Kongreß der lokalorganisirten Arbeiter
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Halle a. S. 17. Mai 1897, Nachmittags Sigung.
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Donnerstag, 20. Mai 1897.
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Die dittatorischen Gelüfte der namentlich von Hamburg aus ihres Berufs anzugliedern.- Obst- Schöneberg( Bimmerer) gehenden Verbändlerei hätten heute nicht mehr so große empfiehlt die Wahl eines Vertrauensmannes, der eine einheitliche Bedeutung wie früher, weil sie fich jetzt in schwachen Händen Agitation ins Werk setzen soll. Es werde ja auf diesem Kongreß befinden. Die jetzt angestrebte Bereinigung der Lokal nicht alles nach Wunsch geregelt werden. Was noch zu ändern sei, organisationen solle durchaus nicht dazu dienen, den Kampf zwischen werde die Zukunft lehren. Heßmach Solingen ( Messer den Organisationen zu schüren. Beide Formen könnten friedlich schmied): Den Gewerkschaften sei gestern hier die Bes Es wird über die Keßler'sche Resolution diskutirt. nebeneinander gehen. Die Resolution Reßler's wird einstimmig an- schäftigung mit Politit empfohlen worden. Dazu führe Obst Schöneberg ( Bimmerer) stimmt dem Referenten, der ja genommen. die daß in Solingen Parteigenossen, nichts Neues gesagt habe, vollkommen zu. fogar Gerade jezt, wo sich Dem Kongreß wohnen außer drei Berliner Reportern für bürger- Ghrenämter in der Partei haben, zu Streitbrechern geworden andere Leute an die Gewerkschaften herandrängen, müsse man diese liche Blätter auch der national- soziale Redakteur Weinhausen nebst seien, was man von einem guten Gewerkschaftler, auch wenn er kein auf dem Boden der sozialdemokratischen Politik erhalten. Ein zwei seiner Halle'schen Parteifreunde bei. Politiker sei, nicht zu befürchten habe. Wenn jetzt eine Kommission Ausschluß der Politik würde die Gewerkschaftsbewegung zur Ver gewählt werde, dann möge man dieselbe nicht nach Berlin verlegen. fumpfung führen. Es sei nothwendig, die Angriffe flarzulegen, alle a. S., 18. Mai 1897. Die Berliner ständen nicht in beftem Ruf, man könnte ihnen vielleicht nachdie von seiten der Zentralisten gegen die Lokalorganisationen Vormittags Sigung. sagen, sie wollten nur die Leitung an sich reißen. Eine Reiseunterstüßung geführt werden. Es habe feinen Zweck, die Bruder: Zur Verhandlung steht der 2. Punkt der Tagesordnung: Der von seiten der Organisation halte er nicht für zweckmäßig, in organisation zu bekämpfen. May Halle( Zimmerer) führt aus, Busammenschluß der lokal- organisirten oder auf grund des Vertrauens- Solingen gebe niemand auf die Wanderschaft. Degenkolbe daß Bringmann seinerzeit ein eifriger Lokalist gewesen sei und nach männerfystens zentralisirten Gewerkschaften. Der Referent Riete Salle( Maurer ) tritt in längeren Ausführungen für Lokal und her sich der entgegengesetzten Richtung zugewandt und die Lokal Braunschweig ( Maurer ) führt aus: Wir sind hier zusammen- gegen Zentralverbände ein.- Hirte Chemnitz ( Feilenhauer) organisation bekämpft habe. Das sei schauspielerisch. Wenn die gekommen, weil wir sowohl von der sozialdemokratischen schildert ausführlich die Streitigkeiten, die seine Berufsorganisation fozialdemokratische Partei für die Zentralorganisationen eintrete, so Partei, als auch von einem Theil unserer Berufsgenossen in Acht in Chemniz mit dem deutschen Metallarbeiter- Verband durchliege das wohl daran, weil manche Abgeordnete Vorstands- und Bann erklärt worden sind. erklärt worden sind. Wir wollen uns Achtung gemacht hat. Er wünscht sehnlichst, daß die geplante Ginigung mitglieder von Zentral Verbänden wären.( Der Redner scheint verschaffen, indem wir uns zusammenschließen. Wir wollen nicht der lotaken Organisationen zur Ausführung tomme. Mittag= nicht zu wiffen, daß die Partei seit ihrem Bestehen, grund- die Zentralisten bekämpfen, sondern ohne Haß neben ihnen gehen, Salle( Kesselschmied) befürwortet die Wahl eines Vertrauensmannes fäßlich auf dem Boden der Zentralisation steht. D. R. ) Die Zentrali- aber wir verlangen von ihnen, daß auch sie uns anerkennen und für alle lokalorganisirten Gewerkschaften. Das sei das beste Syftem fationen hätten troß ihrer angeblich starken Mitgliederzahl den Haß gegen uns schwinden lassen. Wir halten unsere Organi hinsichtlich der Streiks, der Regelung der Unterstützung und der bei Zohnkämpfen immer die Solidarität der anderen Arbeiter fationsform für die beste, und die andere für zu bureaukratisch ein- Agitation. Der Zusammenschluß, wie ihn der Berliner Antrag in Anspruch nehmen müssen. Sie könnten also aus eigenen gerichtet. Die Erfolge der Verbände stehen in gar keinem Ver- wolle, sei ein zu komplizirtes System. Die Wanderunterstützung Mitteln nichts leisten. Die in manchen Städten bestehenden Gewerk- hältniß zu den aufgewandten Mitteln. Wenn die Zentralorgani- tann Redner nicht befürworten, ebensowenig die Einsetzung eines schaftstarielle machen die Zentralisation überflüffig; fie stellen ja fationen wirklich im stande wären, eine intensive Auftlärung zu ver- Schiedsgerichts.
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das dar, was die durch Vertrauensmänner zentralisirten Lokal- breiten, dann wäre ihnen nicht die von den Unorganisirten ins Zur Geschäftsordnung wird gewünscht, daß nicht auch heute gewerkschaften sind. Den letzteren gehöre die Zukunft. Werk gefeßte Hamburger Hafenarbeiter Bewegung über den Kopf wieder, ebenso wie gestern, in langen Reden immer dieselben Blaurock Berlin ( Maurer ): Massini sei einer derjenigen be- gewachsen. Der Redner spinnt diesen Gedanken noch weiter aus Sachen vorgebracht werden, wodurch denjenigen, die etwas anderes fannten Gewerkschaftsführer, die am entschiedensten betonen, daß und führt zahlreiche Beispiele an, welche darthun sollen, daß die zu sagen hätten, durch Schluß der Debatte das Wort abgeschnitten die Gewerkschaften keine Politik treiben sollen. Zu gleicher Lokalorganisation die leistungsfähigste ist. Ein Zusammenschluß werde. Die Redezeit wird darauf auf 10 Minuten festgesetzt. Zeit betone er aber; daß die Gewerkschaften unter dieser Organisationen sei nothwendig und empfehle es sich, zur Die Debatte bewegt sich in derselben Weise wie bisher. anderem für den Achtstundentag eintreten müssen, damit Erreichung dieses Zwecks einen allgemeinen Bertrauensmann zu Redner polemifiren vorwiegend gegen die Zweckmäßigkeit der betrete er schon den Boden der Politik. Schon an diesem wählen und Preßorgane zu gründen. Wie sich die Vereinsgesetzgebung Zentralverbände und führen zahlreiche Erlebnisse aus der GeBeispiele sehe man, daß es eine Grenze zwischen politischer und gestalte, darauf brauche man nicht zu warten. Wir sind mit werkschafsbewegung an, um ihre Ansicht zu begründen. Mais gewerkschaftlicher Bewegung nicht gebe. In der Agitation müsse dem Sozialistengesetz fertig geworden und werden auch mit Halle( Maurer) befürwortet den Antrag der Berliner Bauman doch den Arbeiter auf seine elende Lage hinweisen; das sei anderen reaktionären Gesezen fertig werden. Zu diesem Punkt handwerker. Klammeck Berlin ( Bäcker) ist gegen die Einauch Politik. In manchen Gegenden sei mit politischen Argumenten liegen folgende Anträge vor: setzung einer Kommission, weil dadurch ebenfalls eine gewisse mehr auszurichten, als mit gewerkschaftlichen. Die GeneralAntrag von Vertrauensmännern der Bauhandwerker Berlins : Bentralisation geschaffen werde und man sich dadurch wieder eine Zwangsfommission habe in ihrer Agitation gerade die rück- 1. Eine Zentral- Kommission von 3 oder 5 Personen wird in jacke anziehe, aus der man glücklicherweise herausgekommen sei. Die Wahl ständigen Gegenden im Often Deutschlands vernachlässigt und Berlin eingesetzt, die den Auftrag hat, für eine planmäßige Agitation eines Vertrauensmannes könne er empfehlen. Schneider= vielmehr an solchen Orten, wo Lotalorganisationen bestehen, unter den lokalorganisirten oder nach dem Vertrauensmänner- System Berlin ( Bäcker) ist derselben Meinung. Die von den Berliner Baus 3wietracht gefät, indem fie für den Zentralverband Propaganda sentralisirten Gewerkschaften Deutschlands zu sorgen, auch die handwerkern vorgeschlagene Form des Zusammenschlusses untermachte. Der Vereinsgesetz- Entwurf, die Bäckerei- Verordnung nöthigen Interessen dieser Organisation nach außen und durch die Presse zu fcheide fich wenig von einer Zentralorganisation. Den Hamburger die Gewerkschaften geradezu, sich auch politisch zu bethätigen. Eine verbreiten. Topf möge man sich unter feinen Umständen zulegen. Redner steht Gewerkschaftsbewegung ohne Politik sei undentbar. 2öfemeier2. Für Aufbringen der Mittel für diese Kommission haben die auf dem Standpunkt, daß nur die lokale Organisation den Gewert Braunschweig ( Maurer) erklärt es für Unsinn, wenn gesagt wird, lokalen Organisationen in geeigneter Art zu sorgen im Ueberein schaften volle Bewegungsfreiheit gewäre, daher dürfe die Form des die Gewerkschaften kommen deshalb nicht vorwärts, weil sie zuviel flimmen mit der Kommission. Zusammenschlusses nur eine sehr lose sein. Ehrler Halle kann Politit treiben. Wenn das Vereinsgeset es nicht verböte, 3. Die noch nicht zentralisirten lokalen Organisationen follen fich auch nicht mit dem Antrag der Bauhandwerker befreunden. würden auch die Zentralverbände Politik treiben. Die erinnert werden, sich Vertrauensmänner- Zentralisationen zu schaffen. Es komme ihm etwas spanisch vor, daß die Berliner beantragen, Lokalorganisationen seien übrigens ebenso gut zentralisirt, wie 4. Der Kongreß proklamirt die unbedingte Solidarität der lokal- die leitende Kommiffion solle gerade in Berlin ihren Siz haben. die Zentralverbände, es sei daher unzutreffend, wenn man organisirten Arbeiter mit allen Arbeitern ohne Rücksicht auf Auch die Wanderunterstützung fönne er nicht befürworten, da sie die legteren als die einzig richtige Organisationsform hinstelle. Die Organisationsform oder politische Anschauung, soweit sie auf dem nur Parasiten heranziehe. Da er gegen jede Bentralisation sei, erKämpfe, welche die Lokalorganisationen in den 80er Jahren führten, Boden des Klassenkampfes stehen. Die Ausstände der Arbeiter suche er, den Berliner Antrag entschieden abzulehnen.( Mittags. find mindestens ebenso erfolgreich gewesen, wie die Kämpfe der letzten werden fie diesem Grundfaze gemäß nach besten Kräften unterstüßen. pause.) Jahre. Die Braunschweiger Maurer feien dem Anschluß an die 5. Wander Unterstüßung wird allen den reifenden Arbeitern Zentralorganisation entschieden abgeneigt. Die neuerdings hervor gezahlt, welche irgend einer Organisation angehören, die mit den Nachmittags- Sihung. getretenen Bemühungen der National- Sozialen um die Gewerkschafts - lokalorganisirten Gewerkschaften sich zur Gegenseitigkeit verpflichtet Die Diskussion über den 2. Punkt der Tagesordnung wird fortbewegung gingen nur darauf aus, die Arbeiter der Sozialdemokratie hat. Die lokalorganifirten Gewerkschaften, die auf dem Haller zu entfremben. Kongres vertreten sind, leisten sich diese Gegenseitigkeit. Höhe der Unterstützung und sonstige Bedingungen für die Auszahlung u. f. w. bestimmt jeder Ort selbst.
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Antrag Mittag- Halle, Delegirter der Kesselschmiede: Der Kongreß beschließt: Für alle Lokalorganisirten Deutschlands einen Vertrauensmann zu wählen.
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Halle a. G., 18. Mai 1897. gefeßt. Thieme Berlin ( Töpfer) tritt für die Einsetzung einer Kommission ein, da die Zeitung durch einen Vertrauensmann die Schröder Berlin( Händler) und Schüler Berlin ( allg Berbindung zwischen den einzelnen Organisationen und damit einen Arbeiter) ftimmen im allgemeinen dem Referenten zu. Konflikt mit dem Vereinsgefeß herbeiführe. Wenn die gegnerische Sped Salle( Metallarbeiter) führt aus, daß seine Gewert 6. soll eine Broschüre ansgearbeitet und verbreitet werden, Presse aus diesem Kongreß eine Spaltung der Arbeiterbewegung schaft, nachdem sie sich dem Zentralverband angeschlossen und sich die das Wesen und die Form der lokalen Organisationen und fonftruire, so laffe ihn das falt. Wichtiger sei die Stellung, nicht mehr mit Politik befaßt habe, gegen früher sehr zurück der Vertrauensmänner Bentralisation gemeinverständlich darstellt welche die gewerkschaftliche Presse der zentralen Richtung deur gegangen fei. Namentlich hätten sich die älteren Mitglieder und die erforderlichen Anweisungen zur Bildung solcher Organi- Kongreß und den Beschlüssen deffelben gegenüber einnehme. Wenn zurückgezogen. Er vertrete den Lokalverband der Schlosser und fationen giebt. 179 jetzt ein heftiger Kampf aus Anlaß des Kongresses ausbreche, so Dreher, der nicht abgeneigt sei, sich dem Deutschen Metall- 7. Eine Schieds- und Entscheidungs- Kommission, aus fünf Ber- schade das nichts; es führe vielmehr zu einer wünschenswerthen arbeiter Verband anzuschließen, wenn ihm ähnliche Kon- fonen bestehend, die möglichst verschiedenen Berufen angehören und Reinigung. Drabnick Berlin ( Musikinstrumentenarbeiter) führt zeffionen gemacht würden, wie den Berliner Metallarbeitern. in fünf verschiedenen Orten wohnen, wird eingesetzt, um in letter aus, daß der Holzarbeiter Verband sich bemühe, feine -Erler Halle( Echloffer) betont im Gegensatz zu Speck , daß von Instanz in allen Streitigkeiten zu entscheiden, welche die Organisation Organisation zu sprengen. Nur aus diesem Grunde habe einem Anschluß seiner Organisation an den Deutschen Metallarbeiter- oder die in ihr thätigen Personen betreffen und deren Erledigung in die lettere, entgegen ihrem früheren Beschluß, noch in letter Verband gar keine Rede sein könne, weil es sich hier um eine anderer, näher liegenden Art nicht gelungen ist. Sie entwirft ihre Stunde sich für Beschickung des Kongreffes entschieden. Das Bere Brinzipienfrage handele. Die Zentralisation sei nichts weiter als Geschäftsordnung selbst und tritt nur auf Berufung durch ihren Vor- trauensmänner- System würde den Zusammenschluß der Musikeine Unterstützungsorganisation. Er polemisirt gegen Segiß, der sitzenden nach Bedarf zusammen, instrumenten- Arbeiter aller in Frage kommenden Orte, der bisher nach der Metallarbeiter- Beitung" den Anschluß der Berliner an Antrag der Berliner Zimmerer: Zur Betreibung einer geregelten vergebens versucht wurde, wesentlich fördern. Wesemeier. den Deutschen Verband als das Ende der Lokalorganisationen, die und planmäßigen Agitation beschließt der Kongreß die Einfegung Braunschweig ( Maurer ) befürwortet den Antrag der Bauhandwerker eine Vereinsspielerei seien, bezeichnet habe. Wenn man in den einer Kommission, in welcher aus jedem Berufe ein Mitglied sigt, in den wesentlichsten Punkten. Kater Berlin ( Maurer ) Gewerkschaften teine Politit treiben wolle, das sei Spielerei. welches mit den Vertrauensleuten feines Berufes an den einzelnen betont, daß es den Berlinern gar nicht darum zu thun Heimann Solingen( Mefferschläger) kann die Resolution nicht Orten in steter Verbindung bleibt. Die Lokalorganisationen haben sei, die Kommission nach Berlin zu bekommen. empfehlen. In Solingen würde er auf Hindernisse bei den be- an jedem Ort neben der Fachorganisation einen Vertrauensmann girten, welche mit diesem Vorschlage nicht zufrieden sind, sollten theiligten Arbeitern stoßen, wenn er ihnen rathen wolle, in den in öffentlicher Versammlung zu wählen. Derselbe hat die Samm- nur andere Vorschläge machen. Die Kommission solle nicht, wie Gewerkschaften Politik zu treiben. Es gebe dort viele Arbeiter, die lungen zum Agitationsfonds zu leiten und sämmtliche örtlichen Ver- manche Redner fürchteten, so weitgehende Befugnisse erhalten, daß sich vor diesem Gedanken geradezu entsetzten, trotzdem aber gute, hältnisse, nach den Beschlüssen des Kongresses zu regeln. Die sie eine Diftatur ausüben könne." Ohne Kommission gehe es nicht, Gewerkschaftler wären. Wenn das, was die Resolution fordere Höhe der Beiträge zum Agitations resp. Streitfonds bestimmt jeder denn ein einziger Vertrauensmann, wie ihn der Antrag Mittag streng befolgt würde, dann könnte es geschehen, daß von den 400 Mit- Ort und Beruf selbst. verlange, könne die Verhältnisse von ganz Deutschland doch nicht gliedern seines Vereins 300 austreten, denn es gebe unter den überschauen und regeln. Die Wanderunterstüßung sei ja insofern Solinger Arbeitern verschiedene politische Richtungen, die sich gegen bedenklich, weil sie als Konsequenz die Arbeitslosenunterstüßung nach seitig bekämpfen würden, wenn man die Politit in die sich ziehe, jedoch könne sie bei Streifs nüßlich sein, wenn es sich gewerkschaftlichen Vereine tragen wolle. Schade= Halle Reßler wünscht das Wort, um die Anträge zu erläutern, ver- darum handle, jungen Kollegen den Abzug vom Ort zu erleichtern. ( Metallarbeiter) polemifirt gegen die Schwerfälligkeit der Zentral zichtet aber darauf, nachdem Zimmerer Fischer Berlin dagegen Wilms Solingen( Messerschmied) wendet sich sehr entschieden Berbände bei Lohnbewegungen und hält die Lokalorganisationen für gesprochen und betont hatte, daß die Delegirten selber ihre Anträge gegen die Einführung der Wanderunterstützung. Dieselbe würde in schlagfertiger. Die großen englischen Gewerkschaften hätten nur vertreten würden. Bur Debatte bespricht Thieme Berlin Solingen einen Sturm der Entrüftung hervorrufen, weil daselbst deshalb bisher keinen Einfluß auf die Gesetzgebung gehabt, weil sie( Töpfer), in ausführlicher Weise die Organisations Streitig niemand auf die Wanderschaft gehen könne und zwar wegen der einseitig gewerkschaftlich wären. Hätten sich die englischen Arbeiter feiten in seinem Gewerbe. Der Lokalverein sei vernichtet eigenartigen Solinger Arbeitsverhältnisse. Fritsch- Steglig mehr mit Politik befaßt, dann hätten sie auch die Gesetz- worden durch die Zentraliften. Der Redner wendet sich persönlich( Bimmerer) befürwortet den Antrag der Berliner Zimmerer. gebung in ihrem Sinne beeinflussen können. Der Solinger gegen Heinke und Raulich. Auch Jacoben, der jetzt am Vorwärts" Nachdem mehrere Redner theils über die vorliegenden Anträge, Delegirte möge nicht ängstlich fein; er soll ja teine Sozial- thätig ist, habe mit dazu beigetragen, daß die Töpfer- Organisation theils über Organisationsstreitigkeiten gesprochen hatten, erläutert demokraten ausbilden, sondern nur öffentliche Angelegenheiten, die am Boden liegt. Der Redner vertritt die Ansicht, daß die Partei Fischer Berlin( Bimmerer) den Antrag der Zimmerer, der mehrdas gewerkschaftliche Gebiet berühren, behandeln. Mittag presse, vor allem auch der Vorwärts", den Bestrebungen der fach mißverstanden sei, folgendermaßen: Jeder Beruf soll einen Halle( Metallarbeiter) will keine Feindschaft zwischen Zentrals und Lokalisten in jeder Weise entgegentrete. Der Vorwärts" habe Haupt- Wertrauensmann wählen, der einerseits mit den einzelnen Lotalorganisation. Es solle jedem überlassen bleiben, welcher Form einen Aufruf der Kommission der Töpfer in Sachen Vertrauensleuten seines Berufs, andererseits mit den Haupt- Verer fich anschließen wolle. Durch die Streitigkeiten um die Organi - einer Lohnbewegung zurückgewiesen. Im Breslauer Töpfer trauensleuten der anderen Berufe in Verbindung stehen soll. Die Diss sationsform hätten nur die Unternehmer den Vortheil. Falsch sei streit habe fich die Solidarität der Zentraliſten wieder tussion wird geschlossen. Mittag Halle zieht seinen Antrag es, zu behaupten, die Zentralverbände wären die leistungsfähigsten. einmal glänzend" bewährt, indem die Nichtorganisirten ganz zurück. Die Abfäße 2, 3, 5 und 7 des Antrages der Berliner Bau Die Mehrzahl der Mitglieder derselben seien junge Leute, die der ungenügend unterstützt wurden und die fernere Unterstüßung während handwerker werden gleichfalls von den Antragstellern zurückgezogen, Unterstüßung wegen beitreten, und wenn sie dieselbe nicht mehr des Streits von dem Beitritt zum Verband abhängig gemacht die statt dessen den 2. Absatz des Antrages der Berliner Zimmerer brauchen, dem Verband den Rücken fehren. Brauchbare Kämpfer worden sei. Wir werden beweisen, daß wir mehr Solidarität be empfehlen. für die Arbeiterfache würden durch die Zentralverbände nicht heran- fißen, wie die Leutchen auf jener Seite, und daß wir gewillt sind, Die nicht zurückgezogenen Abfäße dieser beiden Anträge, also gebildet. In den Bielen seien Lokal- und Zentralverbände einig, dieselbe weiter auszubauen, indem wir zu einander in ein Kartell- Absatz 1, 4, 6 des Bauhandwerker- und Absatz 2 des Zimmerers nur das Vereinsgesetz sei die Schranke, welche beide trennt. Die verhältniß treten. Fischer Berlin( 3immerer) weist die von Antrages werden mit großer Mehrheit angenommen, als Siß der Zentralverbände existiren heute nur von der Gnade der Behörde. Thieme gemachten Anzapfungen des Vorwärts" zurück. Klagen über die Kommiffion wird Berlin bestimmt und deren Mitgliederzahl auf Wenn das neue Vereinsgesetz durchkomme, dann sei es auch mit den Preffe würden ja auf allen Parteitagen laut, und würden ähnliche Be- fünf festgesetzt. In die Kommission werden auf Vorschlag der Bentralisationen zu Ende. Hätten wir eine gefeßlich nicht ge- schwerden auch dem zu gründenden Organ nicht erspart bleiben. Der Berliner Delegirten einstimmig gewählt: Zimmerer Obst, Maurer hinderte Bewegungsfreiheit, dann bestände der Streit um die Redner geht auf die vorliegenden Anträge ein. Er hält die Wahl eines Rater, Töpfer Thieme, Bäcker Klammeck und Händler Organisationsform nicht. allgemeinen Vertrauensmannes für alle Berufe nicht für empfehlens- Schüler. Die nachfolgenden Redner führen neue Gesichtspunkte nicht werth. Man dürfe nicht den Vorwurf erheben, daß diejenigen, die Der Antrag der Händler betreffend Anschluß der kleinen mehr an. früher Lokalisten waren, jetzt aber in den Zentral- Vorständen siyen, Branchenorganisationen an die größeren Vereine ihres Berufs wird Reßler Berlin bemerkt im Schlußwort, wer die Solinger diefe Mauferung nur deshalb durchgemacht hätten, um sich eine be der Kommission überwiesen. Die Delegirten Thieme, Klammed, Verhältnisse fenue, werde den Standpunkt der dortigen Delegirten foldete Stellung zu verschaffen. Er halte diesen Uebergang für das Fischer und Mittag stellen verschiedene finnentstellende Unrichtigkeiten, verstehen. Die Zentralverbände seien hier mehr als nöthig an- Ergebniß einer geänderten Anschauung, was man den Betreffenden welche der von dem Berliner Berichterstatter Friedländer verfaßte gegriffen. Dieselben hätten sich bereits überlebt. Die früheren nicht zum Vorwurf machen dürfe. Auch wir werden unsere Bericht des Boltsblatts für Halle" enthält, richtig. An diese Kämpfe gegen die Lokalorganisationen hätten vorwiegend feiner Agitatoren bezahlen müffen, und tönnten diesen dann dieselben un- Aeußerungen knüpft sich eine scharfe Kritit der Berichterstattung. Person gegolten. Die Zerstörung der großen Lolalvereine der Maurer, begründeten Borwürfe gemacht werden. Der Zusammenschluß der Hierauf wird der dritte Punkt der Tagesordnung: Die der Töpfer hätten nur den Zweck gehabt, dem Bauhandwerker" Organisationen könne am besten dadurch hergestellt werden, daß Presse, behandelt. Der Referent, Obst Schöneberg ( 3immerer), Abonnenten abzutreiben. Wenn er trotzdem mit 3ähigkeit aus- jeder Beruf einen Vertrauensmann ernennt, wie es der Antrag der weist auf die große Bedeutung hin, welche die Presse im öffentlichen gehalten habe, so danke er das auch den Genossen, die treu zu ihm Berliner Zimmerer will. Schüler Berlin ( Händler) befürwortet Leben hat. Von dieser Erkenntniß ausgehend, feien eine ganze Angestanden haben. Der Redner legt eingehend dar, daß die Lokal- einen Antrag feiner Gewerkschaft, der eine Agitation wünsche, deren zahl von Gewerkschaftsblättern gegründet, deren gegenwärtig 50 bes vereine bei weitem leistungsfähiger seien wie die Zentralverbände. Ziel sein soll, die kleinen Branchenorganisationen den größeren Vereinen stehen. Das Organ der Buchdrucker könne er nicht als ein auf dem
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