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Spielen im Geschäftsbetriebe der Privatposten nur eine geringe Rolle; I Die Kreuz- Zeitung" berichtet weiter: der Aufsichtsbehörden wurden als ein erbrückendes Beweismittel! bei diesen überwiegt der offene, zu Geschäftsanpreisungen 2c. bestimmte Als Auskunftspersonen wurden heute befragt sechs Müllermeister jener Unterdrückungsmaßregeln, wie sie die Arbeiterbewegung Brief weitaus. Das liegt auch in der Natur der Sache: bei der Reichs( aus Schlesien , Westpreußen , Mecklenburg , Brandenburg , Oldenburg unter dem Ministerium Mezsch zu erdulden hat, zur Beleuchtung post gewährt die Beamtenqualität der bei der Beförderung von und Hannover ), sowie sechs Müllergesellen( aus Danzig , Kiel , Ham- der Rechtszustände in Sachsen mit Geschick von unseren Rednern Briefen thätigen Personen die nöthige Bürgschaft für die sichere burg, Bernburg , Halle a. S. und Breslau ). Während die Meister vorgetragen. Beförderung und Integrität der Briefsendungen, während um mit nur einer Ausnahme als wirkliche Mühlenbesitzer aus der Als am Schluß seiner Rede unfer Genoffe Seifert fagte, gekehrt das nur zu häufig aus im Lebenswege gescheiterten, die Praxis und Gegenwart auf alle Fragen Antwort geben fonnten, wenn die Wünsche der Konservativen Gesetz werden, dann haben Privatpost nur vorübergehend als Nothhafen benußenden Individuen und auch der eine unter ihnen, der seine Windmühlen selbst nicht wir Sozialdemokraten nur noch das Recht, Steuern zu zahlen und bestehende Personal der Privatposten eine solche Gewähr nicht mehr leitet, als Vertrauensmann seines Kreises über alle das Maul zu halten erhob sich auf der Tribüne ein lebhafter annähernd bietet." Verhältnisse genau Bescheid wußte, stellte es sich heraus. Beifall, so daß der Präsident drohte, die Tribünen zu räumen. Der neue Herr" ftellt sich also auf einen wesentlich anderen daß von den sechs Gesellen" nur einer als folcher gelten und als Fräßdorf in seiner Rede ben Reaktionären zurief: Standpunkt, als ihn der verstorbene Stephan in dieser Frage eine fonnte, da er noch heute in dieser Eigenschaft in einer Windmühle Die Regierung wird die auf dem Präsentirteller dargebrachten nahm. Wir entsinnen uns, daß Stephan im Reichstag mehr- arbeitet. Die anderen fünf hatten seit mehr oder weniger längerer Wünsche der Konservativen dankbar annehmen; fie will fich die fach mit gutem Humor von den Privatanstalten sprach, Beit, einer feit 20 Jahren, in feiner Windmühle mehr gearbeitet, Finger nicht schmuzig machen, sie hat ja dafür ihren Mehnert ungefähr in dem Sinne: wem die Reichspost zu theuer wenn sie nicht die Müllerei selbst ganz aufgegeben hatten und zu und ihren Schill; aber wir werden mit ihnen ein wenig fei, ber möge sich doch ruhig der Privatanstalten be- anderen Berufen übergegangen waren. Aus den Bernehmungen wien erisch verfahren müssen entstand ein großes Halloh, daß dienen, die Poftverwaltung sei über diese Entlastung ihrer schwer ging das hervor, was ohnehin bekannt ist, daß die Windmühlen erst nach einem Ordnungsruf des Präsidenten die erregten zu bewältigenden Aufgaben gar nicht böse. Herr von Podbielski ist( um die es sich heute handelte) durchaus kleine Betriebe mit nur Gemüther etwas zur Ruhe kommen konnten. Herr v. Mesch anderer Meinung; er will sich auf dem allerdings sehr einfachen einem Gesellen, selten mit noch einem Lehrling sind; daß zum theil schien dem reaktionären Drängen seiner politischen Handlanger und wenig schöpferisches Nachdenken erfordernden Wege des sehr lange Arbeitszeiten herrschen, auch die Sonntagsruhe nur in selbst nicht sehr geneigt zu sein, denn er gab zu verstehen, daß die reichsgefeglichen Verbots die Konkurrenz vom Halse sehr beschränkter Art eingeführt ist. Auch der Rückgang der fleinen Regierung das schon selbst besorgt hätte, was die Konservativen schaffen, und er thut das, indem er seine Besorgniß wegen der etwa Müllerei und der Windmühlen im besonderen wurde von allen verlangen, wenn sie das Bedürfniß hierzu gehabt hätte. Sie wolle bei den Privatanstalten gefährdeten Sicherheit des Briefgeheimnisses Seiten festgestellt. nur das vom Reichsfanzler im Namen der verbündeten Regierungen vorschützt. Wir sind nun der Meinung, daß es eine erhebliche- Staatsfubventionen an ländliche Forts gegebene Bersprechen einlösen. Ueber den Schluß der Sizung liegt Schädigung der Interessen des weniger wohlhabenderen Theils der bildungsschulen. Der Landwirthschaftsminister bat an uns heute noch kein Bericht vor.- großstädtischen Bevölkerung bedeuten würde, wenn man es zur Be- fämmtliche Landwirthschaftskammern und die sonstigen landwirth­ugung der theueren Neichspoft, die ihre Regalstellung zur Aufrechtschaftlichen Korporationen einen Erlaß gerichtet, nach dem vom heute über den Antrag Hauffe u. Gen., die Aufhebung der gemischten Dresden , 29. November. ( Eig. Ber.) Die Kammer verhandelte erhaltung nicht mehr gerechtfertigt hoher Tarife ausuüßt, gefeßlich nächsten Rechnungsjahre ab den zuständigen Stellen auf ihren Antrag Tranfitläger und der Bollkredite für Getreide sowie die Ausfuhr­zwänge. Wem die durch die Privatanstalten gebotene Sicherheit zur Bewilligung von Staatsbeihilfen an ländliche Fort vergütung für Mühlenprodukte betreffend. Bon den Antragstellern genügt, dem sollte man nicht die amtliche Sicherheit" über bildungsi chulen ein Kredit zur Verfügung gestellt werden soll. wurde der Antrag mit den bekannten in der agrarischen Presse die sich ja auch noch ein Wörtchen reden ließe aufnöthigen. Bei der Bewilligung von Staatsbeihilfen sind folgende Bestimmungen zu regelmäßig gebrauchten Motivirung vertreten. Der nationalliberale Lebhaftes Befremden muß es außerdem hervorrufen, daß auch beachten: 1. Es ist grundfäßlich davon auszugehen, daß die Errichtung und Redner Gleisberg bestritt, daß der Antrag den Landtag zu be die Reichspostverwaltung jetzt gefeßgeberische Tauschgeschäfte be- Unterhaltung der ländlichen Fortbildungsschulen den betheiligten schäftigen habe, da doch diese Frage zur Kompetenz des Heiches treiben will, welche Art ja in andern Zweigen der Staats: Interessenten bezw. den Gemeinden oder weiteren Kommunal gehört. Von den Sozialdemokraten wies Grünberg darauf hin, verwaltung leider nicht mehr nen ist. Die Berliner Poli- verbänden obliegt. 2. Soweit deren Mittel zur Beftreitung der ent- daß die eigentliche Tendenz des Antrages doch nur auf eine Ver­tischen Nachrichten" schreiben ja, daß eine entsprechende stehenden Ausgaben nicht ausreichen, fann eine staatliche Beihilfe theuerung des Brotes gerichtet sei und dazu diene, noch in der Menderung der jetzt giltigen Bestimmungen( über den Postzwang) gewährt werden, die nach dem Grabe des Bedürfnisses abzumeffen ländlichen Bevölkerung Stimmung für den nächsten Wahlkampf zu die nöthige Vorbedingung für alle übrigen Reformen des ift. 8. Die Staatsbeihilfe foll höchstens 2/3 der durch Schulgeld nicht gunsten der Brotverthenerer Postwesens bilden dürfte und daß demgemäß auch an alle gedeckten Ausgaben betragen. Hierbei sind aber die für Hergabe, fervativen Rednern Von den ton­zu machen. die vom Publikum gewünschten Erleichterungen Beigung, Beleuchtung und Reinhaltung des Schullokals erforderlichen das Recht habe, sich mit dieser Materie zu beschäftigen, wurde betont, daß der Landtag auch des Verkehrs solange nicht zu denken sein würde, Aufwendungen, die unter allen Umständen von den Gemeinden bezw. und von den als jene Aenderung des Reichs- Poft gefeßes nicht im Gegensatz zu seinen Fraftionskollegen für den Antrag, er will Nationalliberalen plädirte hierauf Georgi erfolgt ist." diejenigen Tranfitläger aufheben, die dem Julandverkehr dienen. Das ist ein Krämerstandpunkt, der unter feinen Umständen ge­Minister Metsch steht der Sache wohlwollend gegenüber, er gab billigt werden kann. Wenn Reformen an und für sich nöthig, sowie aber feine bindende Erklärung über die Stellung der Regierung ab. technisch und finanziell durchführbar sind, so ist es Pflicht der nach längerer Debatte wurden die Anträge gegen die Stimmen der Staatsverwaltung, diese Reformen ohne weitere Schachermacherei Sozialdemokraten sowie einiger Vertreter aus anderen Parteien an= und Gegenforderungen durchzuführen. Im vorliegenden Fall kann genommen. die Poftverwaltung dies ja um so eher, als sie selbst offiziös er flären läßt, ein erhebliches finanzielles Jnteresse an der ge­wünschten Erweiterung des Postmonopols nicht zu haben.-

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Das Ministerium Gautsch ist gebildet. Eine Depesche unseres Wiener Korrespondenten meldet:

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gutereffenten vorweg zu übernehmen sind, unberücksichtigt zu laffen 4. Bei Abmeffung der Staatsbeihilfen ist es zuläffig: a) als Lehrer honorar je nach den örtlichen Verhältnissen 1 bis 1,50 m für jede Stunde; b) für Lehr- und Lernmittel einschließlich der Bibliothek bis 2 M. für jeden Schüler und, sofern der Betrag von 20 M nicht erreicht wird, diese Summe; c) für Auszeichnungen fleißiger Schüler durch Gewährung von Prämien 50 Pf. für jeden Schüler, als Mindestbetrag ohne Rücksicht auf die Schülerzahl 10 wt. in Anfaz M. zu bringen.

der

üblichen

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Daß diese Wünsche überspannte wären, wird niemand behaupten rathung des Etats gezeigt, daß nur die Sozialdemokraten für eine Es hat sich aber trotzdem schon bei der allgemeinen Bes volle Berücksichtigung dieser Petition eintreten werden.

Dresden , 30. November. ( Eig. Ber.) Die Petition ber Den richtigen waschechten preußischen Agrariern wird mit diefer vorliegt, geht von 8094 auf 148 verschiedenen Stationen beschäftigten sächsischen Eisenbahnarbeiter, welche dem Landtag Staatshilfe gar nicht besonders gedient ſein. Noch in der letzten Arbeitern aus. Die Arbeiter ersuchen in derselben um eine Herab Sonntagsnummer fonnten wir berichten, daß in Schlesien : eine Da der neue Ministerpräsident sich blos an alte, an Disziplin ländlichen Schulen zu verlängern, damit die Kinder auf den Gütern Arbeitszeit von 84 Stunden in der Woche. Der Anfangslohn Agitation dahin entfaltet wird, die Sommer- und Herbstferien der letzung der Arbeitszeit auf acht Stunden und Freigabe jeden dritten Sonntags. Jetzt haben diese Arbeiter eine durchschnittliche gewöhnte Beamte und an teine einzige politische Persönlich arbeiten können. Speziell aber auf die Fortbildungsschulen sind die foll von 2,30 auf 2,50 M. pro Tag erhöht werden. Nach fünf feit wegen Uebernahme von Beamtenposten gewandt hat, Serren schlecht zu sprechen, weil ihnen die jungen Leute dadurch zu Jahren soll dieser Lohn bis auf 3 M. und von da ab durch zwei­so war die Bildung des neuen Rabinets trotz der außerordent kommen. Wenn Staatshilfen von den Agrariern richtig gewürdigt 3,50 m. ste gen. Jetzt beträgt der Höchftlohn nach 10 Jahren 2,80 M. Es gebildet" gemacht werden und einen Hang für das Stadtleben be- jährige Zulage von 10 Pf. pro Tag bis auf den Höchstlohn von lichen Schwierigkeiten der Situation, trotz des starren Zusammen werden sollen, dann muß man sie ihnen schon direkt in baar oder wird ferner eine Gleichstellung aller Arbeiter in bezug auf diese Lohnfäße haltens der Majoritätsparteien und der seitens des alten doch in Form von Getreidezöllen, Ausfuhrprämien oder sonstigen verlangt. Weiter wird gewünscht, daß von der Verwaltung die Dienst Präfidiums drohenden Schwierigkeiten verhältnißmäßig sehr leicht, Liebesgaben geben. Wie wenig Werth namentlich in oftelbischen Bezirken leibung Mantel, Kutte und Müge beschafft wird. Als ein sehr freilich dürfte ein solches Rabinet sehr wenig parlamentarische vielfach auf die Schulpflicht der Kinder gelegt wird, zeigt recht berechtigtes Verlangen muß es auch bezeichnet werden, wenn die Autorität haben, es soll wohl bloß den Zweck erfüllen, durch seine drastisch die nachfolgende Erzählung der Danziger Zeitung": Borisenbahnarbeiter einmal im Jahre fünf auf einander folgende Tage absolute Farblosigkeit niemanden zu reizen, die dringendsten Ge- einigen Tagen fand auf den Jagdgründen des Herrn Oberst geordneten Petitionsforderungen wird schließlich noch gewünscht, daß frei zu haben wünschen. Abgesehen von einigen anderen unter­schäfte, wie das Ausgleichsprovisorium, das Budgetprovisorium, die lieutenants Grafen Rani-Sastoczin eine Treibjagd statt. Die Arbeiter direkt der Generaldirektion unterstellt und Mißstände, schäfte, wie das Ausgleichsprovisorium, bas Budgetprovisorium, die Bierzu fanden auch eine Anzahl von Schulkindern aus der be- wie sie bei der jegigen Regelung, wo jeder Stationsvorstand ganz Bewilligung des Rekrutenkontingents, au ermöglichen und Zeit zu nachbarten Ortschaft Meifterswalde als Treiber Verwendung. wie sie bei der jezigen Regelung, wo jeder Stationsvorstand ganz schaffen für eine neue Gruppirung der Parteien und die Bildung als Honorar für die Mühewaltung der Kinder soll den Eltern der selbständig verfügen kann, nicht selten sind, beseitigt werden. einer neuen dauerhafteren Regierung. selben gestattet worden sein, ohne Entgelt dem gräflichen Walde eine wollen. Der Fuhre Laub zu entnehmen. Nun hatte aber die Jagd an einem Das Rabinet ist folgendermaßen zusammengefeßt: Ministerpräsident Gautsch übernimmt auch die Leitung des Erlaubniß oder Entschuldigung fehlten, wurden sie von dem Lehrer chulpflichtigen Tage stattgefunden, und da die Kinder ohne Ministeriums des Innern, während sein früherer Sektionschef, felbstverständlich in die Schulverfäumnißliste eingetragen mit ent- Chronit der Majestätsbeleidigungs- Prozesse. der streng- klerikale Graf Latour , sein Nachfolger als Unterrichts- sprechendem Vermert, daß sie unentschuldigt gefehlt und zur Aus Lübeck wird gemeldet: Die Polizei fonfiszirte in allen öffents minister wird. Die Leitung des Justisministeriums übernimmt Treibjagd gewesen wären. Die Liste ging darauf an den Lokal lichen Lokalen die letzte Nummer des Kladderadatsch". der für sehr reaktionär angesehene Sektionschef von Ruber. Finanz- Bestätigung bezw. weiteren Veranlassung der eventuellen Strafen Schulinspektor, Herrn Pfarrvikar Schmidt, zu Desterreich. minister wird E. v. Böhm Bawerk , der trotz seines verhältnißmäßig einziehung beim Amtsvorsteher. Der Herr Lokal- Schulinspektor hatte Prag , 29. November.( Eig. Ber.) Heute veranstalteten die jugendlichen Alters schon in dem kurzlebigen früheren Beamten- jedoch offenbar eine andere Ansicht über die Schulverfäumniß der Prager deutschen Hochschüler post festum eine Badeni feindliche minifterium Rielmannsegg das gleiche Portefeuille inne hatte betreffenden Kinder, als der Lehrer. Er durchstrich nämlich den auf Demonstration. Die Sache war tindisch arrangirt und hatte un­und in der Pause zwischen seinen zwei Ministerien Senatz- die Jagd bezüglichen Vermerk in der Liste und schrieb statt dessen gewollte ernste Folgen. Der Aufzug der Kouleur Studenten durch daneben entschuldigt". Ganz anders muthet das folgende die Hauptstraßen brachte das Blut der ohnehin durch die jungczechische präsident am Berwaltungsgerichtshofe war. Er gilt als der Bild an. Vor kurzem ist ein Landwirth, nachdem er vergeblich bis Heßpreffe erhitzten Kleinbürger und chauvinistischen Studenten in hervorragendste antimargiftische Theoretiker unter den zeitgenössischen an das Rammergericht gegangen war, zu einer Mark Geldstrafe hohe Wallung, und bald gab es Straßenkonflitte, bei denen das Nationalökonomen, als welcher er sich sowohl als Universitäts - und den beträchtlichen Kosten verurtheilt worden weil sein rasch herbeigeströmte Lumpenproletariat sich mit den czechischen Sohn die Schule ohne Entschuldigung versäumt habe und zwar Studenten verbrüderte. Die start aufgebotene Polizei fonnte es lehrer wie als fruchtbarer Schriftsteller hervorgethan hat. Die wurde die mangelnde Entschuldigung darin erblickt, daß der Knabe nicht verhindern, daß eine Anzahl deutscher Studenten in schwererer Leitung des Eisenbahnwesens erhält der als ausgezeichneter zwar ein ärztliches Krankheitsatt eft, nicht aber von oder leichterer Weise verlegt wurde. Besonderes Augenmerk richtete Fachmann bekannte Sektionschef Wiltet, der im Ministerium Riel- einem beamteten Arzte gehabt hat. Ein solches Attest wurde der akademische Pöbel auch auf die internationalen Studenten, die mannsegg die gleiche Stelle innehatte. Landesvertheidigungsminister als ungenügend erachtet. Kann es einen drastischeren Gegensatz in sich im allgemeinen von der vormittägigen zwecklofen Demonstration der Behandlung der Schulverfäumnißfrage geben, als diefen letzteren ferngehalten hatten. Der Studentenverein Slavia", die Zentrale bleibt der bisherige Inhaber dieses Poftens, der Graf Welserheimb. der sich freilich bei Trier zutrug und dem ersteren in der der internationalen Studenten, schloß seine Räume, da eine Attacke Ueber den neuen Leiter des Handelsministeriums, Sektionschef Interessensphäre" des Herrn Grafen Kanik, Kreis Danziger Höhe ? befürchtet werden mußte. Das Gebäude der Arbeiterdruckerei, in Dr. von Koeber, und den Ackerbauminister Grafen von Rhylandt­dem sich die Redaktion des" Pravo Lidu" befindet, wurde zum - Heinrich von Marquardsen, der seit den Zeiten Schuhe vor etwaigen Ueberfällen durch die nationalen Fanatifer Rheidt ist nichts erhebliches mitzutheilen. Der Posten eines pol des Zollparlaments der deutschen Volksvertretung angehört, der von einer Anzahl handfester Genoffen besetzt. Namentlich in den nischen Ministers ohne Portefeuille, der dem Grafen Pininski an- einer der bekanntesten und einflußreichsten Mitglieder der national Abendstunden wurde das Gewoge in den Hauptstraßen immer lebhafter. geboten ist, bleibt wegen dessen vorläufiger Ablehnung unbesetzt. liberalen Partei war, ist im 72. Lebensjahre heute in Erlangen , wo Die Geschäfte wurden schon um 6 Uhr gesperrt, starte Polizeis Die Majoritätsparteien scheinen dem neuen Kabinete Schwierig Er hatte auch lange der bayerischen Abgeordnetenkammer an- Diese sammelten sich jedoch bald wieder und so gab es immer wieder er Professor des Staats, Straf- und Völkerrechts war, gestorben. abtheilungen zu Fuß und zu Roß trieben die Massen auseinander. feiten machen zu wollen. Abrahamowicz will unter keinen Um- gehört. Den Namen eines einflußreichen und gewandten Barla- Zusammenstöße, Arretirungen und auch manche blutigen Köpfe. ständen von dem Präsidentenfiße des Abgeordnetenbauses weichen. mentariers, eines eifrigen Publizisten auf wissenschaftlichem Später wurde ein Theil der Polizeimannsaaft, die seit drei Tagen Er soll eventuell durch strafweise Versetzung in das Herrenhaus Gebiete und eines eifrigen Tagesschriftstellers hat er sich erworben. An ununterbrochen Dienst gehabt hatte, durch Jäger erfeßt; an mehreren der Kölnischen Zeitung " und an der Nationalliberalen Korrespondenz" Punkten der Stadt war Militär aufgestellt. Besonders geschützt war unschädlich gemacht werden. hat er fleißig mitgearbeitet. Der Gedanke, das großangelegte Handbuch das Deutsche Haus" auf dem Graben. In der Stunde, in der wir Morgen erscheint ein Manifest des sozialdemokratischen Ver- des öffentlichen Rechts herauszugeben, das nun unter Leitung Seydel's diesen Bericht schließen, sind ernstere Ereignisse nicht zu verzeichnen. bandes des Abgeordnetenhauses an die Wählerschaft, worin der vollendet wird, rührt von ihm her. Ein schroffer Geguer anderer Die Menge beschränkt sich hauptsächlich darauf, die Wachleute mit Standpunkt der Partei dargelegt wird.- Parteien, vor allem der Sozialdemokratie, war er im persönlichen unartikulirtem Gefchrei zu verhöhnen. Es fehlt eben an einem Ge­Umgange sehr tonziliant. Mit Bismarck war er durch Dick und danken, der die Maffen beseelen würde, wenn man nicht die Radau Dünn gegangen. Die Unterwerfung der Nationalliberalen unter Inft des Lumpenproletariats und den Aerger über den provokatori­die Agrarier wollte er nicht mitmachen. schen Aufzug der Burschenschafter als solchen ansehen will. Das ganze Treiben sticht in widerlicher Weise von den Kundgebungen ab, die von der organisirten Arbeiterschaft in den letzten Tagen vers anstaltet worden sind. Frankreich .

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- Kommission für Arbeiterstatistik. Am 29. No- Im Reichstage vertrat er den 5. pfälzischen Wahlkreis( Homburg ). vember, vormittags 10 Uhr, trat, wie schon kurz gemeldet, im Reichs- Er wurde mit 9095 gegen 1848 für das Zentrum, 99 für die Sozial amt des Innern, unter dem Vorsitz des an ftelle des Unterstaats- demokratie und 2044 für einen Handwerkerkandidaten" abgegebene sekretärs Lohmann getretenen Unterstaatssekretärs Fleck die, Kommission Stimmen gewählt. für Arbeiterstatistit" zusammen, um Auskunftspersonen aus dem Dresden , 30. November. ( Eig. Ber.) Der Landtag verhandelte Müllereigewerbe mündlich zu vernehmen. Dazu waren, wie wir der heute in erster Lesung über die Aufhebung des Ber- Berathung des Unterrichtsbudgets bringen die Radikalen Paris , 28. November. Deputirtentammer. Bei der Kreuz- 3tg." entnehmen, von dem Mitglied der Kommission, dem groß- bindungsverbots politischer Vereine. Die Kon herzoglich badischen Geheimen Rath Dr. Wörrishofer Grundzüge fervativen erklärten, daß sie ähnlich wie ihre preußischen Kollegen, Glementarschulen in der Beit von zehn Jahren in Baien. ein Amendement ein, in dem sie verlangen, daß sämmtliche ausgearbeitet worden, welche außer den Vorfragen über Name, diese Vorlage dazu benüßen wollen, um noch einige Ber: fchulen umzuwandeln seien. Ministerpräsident Meline bes Wohnort, Arbeitgeber- oder nehmer, Zugehörigkeit zu einer schärfungen in das Vereinsgefet hineinzufämpft diefes Amendement, welches gegen das Gesetz vom Jahre Junung oder Fachverein, Art des Betriebes und Zahl der in dem- bringen. Dazu gehört, daß Minderjährigen und Frauen 1886 verstoße, und protestirt gegen das illoyale Vorgehen, diesen selben Beschäftigten, folgende Fragen behandelt bezw. beantwortet verboten wird, an den Versammlungen theilzunehmen, und wissen wollte: weiter, daß der Baragraph, der das Verbot für Bersammlungen Gegenstand mit der Budgetberathung zu verquicken. Die Regierung A. Vorhandensein der Vorbedingungen der Anwendbarkeit des ausspricht, die unfittlichen Zwecken dienen, eine präzisere Fassung wende das Gesetz über die Verweltlichung mit Festigkeit aber ohne 120e Abs. 3 der Gewerbe- Ordnung auf das Müllereigewerbe. bekommt. Ergänzend fügte dann ein anderer Redner dieser Partei Gehässigkeit an. Das Amendement wurde mit 328 gegen 234 Stimmen verworfen. Für alle Arten von Mühlen . B. Die Möglichkeit der Durch hinzu, daß es ihnen nicht darauf ankäme, die Frauen von politischen führung einer festbegrenzten Arbeitszeit überhaupt( Windmühlen, Versammlungen auszuschließen, sondern sie hätten nur die Absicht, die Paris , 28. November. Die Deputirtenkammer nahm nach Er Waffermühlen und Dampfmühlen bez. Dampf- und Waffermühlen). Frauen aus den sozialdemokratischen Bersammlungen hin- flärung der Dringlichkeit den Gesezentwurf an, welcher die Staaten C. Regelung der Beschäftigung der Lehrlinge. Für alle Arten auszuweisen. Die Nationallibera len verzichteten auf eine weitere der lateinischen Münzunion zur Vermehrung des Bestandes der von Mühlen . Nothwendigkeit. Durchführbarkeit. D. Regelung Renderung, würden sich aber, wenn die Regierung nichts dagegen filbernen Scheidemünzen ermächtigt.- der Sonntagsruhe. Windmühlen , Waffermühlen, Dampfmühlen bez. habe, den Konservativen entgegenkommend zeigen. Von den Sozials Paris , 29. November.( Eig. Ber.) Die sozialistische Dampf- und Wassermühlen. demokraten Seifert, Fräßdorf und Goldstein wurde ein Interpellation( Baillant und Foberot) über die Auss Nicht weniger als 77 Fragen waren formulirt, um mittels der wuchtiges Material zur Kennzeichnung der gegenwärtigen Hand- weisung Tom Mann's und feines englischen Freundes selben alle Verhältnisse in oben bezeichneter Reihenfolge eingehend habung des Vereinsgesetzes beigebracht. All die Hunderte von Macpherson endete mit dem Votum der einfachen Tagesa tlar zu stellen. tleinen Bolizeimitteln, die wundersamen Gefeßesübertretungen feitens ordnung". Daß die Meline'sche Mehrheit die einer Republik uns

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