Nr. 188.
Gewerkschaftliches.
Neue Posten für Baltikume.
Beilage zur„ Freiheit"
Sonnabend, 22. Mai 1920
darin nicht die Rede von einem wirklichen Mitbestimmungsrecht, eingeübt wird und Kriechen, zum Teil im schmutzigen Hof, kann nicht einmal das bisher den Angestelltenräten gewährte Recht, bei nicht befremden.
Kündigungen und Entlassungen mitzuwirken, wird in bollem Heute liegt uns eine ausführliche Beschwerde über Mißhand Umfange gewährt. Ebenso wenig ist die Rede vom 6- Uhr- Baden- lungen im Polizeipräsidium vor, die an einem grundlos berhafschluß, den den die Angestellten durchzusehen jeit längerer teten Arbeiter berübt wurden. Das ärztliche Attest von Heren Zeit bestrebt find. Der bom Schiedsgericht gefällte Dr. Wolfram über diese Mizhandlung lautet: Spruch umfaßt nur einen Teil, und alvar den„ Der Arbeiter Herr C. Schw. bittet mich um 11% Uhr nachts In einer am 20. Mai stattgefundenen Protestversammlung hauptsächlichsten des gesamten Tarifvertrages. Mehrere Punkte um Ausstellung eines Attestes, da er mit der Faust, mit Fußber Burcaushelfer der Eisenbahnbehörden Berlins wurde auf das sind noch durchzuberaten und sollen zwischen den Parteien direkt tritten und mit einem Seitengewehr bearbeitet worden sei". entschiedenste gegen eine Verordnung protestiert, nach der alle verhandelt werden. Dem Reichsarbeitsministerium wurde mit- Objettiv nachweisbar sind etwa handtellergroße Flecke von roter während des Krieges und nach dem Waffenstillstand als Striegs- geteilt, daß sich der Zentralverband der Angestellten dem Schieds. Farbe auf dem Rücken und dem Gesäß, streifenförmige rote Flede aushelfer eingestellten ehemaligen taufmännisch oder technisch spruch unterwerfe. Am Freitag fand bereits die erste Berhand auf der rechten Gesichtshälfte und der rechten Wange, Hautborgebildeten Angestellen bis 1. September 1920 zu entlassen lung zwischen der Angestelltenvertretung und der Einzelhandels- abjchürfungen auf der Stirn. Die geschilderten Verlegungen sind. Als Begründung wird angegeben, daß für Schwerbeschädigte, gemeinschaft nach Fällung des Schiedsspruches statt. Die Frag: tönnen, wie oben angegeben, entstanden sein." Beschwerdeführende Personen wiesen wir in einem Falle Beamte aus den bejeßten Gebieten und Militäranwärter Stellen des Urlaubs, die am brennendsten ist, wurde zuerst diskutiert. frei gemacht werden müssen. Zu einem Ergebnis fonnte man jedoch nicht kommen, da die direkt an Oberst Kaupisch. Borzimmer des Obersten wurden die Beschwerdeführer mit nichtssagenden Rea Unternehmer erst unter sich schlüssig werden wollen. densarten von einem Offizier abgefertigt. der größten Beliebtheit bei den Grünen" zu erfreuen. Nach vorliegenden Berichten scheinen die Mißhandlungen sich
Es wurde festgestellt, daß Töchter von im Dienst befindlichen, auch höheren Beamten troß einer seit Anfang vorigen Jahres bestehenden Verfügung nicht entlassen werden, vielmehr werden weitere eingestellt.
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Der Bezirksverband Berlin- Brandenburg und die bürgerlichen Sportvereine.
Die Lage des Streits im Friseurgewerbe. Gestern nach mittag erstattete 8obel von der Zentralstreifleitung Bericht über den Stand der Bewegung. Am 14. Mai, dem ersten StreifDie für die Entlassung vorgesehenen Aushelfer bestehen zum tage, wurde den Arbeitgebern der Streifbeschluß mitgeteilt, ver- bon festgenommenen Personen. Wir fordern eine strenge Unter Bir protestieren aufs schärfste gegen diese Art Behandlung weitaus größten Teil aus Kriegsbeschädigten, unter ihnen be- bunden mit der Verhandlungsbereitwilligkeit. Die Arbeitgeber suchung aller Fälle, Bestrafung und Dienstentlassung dieser findet sich ein nicht geringer Prozentsatz von Familienvätern. erklären ourch ihre Presse, daß man von ihnen nicht verlangen Leute, auch der Offiziere, unter deren Duldung Mißhandlungen • Die Versammelten forderten in einer einstimmig angenom- tann, ins Streifbureau zu kommen und nur nach einem neu- verübt wurden. menen Resolution die sofortige Burücknahme dieser Verfügung tralen Ort zu Verhandlungen erscheinen würden. Man wolle Unverständlich ist es uns, daß die anständigen Elemente in und Regelung des Dienstverhältnisses auf dem Verhandlungs- den Arbeitgebern die Möglichkeit geben, und da alle Instanzen der Sicherheitspolizei sich dieser Rohlinge nicht selbst entledigen. wege und Durchführung der zur Freimachung von Stellen bei durchgangen sind, kommt nur das Reichsarbeitsministerium in ber Bahn verfügten Maßnahmen. Frage. Die Arbeitgeber sollten sich bis gestern abend darüber Besonders interessant ist eine Mitteilung, die in der Ver- entscheiden, ob sie dieses neutrale Behandlungsgebiet anerkenfammlung bekanntgegeben wurde, nach der im Zentral- nen. Die Zentralleitung teilt weiter mit, daß die Lage für die bureau der Eisenbahndirektion Berlin Be- Streifenden äußerst günstig ist. In der gestrigen Versammlung Der Zentralvorstand beschäftigte sich in seiner lehten Sizung sprechungen stattgefunden haben, inwieweit fam dieses ganz besonders zum Ausdruck, indem alle Diskussions- u. a. auch mit den bürgerlichen Sportorganisationen. Allgemein es fich ermöglichen ließe, die zu Entlassenden redner, besonders Kollege Baus, dafür eintraten, daß der war die Ansicht vertreten, daß die Mitglieder der 1. S. P. durch Baltikumer zu ersehen, die sich nicht zur Kampf nicht abgebrochen werden darf und neben dem Kampf in den bürgerlichen Vereinen nichts mehr zu Ansiedlung eignen. die Verhandlungen angebahnt werden sollen. Am 2. Feiertag, tun hätten, da ja genügend Arbeitersportvereine Prämien auf Prämien für Meuterer! Im Interesse dieses vormitage 29 Uhr, im großen Saale der Bößom- Brauerei, findet borhanden seien, in denen wirklich Sport und Körperpflege Gesindels werden Kriegsbeschädigte und Familienväter ins die nächste Versammlung statt, damit auch die Kollegen und getrieben wird. Unter Berücksichtigung aller gegebenen Umstände bitterste Elend gestürzt. Kolleginnen von den fliegenden Betrieben an der Bersammlung wird den Mitgliedern der U. S. P. zur Pflicht ge teilnehmen können. macht, ihre Mitgliedschaft in den bürgerlichen Sportvereinen aufzugeben und sich den Arbeitersportbereinen anzuschließen. Wir geben dies zur Kenntnisnahme. Die Geschäftsleitung.
Wir fordern eine Erklärung der für die Baltikumer so beforgten Eisenbahndirektion Berlin .
Im übrigen fönnen wir feststellen, daß sich der Herr Minifter Bauer ja außerordentlich gut einführt. Am selben Tage, an dem er sich in den mit Dornen bekränzten Ministerfeffet fett, erläßt er eine Verordnung, die Tausende brotlos nacht und schafft Freistellen für Meuterer.
Zum Streit in der Binnenschiffahrt. Gestern tagte in Berlin eine Konferens sämtlicher Schiff fahrtsgenossenschaften und Schiffsbetriebsverbände. An dieser Konferenz nahmen auch Delegierte des Verbandes der Binnenschiffer und des Zentralverbandes der Maschinisten und Heizer teil. Die Konferenz beschäftigte sich mit dem Streik. Ge wurde beschlossen, eine Kommission zu bilden, die sich zusammensetzt aus je einem Vertreter der Genossenschaften und der Verbände, außer dem der Arbeitnehmerverbände. Diese Kommission soll die For derungen der Privatschiffer und der Schiffsmannschaften der Regierung übermitteln. Die Konferenz bat beschlossen, sich einem Schiedsspruch zu unterwerfen. Diese Erklärung wurde von allen Teilnehmern, auch von dem Vertreter des Verbandes der Binnenschiffer angenommen. Die Kommission nimmt beute ihre Arbeiten in Berlin auf und wird unverzüglich ihre Forderungen und den Antrag auf Fällung eines Schiedsspruchs den zuständigen Regierungsstellen übermitteln. An eine Beendigung des Streits ist also solange nicht zu denken, bis die Regierung diesem Erfuchen, ein Schiedsgericht einzuseßen, nachlommt.
Groß- Berlin.
Grüne Sicherheitspolizei in„ Tätigkeit", wie es nicht sein soll.
Der Herr Minister will nicht gestört werden.
Wie uns nachträglich noch mitgeteilt wird, soll sich der Arbeitsminister Schlide während der Anwesenheit der Deputation anläßlich der Arbeitslosendemonstration ebenfalls im Arbeitsministerium befunden haben, nur hatte er Anordnung getroffen. niemanden zu ihm vorzulassen Wir wollen dies olyne weiteres Fortgefekt laufen bei uns Beschwerden ein über Sicherheits- glauben, da Arbeitsminister Schlicke bereits vorher einigen Dezerpolizisten, die, wie ihr Name besagt, für die Sicherheit sorgen nenten der Groß- Berliner Ertverbelosenfürsorge im Beisein eines sollen, festgenommene Leute auf den Revieren in einer Art ver- Mitgliedes des preußischen Landesausschusses erklärt hatte, unter prügeln, daß die Spuren nochy tagelang zu sehen sind. Der Lorbeer teinen Umständen sich in irgendeine Verhandlung einzulassen, dieser prügelnden Sicherheits" polizisten gebührt zweifellos der wenn auf ihn in Form einer Wassendemonstration ein Druck ausHundertschaft in der Maitäfertaserne, Chausseestraße. Auf unserer geübt werden soll. Dies zeigt deutlich den unsozialistischen und Redation haben sich bereits etwa 20 Personen, darunter Schul- arbeiterfeindlichen Charakter des rechtssozialistischen Gewerffinder, gemeldet, die von diesen sonderbaren Sicherheits" poli- fchaftsbeamten Schlicke. Diefe Handlungsweise wird ihre Wir ziften mit Seitengewehren, Gummitnütteln ust. bearbeitet wortung am 6. Juni nicht verfehlen. den sind. Wir hatten Gelegenheit, die Spuren dieser Mißhand- Nebenbei wollen wir noch bemerken, daß der Hauptausschuß lungen in Augenschein zu nehmen. Rüden und Gesäß waren der Erwerbslosenfürsorge Groß- Berlins auf Drängen des Ermit dicen, blutrünstigen Striemen bedeckt. Ginem jungen Mann werbslosenrates beschlossen hat, bei Beibringung des Stempels waren die Kleider buchstäblich vom Leibe geriffen worden. Seine des Grwerbslosenrates für den Tag der Demonstration die Erbeiden Augen waren blutunterlaufen, der rechte Arm war did werbslosenunterstützung zu zahlen. 8. geschwollen und konnte vor Schymierzen nicht betegt werden. Außerdem wurden die Festgenommenen mit Erschießen bedroht, wenn sie etwas unternehmen oder den einen oder anderen er Annahme des Schiedsspruches für den Einzelhandel. Die Beiniger dann erkennen" würden. Interessant ist, daß der wach Betriebsräte, Obleute und Funktionäre, die im Zentralverband habende Offizier sich vor den Mihhandlungen aus dem Zimmer der Angestellen organisiert sind und zur Fachgruppe VII gehören, begibt. Will ein Mißhandelter sich bei dem Offizier beschweren, bersammelten sich am Donnerstag zweds Aussprache über das dann werden ihm diese Beschwerdepelüfte durch fortgesetzte Miß Abstimmungsergebnis. In den einzelnen Betrieben des Groß- handlungen ausgetrieben. Defters werden Festgenommene auf Berlin- Wilmersdorf und die Bezirke der Landkreise Teltow und | Berliner Einzelhandels fand die geheime Abstimmung über die den Hof geführt, es wird ihnen bedeutet, sie sollien nun laufen, Annahme oder Ablehnung des Schiedsspruches statt und ergab aber nicht zu weit, dabei entsichern dann diese„ Sicherheits "= eine tnappe Mehrheit für Annahme desselben. Sämtliche Ange polizisten ihre Pistolen. Wohl eine Vorübung für auf der Flucht stellten betonten, daß fie von dem Schiedsspruch nicht befriedigt erschossen"!" seien. Auch diejenigen, die ihn annahmen, wiesen ausdrücklich Auch Ererzierübungen halten diefe Nohlinge ab. Nach Zählen barauf hin, daß sie nicht zufrieden gestellt seien, da er wesent- müssen die Arrestanten in Kniebeuge" gehen. Wer nicht mit liche Forderungen der Angestellten nicht berücksichtigt. Es ist macht, bekommt eine„ Abreibung". Daß Hinlegen und Aufstehen
55) Der Sternsteinhof.
leiern.
Noman von Ludwig Anzengruber.
mer d' Sali!"
Aufstellung von Preisverzeichnissen.
Die Preisprüfungsstelle Groß- Berlin macht ihre Verordnung über den Aushang und die Aufstellung von Preisverzeichnissen bekannt, worin für die Bezirke der Stadtgen einden Berlin , Char lottenburg, Neukölln, Berlin- Lichtenberg, Berlin- Schöneberg. Niederbarnim folgendes angeordnet ist:
Wer im Kleinhandel folgende Waren: Obst, Obstmus( lose), Dörrobst, Südfrüchte, Gemüse, Dörrgemüse, Milch, auch fonden sierte Milch, Milcherzeugnisse aller Art, Butter, Gier, Giererzeugnisse, Käse, Margarine, Kunst- Speisefeit, Speiseöl, tierische Fette, Fleisch, Fleisch- und Wurstwaren, Fische, Räucherwaren, Hülfenfrüchte, Reis, Mehl, Teigwaren, Grüße, Flocken, Grieß, Graupen, Händen zu greifen, gewinnt. Der Toni überließ sich der schicktesten sein. Am Donnerstage beklagte er das„ arme" ungetrübten Freude über den Erfolg seiner„ Kriegslist". Amvesen, das ihn, seinen alten Herrn, gewiß schwer verNur etliche Male während der langen Fahrt befühlte er missen werde, aber er fönne leider nicht helfen, Einmengen seinen Kopf und seinen linken Arm; wo er gegen die Wand sei seine Sach' wit! Freitags war er zu der Ueberzeugung schlug, wird es wohl Beulen geben, und wo sich die Finger gelangt, daß ohne ihn alles hinter sich gehen müsse und des Alten eingefrallt hatten, blalue und braune Flecken. Sonnabends beruhigte ihn vollends die Schlußfolgerung: Kein D'randenken wert! heiler hätt' ich nit davon- Bei der hinterlistigen Weis, mit der sich der junge Bauer kommen können. Eh, Füchsin, bleibst im Schritt! Merkit, und die Schnur") hier eingedrängt hätten, fönne fein dag's heimau gebt? Stannst'n Stall nit erwarten? Ich Segen sein, die Beiden würden's heißer auszubaden haben, werd' Dir,"
Ganz nabe lag der Sternsteinhof. In acht Wochen Herr darauf!
XVI
Es war spät am Nachmittage, als sechs Bauern den Sternsteinhofer hinaus nach dem Schuppen trugen. Einer ging dem Zuge mit einer Fahne vorauf, es war eigentlich ein Besenstiel, an dem ein Tischtuch flatterte, sie ward geSenft, als man den Volltrunkenen in das Storbgeflechte in das Korbgeflechte alls sie gedächten, bis ihnen schließlich der Hoff unter durch feines Wägelchens auf Stroh bettete. Man legte ihm, statt wischte und sie in' D... f au fiben fämen; diese tröstliche ber Heiligenbilder, Spielfarten auf die Brust und er erVoraussicht, die ihm in viel drastischeren, nicht gut wiedermunterte sich gerade noch so weit, daß er die Blätter zu zugebenden Bildern vor'm geistigen Auge schwebte, bersammenraffen und dem Spaßbogel an den Kopf werfen söhnte ihn mit seinem Schidiale, so daß er Sonntags gu fonnte, der sich eben anschickte, im lamentablen BorbeterWas sich im Wirtshause au Schpendorf zugetragen, Schwenkdorf vor der Kirche Stäsbiermartels Sali so freundtone eine Dantjagung der tüftrauörndön Hüntörblübönön" das kam dort wie au Zwischenbühel noch am nämlichen lich und väterlich begrüßte, als er es eben vermochte und an die„ gööhrden, vörsahmöldön Amvösöndön" herabzu- Sonntagabende unter die Leute und einer trug es dem wie es von ihm eigentlich gar nicht zu erwarten stand. andern als eine wahrhaftige Neuigkeit" zu, daß über acht Von nun ab nahmen ihn nur noch zwei Dinge in AnFatyr' zu, Hallunk!" Tallte der Trunkene. Wochen der Sternsteinhofer Toni mit des Käsbiermartelspruch, die Vorbereitungen zur Hochzeit und die Errichtung " B'hüt Gott, Räsbiermartel!" rief der Toni bom Sali Hochzeit halten werde. Wenn es auch allgemein feines Ausgedings, denn eine Hochzeit wollte er zurüsten", Rutschbod. Du siehst, heut' fann ich nit abkommen. Grüß Bunder nahm, wie rasch sich, das schickte und daß der über welche die Leute von nab Mäuler und Augen aufDer Wagen raffelte davon und hinterher liefen die riegeljame" Alte sich so mit eins entschloß," in d' Rub reißen und die von fernher die Hälse darnach reden sollten zwei gewonnenen Braunen und saben mit breiten Mäulern a'geben," so war doch nichts Auffälliges dabei, der Bauer und auf einem Ausgeding' wollte er siben, wie sonst feiner wollte eben seinen Willen haben und der Bub' gebor- im Land. Der„ findige Notarius", der den Heiratskontraft und ernsten Augen auf die gefallene Größe herab, die por famte; es waren nur ein paar überfindige Köpfe, die aufzusehen hatte, mußte auch die Schenkungsurkunde niederihnen im Stroh von einer Seite zur andern follerte. Bon darüber schüttelten und unter sich etwas von Aufgeseffen schreiben, durch welche der Sternsteinhofer Haus und Hof Beit zu Zeit hob der Bauer die schweren Lider und stierte fein" verlauten liegen, aber beileib' nicht zu laut, denn sie mit allen Liegenschaften und Gründen und ein qut Stück die teilnahmslosen, gleichmütigen Tiergesichter an, mit gehörten zur Flugen Brüderschaft, welche die Wahrheit im bar Geld dazu seinem Sobne als Eigen übergab, den Rest einem leisen Fluche schloß er dann wieder die Augen; fah Sad behält, wohl wissend, daß fie für den Befiber fein feines Ersparten jedoch, samt der eisernen Kasse, einige bar Geld dazu seinem Sohne als Eigen übergab, den Rest er aber die beiden Pferde die Köpfe zusammenstecken, als Secketaler, dem Reichen, dem man sie bietet, meist ein un- seines Ersparten jedoch, samt der eisernen Kasse, einige hätten sie, Wunder was, Heimlichs miteinander, so geriet liebiames Schauſtück und dem Bettler ein abgegriffener genau bezeichnete Einrichtungsgegenstände und etliche eben er in Wut und trattierte sie mit Faustschlägen; durch ihr Groschen sei, den er nicht einmal geschenkt nimmt. so genau beschriebene Stücke Biehes behielt der Alte für sich, forvie auf der von Zwischenbühel abgefehrten Sonnen Aufbäumen und Schlagen zerrten sie dann das Wägelchen hinter sich und Toni batte alle Mühe, fie wieder au bestande, über seine Lage nadmudenten, den Schmerz er- Grund, dort wollte er sich anbauen, und wenn das Häuschen Am Montage war der Sternsteinhofer noch nicht im- feite des Sügels einen Teil des Gartens und daneben etwas ruhigen. Diese fleine Beschwer vermochte jedoch nicht die gute parte ihm ein Weh, nämlich Stopfweb; er hatte eines von nebst den Ställen unter Dach sein wird, mit all seinem Daune des Burschen zu schmälern, er pfiff leise vor sich bin lenen, wobei dem Menschen vorkömmt, das Oberstübchen Eigen dabin übersiedeln, bis auf die Zeit aber, so war es Laune des Burschen zu schmälern, er pfiff leise vor sich hin wäre rein ausgeräumt und es fäß ein fleißiger Werk ausbedungen, sollte die„ Giferne" an Ort und Stelle, sein und manchmal, wenn er mit einer halben Kopfwendung meister darinnen und bohrte und fägte und bämmerte, ein- Vieh in den gemeinsamen Stallungen und er in seinem hinter sich ins' rät) nach dem herumschloddernden" mal mit spikem Hammer, dann mit stumpiem Schlägel. Rämmerlein unangefochten Verbleib haben, denn er war Alten blickte, überfam es ihn auch, daß er lachte, aber vor Bis er Feierabend macht, verlendet man einen Tag wie vorsichtig genug, fich nicht der Gefahr auszuseßen, etwa ge fichtshalber mit geschlossenem Munde, durch die Naje. legentlich eines Streites mit allem Um und Auf vor das Dienstag ging der Bauer seinen gewohnten Beschäfti- Haus gesetzt zu werden und ehe er noch ein solches hatte, gungen nach, doch erpreßte es ihm mehrmal den Seufzer: einen armen Abbrandler" gleich, unter Gerümpel und ( Fortjepung folgt.) a, ia, mein lieber Hof, bitt fimmst bald in andere blöfendem Vieh ratlos dazustehen. Händ'!" Mittwochs betrübte ihn der Gedanke: Dieselben Bände möchten wohl weder die fleißiasten noch die ge
Ja, bei den Soldaten lernt man sich auf Pfiffe verstehen! Wie häufig in der Welt, trägt es auch da die Redbeit über den Berstand davon, das Feinsteingefädelte, was er aussinnt, verspielt und das Blumpite, was oft mit
a forbaeflechte des Wagens.
nichts.
Schwiegertochter.