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Belauschte Allegorie.
A: Sämtliche Steine der Pyramiden
gleichen einander so ungefähr.
Nur in einem Punkt sind sie verschieden: Die unteren Stcine tragen viel mehr.
B: Ihre Anteilnahme ist ehrenwert.
Die Steine haben sich wohl beschwert? Es sind nun mal nicht alle die ersten. Die untersten haben es immer am schwersten
A: Wäre es nicht in solchen Fällen
besser, man fippte die Dinge um? Byramiden auf den Kopf zu stellen, fand ich nicht so dumm
B: Dann gingen die Pyramiden in Trümmer. Die Steine fielen und würden gehoben.
Doch wieder wäre die Spitze oben Und unten wären sie breit wie immer. A: Wenn bei den Menschen, pardon! bei den Steinen
„ Senkersbeil!"
Tag!"
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so han ich an mein Schwester gehadert, wie ein
Herr, ich bin tausendmal storben diese Giftschlang an ein Roß!"
Und nimmt ein Menschenleben auf dein Gewissen?"
,, Gewissen?-
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I han Gott gefluchet, han
,, Und wenn sie jetzt to: wär!"
„ Ich hab noch die andere Hälft... die war für mich!"
Vef!" rust his und zieht ihre Arme ihn angebellt wie ein Hund an der Kette die herunter, als müsse er eine handnahe Gefahr legten Tag und Nächt, weil ich Euch so mag, abwehren,„ Bef, ist das Liebe, wenn man weil er mich so plaget und peitschet mit meiner mordet!" Lieb, weil er mich mit meiner Lieb in Tod und höllverruchtes Elend trelbt! So han ich mit wenzelei... an unserer Liebe muß man ster ihm gehadert, daß er mich loskett von Euch, ben, wenn man mit ihr nit leben darf!"
Weiß nit... unsere Liebe ist kein Schar
Indizien.
Bon Fancy Fischer.
Karl Riedl tam heute unt 11 Uhr ins| mögen, das er zu erwarten hatte, gesprochen, Büro. Er hatte für einige Stunden um Ur- daß er nur schadenfrohe Spöttereien zu erwar laub gebeten, da er in einer Erbschaftsange- ten hatte, wenn er eingestehen mußte, daß es legenheit zu tun hatte. Eine Tante von ihm nun mit dem vielen Geld nichts sei und außer war gestorben, von deren Vermögen er oft ge dem hatte er, der Erbschaft sicher, sich eine vollständige Ausstattung von Kopf bis zu den fehlen lassen hatte, daß auch für ihn ein schönes Füßen bestellt und stand vor schweren UnanStück Geld nach ihrem Tode bleiben würde.nehmlichkeiten, wenn er nicht bezahlen konnte. Nun aber war er tief enttäuscht. Außer einigen Langsam, fast ohne eine Bewegung zu wertlosen Andenken war für ihn nichts abge- machen, ließ er die Banknote in seine Sand
alles wie wild durcheinander gerät, schließlich liegt doch zum Schluß, wie Sie prochen und es auch nicht an Andeutungen meinen,
unten und ewig die Majorität?
B: Das mein' ich. Die Geometrie ist vernünftig Da hilft kein Weinen. Da hilft fein Hauen! Da hülfe nur eins.
A:
B:
und das wäre?
Künftig vielleicht keine Pyramiden mehr bauen...
fallen.
verschwinden.
Als Niebl das Büro betrat, war alles in Während dessen wurde an dem Diener eine heller Aufregung. Der Chef, Erich Hartwang, Leibesvisitation gehalten, seine im Vorraum vermißte eine 500- Dollarnote, die er kurz vor- hängenden Sachen, wie Mantel, Sut und AtHer auf den Schreibtisch gelegt hatte. Eben tentasche, ebenso das Vorzimmer selbst, wurde stand der Bürobiener bleich vor dem heftig durchsucht ohne Erfolg. gestikulierenden Hartwang und beteuerte zum Irgend jemand machte noch die Bemerkung, Genovef! Spinnst! Schau her! Von wem hundertstenmal, daß er die Note bestimmt daß der Diener jemanden die Türe geöffnet
Denn: Gift?" Sie blickt ihn an.
Er erschridt, wie er in die weißen Aug äpfel blickt, die nur das kalte Mondlicht spiegeln und Verzweiflung und den Tod.
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nicht gefehen, geschweige denn genommen habe. Er war als der Chef für kurze Zeit abberufen wurde der einzige gewesen, der das Zimmer betreten hatte. Alle anderen waren bei ihren Schreibtischen gesessen und
„ Genvef! Spinnst! Schau her! Von wem tamen somit gar nicht in Frage. dann: Gift?"
Schiveigen..
Red!"
Sie rührt sich nicht.
Marie??"
"
Sie schaut ihn an. Marie
Vef! Teine Schwester?" Sie blickt auf ihn wie auf einen Fremden. „ Ja weißt du denn, was du tust! fragt er mit erhobener Stimme.
.
.
"
" fagt
Am Tage vorher war der Diener an seinen Chef mit der Bitte herangetreten, ihm einen größeren Vorschuß zu gewähren, da seine Frau vor der Entbindung stehe und er für sie und das zu erwartende Kind Auslagen zu bestreiten habe, die er ohne den gewünschten Vorschuß nicht zu leisten in der Lage sei. Die Bitte wurde abgeschlagen, da der Chef prinzipiell Angestellten feinen Vorschuß gewährte, die nicht über ein Jahr im Betriebe waren. Und der Diener war erst seit einem halben Jahre bei ihm in Stellung.
Sie richtet sich auf, verscheucht mit einem Wimperschlag ihre Gedanken und blidt mit ihren hellen, flachgeschliffenen Augen auf ihn, Nied ! stellte sich zu den anderen Beamten, ruhig, flar, mit ganzer Sicherheit: Und die um den Schreibtisch herumstanden. Das wenn's mein eigen Mutter gesein Bimmer war in ungewohnter Unordnung, da sie leise und wild. man alles durcheinander geworfen hatte, um die verschwundene Banknote zu finden. Immer wieder erklärte Hartwang, daß es unnüß jei, zu suchen, da er sich bestimmt erinnere, die Note vor sich auf dem Schreibtisch liegen gelassen zu haben, als er abberufen wurde.
His schaut sie wortlos an Wenn sie dich auch so umstricket, dich in ihre Fanggrub gezerret, wie all die andern, den ersten Kerl, den Tonys jetzt, den Herrn draußen, der ihr's Auto je schickt und jetzt. dich! O, du junger Has, du fennst sie nit! Ste Riedl ließ seine Augen umherschweifen, hat dich an der Ader, ohn du's merkst! Aber ich um noch einen Platz ausfindig zu machen, der feh's, ich bin um dich, wenn sie mich auch möglicherweise noch nicht durchsucht war. heimtun wollt, ich han mir das Schächtle hier Da blieb sein Blick auf dem Kalender hänverschaffet, weißt so eins mit: Vorsicht! für gen, der auf der Etage des Schreibtisches lag. Ratten und Marder! und, so wahr unser Ein feiner, blauer Streif, der unter dem Ein Herr Christus sich meiner armen schlechten band hervorjah, fesselte seine Aufmerksamkeit. Seel erbarmen mög, eh sie dich ganz packet und an der Ader nimmt, eher muß sie sterben und Trepieren!!"
tan!"
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Er wechselte unauffällig seine Stellung und legte, wie zufällig, die Hand auf den Kalender. Ganz leicht schob er mit dem Finger an dem blauen Streifen, der nun ein wenig
„ Bef!" Wärst du nit zwischen kommen, jest wär's weiter heraustrat. Es war die Banknote.
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Mord " Ja." „ Zuchthaus!" Ja."
Bef!"
habe und einige Worte gesprochen habe: Seine Berantwortung, daß es ein Bettler war, wurde mit hämischem Schweigen und Achselzucken ab getan.
Als das Wort„ Bolizei verständigen" fiel, wehrte Hartwang ab. Er wolle fein Aufsehen, aber wenn die Banknote sich nicht innerhalb eines Tages fände, könne der Diener sich als entlassen ansehen.
Einer der Beamten schlug vor, daß man auch bei allen Anwesenden Leibesdurchsuchung anstellen solle, damit der Gerechtigkeit Genüge geschehe. Alle erklärten sich bereit. Aber Nied ! fühlte eisige Stälte um sein Herz greifen. Er machte eine Bewegung nach seiner Rocktasche.
,, Aber, Herr Niedl, Sie kommen ja gar nicht in Betracht, Sie famen ja erst, als die Banknote schon verschwunden war. Bitte, lassen Sie es. Es ist ja ohnehin nur eine Formsache. Ich kenne meine Beamten", sagte Sartwang und Niedl machte eine dankende. Berbeugung.
Am nächsten Tag zog man die Leiche des Bürodieners aus dem Fluß Er hat den Makel mit ins Grab genommen.
Niebl prangt in neuester Mode unter seinen Kollegen, die ihn ob der Erbschaft, die solchen Glanz möglich machte, heftig beneideten.
Die Frau, die Mode und der Sport.
Es war, wenn wir nicht irren, Erich Käst ner , der in einent Gedicht die slavische Unterordnung der Frauen unter die Modetorheiten bespöttelte und schrieb, daß die Frauen, wenn es die Mode vorschriebe, sich die Fingernägel mit dem Hammer blau zu schlagen, auch dies tun würden. Von einent Großteil der Frauen gilt Niedls Herz fing start zu schlagen an. dies sicher auch noch heute, doch ist hier zwei Er hatte die Enttäuschung über den Ausfall fellos eine starke Wandlung in den Anschau der Erbschaft noch nicht überwunden. Hier ungen eingetreten. Mit so mancher anderen konnte der Zufall ihn für diese Enttäuschung Fessel, welche die Frau abstreifte, hat sie sich Jentschädigen. Er hatte soviel über das Ver- auch von der Fessel einer ihrer Körper entstel