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Der Widerspruch der Kreuz- Beitung" gegen die Diäten- daß der gegen ihn erhobene Verdacht der Gewerbesteuer- Rontravention bewilligung ist so laut, daß man auf den Gedanken gerathen unbegründet war, wurde er doch nicht entlassen, sondern eine Tönnte, die Konservativen wären nicht abgeneigt, um ein Linsen- volle Woche im Gefängniß behalten und, wie er vor Gericht bes gericht den Artikel 32 der Reichsverfassung preiszugeben. hauptet, wie ein Sträfling behandelt. Nach der ersten Vernehmung Die Herauffehung der Wahlmündigkeit" wäre beispielsweise nach hat danach der Untersuchungsrichter, wie Dylong ebenfalls vor Ge unferem Dafürhalten nicht entfernt eine ausreichende richt aussagte, zu ihm gefagt:" Da Sie feine Befchäftigung haben, Kompensation für die Aufhebung der Diätenlosigkeit. tönnen Sie hier bleiben"(!). Dylong hat jene Woche unschuldig ab. Lettere bildet ein so bedeutungsvolles Gegengewicht den mit dem figen müssen; er ist nicht bestraft worden.- Geeftemünde, 18. Oftober. Der allgemeinen Wahlrecht verknüpften demokratischen Einflüssen gegen Bund der Land. über, daß die Beseitigung derselben gar nicht ernst genug bewirthe" hat für den 18. hannoverschen Wahlkreis den Grafen urtheilt werden tann. Der vom Fürsten Bismarck gegen die Herbert Bismarck als Reichstags- Kandidaten aufgestellt.- Diätenbewilligung allzeit bekundete sehr begründete Widerspruch Lübeck , 18. Oktober. Die Bürgerschaft bewilligte heute müßte völlig in Vergessenheit gerathen sein, wenn heute die von uns schon erwähnte Gehaltsvorlage für das hanfeatische von konfervativer Seite leichten Herzens ein Privileg aufgegeben Oberlandesgericht und setzte eine Kommission ein zur Prüfung der wird, dessen Aufrechterhaltung gegenwärtig mehr denn je noth Rentabilität der Lübecker Staatslotterie. - thut und das f. 3. als eine der Grundlagen der Meichsverfassung Schwerin, 18. Oftober. Der Landtag beider Medlens und als die Vorbedingung für die Einführung des allgemeinen burg ist zum 11. November d. J. nach Sternberg einberufen gleichen und geheimen Wahlrechts bezeichnet worden ist. Wir worden. Außer den Steuern stehen zur Verhandlung: Der Etat hatten eine derartige Verirrung bei der Kreuz- Zeitung " nicht für der Eisenbahnverwaltung, die Prinzessin steuer möglich gehalten." für bie Herzogin Alexandrine und die Reorga nisation des ritterschaftlichen Seminars

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schen Betriebe zu Musterwerkstätten zu machen, macht: man die städtischen Werke einzig und allein den tapitalistischen Interessen dienstbar und läßt sich in bezug auf Lohn- und Arbeitsbedingungen vielfach von einsichtigen und humanen Privatunternehmern überflügeln. Während die Stadt als größte Arbeitgeberin es in der Hand hat, bei Vergebung städtischer Arbeiten den Unternehmern auständige Arbeits­bedingungen für die von ihnen beschäftigten Arbeiter auf­zuerlegen, herrscht in den städtischen Verwaltungen ein uns rühmlicher Wetteifer, dem ödesten Manchesterthum die Wege zu ebnen, und alle Bemühungen der Sozialdemokraten, hieriu Wandel zu schaffen, werden abgewiesen, nicht etwa weil ihre Forderungen ungerecht oder unerfüllbar sind, nein, weil die freisinnige Gemeindeverwaltung dem kapitalistischen Aus­beutungstrieb des Unternehmerthums keine Schranke ziehen will. Die frische, gesunde Entwicklung des Gemeindeschulwesens wird hinte nangehalten, die Schulhygiene gröblich vernachlässigt, das körperliche und geistige Wachsthum der Gemeindeschüler nicht genügend gefördert, einzig und allein aus dem aller Die ernste Warnermiene der B. N. N." fönne natürlich nur Vernunft ins Gesicht schlagenden Grundsatz, daß die Gemeinde- fomisch wirken. Denn welches die Gefahren sein sollen, die angeb lich aus der Bewilligung der Diäten folgen fönnten verwaltung, auch da, wo es dringend nothwendig ist, nicht in ständlich sind Gefahren für die Reaktion gemeint, wird weder niederbaßlau mit der Amtshauptmannschaft hat endlich durch Der Konflikt der Gemeindevertretung von die Rechte der Familie eingreifen darf. Als ob die heutigen Kreuz- Beitung" noch Berl. N. N." zu sagen vermögen. wirthschaftlichen Verhältnisse nicht gerade die Familie ruiniren Thatsächlich bandelt es sich ja auch bei dem Streit gegen die die Bestätigung des zuletzt vorgeschlagenen Kandidaten, des Kauf und es der Arbeiterklasse sehr oft unmöglich machen, Eltern- Diäten um etwas ganz anderes. Die Diätenfrage wird von ben manns Flechfig jun. zum Gemeinde Aeltesten seinen Abschluß ges pflichten zu erfüllen. Welch ein Hohn ist es, hungernde reaktionären Parteien nur benugt, um ihre Wünsche und funden. Nachdem alle nicht genehmen Männer von der Amts­Schulkinder nicht zu sättigen, die Schuljugend nicht vor Hoffnungen auf Verschlechterung des Reichstags- fommissarische Verwaltung nicht zu lange dauern zu lassen, ent­Reichstags- hauptmannschaft abgelehnt waren, hat man sich, um die theure Krankheiten zu schützen, nur damit der Familie, den 2ahlrechts daran anzutnüpfen!-- schlossen, einen der Aussichtsbehörde genehmen Mann vorzuschlagen. Eltern, kein sogenanntes Recht entzogen wird. Aber Hunger- Zur Militär Strafprozeß Reform schreiben und das nennt uran Selbstverwaltung!- und Krankheit haben dank unserer famosen kapitalistischen die Berl. Pol. Nachr.: München , 19. Oktober. 2andtag. Die Rammer der Ab­Wirthschaftsordnung keine Ehrfurcht vor der Familie. Die" Die Beit wird schon kommen, wo völlig klar wird, daß die geordneten nahm heute einstimmig einen Antrag Stöcker an, Schwierigkeit lediglich in der Forderung Bayerns Eltern können vielfach ihre Ernährungs- und Erziehungs- auf einen besonderen höchsten Gerichtshof liegen, es möchten Erhebungen darüber angestellt werden, ob bie pflicht wegen wirthschaftlicher Nothstände nicht erfüllen, durch welchen die vor allem zu erfirebende Ginheit Der Stechts: Straßen und Wege in dem diesjährigen Manöver. und trotzdem soll die Gesammtheit nicht das Recht haben, handhabung in der Armee durchbrochen würde." gelände ungewöhnlich beschädigt wurden und es einzugreifen und die Verelendung der Kinder aufzuhalten. Diese albernen Versuche, die Hinausschleppung der Reform 31 den betreffenden Gemeinden und Distrikten entsprechende Beis möchten, falls ungewöhnliche Beschädigungen erwiesen würden, So will es der im Rathhause der ersten Kommune Deutsch - beschönigen, verfangen denn doch bei keinem Menschen mehr. träge zur Wiederherstellung der Wege und Straßen lands herrschende Freisinn haben. Die gewerbliche Arbeit Postreformen. Eine parlamentarische Korrespondenz gewährt werden. Im Laufe der Debatte sprechen sich Redner aller schulpflichtiger Kinder ein Schandfleck unserer modernen meldet: Die vom Staatssekretär des Reichspostamtes geplante Reform Parteien für den Antrag aus. Der Kriegsminister Freis Industrie deren Verbot alles, was den geringsten Anspruch des Fernsprechwefens wird vor dem Frühjahr nicht fönnen in Au herr v. Asch und der Minister des Innern bekämpften auf Kultur macht, befürwortet, läßt die freisinnige Stadt- griff genommen werden. Der Staatssekretär von Podbielski batte dagegen den Antrag mit dem Hinweise, daß aus der Annahme verwaltung auf ihren landwirthschaftlichen Betrieben ruhig zu und Norwegen mehrere Beamte entfendet. Einige derselben sind dann auch Entschädigung für die Abnutzung der regelmäßig vom zum Studium der Verhältnisse im Fernsprechverkehr nach Schweden des Antrages weitere Konsequenzen entstehen würden. Man könnte und ergießt über die wirthschaftliche Nothlage der neben ihrer bereits zurückgekehrt und haben Bericht erstattet. Schulthätigkeit zu fünfftündiger Frohnarbeit gezwungenen Kinder Militär benutzten Straßen fordern. Das Naturalleistungs- Gesetz die nicht. Eine Konferenz der Rettoren sämmtlicher preus tenne folche Würde Entschädigungsansprüche noch den äzenden Spott, daß solche Arbeit den Kindern sehr ßischer Universitäten soll während der Weihnachtsferien im Unter- bayerische Regierung darauf dann eingehen, würden im gesund sei und erzieherisch nützlich wirke. Und das nennt sich richtsministerium stattfinden. Der Hauptgegenstand der Besprechung ganzen Neiche dieselben Ansprüche erhoben werden. Außer Freifinn und will eine Volkspartei sein! wird das Disziplinargeseß gegen Privatdozenten sein.- dem würde es schwer fein, jetzt noch durch Erhebungen Die Berathung der sozialdemokratischen Anträge in der Stadtverordneten- Bersammlung hat das wahre Antlig des reichs- arbeiter" und des Aufsehen erregenden Artikels über die ländlichen Der Antrag wurde angenommen. Sodann begann die Berathung -Pastor Göhre, der Verfasser von Drei Monate Fabrit festzustellen, welche Wegbeschädigungen von den Truppen herrührten. hauptstädtischen Freisinns fenthüllt und seine von kapitalistischen Arbeiterwohnungen im Dderbruch, ist wegen seiner antiagrarischen der Anträge auf Einführung des direkten Wahlrechts Intereffen geleitete arbeiter- und volksfeindliche Kommunalpolitik Gesinnungen aus dem Verbande des evangelisch- sozialen Kongresses bez w. des Proportionalsystems in Bayern . Heute bewiesen. Die Herren sind wieder einmal auf die Probe gestellt ausgeschieden. Jedenfalls ist dieser nicht ganz freiwillige Austrini tamen in der Angelegenheit nur die verschiedenen Antragsteller zum worden und statt praktischen voltsfreundlichen Handelns haben auf die scharfen Angriffe des Vorsitzenden des Rongresses, Landes, Worte. Fortsetzung dieser Debatte morgen.- bielt seine schüßende Hand liber die Junker, die die soziale Berant tlingt es in unserer südwestlichen Ecke des Deutschen Reiches wie ökonomierath Nobbe, gegen Göhre zurückzuführen. gegen Göhre zurückzuführen. Herr Nobbe Aus Baden, 18. Oktober .( Eig. Ver.) Von Zeit zu Zeit er wortung für das von Gübre geschilderte Glend zu tragen haben. von Reminiszenzen aus der Zeit, wo Baden, das spätere liberale Göhre war durch eine Reihe von Jahren Generalsekretär des Kon­gresses und Redakteur der von demselben herausgegebenen Zeitschrift. Das Ansehen des Kongresses wird durch diese Maßregelung eines ehrlichen und rückhaltlosen Erforschers der Zustände, in denen das Volt zu leben verurtheilt ist, nicht gewinnen.

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sie nur hohles Gerede, statt Brot nur Steine gehabt. Wird die Arbeiterklasse die Konsequenzen hieraus ziehen und, soweit fie die Macht hat, das Rothe Haus von diesen Elementen fäubern? Wir wollen es hoffen und wünschen, daß der Tag der Abrechnung nicht mehr fern ist..

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Politische Weberlicht.

theilung die Agrarier nicht allzusehr beunruhigen.

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Muster- und Probierländchen noch gerne revoluzzte. Eine Errungens fchaft aus jenen Zeiten ist die Verhandlung der Preßprozesse vor Schwurgerichten. Die Offenburger Staatsanwaltschaft hat ihren Nieders lagen, welche sie sich vor Schwurgerichten im Rampf gegen den Bolts. freund" geholt, eine neue hinzuzufügen. Heute, den 18. Oft., wurde Senoffe Geck, Redakteur des Boltsfreund", nach fiebenstündiger, fast lediglich aus Plaidoyers bestehenden Verhandlung, von der Antlage der Beleidigung des Kommandeurs des 170. Infanterie- Regiments freigesprochen. Der Prozeß war insofern interessant und auch über Die rothgelben Grenzpfähle hinaus von Bedeutung, als aus wurde, der besonders in der

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8um Prozeß Stengel wegen Leopold Beleidigung er Berlin, 19. Oktober. flärt der Reichs- Anzeiger", die belgische Diegierung habe den Straf Herr Marschall v. Bieberstein, der frühere Staatsantrag gegen das Hamburger Scho" durch ihren Gefandten stellen sekretär des Aeußern, soll, der Frantf. Btg." zufolge, als Nachfolger laffen, ohne daß eine Anregung hierzu von Seiten der des nach Rom versetzten Freiherrn v. Saurma- Jeltsch zum Bot: deutschen Regierung ergangen ist. schafter in Konstantinopel ernannt worden sein. Da die Türkei Es ist auch nicht behauptet worden, daß die Anregung zur der ursprünglich einfachen Beleidigungstlage ein politischer nicht zu den Staaten gehört, die nach Deutschland landwirthschaft- Stellung des Strafantrages von der deutschen Regierung" aus: Tendenzprozeß erster Güte liche Produkte in erheblichem Maße exportiren, dürfte diese Mitgegangen sei. Die Mittheilung des Reichs Anzeigers" Frage der Militärboykotts eine Menge für die Behörden Material unangenehmes 811 tage förderte. So fchließt feineswegs aus, daß Persönlichkeiten, die der deutschen Re, höchst Ein Gesetzentwurf über die Einführung des gierung nahe stehen und sich beim belgischen Hoie beliebt zu machen wurde unter anderem nachgewiesen, daß i.. Jahre 1889 auf Anerbenrechtes in der Provinz Westfalen soll dem wünschen, den Strafantrag verursacht haben. Die allgemeinen Um grund eines völlig aus der Luft gegriffenen Berichts eines Beamten Abgeordnetenhause in der kommenden Session zugehen. Angeregt stände, unter denen der Prozeß sich abspielte, drängen eine solche der politischen Polizei der Militärboykott über eine Wirthschaft ver worden sein soll dieser Gefeßentwurf durch den Beschluß des west- Vermuthung allerdings auf. Ob aber die Nachricht richtig ist, die hängt wurde, zu deren Boykottirung fein Grund vorlag. Es wurde fälischen Provinziallandtages, der sich dafür vor längerer Zeit ein- das Berliner Tageblatt" aus Brüssel erhält, daß König Leopold nachgewiesen, daß eine Wirthschaft mit dem Boykott belegt war, in stimmig ausgesprochen hat.- sich für die Begnadigung des verurtheilten Redakteurs verwerthen deren Räumen die Offiziere an irgend einem patriotischen wolle, erscheint mehr als zweifelhaft.-. Festlage ihr Festessen hatten. Ferner wurde die Thatsache - In der Novelle zur 3ivilprozeßordnung soll der Kreis der Gegenstände eine Erweiterung erfahren, welche zum wurde kürzlich in einigen Beitungen gerüchtweise gesprochen. Der Die Straßburger Garnison infolge einer Nachlässigkeit der dortigen Von der Ausgabe eines neuen Gewehre erhärtet, daß ein über eine Offenburger Wirthschaft verhängter, aber schon im Jahre 1890 aufgehobener Boykott für Leben nothwendig von der Pfändung ausgeschlossen Hamb. Korr." erfährt hierzu, daß zur Zeit allerdings, wie immer, Militärbehörden noch volle 7 Jahre weiterbestand. Eine mehr heitere fein sollen.- Gewehrmodelle verschiedener neuer Konstruktionen bei einzelnen Seite hatte der Boykott in Lahr , wo ein Boykott vorübergehend Die erneute Diskussion der Diätenfrage, Truppentheilen erprobt werden und daß diese Erprobungen zum die vom Volk" begonnen wurde, hat eine bemerkenswerthe Wittheil ziemlich weit vorgeschritten sind; von einem Abschluß der Grüber eine Wirthschaft verhängt worden war, welche, weil an einer theilung der Kreuz- Zeitung " und einen ganz niedlichen Streit im probungen zu reden, sei aber nicht richtig. Straßenbahn liegend, bisweilen einrothes Fähnchen als Halte tonfervativen Lager gezeitigt. Das Volk" hatte behauptet, die Die fortwährenden Umwälzungen in der Waffentechnik bringen signal aus dem Fenster gehängt hatte. Die Auflage war wegen Konservative Partei fei in ihrer Mehrheit gar nicht gegen Diäten, es mit sich, daß in den Militärwerkstätten fortdauernd Versuche mit eines Artikels im" Bolksfreund" gestellt worden, worin es als ein aber sie habe sich nicht in scharfen Widerspruch zur Regierung feßen neuen Modellen angestellt werden.- Mangel an Anstand, für den es teinen parlamentarischen Ausdruck wollen. Demgegenüber, sagt die Kreuz- Zeitung ", stellen wir fest, gebe, bezeichnet worden war, daß von dem Kommando eines fest­daß die Regierung vor gar nicht langer Zeit auf-Zu der Nachricht, daß die Senate des Reichs( ich empfangenen und festlich bewirtheten Regiments( es dem Wege war, den freisinnigen Diätenantrag blatt":" Hierzu können wir auf grund eingezogener Erkundigunge Infanterie- Regiment 170) gerichts vermehrt werden sollen, bemerkt das Leipziger Tage handelt sich um das nach Offenburg in Garnison kommende zu akzeptiren, daß dies aber infolge energischen mittheilen, daß man im Reichsgericht selbst der Frage, ob oder in schaften, welche sich zur unentgeltlichen Bewirthung der Mann. der Boykott über eine der Wirth. Widerspruches von konservativer Seite unter blieben ist." wieweit eine Vergrößerung des obersten' deutschen Gerichtshofes nach ichaften bereit erklärt hatten, der Boykott verhängt wurde. Die Gin recht intereffantes Bekenntniß. Das würde zeigen, wie dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches nöthig ist, bisher Geschworenen traten dieser Ansicht durch ihren Wahrspruch bei und groß die Macht der verhältnißmäßig fleinen fonfervativen Faktion noch nicht näher getreten ist."- erkannten trotz der hochpolitischen Rede des Staatsanwalts, der des Reichstages gegenüber der Regierung ist. Die große Mehrheit Der Parteitag der freisinnigen Bolts fogar das Gespenst der Straßenrevolution aus der Versenkung des Reichstages beschließt, die Regierung befindet den Beschluß vartei von Schleswig- Holstein , der am Sonntag in leigen ließ, durch die Verneinung der Schuldfragen der Presse das für richtig, aber die um Manteuffel und Kanit fallen der Re- Husum stattfand, hat beschlossen, die Sonderkandidatur Schmidt Recht der öffentlichen Kritik des Militarismus in Baden zit.- gierung in den Arm und schlaff sinkt dieser Arm herab. Havighorst im Wahlkreise Plön- Oldenburg zurückzuziehen, so daß Die Verurtheilung Bueb's in Straßburg Doch auch die Konservativen wollen mit sich reden lassen be also der Pastor a. D. Hoeck aus Hamburg gemeinsamer Kandidal wegen Beamtenbeleidigung und Werächtlichmachung von Staats züglich der Einführung von Diäten. Wenigstens die" Kreuz aller Freifinnigen für die bevorstehende Reichstagswahl in dem geeinrichtungen zu 10 Monaten Gefängniß wird in der elsaßs Beitung" ist nicht sehr abgeneigt, aber sie stellt ihre Bedingungen: nannten Streife sein wird. Als Acquivalent für diese großmüthige fothringischen Bresse nicht kommentirt, weil diefe unter den be­" Gleichwohl glauben wir, daß die konservative Partei der That erwartet mun aber der Parteitag, daß die freifinnige Ver: stehenden Gefeßen nicht kommentiren darf. Die nächsten Reichstags­Einführung von Tagegeldern zustimmen würde, wenn dafür einigung die Kandidatur des Hamburger Ober- Landesgerichtsraths Verhandlungen dürsten davon mehr erzählen. Von besonderem auderweitige Kompenfationen gewährt werden möchten. Hagens im Wahlkreise Husum - Tondern für die nächstjährigen Neu: Interesse ist an dem Prozeß auch der Umstand, daß die Gerichts­Als solche sind bisher schon folgende ins Auge gefaßt worden: wahlen zu gunsten der Volkspartei zurückziehen wird. Der Mandat behörde zur Ermittelung von Zengen sich zwei Telegramm- Manuskripte Herauffezung der Wahlmündigteit bis nach Voll- neid der Wasserstiefler und der Wadenstrümpfler untereinander wird aushändigen ließ, die ein Mülhauser Korrespondent in der Angelegen endung des dreißigsten Lebensjahres, Einführung des immer luftiger. heit mit voller Namensunterschrift abgegeben hatte. Eine Beschwerde Wahl zwanges, Bestimmung, daß Abgeordnete nur in Breslau , 19. Otlober.( Gig. Bericht.) Wegen Be­" gegen die Posidirektion und gegen den Untersuchungsrichter, der die denjenigen Wahlkreis wählbar find, wo sie ihren günstigung" wird sich am 28. b. M. der Verleger der Breslauer Herausgabe der Mannstripte verfügt hatte, blieb ohne Erfolg. Wohnsitz haben, Abschaffung der Stich wahlen und Volkswacht", Genosse Ostar Schü 3, erneut vor der Straffammer Beseitigung der Doppel Kandidaturen. Eine 8t verantworten haben, nachdem das Reichsgericht, welches sich auf oder die andere dieser Kompenfationen, vorzüglich aber die die gegen das freisprechende Urtheil von der Staatsanwalt Heraufsetzung der Wahlmündigkeit, wird gefordert werden müssen, schaft eingelegte Revision mit der Sache zu befassen hatte, die um das durch die Diäteneinführung alterirte Gleichgewicht wieder Angelegenheit an das Breslauer Landgericht zurück verwiesen herzustellen." hat. Es handelt sich bekanntlich darum, daß Genosse Schüß für den Die Edlen" von der Kreuz- Zeitung " verstehen sich ganz nett früheren verantwortlichen Redakteur der Volkswacht", Genossen aufs Schachern und Feilschen. Für eine schwere Beeinträchtigung Gerhardt, eine über denselben verhängte Geldstrafe bezahlt hatte. des Wahlrechts wollen sie so gnädig sein, für Diäten zu stimmen. Beuthen O. Schl., 18. Oftober.( Eig. Ber.) Der Kolporteur- Roloniales. Das deutsch französische Zogo Die Kreuz- Zeitung" rechnet aus, daß durch Einführung der Tage- Dy long aus Königshütte soll dadurch groben Unfug verübt und Abkommen wird jetzt im Reichs- Anzeiger" veröffentlicht. Es gelder der Sozialdemokratie ein jährliches Geschenk von Staatseinrichtungen verächtlich gemacht haben, daß er sich gefeffelt handelt sich um die Grenze zwischen dem französischen Dahomey 40 000 m. gemacht werden würde. So was giebt man nicht um und in Gefängnißtracht malen, nach dem Bilde Photographien aus und dem deutschen Togo . Der Vertrag von 1885 regelte die sonst! Nun, die Sozialdemokratie steht, wie genugsam bekannt, der fertigen ließ, und diese verbreitete. Eine ihm zudiftirte Polizeiftrafe Grenze bis zum 9 Grad n. Br., während weiter nördlich der Thätigkeit Diätenfrage recht fühl gegenüber. Sache der Konservativen ift es, von 6 Wochen Haft war von dem Schöffengericht in Rönigshütte beider Mächte freier Spielraum gelassen war. Deutschland fich gegen die Vorwürfe zu schüßen, die immer zahlreicher aus ihren auf 4 Wochen ermäßigt worden; Staatsanwalt und Verklagter wie Frankreich haben daher wiederholt Missionen nach diesen Anhängerkreisen wider sie erhoben werden, daß sie durch Berweige. batten Berufung eingelegt. Am 18. d. M. wurde diese Angelegen Gebieten gesandt, um dort Verträge mit den eingeborenen rung der Diäten Männer aus dem weniger bemittelten Mittelstand heit vor der Beuthener Strafkammer verhandelt. Dylong behauptete, Häuptlingen zu schließen und vom Land Besitz zu an der Kandidatur verhindern und nur reichen Großgrundbesitzern und daß er thatsächlich, obwohl er feinerzeit nur in areifen. Zu Anfang dieses Jahres nahm die Thätigkeit dieser Beamten den Zugang in die konservative Reichstags Fraktion Untersuchungshaft war, doch in Gefängnißkleider Missionen einen solchen Umfang an, daß, um drohenden Ber verstatten. gestedt und bei einigen Transporten gefeffelt widelungen vorzubeugen, die beiden Regierungen sich entschloffen, Nun giebt es aber auch Leute, denen der Raufpreis, den die worden sei. Um Beweise über diese Behauptung zu erheben, die Abgrenzung ihrer Besitzungen in diesem Theil Afrikas zu ver Kreuz- Zeitung " stellt, noch zu niedrig ist. Die Berliner wurde die Verhandlung vertagt. Dylong war seinerzeit verhaftet vollständigen. Neuesten Nachrichten", das Bismard- Kardorff- Blatt" find garnicht worden, als er als Kolporteur Zeitungen in Rattowitz verbreitete. Bei den in Paris vom Mai bis Juli dieses Jahres hierüber ge einverstanden mit den Schacherbedingungen der Kollegin: Obwohl sich sofort nach der Verhaftung hätte herausstellen müssen, pflogenen Verhandlungen stellte sich heraus, daß die eingeborenen

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-Chronik der Majestätsbeleidigungs- Prozesse. Der Tagelöhner Karl Kirschner aus Mombach hatte in Mainz auf dem Fischthorplay einem Schumann gegenüber beleidigende Aeußerungen gegen den Großherzog von Hessen ausgestoßen, im Arrefilokal eine Ranne zertrümmert und einen Schutzmann beleidigt. Er wurde von der Strafkammer zu 3 Monaten 10 Tagen Gefängniß verurtheilt.

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