Rußland: wie man dort lebt da

Ein österreichischer Sozialdemokrat, der in einem russi­schen Betrieb arbeitet, bemüht sich hier, seine Eindrücke wahrheitsgetreu und leidenschaftslos wiederzugeben. Der nachstehende zweite Artikel schließt die Veröffentlichung ab. Wie viele Ausländer in Rußland beschäftigt sind, kann man nur schäßungsweise sagen. Man wird nicht weit fehl= gehen, wenn man ihre Zahl mit 15 000 annimmt. Unter ihnen find beinahe alle Nationen Europas vertreten. Eine größere Anzahl ist von Deutschland , Desterreich, Amerika , England und Schweden gekommen, fleinere Gruppen aus Ungarn . Finnland , Italien , Frankreich ,

Man trifft ganz junge Leute an, die kaum über zwanzig find, aber auch weißhaarige Sechziger. Das häufigste Alter ist zwischen dreißig und vierzig Jahren. Die Mehrzahl ist verheiratet; die Familie kommt in der Regel nicht gleich mit, sondern erst dann, wenn der Mann sich auf einem Platz eingelebt hat. Viele der Ledigen heiraten Ruffinnen. Brak

Jeder neue Betrieb hat hier für den Westen unvorstellbar viel Ausschuß- Brak nennen ihn die Russen und auch der sprachunbegabteste Ausländer lernt dieses Wort bald kennen und gebrauchen. Das mindeste, was man also von den Aus­ländern erwartet, ist, daß sie keinen Brak machen. Aber die meisten leisten mehr.

Wenn die Ausländer schon ein wenig eingelebt sind und fich halbwegs russisch verständigen können, arbeiten sie mit russischen Arbeitern zusammen oder lernen sie an. Natürlich geht es nicht immer ohne Reibungen ab. Die Ruffen sind auf die Ausländer immer ein wenig eifersüchtig. Das äußert sich nicht etwa in einem schlechten Benehmen gegenüber den Ausländern so etwas kommt ganz selten vor, aber in einem gewissen heimlichen Widerstreben. Es schmerzt sie, daß sie auf die Ausländer angewiesen sind; ihr nationales Selbstgefühl leidet darunter. Und wenn sie etwas in der Fabrikschule anders gelernt haben, sind sie nur schwer dazu zu bewegen, es den Ausländern nachzumachen.

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Vom Handwerk zur Maschine

Unangenehm empfindet der neuangekommene Ausländer den Mangel an kleinen Werkzeugen. In Wien oder sonstwo war er gewohnt, nach einem Griff in seinen vollen Werkzeugkasten das richtige Werkzeug in der Hand zu haben. Hier wird in den neuen Betrieben das wenige Werkzeug von einer ganzen Abteilung gemeinsam benüßt und es ver­geht viel Zeit mit Suchen. Die älteren russischen Arbeiter,

und diese sind ja neben den wenigen Ausländern die Lehr­meister der jüngeren Generation, sind gute Handwerker und können mit einigen wenigen Werkzeugen Erstaunliches lei­sten. Ihnen gegenüber die Ansicht durchzusetzen, daß erst mit vielen und mannigfachen und spezialisierten Werkzeugen erst hohe Arbeitsproduktivität gewährleistet wird, ist nicht immer leicht. In jedem neuen Großbetri muß die Maschine von vorn anfangen, das Handwerk zu verdrängen. ' Arbeiter als Erfinder

Allgemein üblich sind die ausländischen Rationalisie­rungsbrigaden. Eine Gruppe von Ausländern, zu der später auch Ruffen kommen, richtet bei Serienproduktion die Anfertigung eines Details von Anfang bis zu Ende ein. Sie entwerfen den Arbeitsplan, stellen die Maschinen um, bauen neue Vorrichtungen und ändern die alten um, machen die ersten Werkzeuge selbst und führen die russischen Arbeiter in das neue Verfahren ein.

Aenderungen von Vorrichtungen, Werkzeugen, Werkzeug­maschinen, das ganze Herstellungsverfahren der zu bauenden Maschine oder einzelner Details derselben können auch vom einzelnen vorgeschlagen werden. Kann er es in seiner Abtei­lung nicht durchsetzen, so wendet er sich an das Rationalisie­rungsbüro, das in jedem Betrieb vorhanden ist. Wird sein Vorschlag angenommen, so bekommt er je nach dessen Wert und nach der Ersparnis, die durch ihn erzielt wird, eine Prämie. Von den Ausländern werden sehr viele solcher Vor­schläge eingebracht. Mancher erreicht dreißig, vierzig oder fünfzig im Jahre. Die Erfolgreichsten werden von der Ar­beit freigestellt und arbeiten dann nur noch an Verbesse­rungen und Erfindungen. Das Märchen, daß nur die Ini­tiative des Privatunternehmers Verbesserungen verbürgt, ist in Sowjetrußland glänzend widerlegt.

Irlands Blau- Hemdenmä'ze!

Dublin , den 11. August 1933.

Unter dem Vorsis Devaleras fand heute nachmittag eine Kabinettssitzung statt, in der die Frage eingehend erörtert wurde, ob der angekündigte Propagandamarsch der Blau­hemden am kommenden Sonntag verboten werden soll. Die Regierung hält an dem bisher von ihr vertretenen Stand­punkt fest, daß die Ansammlung einer solchen Anzahl uni­formierter Personen eine Bedrohung der öffentlichen Stcher­

heit und Ordnung darstellt. Die Entscheidung des Rabinetts

wird voraussichtlich erst morgen bekannt werden, so daß die außerordentliche Spannung, die sich der Bevölkerung be­mächtigt hat, vorläufig noch anhält. Sie ist um so größer, als der Führer der Blauhemden seinerzeit erneut verkündet hat, daß er trotz eines Verbots die Versammlung der Blan­hemden abhalten werde.

Kuba

Die Gerüchte vom Rücktritt Machados nicht bestätigt

Santa Clara ( Kuba ), 12. Aug. Die von Offizieren der tubanischen Armee hier verbreitete Meldung vom Rücktritt des Präsidenten Machado wird von anderer Seite nicht be: stätigt.

Die Meuterei in der kubanischen Armee unterdrückt?

Washington , 12. Aug. Die Meuterei eines Teils der

Aber man darf sich diese Rationalisierungs- und Erfin­dertätigkeit der Ausländer auch nicht zu leicht vorstellen. Die nationale Eifersucht und die bürokratische Schlamperei können oft nur mit viel Energie überwunden werden. Nicht alle besitzen genug Zähigkeit, um in solchen Fällen durchzu­dringen.

Es gibt wieder Sonntage!

Der Siebenstundentag ist schon fast überall einge­führt, bet besonders schwerer oder gesundheitsschädlicher Arbeit der Sechsstundentag. Um mit den wenigen vorhan­denen Maschinen möglichst viel zu erzeugen, wird fast überall in drei Schichten gearbeitet, oft mit vier Belegschaften. Aber dieses System scheint als unrationell erkannt worden zu sein und weist bereits eine rückläufige Tendenz auf. Langsam löst man die vierte Belegschaft und dann auch die Nachtschicht auf, außer in kontinuierlichen Betrieben. Früher war die Fünftagewoche allgemein eingeführt. Da arbeitete man beim Dreischichtensystem viermal siebeneinhalb Stunden und hatte nachher immer achtundvierzig Stunden frei. Jetzt wird immer mehr die Sechstage woche eingeführt, mit be­stimmten freien Tagen am 6., 12., 18., 24. und 30. jedes Mo­nats. Es gibt also wieder richtige Sonntage.

,, Genosse Direktor, du machst deine Sache schlecht!"

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Die Ausländer arbeiten allein oder in Gruppen mit Russen und haben Berufsdolmetscher zur Verfügung. Die Behand­lung, die die Russen, besonders aber die Ausländer im Betrieb erfahren, kann man natürlich mit der in kapitalisti­schen Betrieben nicht vergleichen. Die Betriebsatmosphäre ist hier ganz anders. Würde es dort zum Beispiel einem Meister einfallen, jeden Arbeiter einer Abteilung vor Ar­beitsbeginn mit einem Händedruck begrüßen? Oder könnte es dort viele Arbeiter geben, die in der Produktionsver­sammlung wenn es überhaupt eine gäbe- rundheraus sagen, der Meister oder der Betriebsleiter hat das und jenes schlecht gemacht? Die russischen Arbeiter sind mit dem Be trieb sehr stark verbunden; sie kommen oft sogar während ihres Urlaubes oder während ihrer Freizeit an ihre Arbeits­stätte, halten sich dort ein wenig auf und schauen nach, was es Neues gibt. Auf den ersten Blick scheint das im Wider­spruch zu der bekannten Erscheinung des Fluktuierens, des starken Wechsels in den russischen Betrieben, zu stehen. Die Fluktuation ist gewiß im Bergbau, in der Hüttenindustrie und in allen neuen Betrieben noch sehr groß, aber je älter ein Betrieb wird, desto beständiger wird seine Belegschaft und die Fluktuation erstreckt sich dort nur noch auf die neu vom Land ankommenden Arbeiter.

Stoßbrigadler

Im Arbeitstempo haben die russischen die kapitalistischen Betriebe noch nicht eingeholt, aber die bereits länger beste­henden werden bald so weit sein. Das wurde nicht allein durch die Akkordarbeit erreicht, die hier mehr angewendet wird, als es in den meisten industriell entwickelten Ländern der Fall ist, daran sind auch sehr stark die vielen Formen des sozia­ listischen Wettbewerbes beteiligt. Ueberall und ununterbro­chen findet ein Wettbewerb statt, welcher Betrieb, welche Gruppe und welche Personen quantitativ und qualitativ das Beste leisten. Sehr oft wird dieser Wettstreit wie ein sport­liches Ereignis verfolgt und inszeniert. Die besten Leistungen werden dann mit Prämien in Geld und Naturalien, Ur­laubsreisen, Erholungsheimen, Sanatoriumspläßen, vor allem aber mit Udarnik-( Stoßbrigadler-) Legitimationen be­lohnt. Udarniki gibt es jetzt schon mehrere Millionen.

Im Akkord müssen auch die meisten ausländischen Ar­better arbeiten, haben aber in der Regel einen garantierten Mindestlohn. Die Akkordpreise sind nicht immer richtig kal­fuliert und es gibt ihretwegen manchmal Differenzen. Da­bei gehen den österreichischen Arbeitern die österreichischen Betriebsräte schon ein wenig ab. Bei der ganz jungen ruffi­schen Betriebsarbeiterschaft- nur ein kleiner Teil der russi­schen Industriearbeiter hat mehr als zwei Jahre Betriebs­arbeit hinter sich ist das Akkordsystem leider eine Not­wendigkeit und wird es noch eine Zeitlang bleiben.

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d

Von der nationalen Eifersucht bei der Arbeit abgesehen - und auch sie kann durch taktvolles Benehmen der Auslän­

der sehr abgeschwächt werden, ist das Verhalten der Russen zu den Ausländern sehr freundlich und entgegenkom­mend. Wird ein Ausländer ausgesprochen unfreundlich be= handelt, so ist in der Regel sein eigenes Verhalten schuld daran.

Wie wohnen die Ausländer?

Solange das allgemeine Lebensniveau in Rußland nich höher ist, müssen die Ausländer besonders versorgt werden. und das geschieht auch. Natürlich wohnt man hier nicht so bequem, wie in einem Wiener Gemeindebau. Mit dem Wachs­tum der Industriebevölkerung hat der Wohnungsbau nicht Schritt gehalten und schon die früheren Wohnungsverhält­niffe waren schlecht. Man baut ja große Wohnungen, aber vorläufig müssen sie von mehreren Parteien gemeinsam be­wohnt werden, und zwar so, daß zwar jede Familie ihr Zimmer hat, die Küche dagegen gemeinsam benützt wird. Die Russen sind das gewohnt; für sie ist diese Art mehr oder weniger eine Selbstverständlichkeit, aber die ausländischen Frauen können sich da oft lange nicht dreinfinden. In Ruß­ land spielt allerdings die Küche bei weitem nicht die Rolle, wie wir es gewöhnt sind, und mit dem Wachstum der Anzahl der berufstätigen Frauen und der Zunahme der Speise­häuser wird diese Rolle immer geringer.

Und wie essen sie?

Sie haben fast überall ihr eigenes Magazin und eine eigene Großküche, die besonders beliefert werden, mit eigenen Speisesälen und Klubräumen. Mit den wichtigsten Nahrungs­mitteln sind sie quantitativ sicher nicht schlechter versorgt, als zu Hause, aber es fehlt die Mannigfaltigkeit, die Abwechslung, die Nahrungsmittel sind in der Regel nur in einer Sorte zu bekommen, zum Beispiel heute nur Rindfleisch, morgen nur Schaffleisch, übermorgen nur Schweinefleisch, dann wie­der nur Fische usw. Daran muß man sich gewöhnen können. wenn man herkommen will. Manchmal ist das eine oder das andere einige Zeit lang gar nicht zu bekommen, denn die Verteilungsorganisation funktioniert noch nicht fehlerfrei. Man kann sich zwar das Fehlende meistens im freier Handel beschaffen, aber dort ist es viel teurer. Im Ausland ist man gewohnt, zu jeder Mahlzeit Zutaten aus allen Weltteilen zur Verfügung zu haben, hier muß man sich an einfache Kost ge= wöhnen, denn Rußland führt nur wenige Genußmittel aus dem Ausland ein, gibt sich aber alle Mühe, möglichst alles selbst herzustellen. Wer den guten Willen dazu hat, gewöhnt sich schon an die neue Kost. Das Essen schmeckt ja auch sonst im Ausland anders als bei Muttern.

Wer in einer großen Stadt der Sowjetunion arbeitet, findet genug Zerstreuung, in der Provinz weniger. Wer da keine be­sonderen Interessen hat und keine gesellschaftliche Arbeit, poli­tische oder Kulturarbeit leistet, der hat schon manchmal ang= weile. Zwar hat jede größere Ausländerkolonie eine Bü­cherei, eine Schachgruppe, eine Theatergruppe, alle Sport­arten werden gepflegt und Exkursionen veranstaltet- aber wenn das alles nicht hilft, die Zeit vertreiben, müssen eben die Tarokkarten her.

Fühlen sich die Ausländer in der Sowjetunion wohl? wohl?

Und nun die wichtigste Frage: Fühlen sich die Ausländer in der Sowjetunion wohl? Das hängt im Wesentlichen von ihrer Einstellung zum Sozialismus, zum Sowjetregime. und von ihrer fachlichen Qualifikation ab. Wer mit den politischen Verhältnissen in Rußland sympathisiert, der drückt ein Auge zu, wenn ihm etwas abgeht, was er zu Hause leicht haben fönnte, der lebt sich williger in die neuen Verhältnisse ein und stellt sich leichter auf Rußland um. Wer fachlich hochqulifiziert ist, wird geschäßt, wird besser bezahlt und hat schöne Arbeits­möglichkeiten.

Natürlich fahren viele nach ihrem Vertragsjahr zurück, manche noch früher; aus sachlichen Gründen, oder weil es ihnen hier nicht gefällt. Andere wieder wollen nur solange hier bleiben, als daheim die Wirtschaftskrise wütet; aber ein Teil will nicht mehr zurückkehren, hat hier mit Kind und Regel eine neue Heimat gefunden.

Marant.

( Wiener- Arbeiterzeitung.)

von den beiden befestigten Pläßen Befit ergriffen hätten, 159 Auslandsvertretungen

ohne daß auch nur ein Schuß abgegeben worden wäre.

Gegenüber dem von der Armee an den Präsidenten Machado gerichtete Ultimatum bleibt der Präsident vorläufig unnadh giebig. Ein Straßenbahnwagen, in dem sich Polizei und Angestellte der Regierung befanden, wurde durch eine Bombe völlig zerstört. Vier Personen wurden getötet und 25 schwer verleẞt.

Miltonen- Skandal?

Unterschlagung von mehreren Millionen Franken Paris , 12. Aug. Der Matin berichtet von einem neuen Finanzskandal, der großes Aufsehen erregen dürfte. Gegen die Societe Francaise de Banque pour l'Etranger, die sich besonders mit der Bildung von Börsensyndikaten beschäf­tigte, war eine gerichtliche Untersuchung wegen Vertrauens­mißbrauch und Unterschlagung von mehreren Millionen Franken eingeleitet worden. Während der Untersuchung be­ging einer der Administratoren Selbstmord, ein zweiter, der die deutsche Staatsangehörigkeit besißen soll, verschwand. Unter den Syndikaten, mit denen sich das Unternehmen be= schäftigte, befand sich die Paris Wyoming Syndicate, die sich besonders mit der Plezierung von Petroleumwerten beschäftigte. Die finanziellen Leiter dieses Unternehmens waren ein früherer Generalstaatsanwalt, gegen den wegen einer Reihe von Finanzgeschäften ein gerichtliches Verfahren schwebt, und General Penelon. Beide bekleiden hohe Ränge in der Ehrenlegion.

Garnison von Havanna in dem Lager von Columbia scheint Sieben Personen ertrunken

schnell unterdrückt worden zu sein.

Neue Meu'ereien?

Havanna , 12. Aug. Ein Offizier der aufständischen tubas nischen Truppen teilt mit, daß die Truppenteile, die in

Lissabon , 12. Aug. Eine Fähre, die den Dienst zwischen Monte Novo und Careasqueira verfah, ist gesunken. Sieben Personen ertranken, nur ein Mann von 70 Jahren konnte gerettet werden.

Castillo la Fuerza und in der Festung Cabana in der Nähe Abonniert die ,, Deutsche Freiheit"!

von Havanna ftationiert find, Freitagabend gemeutert und

избийско

Botschaften, Gesandtschaften und Konsulate Das Deutsche Reich unterhält zur Zeit 159 Auslands­vertretungen.

9 Botschaften, nämlich:

1. Angora( Türkei ) Nadolny

2. London ( Großbritannien ) von Hoesch

3. Madrid( Spanien ) Graf Welczec

4. Moskau( Rußland ) von Dirksen

5. Paris ( Frankreich ) Röster

6. Rom( Quirinal ) von Hassel

7. Rom( Vatikan ) von Bergen

8. Tokio( Japan ) Voreßsch

9. Washington( Amerika ) Luther

22 Gesandtschaften I. Klasse:

1. Athen ( Griechenland ) Eisenlohr

2. Belgrad( Südslawien) Dufour von Feronce

3. Bern( Schweiz ) Freiherr von Weizsäcker

4. Brüssel( Belgien ) Graf Lerchenfeld

5. Budapest ( Ungarn ) von Schoen

6. Buenos Aires( Argentinien ) Ritter p. Kaufmann- Asser

7. Bukarest( Rumänien ) Graf Schulenberg

8. Dublin( Irland ) von Dehn- Schmidt

9. Guatemala ( Mittelamerika ) von Kuhlmann

10. Haag( Niederlande ) Graf Zech

11. Ropenhagen( Dänemark ) Freiherr von Richthofe 12. Lissabon( Portugal ) Freytag 13. Mexiko ( Mexiko ) Zechlin

14. Oslo( Norwegen ) unbesetzt

15. Peiping ( China ) Trautmann

16. Prag ( Tschechoslowakei ) Roch

17. Rio de Janeiro( Brasilien ) Schmidt- Elskop

18. Santiago( Chile ) Freiherr von Reiswit 19. Sofia( Bulgarien ) Rümelin

20. Stockholm( Schweden ) von Rosenberg 21. Warschau( Polen ) von Moltke 22. Wien( Oesterreich ) Rieht, ferner 17. Generalfonsulate I. Klaffe, 16. Generalfonfulate II. klasse, 19 Gesandtschaften II. Klasse und 76 Ronsulate.