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Nr. 281. 14. Jahrgang.

Kommunales.

Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Donnerſtag, 2. Dezember 1897.

Eine nene städtische Aulee. Die Stadt Berlin beabsichtigt eine neue Anleihe aufzunehmen, deren Bedarf auf rund 68 800 000 Mart berechnet ist. Erforderlich wird dieselbe insbesondere: 1. Zur weiteren Ausführung der Kanalisation 26 293 370 m. 2. Zur Fortsetzung der Erweiterungsbauten der Wasserwerke

14 629 822

3. Zu Neu- und Erweiterungsbauten der Gaswerfe 19 148 972 4. Zur Erweiterung des Zentral- Viehmarktes und des Schlachthofes

5. Zu Brückenbauten

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6. Bu Straßenregulirungen infolge der Stadtbahn­Anlage.

7. Zu verschiedenen Restbauten 2c..

Summa.

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4 872 976

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5 170 086

2 131 758

1 112 490

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abgesehen werden, weil, wie bereits erwähnt, der Hofzug des ergriffen und als der bisher unbestrafte Hausdiener Rudolf Barth Prinzen Heinrich die Durchfahrtsgeleise bei Spandau . Kreuzte; der festgestellt. Er hat geglaubt, in der Handtasche ein Portemonnaie Personenzug erhielt infolgedessen bei dem Abschlußsignal des Güter- mit Geld zu finden; dieselbe enthielt jedoch nur ein Taschentuch. bahnhofes das Haltesigual. Vorschriftsmäßig hätte nun das Absturz eines Dienstmädchens. Gestern früh wurde die int nächste Blocksignal bei Dallgow ebenfalls auf gesperrt gestellt Hause Spenerstr. 24 im Gesindedienst stehende unverehelichte Anna werden müssen, um so dem nachfolgenden Eilgüterzug Nr. 361 Jabuke im Garten liegend mit schweren inneren Verlegungen auf­die Weiterfahrt zu untersagen, bis vom Spandauer Güter- gefunden und nach dem Krankenhause Moabit gebracht. Sie ist ihrer bahnhof aus die Meldung" Strecke frei" nach der Blockstation er: Angabe nach beim Deffnen der oberen Flügel eines Fensters der im folgte.( Die Entfernung von Zug zu Bug muß ja eine Blockstation 3. Stock gelegenen Wohnung ihrer Herrschaft vom Schwindel er­Länge betragen.) Nach den übereinstimmenden Angaben des Loko griffen worden und hinabgestürzt. motivführers und Heizers ist dies jedoch nicht geschehen. Der Block: Nuter der Herrlichkeit der heutigen Weltordnung. Ein wärter hat vielmehr wohl in Rücksicht auf die Gewohnheit, daß hiesiges Blatt meldet: Ein Bild schrecklichen Glends boten am Morgen Bug 29 stets Durchfahrt hat, freie Fahrt gegeben. Als der Loko­motivführer des Güterzuges auf eine Entfernung von 400 Metern des 1. Dezember die Straßen am Stadtbahnbogen hinter dem Polizei­das Haltesignal am Abschlußsignal bemerkte, ließ er die Bremse präsidium dar. Am Tage vorher hatte sich unter den Arbeitslosen Schon beim Morgengrauen strömten hunderte der Armen, denen spielen, gab jedoch, ohne den vor ihm haltenden Personenzug in der und Obdachlosen das Gerücht verbreitet, daß am nächsten Morgen wieder Volldampf, da er das Signal auf sich bezog. Leider hatte man es anfeben konnte, daß sie meistens die Nacht im Freien zu Dunkelheit zu bemerken, als das Einfahrtssignal gegeben wurde, die Wärmehalle im Stadtbahnbogen 97 wieder eröffnet werden sollte. der Personenzug Nr. 29 nur langsam angezogen, und so fam es, daß, wiewohl der Führer des Güterzuges auf 100 Meter Entfernung den vor ihm langsam fahrenden Personenzug gewahrte, seinen Train doch nicht mehr zum Stehen bringen konnte. Trotzdem würde das Unglück noch vermieden worden sein, wenn nicht bei Abgabe des Konkredampfes infolge übermäßigen Druckes das Siederohr der Güterzugmaschine geplakt wäre.

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M. Die hiernach überschreitende Summe von 4554 474 W. wird 73 354 474 W. noch aus der vorhandenen 1892er Anleihe Deckung finden. Die städtische Tiefbau- Deputation beschäftigte sich gestern gebracht hatten, nach der Stelle, wo sie für wenig Geld eine warme unter Vorsitz des Stadtraths Voigt mit der Verbreiterung der Suppe zu finden hofften. Hier erfuhren sie eine bittere Enttäuschung die Halle war verschlossen, die Nachricht von der Eröffnung der Universitätsstraße, welche bereits vor mehreren Jahren von beiden städtischen Behörden im Prinzip genehmigt worden ist. ärmehalle war verfrüht. Betrübt mußten die Armen wieder abziehen. Das Bedürfniß der Verbreiterung dieser Straße ist neuerdings dring. Es ist übrigens nicht gut einzusehen, warum die Wärmehallen licher geworden, da voraussichtlich schon im nächsten Jahre die Vorlegung der Stallstraße vorgenommen und dadurch Wunderlich finden wir es, daß die Hilfe der Unfallstationen nicht geöffnet werden. Vor einigen Tagen standen breitspurige Auf­ruse in der Presse:" Gedenket der hungernden Vögel." Gedenket eine durchgehende Verbindung von der Elsafferstraße nach der Straße den Mittheilungen des Kuratoriums zufolge vom Lehrter Bahnhof der hungernden und" frierenden Mitmenschen!" wäre ein" schöneres Unter den Linden geschaffen werden wird. Die Universitätsstraße soll aus mit den Worten abgelehnt wurde:" Von den Unfallstationen Wort. gegenüber den früheren Bestimmungen, wonach dieselbe auf 18,8 Meter dürfen wir keine Wagen requiriren." So gleichgiltig dem Publikum Eine Gadexplosion rief Mittwoch Nachmittag die Feuerwehr verbreitert werden sollte, mit Rücksicht auf die Neugestaltung der Stall die Frage, ob Unfallstation oder Rettungsgesellschaft, im ganzen sein straße, welche mit einer Breite von 18 Metern projektirt ist, auch fann, so muß doch in diesem Falle gesagt werden, daß die erfte nach Roon str. 1. Als hier der Hausdiener Alois Weiß und der nur eine solche von 18 M. erhalten. Ferner genehmigte die Hilfe daher zu holen ist, wo sie zuerst angeboten wird. Das fehlte Portier Priykow den Keller mit einer brennenden Radfahrer­Deputation die vom Baurath Krause vorgelegte Stizze zum eu auch noch, daß im Angesicht von Maffenunglücksfällen in einem laterne betraten, erfolgte ein heftiger Knall, und sofort stand auch der Keller in Flammen. Wahrscheinlich war die Gas­bau der Alsenbrücke. Nach derselben soll sie statt der früher ärztlichen Krakehl Partei ergriffen würde. Gafe die entzündeten vorgeschlagenen drei Deffnungen nur eine Deffnung von 50 Metern Amtlich wird gemeldet, es habe sich noch nicht feststellen leitung undicht geworden Spannweite erhalten. Echließlich beschloß die Deputation, bei lassen, ob unrichtige Signalgebung oder Nichtbeachtung eines gegriffen einen Haufen Stroh und Papier, der in einer Ecke den städtischen Behörden zu beantragen, zunächst noch drei gebenen Signals vorliegt. Die Untersuchung ist eingeleitet. Die lagerte. Im selben Augenblicke hatte auch der Besitzer, Kaufmann Stellen für fest angestellte Stadtbaumeister und eine Namen der Verletzten find: 1. Alwine Allert aus Radolin, Engelhardt, den Keller betreten, und alle drei Personen erlitten Stelle für einen feftangestellten Stadtbau Ingenieur au 2. Anna Badur aus Theresia, 3. Emilie Sonnenberg aus Stradun, durch die Stichflammen starte Brandwunden in Gesicht und an den schaffen. Die Hochbau- Deputation tagte und genehmigte heute 4. Henriette Dremiz geb. Kreutz aus Schönlante, 5. Emil Drewiß Händen. Die durch drei Melder herbeigerufene Feuerwehr unters unter Vorsitz des Stadtfyndikus Weise die vom Bau- Inspektor aus Schönlante, 6. Amanda Drewitz aus Schönlante, 7. Agnes nahm zwar mittels zweier Rohre einen Doppelangriff von Frontseiten, doch war dem eigentlichen Brand­Beteli vorgelegte Stizze einer Gemeinde- Doppelschule Bigalsti aus Beyle, 8. Gustav Kühn aus Stradun, 9. Ernst Allert beiden der Rauch den in der Rostockerstraße und die vom Bau- Juspektor Heffe vorgelegte aus Radolin, 10. Simon Sidolsti aus Beganindorf, 11. Anton herde lange Zeit nicht beizukommen, da Stizze einer einfachen Schule mit Lehrerwohngebäude 2c. Pidowiat aus Groß- Luttum, 12. Felix Maday aus Pinne, 13. Ludwig Keller vollständig angefüllt hatte und durch die im Trottoir in der Grenzstraße. Przybylla aus Kibel, 14. Leopold Urbansti aus Ribel, 15. Franz liegenden Lichtschachtöffnungen nach der Straße drang. Drei Rauch­Der Ausschuß der Stadtverordneten- Bersammlung zur Vor Stripet aus Coreluita, 16. Ignaz Seballa aus Ligotta, 17. Stephan helme, deren Träger wiederholt wechseln mußten, tamen zur An­wendung; selbst Brandmeister Bliesener drang mit einem solchen Berathung des Borgmann'schen Antrages: den Magistrat zu ersuchen, Bamgram aus Beyle. in Gemäßheit des§ 120 Absatz 3 der Gewerbe- Ordnung den Ent- Gegen die im Ban begriffene Brücke über die Oberfpree vor, bis endlich nach einer vollen Stunde der eigentliche Brandherd in der entferntesten Ecke des Kellers aufgefunden wurde. Engelhardt wurf eines Ortsstatuts vorzulegen, durch welches den männlichen bei den neuen Elektrizitätswerken haben die Dampfergesellschaft und Weiß sind schwer verwundet. Arbeitern unter 18 Jahren die Verpflichtung zum Besuche einer" Stern" und andere Betheiligte Einspruch erhoben mit dem Er­Fortbildungsschule auferlegt wird, hat unter Vorsitz des suchen, die Weiterführung des Baues behördlich zu verbindern. Be­Stadtverordneten Schwalbe und in Anwesenheit des Stadt- Schul- gründet wird der Einspruch mit dem Hinweis darauf, daß die neue raths Bertram den Antrag, wie vorauszusehen war, abgelehnt. Die Brücke an einer an sich schon schwierigen Verkehrsstelle den freien Ablehnung erfolgte u. a. mit der wenigstens in der Gegenwart etwas Ausblick behindere und darum folgenschwere Unfälle herbeiführen tomisch tlingenden Begründung, daß die fakultative Fortbildungs­schule die edlere Form sei. Genial!

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Einen Selbstmordversnch durch Trinken von Langenessenz machte gestern die dreißigjährige geschiedene Kaufmannsfrau Amalie Frant aus der Krautstraße 7. In dem Ehescheidungsprozesse, den ihr Mann gegen sie angestrengt hatte, war ihr vom Gericht ihr einziges Kind, ein dreijähriger Knabe, der auch während des Die Neue Berliner Omnibns Aktiengesellschaft, die vor worden. Die nun bevorstehende Trennung von ihrem Kinde nahm Scheidungsprozesses in ihrer Obhut verblieben war, abgesprochen furzem auf zwei Linien( Golzstraße- Spittelmarkt und Stettiner sich die Frau so zu Herzen, daß sie ihrem Leben ein Ende zu Bahnhof - Friedrichstraße - Kreuzberg ) den Fünfpfennig- Theilstrecken­tarif eingeführt hat, läßt fortan zum Preise von 1 und 2. machen beschloß. Das Stöhnen der Vergifteten führte die Hausleute Blocks mit 12 und 25 Fahrkarten über je 10 Pf. verkaufen, die auf sie von dem sicheren Tode zu retten. Die Schwerverletzte, die jedoch herbei, und mit Hilfe eines rasch herbeigeholten Arztes gelang es, sämmtlichen Linten der Gesellschaft giltig sind. Diese Karten sind übertragbar, und können also z. B. auch von mehreren den Omnibus bei vollem Bewußtsein ist, bat, sie nicht in ein Krankenhaus zu mit einem Mal benußenden Familienmitgliedern verwendet werden. überführen, und wurde denn auch, da keine Lebensgefahr mehr vor­Bei 15- Pfennigftrecken werden die Karten mit 10 Pf. in Zahlung handen ist, in häuslicher Pflege belaffen.

ferien statt.

Aus den Nachbarorten.

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Tie Prämiirung braver Dienstboten" durch den Ber liner Hausfrauen- Verein" ist das spaßhafteste unter all den Mitteln, durch die die bürgerliche Klasse eine Befferung des Verhältnisses zwischen Herrschaft und Ge: finde" herbeiführen möchte. Diese Prämiirung findet nicht genommen. Schlecht bekommen ist eine Kneiperei mit Pennbrüdern, dem im Jntereffe der Dienstboten, sondern nur in dem der Herrschaften" 36 Jahre alten Schiffer Berg aus der Tegelerstr. 27. Nachdem die statt. Sie ist der Köder, der den Dienstboten hingeworfen wird, effenten für Berlin und Umgegend beschäftigte sich gestern Abend in brüder abermals eine neue Füllung. Berg meinte jedoch, genug ge­Gegen den Bigarrengeneral. Der Verein der Tabakinter­Flasche schon wiederhelt geleert worden war, verlangten die Penn­um sie zu locken und zu feffeln, sie zu langem Ausharren in derselben einer Versammlung mit dem von einer hiesigen Firma unter der geben zu haben, und ließ sich auf weitere Spenden nicht mehr ein. Stelle zu ermuntern und die Lust zum Wechseln in ihnen zu erflicken. Devise Pro Patria" angestrebten militärischen Zigarrenverkaufs- Nun wurden die drei Bechgenossen ungemüthlich und versuchten zus Frau Morgenstern, die geschäftskundige Vorsitzende des Vereins, Monopol. Nach lebhafter Debatte gelangten Refolutionen zur An- nächst, den Schiffer vom Alexanderufer in die Spree zu werfen. Als sucht die Wirkung der Prämiirung noch zu steigern, indem sie nahme, in welchen das Vorgehen der Firma Pro Patria", Bigarren ihnen das nicht gelang, bearbeiteten sie ihn mit ihren Fäusten und fie öffentlich und in einer feierlich rührseligen Form vollzieht. magazin für Heer und Marine unter Aufsicht des föniglich preußischen anderen Mitteln derartig, daß er unter der Stadtbahnbrücke zus Die biesjährige Prämiirung fand am Dienstag statt. Generals a. D. v. Baczko, die den gesammten Bigarreneinkauf der fammenbrach und bewußtlos liegen blieb. Er hatte mehrere Zähne Prämiirt wurden 62 Dienstboten( 60 weibliche, 2 männliche, 46 aus Rafinos und Kantinen an sich zu ziehen sucht, auf das Schärfste verloren und eine bedeutende Kopfverlegung erhalten. Leute, die den Berlin , 16 von außerhalb), denen Frau Morgenstern die üblichen verurtheilt wird. Ferner beauftragte die Versammlung den Vorstand, Mißhandelten liegen fanden, brachten ihn in ein Krankenhaus. Die guten Lehren mitgab. Das häufige Wechseln sei nicht gut, beim Kriegsminister hinsichtlich des Zigarrenverkaufs in den Kantinen Thäter sind entkommen und noch nicht ermittelt. fagte fie, aber der Klassen haß suche freilich den Dienenden von an Sonntagen vorstellig zu werden. vornherein das Dienen zu verleiden. Die Prämiirten hätten den Die Besichtigung des Reichstagsgebäudes findet während Ans Geschäftssorgen scheint sich der Buchhändler Schreiter " Herrschaften" zu danken für die Fürsorge und Liebe, die fie so lange erfahren hätten, und für die Geduld und Nachsicht, die der Tagung des am 30. November begonnenen Reichstages nur noch Dienstag Morgen im Alter von 60 Jahren durch einen Stich in die ihnen gegenüber so lange geübt worden sei. Diese Verdrehung von 81/ 2-91/ 2 Uhr vormittags und Sonntags von 2-4 Uhr nachmittags Bruit getödtet zu haben. Obgleich sein Geschäft ging, scheint er sich des Sachverhalts, die die Dienstboten Prämiirung der Wartehalle( Portal V) bis spätetens 9 Uhr, resp. nachmittags feine Tochter als Leiche in der Küche siyen. statt. Das Publikum wolle sich nach Lösung der Eintrittskarten in doch Sorgen um die Zukunft gemacht zu haben. Gestern fand ihn breift in eine Ehrung der Herrschaften" verbis 3/2 Uhr versammeln, da jede Führung eine halbe Stunde in wandelt, kehrt in den Ansprachen, mit denen Frau M. die genuß Anspruch nimmt. Fenerbericht. Dienstag Abend 81/2 1hr ging Schul. Die in der sigungsfreien Zeit bisher statt- straße 55 die Strohverpackung des Gasmessers in Flammen auf. reiche Feier zu verfchönen pflegt, alljährlich wieder. Frau M. hob nachher zwei Beispiele ganz besonderer Treue hervor: Eine Dienerin gefundene amtliche Führung in der Mittagszeit von 12-1 Uhr findet Kurz darauf brannte Bernauerstraße 76 ausgelaufenes dient 30 Jahre bei einer Frau Pastor, und zwar seit der durch den während der Dauer der Reichstagsfession nur noch in den Reichstags: Petroleum. Um 10 Uhr erfolgten gleichzeitig zwei Alarmirungen. Tod des Pasiors eingetretenen Verarmung der Familie, feit nun­Koppenstraße 90 brannte die Schaldecke und Reinicken mehr 25 Jahren, ohne Lohn! Eine andere, die jetzt 40 Jahre Das deutsche Komitee zur Errichtung von Heilstätten für dorferstraße 36 der Fußboden. In beiden Fällen wurde das in derselben Familie dient, hat nach dem Tode des Hausherrn ungen krante theilt mit: Als nächstes Ziel hat das Zentrals Haus erheblich beschädigt. Gegen 11 Uhr hatte Potsdamer­ihre Ersparnisse bergegeben, damit der Sohn ihrer komitee den Ausbau der gegenwärtig entweder bereits im Bau be- traße 82 ein Poſten Bohnermaffe Feuer gefangen. Mittwoch Herrin sich der Offizierskarriere widmen kann! Frau M. rechnete griffenen oder projektirten Boltsheilstätten, insgesammt etwa 25, ins Nachmittag 2 Uhr erfolgte Königgräber ftraße 50 ein Bimmer anscheinend auch diese Dienstboten zu denen, die für die ihnen von Auge gefaßt. Sobald die dadurch gewonnenen etwa 2000 Lager- brand, bei dem Gardinen und ein Bett zerstört und auch die In­ihrer Herrschaft" so lange bewiesene Liebe und Fürsorge zu danken stellen für die systematische Pflege heilungsfähiger Zungenkranker zur haberin durch die Flammen verletzt wurde. hätten. Verfügung stehen, darf man erwarten, daß für weitere Maßnahmen Sinkeldeh in der Rumpelkammer. Das Berl. Tageblatt" in der Schwindsuchtsbekämpfung die erforderlichen Unterlagen fich werden gewinnen lassen. schreibt: Eigenartig ist das Schicksal des im Duell mit dem Ritt­Selbstmord verübt hat die im Südwesten Berlins sehr bekannte ist die Majorität der Unabhängigen" durch den Ausfall der vors Wenn der Philifter begeistert wird. In Schöneberg meifter v. Rochow gefallenen General- Polizeidirektors von Berlin v. Hindelben gewesen; nicht weniger eigenartig ist aber das Schicksal Gastwirthin und Hauseigenthümerin Frau Süffer, die bis zum gestrigen Stichwahlen noch vergrößert worden, sodaß ihnen von des vor einigen Jahrzehnten ihm zu Ehren auf dem Hofe des 1. Oktober d. 3. das Tanzlokal zur Anhalt- Ressource" in der 48 Gigen 37 gehören, während unsere Partei nur 2 und die bürger­Rasernements der berittenen Schußmannschaft in Rummelsburg Mödernstr. 114 in Gemeinschaft mit ihren Mann feit 15 Jahren liche Gegenpartei nur 9 Mandate errungen hat. Bei dem all­errichteten Denkmals. Das Denkmal, aus freiwilligen und betrieb. Der Mann hatte das Wirthshausleben fatt und verkaufte gemeinen Jubel über den Ausfall der Wahlen kamen die Un­anderen Beiträgen der Schuhmannschaft errichtet, mußte vor einigen das Lokal gegen den Willen der Frau zum 1. Oktober d. J., Jahren, als die berittene Schußmannschaft nach Berlin in verschie- während er in der Residensstraße 16 zu Reinickendorf eine Bäckerei abhängigen" in ihrer am Abend abgehaltenen Versammlung" auf den merkwürdigen Einfall, an das in den Wiener Parlaments= bene Stadttheile verlegt wurde, abgebrochen werden. Es fand ein eröffnete. Das Geschäst wollte dort nicht gleich einschlagen, und tämpfen der legten Zeit bekanntlich so scharf hervorgetretene Ruheplätzchen auf dem Hofe der Hauptfeuerwache in der Linden- die schon an sich schwermüthige Frau wurde infolge deffen gänzlich deutsch österreichische Reichsraths- Mitglied Wolf folgendes Tele­straße 41, mußte diesen Platz dann aber wegen baulicher Verände- niedergedrückt. Als der Ehemann am Dienstag Morgen um 71/2 Uhr rung mit einem anderen Platz unter einem offenen Schuppen, in seine Frau suchen wollte, fand er sie an einem Haken in der Schlaf gramm zu entfenden:" Die Bürgerschaft der jüngsten Stadt des dem Geräthe lagerten, vertauschen. Jetzt hat das Denkmal, das aus ftube hängend als Leiche auf. Aus Nahrungssorgen bat Deutschen Reiches , Schöneberg bei Berlin , beglückwünscht die Vor­einer lebensgroßen Büste auf einem Sandsteinsockel und einem Unter- der 21 Jahre alte Kaufmann Arthur Meyer in der Anklamerstr. 40 kämpfer des Deutschthums zu dem mannhaften und erfolgreichen Widerstande gegen die Unterdrücker des letzteren." bau aus schwedischem Granit besteht, schon wieder einmal wandern sich durch Gift zu tödten versucht. Er wurde in bedenklichem Zu­Ob sich unter den Absendern des Telegramms wohl viele finden, müssen. Es soll ein Ruhepläßchen auf dem Boden des Polizei- stande nach der Charitee gebracht die mit gleicher Kourage wie die Desterreicher für ihre Sache ein­präsidiums am Alexanderplatz erhalten und später nach Renovirung Aus Furcht vor dem Arbeitshause hat der 26 Jahre alte stehen würden? des verwitterten Sandsteinsockels auf einem der inneren Höfe des Bäcker Johannes Stoppeck, der sich im Hilfsgefängniß in der Perle­Postalische Krähwinkelei. In den Vororten soll der unglaub Präsidiums Aufstellung finden." bergerstraße 10 in Haft befand, am Mittwoch Mittag einen Fluchtversuch liche Zustand bestehen, daß es den Telephon- Abonnenten unter­Nach Vollendung der Geleise für den Borortsverkehr auf der unternommen, bei dem er schwer zu Schaden gekommen ist. Er hatte fagt ist, ihren Apparat von Freunden oder Bekannten zu Gesprächen Anhalter Eisenbahn wird, wie dem Telt. Kreisbl." zufolge sich aus seiner Wäsche und aus den Kleidungsstücken ein Tau zu benußen zu lassen. Durch diese Verfügung wird das Telephon natür in der lezten Sigung des Bürgervereins von Südende mitgetheilt sammengedreht, um sich daran aus dem Gewahrsam heraus auf den lich für sehr viele Abonnenten fast werthlos und die 150 M. Jahres­wurde, die Haltestelle Tempelbof eingehen und dafür an der Kreuzung of herunter zu laffen. Das in der Eile gefertigte Tau hielt indeß beitrag sind zum Fenster hinaus geworfen. In letzter Zeit soll mit der Ringbahn eine neue errichtet werden. Die allgemein ge- die Laft nicht aus und riß entzwei. Stopped stürzte aus der Höhe die Postbehörde Muße genug gehabt haben, um außerordentlich wünschte Haltestelle an der Vortstraße soll zur Ausführung kommen, des ersten Stockwerks hinab und verletzte sich derart am Rückgrat, streng gegen derartige in allem Ernst als Uebertretungen bezeichnete wenn sie sich innerhalb des für den ganzen Umban gesetzten Roften- daß er in einem Rünzel'schen Krankenwagen nach einem Hospital Benußungen des Fernfprechapparats vorzugehen. Ein Berichterstatter aufwandes ermöglichen läßt. Dagegen ist für Südende ein Güter- gebracht werden mußte. meldet, daß der Bigarrenhändler Bach in Spandau seinen Apparat bahnhof für bestimmt in Aussicht genommen und zwar an der Ranbanfall. Als die verwittwete Rentiere Lüders gestern Nach einem Kunden zur Benugung überlassen hatte. Die Oberpostdirektion Dresdener Bahn in der Nähe der Station Mariendorf . Daß die mittag gegen 6 Uhr die Treppe des von ihr bewohnten Hauses in schnitt ihm, nachdem sie bereits die Miethe für das ganze Jahr er­Bauarbeiten für das dritte und vierte Gleise nächstes Frühjahr der Landsbergerstraße emporstieg, fuchte ein ihr unbekannter Mann, hoben, die Leitung ab und verweigerte gleichzeitig die Rückzahlung beginnen, gilt als feststehend. der ihr von der Straße in das Haus gefolgt war, die Handtasche des Miethsgeldes. Der hierdurch empfindlich geschädigte Herr B. Die Ursache des Eisenbahn- Unglücks bei Spandan wird zu entreißen. Da Frau 2. sich nachdrücklich wehrte, faßte der Un- hat nunmehr die Klage gegen die Oberpostdirettion angestrengt. Ju jetzt darauf zurückgeführt, daß ein Blockwärter ein falfches Signal bekannte sie am Hals, würgte fie und zerrte so start an der Tasche, erster Instanz ist der Kläger zurückgewiesen; gegenwärtig schwebt gegeben habe. Der Kölner Personenzug Nr. 29 hat fast stets bei daß die Ueberfallene die Treppe hinabstürzte und sich im Fall eine die Klage beim Landgericht II zu Berlin . Herr B. ist entschlossen, Epandau direkte Einfahrt, nur gestern mußte von dieser Gewohnheit Knochensplitterung zuzog. Der flüchtige Thäter wurde auf der Straße diese Angelegenheit eventuell bis zur letzten Instanz zu verfolgen.