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Einzelpreis 30 Pfg. 3. Jahrgang

Die Freiheit erichet morgens und nachmittage, Sonntags and Montegs muz etrimal. Der Bezugspreis beträgt bei freier Buftenung ins Haus für Groß- Berli 10, M. in sorgus gabibar, von der Spedition felbft abgeholt 8,50 m. Für Busts bezug nehmen fämtliche Bokanstalten Bestellungen entgegen. Unter zelfban bezogen für Deutschland, and Sfterreich 16,50 9., für bas übrige Ausland 21,50 9. rusüglich Baluta- Aufschlag, ser Brief für Deutschland und Sfterreich 30,-. Mehabitan. Expedition und Berlag: Berlin 2, Breite Straße&

Mittwoch, 1. Dezember 1920

Nummer 508

Morgen Ausgabe

Die adtgefvaltene Stonpareillegeile oder deren Mann koftet 5,-. einschliekli Seuerungszuschlag. Kleine Ungrigen: Das festgedruckte Wort 2,., jedes weitere QBort 1,50 M., einfchließlid) Seuerungsgufchlog. Laufende Anzeigen laut Sarif. Familien- Anzeigen und Stellen- Gefache 3.20. netto pro Beile. Stellen Gefuche Wort- Anzeigen das fettgebruckte Wort 1,50.. fedes weitere Wort 1,- Fernsprecher: Zentrum 2030, 2645, 4516. 4603, 4635, 4849, 4921

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Berliner Organ

Der Unabhängigen Sozialdemokratie Dentfiolands

Der Raubzug der Hohenzollern Die revolutionierte Schule

Eine stürmische Sitzung

In der gestrigen Gigung der preußischen Landesversammlung gings hoch her. Bei der dritten Beratung der preußischen Ver­fassung tam der sozialdemokratische Antrag auf entschädi gungslose Enteignung des Hohenzollern Ber= mögens, dessen Wortlaut heretis in unserer Freitag Frühaus gabe veröffentlicht ist, zur Berhandlung. Der Rechtssozialist Seilmann begründete den Antrag. Er bestritt, daß seine Bar­tei von agitatorischen Beweggründen ausgehe und erwiderte auf einen antisemitischen Einwand, daß er mit demselben Recht. mit dem der Jude Lowenfeld die Sache der Hohenzollern führe, er die Sache des Bolles führen könne.

Heilmann tennzeichnete die Taktik des bürgerlichen Blodes, der sich in dieser Frage gebildet hat, und der jede Klarstellung der Vermögensverhältnisse wie auch der Rechtsver hältnisse der Hohenzollern Infte mattsch verhindert. meist darauf hin, daß über den Antrag unseres Genossen Dr. Cohn; dan den Hohenzollern im Falle der Beschlagnahme non Gütern in den abgetretenen Gebieten durch die allierten Mächte feln Etlaganfpruch zu gewähren sei, bis heute noch fein Beschluß gefaßt sei. Rebner erlärt sich für seine Partei' völlig olidarisch mit dem Antrage des Genossen Dr. Cohn. Die falsche Rechtsgrundlage, die für den vorliegenden Ver­gleich aufgestellt wurde, wird von Heilmann an Hand der Aften es Finanzministeriums dargestellt. Heilmann gab zwar zu, duz leine Genossen Sirsch und Südefum für diese falsche Rechts grundlage verantwortlich, feien, benutte aber biele Gelegenheit, um auch die längst widerlegten Borwürfe gegen unseren Genossen Rosenfeld von neuem zu erheben. Aus den Aften des Finanz­ministeriums geht hernor, daß die Hohenzollern den Staat in ver­schiedenen Fällen einfach beschwindelt haben. Das Atabe­mieviertel, das jetzt erst wieder nom preußischen Staat durch Kauf von der Krone erworben wurde, ist bereits im Jahre 1900 durch den damaligen Finanzminister Miquel angekauft worden, und zwei Jahre später hat das Preußische Justizministerium cts tlärt, das Akademientertel sei imme? Staats: eigentum gewesen. Wilhelm ist jetzt in Solland mit seiner Justimmung mit einem Jahreseinfommen von 33 Millionen eingeschätzt worden. Heilmann fordert, daß der neue Vergleich auf den Grundlagen des Schüdingschen Materials aufgebaut merbe. Er versezt zum Schluß den Monarchisten noch ein paar träftige Siebe und bezeichnet die jetzige Justiapflege als die Dirnte der Realtion, wofür ihm die Rechte mit minuten­langem Lärm und Bfuirufen quittiert.

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Sturm nnd Bertagung

nimmt der Lärm immer mehr an, Abgeordnete der Rechten vers suchen, den Redner zum Verlassen der Tribüne zu veranlassen. Bon der äußersten Linfen wird mit Papierfugeln geworfen. Der Lärm legt sich erst etwas, als das Wort des Vizepräsidenten Frenkel durchdringt, daß die Sigung unterbrochen sei.

Wiedereröffnung

Eine Viertelstunde später eröffnet der Bizepräsident die Sizung wieder und bezeichnet die Aeußerungen des deutschnationalen Rebners zwar als menig gefchmadvoll, aber eine Belei­digung des Finanzministers fei barin nicht enthalten. Es folgt dann eine hübsche Szene bei der Ermittelung des Banierballen­werfers. Es bekennt sich fein Abgeordneter zu dieser Untat. Abolf Soffmann stellt den wikigen Geschäftsordnungsantrag, den Pa pierballen dem Hohenzollern museum. zu über­meisen.

Dr. Kaufmann führt nunmehr seine Rebe zum Schluß fort. Der Demotrat Dominicus verurteilt in einer Erklärung seis ner Partet die Lärmszenen, lehnt den Antrag Sauschild ab mit der echt demokratischen Begründung, daß die entschädigungslose Enteignung wichtige Grundsäße seiner Bartei nerlehe. Die Des motraten wollen nicht sehen, daß es sich hier um sehr strit= tiges Eigentum handelt. Auch der Zentrumsmann Oppenhoff lehnt den Antrag ab. Als darauf Adolf Soff= mann das Wort ergreift, verläßt die Rechte demonstrativ den Saal. Hoffmann erklärt, daß seine Fraktion für den ersten Teil bes Antrages Hauschild stimmen werde, nicht aber für beit zweiten Teil. Seine Partei molle überhaupt feinen Bergleich. Auch der deutschoolfsparteiliche Abg. Dr. n. Rich ret lehnt den Antrag ab. Genosse Lubmig begründet einen Antrag unserer Partei, daß über die Gewährung einer Unterhaltsgrenze an unterhaltungsbedürftige Mitglieder des Hauses Sohen­zollern nach Maßgabe ber allgemeinen Geseze entschieden werden foll. Er stellt fest, daß er mit Heilmann und Soffmann über­einstimme. Die Revolution non 1918 sei, niel zu human ge= wesen, sonst hätte es heute nicht vorkommen tönnen, daß sich die Herren von rechts so herausfordernd benehmen.( 3ustimmung links.) Es würde eine Bersündigung am Volfe bedeuten, wenn der Familie Hohenzollern mehr gegeben würde, als jedem an bern Staatsbürger.( 3ustimmung links.)

Bon Paul Selke

Es geht das Märchen von einer deutschen Revolution, deren zweiter Jahrestag eben hinter uns liegt. Es geht auch das Märchen von einem sozialdemofratischen Kultusminister, von dem man annehmen mochte, er habe aus jener schönen Zeit persönlicher, Freundschaft und geistiger Kampfgenossenschaft mit Rosa Luremburg noch ein Fünfchen revolutionären Elan in seine Minisferherrlichkeit hinüber­gerettet. Doch zu lang ist es her und wir sind in bezug auf fozialdemokratische Minister bescheiden geworden. Durch die schmazenden Brudertüsse, die der Unterstaatssekretär Hein­rich Schulz, ehemals geistiger Koftgänger der aufrechten und grundlagtreuen Revolutionärin Klara Zetkin, mit Ge­scheitelten und Geschorenen getauscht, hat der Renegaten fozialismus die Seelen der proletarischen Kinder auf lange hinaus den Finsterlingen beider Fakultäten ausgeliefert. Wir als Revolutionäre wissen zwar, daß erst der Orfan aus der Tiefe die große und notwendige Reinigung der Schul­Stubenstickluft bringen wird. Immerhin haben wir doch ein ganz leises Säufeln modernen Geistes im Reiche eines Sozialistischen Schulministers erhofft. Armer Konrad! Einst flammender Rufer im Kampfe gegen die dunklen Mächte der Realtion, haft auch du einem Löwenstein den Eintritt in bas Reich der Gehirnverkleisterung vermehrt, wo er als Künder und Täter sozialistischer Wahrheiten wirken sollte.

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Und doch ist manche hübsche Ministerialverordnung aus Konrad Hänischs Reich zur Welt gekommen. So die Enf fernung monarchischer Embleme aus den Schulen. Und die Mahnung, die Schuljugend nicht chauvinistisch zu verfeudhjem Dann die energische Zusicherung ministerieller Unterstügung füt sozialistisch gesinnte Lehrer. Und der Erfolg? Siehe die schwarz weiß- rot bewimpelten Ludendorff- und Hindenburg­Demonstrationen, der höheren Schulen. Und die zahllosen Schifanen- gegenüber sozialistisch gesinnten Lehrern durch reaktionäre Schulleiter und verblendete Kollegen. Bitter rächt sich jetzt der Kinderglaube, eine sozialistische Spize fönne der Wurzel neue Säfte zuführen. Solange die vor märzlichen Geheimräte, die Provinzialschulkollegien ihren Mitternachtsipuf im Reiche der Schule treiben, dürfte Kon­rad Häntsch sicher tausend Jahre alt werden, ehe z. B. auch nur der Anfang zur materialistischen Geschichtsbehandlung in der Schule gemacht wäre. Aber tragalledem, ganz ohne Spur wird des sozialdemokratischen Ministers Erdenwallen nicht bleiben. Tiefeinschneidende Reformen werfen, ihre Schatten voraus. Vor mir liegen Lefebücher für die Provinz Brandenburg. Herausgeber sind W. Nohl und M. Ulmann, Geh. Reg.- und Prov.- Echulrat. Verleger ist Ferdinand Hirt, Breslau. Gedrudt sind die Bücher im zweiten Jahre des republikanischen Deutschland 1920. Am Ende des Inhaltsverzeichnisses steht zu lesen, daß auf Grund einer Ministerialverordnung die und die Lesestüde, weil nicht mehr der Zeit entsprechend, in Wegfall gekommen sind. Wir atmen auf. Endlich also brauchen unsere Kinder nicht mehr ben verlogenen Kitsch in ihre vertrauende Seele auf­zunehmen, denn Konrad Hänisch hat ihn ja durch Ministerial. verordnung beseitigt. Wir schlagen den Teil auf, der von der paterländischen Geschichte" handelt. Sofort finden wir im Lesestüd 262 einen wirklich zeitgemäßen, streng republika nischen Stoff: Was unser Kaiser für die Ar beiter getan hat." Eine kleine Probe:

Der Abgeordnete Seilmann, widerspricht dem Antrage Ludwig, der die taftische Seite der Frage nerfenne. Die Ans träge Hauschild( Soz.) und Ludwig( U. Soa. rechts) bezüg lich der Enteignung der Hohenzollern werden abgelehnt, ein fozialdemokratischer Eventualantrag, der bie Staatsregierung er fucht, die Verträge vom 26: Januar 1920 zurüdzuziehen, und in neue Verhandlungen mit den Vertretern des Hauses Hohenzollern einzutreten, mirb auf eine demokratische Anregung bem Rechtsaus chug überwiesen.

Nach furzer Unterbrechung durch die Beratung einiger Verfaf­Jungsparagraphen wird die Besprechung über den sozialdemokrati: ichen Antrag fortgelegt. Der Deutschnationale Dr. Kaufmann widerspricht dem Antrag in schärfster Form. Er wirit Heilmann bodenlose Verunglimpfung und Stimmungsmache für die Breu Benwahlen vor und betont unter steigender Erregung der Linken, baß seine Partei nur Empörung habe für einen Antrag, ber leber Gerechtigkeit widerspreche und dem Schutz des Privateigen­tums ins Geficht schlage. Als der Redner om Finanzminister Lüdemann und feinen jungen Leuten spricht, setzt ein to sender Lärm auf der Linfen ein, unablässige Schlußrufe ertönen. Der Präsident läutet andauernd mit der Glode, vermag aber nicht durchzubringen. Als der Rebner versucht, weiter zu sprechen, fetzes mit 196 gegen 137 Stimmen bei einer Stimmenthaltung.

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Annahme der preußischen Verfassung Danach wird in namentlicher Abstimmung der preu kische Verfassungsentwurf init 280 gegen 60 Stimmen bei fieben Stimmenthaltungen angenommen. Dagegen stimmen die Deutsch­Stimmenthaltungen angenommen. Dagegen stimmen die Deutsch nationalen, die Unabhängigen, bie Neufommunisten und die Deutschhannoveraner. Die namentliche Schlußabstimmung über das Kirchenaustrittsgelet ergibt die Annahme des Ge

veranlassen tönnte. Wenn die Orgeschorganisationen nichts an deres zu befürchten haben, als die Verfolgung ihrer Tafen durch Militärgerichte, die troß der Aufhebung der Militärgerichtsbarkeit lustig weiter funktionieren, so braucht ihr um die Zukunft nicht bange zu fein.

,, Welch ein trauriges Los wartete bisher eines solchen vers unglüdten, erkrankten oder altersschwach gewordenen Arbeiters! Satte er sich nichts gespart, so nahm ihn niemand gern auf, niemand wollte ihm helfen; er verfiel dem Elende. Heute fann jeber getrofter an seine Arbeit gehen. Für den Fall der Not ist Gorge getragen. Das ist das Vermächtnis des großen Kaisers an die arbeitende klasse." Die gleiche Verlogenheit über das soziale Kaisertum, die dem findlichen Gemüt die Sehnsucht nach jener schönen" 3eit weden joll, spricht auch aus dem Leseftüd 222: Aus dem Erlasse Kaiser Wilhelms II. bei seiner Thronbesteigung." Hierin wird dem Märtyrer" in

Die Organisation des Bölkerbundes Solland, der sich mit täglich nur 25 000 Mark durchhungern

Genf, 30. November.

Die Orgesch in Berlin Aufhebung einer Zeitfrei illigenformation Bom Berliner Polizeipräsidium wird mitgeteilt, daß ihre Ab­teilung la dahinter gekommen sei, daß eine ribere Zeit: 1 freiwilligenformation im Geheimen noch fortbestehe. Als Haupts ichuldiger tomme der Hauptmann a. D. Hubert Boitelmann in Be= tracht, der die einzelnen Kompagnien des ehemaligen Zeitfrei­willigenregiments 6 unter verschiedenen Dednamen in ein Not­wehrregiment" zusammengefaßt habe. Ob das Regimen: militäri­festgestellt. Bostelmann ist geflchen. Außerdem seien den unter­juchenden Bolizeibeamten die Sagungen des am 6. September begründeten Berliner Heimat- Berbandes" in die Hände ge jallen, der Mitglied der Organisation Escherich jet. Su den Unter­zeichnern der Sagungen gehöre der Hauptmann Bostelmann und außerdem eine Reihe anderer ehemaliger Offiziere mit teilweise wird, und endlich, daß der Bölferbundsrat die ständige Macht dar fehr bekannten Namen. Die Beschuldigten würden sich demnächst stellt, deren ausführende ständige Organisation das Generalsekre=. vor dem Strafrichter ,,, d. h. dem zuständigen außerorbent ichen Ge- tariat bildet. Wenn die Versammlung ausammentritt, geht die richt beim Reichswehrgruppentommando I", zu verantworten volle souveräne Macht an sie über. Sie versammelt jedes nissen Anlaß geben tönnte lege der Berliner Polizeipräsident den der Zeit. in welcher die Versammlung nicht tagt übt der Böl­Tunftionen aus und hot ires fonbere die aufgededten Organisationen nicht bet.. Busführung ihrer effiffe annordnen. Der Rot behält sich das Recht vor. durch eines seiner Mitalleber ebenfalls in die Debatte der: Bersammlung einzugreifen und Aufklärung abzugeben. Das Generalsekretariat hat als Erefutivorgan die Meinung der Mits Alteder des Bölterbundes über die Einberufung einer außerordent­

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Rach achttägiger Unterbrechung hielt heute vormittag die Böl terbundsversammlung wiederum eine. Bolliigung ab. Ferrari berichtete über die Arbeiten der Kommission und betonte, daß die Bestimmungen des Reglements auf dem Grund­lage beruhen, daß die Mitglieder des Bölferbundes die Grundlage der ganzen Bölterbandsorganisation bilden und daß bie Ber Sammlung die souveräne Macht des Bölter bundes barstellt, welche dennoch zeitweise unterbrochen

haben. Eine übertriebene Bedeutung, die zu politischen Besorg Jahr einmal am ersten Montag des September. Während

auch der gegen fie angekündigten Strafverfolgung teine über­Der Hauptmann Bostelmann und die anderen Offizlere werden triebene Bedeutung beilegen. Das Gericht des Reichsmeargruppen

Lommandos I ist gerade die richtige Eteffe, die eine Bestrafung Tichen Versammlung einzuholen.

muß, der wohlverdiente Lorbeerkranz gewidmet. Und so geht es durch den ganzen vaterländischen Teil. Der widerlichste Hohenzollernfult feiert in diesen Lesebüchern, bestimmt für die proletarische republikanische Schuljugend, eine fröhliche Auferstehung. Die Wacht am Rhein", die fügnerische Entstehungsgeschichte des Krieges 1870/71, aber ohne die Fälschung der Emier Depescheach, alle bie traurigen Zeugen der Ursachen unseres unfagbaren, Elends, wir finden sie getreulich zusammengetragen, unsere Kinder zur gleichen Verblödung zu führen. Entsetzen padt uns über die schamlose Berherrlichung derer, die von der ganzes Menschheit des größten Verbrechens geziehen werden, das je über die Welt gelommen. Nichts von Bruderliebe, nichis von Völkerversöhnung, ganz selbstverständlich kein Wort von der menscheitsbefrienden iffien des Sozialismus. Mid­chen wie Knaben wird der Morbberuf als höchst zu erstreben­des Heldenhandwerk nahe gebracht.

Aber auch auf religiöseta Gebiet bringen die Lesebücher Proben geistiger Bergiftungstünste. Von dem meineidigen Joachim II. von Brandenburg, der seinem Vater auf dem