Triumph der Militärjuftiz.
.
Test Heraus. Wenn die Urteilsbegründung meint, daß die Beweisaufnahme nichts dafür ergeben habe, daß den Ange flagten Hiller am Tode Helmshafes irgendeine Schuld treffe, so schiebt sie ohne Grund die ganz genauen und bestimmiten gegenteiligen Aussagen der Zeugen Berliner und Bruge fab weiter, wie Hiller auf dem Vormarsch einen Mann Kaiser vollkommen beiseite. Beide haben, wie auch der An geschlagen hatte. Er war weiter mit Thomas auf Feldwache, habe sich frant gemeldet, jei aber nicht dem Arzt borgeführt lagevertreter betonte, mit absoluter Bestimmtheit unter worden. Er, der Beuge, habe Thomas angeraten, jich nochmals ihrem Eid bekundet, daß Helmhafe von Hiller mishandelt frant zu melden. Es war im übrigen faum ein Soldat vor- worden sei. Gleichgültig, ob dadurch der Tod Helmhakes banden, der sich nicht die Hojen vollgemacht hatte. beranlaßt oder nur beschleunigt, worden ist, die subjek Ein Beisiger( Striegsgerichtsrat) fragt, warum der Zeuge tive Schuld Hillers ist nicht aus der Welt zu schaffen. Sie erst jetzt diese Aussagen uache und nicht damals sich beschwert bleibt auch dann bestehen, wenn der Befehl zur Arrestvoll habe. Beuge: Dann wäre es mir genau so ergangen wie streckung durch den Major gegeben worden ist. Denn dieser Befehl ist durch Hiller auf das grausamste bere Beisiger: Wieso? fchärft worden.
Helmbate.
Bor dem Stommandanturgericht( Nebenstelle) fand gestern ble Berbandiung gegen den Oberleutnant d. dies., Regierungs Assessor a. D. Hans Siller statt, der nach der Anklage hin reichend verdächtig erschien, Untergebene schwer mij handelt zu haben, so daß bei einigen Soldaten der Tod ein trat. Der fall Helmbate erregte in der Preise vor einiger Zeit berechtigtes Aufichen; immer wieder drängten wir darauf, daß bas eingeleitete Verfahren beschleunigt werden foll und endlich follten gestern die Verbrechen des Assessors Hiller, naaydan bereits im Wai dieses Jahres die Auflage von dem Later des berstorbenen Kriegsfreiwilligen Helmbate eingereicht worden bar, ihre Sühne finden. 8euge: Jawohl, man hätte mich auf Feldwache Das Chamkteristischste an der Urtaitsbegründung ist Wie bei dem Mörder Marloh , auch hier eine Art divisionspatriotisches Theater. Den Borsig führte Striegsgerichtsrat geschickt und unter Umständen erfrieren laffen. aber die Tatsache, daß Siller, der für die schwere mishand Schulz, die antiage verirat Striegsgerichtsrat Weber, der der Beuge führt weiter aus, daß er bei der Vernehmung nicht ng Helmbales straffrei ausgeht, wegen der viel midt einmal wußte, ob er an den Angeblagten dirette Fragen alles hätte jagen können, denn Kriegsgerichtsrat Weber( Antidytea darf. Veisiger waren aa, ein Striegsgerichtsrat, der lagevertreter) habe gesagt: Jassen fie fich furs, ich leichteren eines Unteroffiziers bestraft wird. Die Ursache Dafür gibt die Urteilsbegründung selbst an. Der Angemir Fragen zur Gutlastung des Angeklagten an die Beugen babe nicht biel Beit!" Der Zeuge Vollberg fah, wie Helmbale angebunden Flegte bat nämlich in diesem Falle die Autorität der richtete und offensichtlich Partei für Hiller nahin. Vor diesen wurde. Er hätte gebettelt, daß er nicht zu feit gebunden würde. Unteroffiziere schover geschädigt". Dieses Berbredyon" Theater rollte sich nun ein Film ab, wie wir es gewöhnt sind, E3 geschah trotzdem, und das bei sehr starter Näite. Helmbale auß geahndet werden, der Tod eines einfachen Soldaton benn verbrecherische Offiziere auf der Anklagebant sien. Der Angeklagte Hiller, der Typ des nur zu gut bekannten chimpfte beswegen. Der herbeigeholte Siller habe ihn dann be- bleibt ungefühnt. haupt nicht verjeten Tonnte, hatte sich zur Feier des Tages mit wurde, daß es wohl der Major gewesen sein fönne, gab der Beuge deren Aufrechterhaltung Herr Nosfe mit aller Straffb ge Reserveoffiziers , der sich in das Gefühlsleben semer Leute über schimpit:„ Du Aas, du Capein!" Als dem Beugen vorgehallen
bem E. N. 1. Sel. geschmüdt. Es wird ihm zur Last gelegt, daß er den Füsibier Helihate, als er bei furchbarer Stälte in den Karpathen an einen Baum gebunden war, geohrfeigt hat. Als der schwertrante Helm hate aus einem Eidloch, in dem er als un. tersuchungsgefangener untergebracht war, von zwei Strantenträgern zur Latrine geführt wurde, hat Hiller diesen halbioten Menschen in das Gesäß getreten mit den Worten:„ Das Wistvich beritellt sich ja nur, tretet ihm doch in den A-- ist denn das Aas noch nicht trepiert!" Weiter wird iller angeflagt, daß er den Freiwilligen Thomas bei großer Kälte nadt ausziehen ließ. Der Freiwillige verstarb nach einigen Etunden. Aehnlich verhielt es sich mit einem Studenten Müller, der Inicjällig den Angeklagten bat, als Posten abgelöst zu werden, da er trant sei. Der Angelagte lehnte die Bitte in brutaler Weise ab. Wüller wurde einige Stunden später tot in der Latrine gefunden. Ueber Weißhandlungen seiner Untergebenen mit Reitpeitsche, Seitengewehr, Gewehrkolben und Gebirgsstod liegen mehrere Aus. Jagen bot.
Ueber den Fall Helmhake sagte der Angeklagte aus, daß elm hate wegen Unterschlagung von Käse zwei Stunden an einen Baum gebunden wurde. Ein zweites Mal wurde. an einen Baum gebunden, weil er angeblich frankheitshalber nicht zum Gewehrreinigen erschienen war. Während Verbüßung dieser Strafe habe er gelärmt und geschrien und der Bataillonskommandeur habe thm dies verboten. Er habe den Major beschimpft und dieser habe die eitseyung Heluchabes angeordnet und einen Tar beridt berlangt. H. sei dann in ein Erdloch gebracht worden, bor das ein Bosten gestellt wurde. Dainals jeien taum mehr als 20 Grad Stälte gewesen und zwei Stunden Aibinden an einen Baum hätte laum gesundheitsschädlich wirken können. Die Aeußerung gegen Helmchate und seine Weißhandlung bestreitet der Angeklagle.
Ueber dan Fall Thomas fazt Hiller aus, daß der Zugführer den Viann zu ihm gebracht habe, weil er zu sehr tant. Die Weine feien bereitert gewesen und der Kot von einigen Lagen befand sich m den Hosen des Mannes. Als abschredendes Beispiel sei der Mann den anderen Leuten in der Stompagnie Nur die Hosen seien dem Wann ausgezogen gezeigt worden. worden.
Auf den Studenten Müller entsinnt sich der Angelagte nicht, Er glaubt, daß ein Student in seinem Unterstand berstarb. An Mizhandlungen feiner Untergebenen will sich der getlagte nicht erinnern.
geklagte Helmhafe getreten hat. Weiter habe Hiller feinen Burschen Büschel mit dem Gewehr über die Schuller geschlagen, daß der Stolben abbrach. Büschel habe es ihm erzählt und seine blaue Schulter gezeigt. Püschel wollte sich nicht tranf melden aus Angst bor Unannehmlichkeiten.
Der Beuge Radle berichtet über die Mihhandlung ernes Soldaten durch Hiller, weil er Brot von Einwohnern eines Dorses genommen habe. Ein Unteroffizier Selle wurde ebenfalls von Dent Angeklagten geobricigt, gen Abgabe einer unrichtigen Weldung. Frankmelden war so gut wie ausgeschlossen. Biller habe gesagt, in seiner Kompagnie gäbe es teine krante, sondern nur Tote und Verwundete! Gefr. Schneider gibt an, daß er von Siller mit der Reitpeitsche geschlagen worden sei, weil er geladt habe. Sebastian Raiser, in Frankfurt a. M. vernommen, fagt aus: Er war in ein Erdloch mit Posten davor gestedt worden. As Helmrbate in das Roch hineingekommen sei, sei Doppelposten ausgestellt worden. In dem Erdloch stand das Wasser. Weder Beuge noch Helmbate hätten etwas zu essen bekommen. Beuge schlich sich aus dem Loche und besorgte sich Essen und Dieser habe nichts mehr essen brachte auch Helmhafe etwas. lönnen. Helmhafe jammerte und stöhnte und hatte Angst vor dem Angeklagter, der ihm das Erschießen angedroht hatte. Der Beuge hat die Aeußerungen des Angeklagten gehört und gesehen, daß er noch Helmbate trat. Wis Helmbate sich nicht mehr rührte, wurde dies von deni Beugen einem Unteroffizier gemeldet. Der Zeuge fah treiber die Mißhandlung eines Unteroffiziers. Außerdem habe der Angeklagte einen Soldaten festbinden lassen, troydem Feuer auf der Stellung lag
Der
Das ist die Fracht der Militäriustis, für fämpft hat und wohl auch weiter fämpfen wird, unterstübt ben seinen Freunden
Der Sechstundentag im Bergbau.
In einer Konferenz über die Frage der Sedsstimdenschicht die vom Vorstand des alten Bergarbeiterverbandes mit den 3 edenbetriebsräten des Ruhrbezirts abgehalten wurde, wurde betont, daß der gegenwärtige Zeitpunkt wegen der außergewöhnlich großen Stolennot und der durch sie dedingten Betriebseinstellungen für die Schichtbettürzung außerordentlich ungünstig fei. wenngleich die baldige Einführung der Eechsstundenschidyt sehr erwünscht wäre. Es wurde mit 69 gegen 10 Stimmen folgende Entschließung angenommen:
" Die Konferenz der Vertreter der Zechenbetriebsräte dell Nuhrgebiets anerkennt den einstimmig gefaßten Beschluß der Bielefelder Generalversammlung des Bergarbeiterverban im Juni 1919, wonach die Bertürzung der Üntertagssdicht im Bergbau auf jeds Stunden durch internationale Vere einbarungen herbeigeführt werden muß, und fordert die Vertreter der ausländischen Bergarbeiter dringend auf, fq schnell wie möglich mit den deutschen Bergarbeitern zusammen zufommen, um über die Verwirklichung der Sechsstunden schicht Beschluß zu fassen."
Ferner wurde beschlossen, bei den bevorstehenden neuer Tarifberhandlungen mit Rücksicht auf die starke Ber teuerung der Lebensmittel eine erhebliche Verbesses rung des Bergarbeitereintommens zu fordern A
Bergmannswohnftäten.
Reinhold Miller sagt schriftlich aus, daß er, weil er sich beim Essenholen beriret hatte, bon Hiller mit Erschießen Er sei dann auf Befehl des Angebedroht worden wäre. flagten an einem Pfahl auf der Brustwehr festgebunden worden, Das Reichskabinett hat in seiner Sigung vom 22. Dezember trotzdem der Feind nur 100 Vieter entfernt lag. Lichterfelde ergänzt seine Aussagen dahin, daß Ge- beschlossen, zum Bau von Bergarbeiterwohnstätten besondere freiter Kühn gesagt habe, als Helmbafe tot war, der Angeklagte Mittel zur Verfügung zu stellen, die aus einer Abgabe von der hätte verlangt, daß gesagt werde, Helmbate hätte zu effen be- geförderten Stohle aufgebracht werden sollen. Voraussetzung für kommen. Die Leute wären damit nicht einverstanden gewesen. die Unterstützung aus öffentlichen Mitteln ist die Trennung von Auf weitere Beugenausjayan wurde durch Gerichtsbeschluß Arbeits- und Wohnverhältnis. Soweit daher die Wohnungen nicht von vornherein durch gemeinnügige Bauvereinigungen er alsdann verzichtet. In seinem Plaidoyer läßt der Auflagevertreter die Schuld richtet werden, müssen sie nach Fertigstellung solchen Genossens Im weiteren Verlaufe der Vernehmung stellte der Auflage. frage nach§ 123( Störperverlegung mit Tod im Gefolge) fallen. ichaften oder Gesellschaften zum Eigentum übertragen werden. bertreter ausführlich seit, daß der Anzellagie wesentlich von den Anders siehe es mit den Mihhandlungen. Der Angeklagte hätte Die Verteilung der Mittel soll unter Beteiligung von Veriretern früber gemachten Angaben abweicht. Oberst Graf von der Schudafür sorgen müssen, daß Selmihale regelmäßig zu effen bekommen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber umgehend erfolgen, jo bas lenburg stellt dem Angellagten ein gutes Zeugnis aus. Ebenso hätte. Der Fußiritt sei nachgewiesen. Im Falle Thomas sei mit dem Bau der Wohnungen begonnen werden tann, sobald ea ber Adjutant vou Sammnis Bon Wißhandlungen Unter. teine Mihhandlung nachweisbar. Weiter sei festgestellt, daß zwei die Jahreszeit zuläßt. Sobald die näheren Bestimmungen vor weitere Leute geschlagen worden seien. Nach teilweise recht eigen liegen, werden wir auf die Angelegenheit zurüdkommen. gebe: er ist ihnen nichts befannt. Assistenzarzi Dr. Müller bezeichnet den Angeklagten als artigen Ausführungen beantragt der Antlagevertreter eine Ges mervösen und leicht reizbaren Menschen. Er leide an Dämmer, faristaje bonbonen Dienernen Kapitalserhöhung bei der Ludw. Löwe 2.-G. zuständen. Ihm st nicht bekannt, daß bestrafte Soldaten vor jei tein Anlaß vorhanden. Von Dienstentlassung soll Berbüßung der Etrase, trotz Vorschrift, ihm vorgeführt worden Abstand genommen werden. find. Im allgemeinen wurde sehr viel bestraft. Die hygienischen Berhältnisse waren sehr mangelhaft.
Etabsarzt Now ad bestätigte im wesentlichen die Aussagen bes Dr. Müller. Er haben damals Ruhr und Typhus grassiert. Eſſen war schlecht, die Beute hausten in naffen Löchern, des wegen war der Gesundheitszustand der Leute sehr schlecht. Die Leichen wurden nicht völlig geöffnet.
In der außerordentlichen Generalversammlung der Ludwig Der Rechtsanwalt Hirschfeld, der mit dem Rechtsanwalt Löwe u. Co. A.-G. wurde eine Erhöhung des Grundfapitals unt Menart die Verteidigung des Angeklagten übernommen hatte, 5 Millionen auf 15 Millionen Wart beschlossen. Die jungen führte aus, daß er ein großer Berehrer und Gönner Aktien werden zum Nurse von 135 Prozent im Verhältnis von der Kriegsgerichte jei, wegen der bei diesen Gerichten zwei alten zu einer neuen Aitie ausgegeben. Da der Kurs der herrschenden Objektivität( 1) die vorbildlich für die andern Ge. Attien gegenwärtig 278 ist, so maden die gegenwärtigen Aktionäre richte sein müßte. Die Schreier der Straße riefen nach Ge bei der Erhöhung des Attieitapitals ein recht gutes Geschäft rechtigkeit und ihr solle auch Genüge gesehen, aber nicht zu leber die Aussichten des Unternehmens wurde mitgeteilt, Der Kompagnie - Feldwebel des Angeklagten, Tempel, ungunsten des Angeklagten und nicht im Interesse der Leute, daß das verflossene Jahr für die Fabrikation nicht sehr günstig fagt aus, daß der Angeklagte jorgjam bejtrebt war, die Digi- die den Stampf gegen den verhaßten Militarismus in das Gegewesen sei. Trotzdem weide die Gesellschaft in der Lage sein, richtszimmer tragen wollten. Auf Grund gehässiger Anfein eine, wenn auch gegen das Vorjahr verringer'e Dividende( i. V Leutnant der Res. Müller hat gesehen, das Hiller dungen dürfe die Existenz Sillers nicht vernichtet werden. Die 20 Prozent) in Vorschlag zu bringen. In den letzten Monaten einen Boten geschlagen hat. Thomas fei den Leuten meisten Mißhandlungen seien nicht nachzuweisen und die Aus- habe sich der Eingang an Aufträgen wesentlich gebessert, so daß Möglichkeit, daß sich dieser für das nächste Geschäftsjahr, wenn keine unvorher als warnendes Beispiel gezeigt worden. Auf das franke Aussagen Berlins enthielten die fehen und den glaſizen Wid des Einjährigen Müller, hatte Beuge irre. Das Gericht verkündete nach einstündiger Beratung, daß sich gesehenen störenden Ereignisse eintreten sollten, mit einer Wesjerung zu rechnen fei. ber Zeuge den Angellagten aufmerfjam gemadt. Leutnant der Nes. Schlangert fagte aus, daß die lediglich Mißhandlungen zweier Untergebener nadveisen ließen. eute fast alle frant und verkommen gewesen Der Angeflagte, wird deshalb zu einer Gesamtstrafe von feien. Verschiedene waren früh gesund, aßen dann nichts mehr, 7 Wochen Festungshaft wurden apathisch und starben nach einigen Stunden. Hiller
plin aufrecht zu erhalten.
bat buchstäblich von den Leuten verlangt, was von oben be- verurteilt. Innerhalb 8 Tagen lann der Angeklagte Berufung fohlen worden war, das war für die Leute jedoch entschieden einlegen. u biel. Der Ungetlagte war in vielen Sachen nicht zurechnungs.
fähig.
Leutnant der Ref. Reinholz legt einen Brief des AngeHagten vor, in dem dieser schrieb, daß er lauter frumme und unausgebildete Leute habe. Er tam sich vor, wie ber Vorsteher eines Invalidenhauses. Der Beuge Berliner belasset in feinen Aussagen ben Angeklagten schiver. Er hat gesehen, daß Hiller den ange bundenen elm hate ins Gesicht geschlagen hat. Der Arrest
36 Mart für einen Mantel 15 Mart für ein Paar Stiefel.
-
Boller Freude werden unsere Leser fragen, wo man denn Heute solche Schäße für so billiges Geld erhalten kann. Nun, diese Der Ausgang dieses Prozesses überrascht uns nicht. Berechnung hat das Bekleidungsamt des Gardekorps Wir, die wir den Geist und die Methoden des deutschen aufgestellt, doch leider gibt es nicht etwa für jene Summe die be Militarismus tennen, haben uns feinen Augenblick dem treffenden Kleidungsstücke her. Umgekehrt wird ein Schuh drau& Wahn hingegeben, daß von einem Militärgericht Seimgekehrten deutschen Kriegsgefangenen, die bei dem betreffen. eine Sühne dieses Verbrechens zu erwarten sei. Denn die den Bekleidungsamt ihre Entlassungskleidung holen Tat des Oberleutnants Hiller ist feine vereinzelte Aus- wollen, werden zur Auswahl eine ganz geringe Anzahl elender schreitung eines besonders mordlüfternen Offiziers, sondern Stiefel vorgelegt. Wer die nicht nehmen will, oder wem sie, was loch, und wegen Feuchtigkeit von einer Gruppe Soldaten auf das Ergebnis der unumschränkten Befehlsgavalt, die der meist der Fall ist, nicht passen, erhält dafür 15 Mart. Mäntel gegeben worden. Es lagen tajchmutzte Wäjde, alte mit Rot Borgefekte über die Untergebenen ausüben fonnte. Sie ge find überhaupt nicht da, sondern den Betreffenden wird gesagt, er gefüllte Büchsen in diesem, weiter war er von Mannstattete, unterstützt von einem nur auf dem Papier stehen- muß entweber 36 Mart annehmen oder unbestimmte Zeit aften zur Entleerung benutt worden. Der Zeuge den Bescheverberecht, daß die Offiziere die frassesten Aus- warten, bis neue Mäntel angekommen sind. Eine trostreiche Ante barb tot war, orbem ear ichrie und winmerte, hat er trop chreitur aen ihrer ohnedies fast unbegrenzten Befugniffe, wort für die jebigen Wintertage. Wenn die militärischen Eteller stand Posten diesem Erdloch und gibt an, daß Helmhake nicht fähig sind, genügende Entlassungsbekleidung für die heim zu sehr des Befehls, daß Helmbate nichts zu effen und trinken bekommen ausüben konnten. Wenn es noch irgend eines Beweises für diese Tatfache Belehrten Striegsgefangenen heranzuschaffen, so haben sie zum sollte, diesem einen Schneeball an die Lippen gedridt. war bedurfate hätte so hat ihn dieser Prozeß erbracht. Schon im mindesten die Pflicht, den Leuten solche Summen auszuzahlen, uns Posten vom Gruppenführer überbradt worden. Andern Frieden haben die Soldatenmishandlungen stets eine außer- für die sie die entsprechenden Kleidungsstücke sich heute auch anlegs dem Unter ordentlich milde Beurteilung durch ihre über solche Verhaffen können. Für 15 m. fann man heute fein Baar Stiefel, geschleift und der Angeklagte rief: Das Mistvieh achen urteilenden Standesgenossen in den Militärgerichten sondern höchstens fünf oder sechs Schuhbänder laufen. berstellt sich ja nut; ist er denn noch nicht erfahren. Nirgends hat sich die Solidarität der herrschenden| diesen Worten trat Hiller dem Schwertranten ins Gesäß. Der Stlassen so gut bewährt, wie in diesen Fällen, in denen es trepiert, tretet ihm doch in den A... Borgang hat alle Eoldaten emport und wurde lebhaft besprochen. galt, die schrankenlose Ausnutung überkommener Rechte Der Beuge gibt weiter an, daß Thomas völlig ausgezogen| nachträglich zu rechtfertigen. Der Krieg hat an diesen Bu worden war. Die Beine waren bereitert. Siller ließ die Sol ständen ebensowenig etwas geändert, wie er die Soldaten. daten rufen und rief:" Seht euch dieses Schwein an. So tann nißhandlungen zu beseitigen vermocht hat. Soldatenmiß 20-30 Grab Stälte. Ob er geschlagen wurde, weiß er nicht. ftandteil des deutschen Militarismus. Der Beuge Lichterfelde sah Helmbate angebunden bei handlungen waren zu jeder Zeit ein unzertrennlicher BeAber selbst unter diesen Gesichtspunkten fordert das Das Arrestlochy sei eine berlaffene, vermoderte Grdhöhle gewejen.
ftand
euch auch einmal gehen!"
Der
und mit
a bestand der Bejet!, dem Selmbale nichts au geben. Der Urteil des Militärgerichts zum allerschärften Pro
Die Buchhandlung der ,, Freiheit"
befindet sich jetzt
Breite Straße 8-9.