Der Altetveibersommer" hat seit vorgestern Nachmittag feinen Einzug gehalten. Selbst bis in die späten Abendstunden hinein herrschte eine warme, zum Aufenthalt im Freien einladende Temperatur vor, die denn auch nach Kräften von den
Berlinern ausgenützt wurde. Die Gärten im Innern der Stadt wie in der Peripherie waren durchweg start besucht, und auf den Gesichtern der Besitzer machte sich zum ersten Male feit langer Zeit ein heiterer Zug bemerkbar. Einholen läßt sich das Verlorene freilich nicht mehr, aber, wenn das Wetter so bleibt, dann lassen sich noch immer die schmerzlichsten Wunden heilen, die der beständige Regen geschlagen.
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schwerer Schlag insofern drohe, als Frankreich vom 3. April 16 ab einen gegen jetzt um 25 pet. höheren Zoll auf ausländis Stickereien und Konfektionen erhebe. Das Elend unter der Ein für kaufmännische Kreise interessanter Betrugs prozeß beschäftigte gestern die Berufungs- Straffammer Des völkerung ist jetzt schon groß genug und schon signalsirt m neues. Gegenwärtig stehen allein in Plauen schon mehr Landgerichts I. , nachdem der Angeklagte, der Agent Felix 200 Stickmaschinen still. lautende erstrichterliche Erkenntniß Einspruch erhoben hatte. Der Alexander, gegen das auf eine Geldstrafe von 20 M. Aus der Lausitz wird der amtlichen Leipzig 3eitung" geschrieben, daß an der Grenze viele Bäcker un Beschuldigte war Vertreter eines Hamburger Hauses, welches Müller das Brotbacken einstellen mußten, weil sie hauptsächlich Summern liefert. Im September v. J. wollte der Schaden arbeiten können. Weiter weiß die„ Leipziger Zeitung Angeklagte eine günstige Konjunktur in diesem Artikel selbst aus nuken. Da er wußte, daß ihm das Hamburger Haus für eigene herrscht. Die Auftreiber, d. h. jene Leute, die für die Fabrite zu melden, daß unter den Handwebern die schrecklichte No Der Gefreite Dehn, der den Ulan Seifert der vierten Rechnung und auf Kredit Waaren nicht verabfolgen würde, so das Garn auf die Holzpfeifen treiben, verdienen pro Wo Eskadron des II. Garde- Ulanen- Regiments beim Schwimm- schob er die hiesige Firma R. u. N., mit deren Inhaber er be- 2 Mart. Und diese Leute essen fast ausschließlich Brot un unterricht ertrinken ließ, ist, wie die Boss. 3tg." hört, durch das freundet war, vor und bestellte in deren Namen 5 Kisten Hummern Kartoffeln. Kriegsgericht zu 7 Wochen Gefängniß verurtheilt worden. Be- zum Gesammtbetrage von 220 M. Als er die Bestätigung erhielt, gründet wurde das gelinde Urtheil durch das offene Geständniß daß die Bestellung angenommen fei, begab er sich zur Firma Troß allem rührt sich in den regierenden Kreisen keine Sand und durch den aufgeregten Zustand, in dem sich der Schwimm- R. u. N. und erbat sich nachträglich die Grlaubniß, so zu haltben, um durch Abschaffung der Bölle auf Nahrungsmittel die herrschend lehrer Dehn befand. Neuerdings wird nämlich auch bei der wie er gethan. Es wurde ihm auch gewährt und versprochen, Noth zu lindern. Kavallerie streng darauf gesehen, daß alle Leute zu guten ihm Avis und Rechnung zuzustellen, sobald diese Papiere ein- nach der Köln . Boltsztg.", die Textilfabriken wegen mangelnd Anderwärts gehts nicht besser. In Krefeld z. B. mü Schwimmern ausgebildet werden. Nun hatte aber die vierte träfen. Der Angeklagte erhielt auf diesem Umwege die Hummern nach der„ Köln . Voltsztg.", die Textilfabriken wegen mangelnde Eskadron nur eine verhältnißmäßig geringe Bahl von Frei- gegen drei Monate Ziel. Kurz vor dem Verfalltage gerieth der Aufträge den Betrieb wesentlich einschränken, sie nehmen una schwimmern". Infolge dessen erhielten die Schwimmlehrer wieder- Angeklagte mit seinem Hause in Streit und dasselbe erfuhr das gesetzt Arbeiterentlassungen vor und verkürzen die Arbeitszeit holt strenge Weisung, die bekanntesten„ Drückeberger" fräftig vor- Manöver, das ihr Vertreter mit der Hummersendung gemacht. herrscht bittere Noth. Die Zahl der subsistenzlosen Fabritweg Berliner die Hälfte oder auf zwei Drittel. In vielen Arbeiterfamil zunehmen; zu diesen gehörte auch der Ulan Seifert. Dehn be- Nachdem der Angeklagte wegen Betrugs zur Berantwortung ge- wird auf Tausende geschäßt. Auch in Färbereien und Appret samm I findet sich schon seit zwei Wochen in Spandau . Hiernach sollte zogen worden war, hielt das Schöffengericht eine derartige Straf Anstalten sind Stockungen eingetreten. Die bedeutende Sch Distuffioman eigentlich diejenigen Leute bestrafen, welche auf die Unter- that deshalb für vorliegend, weil das Hamburger Haus in färberei von Beckerath entließ einen großen Theil ihrer Arbeit zusehen. Anstalten sind Stockungen eingetreten. Die bedeutende Schway Diskussio gebenen einen solchen Druck ausüben, daß die gemeinen Soldaten Täuschung versetzt worden war und glauben mußte, es in unmenschlicher Weise behandelt werden müssen. habe einen solventen Räufer vor sich, während der Empfänger fettionär" Recht hat, überhaupt die traurigsten Aussichten. Der deutschen Textil- Industrie eröffnen sich, wenn der Gegensat D et Berjamm Eines ebenso räthselhaften, wie plöglichen Todes ist der Waare thatsächlich nicht kreditfähig war. Das Haus habe felbe schreibt: Während die Berichte aus den großen Fabr ersten At gestern ein 18jähriges Mädchen gestorben. Dasselbe als Verkäu- mindestens einen Zinsverlust durch den Kredit erlitten, den zu geben städten unserer" Textil- Industrie augenblicklich nicht sehr als der e ferin in einem am Spittelmarkt belegenen Bazar thätig, hatte sich es durch die Täuschung veranlaßt wurde. Gegen diese An in der elften Vormittagsstunde nach dem Hofe begeben. Als nach schauung wandte sich in der zweiten Instanz der Vertheidiger, muthigend lauten, sind die Fabrikanten von Maschinen zur Verlauf einer halben Stunde die junge Dame noch nicht in das Rechtsanwalt Rosenberg. Derselbe führte aus, daß dem Ange- ſtellung von Textil- Erzeugnissen außerordentlich stark beschäftig Diese auffallende Erscheinung findet ihre Begründung darin, da tont. Geschäftslokal zurückgekehrt war, ging eine der Kolleginnen hinaus, flagten weder das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit seiner Hand- Diese auffallende Erscheinung findet ihre Begründung darin, da tont. eine große Anzahl von Ländern infolg nach der Ausbleibenden sich umzuschauen. Mit allen Zeichen des lungsweise innegewohnt habe, noch ein Vermögensnachtheil ent- veränderter Boll politil jetzt diejenigen Artife Schreckens und Entfetens eilte sie wieder in den Laden, wo sie, standen sei. Dadurch, daß die Firma R. und N. dem Ange- Die ſie bisber uns getauft hatten, felbft a ohne Auskunft gegeben zu haben, ohnmächtig zusammenbrach. lagten die Erlaubniß gab, sie vorzuschieben, daß sie das Avis Nunmehr stürmte der Chef hinaus, und in der That: Es war und die auf ihren Namen ausgestellte Rechnung ohne Einspruch fertigen, zu welchem Zwecke sie die hierzu nothwendige Maschinen von uns beziehen. Die Maschinenfabrike etras Furchtbares geschehen. Das junge Mädchen, welches vor zu erheben, annahm, trat sie dem Lieferanten gegenüber als einer kurzen Spanne Zeit noch fröhlich und guter Dinge ihre Selbstkontrahentin auf und wurde zur Zahlung verpflichtet. Von besitzen namentlich Aufträge für die Vereinigten Staaten , Pflicht gethan, lag jetzt mit blutigem Antlitz steif und starr auf einer Vermögensschädigung könne somit keine Rede sein und Frankreich , Italien , Spanien und Schweden . Auch eine gro Weise zunächst den Verdacht nahe, daß die Verkäuferin das diesen Ausführungen bei und fällte unter Aufhebung des ersten steht auch die durch Zahlen unterstützte Thatsache, daß in de Opfer eines Verbrechens geworden, ein Berdacht, der sich Urtheils ein freisprechendes Erkenntniß. Maschinenindustrie die Gründungsthätigkeit feinen Rückgang au jedoch als grundlos erwies. Denn wie die herbeigerufenen Aerzte feststellten, waren keinerlei äußere Verlegungen vorEines eigenartigen Arrestbruchs war die Kaufmanns- weist. Im Jahre 1890 wurde in Deutschland im Maschinenba Ehefrau Amalie Bühring beschuldigt, welche gestern vor ein Aktienkapital von 55 Millionen Mark gegen 42 Millione handen, sondern das Blut war der Unglücklichen nur aus der 88. Abtheilung des Schöffengerichts stand. Der Gerichtsvoll- Mart in 1889, 18 Millionen Mark in 1888, 6 Millionen Mund, Nase und Ohren gequollen. Allem Anscheine nach ist vollzieher Krause hatte bei dem Ehemanne der Angeklagten eine in 1887 angelegt." Die lebensfrische, junge Dame durch das plötzliche Berplatzen eines Pfändung vorzunehmen. Er versiegelte u. A. auch zwei VogelWie das alles noch enden soll, ist nicht abzusehen Gefäßes infolge innerlicher Verblutung so jab aus dem Dafein bauer mit einem Papagei bezw. einem Stanarienvogel. Als der Die jezige wirthschaftliche Lage ist thatsächlich ein Schrecken ohn gerufen worden. Wie Hausbewohner sich jest erinnerten, hatten Beamte am Nachmittage die gepfändeten Sachen abholen wollte, Ende. fie beim Ueberschreiten des Hofes ein Stöhnen gehört, welchem fand er nur die leeren Bauer, die beiden Vögel waren versie jedoch keine Beachtung geschenkt.
dem Boden des Aborts. Das blutige Gesicht legte begreiflicher damit falle die Anklage wegen Betruges. Der Gerichtshof trat Anzahl deutscher Arbeitskräfte ist für jene Länder angeworbe worden. Mit dieser ganzen Erscheinung in Uebereinstimmung
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Unter der Neberschrift Gin Berliner Professor als Vögel feien ihr Eigenthum gewesen und ihr Mann habe fein ist en angestellt, welche pro Nacht einen Gehalt von 1 Mar
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Zirnau bei Ueberlingen birgt noch gar manche Schäße, welche geben. Der Gerichtsvollzieher Krause bekundete dagegen, daß er daß sie abwechselnd je zwei Stunden auf Patrouille und je zwei
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den Kunstliebhaber entzücken, insbesondere sind darin wunder- der Angeklagten ausdrücklich gesagt habe, die Vögel seien geschöne Figuren von Engeln und Heiligen, aus Holz geschnitzt, pfändet. Er könne doch die Siegel nicht aufs Gefieder brücken, Stunden auf der Wache sind. Es sind dies somit acht Stunde angebracht. Diese Figuren scheinen nun den Herrn Profeffor sondern habe sich damit begnügen müssen, die Bauer mit Siegeln für welche die horrende Summe von je 183/4 Pf. bezahlt with Die Magistratspersonen würden sich jedenfalls bedanken, Koppay von der Kunstschule in Berlin , der sich zur Zeit als zu versehen. Der Gerichtshof zweifelte auch nicht daran, daß die M. 50 Pf. Nachts über die Sicherheit der guten Stadt Erlange Badegast in Ueberlingen aufhielt, so angelockt zu haben, daß er Angeklagte sich der Rechtswidrigkeit ihrer Handlungsweise wohl deren unrechtmäßigen Erwerb beschloß. Am 20. d. mts. fuhr bewußt gewesen und erkannte nach dem Antrage des Staats zu wachen. Den armen Teufeln, die sonstwo fein Unterkomm fanden, muthen sie's aber zu. er mit einem mächtigen Sack ausgerüstet, vom Kutscher Wechsle anwalts auf eine Woche Gefängniß. geführt, in einer Droschte nach dem Gotteshaus. Dem Kutscher Gießen. Die hiesigen Arbeiter forderten in einer öffent Wegen öffentlicher Beleidigung zahlte er statt der Lage von sechs Mark zehn Mart, ebenso viel war der Siestaurateur 2. Dont göre gerichte achterweltlichen Versammlung die Schaffung eines Gewer einem Schloßbewohner, welcher ihm dafür drei allerliebste Engels: strafe von 50 m. verurtheilt worden. Der Rechtsanwalt und gerichts. Zur Zeit fehlt es an einem solchen in der ganzen figürchen, die nach sachverständiger Schätzung etwa 200 M. werth Notar N. hatte der Ehefrau des Angeklagten einen von ihr an treten des Gesetzes der merkwürdigen Meinung, ein Bedürfniß find, herablangte. Der Herr Professor steckte diefelben alsbald genommenen Wechsel zu unterbreiten. Er begab sich zunächst in zur Errichtung eines Gewerbegerichts sei weder für die Stadt zurück. Den ganzen Vorgang hatte aber das Töchterchen des haber noch dessen Ehefrau vorfand, ging er in die anstoßende Gießen, noch für den Kreis, noch auch für die Proving vorhanden, Schloßbewohners Schwarz von der oberen Galerie aus mit ans Privatstube. Hier traf er den Angeklagten an, dem er den Zweck Verwaltungswege entschiedenen Streitigkeiten zwischen Unter gefehen und erzählte ihn dem Güterauffeher Endres in Maurach. feines Erscheinens mittheilte. Der Angeklagte wurde gleich sehr ernehmern und Arbeitern ein solches Bedürfniß nicht ersichtli weil Art und Zahl der bisher anhängig gemachten, auf dem Dieser sezte ungefäumt die Gendarmerie in Kenntniß; in der regt, et wies dem Rechtsanwalt die Thür mit den Worten:„ Wenn machten. Diese Meinung ist deshalb merkwürdig, weil das lign Wohnung des Herrn Koppay, dem Hause des Herrn Spital Sie noch einmal kommen, lasse ich Sie hinauswerfen". Trotzdem hältniß zwischen Kapital und Arbeit auch im verwalters Lezfus, wurden die drei Engel gefunden und Herr das Schöffengericht hervorgehoben hatte, daß es mit Rücksicht Koppay daraufhin im Amtsgefängniß, dem sogenannten„ Hotel Schmitt", untergebracht, da man ihn anfänglich für einen" Hoch- auf die Erregung des Angeklagten schon auf eine möglichst überall. Folglich werden die Streitigkeiten, die aus dem essenlande nach der Natur der Dinge daffelbe sein muß, Stapler hielt. Nachdem anderen Tages seine wirklichen Perniedrige Strafe erkannt hatte, versuchte der Angeklagte dennoch, beitsverhältniß entspringen, in Hessen denselben Charakter trage fonalien festgestellt waren, so wurde er gegen Bürgschaft entwirken, indem er geltend machte, daß dritte Personen den belassen. Auf eine weitere Entwickelung der Sache darf man ge- leidigenden Ausruf nicht gehört hätten. Die Berufungs - Straf- Bundesstaat genau so nöthig, wie für das übrige Deutschland . fammer räumte dies als möglich ein und verneinte daher das Doppelfelbstmord. Am Dienstag Abend in der neunten Moment der Defientlichkeit, die einfache Beleidigung bleibe aber Blumenstraße, ist, wie die Sächs. Arbeiter- Zeitung " berichtet Stunde bemerkten einige, mit ihren Fahrzeugen auf dem Langen bestehen und bei der Schwere derselben könne von einer Herab- seit 13 Jahren ein jetzt 73 jähriger Arbeiter gegen einen
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See liegende Schiffer ein kleines Boot, das von drei jungen fegung der Strafe nicht die Rede sein. Leuten, einer Dame und zwei Herren, besetzt war. Als das Boot in die Nähe des Wendenschlosses tam, stieg der eine Herr mit der Dame am Ufer aus und Beide gingen den großen Reihersteg hinunter, während der andere Herr im Boot zurückblieb. Kurze Zeit darauf hörte derselbe einen dumpfen Fall und als er an die betreffende Stelle fam, bemerkte er zu seinem Entsetzen, daß Die beiden jungen Leute ins Wasser gesprungen und im Unter
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des Alters- und Invalidengefeyes bezieht derselbe nebenbei Altersrente von monatlich 13 M. 50 Pf. Eines Tages wurde der beiter in das Kontor gerufen und ihm erklärt, sein Wochenlohn werde, da er nun Altersrente beziehe und keinen Ausfall infolge dessen erleide, zukünftig nur 12 M. betragen; wenn es ihm passe, fönne er gehen. Auf die Frage, ob er zufrieden fei, an gehen begriffen waren. Sofort requirirte er nun einige in der Much in Oesterreich sind die Verhältnisse in unserem Gewerbe nun so einem alten Mann auch anders übrig, als sich einfa Achtung, Schneider und Schneiderinnen Berlins ! wortete der Arbeiter, der Dumme bleibe ich da doch! Was bleibt erschienen. Leider erwies sich aber jede Hilfe als vergeblich, denn die beiden jungen Leute waren bereits untergegangen, in den Morast gerathen und hatten den Tod gefunden. Nach Aussage des jungen Mannes, welcher der Bruder des ertrumtenen Mäbchens ist, waren die beiden jungen Leute ein Liebespaar, dem die elterliche Bewilligung versagt worden ist.
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derartige, daß selbst bei der angestrengtesten Thätigkeit ein zu fügen, wenn er nicht auf das Pflaster geworfen sein menschenwürdiges Dasein nicht mehr zu erringen ist. Unsere langsam verhungern will. dortigen Kollegen und Kolleginnen haben deshalb, und zwar in Wer hat hier nun den Vortheil von der Altersversicherung Wien , einen allgemeinen Schneider- und Schneiderinnen- Tag ab- Die Bäcker von Nordamerika und Kanada laden, gehalten, um über Mittel und Wege zur Abhilfe zu berathen, wir in der„ Münchener Post" lesen, alle in den Nahrung sowie die Solidarität der Arbeiter und Arbeiterinnen unseres Gewerbes anzuregen bezw. zu fräftigen. Auch die Berliner mittel Gewerben beschäftigten Arbeiter Der Schreiber der 9. Kompagnie des 1. Garde Schneider und Schneiderinnen hatten in einer am 11. Auguſt Jahr in Frankfurt a. M. oder Hamburg tagen soll. einem internationalen Kongreß ein, welcher nächste Regiments zu Fuß, das in Potsdam garnisonirt, ist zu 1 Jahr stattgehabten öffentlichen Versammlung eine Delegirte in der Person Festung und 1 Jahr Ehrverlust verurtheilt worden. Der der Frau Rohrlack nach Wien entsandt. Frau Rohrlack wird nun in Schreiber Köhler mit Namen, Sohn eines hiesigen Beamten am den 31. Die Journeymen Tailors' Union of America hatte, wie unsere Leser sich wohl noch erinnern werden, lange der Arminhallen stattfindenden öffentlichen Schneider- und zwei Jahren von 5000 Mitgliedern in 97 Unions auf 9014 Wit Als zweiter Punkt der Tagesordnung ist aufgestellt:„ Die ein fleiner Bruchtheil der im Kundengeschäft thätigen Schneider Es ist dies aber immer nod suchen hatte, und hatte dann lange Zeit mit großer Geschicklichkeit Aufgabe der Werkstatt- Delegirten." Außerdem findet eine Er- welche auf 150 000 geschätzt werden, und es bleibt deshalb nod Maaß- und Tagschneider, Militär- und Beamten- Lieferungs- theitigt waren, haben seit der letzten Konvention stattgefunden Herrenkonfektions- und Damenmäntel- Schneider, wovon 151 gewonnen wurden und 16 verloren gingen. Die Lokalkommission von Wilmersdorf giebt bekannt, Mäntelnäherinnen, Bügler, Stepper und Trikottaillen- Arbeite- 52 Aussperrungen wurden 84 gewonnen und 18 verloren
Zeit hindurch die eingehenden, Soldatenbriefe erbrochen, daraus Schneiderinnenversammlung Bericht erstatten. ersehen, ob und wo er Geld und Werthsachen in Packeten zu
Schmalztöpfen und dergleichen eingehenden Gelder beraubt.
schneider,
Die Agitationskommission
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5311 Mitglieder haben Lohnerhöhung erzielt. geldern ausgezahlt.
14 683 Dollar an Streikgeldern und 11 250 Dollar an Sterbe
Die laufenden Einnahmen betrugen
In Friedrichshagen und Burg legen, wie die Branden - 51 832,25 Dollar und die Ausgaben 43 728,56 Dollar, Bestand
daß das Restaurant Meyer, Inhaber Schulz, Berliner- und rinnen ist es, in dieser Bersammlung zur Stelle zu sein. Auguftastraßen- Ecke, seinen Saal zu Versammlungen hergiebt.
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Polizeibericht. Am 25. d. M. Nachmittags wurde vor dem Hause Stalizerstr. 74 der 7jährige Knabe Thorwald Rottgard von einem Poftwagen überfahren und an beiden Beinen bedeutend verlegt. Am 26. d3. Mts. Vormittags wurde ein Mädchen in burger 3tg." mittheilt, am 28. d. Mis. ca. 200 Handschuhder Wohnung seiner Mutter in der Langenstraße bewußtlos aufmacher die Arbeit nieder. Es ist ein Abwehrstreit, da den dem Sopha liegend aufgesunden und, da es sich anscheinend zu soll. Beide Fabriken gehören dem Amerikaner E. Hopp. DerArbeitern ein Abzug von 30 Pfg. pro Duhend gemacht werden vergiften versucht hatte, nach dem Krankenhause am Friedrichs- selbe würde, da er sämmtlichen Arbeitern und Arbeiterinnen abhain gebracht. Nachmittags trant ein 1/ 2jähriger Knabe in der Wohnung seines Vaters in der Schwedterstraße aus einer zuziehen gedenkt, an 900 Mark pro Woche als Entbehrungslohn offenstehenden Flasche eine giftige Flüssigkeit und verstarb bald einstreichen. Trotzdem giebt es noch Handschuhmacher genug, der Ueberführung der Potsdamer Eisenbahn in den Landwehrfanal, wurde jedoch noch lebend aus dem Wasser gezogen und bringen. nach der Wohnung ihrer Eltern gebracht. Als gegen Abend
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darauf. Zu derselben Zeit fiel die 10jährige Grete Megner an wollen, aber die Unternehmer werden sie schon zur Erkenntniß besuchte Versammlung ab, in welcher zunächst der Raffirer bi welche noch immer nichts von der Sozialdemokratie wiffen Berliner Reichstags- Wahlkreis hielt am 25. Auguft eine gut
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Abrechnung vom Maifest( Bockbrauerei) verlas. Danach beläuft Die Dresdener Steinbildhauer ersuchen die Rollegen sich die Einnahme auf 1525,50 M., die Ausgabe auf 877,88 der Rutscher Bernhard Schneider einen Rollwagen von dem Hofe anderer Städte, im Interesse der Aufrechterhaltung der bis und ist somit ein leberschuß von 648,12 M. erzielt worden des Grundstücks Neue Friedrichstr. 3 nach der Straße schieben herigen Arbeitsbedingungen vor Eintritt in ein Dresdener Ge Außerdem stehen noch 1193 Billets ans. Auf Antrag der Rev wollte, wurde er von der plöglich seitwärts schnellenden Deichsel schäft erst beim Stellennachweis der Steinbildhauer daselbst Er- foren wurde dem Kassirer Entlastung ertheilt. Hierauf hielt Ueberall Noth und Elend! Aus Plauen i. V. wird animirten Diskussion, in welcher auch denen des Referente Vortrag über:" National und International." An der febr I berichtet, daß der Weißwaaren Industrie ein neuer ungleiche Ansichten zum Ausdruck gelangten, nahmen girta ad
zu Boden gestoßen, so daß er eine bedeutende Verletzung am Hinterkopfe erlitt. Abends wurde ein Mann in seiner Wohnung in der Weißenburgerstraße erhängt vorgefunden.- Am 26. d. M. fanden sechs Brände statt.
fundigungen einzuziehen.