gegen die Entlassung der 800 Annettelfen, unter Senen fich stele for in Informferen ums ie Sea offeren at Tontrollieren. Bet Biefert Berkommnissen wicht fir mindesten beteilig ewerbsbedürftige Striegsbeschädigte befinden. Der Angestellten Gine ſtrenge Stontrolle ist vor allem notwendig bei Gütern, ihnen in feiner Weife berührt und die Mineralöl- Be ausschuß wird beauftragt, bei allen maßgebenden Regierungs- die städtisches Eigentum darstellen. stellen um Verhandlungen zu ersuchen, um die beabsichtigten Kün­digungen zu verhindern.

Groß- Berlin.

Hinaus aufs Land?

hingewiesen worden ist, daß die Mineralölversorgungs- Gesellid

aufg

Gesellschaft auch in keiner Weise geschädigt. Das Berlin Zageblatt", die Vossische Beitung" und das 8 Abendblatt" bringen bemgegenüber Berichte, daß Wie Geschäfte gemacht werden. stellte der Mineralölversorgungs- Gesellschaft die großen Daß weder Verstand noch Tüchtigkeit dazu gehört, um Kriegs- fchlagungen begangen haben, und dies, wohlgemerkt, nachdem gewinnler zu werden, zeigt folgende Braftit eines Berliner Baren- tens der Geschäftsleitung der Mineralölversorgungs- Gesell hausbesitzers, die durch einen Prozeß vor dem Kaufmannsgericht insonderheit beim Berliner Tageblat:" vor Drudlegung, ans Tageslicht fam. Die Firma Fr. Hahn, Alexanderplatz , hatte Magistratsstoff, mit den Vorkommnissen nicht das mindeste zu tun hat. Die dessen Verkaufspreis 3,20 M. betragen sollte, für 45-50 m. ver- zen Vorkommnisse sind durch die Kontrollorgane fauft. Um die Verkäuferinnen zum Schweigen zu beranlassen, Mineralölversorgungs Gesellschaft Viele Berliner Erwerbslose sind den Lockungen der wurde ihnen von dem Umfaz Prozente gezahlt. Vier dieser bedt worden, und die Kriminalpolizei wurde von den Ront Iebhaften Anwerbungen von Arbeitern für die Landwirt- Verkäuferinnen flagten nun vor dem Kaufmannsgericht auf organen der Mineralölversorgungs- Gesellschaft erst hinzugezo fdaft gefolgt. Uebt doch das Land an und für sich schon Babung der Prozente, für die Monate la dun Zahlung Mai und Juni. Sie nachdem die ganzen diesbezüglichen Aften abgeschloffen wa auf den Großstadtmenschen einen gewissen Steiz aus. Es waren mit Sündigung of ungemas erhielten, wurden ihnen Berichten der vorgenannten drei Zeitungen muß dem verspricht ihm die Möglichkeit förperlicher Erholung und die Brozente vorenthalten. Aus den eingeflagten Beträgen allein betwußte Irreführung der öffentlichen Meinung und eine geistiger Erfrischung, der er, der allzeit Gehegte, so drin- geht schon Server, weichen Umjab die Sirma chabt haben muß, wußte Schädigung der Angestellten der Mineralölverfor gend bebari. Dazu kommt, daß, mährend det Striegsacit bent en herbe ich im Beträge bori 60-200 Dennt. Das Gericht Geſellſchaft erblickt werden, und der Betriebsrat der Mine und auch noch gegenwärtig die Ernährungsverhältnisse in war der Ansicht, daß sich die Klägerinnen mitschuldig gemacht versorgunge- Gesellschaft protestiert im Namen der Ange der Stadt bei weitem schlechter erscheinen, als die auf dem hätten, verureilte die Verlagte jedoch zur Bahlung. Gegen die auf das schärfte gegen diefe unlauteren Machenschaften. Mit hochgespannten Erwartungen haben daber Firma wird noch anderweitig borgegangen werden, da sie mit ihren Ruhrerkrankungen in Botsdam. In Potsdam find felt viele Arbeiter ihr Domizil von der Stadt aufs Land ver- Machenschaften die eidesstattliche Versicherung dem Magistrat gen Wochen Eritankungen aufgetreten, die sich als Ruhrfälle legt. Und mit großer Arbeitslust find fie ans Wert ge- gegenüber, in bezug auf den Verkaufspreis gebrochen hat. Ein Geschäftsführer wurde von der Beklagten entlassen, weil schen Krankenhaus wurde eine Barade aufgestellt und Vorkehr ausstellen. Einige Fälle sind bereits tödlich verlaufen. Im fta gangen. Aber bitter war die Enttäuschung!

Lande.

er für sich Stoff entnommen und dafür nur den vorgeschriebenen gen zur Aufnahme von Ruhrkranten getroffen. Preis entrichtet hatte: Die Vellagte nannte das Unterschlagung"!

Aus allen Himmelsgegenden der nahen und weiten Umgegend Berlins gehen uns täglich Klagen zu über die Eine eigenartige Ansicht entwidelle sie auch bei dem Lehr- Juni sind die von der Stadt an die Angehörigen der Krie Kriegsunterfügung in Neukölln. Mit Ablauf des Mon traurigen Zustände, unter denen die Berliner Erwerbslosen b auf dem Lande zu leiden haben. Bitter geflagt wird vor im 2. Jahre 75, und im dritten Lehrjahre 100 Mart Lehrgeld zu bes Reichsministeriums des Innern vom 19. Juni 1919 fo affem darüber, daß die gegebenen Versprechungen nicht inne. Das wurde auch gezahlt, da die Firma das als Gegenleistung für Bahlung der Mietbeihilfen algemein eingestellt worden. An gehalten werden. Der städtische Arbeitsnachweis in Berlin Belete Arbeiten auffaste segabit werden mußten. Diejem Reichswehr fomie ben Unteroffizieren und Mannschaften be geleistete Sie machte jedoch einen Abzug von der bisherigen Unterstützungen werden den Mitgliedern bermittelt Arbeitskräfte aufs Land unter der Zusicherung unwürdigen Verhalten ist aber durch die Arbeitnehmerberbände herigen stehenden Heeres fortan fogenannte Böhnungsguid

freier Rost und freiem Logis. Das ist für den wochenlangen Berliner Arbeitslosen schon verlockend genug. Er hofft, nun sich doch wenigstens sattessen zu können, wenn er auch an Schweine- und Gänsebraten dabei nicht zu denken wagt. Aber meit gefehlt! Hier dasselbe Hungerleben wie in der

ein Ende bereitet worden.

Freie Hochschulgemeinden für Proletarier.

unterbrochen worden, ohne daß die Unterbrechung in den Kreisen unse 1919 foll nun der Unterricht wieder regelmäßig erfolgen.

beihilfe Laben für den Fall der Bedürftigkeit nur

nod

be

für ihre Familienangehörigen gewährt, wobei die Au durch den betreffenden Truppenteil zu erfolgen hat. Einen spruch auf Familienunterstübung und Mich Infolge einiger unliebfamer 3mischenfälle sind verschiedene Kurse ngehörigen der Vermißten und Gefangene Stadt. Dazu schwere förperliche Arbeit und erbärmliche rer Hörer genügend bekannt geworden ist. Beginnend am 29. Juli der noch außerhalb der Reichsgrenzen befindlichen Seeresan Maßnahmen verhinderten oder vom Feinde verschleppten Um alle förigen, der an der Rückkehr aus dem Ausland infolge feindlide Tas nachfolgende Bild, das uns ein Berliner Arbeiter stunden zu Aussprachen der Hörerschaft mit den Lehrern und dem Ar Sonen sowie die Hinterbliebenen der Gefallenen, soweit fie bon einem solchen Eldorado für Erwerbslose entwirft, ist beitscusschuß der 850. ausgenußt. Damit alle Wünsche, Beschwerden forgungsgebührnisse noch nicht beziehen. Die bis Ende Juni typisch für das Leben der Arbeiter auf dem Lande. Unter/ und Anregungen bekannt werden, bitten wir alle Kursusteilnehmer, sich der Stadt Neukölln zur Auszahlung gebrachten Kriegsfamili

Mißverständnisse aus dem Wege zu räumen, werden die ersten Kursus

pünktlich einzufinden.

Mittwoch:

Stundenplan

5-7 Banhmesen( näte), Foris. des alten Rurfus 5. Meyer, beihilfen hatte Neukölln 16 840 347 Mart aufzuwenden. 7-8 Die Bank in Rapitalismus und Sozialismus( Jugdl.) 5. Meyer,

unteritühungen belaufen fich auf 88 543 482 Mart. An Mi

7-9 Dampftechnik( Mäte) Münzinger,

5-7 Die Bank in Cegenwart und Zukunft( Räte) 5. Meyer,

der Zusicherung, daß er freie Kost und Station, dazu 6 M. pro Tag Lohn erhalten soll, wurde er von dem Arbeitsnach Dienstag: weis der Stadt Berlin nach dem städtischen Gut in Falken­ berg geschickt. Die Arbeitszeit dauerte vormittags bon 6-12 Uhr bei halbstündiger Frühstückspause, und nachmit tags bon 2-7 Uhr mit halbstündiger Vesperpause. Unter­gebracht wurden die Arbeiter in einer Baracke, die einem Arbeitshaus oder Gefängnis ähnlich ist. Sämtliche Fenster find vergittert. Hier geht es wie in einem Bienenhaus zu. Donnerstag: Täglich fommen und gehen Arbeiter, ohne daß fie vor der Freitag: Aufnahme ärztlich untersucht werden. Die Kost der Ar- Sonnabend: 126-7 Rechtskurfus( Jugol.) Schönbeck, beiter besteht im folgenden: 7-9 Rechtskursus( Räte) Schönbeck.

Um 5 Uhr morgens gibt es Mehlsuppe und ein Stück­then trockenes Brot. Dann heißt es arbeiten bis 12 Uhr. Die Hauptmahlzeit besteht gewöhnlich aus einer Gemüse­wassersuppe, ohne Fleisch, Fett oder Zuspeise. Böse Bungen behaupten, daß die Schweine des Inspektors eine fettere Suppe bekommen als die Arbeiter. Zur Vesper Beit gibt es ein Stüd trockenes Brot mit sogenanntem Suffee. Das Abendbrot besteht wieder aus einer wässe rigen Mehlsuppe und einem Stüd todenem Brot. Tod­

26-7 Deutsch F. Winckelmann, i. B. von Dora Besser, 7-9 Englisch . Winckelmann , i. V. von Dr. Beer( Forts. alter Rurfus),

7-9 Wirtschaftsgeographie( Jugbl.) F. Windhelmann,

Bereinslalender.

Deutscher Transportarbeiter- Berband.

Fragen,

Chemi

markistrahe 72( Ecke Alexanderstraße), Versammlung. nahme zu den Berbonblungen.

Großhandel. Donnerstag, abends 7 Uhr, im Königstadt- Rafing,

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5-7 Verkehr mit Banken( alter Kursus) Meyer, i. B. tung Donnerstag, 7 Uhr abends, auf dem Vereinsturnplay Trepi

Uhlenburg,

statt.

Turnverein Fichte. Die Freiübungsprobe findet mit Musikbegl Angestellten- Ausschüsse der Fachgruppe XIII( Maschinenban zeugindustrie) versammeln fich Donnerstag, abends 5 Uhr, Sophiensälen, Sophienstraße 17/18.

Der Beginn der übrigen Rurfe wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Teilnehmer am Kursus Betriebskunde von Ohan 7 uhr, zu einer Aussprache einzufinden. nesjan werden eingeladen, fich Freitag, den 1. August 1919, abends Berantwortlich für die Redaktion Alfred Wielepp, Alle Kurse finden in der Kochstraße 13 statt. Anmeldungen werden in unserm Bureau In den Berlagsgenossenschaft Freiheit". e. G. m. b. 5. Berlin . Belten 23, 3immer 28, Telephon Moab , 150, entgegengenommen, mög vollzugsrat. 3. A.: Däumig. Freie Hochschulgemeinde für Profetorier: lichst schriftlich. Sprechstunde werktäglich von 12- 2 Uhr.

Fister.

Cajwab.

in

Neuköll

Druch

Lindenbrucherei und Berlagsgesellschaft m. b. H., Schiffbaue damm

Die

Freie Well

mide und wolfshungrig friechen die Arbeiter abends ins der Betriebsrat der Mineralölversorgungs- Gesellschaft folgender- Jllustrierte Wochenschrift der U.S. P.D

Bett. Unser Gewährsmann erklärt, in drei Wochen nicht ein einziges Mal einen Tropfen Milch oder Mehl, Käse, Butter, Marmelade gesehen zu haben, von Wurst und Speck ganz zu schweigen.

Gegen die Berichterstattung der bürgerlichen Bresse nimmt magen Etellung: Bei der Kasetommiffior der Betriebsstoff­abteilung der Inspektion der Kraftfahrtruppen find durch den Zahlmeister Hofe ichter Unterschlagungen im Werte bon ungefähr 260 000 Wet. vorgekommen, die aus seinen reinen Diese Schilderung betrifft wohlgemerkt feinen Einzel- Kaffengeschäften der Militärtasse entwendet wurden. Zusam fall, sondern sie ist typisch für das Landarbeiterleben über- men mit seinem Angestellten Goldschmidt hat Hojerichter außer­haupt, ja teilweise find ihre Zustände noch schlimmer. Be- dem Betriebsstoffbestände der Heeresverwaltung an Brivate ver­sonders die Schlafgelegenheit ist an vielen Orten menschen- choben. oferiter und sein Bureau haben mit unwürdig. Angesichts solcher Zustände ist es durchaus nicht das mindeste zu tun, fie unterstehen lediglich der der Mineralölversorgungs- Gesellschaft m. b.. angebracht, die Arbeitslosen, die aufs Land gehen wollen, 3nipettion der Kraftfahrtruppen und der zur Vorsicht zu mahnen. Eine Pflicht der städtischen Land- Intendantur des Militär- Bertebrswesens.- arbeiternachweise wäre es, sich über diese Arbeitsstätten zu- Die Mineralölversorgungs- Gesellschaft und ihre Angestellten sind In einem Prozess gegen den Eisenbahnfiskus bedürfen wir als Zeugen die Adressen der ehemaligen Kutscher der früheren Speditionsfirma Schickedanz, Paul Pohle und Ewald Peschke. Für die erste zuverlässige Angabe der Adressen der beiden Zeugen zahlen wir

Deutscher Metallarbeiter- Verband

Verwaltungsstelle Berlin.

Todesanzeige.

Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Kollege,

der Klempner

Emil Büttner

am 27. d. M. an Nervenleiden gestorben ist.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 30. d. M.. achin. 3 Uhr, von der Leichenhalle des Einmauskirch­ofes in Neukölln, Hermannstraße 129, aus statt.

Nachruf!

Den Kollegen zur Nachricht, daß unsere Kollegen.

e Schmied

August Stäbler

n 15. d. M. an Herzleiden,

nd der Revolverdreher

Bernhard Schwerdtner höneberg, Frägestr. 23, am 27. d. M. gestorben sind. Ehre ihram Andenken!

Die Ortsverwaltung.

Freiheit- Leser!

Unsere Leser des Frankfurter Viertels werden vom 1. August 1919 ab von der

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