Haß erfüllt gegen das System" von Weimar  , bis Deutsch­ land   vom Führer" geweckt wurde. Der neue Idealis­mus der Tat" wird verbunden mit Heroenglauben und der Weltmission der eigenen Nation. An die Stelle des Forschers, des Gelehrten, tritt der Erzieher, der seinen

Die Unruhe um Oesterreich  

pädagogischen Auftrag in allen Einzelheiten dem Staate Fortsetzung der ernsten und schwierigen diplomatischen Gespräche zu seinem Nuzen bereithält.

Aber der Erzieher hat nicht nur zu lehren, er hat auch zu ererzieren. Jn Nr. 14 der Nationalsozialistischen Er­ziehung" lesen wir, daß sich der zukünftige Lehrer als Soldat fühlen soll. Ein neues Lehr fach wird ihm zugewiesen: die Wehrgeographie". Die Körperbildung, die er mit den Schülern zu teilen hat, muß Rekruten- Körperbildung" sein. Sah man die Berliner  Hochschulprofessoren jüngst zum Gepäckmarsch antreten, so sind die Lehrer an der höheren Schule und an den Bolksschulen zum Geländesport verpflichtet. Jm katho lischen Münster marschierte Westfalens   pädagogische SA., voran die Hitlerjugend  , im gleichen Schritt westfälische Erzieher, ohne Unterschied des Standes. Eherne Marsch rhythmen, alte Kampflieder, jubelnde Begeisterung der Bevölkerung" so heißt es in dem eben genannten Blatt. Wen wundert es noch, daß die Kinder in der Hand solcher Erzieher des Nachts davon träumen, einmal Göbbels   oder Hitler zu werden? Daß der Wunschtraum von der Schule zur Hitlerjugend, von der SA. bis zum Wehrdienst geht, um die Rasse im echten Stahlbad sobald wie möglich zu erproben?

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Der Ernst dieser Lage versagt sich jeder Jronie. Man kann die Dreikäsehochs belächeln, die heute überall in den Straßen Deutschlands   singend mit SA. marschieren. Aber eins kann man nicht: sich der Erkenntnis entziehen, daß hier eine Generation durch alle Mittel pädagogischer Beeinflussung mit den Jbeen heldischen Lebens" gesättigt wird, die ins Blut strömen. Es ist eine Generation, die nach dem Willen ihrer Vorbilder nicht den Frieden ersehnt und das Luftkissen gesättigter Bürgerruhe, sondern die den Marschallstab heroischer Erprobung in ihrem Tornister tragen will. Regimenter von Pädagogen rücken an, um Regimenter im Geiste eines neuen Menschentypus zu er­ziehen, der nicht ethisch, sondern biologisch denkt: im unvermeidlichen und unerbittlichen Kampf der natür lichen Auslese" den Sieg davon zu tragen.

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Bir bangen uns um diese Jugend, aber mir gestehen es offen wir müssen die positiven Aufgaben sehen, die den Feinden des Faschismus hier gestellt sind. Denn das Jugenderlebnis frißt tief. Es gibt auch einen falschen Enthusiasmus, der sich in bestimmten Geschichts­epochen zu gesammelter Kraft konsolidieren kann. Wer nicht sieht, was hier vorgeht; mer hinter dem Mythos, der gegenwärtig wild aufschäumt und vielleicht bald wieder zusammenfinkt, nicht die Marschtrompeten der kommen den Generation junger deutscher   Menschen hört, der hat im Kampf um die Rückgewinnung der deutschen   Freiheit schon verloren. Denn man muß diese jungen Menschen gewinnen können, wenn man sie als Rämpfer für das kommende Deutschland   nicht mehr loslassen und mit ihnen Deutschlands   Zukunft erbauen will.

Berlin  , 28. Oktober.

Die vorsichtigen Presseäußerungen zum Ergebnis der Unterredung zwischen Dollfuß   und Mussolini   in Riccione  zeigen, daß die deutsche Reichsregierung troß allem Propa­gandageschret zunächst nicht mehr mit einem irgendwie ge­arteten Anschluß Desterreichs an Deutschland   rechnet. Auch die Angriffe auf Dollfuß flingen gedämpfter. Man richtet die Politik nun auf die Eingliederung Deutschlands   in den italienisch- ungarisch- deutsch- österreichischen Donanblock. Es bestätigt sich, daß Italien   erneut in Berlin   hat wissen lassen, daß Rom   feine Tyrannisierung Oesterreichs   zulaffen wird. Die volle staatliche Unabhängigkeit Desterreichs ist die Vor­aussetzung der italienischen Politik.

Man ist überzeugt, daß England und Frankreich  , weder isoliert noch gemeinsam neue Schritte in Berlin   unterneh­men werden. Mit einiger Unruhe verfolgt man aber die Reise des ehemaligen Außenministers Austen Chamber­Iain nach Rom  , der in letzter Zeit wiederholt sehr schroff gegen Deutschland   aufgetreten ist. Es wird vermutet, daß er seine Reise mit Wissen der britischen   Regierung macht, um Italien   in eine gemeinsame Front mit Frankreich   und Ita­ lien   gegen Deutschland   zu bringen. Die maßgebenden Kreise des Außenministeriums verkennen die Bedeutung der diszi­plinierten aber sehr erregten Stimmung in Paris   und das wachsame Mißtrauen in London   nicht. Der Reichsaußen minister von Neurath und sein Staatssekretär von Bülow bemühen sich persönlich, die an Italien   gegebenen Zusicherungen gegen eine Fortsetzung der überspizten anti­österreichischen Propaganda zu halten, weil dies besonders gegenüber der britischen   Regierung notwendig ist, die ihre Enttäuschung über den Gang der Dinge nicht verhehlt. Die aggressive Aktivität der nationalsozialistischen Propaganda ist aber noch unvermindert stark und macht eine verant­wortliche Außenpolitik so gut wie unmöglich.

England baut Schiffe

Umfangreiches Flottenbauprogramm der englischen Admiralität

London  , 28. Aug. Der Marinemitarbeiter des Daily Telegraph  " schreibt, daß Vorschläge, die die einzige Alternas tive zu dem Zusammenbruch Großbritanniens   als Groß­flottenmacht darstellten, in Kürze von der Admiralität ge= macht werden dürfen. Nach Informationen des Marinemitar: beiters umfaffen die Borschläge der Admiralität folgende Punkte: 25 Kreuzer, die an Tonnengehalt und Bestückung Punkte: 25 Kreuzer, die an Tonnengehalt und Bestückung den besten ausländischen Schiffen gleichkommen sollen; Neus ban von jährlich 15 bis 18 Zerstörern; eine großes U- Boots Banprogramm; beträchtliche Vermehrung der Marine flugzenge; Erhöhung der Mannschaftsstärke um mindestens 10 000 Mann; beträchtlich größere Aufwendung für Schiffs= treibstoff, Uebungsmunition und Flottenmanöver.

Zukunftsaufgaben der Internationale

Kampfreden in Paris  

Auf der Internationalen Sozialistischen Konferenz in sprechen, daß man auch in Moskau   sich von dem Aberglauben Paris   sprach

Friedrich Adler  

über die Lage der sozialistischen Inter­nationale im Rahmen der Tagesordnung: Die Tat­tit und Strategie der Arbeiterbewegung An der Zeit der faschistischen Offensive". Adler sagte u. a.:

Die Erefutive hat festgestellt, daß wir auszugehen haben von den Ereignissen, die in Deutschland   stattgefunden haben. Aber so sehr Deutschland   der Ausgangspunkt und die Ursache der ganzen Problemstellung ist, so haben wir dennoch in weit größerem Rahmen die Wirkungen auf das gesamte Prole­tariat auf dieser Konferenz zu untersuchen.

Ich stehe auf dem Standpunkt, daß wir hier es vor allem zu tun haben mit den Aufgaben der internationalen Arbeiter­bewegung in der Zukunft. Aber wir verstehen, daß man Lehren aus der Vergangenheit heranziehen wird. Ich möchte mit aller Offenheit auf die sehr schwerwiegende Lage hinweisen, in der sich die internationale Arbeiterbewegung befindet.

Die deutsche Katastrophe hat die ganze internationale Arbeiterklasse desorientiert. Was wir jetzt dringend brauchen, ist ein politisches Programm der Arbeiter- Inter­nationale, das uns die weiteren Entwicklungs= möglichkeiten zeigt. Was die Arbeiter in allen Län­dern beunruhigt, ist nicht so sehr die Frage, was wir tun werden, wenn wir die Macht haben( am Tage nach der sozialen Revolution), sondern das Problem, welchen Weg zur Macht die Internationale und ihre einzelnen Sektionen zu gehen haben.

Wir müssen uns von Anfang an darüber klar werden, daß es sich nicht um einen Weg zur Macht handelt, den wir als allein seligmachenden der Arbeiterschaft zu zeigen haben, sondern die Wege zur Macht zu diskutieren haben, deren es mehrere gibt, entsprechend den verschiedenen Bedingungen, unter denen das Proletariat in den verschiedenen Ländern lebt.

Die erfte und wichtigste prinzipielle Klarheit, die wir zu schaffen haben unter uns, ist die Erkenntnis, daß es eine fatalistische Irrlehre ist zu glauben, der Faschismus müsse in allen Ländern unbedingt siegen.

Die Lehre, daß der Weg der Demokratie un gangbar ist, die lehnen wir von vornherein ab.

Auf der anderen Seite sehen wir jenen Lehre, die be­hauptet, der Weg der Demokratie set überhaupt der ein= zige Weg, der für das Proletariat offen stehe. Und da haben wir in unseren Reihen klar zu machen, daß keines dieser Extreme zutrifft.

In den demokratischen Ländern ist es unsere Pflicht, bis zum äußersten die Demokratie zu verteidigen gegen alle ihre Angriffe, und es ist der größte Fehler, den die Arbeiterklasse begehen kann, wenn sie selber auch nur ein Fuß breit preis­gibt der demokratischen Rechte, die sie sich vorher erobert hat. In den Ländern aber, wo das Proletariat unterlegen ist, wo der Faschismus herrscht, haben wir zu revolutio= nären Mitteln zu greifen, stehen andere Wege der Entwicklung vor uns, die wir offen und klar zur An= erkennung bringen müssen.

Wir wollen hier von dieser Stelle aus die Hoffnung aus­

an die alleinfeligmachende Taftit befreie, denn die Lage, in der heute die Arbeiterschaft sich befindet, durch den Kampf der Lehre des Weges der Gewalt und der Diktatur und der anderen Lehre des Weges der Demokratie mit ver= schuldet.

Die deutsche Arbeiterbewegung ist nicht gescheitert an eins zelnen Fehlern. Sie wurde zermalmt zwischen diesen beiden alleinseligmachenden Lehren von der Komintern   einerseits und der Mehrheit der deutschen   Sozialdemokratie anderers feits.

Der Versuch, anders und weiter zu gehen, wie ihn die un­abhängige sozialdemokratische Partei vor der Einigung ge= macht hat, eine Politik, die a Ille Eventualitäten ins Auge faßt, dieser Versuch ist aber gescheitert.

Wir werden uns, wie wir es bis jetzt getan haben, mit allen Kräften zur Wehr sehen gegen jede Form des Ein­heitsfrontmanövers, das von Moskau   geführt wird, aber wir werden auch, wie wir es getan haben, immer be­haupten, daß eine der entscheidendsten Fragen für die Arbeiterklasse die wäre, daß die Einheit des Kampfes wiederhergestellt wird. Diese wahre Einheit der proleta­rischen Aktion wird nicht hergestellt werden, solange man in Moskau   glaubt, daß es richtig sei, eine Taktik zu führen, wonach man durch die Hölle des Hitlerismus hindurch muß, um zum Sozialismus zu kommen.

Wir haben umzulernen auf Grund der Erfahrungen, die wir gemacht haben. Aber nicht mehr Nationalismus, son­dern im Gegenteil mehr Internationalismus tut der Arbeiterbewegung in allen Ländern not!

Nicht den Marrismus in irgendeiner Form preisgeben, sondern mehr marxistische Erkenntnisse sam­meln und anwenden!

Emile Vandervelde.  

ergreift das Wort nicht als Vorsitzender der Erefutive der SAJ., sondern für seine Person, in Uebereinstimmung mit der Mehrheit der belgischen Arbeiterpartei:

Unser Standpunkt läßt sich in einer altgewohnten Formel ausdrücken, die Jaures einmal geprägt hat, daß die revo= Iutionäre Evolution zum Sozialismus auf dem Wege der Demokratie, auf dem Wege des Friedens und durch die internationale Aktion der Arbeiterklasse gehe.

Es ist kein Zweifel, daß in einem Lande mie Frankreich  , um ein Beispiel zu nennen, vorübergehend will ich hoffen, der Gedanke der Beschränkung auf die Aktion im einzelnen Lande Play greift. Das bedeutet An­passung an die in diesem Lande bestehenden Verhältnisse, das

Parls redet deutlich

Paris  , 23. Aug. 1933.( Eig. Ber.) Die Pariser Presse befaßt sich erneut mit dem öster reichisch deutschen   Konflikt. Die Forderung nach einem scharfen Eingreifen der französischen  Regierung gewinnt immer neue Kreise. So schreiben: « Le Journal"

Die deutsche   Regierung tut so, als ob sie ihres Erfolges bes reits sicher wäre. Sie wird sich gründlich täuschen. Sie werden scheitern an dem Mut des österreichischen Volkes, das in eiserner Entschlossenheit für seine Selbständigkeit kämpft, fie werden scheitern am Widerstand der großen europäischen   Mächte. Die ganze Sache ist nicht nur der erbärmlich feige und hinters hältige Angriff eines Starten auf einen Schwachen, es ist auch der Zusammenstoß zweier wesens verschiedener Kulturen, dessen Tatzeugen wir sind: man tommt um den Eindruck nicht herum, daß die Verteidiger der Freiheit Oesterreichs   legten Endes nichts anderes inn  , als einen Damm ges gen die Fluten der hitler deutschen   Barbarei zu bauen!.... Auf wirtschaftlichem Gebiet stehen wir und stehen London  , Rom   und Wien   vor weittragendsten Ents schlüffen!

Le Journal des Debats"

Hinter einem romantischen Ghleier verstedt, wegt das moderne Preußen schon lange seinen friegelüfternen Säbel. Doch heute haben sie diesen Schleier fallen gelassen und das wahre Ge sicht erscheint: es ist nicht das Gesicht Lohengrins. Die Universitäten und sonstigen Erziehungsstätten sind nichts anderes mehr als Kriegsschulen und die ganze Gesellschaft hat man vom Geist" gereinigt. Das höchste Recht" der Preußen befteht darin, im Gänsemarsch hinter irgend einem herzutrotten und auf Kommando die Hand zu heben. Kann es da Wun der nehmen, wenn die echten Deutschen   vom Donanland herzlic wenig Lust haben, arme und kleine Preußen zu werden? Sollen fie fich denn freiwillig und mit offenen Augen in die würde. lose Sklaverei des Hakenkreuzes begeben? « La Liberte"

Wir verraten kein Geheimnis, wenn wir sagen, daß Frank reich die italienische   Regierung bevollmächtigt hat, sich zwischen Desterreich und Deutschland   einzuschalten. Mussolini   ist zum Schutzpatron des Donaustaates geworden. Und Herrn Dollfuß ist die nötige finanzielle Hilfe zuteil geworden; er fährt mit dem Bewußtsein nach Wien   zurück, daß ihm im Falle eines friegerischen Angriffes auch die militärische Unterstügung nicht versagt bleis ben wird,

Japan   beansprucht die von Frankreich   besetzten Inseln im südchinesischen Meer

Tokio  , 28. Aug. Das Ministerium der auswärtigen Ans gelegenheiten gibt bekannt, daß Japan   in der am 19. Auguft in Paris   übergebenen Protestnote die Rückgabe der souves ränen Rechte und Interessen an den sechs Inseln im süds chinesischen Meere, die von Frankreich   bejezt worden seien, für sich in Anspruch genommen habe.

Diefe Politit tann nicht unsere Politit fein! Was heute notwendig ist, ist die kräftigste, die ent schiedenste Gegenwehr gegen alle Formen des Nationalismus. Wenn die Internationale morgen vor einer Katastrophe stünde, so würde es in allen Ländern Genossen geben, die vorangingen mit dem Rufe: Es lebe die Internationale! Wir sagen zweitens, der Sozialismus kann nur kommen auf dem Wege des Friedens und das trennt uns in erster Linie von den Kommunisten. Wir verzweifeln nicht am Frieden und wir müssen alles tun, um den Krieg zu ver hindern.

Wenn der imperialistische Krieg doch ausbricht, unsere Antwort wird flar und deutlich: der Bürgerkrieg und die foziale Revolution!

Pietro Nenni  ( Italien  )

regte eine Konferenz mit der 3. Internationale an und nähere Zusammenarbeit mit den Mittelklassen auf der Grundlage des gemeinsamen Kampfes gegen Faschismus und Kapitalis

mus.

Robert Grimm  ( Schweiz  )

zog die Bilanz des sozialistischen   Kampfes in letzten zehn Jahren und schilderte die Bestrebungen zum Abbau der bürgerlichen Demokratie in allen Ländern, so auch in der Schweiz  . Die Arbeiterschaft wird sich nicht widerstandslos die schwer eroberten Rechte entreißen lassen und ihr eigenes Verhalten richten nach den Kampfmitteln des Bürgertums. Den einen Beschluß sollte die Konferenz auf alle Fälle faffen, den internatio nalen Boyfott gegen die deutsche Ausfuhr, trotzdem eine solche Maßnahme einen Teil der deutschen  , flaffenbewußten Arbeiterschaft, die dafür Verständnis habe, treffen müßte, aber dem Hitler  - Regime einen außerordent­lich fühlbaren Schlag versehen würde.

Die täglichen Hinrichtungen

Im Hofe des Gerichtsgebäudes in Weimar   wurden Dienss tag früh die beiden Mörder Hahn und Leffler hingerichtet. Die beiden hatten im vorigen Jahre eine Frau Weißenborn aus Jena   unter der Vorspiegelung, eine Autofahrt zu machen, in Jena   in die Nähe eines toten Armes der Saale  gelodt, dort ermordet und die Leiche in das Wasser versenkt.

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München Gladbach, 28. Aug. Im Hofe des Lands gerichtsgefängnisses München  - Gladbach wurde heute morgen der 32 Jahre alte Arbeiter Jos. Ruetten durch das Fallbeil hingerichtet.

Er war durch rechtskräftiges Urteil des Schwurgerichts Gladbach- Rheydt   vom 16. März d. J. wegen Mordes, bes gangen am Abend des 30. Dezember v. J. zwischen Hackstein und Rheindehlen, an dem 17 Jahre alten Gustav Jansen ans Rheydt  , zum. Tode verurteilt worden.

bedeutet Anpaffung an die Bauern und die Mittelschichten, 300 Meter tief abgestürtzt

Rücksichtnahme auf ihre Forderungen, Zugeständnisse etwa an den Protektionismus usw.

Diese Politik ist nicht Neofozialismus, sie ist vielmehr Rüdichritt zum Programm, das Miller and in Saint- Mande, im Jahre 1896, verkündet hat, eine Politik, die alles auf die parlamentarische Attion sett, eine Politit, die den Sozialismus beschränkt auf die Bergesellschaftung einzelner monopolistischer Industrien, eine Politit, die zwar an den internationalen Formeln festhält, aber in Wirklichkeit den nationalen Sozialismus be= treibt.

Todessturz eines Steigers

Forbach  , 28. Aug. Einen tödlichen Unfall erlitt ein aus Deutschland   stammender Grubensteiger namens Zedtler, der auf dem neuen Schacht 3 in der Nähe der Drahtseilbahn be­schäftigt war. Bedtler wollte in einem Anhängekorb in die Tiefe fahren. Anscheinend durch einen Konstruktionsfehler blieb jedoch der Korb plötzlich stehen und Zedtler wurde mit einem Ruck aus ihm herausgeschleudert und stürzte etwa 200 Meter in die Tiefe. Er war sofort tot.