Lud

traf

bend

Sapul

nod

Band

DOD

New

tion

nges

ierter

Jely

is

egier

tellen

tüter

Bo

tion

dne

be

antum

Conta

Ste

9 1

legon

Fimod

aben

ende

quen

benen

LI

eben

bay

alex

t in

febr

Die

izei

htet

Ded

itet

δεν

ge

Bo

bank

232

1 bet

188

Camu

ochen

De

rsto

Sonn

ffde

bd

frien

pd

pelte

änger

enves

com

Grief

onta

einig

Son

Freit

Побр

eren

die

Di

Kibi

fo

Einzelpreis 15 Pig. 2. Jahrgang

Die Freiheit" erscheint morgens und nachmittags, an Sonn- und festtagen nur morgens.

Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin oder bei dire! em

Postbezug ohne Bestellgebühr monatl. 3, M., bei Zustellung unter Streifband 5,- 27.

Die freiheit ist in den ersten Nachtrag der Postzeitungslifte für 1919 eingetragen Redaktion: Berlin NW. 6, Schiffbauerdamm 19 III. Fernsprecher: Amt Norden 2895 und 2896,

Sonnabend, den 12. Juli 1919

Nummer 328 Abend- Ausgabi

Inserate foften die achtgespalt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 Mt., Wortanzeigen das fettgedruckte Wort 50 Pf., jedes weitere Wort 25 Pf. Teuerungszuschlag 50 Proz familien und Versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein Expedition: Berlin MW. 6, Schiffbanerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 9768

greiheit

Berliner Organ

Der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands

Wiederbeginn der Weltwirtschaft.

Die Blodade heute aufgehoben.

Versailles , 12. Juli. Der Oberste Rat der Alliierten hat in seiner gestrigen Rachmittagssitung beschlossen, die Blockade Deutschlands bon heute, den 12. Juli, ab aufzuheben. Wiederbeginn des deutsch - amerikanischen Handels.

Washington , 11. Juli( Reuter). Der stellvertretende Staatssekretär versprach, daß die Wieter­sufnahme des Handels mit Deutschland binnen 48 Stunden gestattet werden wird. Es werden außer für Farbstoffe, Chemi falien und Nali, die unter Aufsicht der Wiedergutmachungs­kommission stehen werden, Lizenzen aufgegeben werden; die Schiffahrtsbeschränkungen werden nicht bei= behalten werden.

Wiederherstellung der Schiffahrtsverbindungen.

oracht werden können.

Washington , 11. Juli( Reuter). Die Schiffahrtsverbindungen mit Hamburg und Bremen verden wieder hergestellt werden, sobals Ladungen dafür aufge­Von Philadelphia wird sofort ein Schiff nach Hamburg abgehen. Aus den süblichen Säfen wird Baumwolle direkt nach Deutschland verschiff werden.

*

Bom heutigen Tage an kann man den Beginn des Die Blockade Wirtschaftsfriedens datieren. ist zu Ende, die Handelsbeziehungen fönnen wieder aufgenommen werden.

deutet, ist der internationale Verkehr noch schwer gehemmt. Krokdem beginnt von jetzt an die Möglichkeit der Gr holung und des Wiederaufbaues. Wenn auch durch das Diktat des Ententekapitalismus die Bedingungen ungleich sind, und namentlich für Deutschland sich ungünstig gestalten, so stehen doch die Lebensmittel, Rohstoffe und Warenvorräte des Weltmarktes auch dem deutschen Volfe wieder zur Verfügung.

-

Es wird Aufgabe einer guten auswärtigen Bolitik sein, dahin zu wirken, daß die Erschwernisse des deutichen Handels allmählich verringert werden. Und es wird Aufgabe der inneren Wirtschaftspolitik sein, einmal nicht durch faliche Maßnahmen die Außenhandelsbeziehungen zu stören, dann aber und das ist das Entscheidende- durch eine energische fozialistische Wirtschaftspolitik die Produk tivität zu heben und insbesondere die Arbeitsfreudigkeit wiederherzustellen, die nur das Bewußtsein schaffen fann, nicht mehr für fapitalistischen Profit, sondern für die Ge­sellschaft zu produzieren.

dem Wiederaufbau Nordfrank.eiche und Belgiens zunächst schrift­liche Vorschläne Deutschlands über die Durchführung im einzelnen abwarten müßten.

Aufhebung der schweizerischen Handels­beschränkungen.

"

Bern , 11. Juli.

Wie der Bund" mitteilt, hat der Bundescat heute dem Volkswirtschaftsparlament die nötig.n Vollmachten erteilt, um die Aufhebung der S. G. E. in die Wege zu leiten. Die Mitteilung der alliierten Regierungen über die sofortige Aufhebung der S S. S. wird in kürzester Zeit erwartet. Die Vorarbeiten find bereits voll im Gange, so daß ein rasches Tempo zu erwarten ist. Das Handels- Amtsblatt vom 10. 7 enthält bereits die Liste der Waren, für die mit der Aufhebung der S. S. S. generelle Ausfuh bestimmungen erteilt werden.

Die Hollage Defterreichs.

sich wieder

Die Kommunalisierung.

Von Hermann Radtke.

Die Verhältniswahlen haben einer Reihe von Städten eine sozialistische Mehrheit gebracht. Dieies Ergebnis erweckte in Arbeiterfreijen aroße Soffnungen und Befriedigung. weil man annahm, es würden nun die meisten Bunfte unseres Kommunalprogramms verwirklicht. ein freies, gesundes Die neugewählten Gemeindeleben geschaffen merden. Stadtverordneten und Gemeindevertreter gingen mutig ans Wert, um ofte Ueberlieferungen und Gebräuche zu beseitigen unrentable Ausgaben zu vermeiden und das Gesamtleben in der Gemeinde auf eine neue, entwicklungs­fähige Basis zu bringen. Daß es dabei oft zu den beftigsten Busammenstoßen und Stämpfen fam beweisen die Berichte aus den verschiedensten Orten und Gegenden Deutschlands .

Ein Teil der Gemeindeverwaltungen, die sich durch öftere Grfiärungen auf den Boden der neuen Ver­bältnisse stellten, veri ote doch, wenn ihr Bekenntnis in die Wirklichkeit um eießt werden sollte. Sie veriaaten und mußten versagen weil sie mit den früheren Verhältnissen zu fehr verwachsen waren Im günstigsten Falle fam eine be­schränkte Modernisierung der Privatwirtschaft und Berwaltungstechrif dabei heraus. Es fehlte vor allen Dingen das qute Beispiel des Neichs und der Einzelstaaten, um die Vertreter der Kommunalverwaltungen günstig zu beeinfluffen. Vielleicht glaubten auch viele, von der Negie­rung und den bürgerlichen Kreifen ungünstig beurteilt zu werden, wenn fie neue Bobnen wandelten.

St. Germain, 11. Juli. Staatsfangler Renner richtete an den Präsidenten des Obersten Wirtschaftsrates ein Schreiben, in dem es u a. heißt: Da wir der Aufforderung des Cbersten Wirtschafts­rates fo gend ihm alle im Inlande und in den neutralen Staaten befindlichen ausländischen Werte zur Verfügung gestellt haben, die in den allierten und assoziierten Staaten vorhandenen aus­ländischen Werte aber mit Beschlag belegt sind, sind wir gegen­wärtig absolut nicht in der Lage, uns rechtze tie von anderer Seite Kredite für den Bezug von Lebensmitteln zu Am meisten fehlte es aber on sozialistischer- Erkenntnis, berichaffen. Die uns vom Oberiten Wirtschaftsrat ein- an mutigem Wagen. Es ist deshalb eine unbedingte Pflicht geräumten Kredite gehen rasch zu Ende. Schon gegen iozialdemokratischer Bertreter, den Magistraten frisches nur wärtig erhalten wir Getreide und Mehl, während lut zuzuführen. Männer in die Verwaltung zu bringen, Freilich, durch die Bestimmungen des Friedensper Se Buschübe von Fleisch. Fett. R.18 und Kondensmilch die mit neuem Geist erfüllt sind und nicht immer tausend trags und durch den ökonomischen Zusammenbruch, den der Krieg für die Besiegten und einen Zeil der Siege: be. aufgehört haben. Unsere Ernährungssituation ber Wenn und Aber auf den Lippen haben. Es darf nicht davor zurückgeschreckt werden, einen und in fritisch. und ist kritisch. Nun wird im Auguft auch der Kredit für zaudernden und bangenden Bürgermeister au pensionieren, Getreide und Mehl erschöpit sein. Wenn die Zuschübe infolge weil dadurch die Gemeinde um den Betrag der Bension be dessen aufhören würden. wäre ein großer Teil unserer Bevölkerung, faftet wird; ein tatkräftiger Mann an seine Stelle gejezt insbesondere die Bevölkerung Biens und der Industriebezirke, dem verhungern preisgegeben. Wenn die Sendungen der Alliierten wird es der Gemeinde zehnfach wieder einbringen. Genau aufhören, müßte die Hungersnot, die eine Zeitlang durch dieje so steht es mit einem großen Teil der Dezernenten; überall Sendungen gemildert wurde, mit erneuter Wucht verheerend über glaubt man mit Sonaeffionen nach links und rechts aus­über uns hereinbrechen, und es wäre unmöglich, die soziale Ordnung fommen zu können. wobei natürlich kein Teil seine Befriedi auna findet. aufrechtzuerhalten. Da wir alle realisierbaren Aktiven zur Verfügung des Am schärfften angefeindet werden die Kommunali Obersten Wirtschaftsrates gestellt haben, müssen wir die dringende fierungsbestrebungen i ozialdemokratischer Stadtverordneter Bitte stellen, daß uns probijorisch weitere Strebite bon den bürgerlichen Borteien, insbesondere von der demo­wenigstens für die Monate August und September gewährt werden. Fratiichen. Eine wilfte faitation iekt unter den Geschäfts­Am Schluß des Schreibens wird nochmals darauf verwiesen, leuten und Gewerbetreibenden ein: Rüdenstärkung für diese Unterbrechung Lebensmittel- reise ist die totale Untätigkeit der Regierung, die außer daß eine eininen Plakaten mit der Aufichrift: Die Sozialisierung fendungen eine Statastrophe herbeiführen würde. maricbiert" bierin noch nichts meiter bat ichaffen können. Unierem Kommunalprogramm wurde im Jahre 1910 auf dem Preußischen Parteitaa folgende Einleitung aeaeben: Bern , 11. Juli. In Ucbereinstimmung mit der von dem Parteitag der deut­Laut ,, Corriere della Sera " führte in der gestrigen Kammer- fchen Sozialdemokratie in Bremen 1904 beschlossenen Resolution hung der Unterstaatssekretär für Verpflegung aus, daß die steht die sozialdemokratische Partei auf dem Standpunkt, daß nur Ernährungslage 3taliens sich immer mehr verdurch die Aufhebung der Klaffenherrschaft die demokratische Croa. schlechtere und nur noch Lebensmittel für einen nisation der Gemeinde vollendet und die Bahn für eine Verwal Monat vorhanden seien. Die Lage werde durch Frachtraum- tungstätigkeit freigemacht werden kann, welche die Wohlfahrt Heute fand in' Versailles eine vorbereitende Besprechung mangel noch schwieriger. Ebenso notwendig wie die Einfuhr von aller gleichmäßig fördert. einer deutschen und einer Ententekommission über die Ausfüh= Getreide jei die von Kohle. Die Verteilung die Schiffsraumes Zur Erreichung dieses Bieles sind auf dem Gebiete der Gesetz cung der Leisungen und Lieferungen statt, welche sei ein kaum zu lösentes Broblem, besonders wenn man besente, gebung durchreifende Renderungen erforderlich. die den Gemein­Deutschland in dem Friedensvertrag übernommen hat. Es wurde daß die Lieferungen von Getreide einfach verfallen, wenn die Ware den eine erspießliche Tätigkeit zum Wohle der Gesamtheit ermög zwischen dem deutschen Vorsitzenden Unterstaatssekretär Schrönicht bis zum 1. August abtransportiert ist. Ser und dem französischen Vorsitzenden 2oucheur Ginverständ- freiwillige Einichränkungen eintreten. Das schlimmste Sehr großen Anteil an dieser Einleitung und an dem nis barüber erziel, daß über eine Reihe von Gingelfragen, ins fei, daß die Produktion in allen 3weigen, in den iozialdemokratischen Kommunalprogramm überhaupt dark jesondere über die Frage von Kohlen- und Chemikalienliefe industriefen wie in den landwirtschaftlichen, zurüd sebe. Milch man wohl dem früeren Kommunalpolitiker und heutigen rungen, schon in der nächsten Woche besondere Saber produkte kommen immer weniger auf den Markt und scheiben für breukischen Ministerpräsidenten Paul Sirich zuschreiben, ständigen kommissionen in Versailles zusammentreten den Grport ganz aus. Früher habe Italien seinen Zuderbedarf umiomehr. weil Hirsch in seiner Erläuterung zur Städte­sollen. Bon französischer Seite wurde das dringende Verlangen felber gebedt, jest müe c3 800 000 Doppelzentner einführen. Der ordnung mit der alten, auch heute noch gültigen Städte gestellt, daß zu den Arbeiten der Aufräumung der durch den ordnung von 1853 scharf ins Gericht geht. Krieg zerstörten französischen Gebiete alsbald freie deutsche Arbeitsfräft in erheblichem Umfange herangezogen wür: den; für Belgien wurde die Beteiligung deutscher Arbeiter als nicht notwendig bezeichnet. Deutscherseite wurde die sofortige ein zehende Prüfung dieser Frage und die baldige Ueberreichung ent­sprechender Vorschläge zugejagt. Im übrigen erklärten die Ver­treter der Entente, daß sie für die Beteiligung Deutschlands an

Tinber

Orteg

Befen

tfchen

nad

Trafi

Catfed

triff

r an

Enter

PARIS

bfa

in.

m

Die Ausführung des Vertrages.

Eine vorbereitende Besprechung.

Versailles , 11. Juli.

dcr

Schwierige Ernährungslage Italiens .

Darum müßten lichen.

Unterstaatssekretär scheute sich auch nicht, am Schluffe seiner Rede auf die Gefahren der wirtschaftlichen Uebermachf Englands u d Amerikas binzuweisen. Früher habe die Gefahr eines deutschen Handelsmonopols bestanden, heute bestehe die eines angelsächsischen. Darum werde es sich bald als not wendig erweisen, daß die wenigen reichen Nationen sich zusammen­schließen, um gegen die wirtschaftlichen Erstichungsversuche der Angelsachsen Front zu machen.

Nach affedem hätte man nun von dem fozialdemo kratischen Ministerpräsidenten, in deffen Sänden auch die Snitiative fur die Gesetzgebung für die Ge­meinder lieat. erwarten dürfen. daß wir so schnell wie möglich eine neue Städteordnung bekommen.

Nichts davon, die neuen Vorschriften über die Schaf­fung eines Groß- Berlin find fast vollkommen auf der alten