Lohnabbau. Die in der Gesellschaft für Chirurgiemechanik ver einigten Arbeitgeber der Chirurgie- Branche, welche unter anderem auch die Berliner Krantenanstalten mit Instrumenten und KranZenhauseinrichtungen bellefern, wollen ihren Angestellten die mageren Gehälter um ein Sechstel vertürzen, anreblich wegen außerordentlicher Verschlechterung des Geschäftsganges. Die Arbeitgeber provozieren die Angestellten damit zum Streit. Durch einen solchen wären die Groß- Berliner Krantenanstalten mit der Belieferung von Instrumenten und sonstigen Krankenhausbedarf schwer bedroht.
Branchenversammlung der Gürtler. In einer start besuchten Versammlung der Gürtler im Gewerkschaftshaus gab Obst den Bericht über ble erfolgte Neueingruppierung. Gr betonte, daß diese zwar in feiner Beziehung zufriedenstelle, es sei aber in der jeßigen Situation nicht mehr herauszuholen gewesen. Ferner schilderte Obft, wie verschiedene Agitatoren der Betriebsorganisation die jetzige Unzufriedenheit und Mißstimmung der Kollegen ausnügen, um sie zum Austritt aus der freigewerkschaftlichen Organisation zu bewegen. Zum Schluß brachte Obst folgenbe Resolution ein, die einstimmig angenommen wurde:" Die am 9. September 1920 im Gewerkschaftshaus tagende Bersammlung der Gürtler, Kronenschlosser und Kronenflempner erflärt sich mit der am 1. September von den Funktionären von Groß- Berltu betreffs der Betriebsorganisation nommenen Resolution voll und ganz einverstanden und verpflichtet fich, bementsprechend in den Betrieben zu handeln. Die Anhänger ber Betriebsorganisation sind für die freigewerkschaftlich organisierten Arbeiter als Gewerschaftszertrümmerer und Gegner zu beachten und zu behandeln".
ange=
Der Zentralverband der Angestellten veranstaltete fürzlich eine Versammlung mit dem Thema„ Klassenkampf oder Wirtschaftsfriede?" in welcher einige Mitglieder der Betriebsorganisationen ben Versuch unternahmen, den Zweck der Versammlung, gegen die wirtschaftsfriedlichen Verbände Stellung zu nehmen, zu vereiteln. Am Donnerstag, ben 16. September 1920, abends 7 Uhr, findet eine neue Versammlung der kaufmännischen und Bureauangestellten im " Deutschen Hof", Lucauer Straße 15, statt, in ber Grete Wein berg über das Thema„ Kampf dem G. t. A., Kampf dem G. d. A., Steg dem Zentralverband der Angestellten!" sprechen wird. Auch diese Versammlung hat den Zweck, gegen die Handlanger des Unternehmertums in den Reihen der Angestellten Stellung zu nehmen und die Angestellten auf die Notwendigkeit des Klaffentampfes hinzuweisen. Es ist daher den Angestellten bringend der Besuch dieser Wersammlung zu empfehlen.
Achtung! Arbeitslosenkommiffionen aller freigewerkschaft lichen Organisationen. Am Donnerstag, den 16. September, vor=" mittags 9%, Uhr, findet im Gewerkschaftshaus eine bringende Sigung statt, wozu Vertreter der Gewertschaftskommission, der Erwerbslosenfürsorge, der Betriebsrätezentrale und des Arbeitslosenrates geladen find. Thema: Stellungnahme zu den von der Kommission aufgestellten Richtlinien. Mitgliedsbuch der Gewerkschaft und Ausweis als ancrtannter Bertreter legitimiert.
Groß- Berlin
Die Arbeitslosen und ihre Vertreter Unter den Arbeitslosen herrscht große Erbitterung, einmal, weil die Regierung nicht ernst macht und für genügend Arbeit sorgt oder in der Unterstügungsfrage nachläffig ist und dann, weil die Verhandlungen wegen einmaliger Beihilfe, Erhöhung der Unterstügungssäge, Lebensmittelverteilung usw. von den Behörden so geführt werden, daß die Arbeitslosen auf eine harte Geduldsprobe gestellt werden. Es ist nur zu erklärlich, daß die darbenden, auf= geregten Arbeitslosen gar zu leicht unverantwortlichen Elemenfen zum Opfer fallen. Wenn die Regierung nicht bald dafür sorgt, daß diese entrechtete Boltsmasse ihre volle Lebenseristenz wieder erhält, so treiben wir einem Zustande entgegen, daß sich lein Mensch mit einem noch guten Rock auf der Straße jehen lassen lann. Davor fann auch nicht mehr ein noch so vorzüglicher Arbeitslosenvertreter schützen. Dieses zur zeitigen Warnung an die Behörden.
Es ist aber auch notwendig, bei dieser Gelegenheit die Arbeitslosen selbst zu warnen, zu mindestens die organisierten Arbeitslofen, und sie zu ersuchen, auf der Sut zu sein vor Elementen, die vorgeben, besonders radikal zu sein, aber alles andere sind. Kommen da gestern um 1 Uhr in einem Zuge von ungefähr 1500 arbeitslose Demonstranten nach der Klosterstraße anmarschiert, wo fich das Bureau des Arbeitslosenrates befindet, jagten sämtliche Arbeitslosenräte hinaus und hausten in den Bureauräumen mie die Vandalen. Hauptmatador war der unvermeidliche Fichtmann. Was haben diese Arbeiterräte mohl verbrochen, daß man sie so furzerhand davonjagt? Sie fonnten sich nicht entschließen, einen nicht gewählten Attionsausschuß anzuerkennen. Dieser Attionsausschuß war von ungefähr 1000 Arbeitslosen vor ungefähr 14 Tagen gewählt, und wollte nach der Kartoffelverteilung sich wieder auflösen. In den letzten 3 großen Arbeitslosen- Bersammlungen ist dies auch geschehen, nur in einer Versammlung beschloß man, ben Attionsausschuß weiter bestehen zu lassen. Da dieser Attions= ausschuß zum Teil nur aus unorganisierten, zum Teil aus politisch und moralisch nicht einwandfreien Elementen bestand, lehnte ber Arbeitslosenrat einstimmig, ein Zusammenarbeiten mit ihm ab. Sierauf folgte der bereits geschilderte Gewaltatt. Daß hierbei bie Arbeitslosen selbst die Leidtragenden sind, braucht wohl nicht erwähnt zu werden. Wenn man bedenkt, daß der bisherige Arbeitslojenrat aus Genossen der K. A. P. D. , K. P. D. und U. 6. P. D. sich zusammensezte, so wird man verstehen, daß dort eine rege sich gegenseitig fontrollierende erfolgreiche Tätigkeit im Interesse der Arbeitslosen geleistet werden tonnte. Hierzu tommt noch die organisatorische Verbindung mit fämtlichen Arbeitslosenvertretungen im Reiche. All diese mühselige Arbeit ist durch den geftrigen Gewaltstreich in Frage gestellt. Die lachenden Erben find natürlich die Leute, welche uns schon lange los sein wollen. Es ist notwendig, daß die Arbeitslosen in ihrer Gesamtheit in Dieser Sache ein legtes Wort der Vernunft sprechen. Kampf gegen Selassengenossen ist kein Ziel, daß fich revolutionär denkende Arbeiter segen tönnen.
Die Borsigenden der Bezirksämter Wie wir hören, bat jetzt zu der Frage, wie die Vorsitzenden der Bitsämter und ihre Stellvertreter gewählt werden, auch der Oberpräsident Stellung genommen. In den Ausführungsbestimmungen zum Gesez vom 27. April d. Js. ist zu§ 28 ausdrücklich bemerkt, daß bei der erstmaligen Besetzung des Bezirksamts ber Magistrat ben Borsigenden und dessen Stellvertreter, die Bezirisversammlung die übrigen fünf Mitglieder wählt. Der Dber. präsident hat nun in einem auf Anfrage ergangenen Bescheide aus führlich bargelegt, wie diese Vorschrift der Ausführungsbestimmung durch die Entstehungsgeschichte des Gefeßes gerechtfertigt und außer Zweifel gestellt wird. Der eigentliche Beweggrund der gefeglichen Vorschrift in§ 28 ist das Streben gewesen, die zahlreichen, in den
| einzelnen Großberliner Gemeinden beschäftigten erfahrenen Berfonen, I die bet Jukrafttreten des Gesetzes verwendbar werden, wenigftens teilweise für das neue Gemeinwesen weiter nutzbar zu machen. Dies würde nicht möglich sein, wenn die einzelnen Bezirke die Wahl nach threm Belteben bornehmen. Nur der Gesamt Magistrat ist in der Lage, die verfügbaren Kräfte in angemessener Weise auf die Bezirke zu verteilen. Es ist anzunehmen, daß der neue Magistrat daher auch Wünsche und Vorschläge einzelner Bezirke berücksichtigen wird.
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Ueber 600 neue Wohnungen in Neukölln Zur Linderung der Wohnungsnot hat der Neuköllner Magistrat im Einvernehmen mit der Wohnungstommission, der Grundeigentumsbeputation und der Hochbaudeputation ein Wohnbauprogramm aufgestellt, das mit einem aus Anleihemitteln zu deckenben Kostenaufwand von 59 Millionen Mart 641 Wohnungen schaffen soll. Geplant sind 45 Einzimmer, 547 3weizimmer-, Einzimmerwohnungen außer der Küche noch eine geräumige Kam32 Dreizimmer und 17 Vierzimmerwohnungen, wobei selbst die mer sowie Klosett und Bad erhalten werden. Für Neukölln liegen zur Zeit bereits rund 7400 Anmeldungen von Wohnungsuchenden vor, von denen 2059 tatsächlich ohne Wohnung sind. Die Häuser sollen durchweg im Hochbau, teils drei-, teils viergeschossig, errichtet werden, auf drei Baublöden an der Lessingstraße, auf dem Dreiedsblod an der Delphinstraße und der Straße 11( am Bahnhof Köllnische Heide), auf einem Block an der Straße 18, zwischen Delphin und Planetenstraße, auf einem Block zwischen Steinzwischen Steinmez-, Lichtenrader - und Oderstraße. Für die Baumeg, Lichtenrader , Oder- und Allerstraße, auf einem Block blöde an der Lessingstraße und für den Dreiedsblod an der Delphinstraße und der Straße 11 wünscht der Magistrat möglichste Beschleunigung der Jnangriffnahme. Die hier zu errichtenden Bauten werden allein 34,6 Millionen erfordern. Davon wären 10 Millionen sofort bereitzustellen zur Einleitung der Bauarbeiten, der Materialbestellung usw. Der Magistrat ersucht die Stadtverordnetenversammlung um ihre Zustimmung. Nach Fertigstellung der geplanten 641 neuen Wohnungen würde die Wohnungsnot teineswegs behoben sein, immerhin ist doch ein Anfang gemacht, sie zu mildern.
Der 25 er Wahlausschuß der neuen Berliner Stadtverordneten Versammlung zur Vorbereitung der Wahl der Mitglieder für den neuen Berliner Magistrat togle am Dienstag Abend zum zwölften Male im Donatorensaal des Berliner Ratbauses. Nach abermaliger eingehender Beratung wurde der jetzige Stadtbaurat Gehetmrat Dr. Ludwig Hoffmann zum Stadtbaurat des Hochbauwesens der Einheitsgemeinde Berlin gewählt und zwar mit 24 Stimmen, nach ihm der Stadtbaurat Hahn aus N.ukölln, mit 14 sozialdemokratischen Stimmen als Stadtbaurat für das Tief bauwesen.
Der Brandenburgische Provinziallandtag trat gestern mittag im Landeshause zu seiner 49.( außerordentlichen) Tagung zusammen, der legten in seiner jezigen Zusammensetzung. Die Abgeordneten aus allen Teilen der Mart waren zahlreich erschienen; auch der Reichswirtschaftsminister Dr. Scholz wohnte der Versammlung als Vorsitzender des Proi inzialansschusses bet. Nach dem Ausscheiden der steuerlich leistungsfähigen Vorortfreise zum 1. Ottober werben Neuwahlen für die ganze Restproving zum Provinzialfandtag statt finden, der dann auch einen neuen Provinzialausschuß zu wählen hat. Der Oberpräsident der Provinz Brandenburg , Dr. Mater, eröffnete die Tagung mit einer furzen Ansprache. Zum Vorsitzenden wurde wieder Abg. Dr. Bor hardt( Charlottenburg ), zu Stellvertretern die Abgg. Oberbürgermeister Dominicus und Landrat Dr. Kleiner gewählt. Ueber die Vorlage zur Neuregelung der Beamtenbesoldung erstattete Abg. Kämmerer Scholz( Charlottenburg ) eingehend Bericht. Für die nach staatlichen Grundfäßen erfolgende Neubesoldung find 8,5 Millionen Mark erforderlich. Abg. Siedow- Brandenburg( SPD .) beantragte, die Sigung zu vertagen, weil die Besprechung dieser Borlage in den Fraktionen noch nicht hat beendet werden können. Die Beratung wurde dementsprechend auf heute( Mittwoch) vormittag 10 Uhr vertagt.
Handgranatenexplosion in der Maikäfer- Kaserne. Ein schweres Explosionsunglück ereignete sich gestern gegen Mittag in der Mattäferfaserne in der Chauffeestraße. Dort waren beim Waffenmeister eine Anzahl Handgranaten abgegeben worden, mit beren Sortieren der 27 Jahre alte Wachtmeister der Sicherheitspolizei Bittor Felly Lippa und der 23 Jahre alte Unterwachtmeister Hermann Stenzel in einem Nebenzimmer beschäftigt waren. Plözlich ertönte aus dem Zimmer etne Detonation, zahlreiche Fensterfcheiben wurden zertrümmert und das Zimmer zum Teil demoliert. Als Beamte in den Raum einbrangen, fanden sie Lippa tot am Boben liegen. Neben ihm lag sower verwundet Stenzel. der nach Anlegung von Notverbänden nach dem Krankenhaus geschafft wurde. Beim Sortieren war eine Handgranate explodiert, aus welchen Ursachen konnte noch nicht festgestellt werden.
Pferdefleisch und Pferdefleischwaren dürfen, soweit der Ab schnitt 6 der Pfe: befleischfarte bereits beliefert ist, von jezt auf Abschnitt 7 der Pferdefleischkarte abgegeben und entnommen werden. Die auf einen Abschnitt entfallende Menge beträgt 250 Gramm. Ein Bertauf von Pferdefleisch und Pferdefletschwaren ohne Marten ist nicht gestattet.
Die Aufhebung der öffentlichen Märkte in Märkte in Lichtenberg empfiehlt der dortige Magistrat der StadtverordnetenversammTung zu empfehlen.
Das nächste Städtische Volkskonzert des Philharmonischen Orchesters unter Leitung von Richard Hagel findet am Donnerstag, den 16. September 1920, in der Brauerei Königstadt, Schönhauser Allee 10/11, ftatt. Beginn des Konzertes 8 Uhr.
Weitere Notstandsarbeiten in Lichtenberg . Nachdem in der legten Lichtenberger Stadtverordnetenversammlung auf Vorschlag Der Tiefbauverwaltung bereits Notstandsarbeiten unter Schäßung der Gesamtunkosten auf 1 680 000 M. beschlossen worden sind, wer den vom Magistrat folgende weitere Notstandsarbeiten im Sinne ber Produktiven Erwerbslosenfürsorge" als dringend erforderlich erachtet: 1. Umpflasterung von Teilen des Fahrdamms der Möllendorfstraße. 2. Herstellung eines provisorischen Fahrdamms im Verbindungsweg zwischen Pfarrstraße und der Biegung. 3. Regulierung der verlängerten Prinz- Adalbert- Straße. 4. Schladenbefestigung des Segemeisterweges. 5. Räumung des Sohen Mallgrabens. 6. Kanalisationsbauarbeiten. 7. Ausrüsten der bestehenden Spiel- und Sportpläge mit Sprunganlagen und Laufbahnen. Die voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von 2 211 000 m. follen, soweit sie nicht durch Beiträge aus der Produftiven Erwerbslosenfürsorge" gedeckt werden, aus einer aufzu nehmenden Anleihe bestritten werden.
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Aus den Gemeinden
Tempelhof . In ber lekten Sigung der Gemeindevertretung wurde ein Antrag 3rrgang( U. S. P.),„ der Gemeindevorstand möge bei der Regierung energisch verlangen, daß die Getreidepreise nicht erhöht werden und die Landwirte gezwungen wer
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den, Kartoffeln und Getreide in genügenden Mengen zu liefern einstimmig angenommen. Für die Errichtung von Notwohnungen werden nach einer Befürwortung durch unseren Genossen Schmidt 50 000 Mart bewilligt. Dem 5. Lohntarif für die Gemeindearbeiter, dem Tarifvertrag der Hilfskräfte, sowie dem Mitbestimmungsrecht für beide Gruppen wird einmütig zuge stimmt. Die Prüfung der Tempelhofer Feld- Verträge gibt unserem Genossen Irrgang Veranlassung, nochmals den Antrag zu stellen: Die Stadtverordnetenversammlung Groß- Berlin habe zu entscheiden, ob von dem Vertrage zurüdgetreten wird." Dieser Antrag wurde gegen die U. S. P.- Stimmen abgelehnt lebhafte Debatte gab der Buntt der Tagesordnung:„ Den außer Die S. P. D. zeigte sich wieder einmal, fleinbürgerlich. Eine halb des Gruppenplans stehenden Beamten 50 Prozent Aus gleichszuschlag zu gewähren." In den letzten Sigungen wurde im Kampf gegen die Bürgerlichen beschlossen, nur 20 Prozent u zahlen. Unsere Genossen plädierten für die 20 Prozent oder aber das Gehalt müsse herabgesetzt werden. Die S. P. D. lehnte mit uns gemeinsam die 50 Prozent ab, stellte aber gleich darauf einer Abänderungsantrag und schließlich aus Berlegenheit einen Ver tagungsantrag. Diese Wankelmütigkeit der S. P. D. machte einen traurigen Einbrud.
Aus den Organisationen
3. Diftritt. 2. Abteilung. Der für Mittwoch angefekte Diskussionsabend fällt aus. 3. Distrilt. 4. Abteilung. Mittwoch, 7 Uhr, Schufaula, Dieffenbachstr. 51, Mitgliederversammlung. 3. Diftritt. Kommunale Kommission, Donnerstag, abends 7 Uhr, bei Maaß, Bergmannstr. 97. 5. Distritt. Seute abend, Uhr, Mitgliederversammlung, in der Schulaula, Brinzenstr. 51. Tagesordnung: Die dritte Internationale." Referat und Korreferat. Ohne Mitgliedsbuch fein Zutritt.
6. Diftritt. Elternbeiräte, Schultommission und tommunale Kommiffion. Des Vortrag des Genossen Sübner findet nicht Donnerstag, ben 16., sondern Dons nerstag, den 23. S. Mis., abends 7 Uhr, Mattusstr. 49, ftatt.
7. Diftritt. Kommunale Kommiffion, Freitag, 7 Uhr, Sigung, bei Arumba, Warschauer Str. 71.
8. Diftrilt. Freitag, 7 Uhr, finden in ben Schulaufen: Bettentofer Str. 22-24, Petersburger Str. und Edertstr. 16, brei öffentliche Elternversammlungen statt. Tagesordnung: Rechtlosmachung der Elternbeiräte und Schulreform." Bu Flugblattverbreitung treffen sich die Genossen, Donnerstag abend, 6 Uhr, in ben bekannten Lokalen.
11. Diftrift. 1. Abteilung. Mittwoch, 7 Uhr, politische und Bildungskom million, bei Kluwe, Usebomitr. 18.
16. und 18. Diftritt. Mittwoch, den 15. 9. 20, abends 7 Uhr, Elternverfamm lung der 244. und 245. Gemeindeschule, Wiesenstraße, Ede Pantstraße, Aula. Vortrag: Weltliche Schule und Bericht der Elternbeiräte."
18. Sistrict. Achtung, Bezirtsführer! Seute abend, 7 Uhr, Zusammenkunft aller Bezirksführer. 1. Abteilung bei Grunert, Bantitr. 59; 2. Abteilung bet Fritsch, Drontheimer Str. 4; 3. Abteilung bei Knapp, Grünthaler Str. 6. Diftriftsobleute der Elternbeiräte. Die zu heute, Mittwoch, angesagte Versamme Iung tann umständehalber nicht stattfinden. Der nächste Lermin wird noch be fannigegeben.
Rentölln. Donnerstag, abends 616 Uhr, Versammlung fämtlicher Funktionäre, in der Gartenhalle der Kindl- Brauerei, Hermannstraße. Vortrag des Prof. Ballod über die wirtschaftliche Lage in Rußland . Berschiedenes. Neukölln . Mittwoch, den 15. 9., abends 6 Uhr, Aufstellung der Kanbibaten lifte für die Elternratswahlen für bie 2. und 29. Gemeindeschule, bei Benthin, Reuterstr. 99. Neukölln . Die Bezirksversammlung des 15. Bezirtes, findet nicht Donnerstag, sondern Freitag, abends 5% Uhr, statt. Das Erscheinen aller ist bringend er wünscht. Neulöln. Achtung! Internationaler Bund der Kriegsopfer. Am Freitag ben 17. b. ts., abends 7 Uhr, außerordentliche Mitgliederversammlung ber Kriegsgefangenen- Seftion, Boddin-, Ede Reuterstraße.
Charlottenburg . Agitationstommission, Donnerstag, abends 7 Uhr, Sigung im Boltshaus, Stehbierhalle.
Charlottenburg . Mitgliederversammlung, Freitag, abends 7 Uhr, im Bolts haus. Tagesordnung: Stellungnahme zum Barteitag." Tempelhof . 5. und 6. Bezirk. Mittwoch, Extrazahlabend.
Bantow. Frauenarbeitskommission, Sigung, Donnerstag, 7 Uhr, im Jugend heim, Gaillardstr. 32. Bichtenberg. 1. Viertel. Freitag, ben 17. 9., abends 7 Uhr, in der Aula bet Schule Marktstraße 11, Mitgliederversammlung. Neuwahl der Viertelsleitung Stellungnahme zur 3. Internationale.
Reinidendorf- Dit. Donnerstag, 7 Uhr, Sandzettelverteilung von den Zahl abenblokalen aus.
Johannisthal . Mittwoch, 7% Uhr, wichtige Mitgliederversammlung im Lofal von Freier, Friedrichstr. 6. Gemeindevertreter find aufgefordert, zu dieser Ber fammlung zu erscheinen. Zehlendorf . Donnerstag, 7 Uhr, Sigung der Agitations- und politischen Kommission, bei Möwes, Hauptstr. 27.
Vereinskalender
Betriebsräe ber Metallindustrie. Sigung der Vorsitzenden und Obleute ber Betriebsräte der Groß- Berliner Metallindustrie, Donnerstag, vormittags 10 Uhr, Rosenthaler Hof, Rosenthaler Straße.
Fach
Zentralverband der Ungestellten. Fachgruppe 1a, b, c und 36.( Reichs, Staats, Bost, Versorgungs- und Seeresbetriebe- Angestellte.) Funktionärsigung, 15. 9., nachm. 4 Uhr, Berliner Konzertsäle, Kommandantenstr. 58-59. gruppe 7c.( Ronfettions, Herren, Damen- und Kinder- Bekleidung.) Mitglieder versammlung, 15. 9., abends 7 Uhr, Verbandslofal, blauer Saal, Belle- Alliance Str. 7-10. Fachgruppe7d.( Schaufensterdekorateure.) Mitgliederversammlung. 15. 9., abends 7% Uhr, Saverlands Festfäle, Jagdensaat, Neue Friebri Straße 35.- Fachgruppe 10, 2a.( Belawaren.) Seftionsligung, 15. 9., abends 7% Uhr, Verbandslotal, roter Saal, Belle- Alliance- Str. 7-10. Fachgruppe 136.( Seifenhandel.) Mitgliederversammlung, 15. 9., abends 8 Uhr, Mufiter fäle, Börsenjaal, Kaiser- Wilhelm- Str. 31.
Zentralverband der Angestellten. Fachgruppe 14d.( Gesundheitsindustrie.) Die für Donnerstag, den 16. September, abends 7 Uhr, in Saverlands Festsälen an beraumte Mitgliederversammlung findet nicht statt. Näheres wird befannt gegeben.
Afa- Delegierte. Delegiertenversammlung des Ortstartells Groß- Berlin, Don nerstag, 5% Uhr, im roten Saal des Zentralverbandes der Angestellten, Belle Alliance- Str. 7-10. Angestellte Spediteure. Freitag, vormittags 9½ Uhr, wichtige Sigung, Schidlerstr. 5-6, Arbeiter- Bilbungsschule.
Internationaler Bund. Seltion Kriegsgefangene. Mitgliederversammlung, Freitag, 17. 9., abends 7 Uhr, in der Schulaula, Gipsftr. 23a.
Deutscher Transportarbeiter Verband. Settion 2. Betriebsräte und Betriebs obleute aller Branchen, Donnerstag, 6% Uhr, allgemeine Versammlung, im Englischen Sof, Aleganberstr. 27c. Ohne Mitgliedsbuch und Betriebsrätelarte fein Cinlag.
Deutscher Sutarbeiterverband.( Bugbranche.) Donnerstag, abends 7 Uhr, im Gewertschaftshaus, Bersammlung der Putzmacherinnen.
Bunb ber technischen Angestellten und Beamten. Am Mittwoch, den 15. 9. 20, Mitgliederverjemmlung, Charlottenburg 2, abends 7 hr, in der Gemeinbe Schule, Pestalozziftr. 40. Fachgruppenverlammlung 1 f. Elettrotechnit, Echwach trom, abends 7 Uhr, in ben Mujilers, eftiälen, Kaiser- Wilhelm- Str. 31. Versammlung der Bertrauensleute im Brauereigewerbe, abends 7% Uhr, i Zentralverband der Angestellten.
Friedensbund der Kriegsteilnehmer. Bezirksgruppen S. und SW., heute ge meinsamer Kamerabenabend, 8 Uhr, im Restaurant von Danger, Urbanstr. 9. Bezirksgruppen NO., O. und 3enirum, heute gemeinsamer Kamerabenabend, 8 Uhr, im Restaurant von Peters, Große Frankfurter Str. 242.
Bauarbeiter. Die feitens des Bauarbeiterverbandes verausgabten Sammel listen für den Wiederaufbau des Leipziger Boltshauses find unverzüglich im Bureau des Deutschen Bauarbeiterverbandes, 3immer 53, abzuliefern Deutscher Arbeiter Theaterbund. Die in der gestrigen Morgennummer ange fündigte Versammlung findet nicht heute abend, sondern erst am Freitag, den 17. d. Wits., im Stargarder Vereinshaus, Stargarber Str. 3, ftatt. Esperanto. Der Wunsch, eine internationale Berkehrssprache zu erlernen, wirb auch bei manchem Arbeiter und Angestellten bestehen. Der Arbeiter- Esperan tiftenbund veranstaltet deshalb eine Reihe von Propagandaversammlungen, auch Anmeldungen zu den Kursen entgegengenommen werden. Diese Versamm lungen finden ftatt: am 15. September, abends 7 Uhr, bei Büttner, Schwebter Str. 23 und bealpaffage, Reutölln, Weichselstraße; am 16. September, abends Uhr, Restaurant reischling", Fruchtstr. 36q; am 17. September, abends 7% Uhr, Schulaula, Müllerstraße, Ede Triftstraße. Am 20. September be ginnen überall Anfängerkurse.
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Arbeiter- Schachspieler! Der freie Schachverkehr des Berliner Arbeiter- Shah flubs, findet jeden Sonntag, vorm. von 9-1 Uhr, im Lotal von Braiset Michaeltirchstr. 29a, statt. Für Anfänger tostenlos Unterricht in Bragis und Theorie. Lehrmittel und Schachliteratur stehen fostenlos zur Verfügung. 3. Oftober findet der Beginn des Meisterturniers für 1921 statt. Gäste find bei allon Veranstaltungen bes Klubs willtommen. Bei genügender Beteiligung wir ein Gästeturnier ausgeschrieben. Anmeldungen zur Mitgliedschaft, sowie jede gewünschte Auskunft beim Spielleiter. Berantwortlich für bie Bolitif: es Lieblüt, Berlin- Friedenau ; für den übrigen redaktionellen Teil: i. B. Razl Robler, Berlin 31; für den S Teratenteil: udwig Komeriner, Karlshorst . Berlagsgenossenschaft Freiheit" e. G. m. b. 5., Berlin . Drud der Freiheit"-Druderet 6. m. b. 5- Berlin 2, Breite Straße 8/9.
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