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Unterhaltungsbeilage.
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Seit diesem Tage galt der Maharadscha Der Bürgermeister war außer sich. Wenn diefer Diebstahl bekannt wurde, weiche dem Bürgermeister als Inbegriff aller Schande für Breckendorf! Wie würde der Fürstentugenden. Er bedauerte jeden Morgen Ruf des Kurorts leiden! Mit welchem Hohn, von neuem, nicht in Indien auf die Welt gewelcher Schadenfreude würden alle Kon- fommen zu sein, und er befahl dem Kapellkurrenzbäder den Fall aufgreifen und breit- meister des Kurorchesters, jedesmal beim Antreten! Hatte nicht erst neulich der schäbige nähern des hohen Gastes die indische NatioSturarzt des benachbarten Badeorts Stümmel- nalhymne anzustimmen.
1925.
Ob Seiner Hoheit dieser förmliche Empfang sonderlich behagen würde?
Ach, wer in der Seele eines indischen Fürsten zu lesen vermöchte!
Daß er feinen Extrazug benüßte, sondern sich nur einen Wagen erster Klasse zu refervieren pflegte, wies eigentlich auf jene vornehme Schlichtheit hin, die man bei Fürstlichfeiten häufiger antrifft als bei Kommerzienräten. Und so begrüße ich denn Eure
Stadt in einem Zeitungsartikel behauptet, der Der Kapellmteister, der dieses Tonstück in Stickstoffgehalt der Breckendorfer Luft habe keinem deutschen Musikverlag auftreiben sich um 0.07 Prozent vermindert? fonnte, komponierte alsbald eine indische Sogar diplomatische Verwicklungen mit Nationalhymne, und seitdem hat Breckendorf Hoheit im Namen der ganzen Stadt BreckenIndien fonnten entstehen.
Das Hemd des Bürgermeisters glich an Feuchtigkeit einem Brieznißschen Wickel. Das var ja beinahe noch schlimmer als eine Tigerjagd. Mit gemessenem Erstaunen sah der Maharadscha die Verzweiflung des GeSie waltigen. Weshalb regt sich mein weißer Freund so auf?" sprach er in seiner fühlen Art, die niemals eine innere Erregung erraten ließ. Wir in Indien haben eine sehr einfache Art, Diebe zu entlarven."
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Hoheit werden mich durch jeden Wink glücklich machen..." stotterte der Bürgermeister und dienerte, als ob er mit der Nafe ein Loch in den Teppich stoßen wollte.„ Hoheit tönnen überzeugt sein, daß wir alle die Weis heit Indiens zu schäben wiffen. Alles wird geschehen, was Hoheit befehlen!"
feinen eigenen Maharadscha- Marsch, in dem sehr viel große Trommel und Triangel vorkommt, und dem niemand mehr anmerkt, daß er ursprünglich aus dem„ Rienzi" stammute.
Und nun war zum drittenmal der Besuch des Maharadscha in Breckendorf angekündigt.
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dorf mit tiefgefühltester Verehrung und mit dankbarstem Herzen", memorierte der Bürgermeister an seiner Rede, als plötzlich ein Lokomotivpfiff tönte und der Zug sichtbar ward.
Und ehe noch das Ehrenkomitee auf dem Bahnsteig sich militärisch ausrichten und die Dame mit dem Blumenstrauß ein eisernes Lächeln auf ihre Lippenschminke zaubern konnte, dampfte der Zug in die Halle.
Das erste Stockwerk des Palast- Hotels war für ihn belegt, ein Teil seines Gefolges war bereits vor zwei Tagen eingetroffen, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen und Ein unterſetzter, gut genährter Herr, aus für den entsprechenden Vorrat an Kognak zu dessen bärtigem Gesicht die dicke Stumpfnafe sorgen. Der Begrüßungsartikel im Tage hervorleuchtete wie eine Glühlampe aus einer blatt" war fertig gesetzt und harrte des Augen- Tennengirlande, sprang aus dem noch fahrenblicks, da er in die Druckpresse wandern dürfe, den Zug, fröhlich eine altmodische, gestrickte der Lokalschriftleiter träumte schon von dem Reisetasche schwingend, und sah sich verblüfft gelben Papageiorden am grünen Strumpf- um. band oder einer anderen indischen Auszeich
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,, Hallo, Boys!" brüllte er mit Bärennung für treu geleistete Zeilenschinderei, der stimme. Was ist denn hier los? Große Der Maharadscha maß ihn einen Augen weibliche Teil der Kurgäste hatte bereits lin- Zylinderversammlung? Ehrt mich! Scheint blick mit seinen braunen Augen. Feierlich summen für Ondulieren ausgegeben, der ja ein verflucht fideles Nest geworden zu sein, hob er den rechten Arm und sprach:„ Man Kapellmeister des Kurorchesters hatte schnell die olle Stickstoffplantage!" laffe das gesamte Hotelpersonal so lange mit noch eine zweite Posaunenstimme in seine eifernen Stetten peitschen, bis sich der Dieb indische Nationalhymne hineingeschrieben,- meldet! So mache ich es in meiner sonnigen alles war zum Empfang bereit. Heimat." Auf dem abgesperrten Bahnsteig stand Der Zylinder entrollte den zitternden der Bürgermeister mit den Abgeordneten der Händen des Bürgermeisters. Er wünschte Rechtsparteien, alle in so tadellosen Fräcken, dem Maharadscha in dieser Minute sämtliche wie man sie sonst nur auf dem Stiftungsfest Brillenschlangen des Ostens an den Hals.
Entsetzt eilte der Bürgermeister auf den geräuschvollen Fremden zu, der den ganzen Empfang zu stören drohte, und flüsterte auf ihn ein: Treien Sie zur Seite, mein Herr, wir erwarten Seine Hoheit, den. ,, Quatsch, Hoheit!" stieß ihn der Dicke einer Kellnervereinigung zu sehen bekommt; gutmütig beiseite. Bin in meinen Augen Aber der Fall löfte sich erfreulicher, als er las schnell noch einmal seine Begrüßungs- ebenso hoch, wie die höchste Hoheit! Komme er hoffen konnte. Sei es, daß der Maharadscha rede durch, deren Manuskript er im Zylinder- aus dem freien Lande Amerika und habe kein Mitleid mit ihm hatte, sei es, daß bei seinen boden verborgen hatte. Verstehstemich für Eure Bauchtanze! Na, Reichtümern eine Perlenkette feine Rolle Im Wartefaal hatte die Sturkapelle Platz werdet mich schon noch näher kennenlernen, genommen, und der Dirigent flüsterte zum Kinder. Bin nämlich hier erblicher HäuserBerfolgung des Falles, und die Angelegenheit zehnten Male:„ Also zuerst ein Tusch, und besiper! Eduard Bohnkraut, kannst die orang nicht in die Ohren der Deffentlichkeit. Dann die Symne! Meyer, den Triller auf den Namen merken, altes Frachemd!" deren Ohren an Größe bekanntlich nur noch dem Des recht gart! Recht indisch! Denfen von ihrem Mundwerk übertroffen werden.
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Sie dabei an einen Harem!"
,, Um Gottes willen, der Maharadscha fann jeden Augenblick aussteigen... Ich bin