الملل
Feterad
Feierabe
Nr. 12.
( 16)
Enterhaltungsbeilage.
Die Gefigte einer Liebe von Knut Samfun.
Ich kann nicht, antworte ich, nein, ich Welt, soll ich tun? Mein Vater geht jetzt zu fann ihn nicht annehmen, er ist gekommen, Hause in seinem Arbeitszimmer auf und ab, er steht unten; laßt lieber mein Leben ver- es ist fürchterlich für ihn. Morgen st Sonnsichern, dann werde ich in der Bucht oder tag; er hat angeordnet, daß alle Leute frei beim Wasserfall umfommen, das ist besser für haben sollen. Das ist das einzige, was er mich. Mama wird leichenblaß und weint über heute angeordnet hat. Sein Gesicht ist grau, mich. Mein Vater fommt herein. Ja, liebe und er spricht kein Wort; eine solche Wirkung Victoria, jeßt mußt du hinuntergehen und ihn hat der Tod seines Schwiegersohnes auf ihn. empfangen, sagte er. Ich kann nicht, kann Ich erzählte meiner Mutter, daß ich zu nicht, antworte ich und wiederhole meine Ihnen gehen wollte. Wir beide, du und auch Worte von vorhin; er solle gnädig sein und ich, müssen morgen den Stammerherrn und mich in eine Lebensversicherung aufnehmen seine Frau in die Stadt begleiten, antwortete lassen. Er erwidert kein Wort, aber er jetzt sie. Ich gehe zu Johannes, wiederholte ich. sich auf einen Stuhl und beginnt zu zittern Vater kann das Geld für uns alle drei nicht und nachzudenken. Als ich das sebe, sage ich: aufbringen, er selbst will zurückbleiben, antBring mir meinen Mann; ich nehme ihn. wortete sie und sprach beständig über andere Dinge. Da ging ich zur Türe. Sie sah mich an. Jezt gehe ich zu ihm, sagte ich zum leg termal. Meine Mutter tam mir bis zur Tür nach, füßte mich und antwortete: Ja, ja, Gott segne euch!
Victoria bält inne. Sie bebt. Johannes nimmt auch ihre andere Hand und erwärmt sie.
Dante, jagt. sie. Johannes, seien Sie so lieb und nehmen Sie mich fest an der Hand! Tun Sie das, bitte! Mein Gott, wie warm Sie sind! Ich bin Ihnen so dankbar. Aber Sie müssen mir das berzeihen, was ich auf der Brüde fagte.
Ja, das ist schon lange vergessen. Soll ich einen Schal für Sie holen?
Nein, banke. Aber ich begreif nicht, daß ich zittere, denn man Stopf ist so beiß. Joban nes, ich follte Sie um Verzeihung bitten, für fo vieles.
Johannes ließ ihre Hände los und sagte: So, jest sind sie warm.
Tausend Dant, ja, jest bin ich ganz warm... Gott fegne euch, sagte sie. Ich hatte ihr alles erzählt, sie hat es die ganze Zeit gewußt. Aber, liebes Kind, wen liebst du denn? batte sie gefragt. Stannst du noch danach fragen? batte ich geantwortet; Johannes liebe ich, nur ihn habe ich mein ganzes Leben lang geliebt, geliebt, geliebt.. Er machte eine Bewegung.
1926.
hielt ich es nicht mehr länger aus, ich zog mich wieder hell an und ging in den Steinbruch hinauf, um Sie zu treffen. Erinnern Sie sich? Ich traf Sie auch, aber ich pflüdte feine Blumen, wie ich sagte, und deshalb war ich ja auch nicht gekommen. S& freuten sich nicht mehr, mich wieder zu fehen; aber Dank, troßdem, dafür, daß ich Sie traf. Das war im dritten Jahr. Sie hielten einen Zweig in der Hand und spielten damit, als ich tam; als Sie gegangen waren, hob ich den 3 neig auf, verbarg ihn und nahm ihn mit mir nach Hause
Ja, aber Victoria, fagte er mit bebender Stimme, jest dürfen Sie mir so etwas nicht mehr sagen.
Nein, antwortete sie angstvoll und ergriff feine Hand. Nein, ich darf nicht. Nein. Sie wollen es wohl nicht. Nervös fing fie an. feine Hand zu streicheln. Nein, denn ich dari nicht erwarten, daß Sie das wollen. Und außerdem habe ich Ihnen auch so sehr web getan. Rönnen Sie mir nicht mit der Zeit vergeben?
Doch, doch, alles. Das ist es nicht. Was ist es dann? Baufe.
Ich bin verlobt, antwortete er.
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10.
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Nein. danke. Aber ia, begreife nicht, daß Tags darauf am Sonntag Lam Es ist spät. Wird man daheim nicht werden Sie ruhiger. Bleiben Sie still fiben. Angit um Sie haben? der Schloßherr in eigener Person zum Sie hielten eine Rede auf mich. Ich Nein, antwortete sie. Sie wissen, daß ich Müller und bat ihn, gegen Littag hinaui wußt nichts mehr von mir selbst von dem Sie liebe, daß Sie es sind, den ich liebe, zukommen und die Leiche des Leutnants Otto Augenblid an, als Sie aufstanden, bis Sie Johannes, das haben Sie wohl gesehen? um Dampfschiff zu fahren. Der Müller ver sich wieder niederfetten; ich hörte nur Ihre Niemand, niemand lann erfassen, wie ich stand ihn erst nicht und starrte ihn an; aber Stimme. Sie war wie eine Orgel, und es mich in diesen Jahren nach Ihnen gelehnt der Schloßherr erklärte ihm kurz, daß alle machte mich verzweifelt, daß sie mich so be- babe. Ich bin hier auf diesem Wege gegangen feine Leute frei hätten, sie seien in die Kirche törte. Mein Vater fragte mich, weshalb ich und habe dabei gedacht: ich gebe jest lieber gegangen, er habe niemand zu Hauſe. Sie angeschrien und unterbrochen hätte; er ein wenig neben dem Wege, mehr im Walde, Der Schloßberr hatte diese Nacht sicher bedauerte es sehr, aber Mutter fragte mich da ist auch er am liebsten gegangen; so mache nicht gefchlafen, er sah aus wie ein Toter nicht, jie verstand es. Ich hatte meiner Mut- ich es auch. An jenem Tage, an dem ich er- und war noch dazu unraſiert. Doch schwang ter alles gefagt, vor vielen Jahren hatte ich fuhr, daß Sie gekommen feien, fleidete ich er den Spazierstod wie immer durch die Buft ihr alles ge ag und vor zwei Jahn, als mich bell, hellgelb, ich war frant vor Span- und hielt sich aufrecht. ich aus der Stadt zurückkam, tat ich es noch nung und Sehnsucht und ging rastlos durch Der Müller zog seinen besten Rod an einmal. Das war damals, als ich Sie ge- alle Türen aus und ein. Wie du heute und ging Als er die Pferde angespannt troffen hatte. strablit! jagte meine Mutter. Die ganze Zeit hatte, balf ihm der Schloßherr selbst die Leiche jagte ich vor mich bin: jezt ist er wieder heim- auf den Wagen hinauszutragen. Mes ging gefommen; er ist herrlich, und er ist zurüd still, beinahe geheimnisvoll vor sich, niemand gekommen, dies ist er beides! Tags darauf ivar anwesend und fah zu.
Reden wir nicht mehr davon.
Nein, aber verzeihen Sie mir, hören Sie, feien Sie barmherzig! Was, um alles in der