Versammlungen.
Zusammenstoß. Vor dem Hause Wasserthorstr. 22 fand am Zu erschießen versuchte sich am Montag Abend der Königl. Jantrag wegen Hausfriedensbruchs gestellt. In dem dieserhalb anMontag Vormittag ein Zusammenstoß zwischen einem Wagen der Kammermusifer Grüttner. Er bewohnte in Charlottenburg , Pestalozzi- beraumten Termin, zu welchem Wagner als Zeuge geladen war, elektrischen Straßenbahn und einem aus dem Hause kommenden straße 64, ein möblirtes Zimmer, in welchem er aus noch nicht weigerte er sich nun troß der eindringlichsten Ermahnungen und Rollwagen statt, bei dem der Führer des Rollwagens, Rutscher bekannt gewordenen Gründen die That beging. Er wurde in das Borhaltungen des Vorsitzenden, den vorgeschriebenen 3eugenJohann Herzog, herabgeschleudert wurde. Er trug einen Bruch des Charlottenburger städtische Krankenhaus gebracht, wo an seinem eid zu leisten und zwar erklärte er, er tönne es mit rechten Unterschenkels davon und wurde in einem von der Aufkommen gezweifelt wird. seinem Gott und seinem Gewissen nicht verant Unfallstation I herbeigeholten Krankenwagen in das ElisabethKrankenhaus übergeführt. worten, wegen einer solchen geringfügigen Sach e Ein Patriot. Ein mit dem Eisernen Kreuz erster und zweiter einen Eid zu leisten. Infolge dessen wurde gemäß§ 69 der Den Zeugenaussagen zufolge foll Klasse dekorirter Mann hatte vor mehreren Jahren in der königl. Strafprozeß- Ordnung seine sofortige Verhaftung an den Kutscher des Straßenbahnwagens die Schuld ant dem Unfalle treffen, da er trotz des lauten Anrufs des Rollkutschers feinen gefunden; er wies Papiere auf den Namen Niete lautend auf und Munitionsfabrik zu Spandau Beschäftigung als Magazinarbeiter geordnet. Wagen nicht angehalten hat, sondern mit unverminderter Schnellig- niemand zweifelte daran, daß er ein alter Krieger aus dem Feldzuge teit weitergefahren ist. 1870/71 war, der sich besonders dabei hervorgethan. Er war etwas Verdorben gestorben! Gestern früh um 5 Uhr wurde auf leidend, wie er fagte, infolge der im Kriege ausgestandenen dem Wagenplage Bergmannstraße 69 von dem Playwächter Strapazen, und die Vorgesetzten in der Fabrit waren Willens, ihm Der Wahlverein für den ersten Berliner Reichstagsder obdachlose Arbeiter Julius Herold mit einer schweren einen leichteren Posten zu geben. Bevor es hierzu kam, sollte er, Wahlkreis hatte am Montag eine Mitgliederversammlung bei Verlegung am Kopf todt aufgefunden. Herold war früher ein da es sich um eine Art Vertraueusstellung handelte, seine sämmt- Stabernack, Inselstraße, einberufen, in der Genosse Dr. BernHausbesitzer und ist durch Trunt soweit heruntergekommen, daß er lichen Militärpapiere und die Nachweise über den rechtmäßigen fte in einen interessanten Vortrag über die Berechtigung des obdachlos war und auf den Holzplägen nächtigte. Der Kriminal- Besitz der Orden einreichen. Dies verzögerte sich aber in auffälliger Sozialismus und die Aufgaben der Gewerkschaftsbewegung hielt. Kommissar fonnte feine bestimmten Anhaltspunkte dafür ermitteln, Weise. Inzwischen war auch die Polizei auf den alten Krieger" Hierauf erfolgte die Bekanntgabe des Wahlresultats, der sich eine daß hier ein Verbrechen vorliegt, wofür die Kopfwunde sprechen aufmerksam geworden. Derfelbe wohnte in einem benachbarten Dorf Debatte über das Walsystem mit seinen reaktionären Bestimmungen würde; es ist anzunehmen, daß Herold aus dem Wagen, in dem er und hatte, um sich zu verheirathen, sein Aufgebot unter dem Namen und über das hieraus resultirende Ergebniß der Wahlen genächtigt hatte, herausgefallen und auf die eisernen Radfelgen ge- Schröder angemeldet. Ermittelungen ergaben, daß der Mann kein anschloß. Von einigen Rednern wurde die Meinung zum fallen ist. Spuren eines dort verübten Verbrechens waren nicht Recht hatte, die erwähnten Kriegsauszeichnungen zu tragen, denn er Ausdruck gebracht, daß die Agitation nicht genügend entaufzufinden. Ein Raubmord ist ausgeschlossen, da Herold seit war überhaupt nicht Soldat gewesen. Der verdächtige Mensch ist faltet worden sei, während andererseits auf die Schwierigkeiten langer Zeit kein Geld besaß und sein Trauring noch an der Hand am Sonntag verhaftet worden. ftectte.
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Zu dem Fahrstuhlunglück in der Dresdenerstr. 97 theilt ums der gestern von uns erwähnte Herr D. J. Schäfer berichtigend mit, daß auch er nur Miether in dem erwähnten Hause sei und feinerlei Beaufsichtigungspflicht oder Eigenthumsrecht an den dem Hauswirth gehörigen Fahrstuhl besitze.
Gerichts- Beifung.
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hingewiesen wurde, die sich bei der Agitation im ganzen ersten Wahlkreise durch die eigenartige Zusammensehung der hier in betracht kommenden Wähler geltend machen. Abgesehen davon, daß in diesem Kreise die Bourgeoisie ihren Sitz aufgeschlagen und die für die Sozialdemokratie event. in betracht kommenden Wähler in
Zum Prozeß Blumeureich, der erst in später Nachtstunde dem Stadttheil der Paläste, Hotels, Baufhäuser u. s. w. nur sehr beendet wurde, tragen wir aus der Urtheils begründung schwer aufzufinden sind, um auf fie agitatorisch einzuwirken, kommt noch folgendes nach. Zu einem Schuldigspruche so führte der noch hinzu, daß sich eine sehr große Anzahl dieser Personen in Fenerbericht. Sechs größere Brände hatte die Feuerwehr Vorsitzende aus- mußte der Gerichtshof gelangen, einerseits, weil einem Abhängigkeitsverhältniß befinden, das jedes selbständige gestern( Dienstag) zu bekämpfen, wovon allein vier mit zwei Da ch der Beuge Kaufmann einen Irrthum in seinen Bekundungen für Handeln, insbesondere jede öffentliche, freiheitliche Hegung ausschließt. geſtern( Dienstag) zu bekämpfen, wovon allein vier mit zwei Dach ausgeschlossen erklärte, andererseits aber wegen der Aussagen der Nach einer recht interessanten Debatte, wurde auch das Vorgehen stuhlbränden auf Moabit entfielen. Früh 8 Uhr brannte Bredow str. 16/17 ein Dachstuhl. Zwei Schlauchleitungen gaben Herren Sehring und dessen Vertreter Wichmann. Wenn nun zwar der bürgerlichen Parteien, die trotz aller Sonderbestrebungen Hand der Angeklagte der ihm zur Laft gelegten Vergehungen bis auf in Hand gehen und sofort den Bruderzwist beenden, wenn es gilt, fast eine Stunde Wasser, bevor die Flammen erstickt waren. Kurz den Berch'schen Fall, in welchem weder eine Unterschlagung, noch die Arbeiterklasse niederzuhalten, in treffender Weise gekennzeichnet. nach 11 Uhr erfolgte Alarm nach Havelbergerstr. 17, wo der eine Untreue festgestellt werden konnte für schuldig befunden Im weiteren wurde auf die Reichstagswahlen hingewiesen, die Dachstuhl des neuen fünfftöckigen Eckhauses bei Ankunft des 15. Bösch werden mußte, so habe das Gericht doch zur Evidenz festgestellt, nach all den Vorkommnissen der Sozialdemokratie außerordentzuges einen großen Brandherd aufwies, sodaß die Züge 13, 14 und 16 zuges einen großen Brandherd aufwies, sodaß die Züge 13, 14 und 16 daß ihn in feinem Stadium seiner Wirksamkeit liche Erfolge versprechen, aber auch die Theilnahme aller Genossen als Verstärkungen herangezogen werden mußten. Um bei der be= trächtlichen Höhe des Brandherdes den Wasserdruck zu verstärken, gewinnsüchtige oder gar ehrlose Absichten geschon an den Vorarbeiten hierzu erfordert. Nachdem noch mehrmals leitet, baß er vielmehr lediglich um idealer zum Anschluß an den Wahlverein, zur Betheiligung an der Flug wurde eine Dampfsprite mit zwei Drucksprißen verbunden. Ueber eine Stunde hatten vier Rohre Wasser zu geben, bevor das wecke willen mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sei. Des- blattverbreitung, die man nicht immer einzelnen Parteigenossen überFeuer zum Stehen gebracht werden fonnte. Der Dach halb habe der Gerichtshof auch mildernde Umstände im weit- lassen soll, und zur regen Agitation überhaupt aufgefordert worden stuhl ist vollständig eingeäschert. Während man noch mit gehendsten Maße gelten lassen. Rechtsanwalt Dr. Löwenstein hat war, wurde noch zum Schluß auf das am 27. d. M. in den, Armin= dem Ablöschen beschäftigt war, erfolgte wiederholter Alarm bereits die Revision gegen das Urtheil der Straffammer angemeldet. Hallen" stattfindende Familienkränzchen hingewiesen und zum zahlreichen Besuch eingeladen. nach Brücken Allee 36. Der sofort abrückende Löschzug Eine Revolveraffäre, bei der ein junger Mann das Leben fand einen Kellerbrand vor, den er mit einem Rohre beseitigte einbüßte, beschäftigte gestern das Schwurgericht des Landgericht I . Der Wahlverein für den fünften Berliner Reichstags= Nachmittags 4 Uhr fam Perleberger str. 5 ein Bodenbrand Der Arbeiter Wilhelm Ehlert war der schweren Körperverlegung Wahlkreis hielt am Montag eine Versammlung ab. Genosse auf, der verschiedene Körbe und Kisten mit Inhalt zerstörte, aber mit tödtlichem Ausgange beschuldigt. Der Angeklagte bekleidete im Bruns, der das Referat übernommen hatte, war nicht erschienen, noch rechtzeitig gelöscht werden konnte. Ein schwerer Kellerbrand, Hause Prinz Eugenstraße die Stelle eines Bizewirths. Er hatte die zu es wurde daher nur das Resultat der Stadtverordneten- Wahlen- verbei dem Menschenleben in Gefahr waren, ereignete sich nachmittags ebener Erde gelegene Wohnung inne. In demselben Hause wohnte fündet. Am Schluß machte der Vorsitzende Sassenbach auf das 31/2 Uhr Wörtherstr. 13. Hier waren Stroh und Bretter- auch die Wittwe Lange, deren beide 17- beziehungsweise 18 jährigen am Sonnabend stattfindende erfte Stiftungsfest des Vereins aufverschläge in Brand gerathen, der nicht nur den Keller, sondern den Söhne Wilhelm und Karl Lange mehrfach Ruheftörungen im Hause merksam und ersuchte um rege Theilnahme an demselben. Ferner anstoßenden Treppenaufgang nach den oberen Stockwerken derart verübten. Ehlert führte hierüber Beschwerde beim Hauswirth, wies er auf die jeden Sonntag Rosenthalerstraße 11/12 abgehaltenen verqualmte, daß ein Vordringen ausgeschlossen, schien und welcher der Wittwe Lange mit Kündigung drohte, falls geselligen Zusammenkünfte hin, deren zahlreicher Besuch gleichfalls die Hausbewohner großer Gefahr schwebten. Ihre sie ihre Söhne nicht zur Ordnung anhalten würde. Geit erwünscht ist. Angft fam denn auch in lauten Hilferufen zum Aus dieser Zeit, herrschte zwischen den Gebrüdern Lange und Die öffentliche Kommunalwähler- Versammlung, die am druck. Die erste Aufgabe der alarmirten Feuerwehr war dem Vizewirth Ehlert ein gespanntes Verhältniß, welches beim Montag bei Senfel, Jnvalidenstraße, tagte, beauftragte das bes denn auch, einen Leitergang herzustellen, auf dem verschiedene Feuer- Busammentreffen durch Wortstreit und Schimpfereien zum Ausdruck stehende Wahlkomitee für den 34. Kommunal- Wahlbezirk mit den männer bis in die obersten Etagen fletterten, um die Bewohner zu tam. Am Abend des 9. Juni hatte Karl Lange seinen Geburtstag weiteren Arbeiten für die Stichwahlen, die in diesem Bezirk sich beruhigen. Der Brandheerd konnte nur unter Anwendung des gefeiert, in angetrunkenem Zustande kehrte er nachts gegen 1 Uhr nothwendig machen. Die Komiteemitglieder sind: Czechowsti, Rauchhelms erreicht werden, worauf man auch bald Herr des nach Hause zurück. Der Angeklagte machte über die nun folgenden Gartenstr. 44; Hoppe, Ackerstr. 145; Marten, Ackerstr. 123; Feuers wurde. Abends 51/2 Uhr erfolgte endlich noch ein Alarm Geschehnisse folgende Angaben. Er sei durch einen starken Lärmi Meyer, Ackerstr. 34. nach Chausse estr. 54. Hier brannte ein Manufakturwaaren- auf dem Hausflur aus dem Schlafe geweckt worden und aufLaden fast vollständig aus. gestanden, um die Lampe anzuzünden und den Urheber des industrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, die am In einer öffentlichen Versammlung der in der SchuhBärms festzustellen. Unbekleidet sei er dann auf den Flur 8. November in Märten's Vokal in der Friedrichstr. 236 tagte, hinausgetreten. Er habe am Abend desselben Tages den Flur
int
Mit Rücksicht auf die häufigen Dachstuhlbrände in Moabit , die feit einigen Tagen wieder zu verzeichnen sind, ist die Reserve Dampfspriße seit Dienstag wieder nach Moabit verlegt.
0
( Dr. Köppen und Dr. Stoedtner, altes Urania- Theater, am Lehrter Stadt
interessant sein.
Aus den Nachbarorten..
3
da viel
von 533,40 M., mithin bleiben
201,85.
fußboden mit Delfarbe gestrichen und einen kleinen Nothweg durch referirte Genosse Wagner unter lebhaftem Beifall der VerDie Direktion der Projektions Vorträge über Kunst und Kultur zur Treppe führten. Der Angeklagte will gesehen haben, daß Karl speziell in der Schuhinduſtrie, wobei er zugleich das Lehrlingswesen Bretter hergestellt, welche in der Mitte des Flures lagen und bis sammelten über" Industrielle Entwickelung" im allgemeinen und Bahnhof) theilt uns mit, daß heute Abend 8 Uhr zum ersten Male:„ Eine Lange eines der Bretter aufgehoben hatte und es mit lautem Krach dieser und vieler anderer Mißstände ftriften Zusammenschluß Wanderung durch das alte Pompeii", von Dr. Alfred Köppen wieder auf den Boden warf, wobei er auf dem frischen Anstrich in der Organisation empfahl. Den Thätigkeits- und Rechenschaftsgegeben wird. Die malerische Ruinenstadt mit ihren farbenprächtigen Bau- umhertrat. Er habe ihm über dies Verhalten Vorstellungen gemacht bericht der Agitationskommission über das verflossene Geschäftsjahr werfen, Stulpturen und Gemälden nach naturgetreuen photographischen und ihn zur Ruhe ermahnt. Lange habe ihn mit Schimpfworten und gab Hammacher. Ueber die agitatorische Thätigkeit der KomAufnahmen werden, zumal in der Wiedergabe farbiger Lichtbilder, hoch: Drohungen überschüttet, weshalb er es vorgezogen habe, seine Wohnung mission ließe sich neues nicht viel berichten, da darüber laufend in zu schließen und den Lärmenden sich selbst zu überlassen. Er sei kaum den öffentlichen Versammlungen gesprochen wurde. Die Kassens Theater. Im Schiller Theater geht heute zur Feier von Schiller's wieder eingeschlafen gewesen, als der Lärm sich in verstärkter verhältnisse gestalten sich folgendermaßen: Die Gesammt- JahresGeburtstag„ Wallenstein's Tod" zum ersten Mal in Szene. Die im Wochen Weise erneuerte. Er hat geglaubt, mehrere Stimmen zu vernehmen einnahme einschließlich 46 M. Bestand betrug 785,25. gegenüber spielplan für Sonnabend angezeigte erſte Aufführung von„ Wallenstein's und es deshalb für rathsam gehalten, seinen Revolver hervorzuholen einer Ausgabe Lager" und" Die Piccolomini" findet übermorgen, Freitag, statt. Da und denselben mit einer Rugel zu laden. Er will uur beabsichtigt Bestand für das nächste Geschäftsjahr. anderweitige kontrattliche Verbindlichkeiten die Direktion bes Ostend haben, etwaige Angreifer damit einzuschüchtern. Als er sich, wieder mit 2 pet. Mankogelder von der Gesammteinnahme zugesprochen, Dem Kassirer wurden Theaters zwingen, die Aufführungen von„ Am Altar" abzubrechen, so findet heute die vorlegte und Freitag die letzte Borstellung von dem Schauspiel der Lampe in der Linken, auf den Flur hinausbegab, habe er sich auf Antrag der Revisoren wurde er entlaftet. statt. Der Erfinder der Illuſion„ Das flammende Räthsel?" im dem Karl Lange gegenüber befunden. Dieser sei fofort mit einem wiederum eine fiebengliederige Agitationskommission gewählt worden, Reichshallen Theater, Herr Pietro Blanchard, feiert am Freitag, geöffneten Messer in der hocherhobenen Rechten auf ihn eingedrungen den 12. November d. 3. sein 15 jähriges Künstler Jubiläum. Aus diesem und babe mehrere Male nach ihm geschlagen. Nur durch ein bestimmte die Versammlung einstimmig, von dem vorhandenen Be stand 100 M. den englischen Maschinenbauern zu übermitteln. In Anlaß hat die Direktion dem Genannten für diesen Tag ein Benefiz jedesmaliges schnelles Zurückweichen habe er sich vor dem bestimmt.die Gewerkschaftskommission wurde als Vertreter Hammacher Getroffen werden schüßen können. Er habe dabei den Revolver empor gehalten und gerufen:" Das Meffer weg oder ich schieße!" delegirt. Hierauf wurde bekannt gegeben, daß am 22. d. Mts. bei des Gesellenausschusses stattfindet; Lange habe sich dadurch aber nicht einschüchtern lassen, sondern sei Fenerstein die Neuwahl Leute fortgefahren, auf ihn einzudringen. In diesem Augenblick habe bekommen, daran liege, zielbewußte dort hinein zit feien alle bei Junungsmeistern Beschäftigten Die Lehrerbefoldungsfrage ist auch in Charlottenburg noch feine, des Angeklagten Ehefrau, die hinter ihm stand und be: verpflichtet, in der Versammlung anivesend zu sein. Dieser nicht endgiltig erledigt. Ueber die von den dortigen städtischen fürchtete, daß er schießen würde, ihn am Ellenbogen gepackt. Durch Bersammlung eine halbe Stunde vorauf gehe eine General Körperschaften im März d. I. festgesetzte Besoldungsordnung hatten den plöglichen Ruck sei der Schuß lokgegangen und Lange getroffen versammlung der Innungs- Krankenkasse, die dadurch nothwendig die Gemeindeschullehrer der Stadt in mehreren Petitionen an die worden. Der Verwundete sei auf den Füßen geblieben und habe wurde, daß die Innung eigenmächtig zwei Paragraphen abänderte. Regierung ihrer völligen Unzufriedenheit Ausdruck gegeben. Die sich nach oben begeben. Der Angeklagte sei wieder in Das ohne Hinzuziehung der Arbeitervertreter veränderte Statut Regierung bestätigte denn auch im Juli d. J. die Besoldungsordnung seine Wohnung gegangen, habe fich angezogen und nach wurde aus diesem Grunde vom Magistrat nicht genehmigt. Nach= nur mit Vorbehalt und erhob besonders Einwendungen gegen die der Polizei begeben, unt von dem Vorfall Anzeige ชิน allzu niedrigen Miethsentschädigungen und die geringe Besoldung machen. Lange ist noch in derselben Nacht im Krankenhause, dem darüber Klage geführt war, daß bei Breitsprecher allder einstweilig angestellten Lehrerinnen. Infolge dessen sab sich der wohin man ihn hatte bringen müssen, verstorben. Die Kugel war fonntäglich gearbeitet werde, trat Schluß der Versammlung ein. Charlottenburger Magistrat genöthigt, eine Ümarbeitung der Be ihm in die rechte Seite des Halfes gedrungen und in der linken Der Zentralverband der Maurer Deutschlands , Filiale soldungsordnung vorzunehmen und erhöhte nunmehr die Mieths Schulter figen geblieben. Durch Bluterguß in die Lunge fei Er Berlin II, bielt am Sonntag, den 7. November seine regelmäßige entschädigung für verheirathete Lehrer von 400 auf 450 Mart, stickung eingetreten. Die Darstellung des Angeklagten von dem Vor Mitgliederversammlung in der Beuthstr. 20 bei Cohn ab. Zum fürzte dagegen die Miethsentschädigung für unverheirathete falle steht in krassem Widerspruch zu den Aussagen einer Anzahl ersten Punkt der Tagesordnung, Abrechnung vom dritten Quartal, Lehrer um 100 M., was nach dem neuen Lehrerbesoldungs Gesetz Beugen. Diese haben den Geburtstag mit dem Verstorbenen gefeiert und machte der Kassirer folgendes bekannt: Die neuen Aufnahmen bezulässig ist. Weitere Aenderungen wurden jedoch an der Besoldungs - ihn nach Hause gebracht. Vor der Thür hätten sie ihn verlassen. Sie seien tragen in diesem Quartal 673, der Kassenbestand vom zweiten ordnung nicht vorgenommen, weshalb sich die Unzufriedenheit in etwa 150 Schritte entfernt gewesen, als sie das Klirren einer zer Quartal betrug 150,16 M., Einnahme vom dritten Quartal 4058 m., den dortigen Lehrerkreisen nun bis zur heftigsten Erbitterung ge- brochenen Scheibe hörten. Sie feien zurückgeeilt und hätten gesehen, ergiebt die Summe von 4208,16 M.; demgegenüber steht eine Ausfleigert hat. daß Lange sich gegen die Hausthür stemmte, welche von einem gabe von 3957,30 M., verbleibt ein Bestand von 250,86 M. Die Innenstehenden zugehalten wurde. Die Thürscheibe hatte Lange Abrechnung vom Monat Oktober ergab 152 Aufnahmen, eine Eins Abermals ein Opfer der Prügelpädagogif? In Charlotten. Dabei mit dem Ellenbogen eingedrückt. Er hatte den Widerstand nahme von 1325 M., Bestand vom dritten Quartal 250,86 M., burg ist die Leiche des 12jährigen Schulknaben Max Güse, dessen des Innenstehenden soweit gebrochen, daß er einen Theil des Ober- ergiebt die Summe von 1575,86 M.; eine Ausgabe von Eltern in der Tauentienftr. 23 wohnen, auf Anordnung der Staats- törpers durch den Spalt zwängen konnte. In diesem Augenblick fiel 1252,40 m., verbleibt ein Bestand von 323,46. Der anwaltschaft mit Beschlag belegt worden, weil wie gemeldet wird, der Schuß. Die Zeugen saben, daß Ehlert sich darauf schnell in frühere Hilfskassirer vom Wedding , Friz Mews, wurde der Polizeidirektion Anzeige gemacht fein soll, daß der Tod des feine Wohnung zurückzog. Der Staatsanwalt führte aus, daß die einstimmig aus der Organisation ausgeschloffen. Dem Kassirer Knaben infolge von Mißhandlung durch einen Lehrer eingetreten sei. Darstellung der Belastungszeugen einen weit größeren Grad von wurde einstimmig Decharge ertheilt. Silberschmidt stellte Im Walde angeschossen wurde am Montag im Biesenthaler Glaubwürdigkeit für fich habe als die des Angeklagten. Er bean- dann einen Antrag, dahingehend, daß der Vorstand beauftragt wird, der Anklage zu bejahen die Hilfskassirer jeden Monat durch ein Mitglied des Vorstandes Forst der Handelsmann Hirsch aus Berlin , der sich auf dem Wege tragte, die Schuldfrage im Sinne und dem vielfach Vorbestraften mildernde Umstände zu zu kontrolliren, welcher auch angenommen wurde. Ebenfalls stellte nach dem Bahnhof Biesenthal befand, und, um den Weg abzukürzen, den Forst quer durchschritt. H. gerieth in die Schußlinie eines versagen. Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Moller, plaidirte für Kollege Hübner einen Antrag, der dahin ging, daß ein HilfeJägers, der gerade eine Schrotpatrone nach einem Hafen abfeuerte, Freisprechung mit der Begründung, daß der Angeklagte sich im Zu- tafsirer nicht die Stelle eines Beitragsammlers bekleiden darf, da er und wurde am Oberschenkel erheblich verletzt. Der Verwundete ſtande der Nothwehr befunden habe. Schlimmstenfalls liege nur sich sonst mit den Geldern gegenseitig aushelfen kann; derfelbe wurde ebenfalls angenommen. Als Schriftführer wurde sodann Wintler wurde zunächst nach Biesenthal gebracht, wo ihm ärztliche Hilfe zu eine Fahrlässigkeit vor. theil wurde, und sodann nach Berlin befördert. Den Jäger, einen Die Geschworenen sprachen den Angeklagten der vorsätzlichen und als Hilfskaffirer für Wedding Paschte gewählt. Ausgefchloffen hiesigen Bäckermeister, der mit verschiedenen Bekannten die Jagd Körperverletzung mit tödtlichem Ausgange unter Bubilligung von wurden wegen Vergehens gegen das Statut: Gutschow, Koch, eines befreundeten Bächters besucht hatte, trifft an dem Unfall feine milbernden Umständen schuldig, worauf der Staatsanwalt eine Gewalter und Quast. Jns Vergnügungskomitee wurden gewählt: fängnißstrafe von 2 Jahren beantragte. Das Urtheil lautete auf Hentel, Krause, Funt, Seefeld , Linte, Hoffmann, ein Jahr drei Monate Gefängniß, wovon 2 Monate Strauß, Gimpel und Helterhof. durch die Untersuchungshaft für verbüßt erachtet wurden.
Schuld.
Die Erbauung einer dritten städtischen Gasanstalt bei dem Gaswert II an der Gaußstraße hat vorgestern der Magistrat von Charlottenburg beschlossen.
Die früheren Bureau- Hilfsarbeiter der Charlottenburger Gemeindeverwaltung, welche, glücklicher als ihre Berliner Kollegen, als Bureaugehilfen jüngst Gemeindebeamte geworden sind, haben einen Verein zur weiteren Verbesserung ihrer Lage gegründet.
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Die Glafer hielten am Sonnabend eine öffentliche VersammWegen verweigerter Eidesleistung verhaftet wurde in der lung ab, wo der Verbandsvorsitzende Groll- Wiesbaden in lehten Sigung des Schöffengerichts zu Strausberg der Haus einem zweiftündigen Vortrage den Nutzen der gewerkschaftlichen vat er der dortigen Herberge zur Heimath, Albert Organisation darlegte und den Zentralverband als die für da Wagner. Derfelbe batte gegen einen auf der Wanderschaft be- Glasergewerbe zweckmäßigste Organisation bezeichnete. Bilderfindlichen Tischlergesellen, der sich in der Herberge ungebührlich be- rahmenmacher Brandes trat der abfälligen Kritit, welche der nahm, und diese auf erfolgte Aufforderung nicht verließ, Straf- Referent der Lokalorganisation angedeihen ließ, entgegen. Die