un das zwanzigste, bei der Frau um das achtzehnte Lebensjahr erreidjen.
chen.
Ver
Sein weiches Herz verträgt das nicht. ,, Nein, liebe Frau, Ihre Wohnung in meinem Hause müssen Sie sofort räumen! Sie haben Ihre Arbeit verloren, Sie haben Ihre Möbel verkauft, Sie haben nichts zu eſſen, außerdem ist Ihr Mann ein Krüppel, so viel Unglück auf einem Haufen kann ich in meinem Hauſe nicht ſehen, das greift mich zu ſehr an!"
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Die Mexikaner haben eine eigentümliche Vorliebe für absonderliche Straßennamen. In ihrer Hauptstadt gibt es neben einer Heiligen-„ Warum ißt du denn nicht, Gerhard? Als Geist- Straße eine Gottes- Liebe- Straße, eine ich so alt war wie du, wäre ich froh geweſen, ſo Straße des betrübten Indianers, eine Wald- ein Ei zu bekommen!" eulenstraße, eine Verlorene- Kind- Straße; dann gibt es eine Straße, die den seltsamen Namen führt: Geh- wenn- du- kannſt- Straße. Eine Apotheke nennt sich„ Himmelstor" und ein Wirtzhaus„ Teufelsföder".
Wenn eine Tartarin ſich richtig gut parfümieren will, reibt sie Gesicht und Hände mit einer zerschnittenen Zwiebel ein.
Heiteres
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Jedem das Seine. Angeklagter:„ Ich bitte ums Wort, Herr Nichter" Richter:„ Gut, aber fassen Sie sich furz und sagen Sie die reine Wahrheit. Alles andere ist Sache des Verteidigers."
Das sind Zeiten!„ Nun, wie geht das Geschäft?"-„ Schrecklich viel zu tun. Den ganzen Tag komme ich nicht zur Ruhe." So viele Kunden zu bedienen?"„ Ach nein, meine Gläubiger zu beruhigen."
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Der Konzertunternehmer. In einem Gast haus steht ein großer Muſikautomat. Da kommt ein Bettler in das vollbesezte Gaſtzimmer, ſteďt zehn Groschen in den Musikautomaten und geht dann von Tisch zu Tisch, indem er sagt:„ Ich bitte um ein fleines Trinkgeld für die Musik." Kettenraucher?"- Kettenraucher.„ Papa, was ist das, ein „ Das ist ein ſparſamer Mann. Er braucht jeden Tag nur ein einziges Zündholz!"
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„ Vielleicht war es damals frisch, Tante."
Schach- Ecke
Geleitet von Genossen Wenzel Scharoch, Zwettnitz 65 bei Teplitz- Schönau.
SCHACHAUFGABE Nr. 183. Von Richard Bittner. Kleinaugezd. Schwarz: Kh5. Lf5. Be6. e7. g4. h4.( 6)
a b c d e f g h
8
7
6
5
4
4
3
3
2
a b c d e f g h
Weiß: Kg7. Dd1, Tg3. Be5. 14.( 5)
Matt in zwei Zügen!
Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden.
Lösungszug zu Nr. 180: Ld3- b1:
Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Beutel Wilhelm. Arnsdorf b. Te tschen: Dinnebier Emil. Tetschen: Blaha Karl. Ossek: Habl Erwin. Nestersitz: Lösel Richard. Men- Hochdobern: Döhnert Max. Mildorf Adolf. Pach
Das Inserat. Benno brauchi Briefwechsel. Benno inserieri:„ Sehne mich nach einem schen, der mir täglich schreibt!" Antivortet einer:„ Lassen Sie sich bei meinem Schneider einen Anzug auf Kredit arbeiten."
Naiv.„ Ist das der Mars? fragte die junge Dame, die auf der Sternwarte durch des Professors Fernrohr guden durfte.„ Nein“, lächelte der Astronom.„ Das ist die Venus."„ Donnervetter," staunte sie.„ Daß Sie das auf dieſe Entfernung unterscheiden können!"
Ausgeglichen. Ein junges Ehepaar fuhr im Auto über Land und hielt mit Erlaubnis des Bauern auf deſſen Feld ein Picnick ab. Als der
Bauer zwei Stunden später nach ihnen sah, sagte der Ehemann:„ Seien Sie nicht böse, daß wir mit unseren Flaschen und Resten rechte nord nung auf Ihrem Felde gemacht haben."„ Ach das macht nichts," lautete die gleichmütige Dorfbuben inzwischen aus Ihrem Auto gemacht wort,„ aber Sie ſollten mal sehen, was die haben".
mann Reinhold. sämtlich Tischau: Wenzel Adolf. Arnsdorf b. Haid: Friedrich Rudolf. Hieke Josef. Fritsch Anton. Hauptmann Franz, sämtlich Markersdorf: Böhm Heinrich, Jonsbach: Hyna Josef u. Franz. Hostomitz: Walter Ludwig. Robek Franz, Schmied Ferdinand. sämtlich Kwitkau: Bittner Richard. Fuchs Hans. Neubert Anton. Schleger Josef. Kerschhagel Josef. sämtlich
Kleinaugezd: Fritsch Gustav. Wisterschan.
2. Bezirk.
Die Ergebnisse der 5. Runde waren folgende: Wisterschan I. gegen Wisterschan II. 5: 3 Punkte Eichwald gegen Zuckmantel I. 5: 3 Punkte Zuckmantel II. gegen Kleinaugezd 5: 3 Punkte Eichwald endete mit 5: 3 Punkten für Wisterschau II. Das gleiche Resultat erreichte der Wettkampf
Das Nachtragsspiel Wisterschan II. gegen
Wisterschan II. gegen Zuckmantel, welche die Hängepartie aufgaben.
Endstand:
1. Wisterschan I. 4 Siege 27 Punkte
2. Zuckmantel I. 4 Siege 25 Punkte( 3 Pkt. kont.) 3. Wisterschan II. 3 Siege 22 Punkte
Ant. Zuckmantel II. 2 Siege 14 Punkte
5. Eichwald 1% Siege 17% Punkte 6. Kleinaugezd Sieg 11 Punkte.
Schachsparte Sobrusan gastierte in Zuckman tel beim dortigen D. T. J. C. und gewann überzeugend mit 9: 4% Punkten an 14 Brettern.
6. Bezirk:
Gewohnheit. Ein Omnibusschaffner macht während der Fahrt Eintragungen in sein Kontrollbuch. Darauf sagt eine Dame zu ihm:„ Ich verstehe nicht, wie sie bei diesem Schaufeln endete mit einer Ueberraschung. Eulau gewann schreiben können!"-„ Alles Gewohnheit," sagt der Schaffner,„ wenn ich zu Hauſe ſchreibe, muß mein Jüngster immer mit dem Tisch wadeln!“