Der Verband ehemaliger Schuhhaftgefangenen mehr auf dem Arbeitsnachweis vorhanden ist. Auch dagegen, denn Cherft Reinhard mit seiner Truppe der Beftimmt, w

Folgende vom Referenten vorgelegte Resolution fand eine stimmige Annahme:

wandten, sich die Unternehmer, diesen Bajus mit in den Vertrag Berlin als Mädchen für alles" zu dienen? hielt Sonntag vormittag im Muschelsaal des Nestaurants Rhein - hineinzunehmen. Betreffs der Lohnausbesserung derjenigen goid" eine Versammlung ab, um den Bericht des Generalsekretärs Nollegen, die die Akkordbajis von 2,70 M. bzw. 2,00 M. nicht haben, Die Einigungsfrage. Brauco über die bisher gepflogenen Verhandlungen mit den die 10 Prozent fallen zu lassen. fonnte ebenfalls die Zustimmung Am Sonntag fand im Zirkus Busch eine von etwa 4000 Pete Regierungsbehörden entgegenzunehmen. Der Bentralrat hat sich der Arbeitgeber nicht finden. Nur in einem Bunfte gefonen besuchte Betriebsversammlung der im AGG.- Werk Brunnente bereit erklärt, den Nat ehemaliger Schußhaftgefangener zu den lang es der Verhandlungskommission, etwas Positives her straße beschäftigten Angestellten und Arbeiter statt, um zu des Beratungen über den Gejebentwurf betreffend Entschädigung der auszuholen, daß bei Beschäftigung in Lohn nicht 15 Bro. Einigungsfrage Stellung zu nehmen. Als Referenten waren bore Schuthajtgefangenen hinzuzuziehen, sobald dieser beim Rentralrat gent, fondern 5 Prozent In Abzug gebradit werden. gesehen Heilmann von der S. P. D. und Vogiherr von der U. G. zur Prüfung vorliegt. Herr Staatssekretär Dr. Preuß hat außer Noll. Tirpitz verlas dann noch eine Notiz des Neuköllner Tage- 3. D. Da Heilmann am Erscheinen verhindert war, übernahm dem sich bereit erklärt, dafür zu wirken, daß der Verband blattes ", in der es heißt: Abbau der Löhne: Die Funktio: Vogtherr allein das Neferat. als Anwalt aller@dubhaitia chen und einaige Ber- näre und Arbeiterräte der sozialdemokratischen Mehrheitspartei In längeren Ausführungen legte er dar, daß eine Einigung bindung mit dem Reichsamt des Innern anerkannt und somit beschlossen nach einer Besprechung über die wirtschaftliche Lage bes Proletariats notwendig sei, an eine solche von Organisation eine einheitliche Bearbeitung der einzelnen Fälle erzielt wird. folgende Resolution: Wenn unsere Industrie und das ganze Ge- zu Organisation aber nicht gedacht werden könne, da von der Es kam dann noch ein Schreiben vom Reichsamt des Innern vom schäftsleben wieder in geordheten Gang tommen sollen, ist es in Begenseite eine zielflare sozialistische Politif auf Grund des Er 28. Januar zur Verlejung, in welchem dem Nat die Zusicherung erster Linie notwendig, die Arbeitslöhne so abzubauen, daß sie den furter Programms nicht betrieben wird. Redner führte weiter gegeben wird, daß ihm vor Verabschiedung des in Vorbereitung Löhnen der mit uns fonfurrierenden Länder entsprechen, um so der aus, daß das Abweichen von den Beschlüffen der internationalen befindlichen Gefeßes über die Entschädigung für Schußhaft und deutschen Industrie die Konkurrenz auf dem Weltmarkte zu erniög Kongreffe und die Politik des Durchhaltens und des Burgfriedens Aufenthaltsbeschränkung Gelegenheit gegeben werden soll, au dem lichen. Gleichzeitig müssen aber auch die Preise der notwendigen zu Anfang des Krieges zur Epaltung der Partei führte. Durch Entwurf Stellung zu nehmen. Herr Branco schloß seinen Bericht Lebensmittel und Gebrauchsartikel so herabgesetzt werden, wie Sie gegenwärtige Gewaltpolitit würde unsere Republik dem mit der Bitte an alle ehemaligen Echubhaftgefangenen, einen sie der Lage auf dem Weltmarkte entsprechen. Die Versammlung Bürgertum und die Arbeiterschaft seinen Ausbeutern wieder aus. furzen Abriz ihrer Leidensgeschichte dem Verbande innerhalb ady erklärt, daß sie die Regierung, zu der sie volles Vertrauen hat, geliefert. Redner schloß mit einem Appell an die gesamte Ar Tagen schriftlich einzureichen. Es fand dann eine ausgiebige auf diesem Wege vorwärtstreiben will, um so schnell als möglich beiterschaft zum Kampf gegen die Konterrevolution. Diskussion über die Frage statt, wie weit der Begriff der Schußhaft zu geordneten Zuständen zu fontmen." Roll. Tirpit bemerkte dazu, Im Berlauf seines Vortrages fand Genosse Vogthert wieder für die Aufnahme in den Verband zu fassen ist. Allgemein fam daß gerade die hohen Lebensmittelpreise die Steigerung der holte Bustimmung. Nur als er die lebten Borkommnisse streifte, die Ansicht zum Ausdrud, daß der Nahmen nicht weit genug ge- Löhne heraufbeschworen haben, und daß gerade in letzter Zeit machte sich ein gewisser Widerspruch bemerkbar, der sich aber spannt werden kann. Der Verband soll sich aller derer annehmen, nichts getan wird, der Steigerung der Lebensmittelpreise Ginbalt schnell wieder legte. die während des Krieges ihrer politischen Ueberzeugung wegen zu bieten. Nach reiflicher Prüfung der Lage sei die Branchens verfolgt, entmündigt, in Untersuchungshaft oder trotz ihrer mili fommission dazu gekommen, weil ein Teil der Kollegen noch tärischen Untauglichkeit, in den Schübengräben geitedt worden find. weniger verdiene, als das Lohnabkommen vorsche, dieses anzu=" Die Versammlung erflärt: Um die Biele der Revolution Auch die politischen Opfer des heutigen Systems müßten bei der nehmen, da es ja nur mit einer Kündigungsfrist von 14 Tagen ganz zu erreichen und zu sichern, und um insbesondere die fo Aufnahme Berücksichtigung finden. Als ein ungeheuerlicher zu laufe. Anders sehe es mit dem Kollektivvertrag aus, der noch viele zialistische Republik zu schaffen und zu befestigen, ist die politische stand wurde es bezeichnet, daß heute noch unter einer fozialdemo- Mängel enthalte und nur halbjährlich mit Bustimmung der Ginigung der Arbeiterklasse unbedingt erforderlich. Diese Ginigung fratischen" Regierung Personen in Schubhaft genommen fein Ortsverwaltung zu fündigen ist. Do die oberste Instanz der Ber - muß die Gleichheit des Biele und der Mittel, d. h. eine von ech follen, trotzdem der Belagerungszustand aufgehoben ist, mit dessen liner Arbeiterschaft, die Generalversammlung, den Kollektivvertrag sozialistischem Geist getragene selbständige proletarische Politif gue 9d die alten Machthaber lästige Stritifer zu bejeitigen pußten. abgelehnt hat, soll die Versammlung darüber entfäeiden, ob die Voraussetzung haben. Der Klassenkampf, den die Arbeiterklasse Der Vorstand soll in diefer Sache bei der Regierung vorstellin Branche für sich allein einen Bertrag abschließen will. An der gerade jetzt gegen das Bürgertum auszufechten hat, berbietet jedes werden. Des weiteren wird beschlossen, in den verschiedenen Diskussion beteiligten sich zahlreiche Kollegen, so daß die Redezeit Baltieren mit der bürgerlichen Klasse, die die erbitterte Gegnerin größeren Städten des Reiches Crtsgruppen zu gründen und an auf fünf Minuten beschräntt werden mußte. Bon den meisten der sozialistischen Gesellschaft ist. Das llaffenbewußte Proletariat Die deutschen Vertreter auf dem internationalen Sozi Rednern wurde das Verhalten der Organisationsvorstände ge- wird sich als start genug erweisen, die sozialistische Gesellschaft alistentongreb in Bern telegraphisch die Mitteilung von geibelt, die sich an die heutige Politit der Regierung anlehnen felbst aufzubauen und so das Wohl der Gesamtheit zu begründen, der Gründung des Verbandes gelangen zu lassen und damit eine und immer mehr der Reaktion die Macht in die Sände spielen. wenn es sich unter dem Banner einer Bolitik vereinigt, die dem internationale Regelung der Schutzhaftinteressen anzubahnen. Durch das neue Abkommen würden viele Betriebe schlechtere Lohn- Sinn und Ziel der Revolution entspricht. Bum Schluß wird auf die Propagandaversammlung am nächsten und Arbeitsbedingungen erhalten. Bon der Firma Veil gab ein Sonntag im großen Eaal der Bhilharmonie hingewiesen, zu der Nebner bekannt, dieselbe entlasse ihre Leute und wolle dieselben Herr Hauptmann Weber das Referat übernommen hat. mit geringeren Löhnen wieder einstellen. Wer sich dieser unere neuen Räume des Bureaus befinden sich jetzt im Abgeordneten hörten Bumutung nicht fügt, erhält die für die Arbeitslofen­haus, Ostseite im Obergeschoß. Simmer Nr. 45 und 46. unterstübung erforderlichen Papiere nicht. Es wurde auch hervor gehoben, daß nicht die Arbeiterschaft allein schuld daran sei, sondern Saß bei einigermaßen gutem 23illen die Unternehmer viel dazu beitragen können, bie jebige flechte Lage zu verbessern, aber letzten Endes soll den Arbeitern alles aufgehalft werden. Schache In Ausführung eines Beschlusses der Groß- Berliner Solda. Kritik wurde gegen das Vorhaben, die Arbeitslosen als Kanonen­tenräte traten gestern im Gigungsfaal des Herrenhauses die futter für die Ofifront zu gebrauchen( laut Bericht der B. 3. Soldatenräte des Garde- Korps zu einer Bollfigung zusammen, am Mittag") geübt. Es lagen zwei Anträge vor, 1. die gesamte um die Wahl eines Korpssoldatenrals vorzunehmen. Es sind etwa Vorlage abzulehnen, 2. der Antrag der Kommission, den Lohn 120 Telegierte anwesend. Die Notwendigkeit eines ordnungsvertrag anzunehmen. Die Abstimmung ergab Annahme des Kom­gemäß gewählten Korpssoldatenrats sei, so führte einleitend missionsvorschlages gegen eine Stimme. 8um Schluß wies der Kol. Krebs aus, insbesondere durch die neuesten Verordnungen des Tirpitz darauf hin, daß nur durch einen festen Busammenschluß Kriegsministerium dringend geworden. der Branche zum gewünid ten Biele au fommen sei. Bum Das Armeeverordnungsblatt hat die Wahl des Korpssoldaten Punkt Verschiedenes bemerkte ein Redner, daß man bei Befejung rats auf den 10. d M. ausgeschrieben. Die Wahl soll durch die der Boften nur solchen Kollegen seine Stimme geben foll, die eine Mannschaften eller Tiuppengattungen erfolgen. Auch Offiziere flare politische Stellung einnehmen. Bum Schluß wurde das feien wählbar. Nach langer Debatte, in der befürwortet wurde, Berhalten der Ulsteinpreffe gebrandmarkt, die die Arbeitslofen in bag alle Waffengaltungen und auch das Sanitätspersonal uut jeder Weise in den Schmuß zu ziehen fuche. Aufgabe denkender die Verwundeten im Soldatenrat vertreten fein müßten, wurde Arbeiter fei es, eine Breffe zu lesen, die die Interessen der beschlossen, die Wahl fofort vorzunehmen um aur Reichsfonferenz Arbeiterschaft in weitestgehender Weise bertritt, und dafür Pro. Priegierte entienden au lönnen. Der Golgten foll aus 7 Mit paganda au maden. gitebern beste ben, seche feien in der hung der Soldatenräte und ein Mitglied bom Generalfommando zu wählen, das von einer fpäteren Velligung zu bestätigen jei. Gewählt wurden: Platte, Stödel, Nadede, Krebs, Zeichmann und Da. nella, als Etellvertreter Etolt, Wiener und Albrecht. Die beiden Vertreter zur Reichsfonferenz der Zentralsoldaten­räte aller Armeekorps am 4. februar, soll der neugewählte Sol. batentat bestimmen.

Die

Vollfihung der Soldatenräte des Garde- Korps.

Groß- Berlin.

Zur Eingemeindung.

Die jetzige Politik der Gewalt oder des Kompromisses ist anti­sozialistisch und revolutionsfeindlich. Die Aufgabe dieser Bolitik ist die wichtigste Vorbedingung der Einigung des sozialistischen Proletariats und des Sieges der sozialistischen Revolution.

Ferner wurde ebenfalls einstimmig dem Proteft zugestimmt, der von der Generalversammlung des 6. Wahlkreises gegen die Berhajtung des Genossen Ledebour und anderer Genossen, fowie gegen die Behandlung diefer Gefangenen eingelegt worden ist. Zur besonderen Verschönerung der Versammlung hatte noch ein Gängerchor beigetragen, bestehend aus den Vereinen Neu Erwacht"," Nord" und Liedertafel Ober- Schöneweide"( M. b. A.­S.-B.). Unter Leitung des Dirigenten Herrn Herz trug der Chor mehrere stimmungsvolle Lieder vor, die ebenfalls großen Beifal Zur Einigungsfrage.

fanden.

Die von Mitgliedern der S. P. D. und der 11. G. 3. D. gegründete Bentralstelle für die Einigung der Sozialdemokratie hält ihre erste öffentliche Versammlung am Mittwoch, den 5. Februar, abends 7 Uhr, in der Aula des Sophien- Gymnasiums, meinmeisterstraße 15, ab. Medner sind die Genoffen Rebatteur Richard Bernstein( S. P. D.) und Dr. S. Neftrieple( U. G. B. D.) Tie Tagesordnung lautet: Die Notwendigkeit und Minifteil der Vereinigung der Sozialdemokratie.

Ein Brofeff non Arbeitsfeien Wir werden um Veröffentlichung folgender Mesolution ge beten:

B

Die am 1. Februar 1919 von gitta 2000 Arbeitern besuchte Betriebsversammlung der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken, Abt. Kugellager, erhebt hiermil schärfsten Protest gegen die Schließung des Be. triebes wegen Kohlenmangel und erwartet von der Diretton Die Gemeindevertretung von Berlin- Rosenthal hat sich ein- sowie der Sohlenstelle Groß- Berlin, daß alle Schritte getan wer Es entspann sich noch eine Debatte über die Regelung der Kommandogewalt 3 del teilte mit, daß auf Grund der er stimmig für die schleunige Eingemeindung nach Berlin ausgeben, die Firma so schnell wie möglich mit Nohlen zu versorgen, da lassenen Verfügung ein Divisionär, die Versehung eines Versprochen und den Magistrat Berlin ersucht, das Einverständnis der nach Aussage der Direktion das Wert soviel Aufträge hat, um trauensmanns angeordnet habe, wodurch dieser seiner Funktion Stadtgemeinde und das Weitere herbeizuführen. Der Wunsch der trei Schichten à 8 Stunden arbeiten zu laffen. Nur dadurch, daß berluftig ging. Streb 3 bemerkte, die Regierung habe er. Gemeinde Berlin- Rosenthal ist auf Tatsachen begründet, die die alle Instanzen bestrebt sind, so schnell wie möglich Stohlen av lärt, fein Jota von der Verfügung über die engen Beziehungen dieser Gemeinde zur Stadtgemeinde Berlin er- liefern, können diese 2000 arbeitswilligen Arbeiter den Arbeits­Kommandogewalt abzulassen.( Große Unruhe.) Eweisen. Die städtische Etraßenbahn, die einzige Verbindung, verlosenmarkt von Groß- Berlin entlasten. wurde noch beschlossen, alle 14 Tage eine Volljigung abzuhallen fehrt von der Mittelstraße über den Gutshof und vorbei am Rosen- Wenn man die zwanzig Eisenbahnzüge, welche die Regie

Gewerkschaftliches.

thaler Verwaltungsgebäude nach dem Bahnhof Rosenthal. Much unterstehen der dortigen Amtsverwaltung die städtischen Güter Nosenthal und Blankenfelde . Die Kinder aus diesen Gutsbezirfen besuchen die guten Schulen von Rosenthal , das auch von Berlin aus lanalisiert ist. Der Kanalisationsvertrag ist seitens der Stadt Berlin vor dem Jahre 1941 nicht fündbar. Der Voranschlag von 1918 schließt mit einer Mehreinnahme von 300 000 m. ab, was in Berbindung mit dem Besitz eines eigenen Wasserwerkes und eines wertvollen Kleinsiedlungsgeländes die günstige wirtschaftliche Lage von Berlin- Rosenthal erkennen läßt. Eie wird erhöht durch die für Jndustriezwede besonders günstig angelegten Bahnanschlüsse. Achtung! Soldatenräte U. S. V. D.

Streit bei der Korsettfabrit Arnold Obersty. Die Arbeiter und Arbeiterinnen sowie das Taufmännisch an­gestellte Perjonal der Firma Arnold Obersky, Potsdamer Str. 73, legten am Sonnabend, den 1. Februar, die Arbeit nieder. Die Beranlassung ist die völlig ungenugende Bezahlung bei der Firma. Die wöchentlichen Durchschnittslöhne betragen 30 Mt. Der Ver­band der Echi.eider , Edjneiderinnen und Wäschearbeiter hat am 21. Januar an die Firma Forderungen gestellt, die in der Haupt­sache folgende Bedingungen enthalten: Auf sämtliche Afforilöhne Die Soldatenräte Groß- Berlins, die auf dem Boden ist ein Zuschlag von 25 Prezert zu zahlen. Die Arbeiter und Arbeiterinnen sowie das faufmännische Personal erhalten eine der 1. S. P. D. stehen, werden gebeten, am Donnerstag, den Entschuldungssumme je nach Dauer der Beschäftigung bis zu 6. Februar, nochmittags 3 Uhr, zu einer Sigung im Ab. 300 t." Auf diese beidseidenen Forderungen hat die Firma geordnetenhaus, Zimmer 17, zu erscheinen. trotz wiederholten Ersuchers weder schriftlich noch mündlich eine Antwort gegeben. Ein Versuch, mit ihr am 1. Februar in Ver handlungen einzutreten. fcheiterte taran, daß Herr Cherely sich nicht sprechen ließ. Gift clso durch die Schuld der Firma diefer Streit nunmehr ausgebrochen und die Kollegen und Kolleginnen sowie das fauimänrische Personal beabsichtigen, ihre gerechten Forderungen mit allem Nachdrid zu vertreten.

Wir bitten das faufende Bublifum, die Streifenden zu unter stüßen. Auch die arbeiterfreundlichen Blätter werden ersucht, von biejer Notiz Kenntnis zu nehmen. Berband der Schneider, Echneiderinnen und Wäfdearbeiter Deutschlands .

Berband der Handlungsgehilfen.

Reinhard, das Mädchen für alles".

rung zum Transport von Truppen nach Bremen benußen ließ, zum Transport für Kohlen verwandt hätte, dann hätte die Regierung nach Ansicht der Versammelten eine größere foziale Tat damit

vollbracht."

Aus den Organisationen.

Erster Kreis. Dienstag, den 4. Februar, abends 0% inhe im Goldenen Löwen, Jüdenstraße 55, ußerordentliche Kreis- Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Stel tungnahme zur Stadtverordnetenvaht; 2. Aufstellung der Standi daten; 3. Wahl der Delegierten für die Verbands- Generalver fammlung. Mitgliedsbuch als Legitimation mitbringen.

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Vierter Kreis. Mittwoch, den 4. Februor, Etra 8ab1­bend in den bekannten Lokalen.

Adlershof . Mittwoch, den 5. Februar, abends 7 1hr, im Lokal Kaul, Bismarckitraße, außerordentliche General, bersammlung. Tagesordnung: 1. Die bevorstehende Ge meindevertreterwohl, Referent: Genosse Frib Rubeil; 2. Auf­stellung der Kandidaten; 3. Bericht von der Kreisgeneralversamm lung; 4. Verschiedenes.

Friedrichsfelde und Karlshorst . Mittwoch, den 5. Februar, abends 7 Uhr: Gemeinsamer Bablabend in Steiers Waldschlößchen, Tresdow- Alle: S. Tagesordnung: Stellungnahme au den Gemeindewahlen; Gemeiniame Ausstellung der Kandi datenliste. Mitgliedsbuch legitimiert,

Fredersdorf- Petershagen. Dienstag, den 4. Februar, abends 7 1hr, Mitgliederversammlung bei Weiß, Fredersdorf . Stellungnahme zur Gemeindevertreterwahl.

Das Freiwilligenforps Reinhard soll nach einer Erklärung der Regierung in Berlin bleiben, uan für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Ter Herr Cberst mischt sich aber auch in Dinge, die gar nichts mit der Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung zu tun haben, im Gegenteil, bie Nuhe und Ordnung kann nur durch solches Auftreten gestört werden. Ein Lejer der Freiheit" teilt uns folgendes Kriegsstückchen des beisten Reinhard mit: Beim Kriegsbekleidungsamt des Gardekorps wird bekanntlich gestreift. Bankow. Dienstag, den 4. Februar, abends 6 Uhr, Fun!. Montag nachmittag um 1/3 Uhr erschienen plößlich von der Stationär konferens bei Gaßmann, Streusstraße 14.- serne des 4. Garde- Regimente in Alt- Moabit her Reinhartsche Mittwoch, den 5. Februar, abends 7 Uhr, Extra- 8abl. Truppen und besetzten das Bekleidungsamt. Ter Vorstand des abend in allen Gruppen. Tagesordnung: Etellungnahme zu den A. und S.- Nots protestierte, jedoch ohne Erfolg. Der Vorstand Gemeindewah.en. Eine Franchenversammlung aller in der Metallindustrie be- begab sich darauf zum berst Reinhard selbst, der nun fürchter chäftigten Hobter, Wehrer, Stoßer, fräser, Etanzer, Preffer, lich auf den Soldatenrat, der es ihm besonders angetan haben Sicher und dabei beschäftigten A.beiterinnen, die außerordentlich start besucht war, fand am Sonntag in den Pharusjälen statt. muß, schimpfte. Auch gab er feiner Verwunderung Ausbrud, daß Der Branchenleiter Stoll. Tirpit erstattete Bericht über die Ver- der A. and S.- Nat wie auch die Arbeiter seine Soldaten nicht handlungen mit den Unternehmen. Tirpitz wies darauf hin, daß ebenfalls als Bollagenossen betrachten.( Wie naiv!) Nebenbei in der vorigen Versammlung jeder Kollege annahm, daß bon seiten bemerkt, befinden sich beim Bekleidungsamt schon Wochmann­der Unternehmer etwas mehr Entgegenfommen gezeigt würde. In schaften in der Zahl von 250 Mann. Ein Offizier fowie Oberst Den Verhandlungen mit den Unternehmern herrschte bei den Reinhard selbst äußerton, dicse Mannschaften sollten entlassen letteren ein Geist, der sich der jegigen politischen Lage gang an werden. Es wurde schließlich bereinbart, daß die Wachtposten paßt. Von den Unternehmern wurde betont, daß Löhne von paritätisch besetzt werden. Cb den alten Wachmannschaften dabei 2,90 M. bei Revolverdrehern zu hoch seien und ihre endgültige Bu behaglich zumute sein wird, neben den bis an die Bühne be jtimmung noch nicht gegeben sei. Es wurde die Beseitigung des waffneten Reinhard- Gardisten Bosien zu stehen, ist sehr frag Mehrmaschinenjyitems verlangt, um eine restlose Ausbeutung der Arbeiterschaft zu beseitigen; auch dies wurde lurzweg mit der Be In den Kreisen der Arbeiter ist die Frage aufgetaucht, auf gründung abgelehnt, daß gerade durch dieses Eysteni Deutschland auderen Ländern gegenüber in die Höhe gefommen fei. Gerner wesen Veranlassung berst Reinhard sich auch in einen Streif wurde berlangt, daß Anlernungen an Waschinen nur dann vorge- mischt, der in größter Muhe und Ordnung vor sich geht. Auch nommen werden dürfen, wenn lein arbeitslojes Maschinenarbeiter wir fragen: Muß denn fortwährend provoziert werden? Und ist

lich.

Uus aller Welt.

Schweres Eisenbahnunglüd in Offenbach .

Am Bahnhof Offenbach am Main ereignete fich Montag bore mittag ein schweres Gisenbahaunglück. Ein aus Diebenbach fommender 3ug fuhr in einen haltenden Bersonen. zug aus Tarmstadt hinein, wodurch sieben Wagen ineinander­geschoben wurden. 3 wei Berionen wurden getötet, zehn jhwer, sechzehn leicht verlebt. Der Materialschaden ist beträchtlich der Eisenbahnverkehr ist erheblich gestört.

Verlag Die Freiheit" G. m. b. S., Berlin . Druckt ber Linden Verantwortlich für die Redaktion Ifres Wielepp, Neukölln, bruckerel und Berlaasgesellschaft m. b. 5. Gallbauerhamm