Gewerkschaftliches.

Die Tarifbewegung der Musifer.

stein Einmachezuder?

Romenmangel. Jm Monat Junt Betrugen pre man Sausbrandoriteits im Gebiet des Stolenverbandes Groß- Be 101 787 Tonnen gegenüber einem rationierten Bedari 200 000 Zonnen, die fehlende Menge beträgt bemnach 98 268 Die östlichen Gemeinden und der Kohlenmangel. Las Me

Die Berntner Hausfrauen jollen bekanntlich in diesem Jahre feinen Einmodezuder erhalten, weil angeblich fein Buder ba ist. Das ist, wie jeder Berliner weiß, nur eine schlechte Ausrede. Der wahre Grund ist vielmehr in der totalen Unfähigkeit der Reichs­stellen zu juchen. Denn Buder gibt es genug in Berlin . Ueber- wirtschaftsamt hat nach der Besprechung über die Kohlenlage Der Verein der Kaffeehausbefizer hat auf das Ultimatum und fast in jedem Koloniclwarengeschäft tann man ihn haben all in jeder Straße wird Zucer in Form von Bonbons verkauft bor einigen Tagen zwischen dieser Behörde und den Ber ber Ortsverwaltung Berlin tes Reiches und Breußen stattfand, bekanntlich ein geradezu des Deutschen Musikerverbandes das heißt für 5, 6, 7 und noch mehr Mart. Gegenborschläge für den Abschluß eines Tarifvertrages ein­loses Bild über die Kohlenbersorgung für den kommenden Außerdem wird, nach gereicht. Die Hauptforderung der Musiferschaft: Ausschaltung Niederbarnim jeds Bjund Ginmadeauder pre gemeinden, die von reichen Waldungen umgeben sind, mi einer Lokalmeldung, int Kreise entworfen. Wie mir nun hören, werden die östlichen Bored erfe Stapellmeister( Enſembleleiters) als Unternehmer und An- Berion verteilt. Wie geht das zu? Warum soll in Berlin nicht Forſtfiskus und dem Zweckverbande in Unterhandlung treten, erfennung des Bofalinhabers als Arbeitgeber, ist seitens der möglich sein, was Rieberbarnim fann? Auflärung but hier statt bes zu erwartenden Ausfalls von Kohlen für den Haush Kaffeehausbesiber angenommen worden. Dieses Zugeständnis it bringend not. So leicht lassen sich die Berliner Hausfrauen nicht fistus sollen die Erlaubnis geben, bestimmte Bläge au aber nicht als ein solches an die Musikerfchaft und mit Rücksicht abspeisen. eine Holzbelieferung herbeizuführen. Swedverband und F auf ihre Besseritellung anzusehen. Sie haben diese alte forde= rung der Mufiter nur aus reinen egoistischen Interessen, aus lieferung mit Holz im reichlichen Maße an die Gemeindeangeb rein rechnerischen Gründen zugestimmt. Die Summen, die bisher bont 27. Mai 1919 find sämtlice Personen, die ihren Wohnfig in tiger die Gemeinden bann eine gerechte und gleichmäßige bie Enſembleleiter aus den Bauschalen für die Musiker durch Berlin aufgeben und sich dauernd von Berlin abmelben, tellung des Holzes vorzunehmen und dafür zu sorgen, b Auf Grund der Verfügung des preußischen Bandes zuderamtes gen abholzen zu dürfen. Ein Mangel an Arbeitskräften gegenwärtig nicht vorhanden. Nach erteilter erlaubnis haben, wollen nunmehr die Cafetiers für sich selbst einſteden, bis zum Schluffe des Umzugsmorats von ihrem bisherigen Auf- Breise in erschwinglichen Grenzen bleiben, um so den Sen baber auf einmal die Liebe für dieje fonit von den Cafetiers alle Personen, die aus Berlin verziehen, bis zum Schluffe des meinden entsprechende Beisteuern geleistet werden. enthalteort mit 3uder zu versorgen. Infolgedessen sind handel zu unterbinden. Wahrscheinlich werben seitens der so start bekämpfte Forderung der Musiker.

Auch die Sitündige Arbeitszeit möchten fie für den Staffee. Umzugsmonats mit 8uder abzufinden. Dies soll in der Weise ge­hausmufiter allgemein einführen. Sie bringt ihnen Vorteile chehen, daß dauernd verziehende Personen von dem Kleinhändler, nach jeder Richtung. Es soll dadurch eine Heraufichraubung der bei dem sie zum Zuderbezuge eingetragen sind, schon in der bisherigen durchschnittlichen Arbeitszeit für den Musiker erreichteren älfte des Monats für die zweite Hälfte werden. Für den Musifer kann die gesetzliche Vorschrift über des Monats Buder beziehen können unter Abtrennung des den Achtstundentag nicht zwingend sein, fie bedeutet für ihn teine Abschnitte für die zweite Hälfte, wenn eine polizeiliche Abmelde Berbefferung der alten Verhältnisse, sondern eine Verschlechterung, bescheinigung vorgelegt und dem Steinhändler vorgezeigt wird. in sozialer Beziehung eine Unmöglichkeit. Nur berschwindend wenige Musiker jebenfalls aber keine Bläser fönnten auf

die Dauer, ohne schweren Schaden an ihrer Gesundheit zubes Marinehaules Am Stölnijden Part beſchweren sich bei uns, Ruhestörender Lärm durch Ordnungs" foldaten. Die Anwohner nehmen, eine täglich 8stündige Dienstzeit förperlich und geistig aushalten und noch dazu in einer mit Zabalsrauch starf Burch- daß seit dem 12. Juli jede Nacht hindurch mit Schießereien von tränften Buft eines Kaffees. Neben dieser direkten Arbeits- Sandgranaten. Maschinen- und anderen Gewehren von den Sol leistung tommt noch eine tägliche llebungszeit von 2-3 Stunden baten, die zurzeit im Marinehaus liegen, gelärmt wird. Nach den bingu, die jeder Mufiter innehalten muß, wenn er auf der Säge Feststellungen handelt es sich lediglich um Bergnügungen" der feiner Beistungen und damit in Lohn und Brot bleiben will. Soldaten. Die Anwohner, die in jeder Nacht burd Getöse und Diese indirette Arbeitszeit der Musiker muß unbedingt zu der Knallerei aufgeschiedt werden, empfinden dies Treiben als eine täglichen Arbeitszeit hinzugerechnet werden. Dem Mufiter im Provokation, die indessen ihren 3wed verfehlt. Im Gegenteil: sie allgemeinen und dem Kaffeehausmuster im besonderen fann nicht mehr als eine Bjtündige Magimalarbeitszeit zugemutet werden. Die Musiker lehnen es auch ab, überhaupt länger ais 6. Stunden täglich au arbeiten.

Aus dem Gemeindeleben.

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Bernau. In einer außerordentlichen Sigung nahmen Freitag auch die Bernauer Stadtverordneten zu der Einge dungsfrage Stellung. Koch( S. P. D.) hatte einen Antras Standpunkt, daß Bernau als Endstation des Vorortverkeh gereidt, welcher den Anschluß Bernaus an die Einheitsgemei Groß- Berlin bezwedt. Unser Genosse nöschte berie wirtschaftlichen unb territorialen Gründen zu Groß- Berlin Der meitans größte Teil der Bernauer Arbeiterschaft finde Beschäftigung in Berlin . Die bürgerliche Frattion ließ eril daß sie sich heute noch nicht für, aber auch nicht gegen den erflären tönnte. Der Antrag wurde dann einer Deputation b wiesen. Die bürgerliche Fraktion enthielt sich der Stimme. erzeugt nur noch mehr Mißstimmung gegen diese Ordnungs"-frage befaßte sich eine große öffentliche Versammlung, Treptow - Baumschulenweg. Mit der Eingemeindu hüter 20 000 Mark Dienstgelder unterschlagen. Vor dem Kriegs- Gemeindevorstandes sprach der Beigeordnete Herr Dr. Niest bom Gemeindevorstand einberufen worden war. Im Namen Für eine vierstündige Arbeitszeit soll der Musiker einen gericht der 1. Gardedivision hatte sich der Grenadier Neumann führte den Versammelten den Gejegentwurf der Regierung Stundenlohn von 4,50 Mt. erhalten. Je mehr Stunden er nun wegen Unterschlagung dienstlicher Gelder zu verantworten. Neu- Augen. Er fritisierte die Entwürfe der Vorortgemeinschaft für den Unternehmer arbeitet, desto weniger soll er pro Stunde hatte sich nach mb nach 20-300 miles bei Dienfaiſe ar ben. Die Abänderungsvorschläge, welde bie Gemeindeverite mann, der Schreiber bei einem hiesigen Ersabbatdillon war, des Bürgerausschusses, die auch von den Parteien abgelehnt bezahlt bekommen. Also eine Prämie für den Unternehmer zur geeignet. Vor Gericht gab Neumann an, daß er das Geld ge- zu machen glaubte, führte Herr Dr. Nieje den Bersammelten Ausnüßung der Arbeitskraft des Arbeitnehmers. Die großen Kaffees, wie: Vaterland, Stolosseum usw., für die speziell die nommen habe, um sich zu vergnügen. Neumann wurde zu acht Es sind da an erster Stelle zu nennen, daß der Streis ber Staffelung der Stundenlöhne ausgetüfftelt worden ist, würden Monaten Gefängnis verurteilt. dadurch auf Kosten der Musiker große Ersparnisse machen. Denn gemeindung weiter gezogen werden müsse wie der Regierung bie bisher übliche zweite Stapelle und der höhere Stundenlohn für Reichsfischversorgung G. m. b. S. die von ihr eingeführten Salz- nach zu Groß- Berlin gehören, müssen mit eingemeindet me Salzheringe im freien Gandel. Vom 1. August ab wird die entwurf vorsieht. Biele Gemeinden, welche ihrer gangen Strut biefelbe tönnte nunmehr wegfallen, da ja den achtstündigen Dienst heringe durch den freien Sanbet absehen. Von diesem Tage ab und wird der Ausdehnungskreis auf 20 Kilometer in Boriches eine Kapelle ausführen müßte. Der Achtstundentag für die werden Salzheringe nicht mehr wie bisher ben Begirlszenialen bracht. Treptow selbst will nicht in den Bez. 16 einverleibt we Musiker angewendet brächte nicht eine Vermehrung der Arbeits- zur Weiterverteilung geliefert, sondern seitens der einführenden Ereptow selbst will nicht in den Bezirk 16 einverleibt werbe gelegenheiten, er würde den Arbeitsmarkt verschlechtern und die Bentralstelle durch Bermittlung der Importeure dem Großhandel sondern eistrebt eine glatte Gingemeindung nach Berlin . borhandene Arbeitslosigkeit unter den Musikern nur noch ver- auf Bestellung übergeben, ber in der age it, die ander soll in Vorschlag gebracht werden, daß die Groß- Bedliner St bie größten Ariegsgewinne erzielt haben, sie wollen für die ausdrüdlich darauf hingewiesen, daß hinsichtlich der Einfuhr soll. Auf je 15 000 Einwohner joll ein Stadtberordneter entfalle mehren. Ausgerechnet diese großen Kaffees, die bekanterweise Preisbindung frei innerhalb Deutschlands abzusetzen. Es wird berordnetenversammlung aus mehr als 186 Mitgliedern beftel soziale Befferstellung ihrer Musiter auch nicht das geringste tun, bon Salzheringen irgendeine Veränderung in ben gejeklichen Be- auch die im§ 9 vorgesehene Bahl der Wahlkreise sollen im Gegenteil, fie versuchen, wie die Rubantpendung mit den ftimmungen oder in beren Handhabung nicht eintritt. Die Gin herabgesetzt werden. Das proletarische Element muß im neu achtstündigen Arbeitstag zeigt, die Grrungenschaften der Revo- fuhr erfolgt nach wie vor durch die Reichsfischverfor. Berlin mehr zur Geltung fommen, wenn wirklich etwas Griptich Unverständnis geht sogar soweit, die bisher bestandene gesetzliche heringseinfuhr G. m. b. S., die einen Zusammenschluß der werden, wonach der Minister des Innern ein Bestätigung die Bestim Kündigungsfrist von 14 Tagen( vom 15. zum 1. eines Monats) Jmporteure darstellt. Für sämtliche anderen Fischwaren behalten erhalten soll. Die Legislaturperiode soll bon fünf auf brei Saf auf acht Tage herabzusehen. Der Musiker foll noch mehr als die bisherigen Beitimmungen ihre volle Gültigkeit. bisher in das Abhängigkeitsverhältnis von Arbeitgeber und Pakete ins Gesetzte Rheingebiet . Agenten hineingetrieben werden. Pakete ins Besette Rheingebiet . Für die britische Bei Kündigungen und, Entlassungen der Muster jollen auf Beschränkungen in der ein und ausfuit bon Waren in Belger Rone besetzten deutschen beingebiete sind die bisherigen Grund eines Mitbestimmungsrechtes nicht die Musiter selbst, ondern auch die übrigen Angestellten des Hauses mit entscheiden. mit der Post mit Ausnahme für Waffen, Munition und Kriege Die Cafetiere sträubten sich bisher, dem Musiter in fünstlerischen bedarf aufgehoben. Die Beschränkungen für den Austausch von

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Fragen dem Stapellmeister gegenüber ein Mitbestimmungsrecht Geldbriefen und Wertpateten bleiben zunächst noch für beide von seinen Mandatgebern zurückberufen wird, sein Amt niebe

tinzuräumen. In Fällen der Entlassung oder Einstellung eines Musifers soll jetzt vielleicht die Reinmachefrau des Hauses ein techt der Mitbestimmung haben. Die Gegervorschläge des Ver­ins der Kaffeehausbefizer find für die Musiker durchaus unan­Jehmbar und werden von denselben abgelehnt.

Groß- Berlin.

Die Not der Rentenempfänger.

Richtungen ir Straft

herabgelegt werden. Von unserer Seite war noch beantrag Gintammersystem find. Die Rechtssozialisten machten aber ben, ben Magistrat auszuschalten, da wir grundsäglich f mit, und so dam dieser Antrag zu Fall. An Stelle bes tag auf 40 erhöht werden. Ferner wurde von unserer Seite beant sollte der Stadtverordnetenvorstand treten und die Bahl daß ein Stadtverordneter resp. ein Vorstandsmitglied, wenn zulegen habe. Auch dieser Antrag wurde abgelehnt gegen treter des Misc masch( Burgerlicher Block) Herr 2ude das Stimmen unserer Vertreter. Nach dem Referat ergriff der Sonderinteressen der Gemeinden beseitigt werden sollen un Als ehemaliger Schöffe der Gemeinde jammerte er, daß für die Selbstverwaltung" der Gemeinden ein. Er befürchte Die Aufliefe Bureaukratisierung, die jede freie Betätigung der Bürgeri Strieder und von unserer Seite der Genosse reigang ertöten würde usw. Als Rebner der S..D. sprach

Die Postioalterdienst stunden sind an Sonn- und Feiertagen im Cuerpostdirektionsbezirk Berlin auf die Zeit von 8 bis 9% Uhr vormittags festgejekt worden; der Postschalterdienst von 18 bis 1 hr nachmittags fällt meg. Jedoch merden in der Zeit von 12 bis 1 Uhr bis auf weiteres Ginschreibebriefe gegen die besondere Einlieferungsgebühr angenommen. rung von Telegrammen bleibt wie bisher. Es sind nach dem von den Polen befeßten Teil der Provinz Bofen gewöhn

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liche offene Brieffenbungen auf dem Bege über Wien - Serrn Lude vorhielt, wo er und seine Gesinnungsfreunde be

Warschau gegen die Auslandsgebühr zugelassen. Die Wieber­aufnahme des unmittelbaren Eisenbahn- und Bostverkehrs ist in nächster Beit zu erwarten.

waren, als vor der Revolution die Arbeiterschaft die freie tätigung und die Selbstverwaltung berlangten? Er rechnete mit den Vertretern des Haus- und Grundbesibes und erntete

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Empfänger von Militär- Versorgungsgebührnissen( Pensionen, der Versammlung starten Beifall. Auch Herr Strieber fand bie

Unter den gegenwärtigen teueren Lebensverhältnissen haben Em befonderen bie Rentenempfänger zu leiden. Die in früheren Beiten festgelegten Renien entsprechen, ben heutigen Verhästnihen Abholung ihrer Gebührnisse am tommenden Hauptzahltage bei weitem nicht mehr. Seilt uns doch ein Sentenempfänger mit, 29. Juli erinnert. Für die glatte Abwidlung des Mentenzahl­daß er, obgleich er eine one" Mente bezieht, 1.50. pro Tag geschäfts bei den Bostanstalten ist die pünktliche Abhebung der erhält. Was soll er damit in unserer teueren Zeit anfangen? Es Beträge unbedingt notwendig. Empfänger, cie zur Abholung am stimmte im Ramer feiner Partei auch dem Entwurf der Regio

legten Zeit häufiger vorgefommen fei; er erinnere nur an Schulfompromis. Herr Pfarrer dwente non ben Demoti

fich nicht auf Kompromisse einlassen möge, wie es leider in be

sucht, unter allen itmständen die Beträge spätestens noch im aber es müsse etwas Einheitliches und Ganzes geschaffen wer älligleitsmonat Monar August­

abzuheben.

Rüdfehr der Berliner Ferienfinder aus der Schweiz . Die sechshundert Kinder, die feinerzeit vom Jugendami ber Stadt Berlin zur Erholung in der Edweis untergebracht wurden, tehren am nächsten Freitag nach Berlin zurüd. Die Ankunft erfolgt abends gegen 8 Uhr auf dem Botsdamer Bahnhof.

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Gine inzwischen eingelaufene Entschließung, die sich einverstander

ettlärte mit dem Entwurf und den Abänderungsantragen der meindebertretung, fand gegen zwei Stimmen Annahute

Ans den Organisationen.

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bie Benten ben beränderten Verhältnissen entsprechend zu erhöhen. Böllig unverständlich ist auch das Verhalten einiger Behörden ben Rentenempfängern gegenüber, die durch Gelegenheitsarbeit ihre fümmerliche Bage einigermaßen erträglich zu gestalten be­müht find. Die einzige Möglichkeit, einen Zuschuß zur Mente au berbienen, bietet ben meisten der Stentenempfänger, die fait durch meg förperlich geschwächt sind, der Handel. Da stoßen fie aber mit ben bureaukratischen Bolizeinrganen zusammen. Eine Sändlerin, beren Mann Kriegsbeschädigter ist, als geifteafrant vom Militär entlassen wurbe, und die selbst awei fünstliche Füße hat, also nicht in der Lage ist, förperliche Arbeit zu verrichten, erhielt dieser age furs aufeinander zwei Geldstrafen von 5 und 9 M., weil sie in der Aderstraße Pantoffel und Schnürsenkel verfauft hatte. Es gehört ein ziemliches Maß von Südsichtslosigkeit dazu, in dieser Weise gegen ein berart hilfloses Wesen vorzugehen. Was sollen benn diese hedauernsmerten Menschen eigentlich tun, um ihr und ührer Angehörigen Leben zu fristen? Die Renten find absolut unzureichend, und der einzige Ausweg, auf ehrliche Art und Weise fich wenigstens einen geringen Zuschuß zu verdienen, wird ihnen bersperrt. Sollen sie sich denn aufs Stehlen legen? Da braucht völkerung Berline, besonders der unterernährten Jugend, zugute Berantwortlich für die Stabaktion Alfred Wielepp, Stouköl man sich in der Tat nicht zu wundern, daß die Kriminalität fommen? Unser Beser frägt zuviel. Er sollte missen, daß solch Berlagsgenotenichaft Freiheit", e. G. m. b 5. Berlin . immer mehr anschwillt. fleine Rüdsichten heute nicht maßgebend find.

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Lebensmittel als Erfaz für Werbebureaus? schreibt uns: Bis zu welchem Maße sich die jetzige Regierung 5. Gruppe Bolkshaus, Rosinenstraße. Gin Beser Charlottenburg. Mittwoch, abends 7 Uhr, Extra- 3ahlabend bersteigt, um ihre Söldnerheere neu zu füllen bzw. zu vermehren, beweist aufs deutlichte die Aussage eines Mitgliedes der Wacht- Flebler, Bahnhofstr. 60/61. Der Vorstand tritt um 7 Uhr zufammen Mahlsborf. Mittwoch, abends 8 Uhr, Mitgliederversammlung abteilung bes Neuköllner Polizeipräsidiums. Die Mannschaften erhalten demnach jeden zweiten Tag ein Heines Kommigbrot, ferner die üblichen Zulagen an Wurst, Fleisch, Käse, Butter und dergleichen. Selbst Hülsenfrüchte scheinen zu diesem Zwed immer noch genügend vorhanden zu sein und selbst, man leie und staune, Deutſcheh pot", Sudiquer Straße 15, außerordentliche Generalversamm echten Bohnenkaffee" gibt es ungefähr Pfund alle zehn Tage. fung. Sollten diefe Lebensmittel nicht der ewig hungernden Be=

3n den nachstehenden Speditionen werden jofort

Wichtige Mitteilung! Botenfrauen

Am Freitag, den 18. Juli, nachm.. wurden aus elner Wohnung Bücher. Kleider. Wäsche, Koffer und Regal durch Fuhrwerk von drei Männern ab­geholt. Einer trug etwas Spitzbart. Da ich sehr empfindlich bestohlen wurde, sichere ich dem Kutscher

hohe Belohnung

zu, der mir sagt, wohin er die Sachen gefahren hat. Bei Nichtmeldung lasse ich polizeilich nachforschen. Rotter, Prenzlauer Allee 9 II!.

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Lindenbrucherei und Berlagsgesellschaft m. b. 5. Schiffbauerdamm Für Remscheid wird zum baldigen Antritt gesucht ein

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welcher zugleich die Funktion eines

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zu übernehmen hat.

und bisherige Tätigkeit in der Arbeiterbewegung hervorgehen. Aus den Bewerbungen muß Alter, Familienstand, Beruf| Reflektiert wird nur auf eine durchaus tüchtige Kraft. Angebote mit Gehaltsansprüchen sind mit der Aufschrift Bewerbung" bis zum 10, August 1919 zu richten an

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