Diese Protestversammlungen zu befuchen, und daher richten wir an fämmtliche Leiter von Arbeitervereinen die Bitte, zum genannten Tage keine Bersammlungen einzuberufen und bereits angeordnete Versammlungen thunlichst rückgängig zu machen. Näheres über Pokale 2c. wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Bertrauen 3 perfonen.
Für den 2. Wahlkreis:
werden.
Bedenkliche Zustände herrschen in der dritten Klaffe der vom Schuhmänner, die erst dann Einlaß in die Stäume des Görliger Bahnhof aus nach den Vororten und zurück verkehrenden Korps bekamen, als sie drohten, Zügen. Wie es scheint, kommt hier das ältefte Wagenmaterial zur Schloffer gewaltsam öffnen zu laffen, wurden mit Sohn empfangen. stiegen und sind so hoch und steil, daß Frauen sie nur schwer und Korps müßen dafür auf. Auf das Verlangen, ihre BerBerwendung. Die Trittbretter zu den Koupees gleichen Hühner- Man nahm ihnen die Helme ab und sehte ihnen nicht ohue Gefährdung ihrer Gesundheit erklettern können. Die fonalien anzugeben, erwiderten die Lümmel, das sei garnicht nöthig; Koupees find so eng, daß die Passagiere mit den Knieen aneinander- man möge ihnen nur ein Strafmandat schicken, sie fönnten es ja fioßen, es sei denn, sie lehnen sich völlig nach hinten zurück. Die bezahlen. So ein Berichterstatter, dessen Angaben nicht ganz vollDie Lokallifte für Berlin und Umgegend ist neu heraus: Abtheilungen empfangen ihr Licht nur durch zwei in den Koupee- ständig zu sein scheinen. Denn es müßte doch merkwürdig zugehen, gegeben und der heutigen Nummer unseres Blattes beigefügt worden. thüren angebrachte, ganz schmale Fensterchen. Sind die Gänge auch wenn die Polizeibeamten, die im Streite mit Arbeitern sich sehr Bei der Wichtigkeit der Lokalfrage erwächst den Parteigenossen noch mit Stehpaffagieren überfüllt, und dies ist ja häufig genug der schnell darauf befinnen, zu welchem Zwecke fie ihre Waffe habent, namentlich zur jeßigen Zeit die dringende Pflicht, die Lokalliste Fall, fo fällt buchstäblich kein Lichtstrahl in den Wagen. Die Thüren sich diese Berhöhnung von seiten dummer Jungen so ohne weiteres ftrenge zu beachten. In nächster Nähe der Reichshauptstadt besteht ist die Beleuchtung unter aller Kritit. Eine einzige Thranfunzel, fönnen nur von außen geöffnet oder geschlossen werden. Abends gefallen ließen. id noch der traurige Zustand, daß behördliche und ordnungsparteiliche genannt Lampe , beleuchtet immer zwei Roupees zusammen. Wenn Richtigstellung des Herrn Warquardt zu: Es ist unwahr, daß au Zur Affäre im Passage Panoptikum geht der Breffe folgende Einflüsse die sozialdemokratisch gesinnte Arbeiterschaft an der Wahr- bei der auf der Görliger Bahn üblichen Neberfüllung einmal ein den Samoanerinnen tagtäglich Graufamteiten verübt worden sind. nehmung des bischen Vereins- und Versammlungsrechts hindert, wickeln. Vielleicht benutzt Exzellenz v. Thielen mit seiner Familie Knutenhieben trattirt wurden. Es ist somit auch unwahr, daß Passagier frant wird, können sich recht erbauliche Zustände ent- Es ist unwahr, daß die Mädchen nach ihrer Rückkehr von mir mit das in Preußen unter den unzeitgemäßeften Verklaufulirungen gefeß- einmal einen Sonntag- Abendzug der Görliger Bahn und steht selbst, lich festgelegt ist, und das nunmehr nach dem Willen der Neaktion wie er feine lieben Berliner unterbringt. Etwas mehr Licht für die Malia 30 und Moto 15 Knutenhiebe erhalten hat. Es befindet sich gänzlich vernichtet werden soll. Der Anfturm der Reaktion macht Augen, Herr Minifter, es dürfte sonst endlich in den Köpfen" helle" oder überhaupt eine Knute. Es ist unwahr, daß Direktor Neuim Besitz der Samoatruppe überhaupt feine dreisträhnige Knute mehr wie je ein geschloffenes Vorgehen der Proletarier auf der manu Zeuge von Mißhandlungen gewesen sein kann, da ganzen Linie nothwendig. Den Saalabtreibereien gegenüber bleibt bereits genehmigte elettrische Stadtbahn von der Warschauerstraße mich noch durch die Männer der Truppe. Elektrische Stadtbahn. Die der Firma Siemens u. Hatste folche überhaupt nicht stattgefunden haben, weder durch uns kein Mittel übrig, als die Lokalsperre, und diese dort, wo bis zum Zoologischen Garten soll bekanntlich von beiden Seiten her niemals das Recht angemaßt, Gewalt über Leben und Lod Ich habe mir nöthig, durchzuführen, muß das Bestreben aller Parteigenoffen sein. je eine Abzweigung nach dem Potsdamer Bahnhofe erhalten. Beide der Samoaner zu befigen, habe auch niemals vorgegeben, einen Arbeiter, Parteigenossen, besucht daher nur solche Lokalitäten, bzweigungen sollten gemeinsam in einem unmittelbar unter dem hierauf hinzielenden Brief des Königs von Samoa zu besißen. Die welche auf der Liste verzeichnet stehen. Auch in diesem einer End Haltestelle am Potsdamer Bahnhofe endigen und zwar zur Verfügung gestellt, es find dies aber Räume, die fich unter der Pflaster liegenden, mit Eisenträgern flach abgedeckten Tunnel in Direktion hat mir allerdings geräumigere Pläge für meine Truppe Rampfe führt uns Beharrlichkeit und Energie zum Biele! in der Schnittlinie der Droschtenstraße des Potsdamer Bahnhofes Bühne des Panoptikums befinden und die keine Fenster befigen, die Preßkommission. Die Adressen der Mitglieder der Preß mit der südwestlichen Bordkante der Königgrägerstraße. Diese auch nicht gelüftet werden können, die ferner so niedrig find, daß Tommission find: Abzweigung aus der Durchgangslinie Warschauerstraße- 3oologischer ein Mensch in denselben nicht aufrecht stehen fann. Außerdem stellte Für den 1. Wahlkreis: Garten beabsichtigt die Firma vom Potsdamer Bahnhof aus unter die Direktion als Wohnräume für die Truppe zwei mit Asphalt belegte, Herm. Soyta, Röpnickerftr. 176, Hof I. der Königgrägerstraße und Sommerstraße, sowie unter dem Reichs- neben der Bühne befindliche Garderoben zur Verfügung, in denen ins Joh. Timm, Alte Jakobftr. 18/19. tags- Ufer nach dem Bahnhofe Friedrichstraße und weiter längs der gesammt höchftens drei Menschen schlafen können. Von dort WohnenSpree unter dem Weidendamm und dem Kupfergraben bis zur können fann überhaupt nicht die Rede sein. Es ist unwahr, daß in den Schloßbrücke fortzuführen, so daß die gesammte elektrische Stadtbahn Räumen, die ich augenblicklich inne habe, 32 Menschen anlage dann aus drei Linien bestehen wird, welche von drei End- die Nächte zubringen. Die Direktion giebt die Truppe nur punkten, nämlich östlich vom Stadtbahnhofe Warschauer Brücke, als so groß an, während dieselbe in Wirklichkeit außer den drei westlich vom Stadtbahnhofe Zoologischer Garten und nördlich von Männern nur 22 Mädchen start ist. Das Effen der Samoaner der Schloßbrücke bezw. vom Stadtbahnhofe Friedrichstraße aus ist nicht, wie behauptet wird, das denkbar schlechteste, gehend in der Gegend der Luckenwalderstraße zusammenlaufen und sondern vorzüglich. Die Leute erhalten pro Person und Tag unter einander derart verbunden sind, daß diese Linien mehr als ein Pfund knochenloses Fleisch, vertheilt auf die Mittags nämlich a. Warschauer Brücke- 3oologischer Garten und um Milch und Thee nach Belieben. Es ist unwahr, daß die Samoaner gefehrt; b) Warschauer Brücke- Potsdamer Bahnhof- Bahnhof noch kein Geld erhalten haben. Sie erhalten an baaren Bezügen Friedrichstraße - Schloßbrücke und umgekehrt, c) Boologischer neben der Verpflegung pro Monat und Ropf 64 Mart, wovon Garten- Potsdamer Bahnhof- Babuhof Friedrichstraße- Schloßbrücke ihnen 40 Mark hier und nach Vorschrift des Königs 24 Mart in und umgekehrt. Die von der Potsdamer Bahn nach Norden anzu Samoa nach erfolgter Rückkehr ausgezahlt werden. Es ist unwahr, legende Bahn foll als sogenannte Unterpflasterbahn aus daß ich von der Direktion für die zweimonatlichen Borgeführt werden, nach dem Muster der König Franz Joseph - stellungen 20 000 Mart erhalten habe. Ich erhielt sehr viel Untergrundbahn in Budapest , welche von der Unternehmerin weniger. Es ist Erfindung, daß kein Tag vergangen ist, an dem ausgeführt und seit dem 1. Mai 1896 in Betrieb ist. Zur Erörterung nicht das eine oder andere der Mädchen schwer gezüchtigt wurde, des dem königlichen Polizeipräsidium vorliegenden Projektes ist eine Es liegt also für die deutschen Behörden keinerlei Grund vor, mich Konferenz zum 21. d. M. anberaumt worden, wozu auch der Ma- für irgend eine unrechte That zur Rechenschaft zu ziehen. Meine giftrat Einladung erhalten hat. Guds Augaben bezüglich der Verpflegung werden mein Schlächter, meine Ueber die Art Eine Einrichtung zum besseren Erkennen der einzelnen Köchin und meine Schlächterrechnungen beweifen. Pferdebahn- Linien bei der Dunkelheit hat die Große Berliner der Behandlung der Mädchen werden einwandfreie, sich in Pferdebahn - Gesellschaft versuchsweise auf der Linie Dönhoffplatz angesehenen Stellungen befindliche unparteiische Leute Zeugniß Reichenbergerstraße durchgeführt. Statt der bisherigen Signal- ablegen, dasselbe wird unser Arzt thun, den ich bei den laternen find an der Decke des Wagens neben den Linienschildern je zwei geringsten Krankheitsfällen in meiner Truppe zu Rathe gcGlühlampen angebracht, die einerseits die Schilder beleuchten, ogen habe. Dieser Herr wird sogar bezeugen, daß ich einzelnen Leuten andererseits ihre Strahlen weit auf die Strecke hinauswerfen. Hiers in Krankheitsfällen sogar mein eigenes Bett zur Verfügung gestellt durch wird eine vergrößerte Betriebssicherheit und eine Bequemlich- babe. Wegen der mir zugefügten Beleidigungen habe ich gegen Achtung, zweiter Wahlkreis! Wir bringen den Mitgliedern teit für das Publikum herbeigeführt, indem man selbst bei der größten Herrn Direktor Neumann vom Paffage- Panoptikum die Klage bereits des sozialdemokratischen Wahlvereins hiermit zur Kenntniß, daß am Dienstag, den 18. Mai, abends 8/2 Uhr, bei F. Bickel, Hasen- Dunkelheit auf größere Entfernungen erkennen fann, welcher Linie eingeleitet und wird genanntem Herrn fomit Gelegenheit gegeben sein, seine Behauptungen vor dem Gericht auch zu beweisen. der fragliche Wagen angehört. haide 52/58, eine Versammlung stattfindet, in der ReichstagsAbgeordneter Dr. Lütgenau über„ Politische agesfragen" Die bisher Oranienburgerftr. 70 und Heiligegeiftstr. 26 Soweit Herr Marquardt. sprechen wird. Wir bitten um rege Agitation für den Besuch dieser untergebrachten Dienststellen des den Vermittelungsanstalten I. und V. Versammlung. Der Vorstand. vorgesetzten kaiserl. Haupt- Fernsprechants sind nach der Französischen Straße 33bje verlegt worden.
G. Roblenzer, Mustauerstr. 26, vorn IV.
H. Knüpfer, Schöneberg , Golgstr. 17, Quergebäude IV. Für den 3. Wahlkreis:
Franz Hoch, Admiralstr. 7, vorn IV. August Pohl, Stalizerftr. 118, vorn III.
Für den 4. Wahlkreis:
( Für den Often): W. Schulz, Weidenweg 5, III.
( Für den Südosten): Paul Hoffmann, Oppelnerstr. 21, v. II. zufammen mit durchgehenden Zügen betrieben werden können, und Abendmahlzeit, außerdem Kartoffeln, Reiß, Brot, Weißbrot, Für den 5. Wahlkreis:
Leopold Liepmann, Linienstr. 25, II.
Adolf Roth, Schönhauser Allee 2, rechter Seitenfl. IV.
Für den 6. Wahlkreis:
Karl Helbig, Usedomstr. 9.
Herm. Dornbusch, Pasewalterstr. 3.
Für Teltow Beeskow:
Otto John, Ober- Schöneweide, Siemensstr. 7. G. F. Schneider, Steglit, Schüßenftr. 16.
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Für Nieder Barnim:
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J. Malinowsky, Berlin , Reinickendorferstr. 39, 2. Aufgang. W. Heyfelder, Friedrichshagen , Ahorn- Allee 31. An die Vorgenannten sind sämmtliche Beschwerden den lokalen Theil des Borwärts" betreffend, zu richten. Die Sigungen finden an jedem auf den Erften des Monats folgenden Donnerstag statt. Der Wahlverein für den 1. Berliner Wahlkreis hält am Montag Abend im Lokal von Mörschel, Jüdenstr. 36, eine Versammlung ab, worauf wir die Parteigenoffen hiermit besonders aufmerksam machen.( Siehe Annonce.)
Achtung, dritter Wahlkreis! Die im Inseratentheil der heutigen Nummer für Donnerstag, den 20. d. M., einberufene Ver sammlung des Sozialdemokratischen Wahlvereins für den dritten Berliner Reichstags- Wahlkreis muß der für diesen Tag anberaumten öffentlichen Protestversammlungen wegen unter bleiben. Der Vorstand.
Die Errichtung einer Heilanstalt für Truntsüchtige hat gestern Abend der Berliner Bezirksverein des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke in einer Versammlung im Ständehause befchloffen.
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Die Angelegenheit scheint in der That in den ersten Berichten start aufgebauscht worden zu sein. Gestrige Abendblätter wissen über die polizeilichen Untersuchungen folgendes zu Die Vernehmung der Samoaner sowie ihres Impresario Marquardt hat heute Vormittag vor dem Chef der Kriminal polizei Grafen Bückler stattgefunden. Es wurde eine Anzahl der Mädchen verhört. Als Dolmetscher fungirte Hauptmann Brandeis. Die angestellte Untersuchung ergab nicht, daß die Samoanerinnen in der von dem Direktor Neumann geschilderten Weise mißhandelt Der deutsche Kaifer Wilhelm II. hält sich zur Zeit in Elsaß An die Parteigenoffen des 4. Berliner Reichstags: Lothringen auf. Aus dem Meyer Aufenthalt des Raisers veröffent- worden sind. Das einzige, was festgestellt wurde, ist, daß eines der Wahlkreises. Am 2. Juli ist es ein Jahr her, daß eine start- licht die Meyer 3tg." folgende Episode: Als der Kaiser, am Mädchen von dem Häuptling Lezuga mit einem Leberriemen ge besuchte Bersammlung in Keller's Festfälen die Errichtung eine Exerzirplay antommend, den Wagen verließ, sprach er den Wunsch ergab auch, daß dieselben wohlgenährt find. Die polizeilichen Aften züchtigt worden ist. Die ärztliche Untersuchung der Samoaner neuen Wahlvereins beschloß. Dem ist genüge geschehen. Mit be- aus, sein Reitpferd von dem Steine aus zu besteigen, den rechtigten Hoffnungen faben wir einer großartigen Theilnahme ent- weiland sein kaiserlicher Großvater bei der Parade am 7. Mai über die von betheiligter Seite anscheinend start aufgebauschte AnBegen. Wenn nun auch zugegeben werben muß, daß die Zahl der 1877 zu dem gleichen Zwecke benut hatte. Der zu stetem An- gelegenheit sind geschlossen und der Staatsanwaltschaft übergeben Mitglieder stetig wächst, fo muß im Hinblick auf die fortwährenden benten durch ein Drahtgitter eingefriedigte Stein erschien jedoch worden. Rämpfe der sozialdemokratischen Partei, die bevorstehenden Stadt- ummahbar. Der Auftrag, das Gitter zu beseitigen, war Gegen den Kaffirer C. der Berliner Verkehrsanstalt ist, wie verordneten- Wahlen und die demnächst folgende Reichstagswahl ein durch ein paar Soldaten schnell erledigt, worauf der faiserliche Enkel verlautet, ein Strafverfahren wegen Betruges eingeleitet. Der Beviel regeres Intereffe für unsere Organisationen vorhanden sein. seinen pietätvollen Wunsch ausführte. Den Dienst der Soldaten schuldigte hat die Leute bei ihrer Anstellung zur Leiftung von je Da ist der Wahlverein, der es sich zur Aufgabe macht, feinen Mit- lohnte ein Zehnmartstück." 50 m. veranlaßt unter der Angabe, daß diefe Beträge als Raution gliedern durch Vorträge und Diskussionen aller Art die bestehenden Berhältnisse, wie sie sind und wie sie sein müssen, vor Augen zu führen. Nur dadurch ist es möglich, fich ein klares Bild zu schaffen und Stellung zu nehmen zu den uns so nahe liegenden wichtigen Angelegenheiten. Darum noch einmal: Vergeffet unsere Organisation nicht und tretet Mann für Mann ein in den Wahlverein des vierten Berliner Wahlkreises Südosten.
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„ Germania ", die seitens der Angehörigen von Militär- Strafgefangenen Also doch! Auf zahlreiche Begnadigungsgesuche, so berichtet die gelten sollten. Thatsächlich lag aber die Absicht vor, die Summe aus Anlaß der Hundertjahrfeier an den Kaiser gerichtet wurden, Germania ", die feitens der Angehörigen von Militär- Strafgefangenen als Betriebskapital im Interesse der Gesellschaft zu verwenden. wurde den Petenten von den militärischen Behörden mitgetheilt, daß Herr Dr. Jacques Joseph hat seine Politlinit für orthopädische die Gesuche beim Raiser nicht befürwortet werden konnten. Bei Chirurgie( Verkrümmungen und Weißbildungen) von der Schmidstr. 12 nach der Brückenstr. 7 verlegt. Dafelbft werden unbemittelte von 9-10 Uhr fortgesetter guter Führung habe der Verurtheilte nach Ber - vormittags unentgeltlich behandelt. büßung von drei Viertel seiner Strafzeit jedoch Aussicht,„ vorläufig" entlaffen zu werbeit.
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Fräulein Marie Gerdes ist am Freitag Nachmittag aus dem Krankenhause entlassen und durch die Polizei in das Untersuchungsgefängniß zu Moabit gebracht worden.
Zur Aufnahme neuer Mitglieder, wie zur Entgegennahme von Beiträgen find folgende Zahlstellen eingerichtet: Erbe, Cuvryftr 25. Trittelwig. Falckensteinstr. 7. Zoltsdorf, Görlitzerftr. 58. Eine den Hilfsverein für weibliche Angestellte betreffende Dierberg, Forsterstr. 17. Beyer, Wrangelfir. 186. RoII, Angelegenheit, welche eines weiteren Interesses nicht entbehrt, fam Im Verfolgungswahnsinn hat der 30 Jahre alte Bigarren Waldemarstr. 61. Gottfried Schulz, Admiralstr. 40 a. Meyer, in einer Versammlung des Ortsvereins der Raufleute VIII, O., zur Lübbenerstr. 30. Seidler, Ratiborstr. 16. D. Rasche, Reichen Sprache. Die weiblichen Angestellten der Firma Hermann Engel, arbeiter Friedrich Gönner aus der Barnimstr. Nr. 12 Hand an sich bergerstr. 160. Brödenfeld, Manteuffelftr. 69. Golz, bier, Landsbergerstraße, gehören sämmtlich dem der Obhut der Frau gelegt. Gönner war früher in einer Zigarrenfabrik in der Neuch Grünauerstr. 3. Streit, Naunynstraße 86. Metzner, Dranieu- Caner unterstehenden Hilfsverein für weibliche Angestellte an. Nach tönigstraße beschäftigt. Bor vierzehn Tagen fam er zu seiner Frau, Straße 184, und Garl Scholz, Wrangelftr. 32. Außerdem werden dem genannte Firma die Vereinbarung getroffen hatte, im Falle der mit der er feit zwanzig Jahren verheirathet war, und erzählte Aufnahmegesuche und Beiträge entgegengenommen bei F. Thiel, Erkrankung eines ihrer weiblichen Angestellten noch fernere sechs ihr, in der Fabrik seien zwei Arbeiter wegen Majestäts. worden; ihn wolle man auch Beitungs- Spedition des Borwärts", Staligerstr. 35, 2. Gesche, Wochen hindurch Gehalt zu zahlen, glaubte diefelbe sich mit ihren beleidigung verhaftet worden; Da diese zeitgemäße Verhaftung schon acht Wochen gelftr. 63, und Schilling, Manteuffelstr. 88. Angestellten hinsichtlich der Krankenversicherung abgefunden zu holen. Der Borstand. haben. Als furze Zeit darauf der Bote des Hilfsvereins wieder zurückliegt und Gönner mit der Angelegenheit garnichts zu thun Sozialdemokratischer Verein„ Vorwärts", Berlin . Die mit einer Beitragsquittung erschien, erklärte Herr Engel, daß er hatte, so suchte ihm die Frau feine Angst auszureden. Die Einauf grund der oben gedachten Vereinbarung sich nicht mehr be- bildung setzte sich aber bei dem Manne so fest, daß sie ihm das Mitglieder werden hiermit noch besonders auf die nächsten Dienstag müßigt sehe, irgend einen Beitrag zum Verein und zu der Kranken- Leben verleidete. In der Nacht zu gestern hatte er sich heimlich Abend im Colberger Salon stattfindende außerordentliche taffe zu leiften. Nach dieser Zurückweisung meldete fich nun eine aus der Schlafftube entfernt. Gestern Morgen um 6 Uhr fand ihn Generalversammlung des Vereins aufmerksam gemacht. Die Tagesordnung lautet: Wie stellen sich die Mitglieder zur Auf- neu in das Geschäft eingetretene Dame ebenfalls zum Beitritt in den seine Frau als Leiche an der Klinke der Flurthüre hängen. " Hilfsverein". Diese wurde jedoch mit ihrem Aufnahmegesuche vom Lösung des Berein. Zahlreiches Erscheinen erwartet der Borstand. Wereinsvorstande abgewiesen und zwar mit der Motivirung, daß, genommen worden, und zwar der frühere Gerichtsdiätar Dito M., Zwei Heiratheschwindler find von der Kriminalpolizei feft. da der Chef keine Beiträge zum Vereine mehr leiste, das Aufnahme- der sich für einen Kriminalbeamten auszugeben pflegte, und der Vom Kapitel des ,, Theilens". Die an stelle der städtischen gesuch der Angestellten abgelehnt werden müffe. Das genügt! 69 Jahre alte Kaufmann Gustav O. Legterer, ein beschäftigungs Nachtwächter getretenen Privatwächter sind Angestellte der Die gebildete Jugend. Das Korps Normannia" hält seine und mittellofer Mann, verstand unter dem Vorgeben, ein Grundstüc Wirthschaftsgenossenschaft der Berliner Grundbesizer und Saufgelage im Hause Hamburgerstraße 15/16 ab. Die ihm an- in Adlershof sowie ein kleines Baarvermögen zu besitzen und ein Zigarrenwerden für ihre Thätigkeit mit dem fürstlichen Gehalt von 60 bis gehörenden Studenten kamen dort am vergangenen Montag Nach geschäft im Osten Berlins eröffnen zu wollen, eine Anzahl Frauen und 75 M. monatlich entlohnt. Bei einem solchen Einkommen sind die mittag gegen 1 Uhr in betrunkenem Zustande angefahren und setzten Mädchen um ihre sauer erworbenen Ersparnisse zu betrügen. Der Leute darauf angewiesen, sich Nebenverdienst zu verschaffen, und so zu Hause" die Kneiperei fort. Gegen 3 Uhr gingen einige der Zufall wollte es, daß ihn, gerade als er einem neuen Opfer sein hat diefer es übernommen, dort den Gashahn pünktlich zuzudrehen, Bengel auf den am Hofe gelegenen Balkon hinaus und kletterten zu eröffnendes Geschäftslokal zeigte, eine bereits betrogene Braut jener, hier den Ladenverschluß zu prüfen und ähnliche kleine Ver- zur Abwechselung hin und wieder auch auf das niedrige Dach überraschte. richtungen mehr, die im Vorbeigehen erledigt werden können und des Seitengebäudes hinüber. Vom Balkon und Dach aus bomFestgestellt ist die Person des Mannes, der vorgeftern Morgen wofür in den meisten Fällen monatlich 1 M. an den Wächter ver- bardirten sie nun den Hof mit Geschossen aller Art: UeberBon auf dem Moltenmarkte trant umfiel und auf dem Wege zur Charitee gütet wird. Die Genossenschaft hat sich nun von ihren ziehern, Giern, Biergläsern und Champagnerflaschen. in der Droschke starb. Es ist der 36 Jahre alte Arbeiter Chriftoph Wächtern ein genaues 20 Verzeichniß dieser Nebeneinnahmen diesen flogen wohl bia auf den Hof hinab. eingefordert und versucht, mit mehr oder weniger Glück Die Kinder, Rinder, die dort spielten, mußten eiligst flüchten. Nanjocks, der zuletzt in der Landwehrftr. 22 wohnte. diese Beträge selbst einzuziehen. Den Geschäftsleuten, die Leute, die in dem Hintergebäude zu thun hatten, tonnten nur mit Eine erhebliche Verkehrsstörung wurde gestern Vormittag derartige Dienste von den Wächtern in Anspruch nehmen, werden Gefahr für ihre Gesundheit über den Hof gelangen. Ein Haus in der belebten Königstraße hervorgerufen. Ein der Speditions: nämlich gedruckte Reverse vorgelegt, worin sie sich durch Unterschrift diener, der auf dem Hofe sein Pferd anschirren und anspannen firma Jacob u. Valentin gehöriger, mit Frachtgut hochbeladener verpflichten sollen, diese Gelder fortan direkt zu bezahlen; den wollte, kam hier nicht dazu, sondern mußte es auf der Straße be- Rollwagen verlor an der Kreuzung der Neuen Friedrichstraße ein Wächtern werden gnädigst 25 Pf. pro Mart davon bewilligt. Ob forgen. Der Hausverwalter untersagte wiederholt den Unfug, wurde Rad, der Wagen blieb direkt zwischen den Pferdebahngeleisen liegen, fie die Trinkgelder für das Aufschließen der Häuser auch an diese aber nur ausgelacht und beschimpft und mußte sich mit dem Haus so daß der Verkehr nach dem Alexanderplatz und dem Spittel ausgetragene" Genossenschaft abliefern müssen, tonnten wir nicht diener nach der Straße zurückziehen. Da er sich anders nicht marft gesperrt war. Schließlich mußten die Wagen, um nur feststellen; so unmöglich erscheint es nicht! mehr zu helfen wußte, so ging er zur Revierpolizei. 3weil einigermaßen fortzukommen, aus den Schienen aussehen und die ges
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