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Mahlose Berfeuerung der Lebensmittel! Brozent Dividenbe
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Buderraffinerte Braunschweig gibt biednial fogar
Es bleibt aber nicht bei der maßlosen Verteuerung des Die Regierung setzt sich mit einer geradezu ungeheuer- Buders, auch ta rmelabe und unit honig sollen gerade lichen Leichtfertigkeit über die Forderung der Arbeiter hin zu ungeheuerlich im Preise gesteigert werden. Die Marmelade teg, daß feine weitere Berteuerung der wird fünftig im Einzelhandel 8.24 Mart, der Stunfthonig, 8,70 Lebensbedürfnisse eintreten dürfe, bevor nicht Mart das Pfund fosten. Als Begründung für diese Berteuerung die Lohnfrage geregelt ist. Amtlich wird mitgeteilt, wird angegeben, daß durch die geringe Budererzeugung im Inbag mit fofortiger Wirfung neue Ablieferungslande auch Auslandsauder in Anspruch genommen werden muß. brämien für rotgetreide, Gerste und Karro ber gurüdgegangenen Budererzeugung lann man aber im toffeln eingeführt worden seien. Bur Begründung wird Schleichshandel jede beliebige Menge Buder laufen, wena man angeführt, daß das der zweckmäßigste und erfolgreichste nur das fünf bis fechsfache dafür anlegt, was man für ratioBeg zur Steigerung der Ablieferungen sei. Die Pro- nierten Zuder zu zahlen hat. buftionskosten feien außerordentlich gestiegen, ein Erz ber Geblmengen durch überfeeische Ware fomme nicht in Frage. Es dürfe fein Mittel unversucht bleiben, um den Brotgetreide und den Kartoffelbedarf aus der eigenen Ernte zu decken. Weiter heißt es:
Berfeuerung der Zeitungen.
Die Organisation der Verleger der bürgerlichen Zeitungen, der Vorstand des Vereins Deutscher Zeitungs- Wer leger und der Vorstand der Bereinigung Großstäb. tifcher Zeitungs- Verleger, erlassen burch die Bresse folgende Mitteilung an die Zeitungslefer:
Groß- Berlin.
Zum Streit der Gastwirte.
Ein frivoles Spiel treiben die streifenden Gastwirte, Die Tausende, die angewiesen sind, in Restaurationen ihr Effen einzunehmen, werden faltgestellt. Viele Kranke werden damit getröstet", in die Krankenhäuser zu geben und sich dort Essen geben zu lassen. Die Preise, die sonst über Ar beiterstreiks sich nicht genug entrüsten kann, fie sympathisiert So fezt sich die ungeheuerliche Preissteigerung bei mit den streitenden Gastwirten, weil sich ihr Vorstoß in allen lebensnotwendigen Produkten fort. Die Erzeuger und legter Linie gegen die Bwangswirtschaft wendet. Nun ist die Sändler machen riesige Gewinne, die Löhne der Ar- die Swangswirtschaft ohnehin schon start gelodert, was der beiter bagegen bleiben immer weiter binter den Aufwen- Arbeiterflaffe am härtesten füblbar wird. Solange die Lebensmittel knapp find, muß die Zwangswirtschaft aufrecht dungen für den Lebensunterhalt zurüd. Bei Brotgetreibe jebt die Prämie mit Erfüllung von erhalten bleiben, weil sonst die Breise noch mehr steigen und 70 Prozent des Mindestablieferungssolls ein und wird auf die nur der Besitzende sich das noch faufen fann, was er braucht. gefamte bereits erfolgte Lieferung nachgezahlt. Die neue Verordnung, gegen die sich der Gastwirtestreit Die Prämie beträgt bei Erfüllung von 70 Prozent des Abliefewendet, foll besweden, daß mehr Waren abgeliefert tungsfolls 2 Mart für den Beniner Getreide, bis 80 Prozent werden und nicht in den Schleichhandel gelangen. Mart, bis 90 Prozent 6 Mart, bis 95 Prozent 8 Mart, bis 100 Das war nur mit barten Strafen zu machen. Je mehr die Brogent 10 Mart, bis 105 Brozent 12 Mart, bis 110 Prozent Erzeuger von Lebensmitteln ihre Produfte in den regel 16 Mart. Die Kartoffelablieferungsprämie beginnt rechten Berkehr bringen müssen, desto besser kann die breite hon bei 50 Prozent des Ablieferungsjolle und ist dann geDie Herstellung der Beitungen bat sich während der letzten Masse beliefert werden. Wir haben an der heutigen Rege affelt von 10 zu 10 Prozent mit 2 Mart, 2,50 Mart, 8 Mart, Monate in einem Maße berteuert, wie es nie vorausgesehen lung viel auszufezen, aber gegen das Bestreben, der 8,50 Mart, 4 Mart für jeden mehr abgelieferten Bentner und werden konnte. Weitere große Breissteigerungen der Rohmateri- breiten Maffe der Bevölkerung mehr Lebensmittel zu er Mart für jeden über 100 Prozent abgelieferten Zentner. Die alien stehen, ebenso wie eine abermalige Erhöhung der Teue- schwinglichen Preisen zuzuführen, fann niemand etwas ein Zuschläge für die Lieferungen über 50 Brozent werden auch der Landwirten gezahlt, die bei Erlaß der Verordnung 50 Brogent rungszulagen bevor. Soll das Zeitungsgewerbe nicht zugrunde wenden. Im Gegenteil, es ist von der Arbeiterschaft schär bes Startoffelablieferungsfolls abgeliefert haben. Die Ueber gehen, und soll die Presse ilberhaupt noch ihren öffentlichen feres Vorgeben gegen das Schiebertum gefordert worden, nahme der Prämientosten auf das Reich oder die Pflichten nachkommen, so muß das gestörte Verhältnis zwischen Was hier die Gastwirte tun, richtet sich in letter Linie gegen Rommunen war unmöglich. Man hat sich beim Erlaß Ausgaben und Einnahmen der Zeitungen neuerdings ausge- die Arbeiterklaffe, läuft auf die Berschlechterung der Lage dieser Berordnung ben großen Bedenken, die gegen Preiserhöhunglichen werden. Nach eingehenden Beratungen find die Vorstände der Arbeiter binaus. Es ist bedauerlich, daß auch ange gen auf wichtige Lebensmittel sprechen, gewiß nicht verschaffen. der unterzeichneten Verlegervereinigungen zu der Ueberzeugung stellte sich hierzu mißbrauchen lassen. Die Mehr belastung muß jedoch getragen werben gekommen, daß eine durchgreifende und allgemeine Erhöhung ber beran berlinbert werden soll, baß gegen Ende des Wirtschafts- Bezugs- und Anzeigenpreise nicht zu umgehen ist, wenn die verjabres nur noch Auslandsware zu bedeutend höheren Breifen vor- teuerten Herstellungafoften wenigstens teilweise ausgeglichen anben ist, die für die breite Masse des Bolles unerträglich sein werden sollen. bürden.
Die Agrarier haben also alles erreicht, was fie forderten. Sie hielten mit den Lieferungen zurüid und bedrohten bie konsumierende Bevölkerung mit dem Hungertod. Als Brämie für dieses landesverräterische Verhalten werden hnen jest außerordentlich hohe Liebesgaben zugebilligt, die nicht nur für die fommende Ernte gelten, sondern auch idhvirfende Straft haben follen.
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Um Groß- Berlin.
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Die Gatten gegen die Hungrigen. In der leßten Charlottenburger Stabtberorba netenversammlung in diesem Jahpe, am Withod), fam es zu den stürmischsten Zusammenstößen, bie bie neue Stadterorda netenversammlung bisher erlebt hatte. Nachdem die bürgerliche Mehrheit, verstärkt durch einen Teil der rechtssozialistischen Fral tion, mehr als eine halbe Million Mar! für die Gine Der zur Beratung des Gefehentwurfs eingefehte Ausfchuß wohnerwehr und den Wachtzug bewilligt hatte, rief der Ane ber Breußischen Landesversammlung trat gestern früh zusammen. trag ber Unabhängigen Fraktion auf Gewährung einer Weih Noch mehrstündiger Aussprache vertagte er sich, um am 12. Januar nachtebeihilfe für Erwerbslose und Armen- Unterstützungsempa zusammenzutreten und dann täglich Sitzungen abzuhalten. Die fänger so beftigen Widerstand der Bürgerlichen hervor, daß es gu Stellung der Mitglieder des Ausschusses zu dem Groß- Berliner Sen schärfsten Auseinandersehungen zwischen den beiden Seiten Broblem ist auch in den Parteien verschieden. Während tie urb au gei veiliger Unterbrednung der Beratungen tam Mitglieder der rechtssozialistischen Bartei und die Unabhängigen den Antrag auf Bewährung einer einmaligen Weihnachtsbeihilfe Die Kosten für die neuen Liebesgaben an die Agrarier geschlossen auf dem Boden der Einheitsgemeinde stehen, sind die an die Erwerbslosen in Höhe der laufenden Unterstübung, den der follen die Konsumenten tragen, alle Preiserhöhungen sollen Deutschnationalen und Deutsche Boltspartei für die Gesamt- Genosse Weiblich wirkungsvoll begründete, wurden bont auf die Berbraucher abgewälzt werden. Das gemeinde. Die Demokraten find geteilter Auffassung, während Magiftrat materielle Bebenten geltend gemacht. Schroff ablehnend Betreibe und das Brot werden eine Berdoppelung ihrer von den Bentrumsmitgliedern noch nicht vorher gefagt werden verhielt sich die bürgerliche Frattion, ebenso die demokratische, Breise erfahren. Die Verteuerung der Kartoffeln wird in fann, nach welcher Stichtung bin sie sich endgültig entscheiden deren Sprecher es an jedem Berständnis für die Notlage der Ge demselben Maße fortschreiten. Liebesgaben also für die werben Bunächst foll die Regierung noch einiges Material bewerbslofen fehlen ließen. Die Rednerin ber Bürgerlichen, Fr Grarier, die Sungerpeitische für die Arbeiter! Das berech schaffen, soweit das möglich ist. Die Wünsche einiger Mitglieder b. Gierte, borstieg fich fogar zu der unerhörten Behauptung der rechten Seite waren derartig, daß man sich des Gedankens daß ein großer Teil der Arbeitslosenunterstüßung bertrunten Nate Berlangen, daß die Löhne erhöht werden müßten, um nicht veren tonnte, als würde eine Verschleppung beabsichtigt werde. Sie erhielt aber für diese schamlose Berbächtigung auf einen Ausgleich für die maßlos gesteigerten Lebensmittel- Denn was soll der Masschuß mit der Borlegung einer Uebersicht der Stelle eine so wirksame abftrafung, baß sie ihre Ausführungen e.reichen, ist ganz unberücksichtigt geblieben. Aber über die Schulden der Gemeinden anfangen? Einmal werden nur bruchstückweise zu beenden vermochte. Nachdem noch Genosse hidh mar Getreide und Kartoffeln, auch die anderen De- die gablen gar nicht mehr ftinrmen, wenn sie zur Vorlage ge- Hertz und Frau 8uder( Rechtssoz.) die Haltung ber Bürgered bensmittel werden ungeheuerlich verteuert. langen, bann aber wisse jeber, daß die Gemeinden durch bem lichen und der Demokraten gegeißelt hatten, wurde in nament Bom 1. Jan. ab wird das Pfund 8uder im Kleinhandel rieg in Schulden stecken und daß bei Verschleppung tes Gefehlicher Abstimmung der Antrag Buder, su beffen Gunsten der Ard entwurfes die Finanztalamitäten nur noch schlimmer würden. trag der Unabhängigen Fraktion zurüdgezogen war, mit 87 1.80 Mart fosten. Für die nächste Kampagne fordern die Buder- ang bon den Antragstellern burch, daß fie bie weitlichen gegen 83 Stimmen abgelehnt. Rebbafte Bfuirufe im fabriken 150 Mark für den Ben! ner Rohzuder, wenn die Buder- Bononte bewahren müßgton, Verpflichtungen der übrigen Gemein Saal und auf der Tribüne begleiteten dieses Ergebnis. Ein Tell angswirtschaft nicht aufgehoben wird. Das Pfund Buder ben mit zu übernehmen. Sehr beflagt wurde von allen Seiten, ber Enibünenbefucher berließ bemonftratib bie Tribüne. Nodi bürde bei Bewilligung dieses Preises fast bas gehnfache deſſen daß eine hibe Gemeinden einer Bankrottpolitit direkt auftreben, lebhaftere Auseinanderkebungen seigte die Beratung des Antrages über die Weihnachtsbeihilfe der Armenempfän loften, was vor dem Kriege dafür bezahlt wurde. Die Preis- in der Meinung, tag Groß- Berlin doch alles bezahle. Es hatten| forderungen werden mit den gewaltig gestiegenen Produktions. Gemeinden auf dem Gebiete der Besoldung Schaffung neuer get. Auch hier war es Frl. b. Gierle, die es wagte, die Abloten Beschlüffteit( 1) berwies. Der Bagel von Zwischenrufen, der ihr provos uch bei den bisherigen Breisen haben die Buderindustriellen gefaßt, und faßten täglich neue auf allgemeine Stoften, dem fatorisches Berhalten begleitete, ließ in den Demokraten boch Riefengewinne erzielen können. Go batte bie 8u derraffi- müsse ein Miegel vorgeschoben werden wurden verschiebene langfam bie Grtenninis aufbämmern, baß diefe Baltung, die in Borschläge gemacht, die sich aber noch nicht au jejten Formen verfo fchroffem Gegenjah zu ihrem Bewilligungseifer für die Eins erie Salle im abgelaufenen Betriebsjahre einen Ueberschuß dichteten. Von unserm Bertreter, Genossen Leid, wurde gesagt, wohnerwehr und für die.notleibenden" Stadträte und Bürgera bon 8,45 Millionen Mart; davon erhalten die Aktionäre 20 Pro- bag eventuell ter Groß- Berliner Verband es sich vorbehalten meister stand, ihnen äußerst unangenehm werden könnte. Die Bent Dividende in bar, außerdem werden ihnen 3 Milk müsse, Beschlüsse der Gemeinden, die nach dem 1. Oftober 1919 scharfen Anklagen, die Genoffe&& wenstein ihnen ins Geficht ohen Mart neuer Aktien überreicht, mit denen das Rapital aur gefaßt seien über Besoldungen, neue Stellen, Beförderungen, schleuderte, erzeugten denn auch einen von ihnen gestellten BerBerschleierung der Riesengewinne verwässert werden soll. Die nur bann für Groß- Berlin rechtswirksam und verbindlich feien, faguette, era wenn die fünftigen städtischen Behörden eine Nachprüfung bor. Rach Wiederbeginn ber Sigung beantragten fie Bereitstellung eigenen Verkündern nicht fehlt Die Dämmerung, in die ber genommen und ihre Bustimmung erteilt hätten Gestreift wurde von 80 000 Mark für die Empfänger bon Armenunterstübung, Gemeindevertretung auf aber Mensch versan! und die erlösende Dämmerung einer Bukunft. Anlauf des Stahlwerts Weder Die Regierung wird die An- Fraktionen auf Bewilligung von insgesamt 250 000 Mart und Un sich selber schafft, webt in diesem Buch der Dichtungen, regungen zunächst erwägen. Gegen den Erlaß eines Sperrteritütung der Erwerbolofen mit derselben Mehrheit wie vorber fein reines und fines Antlitz haben kann, sondern, wie der gesezes wurden erhebliche Bedenken geltend gemacht. derausgeber selber fagt, dhaotisch ist wie die Beit, aus deren ger
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tiffenem blutigen Boden fie erwuchs. Nicht fáufelnde Seele, nicht
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Die Kosten für den Wiederaufbau der verwülsteten fransB. Reim umfängt uns hier, alles ist Stura und Schrei, fchen Gebiete werben nach einer Bariser Meldung 130 Rrampf und Leid. Nein, diese Jugend ist nicht glüdfich, fie tt den Francs betragen.
durch die Hölle unfeliger Erdenjahre gegangen, die Vision bes Brauena liegt über ihr. In thren Gedichten fönnt ihr fie er fennen. In biefer Sammlung von über 800 Seiten sind mit Beiträgen, Selbstbiographien und Porträts außer den genannten befonders noch Däubler, Ehrenstein, Goll, Seynide, Schüler, Schidele, Stramm, Trak, Wolfenstein vertreten. Erster Gewerkschaftstag der Film- und Kinoangehörigen
Baster
( im
oben
Menschlicher Kämpfer" ein Band ausgewählter Gedichte Berlag S. Fischer, Bevlin) jüngst erschienen, der in diesem
Gewerkschaftliches.
Bweiter Verhandlungstag.
ab. Die Arbeiter und Angestellten werden sich dieses Verhalten der Bürgerlichen , über das bezeichnenderweise das Charlotten burger Lokalblatt mit fast bölligem Stillfchweigen i11ibinweggeht, wohl merken und lernen, bag bei diesen Herren trob ihrer schönen Steben der alte unfogiale Geift in unterminberber Lebendigkeit for: lebt. Während ihre Steden zwei Tage vorher bet der Beratung der Vorlage über die Grhöhung der Magistrats gehälter- ben Stadträten wurde das Gehalt faft verdoppelt, dent bon Oberbürgermeister ein Gehalt von 42 400 art bewilligt fozialen Gründen trieften, zeigten sie jest ihre wahre kapitalistische Gesinnung. Auch bei der Bewilligung der Roften für die Ginwohnerwehr, bei der Genosse Bro heftige Angriffe gegen fie richtete, hatten sie weder finanzielle noch sonstige Bedenken. Hier handelte es sich ja auch um den Schuh thres Eigentums und ihrer Sicherheit, bei den inträgen der Unabhängigen aber nur um Arne und Erwerbslose.
Bufammenhang gleichfalls hervorgehoben zu werben verbient. Sie Antrag, der den Anschluß der Gewerkschaft an den Graphischen leufaen und fingen von Dunkel, Freundschaft und Erhebung Bruno
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neuen Gedichteband erscheinen lassen: Gin goldener wolle und müsse für sich" bleiben. Nach Erledigung der Anträge belt Wauer ein längeres Meferat, in dem er u. a. sagte: Das Betriebsrätegeseb und thrisches Ichgefühl die stillen Bfate und vergangenen würde, ob gut oder schlecht, tie Kontrolle ber Arbeiter über die Bege, nichts Unerhörtes stört und frieblich tönt die Beier; aber Produktion einschalten. Sache der Arbeiter fei es, das zum Stehen, zwangen die Postillone mit vorgehaltenem Nevolver auch diese poetische Seele ist ihrer Zeit nicht fremb und ist burcheses au berbessern. brungen von der kriegerischen Not, dem Elend der Armen und ber tebolutionären Liebe.
Bu Beginn des aveiten Berhandlungstages wurden ble ein. gegangenen Anträge durchberaten. Bemerkenswert ist, daß ein Ein Raubüberfall auf einen Boftwagen fibe Donnerstag abgelehnt wurde, nachdem Block" forderte, einstimmig Schönlant, den man in den genannten Samm- auer sich gegen den Anschluß, wandte, weil man sich da abend in der Wuhlheide auf der Köpenicker Chaussee nahe bel lungen nicht findet, bot im Verlage von Baul Cassirer, Berlin , durch einen Blod an das Bein binden würbe Man Oberschönereide verübt. Der von zwei Postillonen geführte Post wagen, in dem sich u. a. auch zwei Wertpotete und ein Wertbrief Ring, ein dunkler Ring." Hier wandelt noch Bärtlich-| mit Gesamtwerten von über 42 000 9. befanden, befand sich auf dem Wege von Oberschöneweide nach Mummelsburg. Surg hinter Oberschöneweide tauchten zwei Gestalten auf, brachten die Bierbe zum Absteigen, feffelten dann ben einen und ließen von dem andern die Wagentür öffnen. Nachdem dann die beiden Mäuber fich der Wertsendungen bemächtigt hatten, feffelten sie auch den zweiten Postillon und verschwanden mit ihrem Maub in der Dunkelheit. Als später andere Personen bazu tamen und bie Bostillone von ihren Heffeln befreiten, war von den Näubern feine Spur mehr zu entbeden.
Nach einem weiteren Referate des Ehndifus des Verbandes Dr. Goldbaum über 8ensurfragen, wurde einstimmig Cine gefchichtliche Auswahl deutscher Revolutions folgende Resolution angenommen: lart!" von Luther , Hutten, über Goethe, Echi ler, Klopfiod, BürDer Gewerkschaftstag des Zentralverbandes der im ger, Uhland, Heine, Herwegh , Freiligrath bis Dehmel, Hafenleger, und Ainoangehörigen Deutschlands verlangt von dem Reichs. filmaenfurgese Ausschaltung ber Bolizei und ihrer Beamten, Barthel usw. hat Julius Bab im Berlag Eduard. Strache, WienLeipzig, mit Einführung und Anmerkungen herausgegeben. Vieles alfo Streichung des§ 4 des Entwurfs des Reichsminifteriums Innern; Aufnahme der Bestimmung, daß die durch die darin gut bekannt und wenig revolutionär, aber es bleibt eine bandliche und übersichtliche Enthologie deutscher Freiheitsdichtung Prüfungsstelle zugelassenen Films weder polizeifider noch taatsrechtlicher noch der richterlichen Beschlagnahme unter egen; Unwiderruflichkeit der Entscheidungen der Brüfums stellen, alfo Etreichung des§ 5 des Entwurfs, stärkere Beteiligung ber ebiter der Filmindustrie in der Besetzung der Prüfungsstellen und der Oberprüfungsstelle."
mit lite ar historischem Einschlag.
E. B.
11, 1hr, in der Tribüne" aus eigenen Dichtungen. Elfe Loster- Schiller lieft am nächsten Sonntag, bormittags| Riffeabend zugunsten der hungernden Kinder Wiens. Ludwig Hardt gibt heute abend 7½ lbi im Meisterjaal einen|
Weihnachtsfeier für die religionstofen Minder der Schule bu Südostens findet am Sonnabend, den 20. Desember, abends 7 1hr, in der Echulaula Glogauer Straße ftatt.
Die städtischen Gänse, die der Magistrat beschafft hat, follert nicht vor Weihnachten zur Ausgabe gelangen, sondern erit ku Januar. Der Magistrat hält sich zu dieser Maßnahme baburd bevaniaht, daß jebt der Berliner Markt mit Gänsen überfüllt ift, während später wieder Knappheit an solchen herrschen dürfte und somit die spätere Buführung der Gänse in den Verkehr int Intereffe einer gleichmäßigeren Berteilung notwendig erscheint. feine werden noch öffentlich bekannt gemacót.- Diretton. Reben der Opereite soll das moderne foziale Droma deren Vorführer und Angestellte in dem Ben. Diese Mitteilung wird- bielen in der Bevölkerung eine sehr schwere
legt werden
Zum Schlusse des Berbandstages wurde durch eine ein stimmig angenommene Resolution an die gesamte Arbeiterschaft
tralverband organisiert( inb
Enttäuschuna bereiten, bie geheitt hatten, jekt eine Gans