Ein Geheimzirkular Habichts
Wir sind in der Lage, folgendes vertrauliches Rund- Redner- Material: schreiben zu veröffentlichen:
Alle Dienststellen werden dringend aufgefordert, die Be München, den 15. März 1934. ftellungen des Redner- Materials sofort vorzunehmen. Das Material wird ab 4. Lieferung nunmehr ausschließlich gegen Bestellung zugesendet.
Reichsführung des Kampfrings der Deutsch- Desterreicher im Reich. Rundschreiben Nr. 23/84 Abteilung IV( Propaganda)
Werbeplakat:
Aus außenpolitischen Gründen wird angeordnet, daß staatliche Stellen, wie Reichsbahn, Reichspost u. dgl. von der Belieferung mit unseren Werbeplakaten aus nehmen sind. Die. Ortsgruppen müssen gewärtigt sein, daß diese Stellen den Anschlag oder Aushang unserer Plafate ablehnen.
Postverkehr nach Desterreich:
Um den Dienststellen ein Bild vom Umfang des gewöhn lichen Postverkehrs nach Desterreich au geben, teilen mir mit, daß ungefähr 31 000 Briefe, 17.000 Postkarten, 14 000 Drucksachen, 1400 Warenproben und mehrere hundert Päckchen täglich. von Deutschland nach Desterreich gehen. Daraus ist ersichtlich, welche Arbeit die österreichische Postverwaltung hätte, wollte sie die gesamte Post fontrollieren! Angesichts dieser Zahlen wird den Ortsgruppen nochmals eingeschärft den Versand der Briefe möglichst verschiedenartig, fowie zeitlich und örtlich getrennt, durchzuführen. Außer als Briefe, Postkarten und Drucksachen soll keine Versendungsart gewählt werden. Adressen niederösterreichischer Orte:
Heil Hitler!
Müller, e. h. Propagandaleiter.
Flucht aus dem Gefängnis
und ein Beamter entkommen Zwei Nationalsozialisten, drei Sozialdemokraten
Wien , 3. April. In der Nacht zum 3. April zwischen 2 und 6 Uhr morgens sind aus dem Linzer Gefängnis die beiden nationalsozialistischen Häftlinge Ignaz Fastner und Karl Straßmayr sowie die sozialdemokratischen Schußbundjührer Richard Bernaschet( der Führer der Linzer Stämpfe am 12. Februar), Otto Hauschka und Franz Schlagin durch Uebersteigung der Umfassungsmaner ge= flüchtet. Die Flucht hat der Justizoberwachtmann Dobler aus Linz ermöglicht, der den Nachtdienst zu versehen hatte. Dobler ist mit den anderen Gefangenen aufammen geflüchtet. Es wurden sämtliche Grenzfontrollstellen sofort bebeiden Justisbeamten, die mit Dobler den Nachtdienst ver nachrichtigt. Außerdem wurden der Gefängnisleiter und die sahen, bis zur Klarstellung des Falles mit sofortiger Wirtsamkeit vom Dienst suspendiert.
Ortsgruppen und Stützpunkte, die im Beſize folder M. d. R. erholt sich
Adressen sind, werden aufgefordert, laufend beschriftete Briefumschläge in zwei bis dreifacher Ausfertigung der Reichs führung einzusenden.
Anregung bezüglich der Antwortschreiben anz Oesterreich:
Vielleicht läßt es sich in manchen Ortsgruppen ermöglichen, sämtliche nach Desterreich gehende Briefe mit einem Vermerk( Nummer oder Zeichen) zu versehen, der mit einem in der Ortsgruppe zurückbleibenden Verzeichnis übereinstimmt. Wenn dann der Empfänger aufgefordert wird, dieses Senn zeichen, ohne seinen Namen nennen zu müssen, im Antwort schreiben anzuführen, wird eine Wiederbelieferung gerade jener Leute möglich sein, bei denen unsere Propaganda auf fruchtbaren Boden gefallen ist, ohne eine Entdeckung befürchten zu müssen. Ueber den Erfolg dieses Vorgehens wolle gelegentlich berichtet werden.
Auslandssendungen:
Es ist selbstverständlich, daß fenen Ortsgruppen, die, Briefe über das Ausland senden, ihre Leistungen wegen der Höhe des Portos doppelt angerechnet werden.
Störungen verbeten
Die„ Schlesische Zeitung" gibt parteiamtlich bekannt:
Presseknebelsinfonie
Von Rudolf Pfister
Soli: Schweizer stimmet an nun die Presseknebelsinfonie!
Also heißt der neuste Echlager; Noch sind schwarz're nicht auf Lager! Tutti: Ja, die Staatsfunft wird stets trüber Maul gehalten... Schwamm darüber Soli: Künftig dürft ihr nicht mehr schreiben, Wie's die Bluttyrannen treiben, Ob sie Galgen hoch aufrichten, Ob sie bloß per Beil hinrichten! Tutti: Ja, die Staatskunst wird stets trüber- Maul gehalten... Schwamm darüber! Coli: Haltet gut im 3aum die Presse; Prüfet eurer Lettern Nässe;
Schwärmt für Mondsucht und für Mieder, Präget nur noch Veilchenlieder! Tutti: Denn, die Staatskunst wird stets trüber- Maul gehalten... Schwamm darüber! Soli: Nennet rings die Völkerlenker
Nicht mehr Mörder, Bluthund, Henker, Solches hat sie baß verdrossen, Wenn sie auch viel Blut vergossen! Tutti: Denn, die Staatsfunit wird stets trüberMaul gehalten... Schwamm darüber!
Soli: Da der Staatsschutz" fam zu Schanden, Schuf man Notrecht" hier zu Landen, Um den Freiheitshenkern allen Katzenbuckelnd zu gefallen. Tuttt: Denn, die Staatsfunit wird stets trüberMaul gehalten... Schwamin darüber! Soli: Rütligeist, laß uns im Frieden.
Schweig von Tell und Winkelrieden, Reit ist endlich zu vergessen,
Was an Freiheit wir besessen!
Tutti: Reißt es aus der Bruit... Schwört lieber: Maul gehalten... Schwamm darüber!" Aus dem„ Freien Marganer".
Reichstagsabgeordneter C. Jente bittet uns, bekanntzu Die Sterblichkeit wächst!
geben, daß er während seines Erholungsurlaubs nicht durch Anfragen oder Bittgesuche gestört werden möchte." Herr Jenke war, ehe er durch verrückte Hitlerreden zu einträglichen Parlaments und sonstigen politischen Stellen empcrrückte, Telegrafenassistent. Jezt fühlt er sich so sehr in seiner Majestät, daß er sein getreues Volk bittet, ihn nicht im geruhigen Verzehren seiner Diäten und ver schiedenen Gehälter zu stören. Wovon erholt sich übrigens der nationalsozialistische Parlamentarier? Die zwei bis drei Sitzungen fährlich, die mit 7200 Mark Jahresdiäten honoriert werden, können doch die Herren nicht so stark strapazieren?
Sinken der deutschen Volkskraft
Das Deutsche Nachrichtenbüro verjendet folgenden Bericht, dem man anmerkt, wie schwer es ist, das an den Geburtenaiffern und am fich verschlechternden Gesundheitsstand abauLesende deutsche Elend einigermaßen zu verbergen:
Im Berichtsjahr trat, wie das Preußische Statistische Landesamt mitteilt, eine wesentliche Aenderung in der Heirats frequenz ein. Nachdem die Jahre 1931 und 1932 einen starken Rückgang in den Heiratsziffern gebracht hatten, der sich auch im ersten Vierteljahr 1983 fortsette, trat im zweiten Bierfeljahr unter der Einwirtung der durch Gesetz vom 1. 6. 1933 gefchaffenen Ehestandsdarlehen eine starte
Und so etwas redete früher von„ margistischen Bonzen", Steigerung ein, die im weiteren Verlauf des Jahres unund Millionen glauben es.
Französische Sparmaßnahmen: 2,7 Milliarden Pensionskürzungen ungeklärt
Paris , 4. April: Die französische Regierung hat im Laufe eines Ministerrates heute, Mittwoch, den ersten Teil der Gefebesertaffe verabschiedet, der zum Ausgleich des Haushalts auf dem Wege von Sparmaßnahmen und Gehaltstürzungen dienen soll.
Finanzminister Germain Martin erflärte in diesem Zusammenhang dem innenpolitischen Berichterstatter des Echo de Paris", daß das Werf der finanziellen Wieder gesundung Frankreichs die moralischen und materiellen Kräfte des Volfes nicht übersteige. Man müsse nur den Mut und den Willen zum Handeln haben. Man habe zur Genüge festgestellt, daß der Franken die gesundeste Währung der Welt sei. Vorbedingung für die Beibehaltung dieses Rufes ſei aber, daß die Schwierigkeiten der öffentlichen Finanzen diese Währung nicht schwächten. Die Regierung werde heute den
Danton
1794-5. April 1934 Von Hermann Wendel
Danton gehört der Revolution ganz und bis zum Tode. Jaures .
Am 16. Germina des Jahres 2 der Republik oder nach dem alten Kalender am 5. April 1794 starb Danton , den ein nar zu williges Tribunal als Hochverräter zum Tode verurteilt hatte, auf der Guillotine. Die Menge, die den geräumigen Revolutionsplay, heute Place de la Concorde , füllte, begrüßte dos Niederfahren des Meers mit dem üblichen: Hoch die Republik !, aber ein Geschichtsschreiber wie Michelet versichert, daß den besten und aufrichtigsten Republikanern zumute gewesen sei, als habe man frankreich felber enthauptet. Wie immer es sich damit verhielt, von Budwig XVI. und Robespierre abgesehen, weckte tein Kopf in feinem Fall solchen Widerhall wie dieser, denn wenu jemand im bewegten Vordergrund der atemraubenden Ereignitise seit dem Bastillensturm gestanden hatte, so Danton .
Da Robespierre fait unumschränft im Lande gebot, als sich Dan fons Schifal vollzog, sind von den Historikern der französischen Revolution. die meisten entweder Dantonisten und Antirobespierriften oder Robespierriften und Antidantonisten; der Zwiespalt Mutard- Mathies fortgesetzt bei beider Schülern, hält diefen Gegensatz bis heute effer: Aber weil die fozialistiche Geschichtsbetrachtung die Revolution unter großen Gesichtspunkten ala ein Ganzes faßt, vermag fie der Gironde ihre Ehre zut lafen wie der Montagne und fann Robespierres tragische Größe anerkennen, ohne Danton in den Staub zu zerren. Dem fehlte sicher zu einem Tugendbold alles; die Bezich tigungen der Säuflichkeit und Beitechlin feit umschwirrten ihn wie übrigens viele andere Führer der Be wegung des Dritten Standes, auch, und mag es an hieb- und tichfesten Beweisen für die Befchuldigungen mangeln, so spielt doch jenes Zwielicht um seine Gestalt, in dem sich problematische Naturen zu bemegen pflegen,
Aber Schladen hin, Schladen her. der Glut einer ungetümen Seele war bei Danton mehr, Der Bonernenfel, ber aus dem heimatlichen Arcia.fur Aube zur Parifer Advokatur fam, galt mit ug als einer der stärksten
Ausgleich zwischen Einnahmen und Ausgaben vornehmen und begehe damit die Handlung eines guten Familienvaters. Der Berichterstatter des Blattes fügt hinzu, daß sich der erste Abschnitt der Sparmaßnahmen, der aus 15 Gesetzes erlassen bestehe, auf rund 2,5 Milliarden Franfen belanie. An rein haushaltmäßigen Einsparungen der einzelnen Ministerien sollen 620 Millionen Franten erzielt werden. Außerdem erhofft man aus der Nenorganisierung der Eisenbahnen eine Ersparnis von 200 Millionen, die den 2,5 Milliarden hinzuzufügen find. liarden hinzuzufügen find. Die Frage der Pensionsfürzungen der ehemaligen Kriegsteilnehmer ist noch nicht geklärt, die Verhandlungen mit den Frontkämpfervereinigungen werden vom Ministerpräsidenten, dem Finanz minister und dem Pensionsminister geführt. Es sollen angeblich berechtigte Aussichten für eine Einigung bestehen.
Motore der gewaltigen Umwälzung, deren Sache er vom ersten Augenblick an zu der seinen gemacht hatte. Ja, fein zweiter verförperte so die Gesamtheit diefer Revolution, die. nicht nur Frankreich , sondern auch die Welt erschütternd, den Durchbruch des Bürgertums durch die Decke der feudal- abso lutistischen Ordnung bedeutete. Zweifellos fühlte er, der sich felbst als Volf empfand, mit den darbenden Massen nicht anderes als Robespierre und Saint- In st; dem Hune gernden Brot zu schaffen, hieß auch sein Bemühen, und den Mastbürger erschreckte sein drohendes Wort, Paris vertige über unschäßbare Reichtümer, und dieser Schwamm müñe ausgepreßt werden. Aber der von nationalökonomischen Vebren wenig wußte, hatte eine feine Witterung für den bourgeoisen Charakter der Revolution. Die ewige Aufrechterhaltung jeglichen Eigentums, sei es territorialer, individueller oder industrieller Art," feierlich verkündend, war er für die Entfesselung der Produktivfräfte, für die Entfaltung der tapitalistischen Wirtschaft, für eine gar nicht farge, gar nicht Spartanische Republit, in der Aufschwung der Gewerbe mit Blüte der Künfte wetteiferte. Indem er so die Bourgeoisie mit der Nase auf ihre geschichtliche Aufgabe stieß, übertraf Danton an revolutionärem Ingenium jene rüdwärts ge= richteten Schwärmer, deren soziales Ideal ein stagnierendes Bolf von kleinen Eigentümern am Pilug und an der Hobelbant war.
Von seinem fast untrüglichen Instinkt ließ sich Danton auch beraten, wenn er sich in den politischen Kampf warf. Wohl hatte auch er die Heilswahrheiten der Enzykloplädie erfahren, aber was fing feine frisch zupackende Natur mit Theorien und Formeln, mit Schema und System an! Ihm ging es um das Greifbare, die Wirklichkeit, das Leben, und eben deshalb rühmte Friedrich Engels ihn als den größten bisher befannten Meister revolutionärer Tattit". Diese Taktik brachte ihn am Ende in den tödlichen Verdacht der Mäßigung", aber, ob Bräfident des Klubs der Fordeliers, ob eriter Justisminister der jungen Nepublik, ob Abgeproneter des Nationalfonvents, ob Seele des ersten Wohlfahrtsausschusses, nie betrachtete er es als Inbegriff revolutionärer Kriegskunst, stierhaft mit dem Kopf gegen eine dice Mauer zu rennen. In Danton stedte allezeit mehr Besonnenheit, als der erite Blick offenbarte, und engitirniger Banatismus war gewiß nicht sein Teil, Geschworener Feind des Königtums, überlegt er doch, ob die Sinrichtung u d- in ig& XVI außenpolitisch die Dinge nicht unheilbar vermirre; Schöpfer des Revolutionstribunals, kehrte und wehrte er sich doch gegen das unnötige Blutvergießen der zügellofen
vermindert anhielt. Die mittlere Heiratsziffer aller preußischen Großstädte, die fich 1932 auf 8,8 Promille belief, fireg auf 10,7 Promille. An dieser Steigerung nahmen sämt liche preußische Großstädte teil.
Die Geburtlichkeit entwidelte sich in den einzelnen Groß Htädten sehr verschieben. Die meisten Großstädte, insbesondere die des rheinisch- westfälischen Industriegebietes, hatten noch einen Rüdgang ihrer Geburtenziffer au verzeichnen. Andererseits machte sich bei einer Reihe von Großstädten eine erfreuliche Zunahme der Geburtenziffer bemerkbar.
Infolge einer im ersten Biertel des Berichtsjahres anfgetretenen Grippeepidemie erhöhte sich die Sterblichkeit nicht unerheblich. Während im vorhergehenden Jahr der Durchfehnittswert der Sterbeziffer aller Großstädte 10,7 Promille betrug, belief er sich im Berichtsjahr auf 11,4 Promille.
Die Säuglingssterblichkeit war dabei günstig. Auf je 100 Lebendgeborene famen im Durchschnitt der Städte 7,6 Todesfälle von Kindern unter einem Jahre, während es im Jahre vorher 8,0 Kinder gewesen waren.
Infolge der größeren Sterblichkeit blieb der Geburten überschuß unter dem Stande des Vorjahres. Der Durchschnittswert aller Geburtenüberschußziffern betrug 2,3 Promille gegenüber 3,0 Promille im Vorjahre.
Schreckensherrschaft, und bis es gar nicht mehr anders ging, mühte er sich eifernd und beschwörend um die Erhaltung oder Wiederherstellung einer einheitlichen Revolution 3- front, da er nicht mit Unrecht in der Feindschaft zwischen Gironde und Montagne eine schwere Gefahr für die Republik fah. Auch zeigte er sich, das Gegenteil von starrfinnig, stets willig, Illufionen zugunsten besserer Erkenntnis über Bord zu werfen; der den Konvent zunächst als„ Generalinfurref= tionsausschuß gegen alle Könige des Erdballs" betrachtete, bremite als eriter mit dem Propagandakrieg, als er seine Undurchführbarkeit erfannte. Aber wie war Danton auf der anderen Seite berufen und bereit, die vor den Wagen der Revolution geschirrten Roñe anzutreiben, ohne Schen vor Berantwortung und jede Stunde zu seinen Taten stehend! Die revolutionäre Energie der offsmaffe als Kraffquell nubend, sette er die Halb- und Halben vom Schlag des Bürgermeisters Bailly und des Nationalgarden= befehlshabers Lafanette matt und belebte mit seinem mächtigen Odem die. Tuilerienstürmer, die die Bourbonenmonarchie über den Haufen rannten, und solanae Revolu= tionäre für die Freiheit fechten, wir ihnen wie das Grz der Sturmglocke die Losung ins Ohr flingen, die am 2. September 1792 Danton angesichts des vom Feind überfluteten Bandes der Begislative zuschleudert: tit hnbeit! Abermals Kühnheit! Und zum dritten Kühnheit!" Und wie nimmt, mit ihren 3weldeutigkeiten und Mängeln, die Persönlichkeit des Tribunen für sich ein! Gin sozialistischer Schriftsteller heißt ihn den Beethoven der Res volution", ein anderer erfaßt seine Erscheinung mit der Sitat: Gine feurige Wirklichkeit, aus dem großen Feuerschoße der Natur selbst", und Jaures läßt ihm die Gerech= tigkeit widerfahren, daß er nie demagogenhaft an Minder wertigkeitsgefühle und niedrige Selbstfucht appelliert habe, sondern vor allem an die Kräfte des gefunden, unverrenften Lebens, an den natürlichen Hunger nach Glück und Frende, an eine umfassende und brüderliche Sinnlichkeit." In der Tat steht Danton vor uns als der große lachende Heide", ein Sterf von Fleisch und Blut, mit roten Backen und breiten Schultern, überquellend von Saft und Strait, mit tauser5 Wurzeln der Wirklichkeit verhaftet und sich selbst bis zum Tode getreu; zeig," herrscht er auf dem Blutgerüst den Henfer an, meinen Kopf dem Bolf! Es lohnt!"
Als es deshalb einem genialen deutschen Dichter darum ging, in einem wirklichen Menschen alle Problematif ber Revolution au spiegeln, griff er zu ihm und feinem andern; so schrieb Georg Büchner Dantons Tod".