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vollen Abend überhaupt zum erstenmal gewährend der andere häßlich, schlecht und arm der Verlegenheit, indem er selbst dessen fromsehen. ist. Das Mädel ist natürlich reicher, schöner ntes Kleid anzieht. Höhnisches Maulaufreißen In Anbetracht dieses Sachverhaltes und beffer als alle andern. Kurz ein Mädel bei den Räubern, die ihren Kameraden fehnkam der Fall in einem recht wirren Zustand mit Superlativen. Nach hundert Metern wird füchtig erwartet hatten. Die Trauung tonnte vor den Gerichtshof. Olga Smirzow, die dem Beschauer schon die schönste Prügelei fer- beginnen. in einem fwwarzen, hor
auf der Anklagebant fag, war an diesem Tage schöner denn je. Sie gab sich in einer ganz geheimnisvollen Art und beantwortete Die Fragen des Vorsitzenden mit einer Stimme, die wie von fernher flang, aber flar und eindringlich genug war, um die Aufrichtigkeit heraushören zu lassen.
viert. Es wird auch geschossen. Die Zuschauer Komischer Gedanke: Warum mußte dieser erstarren. Mit fliegendem Atem pressen sie ihre Räuber nun unbedingt getraut fein! Als Blide an die schimmernde Leinwand. Keinem außerhalb der Gesetze Stehender? scheint aufzufallen, daß der Held mit seinem sechsschüssigen Revolver, ohne zu laden, duzende Male schießt.
Dann trifft ihn eine Kugel. Er sackt zu Boden. Wird überwältigt und in einer Halwöhnlichen Sterblichen das Genic entzwei gegangen wäre. Um aber ganz sicher zu gehen, jagen die Räuber das Pferd in die brennende Brärie.
Wer vermag die Rätsel der Filmlogit zu lösen! Doch wieder naht die Rettung. Ihr Geliebter braust daher. Schüffe rauchen. Die Räuber ergeben sich.
Finale! Mondschein am Silbersee. Wei
Der Staatsanwalt, den der Mangel an tung auf ein Pferd gefesselt, daß jedem ge- ßes Pferd. Rofen. Die zwei Geretteten. Dunfle Beweismaterial fichtlich zu irritieren schien, Schattenbäume rauschen ein Liebeslied. Lippen glaubte seiner Sache auf die Weise gerecht finden sich. Das Licht flammt. zu werden, daß er in scharfen Worten gegen die fremden Elemente der Hauptstadt loszog und namentlich die aus dem Often als einen moralischen Seuchenher und eine wahre Landplage bezeichnete.
moralischen Seuchenherd und eine wahre den schwachen Bau der Indizienbeweise mit feinen flammenden Worten zu zerstören. Die Geschworenen sprachen seine Klientin in jedem Punkt der Anklage frei
Einige Wochen später wurde die Berlobung der Dolch tänzerin mit ihrem Verteidiger bekanntgegeben. Das Drama endete mit einer Idylle.
Am Hochzeitsabend versammelten sich fämtliche Artisten der Russischen Höhle" bei Olga Smirzow zu einer legten Zusam menkunft. Da fie den Entschluß gefaßt hatte, sich gänzlich von der Bühne zurüdzu siebert, fonnte sie dieses Abschiedsfest ihren ehemaligen Kollegen nicht schuldig bleiben.
,, Laßt uns luftig fein!" rief fie ihnen zu, während die Pfropfen knallten.
Der Champagner flog in Strömen. Um die anderen mitzureißen, trant sie selber ungewöhnlich viel. Umsonst Umsonst versuchte ihr Mann, sie mit sanfter Gewalt davon abzu bringen. Sie war schon zu fehr angeheitert, um auf seine Mahnungen zu hören. Blößlich stand sie auf und rief mit heiferer Stimme: „ Hört zu..."
Mit Spannung horchten alle, was da tommen würde.
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Damit ist die Geschichte von der lange und schrecklich verfolgten, manchmal fast unterlegenen, zuletzt aber mit Saxophonbegleitung fieDie Zuschauer werden unruhig. Ein jungenden Liebe zu Ende. Und das, ohne daß ein ger Bursche verkrampft seine Hand in den einziger Pfiff erschollen wäre. Mermel seines Nachbars, der, ob dieser unerwarteten Störung ärgerlich, ehrlich gemeinte Flüche murmelt.
Doch der Filmgott läßt feinen Guten zu Grunde gehen. Die Rettung naht in Gestalt eines Indianers, ber, abgesehen von seiner braunen Haut, etwas typisch Deutschrafsiges an sich hat. Auf alle Fälle paßt sein braunes Stupsnäschen gar nicht zum Federschmud.
Doch die Bösewichte sind nicht faul. Sie uben das schöne Bräutchen des guten Helden ür ihren Anführer. Einer von ihnen zieht dann aus, einen Priester zu suchen. Trifft den Gottesmann schwer ertranti und hilft sich aus
Hochbefriedigt verlassen die Menschen den Saal. Ich aber frage mich: Wie lange noch?" Wie lange noch werden sich die Arbeiter jene Lüge vom guten Reichen und vom Armen, der zur Strafe arm ist, auftischen lassen! Wann endlich werden sie es ablehnen, verlogene Darstellungen vom Leben mit ihrem Gelde zu be zahlen? Wann werden sie endlich einsehen, daß damit nur die Rapitalisten unterstützt werden?
Aber
Eines fann man im Kino lernen. nicht vom Film, sondern vom Publikum selbst. Nämlich, daß noch viele große Arbeit nötig ist, um dem Arbeiter den Unterschied zwischen Kitsch und Kunst klar zu machen! Remo.
Tumia.
Bon Paul Behlau.
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Tumla lag auf dem Bauch und stützte den Kopf in beide Hände. Dem Südwestwind sah er entgegen, nach dem Wald am jenseitigen Janta, das Jatutenweib, wedte ihn aus Ufer der Wiljui, wo Eichhörnchen in den Kro feinen Träumen. Sie hatte sich gewaschen und nen herumhuschten, sich neckten und die Nester das schwarze Haar frisch geölt, daß es in der erneuerten. O, dieser Südwestwind! Wenn er Sonne glänzte. Sie legte sich neben ihn und während des kurzen Sommers von den Kirgi- preßte ihren Körper an feinen. Tumla drehte fischen Steppen her über die Tundren strich, nur den Kopf und sah wieder in die Weite. Hört mich an! Ich will euch eine Ge- war ein Leben darin, das einfach die Todes Du denkst nicht mehr an mich, Tumla!" fagte fchichte erzählen. Ihr wiht doch, daß man starre des Polarwinters wegblies. Fast über sie betrübt. Tuntla schwieg lange. Wenn die den Kosakenoffizier Bugson tot in der Ruf Nacht war das harte Steppengras hochgelom- Sonne am höchsten steht, werden Schiffe in der fischen Höhle" gefunden hat. Nun Das men. Tumla spürte die Werdekraft des Win- Mündung des großen Flusses sein. Der wa: fein Rofat, sondern er war nur als des in seinen Knochen. Er sprang auf und Stamm rüstet schon. Richte auch mein Boot," folcher verfleidet; in Wirklichkeit war es ein schnüffelte ihn wie ein Hund entgegen. Daun sagte er endlich. Das Weib sprang auf. Was bolschewistischer Emissär. Und jetzt will ich legte er sich wieder hin und lag stundenlang. willst du?" Sie zitterte am ganzen Körper. euch zeigen, wie ich ihn ermordet habe..." Westwärts über die Steppen, über den Ural Tumla antwortete nicht. Du sollst nicht nach ging fein Träumen, nach einem Lande, das so den Schiffen, hörst du! Ich werde Bolu bitGedanken im Duniel! fern war, daß es nur noch als ein Märchen in ten, unsere Felle einzutauschen." Nun erhob ihm lebte. Ein Wort formte sich ihm zuweilen. sich auch Tumla. Er war blaß. In seinen Das fam schwer und fremdklingend über seine Augen war etwas von der Weite der Steppen. Lippen: Deutschland ." Der Krieg lag schon Geh, Janta, hole mir die Büchse! Ich werde bis zur Unwirklichkeit weit hinter ihm. Aber einen Bock für die Fahrt schießen." Sie ging die Erinnerung an warme Sommernächte, an gehorsam, das Gewehr zu holen. Und während helle, freundliche Mädchen war lebendiger als Tumla im Walde herumstrich, machte sie das je. Er stöhnte, wenn die Erinnerung übermäch- Boot fertig für die große Reise. tig wurde, und sah mit starren Augen in den Horizont, als sähe er dort Zauberbilder.
Ort: Ein fleineres Rino, das sich noch nicht entschließen fonnte, ganz zum Tonfilm über zugehen. Der Saal ist gepreßt voller Menschen! Ein junger Bursche singt seine alltägliche Litanei von Ice Cream.
Plötzlich bricht das Licht ab Ein Raunen geht über die Köpfe! Einige Bärchen rüden enger. Sie werden vom Film nicht viel sehen! Das Flüstern verweht. Nur manchmal springt abgehadtes Hüfteln auf.
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Kein Wort sprach Tumla mehr. Wie Eisenschwere drückte ihn die Trennung von sei ner waderen Gefährtin. Für beide kam eine schlaflose Nacht. Tief in Norben ging die trübe Mitternachtssonne ihren Weg. Als sie sich aus dem Dunst des Horizontes erhob, warf sich das Weib plöglich über Tumla. ,, Nimm mich mit, nur bis zu den Schiffen!"
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Aus Hans Wiedemann war Tumla geworden. Seit zehn Jahren, als er aus dem Reflame preift. Dann folgt ein Lustspiel. Strafgefangenenlager von Tururbanst nach der Die Zuschauer wichern. Kurze Pause. Der Mandschurei hatte fliehen wollen und todkrant Hauptfilm beginnt mit den Klängen eines den Jakuten in die Hände gefallen war, lebte Orchesters! Er ist ein elendes Machwert, ganz er bei ihnen und war selbst Jakute. Ihm geSchablone! Da sind zivei arme Familien. fiel das freie, wilde Leben der Pelzjäger. An Beide fehr arm, schlägt sich die eine mit Steh- ihre Sitten hatte er sich bald gewöhnt. Und Ten durch, während die andere von Almosen wenn er auch in der ersten Zeit nach Gelegen Tebt. heit gesucht hatte, zu entkommen, so hatte er es Tumla entzog sich ihren starken Armen. doch bald aufgegeben. Die unendlichen Weiten| Gewaltsam mußte er niederzwingen, was ihn chreckten ihn. mit dem Weibe berfettete. Nein, er- mußte
Dann das bekannte Dreied. Zwei Söhne and ein Mädel: Einer ist gut, schön und arm,
nun.
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Das geht nicht; es sind tausend Meilen." Du tommst nicht wieder; ich weiß bas 11 Sie weinte laut.