Mr. 176.

Gewerkschaftliches.

Eleg der Buchdruderopposition. Ergebnis der Stidhwahl der Delegierten zur Verbandsgeneralversammlung.

Beilage zur Fretheir

Sonnabend, 13. af 1920

lution nahm die Versammlung gegen wenige Stimmen unter| borgesdlagen von 60 f. bis 6. in 10 Rohutlaffen ses Su großem Beifall an, während die der Gewerkschaftsbundsvertreter Wochenlohn beginnend bis 800 M. Diese Beiträge wurden ull im gleichen Stimmenberhältnis abgelehnt wurde: feitig als zu hoch bezeichnet und nahezu einftinturig beschloffen die Beiträge in der bestehenden Höhe zu belaffen, dafür aber die Lohntlaffen von 35 W beginnend bis 350 M einzustellen vorgelegten Säße für die Kranken- und Arbeitslosen- Unten früßung wurden erheblich herat gesetzt und dafür in die Ebreib unterstützung eine höhere Stufe eingejett.

Die versammelten Angestellten der chemischen Industrie empfehlen die Ablehnung des Schiedspruchs in Sachen ihres Ver­trages. Betriebsabstimmungen sollen sofort entscheiden. Sie er blicken in dem Schiedsspruch feine nur einigermaßen der Teue rung entsprechende, thre bescheidenen Bürfnisse auch nur un­nähernd befriedigend: Lösung ihrer Gehaltsfrage, besonders im In der Debatte tam immer wieder die Meinung zum Aus­Bei den gestern stattgefundenen Stichwahlen der Delegierten Hinblick auf die Riesengewinne der chemischen Industrie. Sie brud, daß trob des Beschlusses über die Arbeitsgemeinschaft es gur Verbandsgeneralversammlung ist es der Opposition der Ber - find überzeugt, daß in ber fapitalistischen Wir schaft eine gerechte eine Notwendigkeit wäre, der Organisation einen Rampf­liner Buchdruder gelungen, einen vollkommenen Sieg davongu- üterverteilung überhaupt nicht möglich ist, und fordern daher har after zu geben und das käme durch Bereitstellen einer tragen. Von 17 zu wählenden Delegierten wurden nicht weniger eine schleunige Jnangriffnahme der Sozialisierung der dazu hohen Streifunterstübung am besten zum Ausdruck Ferner wurde als 14 Mitglieder der Opposition gewählt. Es sind dies tie we- überreifen demischen Industrie." beschlossen, daß, während die neuen Unterstübungsfäße erst am noffen Barbinecht, Dörband, Schmidt Karl, Fiedler, Lobubewegung in der Parfümindustrie. Die Arbeiter und 1. Juli 1021 in Kraft treten sollen, die Streifunterstügung schon Nagel, Wille, Wolf, Rapp, Neumann, Gabbey, Arbeiterinnen der Parfümindustrie nahmen ab 1. Oft. d. J. gewährt werden soll. Mittwoch Vogel, Badut, Rose und Freudenreich. Bon der Stellung zu den Vorschlägen des Verbandes der einseifen- und Ferner fam ein Anr 1 zur Annahme, der berlangt, bas rechten Seite wurden Huf, duraun und Ebel gewählt. Bon Barfümeriefabrikanten betreffs Regelung der Löhne. zu den Aufgaben der Organisation auch gehören soll, an ber ben 25 zum Verbandstag zu entfenbenden Delegierten gehören Der Vorschlag des Berbandes der Feinseifen- unb Bar- Beseitigung der privatlapitalinischen Wirt­also 19 der Opposition und lediglich 6 den Rechtssozialisten an. fümeriefabrikanten wurde wegen der unzureichenden Lohnfäße shaftsweise mitzuarbeiten. Das außerordentlich gute Resultat ist die natürliche Folge einstimmig abgelehnt. Auch hier wie auf allen anderen Ge­der Haltung der Rechtssozialisten, die sich so gerne mit den Unter- bieten machen die Unternehmer den Versuch, die Spanne gwi nehmern in Arbeitsgemeinschaften verbrüdern. Die Entwicklung schen den Verdienst und Lebensmittelpreisen immer mehr zu in unserem Sinne ist dantit bei den Buchtrudern noch lange nicht vergrößern. abgeschlossen, der Rud nach lints wird noch schärfer einsehen, wenn die Buchdrucker über die jetzigen Tarisverhandlungen boll und ganz orientiert find.

Die Lohnbewegung der Holzarbeiter.

am

Die Parfümeriearbeiter und Arbeiterinnen, welche bis her feine Verbindung mit der Gruppe hatten, werden ersucht, sich sofort im Bureau des Verbandes der Fabrifarbeiter, Engel­ufer 15, Aufgang C L , au melden.

Das Berkaufspersonal der Firma Stieffe ist gestern in ben Auch in der Holzindustrie sabotieren die Unternehmer die Stelle, die an den Bahnhöfen das Monopol für Beitungsverlauf Streit getreten. Lohnforderungen find die Ursache. Die Fiama Produktion, um die Preise zu steigern, und schaffen damit auch hat und außerdem in Berlin und Vororten Zeitungstole unter hier den für die Arbeiterschaft unerträglichen Zustand, einen Aushält, t bekannt dafür, daß sie die Angestellten schlecht entlohnte. gleich für die fleigenden Lebenstojten nicht erlangen zu fönnen. Das Vernepersonal well nan feine Forderungen auf dem Wege Ju der gestrigen Bertrauensmännerversammlung in der Reuen des Streifes burchsetzen. Hoffentlich hat es Erfolg Welt berichtete Siegele über den Stand der Berhandlungen. Die Unternehmer haben, nachdem vereinbart war, das Schiedsgericht tag,% 46 Uhr, im Gewerkschaftshause( Restaurant). Bericht über Buchbinderverband. Vertrauensmännerversammmlung Mon­anzurufen, plöglich erklärt, daß sie den Instanzenweg durchgeben die Leipziger Verhandlungen für alle in den Buchbindereien, Buch. wollen, und daß dengemäß erit Verhandlungen vor dem Schlich druckereien, Geschäftsbücherfabriken beschäftigten Buchbinder. tungsausschuß und vor der Tariftommiffion stattfinden müssen. Auch das gemachte Angebot einer 16prozentigen Teuerungszulage haben sie zurückgezogen. Diese Brüstierung wird entsprechend

Ebenso wurde ein weiterer Antrag angenommen, der aus pricht, daß Mitglieder der Technischen Rothilfe nicht Mit­glieder des Bäckerverbandes sein dürfen.

Gine gründliche Durchberatung der vorgelegten Anträge und des Statuts war nicht mehr möglich, da der Verbandstag am Montag unter allen Umständen zu Ende geführt werden sollte und ein großer Teil der Delegierten schon im Begriff stand, abzus reifen. Im Schlußwort mahnte et schold zur Einigkeit und daran, daß sich nunmehr alle Kollegen und Funktionäre auf den auf die Organisation wurde der Verbandstag geschloffen. Boden der gefaßten Beschlüsse stellen mögen. Unter Hochrufen

Groß- Berlin.

Elternbeiräte, helft bei der Quäferspeisung!

beantwortet werden, wenn der Zeitpunkt dafür gekommen ist. Die Verbandsfag der Bäder und Konditoren. Die Elternbeiräte milfsen fich darum bekümmern, daß diefelbe

Nürnberg , Q. Mat.

Das Ziel der sozial tischen Schule ist die Einrichtung ge meindlicher, öffentlicher, am besten obligatorischer Schulspeisung. Berhandlungen werden weitergeführt. Sum zweiten Bunft der zeitlich und örtlich passend gelegt wird. Am besten ist es, pro­Tagesordnung hielt Genosse Dr. Hilferding einen Bortrag über letarische Rüttes sus besoldeten Ritwitfung heranzusichen. Bug Baluta und Wirtschaftskrise In laten Ausführungen legte er 8ünfter Verhandlungstag diesem Biel find wir leider noch weit entfernt. dar, wie die gegenwärtige Krise von den Unternehmern bet- Beim Bunft 7 der Tagesordnung, 8ufammenschluß ursacht ist, die ihre nun schon gewohnten Riesengewinne nicht ein- au einem Nahrungs- und In außerst das.kenswerter Weise hat sich aber die religiöse Genußmittel- 3n- Gesellschaft der Freunde( Quaker) von Amerika unserer armen, geschränkt sehen wollen. cob guter robuftionsmöglichkeiten, nutrieverband, schilderte der Vorsitzende Diermeyer trotzdem die Bollsmassen nach Waren hungern, wird eine die schon bisher vom Hauptvorstund unternommenen Schritte und ausgehungerten Kinderwelt angenommen. In allen Großstädten Stodung herbeigeführt, die eine weitere Bolfsanehungerung be auch die Schwierigkeiten, die fich einem Zusammenschluß der Deutschlands erfolgt zur Zeit die Speisung von Tausenden von deutet. Der Arbeiter verliert durch die Einschränkung der Pro- Organisationen zu einer Organisation entgegentürmen. Die Dis. Kindern, die von Lehrern, Schulpflegerinnen und Schulärzten buktion die Wöglichkeit, seine Lage zu verbessern, während der fussion ergab das erfreuliche Resultat, daß von beiden vorhande ausgesucht werden. Für die Auswahl soll nur die Unterernährung Lebensbedarf immer unerschwinglicher wird. Wollen wir uns nen Richtungen anerkannt wurde, daß der Rusammenschluß ein maßgebend sein. Die Speisung wird von den Quälern durch bieser ungeheuren Berelendung erwehren, dann müssen wir mit dringend notwendiger sei. Allseitig fam die Meinung zum Aus- Bertrauensleuten überwacht und die Gemeinden stellen außer den aller Macht die Durchführung des Sozialismus als die einzige drud, daß es nur die obere Gewerffchaftsbureau- Schulleitern noch zwei Stontrollpersonen. An jeder Schule kom für uns mögliche Lösung erstreben. Großer Beifall zeigte die frotte fei, die sich diesen dringenden Gebot ent men aber soviel Stinder in Frage, daß dieser Apparat nicht aus. Bustimmung der Bersammlung gegenstelle, und durch nahezu einstimmige Wahl einer Kom mission aus den Reihen der Weitglieder, die die Aufgabe baben reicht. Es ist deshalb Pflicht jedes Elternbeirats, wie bei allen soll, den Verschmelzungsverhandlungen mit anderen Organisatio- schulpflegerischen Maßnahmen, auch hier helfend einzugreifen. nen beigawohnen und diese nach Möglichkeit au fördern, bewies Der einzuschlagende Weg ist folgender: Der Ortsausschuß für der Verbandstag, daß auf seiten der Mitglieder der ernste Wide Amerikabilfe wird ersucht, die Elternbeirate sur Hilfeleistung au zur Schaffung einer Industrieorganisation vorhanden tha Gzulassen Gründe: Große Kinderzahl, Beseitigung der Störung wurde insbesondere zum Ausdrud gebracht, daß nun auch in den des Unterrichts im Falle der Beteiligung der Lehrkräfte. In anderen in Betracht kommenden Organisationen der Gedente der einigen Schulen wurde die Hilfe gern gesehen. Leider haben ein­Industrieorganisation mehr als bisher propagiert werden müßte, delne Lehrerfollegien in echt schulmeisterlicher, bormärzlicher Arl um den Gedanken zur Tat werden zu lassen. das abgelebut. Baut man so die Brücke zwischen Schule und Haus?

Die Tarifverhandlungen im Berficherungsgewerbe. Bon den Zentralverband der Angestellten erfahren wir: Die feit dem i lagenden Berhandlungen sind nicht am Donnerstag, fon dern Freitag zum Abschluß gekommen. Obgleich der A. B. b. V. G. D. A. und... am Donnerstag bereits eine Bereinbarung unterschrieben haben, gelang es uns doch noch, einige erhebliche Vorteile für die Kollegenschaft zu erwirken. Infolge Raum­mangels beschränken wir uns vorläufig auf diese furge Mitteilung und verweisen auf unseren genauen Berichi in der heutige Abenbausgabe 8. b.."

Lohnbewegung der Wäschefahrer. Am Mittwoch traten die Fahrer, nachdem eine Einigung nicht ou ergielen war, in den Streit Während sämtliche beteiligten Firmen daraufhin die Forderungen der Arbeiter bewilligten, weigert sich die Firma M. Loewn, Eichendorfftt. 20, die geforderten Löhne zu zahlen. Die Firma sucht jetzt durch die Morgenpoft Streitbred ju werben Suaug ist fernguhalten.

Eiu. Naffenversammlung der Angestellten ber demifchen In bustrie fand am Writtwoch, den 12. 6. M., in Seliems Festfälen statt. Ungefähr 2000 Angestellte der chemischen Industrie waren erschienen, um den Berich über den Schiedsspruch entgegenzu nehmen. Rachite hende, von Afa- Mitgliedern eingebrachte Seio

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Der Sternsteinhof.

Roman don Ludwig Anzengruber . Während der junge Mann mit dem Schmerze rang, der thm die Bruft zusammenschnürte, wenn er der ihm ganz unverständlichen Herzlofigfeit jeines Weibes gedachte, das ja allein ihm zu Liebe der Mutter gut fein mußte, log die alte Frau in ihrem Kämmerlein mit gefalteten Händen und starrte mit tränenverschleierten Augen vor sich hin, Eines fich nab, zunächst wiffen, denn man nicht früb genug sterbel Das war wieder ein quälender Gedanke mehr, die viele Beit über, wo sie mit sich allein war, wie eben jest.

Sechster Verhandlungstag

Gs folgica de Referate bun Weidler über den 10. Ge werkschaftsfongreß und von Lantes über den S. Internatio nalen Bädertongreß. 8um ersten Bunft wurde ein Antrag an Die Speisung ist an fich unentgeltlich. Es entstehen aber den genommen, da den Hauptvorstand beauftragt, bei der Leitung Gemeinden durch Abkochen und Transporte Kosten, die für jedes bes Gewerkschaftsbundes dahin zu wirken, daß unverzüglich mit Kind etwa 80 f. ausmachen. In einigen Orten werden diese den Vorarbeiten zu einem außerordentlichen Gewerkschaftsfongreß Untoften von der Gemeinde getragen. In anderen, wi. 8. B. in begonnen wird. Zu dem in furgem ftattfindenden Internatio- eufölln, erhebt man aber täglich 25 Pf. Buschuß auch von den nalen Bäderfongres wurden Dermeyer, Bantes, Gebärmsten Kindern. Dazu tam in der ersten Zeit noch ein Wiege­scholt uno aud belegiert Eine Diskussion über die bor­stehenden Bänkte war infolge der vorgeschrittenen Zeit nicht mehr gelb von 30 f. auf der Statswage. Pflicht der Elternbeiräte ist es, folgendes zu beantragen: 1. Bolle unentgeltlichkeit der Spein möglich. sung und des Stegens. 2. Intersuchung sämtlicher shinder und Der letzte Tag begann mit den Beratungen über die Vor- Auslese der Bedürftigsten nach der Arztzensur. 8. Berücksichti fchläge der Statutenberatungsfommission. Es wurden Beiträge gung der Stinder von Kriegshinterbliebenen und Schwerkriegs­unverdrossen eilte sie an den Herd, fochte und briet zu ganz da modyte denn wohl zu Anfang dem Manne dus Meine ungewöhnlicher Stunde, wenn gerade ein sogenanntes fal- dauern und er versuchte es, mit ihm zu schäfern, abec er fam fches Gebüste bei der Leidenden. sich einstellte. Sie Gie rief damit nicht redt stande, weil ihn dabei stets dus Weib Muckerl aus der Arbeitsstube berbei, als die alte Frau in gar eigentiimilid) großängig und mit spöttischem Vädjeln Bigen lag, danrit diese, welche ficher nur noch der Wunsch beobachtete; bald feß er es jedoch ganz fein, nachdem ihm nach der Gegenwart des Cones fefbbiett, leichter sterbe. Gelene einmal nurrig den Knaben von der Seite geriffen Seiene drückte der Toten auch die Augen zu und schloß ihr und gefagt hatte: Bu tuas das? Das kommit iban nit au den Weund, da Mudert sich scheute, Hand an die Leiche zu Wenn du dein Wort bott'ft, es s'füttern, mehr zu ertangen, legen. bat es fein echt

2013 die Blätter eben zu vergilben und zu welken be­gannen, fenfte man den min zur Stashe gekomunenen armen, gemarterten Leib in die Erde. Vom Grabe weg eilte Selene flinten Schrittes voraus, um dabeim die Fenster zu öffnen und das Haus zu füften.

Go aber batte es der redliche Wann nicht gemeint, als er sein Beripreden gab, auch recht fchaffen für das andere" au forgen, und daß deses nun, wie fremd im Bause, berans padyjen sollte, verleidete ihm die Sorge für dasselbe.

Nicht lange baufte er mit Gelenen allein unter einem Was mag in einfamen Stunden in der Seele eines fenien, wie träumend, eingerichlich. hatte fich die, Magner par anders gekommen, als er fich's gebarbt. ob fab er An Muckerl, der mit gefenftem Mopfe und hängenden Dade, so mußte er fich im Stillen eingestehen, die doch alles Roofranfen vorgehen? Bas fann die alte Frau, allein gelaffen mit dem Ge- Sepbert angeidsloffen, fie bezeugte ihm ihre Anteilnahme bewundernd zu dom jugendschönen, stattlichen Weibe auf und danken an den Tod? Was dachte sie beim Kommen und nicht mit Worten, sondern durch Seufaer und erbärmliches anerfannte deffen überlegenen praktischen Sinn für Wirt Bebue", Gehen des Sohnes? Wenn er fam: fcb ich ihn doch wieder ,! fchaft und Beben, aber in diefem felben Sinne, dem nur das Plötzlich blieb der Holzschnitzer fteben, es pregte ihn Begebene au Recht bestand, der genau abivog, roas jedem wenn er ging vielleicht nimmer! Seb' es nicht mehr, mein etwas auf dem Herzen und es würgte ihn im Salse, er aukam", und selbst die dargebotene frenrde and surück­Kind, böre nicht mehr seine Stimme, empfind' nicht mehr mußte es ausprechen. Es ist ang," bradyte er mübfam wies, um die eigene frei au bobalten, bandelte fie auch, wenn fein treurbergig Liebbezeigen! Es ist doch ein Eigenes um heraus. bas Sterben!- Eine iduvere Träne rollte über die einge­fie die Zärtlichkeiten des Mannes über fich ergeben ließ und fallene Wange, da hört fie Tritte, trocknet die Augen und über dem Ellbogen seines linken Armes. Die Dirne fakte ibn begütigend mit beiden Sänden dessen schmeichelnde Sand von dem Sinde abwehrte, dent blidt nach der der Türe, außen wird es wieder stille, wieder irbrigens auch fie mur eine gefirenge Pflegerin war und Spinnt fich der Gedanke fort: Er ist doch ein Gigenes blieb, da es in ihren Augen nicht viel mehr Anspruch als wieder feuchten fich die Wimpern. Was fie all' für Schei den auf Gastrecht batte. Tag für Tag vengällten folde er­fältende Wahrnehmungen dem Manne bensweb dachte, wer weiß es? Ach, waruan nimmt ber die Freude über Mensch tausendfach Abschie, um einmal zu geben? ihren Anblick und das Behagen über ihr aufichtiges, bäus­liches Walten; mit Gavalt jagte es dann immer in feiner Seele den trüben Gedanken auf, daß sie es gewesen, welche die letzten Lebenstage feiner Mutter verbittert, and so, in raschem Wechsel, bald angezogen von thr, bald abgestoßen, fübite er fich bald mrüde, berzensmrüde.

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Meinst du, die lüftet nit gern?" fragte er flüsternd. beraiebt fich fo fchtver." Sie nuuß ja wohl, Muckerl, der Tot 'ng'cuch is übel

Sie but's gern, weil sie froh is, daß mein' Mutter aus'm Sous." Jefus, Morial" Sepberl faltete die Sände und starrte thn erichredt an.

Er nichte ihr mit tränenden Augen zu, dann winfte er nach ihrer Hütte, bei der fie eben angelangt waren, and ging

As der Monat un our, fagte fie: Sch bätt' nimmer gedacht, daß ich den Erften noch erleb." Dann aber tonn ein Lag, too es das Leiden über die geduldige Frau gervann und Sie nur den einen Wunsch herausstieß: Ein End will ich ein End'." und da tvar es, wo auch der Sohn darunter zu- von dem Mädchen bimveg famenbrach und laut aus tieffter Brust aufschluchzte. Šie aber fagte: Baff' gut sein, ich fann mir wohl denken, wie bir is.

Sie war mun allerdings unbeftrittene Berrin im Baufe, abe in welchem? Wer war fie?' Swischenbühler Herr­gottlmachers Weib Wenn fie bends mit dem kleinen Banns auf den Arme unter die Türe trat und binaurf fab an dem Sternsteinhofe, der mit vom Sonnenuntergange er glühenden Fenstern vor ihr lag, wie fie als sind oft in ge feben, dann hätte sie gerne Sleine von der Straße raffen

Eva atvei Monate darnach ward in der Sütte des Uno mm Comen jere quolbollen dezten Tage und Bolzichnizers eines boren, das dort niemand rechte Freude Nächte, deren Erinnerung nach Jahren noch jeden durch machte; es war ein Sabe, man taufte ihn, nach dem Namen schauert, den je Liebe oder Pflicht an das Sterbelager eines des Mannes feiner Mutter, Johann Nepoimit. Scaverfranken bannte. Diese schwere Beit über war Selene betreute das Kind sorgfältig, aber fie särtelte und all' die blinkenden Scheiben zu Scherben werfen mögen; Belenen bein Bontourf zu machen, fie ich nicht von der und spielte mit ihm nur, wenn fle in überaus guter Baume aber wie toeft, toie tveit lag ber prangende Sof, für sie woht Belbe ber Stranten, fie war ihr Toa and Shadat au Dienst, fich felber gleichiam vergaß und das tam äußerst felten bot, gar mie aus bez Melti

Cortiebung folgt.)