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sie Tags zuvor geschaffen hat, Tags darauf wieder umgestal. Frankfurt ihn mit kollegialischer Freundlichkeit unter ihre Fit­

In Preußen, wie in Frankreich : Defizit des farismus. Defizit auf allen Gebieten; Defizit in den Fi nanzen: 18 Millionen; Defizit in der Bolitik: wir können den Kartellvertrag mit Rußland , der Ostpreußen zu Grunde richtet, nicht fündigen, weil wir uns durch die Blut- und Eisen. politik so geschwächt haben, daß auf der russischen Allianz unsere einzige Hoffnung beruht"- gesteht die Kreuzzeitung "; Defizit in der Intelligenz: Abschaffung des unentgeltlichen Bolksunterrichts. Defizit, Defizit, Defizit!

Die Abgeordneten reden und reden; und die Regierung it so gütig, den Redseligen die volle Redefreiheit" gewähren zu wollen. Ach! die Leutchen sind ja so harmlos, und wozu bat man denn die Vöglein in den Käfig" gesperrt, als daß Pfeifen sollen? Vor den Berliner Pfiffen, namentlich den parlamentarischen, ist es der Regierung nicht angst; aber die hannoverschen Pfiffe, die sind ihr zu grell, zu nervenerschüt­ternd, und deßhalb ließ sie neulich zwei solcher Pfiffe, die eine berdächtige Aehnlichkeit mit dem Kukuksruf hatten, vor Gericht stellen, allein die armen Sünder waren nicht recht zu fassen, und so mußte man sie denn schließlich aus Mangel an greif baren Beweisen freisprechen. Das Lächerliche tödtet

Breußen nicht.

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Jacoby ist endlich aus der preußischen Fortschrittspartei ausgetreten, hat sich aber die Fortdauer des freundschaftlichen Berkehrs und die Erlaubniß, den Fraktionssizungen beiwohnen zu dürfen, erbeten und natürlich erhalten. Wir haben kein Berständniß für diese Zärtlichkeiten gegen politische Gegner. Und das sind die Fortschrittler. Daß sie einige Stichwörter der Demokratie im Munde führen, macht sie nur um so ge­fährlicher. Die offenen Annexionisten bekämpfen uns und wir bekämpfen sie es sind keine gegenseitigen Täuschungen möglich, es ist ein ehrlicher Kampf. Aber diese verschäm ten Annexionisten, welche unsere Wahrzeichen annektirt und fich unter uns gemischt haben, verwirren uns, stören unsere Organisation und werden uns, wenn wir sie nicht austreiben und als Feinde behandeln, im entscheidenden Moment lahm­legen. 1o fort mit ihnen! Und fort von ihnen! Richt blos in Geldsachen, auch in der Politik hört die Ge­

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müthlichkeit auf.

Die Nationalliberalen baben jegt neben dem politischen

auch viel privates Unglück. Ihre drei mitteldeutschen Größen, Fjale Tüden erfahren. Ersterer ist in der Person seiner zwei Haupt­Bamberger, Mez und Braun, müssen gleichzeitig des Schick=

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tige nahm und die böse Frankfurter Zeitung ," welche ihm wegen eines unfläthigen( le style c'est l'homme, der Stil ist der Mann) Basquills auf Frankfurt eine unbarni herzige, den Braun blau färbende Züchtigung verabfolgte, mit der bekannten ,, affenartigen" Geschwindigkeit, weg eskamotirte und den ganzen Satz des anstößigen Artikels im Nu zusammenwarf. ( Ländlich fittlich.) Diese Freundlichkeit der preußischen Bolizei sollte unsern" Braun vermuthlich für die Unfreundlichkeit des preußischen Staatsanwalts entschädigen, der kurz vorher bei einem Prozeß in Wiesbaden erklärt hatte, es sei keine Ehrenkränkung Braun's, wenn man von ihm sage, daß er sich nicht ohne Hohngelächter im Spiegel betrachten könne.

Von Braun führt uns eine sehr natürliche Ideenverbin­dung zu Stieber zurück: um der Confiskationskommission über ihre Gewissensstrupel hinweg zu helfen, eröffnete ihr Herr von der Heydt dieser Tage, die Einkünfte des konfiszirten Vermögens des Kurfürsten von Hessen und des Königs von Hannover reich­ten eben gerade hin, um die Kosten für die Gegenmaaßregeln ( Stieber und Freunde) zu bestreiten, welche durch die Agita­tion der Depossedirten nöthig gemacht würden.

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Die betreffenden Einkünfte belaufen sich auf die runde Summe von 1 Million Thaler. Eine Million Thaler für Stie­ber und dessen Freunde! Da sage noch Einer, Preußen sei nicht reich genug seinen Ruhm zu bezahlen! Daß das Ab­geordnetenhaus die Million aus fremder Tasche bewilli gen wird, versteht sich von selbst. Ein großes Land belohnt seine großen Männer. Preußen kann seinen Stieber nicht

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unbelohnt lassen. Preußen und Stieber sind nicht von ein­

ander zu trennen. Was wäre Preußen ohne Stieber? Was Stieber ohne Preußen?

Die österreichischen Delegationen haben sich wiederum bewährt und alles verlangte Geld bewilligt. Ja! ist so leicht gesagt, und für das Bezahlen sorgen die Steuerereku toren, im Nothfall die Soldaten.

Unter den diplomatischen Aktenstücken, die Hr. von Beust soeben nach frommem parlamentarischen Brauch in buntem Umschlag( er hat sich roth gewählt, sonst keine üble Farbe) von Zeit zu Zeit veröffentlichen läßt, befindet sich diesmal nichts von besonderer Wichtigkeit. Alle dunklen Bunfte" sind unter Schminke versteckt, alle Rauheiten abgeglättet. Nur Ein dunkler Punkt" ist geblieben: Rumänien . Auf Rumänien wird losgehämmert und Preußen wird gemeint. Den Gad ſchlägt man u. 1.

Ueber das Ergebniß der englischen Wahlen findet der

wahlagenten definitiv vom Darmstädter Oberappellationsgericht Leser das Nähere in unseren Londoner Briefen. Das Mini­der perfuchten Wahlbeste chung schuldig befunden wor den; und um das Maß voll zu machen, hat Herr Stieber den einen jener Agenten seiner Freundschaft gewürdigt, und König Wilhelm von Preußen den nämlichen Biedermann zum Hoffieferanten ernannt, wie das schon so manchem Biedermann 6 für Waaren mancherlei Art paffirt ist.( Da die Sache viels leicht Diesem und Jenem spanisch vorfömmt, geben wir die Quelle an: Hessische Landeszeitung" Nr. 272 und Nr. 277.) In nicht geringeren Nöthen steckt Meß, weiland Hand­lungsreisender des Nationalvereins. Dieser Edelste der Edlen hat sich nächstens vor Gericht gegen die mit bedenklicher Sicher­erheit erhobene Anklage des Vertrauensbruchs, Ehren wortbruch und Ehebruchs zu verantworten.

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..unirem Braun, der neulich den Gedanken, für die preußische Raum besser ergeht es dem Dritten im Bunde der ,, Besten," Regierung eine Widerlegung der Kurhessischen Denkschrift aus­arbeiten zu wollen, mit stolzer Entrüstung von sich wies, und Tags darauf erleben mußte, daß die preußische Polizei in

sterium ist unterlegen und wird, wenn es nicht freiwillig zu rücktritt, durch die Mehrheit des Unterhauses dazu gezwungen werden. Haupt der nächsten Regierung wird aller Berechnung nach Gladstone sein, der die Trümmer der Whigpartei mit den bürgerlichen Elementen zu verschmelzen hätte, was beiläufig feine so leichte Aufgabe ist. In Bezug auf das europäische Fest­land wird das neue Ministerium unzweifelhaft genau dieselbe Politik haben, wie das alte, nämlich keine.

Der Vorarlbergsche Landtag nahm in der letzten Session den Antrag an,

,, daß durch ein Reichsgesez festgesezt werde, die Arbeitszeit in den Fabriken dürfe nicht über 12 Stunden täglich betragen und an Samstagen fei eine Stunde früher Feierabend zu machen."

Das österreichische Handelsministerium hat die Handels­kammern aufgefordert, über den Antrag zu berichten. Das