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men Jahreszeit zuweilen watter Heden in| einigen anderen Fischen machen, so z. B. beim Joder eine zerquetschte Bigarre, die man noch mit Der Nähe der Büche oder der Teiche finder springenden Schleinfisch, der zur Familie der Papier zusammenkleben fann. Manchen Som­fann. Der Anabas ist ein Süßwasserfisch, der Stachelflosser gehört, und einigen Meergrun- mer bekommt er auch gwei oder drei ganze Zi­in Zentralajien vorkommt, nud der nicht allein deln aus der Familie der stachelflossigen garven geschenkt. Vornehmlich in regnerischen zeitweilig auf das Land geht, sondern in Knochenfische, die besonders im tropischen Jahren, wenn die Herrschaften eher eines Besinden ber Trodenheit jogar negefrechte Afrifa vorkommen. Der Schlammhüpfer ist ein Wetterpropheten bedürfen Wanderungen unternimmt. Er berläßt ausge- den Meergrundeln verwandter Fisch, der an Und er prophezeit aus ganzem Herzen gutes trocknete Bäche und sucht sich Teiche, in denen den Küsten der tropischen Meere bei der Ebbe Wetter, will er doch dasselbe wie der liebe er auch in der wärmsten Jahreszeit noch leben auf dem Schlamm gatrübleibt und springend Gott: es möge den Herrschaften wohlergehen in tann. Aehnliche Beobachtungen fann man beinsekten und Schnecken nachjagt. diesem irdischen Leben.

Der Gruß der Holzknechte.

Von Josef Lengyel.

In der Schule war der Gruß das erste, was der Herr Hochwürden sie lehrte...

Gelobt sei..."

Sie plapperten ihm nach. Und der Gruß war auch ein seltsamer Zauberspruch. Mit ihm konnte man zur Antwort den Mund der gut­gekleideten Städter öffnen, die vornehmlich im Sommer zwischen den großen Bergen und durch die an den Bergen Klebenden Törfer spazieren. ,, Gelobt sei..."

Die Fremden, die ansonsten die zerlumpte fleine Schar nicht der geringsten Beachtung würdigten, erwiderten gnädig:

In Ewigkeit. Amen!"

Er war sehr belustigend, dieser, den Mund öffnende Zauberspruch, und die kleinen Ber­Iumpten ließen eins nach dem andern die Her­

ren antworten.

N

Sie verstanden, was darin belustigend sei. Fanden übrigens gar vieles belustigend. Für fie war ein dider Mensch beluftigend, ein hage­rer, ein stramm gehender, ein tänzelnder, ein bebrillter, einer mit steifem Hut. Nach dem ernsten Gelobt sei" lachten sie herzlich. Da­mals war für fie noch alles Unterhaltung. Ob fie nun Himbeeren oder Erdbeeren teuer ver faufen fonnten, ob sich die Herren und Fräulein zimperlich von ihnen abwandten oder ihnen nie antworteten, lächerlich war es auch, wenn die Städter die höhnende Schar zu verfolgen versuchten, denn wer hätte sie fangen fönnen? Zwischen ihren Bergen, sie?

Größer geworden, fanden sie die Sache gar nicht mehr so scherzhaft. Die Herren marschie­ren hoffärtig durchs Dorf, verfolgen die Kinder, feilschen um ein bißchen Himbeeren, auch wenn es gar nicht am Blaze ist.

denen arbeiteten sie, bei denen dienten die Mäd­chen, im Dorf aber blieb fein Tropfen Milch und nur sehr wenig und nur sehr schwarzes Brot...

Irgendeine Glut braunte ihre Schädel, irgendeine Glut wollte ihnen die Brust durch brennen.

Dann aber wurden sie von den Wirten und den begüterten Bauern, also den Klügeren, be­lehrt! Wovon würde die Dorfarmut leben, fämen die Fremden, die Herrschaften nicht? Wem fönnte man die Milch verkaufen? Für wen würden die Straßen gebaut? Bei went würden ihre Töchter dienen? Man muß die Herren schäßen. Die Gegend muß ob der Redlichkeit, der gottesfürchtigen Frömmigkeit ihrer Belvoh ner berühmt sein. Dann kommen die Herr schaften gerne her, und wer auf Gott vertraut, hat wohl gebaut..."

Es ist seltsam, daß sie dies nicht glaubten. Oder zumindest nicht ganz glaubten. Noch lebte in ihnen etwas von der alten Glut, wenn sie mit festen Beinen aus den Wäldern famen und aus dem schweren Kampf mit den Bäumen ihre waderen Aerte heimbrachten. Die Herrschaften machten um sie einen großen Bogen, und sie fühlten, daß sie sich ängstlich nach ihnen un­wenden... Nicht... Sie wollten niemanden sehen, sahen auch niemanden, es gab da nie­manden, den sie hätten grüßen tönnen...

Was sie mit dem Kinderkopf nicht verstehen fonnten, was jie als erwachsene Burschen nicht verstehen wollten, nämlich, es jei jo gut und in Ordnung, daß sie Holz und Milch, Fleisch und Lajten bis zum Haus und vom Haus bis zum Bimmer schleppen, und die Mädchen es von hier ans weiche Bett weiterschleppen, das jahen sie, alternd, ein.

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Sie betrachten mit mürrischem Gesicht die fchöngekleideten Fremden, die feenschönen Mäd- Begegneten sie inmitten des Waldes schön­then mit ihren feltsamen Spielen. Sie hoben gekleideten Fremden, so grüßten sie mit from­auf dem wunderbaren, glatt gewalzten Spiel- mem Geficht, lächelnd, untertänig: Geb' Gott platz die Tennisbälle auf, hatten aber keine Lust, einen guten Tag." 8 grüßen. Sie wußten, daß sie von den Mäd­chen ,, unmanierliche Bauernlümmel" genannt werden. Nein, sie hatten nicht die geringste Lust, za grüßen.

Und so war's auch recht. Man wich ihnen nicht in Bogen aus, den frommen, waderen Knechten. Mit breiter Liebenswürdgileit flang es aus dem Mund der seinen und freundlichen Herren:

Geb Gott!"

Jedes Geschenk ließ sie puterrot werden. Sie schämten sich ihrer Frende. Es tat wohler, einen Tennisball zu stehlen, als eine abgetragene Ah, wer würde auch seinem Brotgeber etwas Matvojenhoje oder das beste Schinfenbrot ge- Schlimmes wünschen. Die Fremben fönnen schenft zu bekommen. furchtlos durch die Wälder schlendern...

Als erwachsene Burschen, als junge Ehe­männer haßten jie bie müßigen Fremben.

Im Sommer banten sie Straßen, int Winter fällten sie Bäume, schanjelten sie Schnee, schlepp­ten Holz, und bis hinunter zur Eisengießerei, zur Tram war alles, alles nur deshalb da, da­mit im feinen Hotel die seinen Herrschaften den Tag stehlen, im Sommer, int Frühling, im Herbst.

Der einstmalen schnige Holzfnecht wird alt. Es bedarf gar nicht so vieler Jahre... Wie wohl tut es einem alten Mann, auf der Straße einen feinen Zigarrenstammel zu finden.

Wer auf Gott vertraut, hat wohl gebaut." Und wie in der Kindheit, aber inbrünftig, mit weinerlicher, alter Stimme dankt er für den Zigarrenstummel:

,, Gelobt set Jesus Christus ."

Der Blinde.

Von T. Gläte.

Meine Sonne liegt zerfeht und blutigrot auf einem Schlachtfeld in Frankreich . Dort fiel ich in einen großen schwarzen Sack, der oben zu­gebunden wurde, daß kein Lichtstrahl hinein­fallen konnte.

Zuerst war es mir immer, als müßte ich ein Feuer anzünden, das die ganze Erde mit allem, was nicht mehr da war und mich selbst, der allein noch lebie, verzehren sollte. Immer, jeden Atemzug, jah ich einen roten Funken im Dun­fel glimmen, der darauf wartete, daß meine Hände ihn fortschleuderten. Oft hörte ich schon das Praffeln und Knistern, das Schreien und Weinen, als sei es so weit... und mein Herz war voll Frende. Aber einmal scholl in meine Feuerträume eine Stimme, anders, leiser und doch lanter als die übrigen, die mit ergößten, ängstlich und hilflos... die Stimme eines Rin­des. Es war nur seine Stimme, bis dann das große Wunder geschah, und ich es sah! Da mußte ich es tröjten, bis es nicht mehr weinte. Danit ist der Feuertraum nie wiedergelommen.

Aber immer sah ich von da an ein Kind. Es nahm meine Hand und führte mich. Es lehrte mich sehen und war der einzige Menjch, mit dem ich sprach. Hundert verschiedene Gestalten hatte es. Dann famen Hände und faßten die meinen, ich fühlte Holz, Stein und Eisen. Das eine war warut, das andere falt oder es war weich und hart oder spig und rund. Und dann lernte ich auch mit Menschen wieder reden.

Wenn ich nun manchmal stehen bleibe und an ein Haus mich lehne, merke ich, daß viele mich ansehen; sie wissen alle nicht, daß ich au eine Frau warte, die mir ein Kind schenken joll Ich höre auch im lauten Lärm der Straße ihrer leichten, leisen Schritt.

Der nächste Krieg.

Von Maxim Gorki .

Seit dreißig Jahren glaube ich Grund z Zweifeln zu haben, ob die Gesellschaft, in der ic lebe, eine humane, eine christliche ist; obwoh die europäische Literatur mich harinadig überzeugen sucht, daß meine Zweifel unbegrün bet seien, und behauptet, daß der eine mud de andere Kontinent zum großen Teil von menja lichen Wesen bewohnt sei, die sich zur chris lichen Religion befennen und sie verstehen,

Wer ist da, Protest zu erheben; wer ist de anzufämpfen gegen das kommende Unheil?

Ich wende mich an die Frauen, an die ter. Nicht allein an die Millionen Mütter, d Sieht er Herrschaften, so frent er sich. Oft ihre Kinder in dem furchtbaren Weltkrieg ve schwingt er sich auch ungebeten zum Wetter- loren haben, sondern ebenso an die Mütte propheten auf, damit der Herr oder das Fräu- denen der Verlust ihrer Kinder morgen oder lein an dent Aufenthalt ihre Freude haben. einen Jahre droht. Warum schweigt ihr? J Ober damit sie ihn eine halbe herrschaftliche j die ihr sie in Schmerzen geboren habt?... Wa Die Bauern verfauften denen die Milch, bet Zigarre als Kantabak in die Hand drücken, um wollt ihr dulden, daß der Mensch, den i