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das deutsche Volt mit nenem Mut und neuer Staatsmänner, von denen jeder die Regierung seines LanZuversicht erfüllt.
Nach solchen Säßen wirkt es wenig überzeugend, wenn die Reichsregierung betont, daß ihr jeder Gedanke an gewaltsame Einmischung oder irgendeine Verlegung vertraglicher Bestimmugen volltommen fern liege.
Die von der österreichischen Regierung aufgestellte Behauptung von angeblichen Plänen eines gewaltsamen Vorgehens der sogenannten österreichischen Legion gegen österreichisches Gebiet wird als unwahr zurückgewiesen. Aussagen österreichischer Staatsangehörigen werden als un glaubwürdig bezeichnet. Auf die Behauptung Osterreichs , daß Propaganda- und Sprengmaterial von Deutschland nach Desterreich gesandt werde, erwidert die Reichsregierung, daß sie die allerdings schwierig gelegene Grenze schärfstens überwachen lasse, und es sei vollkommen ausgeschlossen, daß amtliche oder parteiamtliche deutsche Stellen an einem derartigen Schmuggel beteiligt waren oder ihn auch nur begünstigt haben. Bemerkenswert ist, daß in diesem Satze die deutsche Reichsregierung„ parteiamtlich" auch für die NSDAP . sich verbürgt.
Auf die österreichische Beschwerde über die Ver Presse gegen die österreichische Regierung wird erwidert, daß dies nur Antworten auf eine Unzahl höchst gebäſſiger Ausfälle der österreichischen Presse gegen das neue Deutschland feien. Die Vorträge im deutschen Rundfunk seien feine Verheizungskampagne, weil sie sich nur an reichsdeutsche Hörer wendet. Dagegen verbreite der österreichische Rundfunk Verleumdungen gegen das neue Deutschland .
hebungskampagne derreichsdeutschen Breffe
Daß der Kampfring der Deutsch - Desterreicher im Reiche, der sich auf nationalsozialistische Grundlage zusammengeschlossen habe, von deutschen Behörden unterstützt werde, treffe nicht zu. Die Tätigkeit des Vereins habe bisher den deutschen Behörden kein Anlaß zum Einschreiten gegeben. Der Schlußabjazz heißt wörtlich:
Die Reise des Erbprinzen zu Waldeck und Pyr mont nach Wien wird von der österreichischen Regierung als Beweis einer Konspiration gegen die österreichische Regierung betrachtet. Dazu ist folgendes zu sagen:
Legationsrat Erbprinz zu Waldeck und Pyrmont wollte feinerzeit mit Wissen und Billigung der österreichischen Regierung Herrn Habicht nach Wien zu der Zusammen funft mit dem Herrn Bundestanzler begleiten. Nachdem diese dann von österreichischer Seite überraschend abgesagt worden war, hat sich Regationsrat Erb= prinz zu Waldeck und Pyrmont in amtlichem Auftrag nach Wien begeben, um sich bei der deutschen Gesandtschaft über die Lage zu informieren. Bei dieser Gelegenheit hat er den ihm seit langen Jahren bekannten Herrn Frauen feld in dessen Wohnung aufgesucht und dort auch den Grafen Alberti getroffen. Wie man aus diesem Besuche eine Konspiration gegen den österreichischen Staat herleiten könnte, erscheint der Reichsregierung um so weniger verständlich,
des vertrete, auch wenn sie vorübergehend ein Schiedsgericht bildeten. Von der Vermutung bis zum Beweise sei ein weiter Schritt. Man wisse nicht recht, welche Entscheidung der Völkerbundsrat treffen könne, falls die österreichische Regierung nicht durchschlagendes Beweismaterial gegen Deutschland vorlegen könne. Ueber die juristische Berechti= gung Defterreichs, den Völkerbund anzurufen, bestehe aller: dings kein Zweifel.
Times" bringt dann mit negativem Resultat, die etwa
für den Völkerbund in Betracht kommenden Maßnahmen. Man könnte z. B. daran denken, ein eArt Grenzkommission zu ernennen, um jeden„ politischen Schmuggel" zwischen den beiden Ländern zu unterbinden. Die Ueberlegung zeige sofort, daß all das für eine Erörterung noch garnicht reif sei. Umso wünschenswerter müsse die bereits eben angeregte vorherige unformelle Fühlungnahme mit anderen Regierungen erscheinen. Man müsse auch Umschau halten, ob es nicht andere Möglichkeiten gebe als die Anrufung des Völkerbundes.
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dnb. Paris , 3. Februar. Die Vorgänge in Oesterreich in Verbindung mit dem veröffentlichten deutsch - österreichischen Notenaustausch nehmen die Aufmerksamkeit der französischen Presse in Anspruch. Man rechnet allgemein damit, daß Bundeskanzler Dollfuß den Völkerbundrat anrufen wird, und bedauert nur, daß England sich nicht habe entschließen fönnen, an einem gemeinsamen Schritt der Großmächte teilzunehmen. Das„ Deuvre" behauptet, Dollfuß habe nun die Erlaubnis Englands und Italiens erhalten, die Frage der österreichischen Unabhängigkeit vor den Völkerbund zu brin gen. Wenn er noch einige Tage zuwarte, so geschehe dies in dem Wunsch, die französische Regierung von ihren innerpolitischen Sorgen befreit zu sehen.
Ueber den Erfolg eines derartigen österreichischen Schrittes sind die Meinungen geteilt. Den Völkerbundrats einberufen heißt, so schreibt„ Echo de Paris", die Scheiben einschlagen, die Angelegenheit ernst nehmen und sich verpflichten, sie er schöpfend zu behandeln. Aber seit vierzehn Tagen hört man vom Foreign Office", vom„ Quai d'Orsay" und vom„ Pa
Tazzo Chigi" nur zögernde, widerspruchsvolle Worte. Wer also wird den Mut haben, Berlin die Auflösung der kleinen Armee österreichischer Flüchtlinge, die Ersetzung der bei der Angelegenheit kompromittierten Mitglieder der Deutschen Gesandtschaft in Wien und die endgültige Aushebung der Rundfuntansprachen aufzuzwingen?
„ Wenn England und Italien ebenso entschlossen sind wie Frankreich und die Kleine Entente , schreibt andererseits das Journal", die Unabhängigkeit Desterreichs zu erhalten, haben sie anderes zu tun, als sich damit zu beschäftigen, ob es besser sei, das Fiasko des diplomatischen Protestes vom August zu wiederholen oder einen neuen Beweis für die Ohnmacht des Völkerbundes zu geben. Die erste Maßnahme zur Rettung Desterreichs müßte in der Erklärung bestehen, daß keine Rede davon sein könne, das militärische Statut des Versailler Vertrages zu ändern, solange eine Revisions= drohung bestehe. Das müßte natürlich zu der logischen Schlußfolgerung führen, daß alle Maßnahmen getroffen werden würden, die deutsche Aufrüstung zu kompensieren. Ist dies nicht die einzig wahre Antwort auf die englischen und italienischen Kompromißpläne und ebenso auf den Aufruf des Bundeskanzlers Dollfuß?"
Der Erzelfior" erklärt, daß man Oesterreich nicht durch Sympathiekundgebungen retten könne, von einem Augenblick zum andern könnte sich die österreichisch- deutsche Spannung in einen Konflikt verwandeln, wenn England, Italien und Frankreich nicht rechtzeitig sich flar und vernehmlich Gehör verschafften, würden sie vor eine vollendete Tatsache gestellt werden. Um die Schaffung eines neuen 90- Millionen- Deutschland zu ver= hindern, müsse die Unabhängigkeit Desterreichs unverzüglich garantiert werden und Desterreich eine Existenzmöglich= feit gegeben werden.
Le Jour" fordert, daß Frankreich energisch in London und grob in Berlin vorstellig werde. Es dürfe sich in dieser Frage, von der die Zukunft Europas abhänge, nicht mit einem Schriftstück begnügen.
Die„ Ere Nouvelle" bemerkt, daß nach der ablehnenden Antwort Deutschlands die österreichisch deutsche Frage zu einer internationalen Frage geworden sei.
Die Republit" glaubt, daß nur eine großzügige englisch französische Politif, deren Instrument Italien sein müsse, das Schlimmste verhindern könne.
als Graf Alberti Führer der niederösterreichischen Heim Rüstungspolitisches Gespräch spitzt sich zu
wehren, also Mitglied einer Regierungspartei war. Zusammenfassend kann die deutsche Regierung nur ihr Bedauern darüber zum Ausdruck bringen, daß die öster reichische Regierung es für angezeigt gehalten hat, schwerwiegende Vorwürfe zu erheben, obwohl sie deren Unrichtig keit aus den ihr von der deutschen Regierung bereits bei früherer Gelegenheit gemachten Mitteilungen ohne weiteres hatte ersehen können. Das Vorgehen der österreichischen Regierung hat die deutsche Regierung um so mehr befremdet, als die österreichische Regierung, ohne das Ergebnis der deutschen Untersuchung abzuwarten, gleichzeitig mit ihrem Scritte in Berlin andere Regierungen mit der Angelegen heit besaßt hat.
Wenn die österreichische Regierung darüber hinaus ertlärt, sie müsse ernstlich in Erwägung ziehen, sich an den Völkerbund zu wenden, so muß ihr die Verantwortung für einen solchen Schritt überlassen bleiben. Die deutsche Regte rung ist jedenfalls nicht der Ansicht, daß das vorliegende Problem, das seine Wurzeln letzten Endes in einem rein innerpolitischen Konflikt in Oesterreich hat, der internationalen Behandlung zugänglich wäre und auf diesem Wege gelöst werden könnte.
England zurückhaltend
Furcht vor den Folgen
DNB. London, 3. Februar. Der Text der deutschen Antwortnote an die österreichische Regierung wird von der englischen Presse auszugsweise veröffentlicht. Die Note wird allgemein als unnachgiebig bezeichnet. Die Blätter rechnen start mit der Möglichkeit, daß Oesterreich sich jetzt an den Völkerbund wendet. Die„ Times" sieht sich jedoch veranlaßt, die Regierung Dollfuß vor einem solchen Schritt zu wernen. Man solle sich erst einmal die Folgen einer Anrufung des Völkerbundsrates in vollem Umfange überlegen. Zu mindest sef der österreichischen Regierung eine vorherige inoffizielle Fühlungnahme mit den interessierten Ländern anzuraten. In diesen Tagen, wo der Völkerbund eine kritische Zeit durchmache, müsse man realpolitisch denken. Der Völkerbund sei fein deus ex machina" sondern eine Körperschaft praktischer
er saß, stand vor ihm ein SA.- Mann und hinter ihm einer, beide mit den fleißig in Tätigkeit gefegten Gummiknüppeln. Dann wurde ihm fortgesetzt„ Aufstehen!" Sinsetzen!"„ Aufstehen!"" Hinsetzen!" befohlen, jeder Befehl, der nie so schnell ausgeführt werden konnte wie es den Folterknechten beliebte, mar natürlich von Schlägen begleitet. Als wieder einmal„ Hinsehen!" be fohlen war, zog der hinten stehende Sa Mann blitzschnell den Stuhl weg, so daß der Wirbelsäulenkrüppel mit ganzem Körpergewicht auf den Fußboden stürzte.
Ein stämmiger Metallarbeiter im besten Mannesalter, seit langem im politischen Leben stehend und ganz gewiß alles andere als zimperlich, kam vom Zimmer 16 schon nach wenigen Stunden wie eine Ruine seiner selbst zurück. An den auf ihren doppelten Umfang angeschwollenen Händen sah man schon von weitem, welches Martyrium ihm von Sturmbannführer Krüger und seinen Helfern( einer der schlimmsten: SA.- Mann Kurt Müller aus Teerofen, Kreis Niederbarnim) bereitet worden war. Ganz vereinzelt und nur sehr vorübergehend schien es, als sei der Lagerkommandant Schäfer nicht mit den Vorgängen in Zimmer 16 einverstanden; und Monate später, als Sturmbannführer Krüger, der Chefsadist Oranienburger Lagers, abgehalftert worden war, rückte er auch von ihm. 3umeilen ließ der Kommandant Schäfer den Standartenarzt Dr. Lazar, Oranienburg , in Aktion treten, aber das waren nur seltene Anwandlungen von Verantwortungsgefühl, die um so rascher wieder ver
des
Es ist erinnerlich, daß der französische Botschafter in Ber lin am 1 Januar die französische Denkschrift zur Abrüstungsfrage überreicht hat, dessen wesentlichen Inhalt wir gestern brachten ,. Jetzt wird hitleramtlich die deutsche Antwort auf das französische Aide Memoire im Wortlaut veröffentlicht, das bisher nur in unbeglaubigten Auszügen bekannt war. Die Antwort geht auf die Grundfragen des franzöfifchen Planes näher ein. In der Frage des Kriegsmaterials heißt es darin, daß Deutschland benachteilgt bleibe. Die hochgerü steten Staaten behielten ihr gesamtes schweres Landmaterial,
während zur gleichen Zeit eine Umbildung der Reichswehr erfolgen sollte, ohne daß ihr das notwendige Material zur Verfügung stehe. Wie könne bei einer derartigen Umbildung der Reichswehr die deutsche Sicherheit auch nur einigermaßen gewährleistet werden? Bei der Frage der Personalstärke weist die deutsche Antwort auf die in Frankreich stehenden französischen Truppen hin.
Die Annahme liege nahe, daß die Herabjegung der Heimats truppen stets durch Heranziehung von Ueberseetruppen für Frankreich wieder wett gemacht werden könne.
Auch bei der Kontrolle werden verschiedene Fragen gestellt und gesagt, daß die Voraussetzung der Parität der Kontrolle nicht mehr gegeben wäre, weil sich die Kontrolle praktisch in den bereits auf Grund der Friedensverträge abgerüsteten Ländern in ganz anderer Weise als in den übrigen Ländern auswirken würde. Selbst wenn sich die Gefahr von Differenzen beseitigen ließe, so bleibt für Deutschland die Frage entscheidend ob seine Diskriminierung noch um eine weitere Reihe von Jahren verlängert werden solle. Kurz, es erhöben sich ernste Zweifel darüber, ob auf diesem Wege eine wirkliche Regelung des Abrüstungsproblems gefunden werden könne.
Die deutsche Regierung würde es noch immer für die beste Lösung halten, wenn alle Länder ihre Rüstungen entsprechend der im Versailler Vertrag vorgesehenen Bewaffnung herabjeẞien. Die langjährigen Verhandlungen bälten bisher klar gezeigt, daß die hauptsächlich in Betracht kommenden hochgerüsteten Mächte gegenwärtig zu einer wirklich einschneidenden Abrüstung nicht bereit felen.
Die deutsche Regierung fönne den Einwand nicht aner: kennen, daß die Ziffer von 300 000 Mann für die deutsche Verteidigung zu hoch gegriffen sei.
flogen, als Schäfer selbst sich auch mehr als einmal an Gefangenen vergriff.
Der Standartenarzt Dr. Lazar ist ein Kapitel für sich. Niemand unter uns Gefangenen erwartete von einem nationalsozialistischen Arzt eine normale menschliche Behandlung. Viele von uns waren beim Militär und im Krieg gewesen und wußten, daß man erst dann dienstunfähig krank war, wenn man sozusagen mit dem Kopf unter dem Arm antrat. Aber wenn auch unsere an den Lagerarzt gerichteten Erwartungen schon so niedrig wie möglich gehalten waren Herr Dr. Lazar hat noch die herabgestimmteste Erwartung bei weitem unterboten. Er behandelte alle Krankmeldungen von vornherein als Simulation und gab nie acht, ob etwaige Anordnungen, Simulation und gab nie acht, ob etwaige Anordnungen, die er bei augenscheinlich schlimmen Fällen schließlich doch mal treffen mußte, von den SA.- Sanitäfern( unter denen sich ebenfalls Folterknechte befanden) auch ausgeführt wurden. Er hörte kaum die auf seine eigene Frage angegebenen Beschwerden der Gefangenen an, und errichtete so eine ärztliche" Bragis, bei der Aspirin , Jod und Rhizinusöl der medizinischen Weisheit letter Schluß war..
Vor allem aber: Dr. Lazar hat die Totenscheine für die beiden zu Tode geschlagenen anhaltischen Gefangenen ausgestellt; er muß also die wahre Todesursache dieser beiden unglücklichen Opfer des 3immers 16 festgestellt haben. Trotzdem wurden sie von ihm zur Beerdigung freigegeben.
Den ausgebildeten Reserven der andern Länder habe Deutschland einen vergleichbaren Faktor nicht gegenüber zu stellen. Man könne die in Deutschland bestehenden polt= tischen Organisationen mit den militärischen Referven anderer Länder nicht auf eine Stufe stellen. Nach wie vor sei die deutsche Regierung bereit, den nicht militätischen Charakter der in Rede stehenden Verbände der
geplanten internationalen Kontrolle zu unterstellen, sofern die andern Länder eine ähnliche Verplichtung übernehmen. Am Schlusse der sehr ausführlichen Antwort werden eine Reihe von
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gestellt, die folgenden Worltaut haben:
1. Auf welche Höchststärke sollen die gesamten französischen Personalbestände in Heimat and Uebersee herabgesetzt werden?
2. In welcher Weise sollen bei der in dem französischen Aide Memoire vorgesehenen Regelung die Ueberfees truppen und die ausgebildeten Reserven Frankreichs in Rechnung gestellt werden?
3. Ift Frankreich bereit, falls die Umwandlung der Heere in Verteidigungsheere mit kurzer Dienstzeit sich nicht auf die in Heimat wie im Ueberseegebiet stehenden Streitkräfte erstreckt, eine Verpflichtung zu übernehmen, Ueberseetruppen in Kriegss und Friedenszeiten im Heimatgebiet weder au ftationieren noch zu verwenden?
4. Was soll mit den das Kaliber von 15 Zentimeter überschreitenden Geschützen der beweglichen Landartillerie geschehen? Sollen sie zerstört werden? Soll auch weiterhin die Ausbildung an diesen Geschützen zulässig sein?
5. Welche Höchft tonnage soll für Tank& vorgesehen werden und was foll mit den diese Höchsttonnage übers schreitenden Tanks geschehen?
6. Denkt die französische Regierung für alle Länder an eine zahlenmäßige Beschränkung einzelner Waffengattungen, und gar unter Einschluß der lagernden Bestäude? Welche Waffengattungen sind dies?
7. Mit welchem Material follen die französiz fchen Truppen, die der Vereinheitlichung der Heere nicht unterworfen werden, ausgerüstet werden?
8. Binnen welcher Frist werde die herabsetzung der im Dienst befindlichen Flugzeuge um 50 Prozent durchgeführt werden? Soll die Beseitigung der ausscheidenden Flugzeuge durch Zerstörung erfolgen oder auf welche andere Weise?
9. Worauf soll sich die Kontrolle der Zivilluft: fahrt und der Flugzeugherstellung erstrecken, die nach dem franzöfifchen Vorschlag die Voransfegung für die Serablegung der im aktiven Dienst befindlichen Militärflugzeuge sein soll?
10. Soll die allgemeine Abschaffung der Mili tärluftfahrt in der Konvention für einen be stimmten Zeitpunkt endgültig festgelegt werden, und für welchen?
11. Soll das Bombenabwursverbot, das die fran aösische Regierung anzunehmen bereit ist, allgemein und absolut sein, oder welchen konkreten Einschränkungen soll es unterworfen werden?
12. Sind die Ausführungen des Aide Memoires über die Kontrolle des Kriegsmaterials so zu verstehen, daß Frankreich für sich nur die Kontrolle der Fabrikation und der Einfuhr anzunehmen bereit ist, oder soll sich diese Kontrolle auch auf die Bestände an in Dienst befindlichem und lagerndem Material erftreden?
18. Welche Stellung nimmt die franzöfifche Regierung hin fichtlich der Rüstungen zur See ein?