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Aus den Nachbarorten.

bergeben hatte, vollzog sich sehr prompt. Die Nachfrage überftieg einiger Institute, Die Fußgänger waren im Mittelwege des Zoni Daré, Margarethe Lieban und Francsi Zornay in Spiel und hier das Angebot erheblich, was bei der herrschenden Lehrlings Michael Kirchplages in awei Gliedern aufgestellt, das dritte Glied Gefang lobenswerth. e züchterei begreiflich ist. Die Mädchen waren wegen vielfacher bildeten mit zwanzig Schritten Abstand hinter den beiden ersten die Schwächlichkeit schwerer unterzubringen, ein Umstand, der auf Fahrenden oder Kavalleristen", wie sie von den Infanteristen" die Klagen der Herrschaften" über angebliche Faulheit der Dienst- genannt werden. Die Parade besteht in einer Besichtigung des An­Bebentenden Schaden hat in den nördlichen und nordöst boten ein interessantes Licht wirft. Die städtische Waisenverwaltung zuges, der Wegemeffer, der Marten und des Rades in allen seinen lichen Vororten am Mittwoch Nachmittag ein heftiger Hagelschlag giebt ihre Mädchen erst nach dem 15. Lebensjahre in Dienst, weil Theilen. Die Kavallerie" hat auch einen Einzel- Vorbeimarsch zu herbeigeführt. fie vorher zu schwach find. Das fann der Erziehungsbeirath" machen. Gestern wurde die Parade zum ersten Male photographirt.

Mädchen ein Jahr lang erhalten.

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Ein anderes Mal bedrohte er

Die

Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich gestern auf dem natürlich nicht nachmachen, denn er tann nicht ein paar hundert Ein blutiges Ehedrama hat sich Mittwoch Abend in der Kavallerie- Uebungsplate an der Rixdorfer Seite des Tempelhofer Gerichtstr. 9a abgespielt. Der Fleischermeister Karl Ulrich bat Feldes. Beim schwadronsweisen Ueberspringen eines Wassergrabens Dem Straßenhandel erwachsen immer mehr Feinde. Jetzt eine Frau zu tooten versucht und durch zahlreiche Messerstiche überschlug sich das Pferd eines Sergeanten der ersten Schwadron find es nicht mehr Hausbesitzer und Geschäftsleute allein, welche schwer verwundet und sich durch einen Schnitt in den Hals eben des Garde- Küraffier- Regiments und stürzte so unglücklich mit seinem diefem fümmerlichen Erwerbszweige mancher Proletarier den Garaus falls schwer verletzt. Ulrich, der am 18. August 1867 zu Berlin Reiter, daß derfelbe einen schweren Beinbruch erlitt und leider auch zu machen wünschen, jetzt fängt auch das ehrsame Handwerk" an, geboren wurde, ist seit nahezu 5 Jahren mit der jetzt 29 Jahre alten innere Verletzungen davongetragen haben soll. fich dagegen aufzulehnen. Bu den nicht alltäglichen Erscheinungen Franziska Peplow aus Wisbur im Kreise Cöslin verheirathet. Bur Charakteristik des heurigen Wonnemonats Mai, der im Straßenhandel gehören auch jene Leute, welche von Zeit zu Beit Seine Frau, eine Tochter von Ackerbürgerseheleuten, die beide fich bekanntlich durch Schneegestöber 2c. recht unliebsam bemerkbar in bäuerlicher Tracht mit ihren Handwagen die Straßen der Reichs- todt sind, war früher bei ihm in feinem Geschäft in der macht, dürfte die Thatsache gelten, daß für die klaffen der hauptstadt durchziehen und Korbmacherwaaren feilbieten. Das hat Waßmannstraße angestellt. Aus der Ehe ist ein jezt drei Jahre 6. Gemeindeschule in Spandau , welche in der alten den Born der biederen Korbmachermeister erregt, und nunmehr hat altes Töchterchen hervorgegangen. Die Ehe war von Anfang an Schloßkaserne daselbst untergebracht sind, schon an mehreren der Borstand der Innung an das Polizeipräsidium den Antrag auf nicht glücklich. Ulrich, der leichtlebig und dem Trunke ergeben ist. Zagen der Unterricht hat ausfallen müssen, da in gänzliche Beseitigung des Handels mit Korbwaaren von den Straßen bedrohte seine Frau schon bald auf die verschiedenste Art mit dem den betreffenden Räumen teine Seizvorrichtungen vor­Berlins gerichtet. Nächstens werden wohl noch die Mausefallen- Tode. Einmal wollte er sie auf dem Geschäftswagen, den er früher handen sind. Es herrschte daher bort fast beständig nur eine Wärme händler an die Reihe kommen. besaß, erschießen. Er hatte dazu einen Revolver zu sich ge von 8 Grad Réaumur, bei der naturgemäß die in leichter Kleidung Eine patriotische Musterfirma. Die Herren Oppensteckt, mit dem sich vor drei Jahren sein Vater, ein früherer erschienenen Kinder meist blau gefroren waren, während die Lehrer heimer u. Co. in der Jägerstraße ließen sich wegen lumpiger Schloffer und späterer Reisender, in der Tilsiterstraße erschossen ben Unterricht im Ueberzieher oder Mantel leiten mußten. 4 Mart 50 Pf., die sie dem Schneider S. für den Tag des großen hat. sie mit dem Beil. Ein Bild der Zerstörung bildet seit gestern Mittag in Bentenarrummels schuldeten, vor das Gewerbegericht zitiren. Wie Dann wieder wollte er sie aufhängen und hatte dazu einmal sogar es unter patriotischen Unternehmern strenger Brauch, feierten auch schon einen Strick mit ins Bett genommen. Diese Verhältnisse ver. Rixdorf das Haus Berlinerstr. 90. Im Keller betreibt ein Herr die Herren Oppenheimer u. Co. das Andenken an Wilhelm den anlaßten vor 1/2 Jahren Frau Ulrich, ihren Maun zu verlassen. Lehmann eine chemische Waschanstalt. Dem Waschraum gegenüber Großen" u. a. dadurch, daß sie ihre Arbeiter wider deren Willen Auf sein Zureden zog sie mehrere Male wieder zu ihm, doch kehrten befindet sich der Lagerraum für die zum Betriebe nöthigen aussehen ließen und ihnen dann für den aufgezwungenen Feiertag ftets dieselben traurigen Verhältnisse wieder und Ulrich sant immer chemischen Substanzen. Aus diesem Raume müssen Gase in die den Lohn schuldig blieben. Gegen diese sinnige Bethäti tiefer. Am 1. d. M. gab ihm nun die Frau endgiltig den Sauspaß. Waschküche gedrungen sein, die sich an dem Feuer unter dem Refsel selbst gung des Patriotismus nahm der geschädigte Schneider S. die Werthpapiere über 5000 M. und einen Hypothekenbrief über 3000 m. entzündeten. Denn plößlich ertönte eine furchtbare Detonation. Alle Hilfe des Gewerbegerichts in Anspruch. Der Vertreter der Firma gab sie ihm mit auf den Weg. Die Hypothek ruhte auf einem Grund- Fensterscheiben des Grundstücs zersprangen, vom Rellergeschoß bis zum theilte mit, daß er von seinen Prinzipalen strengen Auftrag erhalten stück in Löwenberg . Der Mann miethete sich nun ein Zimmer in Dach hinauf wurden sämmtliche Thüren aus den Angeln gerissen habe, auf teinen Vergleich einzugehen. Er berief sich auf die über- der Landsbergerstr. 38. Beiderseitige Bekannte versuchten noch und zerschmettert und in den Wohnungen wie bei einem Erdbeben aus schlau abgefaßte Hausordnung, wonach die Arbeit bei der wiederholt, eine Aussöhnung zu stande zu bringen. Die Frau lehnte die Möbel von der Stelle gerückt. Auf dem Hof fand man bewußt­Firma Tag- und Stundenarbeit sei und demgemäß berechnet werde. aber ab, da sie jeden Verfuch für aussichtslos hielt und sich auch los den Gehilfen des L., der Luftdruck hatte ihn aus dem Keller Der Kläger führte noch zur Rennzeichnung der Firma an, die vor ihrem Manne fürchtete. Mittwoch Abend gegen 9 Uhr tam empor über die zertrümmerte Flurthür hinweg nach dem Hofe ge­Herren Oppenheimer u. Co. hätten sich sonst immer dadurch um die Ulrich zu ihr in den Laden. Er war etwas angetrunken; da er schleudert. Einem Mann, der in dem Augenblick der Explosion an Bezahlung der Feiertage herumgedrückt, daß sie alle Angestellten aber sonst ein sehr freundliches Wesen zeigte, so nahm ihn der Kelleröffnung mit einem schweren Sack Hafer vorüberging, wurde jedesmal entließen und die Entlassenen nach den Feiertagen wieder seine Frau mit sich in das an den Laden angrenzende ein- der Sack von der Schulter geriffen und er selbst gegen den heraus­einstellten. Nach längerer Verhandlung, in der das Gebahren der fenftrige Zimmer, das als Schlafraum dient. Von vornherein fliegenden Gehilfen geschleudert. Während 2., der in der Wasch­Weltfirma manche Würdigung erfuhr, kam schließlich doch ein Ber - erklärte sie ihm, daß an seine Rückkehr zu ihr nicht zu denken sei. anstalt hantirt hatte, mit leichteren Verlegungen davongekommen gleich zu stande. Da zog Ulrich plöglich ein handlanges spikes Messer, das er vom war, hat fein Gehilfe so schwere Brandwunden erlitten, daß man Der Verein für Feuerbestattung hatte am 14. Dezember v. J. Der Verein für Fenerbestattung hatte am 14. Dezember v. J. Ladentisch an sich genommen hatte, einen sogenannten Knochen ihn nach dem Krankenhaus Am Urban schaffen mußte. an den evangelischen Oberkirchenrath das Gesuch gerichtet, fortan polter, hervor und versuchte seine Frau zu packen, um ihr den Hals größten Zerstörungen find selbstverständlich im Keller selbst an­zu gestatten, daß Geistliche am Sarge eines zur Feuerbestattung be- abzuschneiden. Als ihm das nicht gelang, weil die Frau ihn mit gerichtet worden. Ein neues Enbmissionsmonftrum. Jm Nachbarorte Steglit ftimmten Todten ihres Amtes" walten dürfen. Der Verein stüßte dem Aufgebot aller Kräfte zurückstieß, stach er blindlings auf sie ein. fich in seinem Gesuch auf folgenden Vorfall: Als in der Branden - Die Frau schrie in Todesangst um Hilfe und wollte eben nach dem Hofe wird ein neues Rathhaus erbaut und zwar in märkischer Gothik. burgischen Provinzialsynode im November v. J. von einer Kreis- 8 zum Fenster hinausspringen, als von vorne der Hauseigenthümer Der Roftenvoranschlag beziffert sich auf 500 000 m. Die Kosten für fynode der Antrag gestellt worden war, den im Duell Gefallenen Gastwirth Seebald herbeigeeilt fam. Ulrich ließ nun von seiner die anzufertigenden Tischlerarbeiten sind auf 40 000 M. von Fach­bas chriftliche Begräbniß" zu verweigern, begegnete dieser An- Frau ab und schnitt sich selbst den Hals durch. Blutüberströmt tennern berechnet worden. trag allgemeinem Widerspruch und kein Geringerer als der Ober- warf er sich dann auf eins der am Fenster stehenden Betten. Frau mission vergeben und die präsident Herr v. Achenbach war es, der unter dem lebhaften Bei- Ulrich hatte sechs tiefe Stiche erhalten: in die Brust, in die linke folgendes Verzeichniß der Reflektanten: Wegner( Deutsch - Wilmers­fall der Majorität ausführte, daß es etwas" Unevangelischeres" als Schulter, hinter das rechte Ohr, an der rechten Hand und am Kinn. Dorf) 12 405 M., Kroll( Potsdam ) 18 180 M., Sebastian( Steglitz ) Ulrich wurde von herbeigerufenen Beamten als Polizeigefangener 14 184 M., Ahmann( Lichterfelde ) 14 634 M., Gebr. Mittag( Char jenes Verlangen gar nicht gebe, und daß im Bolte die Verweigerung nach der Charitee gebracht. Die Frau wird in der Wohnung weiter lottenburg) 16 047 M., Beiß( Berlin ) 16 487 M., Simon 1. Co. des christlichen Begräbniffes als eine Infamie gegen einen Todten" angesehen werde. Die Provinzialfynode lehnte denn auch einstimmig behandelt. Bemerkt sei noch, daß Mrich's Mutter vor zwei Jahren( Berlin ) 17 168 M., 18 030 M., Blumberg ( Steglig) 18 688 m. und Gorzig( Steglik) 20 846 M. In seiner letzten geheimen Sigung hat den Antrag ab. Das Konfiftorium hat jest nach fast fünf Monaten im Irrenhause gestorben ist. nun der hochweise Gemeinderath von Stegliz beschlossen, dem Sub­auch das an sich recht überflüssige Gesuch des Vereins abgelehnt. Weil ihm alles fehl schlug, was er anfaßte, hat der 34 Jahre mittenten Sebastian( Steglitz ) den Zuschlag auf die Thüren und b damit bekundet werden soll, daß die evangelische Geiftlichkeit alte Kaufmann Max Haack aus der Gartenstr. 35 seinem Leben ein Fenster mit seinem Angebot von 14 184. zu ertheilen und ihm den zur Strecke gebrachten Duellfer für einen geringeren Sünder Ende gemacht. Haack war früher Solo- und dann Chorfänger am eine Bulage aus Gemeindemitteln in Höhe von 505 M. zu ge= hält, als den Ehrenmann, der seine Leiche verbrennen läßt, wissen Opernhause, mußte aber diese Stellung aufgeben, weil er an währen. Der Kostenpreis für die Tischlerarbeiten stellt sich demnach wir nicht. Bezeichnend ist dieser Fall allerdings für die An- Krämpfen litt. Er wandte sich dann dem Kaufmannsstande zu, schauungen der preußischen Orthodoxie. eignete sich dafür aber wenig und trat deshalb vor vier Wochen aus auf 14 689 M. Die von der Berliner Lokalkommission herausgegebene der Bigarrenhandlung von Schmeißer in der Friedrichstraße wieder aus. Eine neue Stelle zu finden wollte ihm nicht mehr gelingen. Bokalliste" ist vielen Gastwirthen von jeher ein Dorn im Auge ge: Saad wandte sich schriftlich an den Kaiser und erhielt auch eine wesen. Wie entbrannten sie in fittlicher Entrüstung über folche Audienz beim Grafen Hochberg, um an der Oper wieder an 9. d. M. im Englischen Garten ", Alexanderstr. 27c. Bum ersten Eine öffentliche Fliesenleger Versammlung tagte am fozialdemokratische Diktatur", wie schrien sie über Geschäfts- ukommen, hatte damit aber keinen Erfolg. Am Mittwoch fchädigung u. f. w. Und nun tragen sie kein Bedenken, zu ähnlichen Nachmittag hatte seine Frau einige Geschäftsgänge zu besorgen. Als und Sonntagsarbeit wurde ein von einer Kommission ausgearbeiteter Punkt der Tagesordnung betreffs Regelung der Ueberstunden -, Nacht­Mitteln ihre Zuflucht zu nehmen, wo es sich um die Wahrung ihrer Lohntarif angenommen, welcher befagt, den Minimallohn auf 6 M. Interessent handelt. Der Verband der Gast- und Schankwirthe Berlins und der Umgegend hat nämlich neuerdings einen Antrag pro Tag bei neunstündiger Arbeitszeit festzusetzen, ferner für jede lleber­des Stralau Rummelsburg Borhagener Gastwirthe Vereins an stunde bis 8 Uhr abends einen Lohnaufschlag von 10 Pf. und für die Nacht­arbeit, welche von 8 Uhr ab rechnet, 15 Pf. mehr pro Stunde zu genommen, wonach diejenigen Brauereien, welche keinen Flaschen­bier- Handel und keinen Handel mit Syphons betreiben, ständig im fordern. Für die Sonntagsarbeit soll ein Tagelohn von 7,50 M. Berbandsorgan bekannt gegeben werden sollen. Der Zweck dieser für die Zeit von 7-4 Uhr beansprucht werden. Für Arbeiten in Veröffentlichung ist doch der, die bekannt gegebenen Brauereien von Vororten außerhalb der Ringbahn wurde eine Extravergütigung den Gaft- und Schantwirthen zu bevorzugen. Allerdings, wenn Ar­von einer Stunde pro Tag festgesetzt. Dieser Tarif soll in fürzester beiter für ihre Interessen fämpfen, dann, Bauer, ist es ganz etwas Zeit durch das Bureau der Versammlung allen Firmen Berlins , welche Fliesenleger beschäftigen, zugesandt werden, und wurde den Firmen behufs Stellungnahme zu diesem Tarif eine Frist bis 1. Juni d. J. gefeßt. In einer nach dem 1. Juni eiuzuberufenden öffentlichen Versammlung soll das Bureau dann der Versammlung über die ein gegangenen Erklärungen der Firmen Bericht erstatten. Bu Punkt 2 der Tagesordnung erstattet Rollege Huth Bericht als Delegirter zur

Anderes!

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Ein ebenso höflicher wie gebildeter Mann scheint der Maurer- und Zimmermeister Adolph H., Ziethenstr. 19, zu sein. Derfelbe fandte an die Lohnkommission der Maurer als Antwort auf ein Birkular derfelben folgendes Schreiben: Antwortlich Ihres Schreibens vom 15. v. M. theile ergebenst mit, daß ich bereit bin,

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fie um 41/2 Uhr wieder nach Hause fam, fand sie ihren Mann in der Stube als Leiche an der Thürklinte hängen. In einem hinter­laffenen Briefe schrieb er der Frau, er habe nicht weiter leben tönnen, weil ihm alles fehlschlage, was er anfasse. tönnen, weil ihm alles fehlschlage, was er anfasse.

Ju der Haushaltungsschule des Lettevereins, Elisabeth­ftraße 27 a, geriethen vorgestern die Kleider der dort beschäftigten und dort auch wohnenden 15jährigen Schülerin Irmgard Wolfffon aus Königshütte auf noch nicht aufgeklärte Weise in Brand. Das Mädchen lief aus ihrem Zimmer auf den Hof und von dort in den im ersten Stock belegenen Arbeitssaal, wo die Flammen von den Anwesenden erstickt wurden. Das Mädchen erlitt schwere Brand­wunden und wurde, nachdem ihr von den Samaritern der herbei­gerufenen Feuerwehr ein Verband angelegt worden war, nach dem St. Hedwigs- Krankenhause gebracht. Anscheinend liegt teine Gefahr für das Leben der Verlegten vor.

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Die Arbeiten wurden natürlich in Sub­Tischler- 3tg." bringt diesbezüglich

Versammlungen.

Die Kiftenmacher hielten ihre Generalversammlung am 10. b. Mr. bei Joel ab. Die Abrechnung ergab folgendes Resultat: Einnahme 109,15 M., Ausgabe 128,25 M., Defisit 19,10 M., Generalbestand 218,83 M. Die Vorstandswahl ergab folgendes Resultat: Franz Schula, erster, Franz Torfftecher, weiter Vorsigender; Franz Splinter, erfter, Wilh. Martin, zweiter Schrift führer; Hauck, erster, Knoll, zweiter Raffirer. Zu Revisoren wurden die Kollegen Schubert, Wittmann und Sprung gewählt. Sodann wurde beschlossen, am Himmelfahrtstage eine Herrenpartie nach Karlshorst zu unternehmen.

das Lohn 2c. zu bewilligen, d. h. wenn die Maurergesellen 3 Semester Zu dem Selbstmorde des Schriftfehers Rufusch, über den wir Gewerkschaftskommission. Die Versammlung billigt das Verhalten des einer Baugewertschule absolvirt haben, damit sie erst das turz berichteten, theilen uns die Angehörigen mit, daß ihnen die Kollegen in der öffentlichen Delegirten- Versammlung vom 7. d3., woselbst geistige Denkvermögen bekommen, damit sie überlegen, daß Ursache, die K. zu der traurigen That trieb, unbekannt sei; fie er gegen den Abstimmungsmodus der Zweidrittel- Majorität bei einem fie für das Geld, welches sie bekommen, auch eine Arbeit hoffen, daß ihnen aus dem Bekanntenkreise des Todten irgendwelche Streit gestimmt hat. Zum dritten Punkt der Tagesordnung ersucht leisten müssen und nicht so wie jetzt, daß die Leute blos zufrieden Aufklärung werde. Materielle Sorgen haben, wie ausdrücklich be- Kollege Kerber die versammelten Kollegen, zwecks befferer Or­ganisation fich dem seit Jahren bestehenden Verein der Berliner find, wenn sie das Gehirn nicht anstrengen und feine Arbeit zu merkt wird, nicht vorgelegen. Fliesenleger anzuschließen und macht bekannt, daß derselbe seine machen brauchen. Nachdem die Gesellen werden geistiges Gehirn Durch den radfahrenden Oberlehrer Dr. phil . B. aus Sigungen jeden ersten Sonnabend im Monat von abends 812 Uhr haben, werden sie sich auch nicht von einer Horde Menschen, welche Schöneberg wurde gestern Vormittag der Portier Adolf Bimmermann ab bei Herrn Ramm, Mauerstr. 3, abhäit. Gleichzeitig fordert er die überhaupt von den Groschen der Gesellen leben und das ganze Jahr beim Ueberschreiten des Fahrdamms vor dem Grundstück Ritter Kollegen auf, reger dem in diesem Jahre gegründeten Generalfonds streifen, nicht verleiten lassen." Nach Ton und Inhalt dieses Schreibens zu schließen, scheint straße 30 umgeriffen und von einer unmittelbar dem Radfahrer in der Fliesenleger beizusteuern, und nimmt diesbezüglich Beiträge unser Nach Ton und Inhalt dieses Schreibens zu schließen, scheint furzem Trabe folgenden Droschke derart überfahren, daß das rechte Bertrauensmann Kollege L. Menz, Rüdersdorferstr. 66, entgegen. bas geistige Gehirn" des Verfassers auch gerade nicht von hervor Hinderrad dem Zimmermann über den linken Unterschenkel ging. Darauf werden noch verschiedene Mißständen bei den Firmen: ragender Qualität zu sein. Die Schuld an dem Unfall trifft nach Aussage des Verletzten den Villeroy u. Boch, E. Ende und A. Pieck aufgedeckt. Leider war die Bum Streite der Mufikreferenten bringen einige biesige B., weil er das vorgeschriebene Glockenzeichen nicht gegeben hat. Letzte Firma durch keinen Kollegen vertreten. Nachdem Kollege Blätter folgende Mittheilung: Wie wir in der Klagefache des Auch befand sich der Radfahrer nicht im Besitz einer Fahrkarte. Wegner nochmals zur regen Agitation unter den Kollegen aufge­Herrn Mufitreferenten Tappert gegen den Herrn Dr. Kerr- Kempner Der Briefmarkenhändler Decker aus Hannover , dessen Flucht fordert hatte, wurde die Bersammlung mit einem dreifachen Hoch erfahren, hat Rechtsanwalt Toeffling die weitere Vertretung des Herrn Musikreferenten W. Tappert niedergelegt. Rechtsanwalt vor einigen Monaten in Kreisen der Briefmarken- Sammler großes auf das Gedeihen der modernen revolutionären Arbeiterbewegung Loeffling hatte fofort nach Annahme des Wandats mit dem zu Aufsehen erregte, hat sich freiwillig der Staatsanwaltschaft zu geschlossen. ftändigen Dezernenten der föniglichen Staatsanwaltschaft wegen Er- Hannover gestellt und ist gegen eine sehr hohe Bürgschaft auf freiem hebung der öffentlichen Klage unterhandelt, war aber auf den Weg Fuße belaffen worden. Decker foll echte Marken unterschlagen und der Privatklage verwiesen worden, die nun auch mit größter dafür falsche, die er als echte gestempelt hatte, feinen Kunden ge­Beschleunigung und und Entschiedenheit im Sinne der öffent geben haben. lichen Gegenerklärung des Herrn Tappert Herrn Tappert betrieben werden Theater. Ludwig Fulda's Lustspiel Fräulein Wittwe", daß gegen: sollte. Zu der gefeßlich erforderlichen, persönlichen Wahr - wärtig vor dem Schöffengericht zu Dresden der Gegenstand einer Privat nehmung des Sühnetermins erhielt Herr Tappert auf seine flage geworden ist, kommt in allernächster Zeit am Schiller Theater Bitten die Handakten des Rechtsanwalts Toeffling ungefähr am zur Aufführung. 8. April ausgehändigt, und wollte diese mit dem Sühne- Attest in Im Apollo- Theater hat die Operette feit vorgestern ihr Quartier ben nächsten Tagen zurückbringen. Seitdem aber hat Herr aufgeschlagen und zwar ist sie mit einem völlig neuen Wert in die Tappert sich bei seinem früheren Bertreter weder sehen, noch trotz Deffentlichkeit gerückt. Der Ginakter heißt verheißungsvoll Venus Die Filiale Nord des Verbandes der Möbelpolirer tagte wiederholter eingeschriebener Briefe, in denen auf die Konsequenzen auf Erden". Sein Dichter, Bolten Bäckers , hat mit glücklichem am 10. d. M. im Swinemünder Gesellschaftshaus. Rollege Schulz bes Zögerns hingewiesen wurde, etwas von sich hören lassen." Instinkt sich das alte Sujet herausgesucht, das einen Offenbach groß Der Polizeipräsident bringt den Aerzten und Hebammen den Zeiten unserer klassischen Dichtung ein beschauliches Dasein einzelt vorgekommen, welchen aber keine Bedeutung beigemessen Der Polizeipräsident bringt den Aerzten und Hebammen und berühmt gemacht hat; die guten Götter des Olymp3, die feit besprach die diesjährige Maifeier. Maßregelungen sind nur vers bie für sie geltenden besonderen Meldevorschriften in Erinnerung. führten, wurden wieder zum Leben erweckt und mußten vor der einen Familienausflug zu machen. Ferner wurde beschlossen, das Merate, Zahnärzte und Hebammen, die in Berlin und Charlottenburg fündigen Menschheit Rankan tanzen. Vor dreißig Jahren war dieser einen Familienausflug zu machen. Ferner wurde beschlossen, das Braxis anfangen wollen, haben sich vorher beim Stadtphysikus, Schers neu; jetzt ist er zwar abgelebt, wie die Bewohner des Olymps Bahlstellen- Lokal zu verlegen. Nach Besprechung einiger interner Sanitätsrath Dr. Schulz, Tempelhofer Ufer 29, zu melden.- Thier- felber, aber ein braver Boet reussirt doch noch mit ihm, wenn Mufit Angelegenheiten erfolgte der Schluß der Versammlung. ärzte beim Departements- Thierarzt Wolff, Weidenweg 52, und und Ausstattung zur Hilfe kommen. Hieran mangelt es in der neuen bei der Urabstimmung in seiner Majorität für Erhöhung der Bei­Der Verband der Bäcker stimmte in der letzten Versammlung awar unter Borlage ihrer Approbation, sowie Mittheilung der Der Kapellmeister Paul Lincke hat liebens­Wohnung und die erforderlichen Personalnotizen. Etwaiger Woh Operette nicht. gefunden, die von träge. Dann fand noch eine rege Aussprache über zu machende nungswechsel ist an denselben Amtsstellen innerhalb 14 Tagen ein- würdige und einschmeichelnde Melodien zureichen, ebenso Aufgabe der Praxis und der Wegzug aus Berlin einem recht gut geschulten Künstlerpersonal anmuthig zu Gehör Einigungsversuche mit dem Fachverein statt, da unter den Or­gebracht werden. Einige Kouplets dürften bald populär werden. ganisations Streitigkeiten die ganze Bewegung zu grunde gehen oder Charlottenburg . Die Ausstattung ist von einer selbst im Apollo- Theater ungewöhnlichen muß. Bracht; nach der blendenden Schlußszene mußte der Vorhang wohl Die Ziseleure hielten am Dienstag, den 11. März, eine Vers über ein Dußend Mal aufgehen. Von den Mitwirkenden nennen sammlung ab, um die Mißstände im Gewerbe einer Besprechung zu wir die Herren Steidl, Bender und Lieban als humorbegabte Sänger; unterziehen. Brückner tritifirte einleitend verschiedene Firmen, unter den weiblichen Rollen ragte die Besegung der Venus durch bei denen die Mißstände am frassesten vorhanden sind. Bei der Fräulein Werner hervor; gleichfalls waren die Damen Jlta Paulet, Firma Schäffer u. Walcker dauert die Arbeitszeit von früh 6 Uhr

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Bei dem Poftamt 94( Große Frankfurterstr. 6) wird am 20. Mai der Zelegraphenbetrieb eingerichtet. Die diesjährige Frühjahrsparade der Berliner Dienft männer hat gestern Morgen um 9 Uhr begonnen. Sie dauert fünf Tage. Die ersten, die gemustert wurden, waren die Mannschaften

werden kann.