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An die Arbeiter aller Länder!

Arbeiter! Die Bauunternehmer in Genf wollen die ung gegenüber eingegangenen Verpflichtungen nicht halten. Wie voriges Frühjahr, so sind wir vielleicht auch jetzt gezwun­gen, mit den Mißachtern ihrer Unterschrift und unsers Rechts einen Kampf zu beginnen, denn diese Herren zählen stets dar­auf, andere Werkleute von Außen herkommen zu lassen und uns durch die Konkurrenz zu erdrücken.

Arbeiter! Eure Gewerbsgenossen in Genf fämpfen mit unermüdlicher Beharrlichkeit für die Erringung der Rechte der unterdrückten Klasse; ja, unsere Entschlossenheit und Thatkraft soll unüberwindlich sein!

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ches den Bestrebungen des internationalen Verbandes große Aufmerksamkeit zuwendet. In einem der Artikel heißt es: Der Berband, der sich schon bis nach Amerika erstrecke, trage in dieser großen Ausbreitung den Beweis der natürlichen Ge­sundheit, und es sei ihm, da er weder confessionelle noch nationale Unterschiede kenne, sondern nur das Gesetz der So­lidarität der Arbeiterinteressen verfolge, eine große Zukunft beschieden. Schließlich wünscht zwar der Bund", daß dieser Verband durch seine Macht dem Kapital so weit Respekt ein­flößen möge, daß die Kapitalisten sich fortan zu einer bessern Behandlung der Arbeiter veranlaßt fühlen, dagegen mißbilligt er, daß der Verein als Mittelsperson aller Orten aktiv ein­greife, und dem Fabrikanten das Gesetz vorschreibe. Redner meint aber, daß gerade die aktive Thätigkeit das Haupt­verdienst des Verbandes sei; wenn er nur dazu dienen soll, wozu ihn der Bund" herabdrücken will, dann sei er ganz nußlos. Immerhin aber sei das Bischen Wohlwollen des Bundes" zu achten gegenüber der ergrimmten Handlungs­weise der Baseler Bourgeoisie, welche der, Augsburger Aug. Zeitung" mit Abonnementsentziehung in Masse gedroht habe, Menschen möglich, unsere Lebenskraft um billigen Preis zu falls sie nicht ihren sozialistischen Baseler Correspondenten ab­laufen. Ja es ist die Konkurrenz, welche die Herbeirufung schaffe. Außerdem sei es die Marime der Bafeler Bourgeoisie, auswärtiger Arbeiter möglich macht und den Bauunternehmern

Gewerbsgenossen! Die Sache der Arbeiter ist überall die gleiche, daher ist unsre Sache auch Eure Sache. Der Tag. an welchem die Arbeiter aller Länder die Gesammtverbindlich teit begreifer, ist der Tag, an dem sie aufhören werden, eine fäufliche und verkäufliche Waare zu sein.

Arbeiter! Es ist die Konkurrenz, die wir uns gegen. ſeitig machen, welche das größte Hinderniß unserer Befreiung ift. Auf diese Konkurrenz spekulirend wird es einer Handvoll

in Genf die Zuversicht giebt, die Bedingungen der Arbeit nach Belieben umändern zu können.

Genf

Arbeiter, entzieht ihnen diese Waffe!

Steinhauer, Bildhauer und Maurer! kommt nicht nach

zu arbeiten und wenn man Euch noch so gute Bedin­

keinen dem internationalen Verbande angehörigen Arbeiter zu beschäftigen, und daraus könne man schließen, welche Angst schon jetzt die Kapitalisten vor diesem Vereine haben. Eigent liche Führer habe der Verband nicht, alljährlich aber treten die Sektionschefs, die Bertreter der einzelnen gewerblichen und nationalen Abtheilungen, zu einem Congreß zusammen. Die

gungen versprechen mag. Seid versichert, daß an dem Tage, Nothwendigkeit einer solchen Organisation müsse jeder denkende

wo Ihr unsere Stüße nothwendig habt, Euch die Maurer, Steinhauer und Bildhauer von Genf mit Brüderlichkeit die

Hand reichen.

Arbeiter anerkennen, denn freiwillig würde die Bourgeoisie nie nachgeben.Hr. Milke fügt nach dem Vortrage erör ternd hinzu, daß die internationale Arbeiterassoziation bereits 7 Preßorgane befiße, und daß der Nürnberger Arbeiter verband, der 29,000 Mitglieder( darunter 15,000 Dester­reicher) zähle, dem Programm des Internationalen beigetreten sei. Dasselbe Programm habe die deutsche Volkspartei

Arbeiter! Welchem Gewerbe Ihr auch angehören mögt, verbreitet in allen Orten, in allen Städten und Dörfern, allen Werkstätten und Wohnungen, überall, wo sich Arbeiter befinden, die Nachricht, daß die Steinhauer, Bildhauer und Maurer Genfs für die Rechte der Arbeiter im Kampfe stehen, in Stuttgart angenommen und der hiesige demokratische und sorgt dafür, daß nicht einer zur Arbeit nach Genf Arbeiterverein beruhe auf den Prinziepien des Nürnber

tommt.

Mit brüderlichem Gruß.

Genf , den 11. März 1869.

Das Comité der Steinhauer, Bildhauer und Maurer des internationalen Arbeitervereins.

-

P.-S. Wir bitten alle Arbeiter und alle Zeitungen,

dieses Rundschreibens..

ger Arbeitertages und der Stuttgarter Volkspartei. Redner entwickelt darauf das Programm der Internationalen As­soziation.

Bon Hainichen geht uns ein längerer Bericht zu über eine Bolksversammlung, in der Herr Kobißsch aus Dresden das Programm der Volkspartei und die Candidatur Vahlteich's

welche die Sache der Arbeiterklasse vertheidigen, um Verbreitung mit viel Geschick und unter allgemeiner Zustimmung der Ver=

h. Beriin, 17. März. In der vorlegten Sizung des

Buchdruckervereins sprach Hr. Hecht über die inter

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sammlung empfahl. Auch Herr Mende wie Herr v. Burgsdorff hatten ihre Vertheidiger, fanden aber damit keinen Anklang. Wir sehen von einer Wiedergabe des Berichts ab, da nach der

nationale Arbeiterassociation. Davon ausgehend, bereits vollzogenen Wahl der Bericht für die meisten unserer daß die Männer der Arbeit, so oft sie sich gegen das Kapital Leser nur von geringem Interesse ist. erheben, es nie aus Uebermuth sondern durch die Noth ihrer gezwungen, thun, beleuchtete der Redner die praktische

Seite des internationalen Verbandes. Selten sei den Arbei.

Freuden

zu

begrüßen, denn er sei allein geeignet, die Kraft

Das Resultat der Wahl im Freiberg - Hainicher Wahlbezirk war, wie vorauszusehen war, ein für Bahlteich ungünsti ges. Die Haft in Folge der Hohensteiner Vorgänge raubte

tern eine Aftion gelungen, weil die Presse, die auf das Volk ihm fünf kostbare Tage, so daß er erst Donnerstag, d. h. vier so großen Einfluß ausübt, im Dienste des Kapitals stehe und die Arbeiter zu Gunsten der Bourgeoisie über ihre Interessen nicht auffläre. Darum sei der internationale Berband mit der Arbeiter den rechten Zielen zuzuführen, dadurch, daß er die bisher so große Zerfahrenheit der Arbeiter aufhebe und durch seine eigene Presse das Interesse der Arbeiter wahr.

Tage vor der Wahl in den Bezirk reisen konnte. Mittler­weile aber hatten die Haßfeldter, ausgestattet mit sehr bedeutenden Geldmitteln, bereits in den meisten Orten ihre Verbindungen angeknüpft, respektive Versammlungen abgehalten, und hatte die nationalliberale und die konservativ partikularistische Partei für ihre Candidaten ebenfalls alle Mittel in Bewegung gefeßt; da war feine Aussicht für einen vierten Candidaten. Bei der

Bufunft derselbe habe, beweisen die Artikel des berner ,, Bund", den 4 Gandidaten die meisten Stimmen, nach ihm Kreisdirektor nehme. Bereits befize der Verband seine Presse. Welch große Wahl, die am 15. März erfolgte, erhielt Herr Mende unter eines von der Schweißer Regierung beeinflußten Blattes, wel

v. Burgsdorff, so daß zwischen diesen Beiden eine engere Wahl