Kulturvolk im„ Pandurenkeller"
Das Hitlervorspiel von Zabern
" Pandurenkeller"? Vor zwanzig Jahren war das Wort in aller Munde, acht Monate vor Ausbruch des Weltkrieges. Es kam aus 3 abern im damals noch deutschen Elsaß, wo der junkerlich- militaristische Preußengeist durch ständige Provokationen der Bevölkerung eine blöde Germanisierungspolitik betrieb. In dem kleinen Bogesenstädtchen hatte ein blutjunger schneidiger Leutnant dreißig friebliche Bürger, weil sie über Albernheiten eines anderen Leutnants gelacht haben sollten, durch Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett auf der Straße wie eine Hammelherde zusammentreiben und eine Nacht in den, Bandurenkeller", den Kohlenkeller der Kaserne," einsperren lassen. Der„ Pan durenkeller von 3abern" wurde damals in der ganzen Kulturmelt zum geflügelten Wort, zum Inbegriff und Symbol der preußisch deutschen Militärwillkür über Bürger- und Menschenrechte. Der Geist des„ Pandurenkellers von Zabern", der Geist junkerlich- militärischer Zwangs- Germanisierung triumphiert heute wieder in Deutschland . Was am 28. November 1913 nur dreißig Bürgern von Zabern für eine Nacht passierte, ist seit fast zehn Monaten das Schicksaldes deutschen Volkes. Ein großes Kulturvolk von 65 Millionen Menschen ist eingesperrt in den„ Pan durenkeller" des„ dritten Reiches, wird zwangsweise ,, bölklisch gereinigt" und" germanisiert", ist schutzlos auss geliefert der Willkür und Barbarei der„ Panduren" Banden Hitlers , die ihr historisches Vorbild, das berüchs tigte Pandurenkorps des ungarischen Oberst Trench, an Grausamkeit, Raub- und Mordlust längst erreicht haben. Das Staunen und Verwundern über diesen Rückfall in die Barbarei hört auf, ja, es fällt einem mie Schup pen von den Augen, wenn sich die alle Rätsel lösende Erkenntnis aufdrängt, daß Hitlers Landsknechtshorden verwilderte Sprößlinge der preußischen Soldateska von 1913 sind, daß die Germanisierungs- Orgie von 3abern schon das Vorspiel der Hitler Barba rei war, beren charakteristische Merkmale bereits ba mals in die Augen sprangen. Nationalsozialistische Schimpf und Droh- Reden, Mordaufforderungen, 3wang zur Selbstentwürdigung, rohe und brutale Mißhandlun gen und Willkürakte, Beiseitschiebung der Zivilgewalt durch die Soldateska, Amtsanmaßung, Berlegung von Recht und Gesetz, Verachtung der Kultur und der Persönlichkeit, militaristische Anarchie und schließlich Deckung aller Ungeheuerlichkeiten durch die Justiz, die hohen und höchsten militärischen und zivilen Machthaber durch Kanzler und Kaiser, völlige Rapitulation des Staates vor der Säbeldiktatur unter dem Jubel der Junker- und Schlotbarone, kurzum alle Wesensmerkmale des Hitler Kurses traten bereits bei der 3abern- Affäre scharf hervor. Lassen wir die Dinge im Telegrammstil einmal Revue passieren:
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Der 20jährige Leutnant Freiherr v. Forstner beschimpft in der Instruktionsstunde die Elsässer unter den Rekruten als„ Wackes"( Rowdys), setzt 10 Mark Prämie für das Riederstechen eines Wackes" aus, zwingt elsässische Rekruten zu der Meldung J ch bin ein Wa che s", fordert zur Beschmutzung der französischen Fahne auf, wird deshalb in Anspielung auf eine ihm im Manöver passierte Bettbeschmutzung auf der Straße von Schuljungen und Halbwüchsigen gehänfelt. fühlt sich ho droht, nimmt beim Schokoladeneinkauf zu seinem Schutze vier Soldaten mit aufgepflanztem wuj nett mit, verursacht dadurch einen Auflauf und wird von den Neugierigen verhöhnt und verlacht. Der Regis mentskommandeur, Oberst v. Reutter, läßt darauf fünfzig Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett und scharfen Patronen vor der Kaserne aus schwär= men und unter Trommelwirbel zum Auseinandergehen
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bam bam babalb
der Neugierigen auffordern, lockt dadurch aber nur noch mehr Neugierige an. Nun läßt der ebenfalls blutjunge Leutnant Schadt alle Leute, die lachen oder auch nur löcheln, von den Golbaten mit Rolbenstößen und Fußtritten zusammentreiben und wahllos jeden ver husten, der ihnen in den Weg kommt, darunter auch einen Staatsanwalt und einen Landgerichtsrat, sperrt die Verhafteten in den Kohlenkeller der Kaserne, den„ Pandurenkeller", die Nacht über Kaserne, den„ Pandurenkeller", die Nacht über ein und läßt sie am andern Morgen einzeln von vier Soloaten aufs Amtsgericht bringen. Einige Tage später läßt Leutnant v. Forstner im benachbarten Dettläßt Leutnant o. Forstner im benachbarten Dett meiler einen Zug Soldaten mit aufgepflanztem Bajo. nett gegen eine Schar höhnender Jungen und Halbwüchs siger ausschwärmen, wobei aber nur ein unbeteiligter junger Schuhmacher mit einem lahmen Fuß erwischt wird, den der Leutnant mit dem Gäbel so über den Kopfschlägt, daß eine klaffende Wunde entsteht.
Diese Vorgänge rufen im Elsaß und in ganz Deutsch land eine gewaltige Aufregung hervor. Die elfäsfischen Zivilbehörden sind entsetzt über die Zügellofig keit der Soldateska. Anders die Militärbehörden im Reich, die der 3ipilkanaille Respekt bei bringen und die schlappe" 3ivilregierung im Elsaß bloßstellen wollen. Oberst v. Reutter lobt seine schneidigen Leutnants und die von diesem mißbrauchten Soldaten, der Kommandeur des 15. Armee korps in Straßburg , General v. Deimling, stellt sich hinter Oberst v. Reutter, Kriegsminister v. Falkenhayn sagt im Reichstage bei der Zabern - Interpellation am 3. und 4. Dezember,„ Hezer" hätten die Sache aufgebauscht, ein Offizier, der beschimpft werde, müsse unter Umständen dem Beleidiger den Degen in den Leib rennen, der Reichskanzler v. Beth= mann Hollweg, durch die Militärkamarilla und die Junker eingeschüchtert, stammelt eine lahme Verlegen heitsrede. Es kommt zu dramatischen Szenen, als neben den Sozialdemokraten Peirotes und Weill und den Elsässern Röser und Hauß, besonders der 3entrums. Elsässern Röser und Hauß, besonders der Zentrums führer Fehrenbach der Empörung des Reichstages leidenschaftlichen Ausdruck leiht, und schließlich erteilt der Reichstag dem Reichskanzler mit 293 gegen 54 Stimmen ein Mißtrauensvotum, das erste in der deutschen Parlamentsgeschichte. Aber der Kaiser beläßt den KanzParlamentsgeschichte. Aber der Kaiser beläßt den Kanzler dem Reichstage zum Troß im Amte und der ler dem Reichstage zum Trotz im Amte und der Kriegsminister v. Falkenhayu prägt einige Monate später im Reichstage, am 6. Mai 1914, also kurz vor Kriegsausbruch, das für die Geistesverfassung der Zabern - Helden kennzeichnende Wort:„ Wenn die Kulturfortschritte es dahin brächten, daß wir nicht mehr mit dem Vertrauen auf unser Heer in den Krieg ziehen könnten, dann kann mir die ganze Kul tur gestohlen bleiben!"
Der Kronprinz hatte bei Bekanntwerden der Zabern Borgänge sofort ein„ Bravo!"- Telegramm an Oberst v. Reutter geschickt und ein zweites Telegramm Jmmer feste drauf!" hinterhergesandt. Die Meute der Junker und Militaristen tobt, als Leutnant v. For st ner zunächst vom Straßburger Kriegsgericht wegen Körperverlegung zu 43 Tagen Gefängnis verurteilt wird. Der junkerliche Berliner Polizeipräsident v. Jagow ,, beweist" in der„ Kreuz- Zeitung ", dem Ber liner Junkerblatt,„ juristisch" die„ Unschuld" der Zabern Offiziere und der ganze Druck der Junker- und Militärkamarilla wird aufgeboten, ihre Freisprechung zu er zielen. Oberst v. Reutter, der es als ein Glück" bezeichnet hatte, menn„ Blut fließen" werde und mit Schießen gedroht hatte, wird dann auch gemeinsam mit Leutnant Schadt von der Anklage der Amtsanmaßung, Freiheitsberaubung und des Mißbrauchs der Dienstgewalt
Frick gegen SA.
Reichsinnenminister Frick bestätigt die Greuel der braunen Banden
Der Neue Vorwärts", der in Karlsbad erscheint, veröffentlicht einen Erlaß des Reichsministers des Innern Dr. Frick, den er am 6. Oftober 1938 an die Reichsstatthalter und Landesregierungen gerichtet hat. In diesem ErJaß nimmt Frick scharf gegen die Uebergriffe der SA. Stellung. Er wendet sich gegen die Anmaßung polizeilicher Befugnisse durch die SA. Er fordert die nachdrückliche Verfol gung strafbarer Handlungen von Mitgliedern der SA., und er fündet schließlich an, daß Beamte, die die Grundsätze die= ses Erlasses nicht beachten, rücksichtslos zur Verantwortung gezogen werden.
Der Erlaß ist eine amtliche Bestätigung aller„ Greuelmeldungen" über den Terror der SA . Wir lassen ihn hier im Wortlaut folgen:
Der Reichsminister des Innern I. A. 2000/ 29.9.
Berlin , 6. Oftober 1933. Troß der wiederholten Kundgebungen des Herrn Reichsfanzlers und troß meiner zahlreichen Rundschreiben sind in den letzten Wochen immer wieder neue Uebergriffe unterer Führer und Mitglieder der SA. gemeldet worden Insbesondere haben SA.- Führer und SA.Männer selbständig polizeiliche Handlungen vorgenommen, zu denen ihnen entweder überhaupt die Befugnis fehlte, oder die sie in einer Weise ausgeführt haben, die mit den bestehen den Gesetzen und den Anordnungen der nationalsozialisti schen Regierung nicht vereinbar sind Auf diese Weise ist fürzlich sogar die Erterritorialität des Botschafters eine auswärtigen Macht von eigenmächtig handelnden SA.- Män nern schwer verletzt und dadurch die Außenpolitik der Re gierung in Mitleidenschaft gezogen worden.
Diefe Uebergriffe und Ausschreitungen müssen endgültig aufhören. Ich mache es den Herren Reichsstatthaltern, den Bendesregierungen und allen nachgeordneten Behörden zur Pflicht, daß gegen solche Uebergriffe und gegen jeden Ber fuch eines unbefugten Eingriffes mit aller Schärfe einge
schritten wird. Soweit Mitglieder der SA. von den zuständigen Behörden nicht ausdrücklich als Hilfspolizeibeamte oder als Hilfsbedienstete im Grenzdienst eingestellt sind, stehen ihnen irgendwelche polizeiliche Befugnisse überhaupt nicht zur Verfügung. Jedes polizeiliche Vorgehen der SA. hat daher in Zukunft unter allen Umständen zu unterbleiben. Wo es ausnahmsweise notwendig wird, bei einzelnen Aftionen Mitglieder der SA. zur Unterstügung der Polizei heranzuziehen, dürfen sie nie selbständig, sondern nur in Anwesenheit und nur unter Aufsicht der Polizei und ledig= lich nach den Weisungen des polizeilichen Führers tätig werden.
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mit Pauken und Trompeten durch das Straßburger Kriegsgericht freigesprochen und dessen Bor sitzender, Generalmajor v. Pelet Narbonne, schickt sofort an v. Jagom und an den alten Junkerhäuptling v. Oldenburg- Januschau, der den Reichstag durch einen Leutnant mit zehn Mann" hatte ausein andertreiben lassen wollen, ein Telegramm" Frei spruch. Beste Grüße." Am selben Tage wird auch Leutnant v. Forstner in der Berufungsverhandlung freigesprochen, nachdem der Vorsitzende des Berufungsgerichtes, Kriegsgerichtsrat Medicus, schon vorher erklärt hatte Erst sprechen wir den Oberst Reutter frei und dann auch den Forstner".
So schamlos sprang die Militärjustiz mit Recht und Gefez um und proklamierte den Militärabsolutis mus über die Zivilgewalt. Nur die drei Rekru ten, die v. Forstners Beleidigungen erzählt hatten, wurden mit insgesamt 14 Wochen Mittelarrest bestraft. Der Zivilstatthalter von Elsaß- Lothringen , Graf Wedel und seine Staatssekretäre mußten demissionieren. Der Sieg der Junker und Militär- Ramarilla war ein vollständiger. Damals, am 11. Januar 1914, schrieb der „ Messaggero" in Rom :
,, Gleichwie die Flutwelle der Ostsee neulich Dämme zerrissen und ganze Dörfer unter Wasser gesetzt hat, so steht heute die preußische Reaktion im Be griffe, das deutsche Reich mit noch weit größerer Heftigkeit zu überschwemmen als die Ostsee und die armen Einwohner können sich vor dieser Gefahr nicht ein malretten."
Bald nach ihrer Zabern - Orgie hat die preußische Reaktion tatsächlich das deutsche Reich überschwemmt", das Volk in das Blutbad des Weltkrieges hineingetrieben und es vier grauenvolle Jahre darin dezimiert und zermürbt. Diese preußische Reaktion blieb ihm im Nacken sigen im Zusammenbruch, selbst noch in der Revolution.
In der Hitler- Diktatur hat sie sich wieder empor gerichtet, brutaler denn je steht sie da. In ihr triumphiert der preußische Militarismus über Rul. tur und Menschlichkeit, die dem deutschen Volke nach Falkenhayns Wunsch gestohlen und ausgetrieben werden. Oldenburg Januschau und der Exkronprinz sind wieder Helden des Tages und ihre Parolen der Leutnants- Allmacht und des„ Immer feste drauf!" regieren die Stunde. Wenn der 1913 in Zabern verhaftete Staatsanwalt Krause vor Gericht erklärte:„ Die Soldaten verhafteten blindlings darauf los wie die Kosaken in den Straßen von Peters burg", so ist heute das blinde Wüten einer zügellofen Soldateska in den Straßen der deutschen Städte durch Hitlers , Rosaken" und„ Panduren Horden" zum Normalzustand im dritten Reich" geworden. Die Rechtsbeugungen der Pelet- Narbonne und Medicus sind Harmlosigkeiten gegenüber der scha mlosen Prostituierung des Rechts durch die Werner und Bünger im Reichstagsbrandprozeß und die Blutrichter der Sondergerichte. Das ganze Bolk wird militarisiert, wird nationalistisch fanatisiert und verblödet. Zu diesem Zweck wurde es bei der„ Reichstagswahl" und der ,, Bolksabstimmung" am 12. November wie eine Hammelherde in Hitlers Pandurenkeller" hineingetrieben. Eine Orgie der Bergewaltigung und des Terrors rast über das arme Deutschland dahin und die Einwohner können sich vor dieser Gefahr nicht einmal retten". Wie 1913! Auf 1913 folgte 1914 bis 1918! Was fr'gt auf 1933???
Ein solches Vorgehen liegt ebenso im Interesse der SA. selbst, wie es zur Aufrechterhaltung der Autorität des nationalsozialistischen Staates geboten ist, die unter allen Umständen und gegenüber allen Angriffen von sämtlichen Behörden und Beamten gewährleistet werden muß.
Im besonderen Auftrag des Herrn Reichskanzlers ersuche ich die Herren Reichsstatthalter, um die Beobachtung dieser Grundfäße der nationalsozialistischen Staatspolitik unbedingt Sorge zu tragen und darauf zu achten, daß alle Behörden der Länder genau nach ihnen verfahren und daß Beamte, die ihnen nicht voll Rechnung tragen, ebenso wie die schuldigen Mitglieder der SA. rücksichtslos zur Verantwortung gezogen werden.
Der Herr Reichsfanzler wird in seiner Eigenschaft als oberster SA- Führer einen entsprechenden Erlaß an die SA. richten, der jeder SA - Dienststelle und jedem einzelnen SA.Mann bekanntgegeben wird.
Für die Anwendung und die Handlungen solcher zur Unter Zuchthaus für eine Frau
stützung zugezogenen SA.- Leute trägt der Führer des Polizeikommandos die Verantwortung. Auch Silfspolizeibeamte und Hilfszollgrenzbeamte dürfen ihren Dienst grundsätzlich nur zusammen mit einem Beamten versehen. Nur bei ge= rauer Beachtung dieser Anordnungen fann wirksam verhin dert werden, daß getarnte Provokateure zum Schaden der SA. und des nationalsozialistischen Staates in Tätigkeit
treten.
Auch sonst darf der Dienst der nationalsozialistischen Staatsverwaltung und der volizeilichen Erefutive durch unzusässige Eingriffe der SA. in feiner Weise mehr ge= stört werden. Derartigen Eingriffen dürfen sich die Behör den nicht beugen. Strafbare Handlungen von Mitgliedern Fer SA. find nachdrücklich zu verfolgen.
Die Beamten dürfen nicht das Gefühl haben, daß ihnen daraus irgendwelche Nachteile entstehen könnten. Es er: Scheint mir notwendig, hierauf die Polizei: und Gerichts: behörden besonders hinzuweisen. Es darf nicht wieder vor: Commen, daß in Fällen, in denen Mitglieder der SA. nn: zweifelhaft strafbare Handlungen begangen haben, die Täter angeblich nicht ermittelt werden können, oder auch, wenn es sich um gewöhnliche Straftaten handelt, die mit dem Kampf um die nationale Erhebung nichts zu tun hat ten, außer Berfolgung gelegt wurden.
( gez.) Frick.
( Inpreß.) Die frühere kommunistische Reichstagsabgeord= nete Franziska Kessel aus Frankfurt a. M. wurde wegen Verbreitung verbotener Druckschriften und Anberaumung sowie Durchführung kommunistischer Funktionärversammlungen vom Straffenat des Oberlandesgerichts Darmstadt zu drei Jahren Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf fünf Jahre verurteilt.
Märchen"
( Inpreß.) Das Berliner Sondergericht verurteilte den 32 Jahre alten Kaufmann Wilhelm Stein wegen Verbreitung von allerlei Märchen über Ereignisse anläßlich des Judenboykotts" zu eineinhalb Jahren Gefängnis
Erneut verboten