aufgestellt.
zu finden.
Personen nicht bereits entweder
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In Bitterfeld streiten die Maurer und Zimmerer auf den elettrochemischen Werten. Sie fordern an ftelle des Stundenlohnes von 35 Pf. einen solchen von 40 Pf. Eine Buchdruckerversammlung in Karlsruhe , der auch die Landtags- Abgeordneten Schaier( Soz.), sowie die Demokraten Heimburger, Venedey und Bleß anwohnten, nahm am Sonnabend eine Resolution an, in welcher die Tariftommission beauftragt wurde, in Gemeinschaft mit sämmtlichen Buchdruckern in ganz Baden, sowie mit den tariftreuen Prinzipalen eine Petition an den Landtag zu richten, daß die staatlichen Behörden angewiesen würden, In den Charlottenburger Stadtverordneten- Stichwahlen Druckarbeiten nur an solche Firmen zu vergeben, welche den der dritten Abtheilung, welche gestern stattfanden, sind unsere jeweils geltenden Zarif nicht nur anerkannt, sondern auch einge- Kandidaten in allen Bezirken unterlegen. Gewählt wurden 7 frei führt haben. Die Kündigungen der Handschuhmacher in Sayuan( Schl.) finnige, 2 unpolitische und 1 konservativer Kandidat. Im ganzen wurden 8237 Stimmen abgegeben. Davon entfielen auf unsere find am Sonnabend zurückgezogen worden, nachdem die Fabrikanten Kandidaten 2066 Stimmen. Die Konservativen erhielten 1580, die erklärt hatten, den von den Arbeitern geforderten Lohn zu zahlen. Unpolitischen 1025 und die Freifinnigen 3566 Stimmen.
Mnternehmer- Verbände.
Gerichts- Beitung.
Versammlungen.
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Die Einführung der neuuftündigen Arbeitszeit in den im Januar 1896 durch den Antrag Stadthagen und Genoffen ver- immer so um sich, daß die beiden Beamten beinahe blant ziehen Samourger Tischlereien, die bereits von der Innung angefagt ist, langt. Der für diese Frage eingefeßte Ausschuß der Stadt wollten; schließlich gelang es ihnen aber, Karche auch ohne dieses foll vom 2. Januar nächsten Jahres ab eintreten. Der Holzarbeiter verordneten ist gestern einstimmig dieser Anregung unserer Mittel zur Wache zu bringen. Wegen Körperverlegung stand Karche Verband hat beschlossen, von diesem Zeitpunkt an die Arbeit um Genossen im Rothen Hause gefolgt. Er hat demgemäß für das gestern vor der 133. Abtheilung des Amtsgerichts I . Der Staats7 1hr morgens zu beginnen und um 6 Uhr abends zu beenden Plenum der Stadtverordneten folgende beiden Anträge vorgeschlagen: anwalt beantragte 3 Monate Gefängniß, während Rechtsanwalt Eine Bewegung zur Durchführung der gleichen Arbeitszeit ist auch i. Die Stadtverordneten Versammlung wolle beschließen, den Wronker für Geldstrafe plädirte, damit nicht die Existenz des Anbei den Tischlern Altona's im Gange. Magistrat zu ersuchen, folgendem Drtsstatut seine Zustimmung er geklagten ruinirt werde. Der Gerichtshof erkannte diesem Wunsche Bei der Gewerbegerichtswahl in Danzig unterlag in dem theilen zu wollen:§ 1. Die Anwendung der Vorschriften des§ 1 gemäß auf 300 M. Geldstrafe. einen Bezirk die Liste der Gewerkschaft mit 59 gegen 73 Stimmen. des Kranken- Versicherungsgesetzes wird auf sämmtliche in KommunalIn dem anderen Bezirk wurden zwei unserer Kandidaten gewählt. betrieben und im Kommunaldienst gegen Gehalt oder Lohn Die übrigen sechs Beisitzer mußten sich mit den Gegnern ausloosen, beschäftigten Personen ausgedehnt, soweit diese Anwendung auf sie da beide Parteien eine gleiche Stimmenzahl bekamen. Von unseren nicht durch anderweite reichsgefeßliche Borschriften erstreckt ist.§ 2. Kandidaten wurden dabei drei als Beisiger ausgeloost. Pfarrer Naumanu sprach am Montag in einer in der TonDer Streik der Weber bei der Firma Quaas u. Co. in Meerane ( folgen die nach dem Gesetz nothwendigen Ausnahmen).§ 3. Dies bauert fort; zur Zeit stehen 110 Arbeiter im Ausstand. Am Donners- Drtsstatut tritt mit dem 1. April 1898 in fraft. Ebenfalls ein balle" abgehaltenen, von etwa 1000 Personen befuchten BoltsBürgermeister statt, die indeß ihren Zweck nicht erreichten, da sich vorzuschlagen, den Magiftrat zu ersuchen, folgendem Beschluß zuzu- o sagte der Redner- haben einen großen Einfluß auf das tag fanden zur Beilegung der Differenzen Verhandlungen vor dem ftimmig wurde beschlossen, 2. der Stadtverordneten- Versammlung persammlung über das Thema: Oberkirchenrath, General. fynode- soziale Frage. Die evangelischen Geistlichen- Herr Quaas zu nichts verstand. Trotz des Versprechens des stimmen:" Denjenigen in Betrieben oder im Dienste der Stadt Berlin Bürgermeisters, daß sich die Behörde nicht in die Angelegenheit gegen Gehalt oder Lohn beschäftigten Personen, welche bei Ausübung evangelische Volk. Darum sei es eine wichtige Frage, wie sich die weiter einmischen werde, sind auf den Bahnhöfen Polizeipoften aus§§ 5, Abs. 1-6, 9, 10,§ 6 und 7 des Unfallversicherungseinen großen Einfluß, und die frühere liberale sowie die spätere weiter einmischen werde, sind auf den Bahnhöfen Polizeipoften ihres Berufs einen Unfall erleiden, ist eine Unterstützung in dem evangelische Kirche zu den sozialen Aufgaben der Gegenwart stelle. Namentlich auf dem Lande habe die Kirche noch Der Streit der Appreturarbeiter in Glauchau - Meerane ist Gesetzes sich ergebenden Umfange zu gewähren, soweit diese fozialdemokratische Agitation gegen die Kirche hätte derfelben als beendet anzusehen. In Meerane sind einige Zugeständnisse auf grund der Unfall. wenig Abbruch gethan. Eine Unterschägung des Einflusses der gemacht worden, in Glauchau hingegen hat die Bewegung zur Folge, versicherungs Gefeße eine Unterstützung erhalten oder Pension Daß ca. 75 Arbeiter ohne Beschäftigung geworden sind. Die Ursache beziehen. Die Beschlußfassung über die zu gewährende Unterstützung Küche auf das Boltsleben sei nicht am Blaze, aber darüber dürfe Daß ca. 75 Arbeiter ohne Beschäftigung geworden sind. Die Ursache steht dem Magiftrat auf Vorschlag derjenigen Verwaltungsabtheilung evangelischen Kirche im Schwinden begriffen sei. Das sei nicht auf diefes unerfreulichen Ausganges ist in der ungenügenden Vorbereitung fteht dem Magiftrat auf Vorschlag derjenigen Verwaltungsabtheilung man sich auch nicht täuschen, daß das Vertrauen des Volkes zur des Ausstandes und der mangelhaften Organisation der Betheiligten 8, in deren Dienst oder Betrieb der Unfall eingetreten ist. Die evangelischen Kirche im Schwinden begriffen sei. Das sei nicht auf Bahlung der Unterfügungen erfolgt aus den Mitteln des Spezial die Agitation der Gegner zurückzuführen, sondern auf die der Kirche selbst gemacht worden Etats 396 Tit. II Pos. 18. Alljährlich einmal ist der Stadt. Fehler, die innerhalb der verordneten- Versammlung ein Verzeichniß vorzulegen, aus dem die jeien. Ein solcher Fehler sei es, daß man es versuche, unterstüßten Personen, der Anlaß der Unterstützung, die bisherigen zu dämpfen. In der preußischen Landeskirche habe es den Anschein, in der evangelischen Kirche den erwachenden sozialen Geist Bezüge des Unterstüßten an Lohn oder Gehalt und die Höhe der Unterstützung ersichtlich find." Würde beiden Anträgen vom Plenum als sollte auch in geiftigen Dingen das militärische Kommando beder Stadtverordneten und vom Magiftrat zugestimmt, so würden stimmend sein. Während 1890 den evangelischen Geistlichen zugerufen wurde: In sozialen Angelegenheiten vorwärts marsch! über 2000 für die Stadt thätige Personen für die Fälle von werde jetzt kommandirt: ganzes Bataillon halt! Im Geiste der Krankheit, über 4000 im Fall von Verunglückungen statt Almosen faiserlichen Erlasse war auch ein Erlaß des evangelischen Obereine rechtlich ihnen zustehende Fürsorge erhalten. finchenraths vom Jahre 1890 gehalten. Damals hieß es, die Arbeiter sollten in dem Streben nach Befriedigung ihrer berechtigten Bedürfnisse unterstützt und vor Ausbeutung geschüßt werden. Den Geistlichen wurde die Bildung von Arbeitervereinen empfohlen. In diesem Erlaß habe sich weitschauendes praktisches Christenthum geeigt. Die Umformung des konservativen Christenthums zum sozialen Christenthum begann. Die Folge davon sei gewesen, daß die erbitterte Gegnerschaft der Sozialdemokratie gegen die Kirche nachgelaffen habe. In jener Zeit bätte das Kirchenregiment nichts besseres thun tönnen, als diesen Entwickelungsprozeß sich vertiefen zu lassen. Ehe das aber geschehen konnte, kam die Rückwärtsbewegung. Im Westen unseres Vaterlandes ging die Sonne des Gegen Monopolbestrebungen von Petrolenmgesellschaften Freiherrn v. Stumm auf. Dann erfolgte im November 1895 hat in Mannheim eine Versammlung von Interessenten des Detail- Mit der Frage, ob Diffidentenkinder an dem in der die Rundgebung, durch welche fieben christlich soziale handels mit Petroleum folgende Protestresolution angenommen: Schule ertheilten Religionsunterrichte theilnehmen müssen, Bastoren in die Acht erklärt wurden, und im Dezember desselben Die heute in Mannheim versammelten Interessenten des Petroleum hatte sich gestern die 144. Abtheilung des Amtsgerichts I zu bes Jahres etwa um dieselbe Zeit, wo das 1896 veröffentlichte Zele Detailhandels beschließen, gegen jeden Versuch der Deutsch- schäftigen. Weil er seine Kinder am 3., 5. und 6. Auguft d. J. an gramm des Kaisers an Herrn v. Stumm( Chriftlich- sozial ist uns Amerikanischen Petroleum Gesellschaft und der Mannheim - dem Schul- Religionsunterricht nicht hatte theilnehmen laffen, hatte der inn u. f. w.) seinen Ursprung hatte tam der Erlaß des Ober. Bremer Petroleum- Aktiengesellschaft, den freien, selbständigen Arbeiter Otto Müller eine Strafverfügung erhalten, gegen welche er firchenraths, der den Geistlichen untersagt, in Voltsversammlungen, Betroleumhandel zu hemmen und zu unterdrücken, entschieden Widerspruch erhob. Bekanntlich ist durch die neue Verfügung wo Rede und Gegenrede gepflogen wird, zu gehen, weil das der Protest einzulegen, da durch die Monopolisirung des Groß vom 6. April dieses Jahres dem Polizeipräsidium die Ver- Würde des geistlichen Amtes nicht entspreche und es den Geistlichen handels auch die Existenz des Petroleum- Kleinhandels in hohem hängung von Strafen wegen etwaiger Schulversäumnisse über auch nicht zieme, für die Interessen einer einzelnen BevölkerungsGrade gefährdet wird. Eine Folge der Monopolisirung würde die tragen worden, während derartige Uebertretungen bisher von flasse einzutreten. Wenn vordem die Geistlichen für die Festsetzung der Verkaufspreise durch die amerikanischen Gesellschaften der Verwaltungsbehörde verfolgt wurden. Es wird seitdem in Interessen Der Großgrundbesitzer eingetreten waren, fagte sein und dadurch der Kleinhandel zum Handlanger der Gesellschaften dieser Beziehung bedeutend strenger vorgegangen und die Verfügung man nichts; als sie aber anfingen, die berechtigten Forderungen der herabgedrückt werden. Es soll deshalb der Vorstand des Verbandes namentlich auch hinsichtlich der Kinder von Dissidenten zur An Arbeiter zu vertreten, da wurden sie zurückgerufen. Erst habe man selbständiger Kaufleute und Gewerbetreibender des Großherzogthums wendung gebracht. Der Angeklagte hat bereits eine Reihe von die akademischen Schichten zur Hilfe im Rampfe gegen die SozialBaden ersucht und ermächtigt sein, in jeder ihm gut dünkenden Art Strafmandaten erhalten, gegen welche alle er Widerspruch erhoben demokratie aufgefordert, dann aber hieß es: Das färbt ab, Ihr und Weise Schritte zu thun, welche geeignet sind, das drohende hat. Wie der Vorsitzende betonte, stand die städtische Schuldeputation friegt ja rothe Hände". Mit Findigkeit und Diplomatie habe man Petroleummonopol abzuwenden. allerdings auf dem Standpunkte, daß Dissidenten ihre Kinder das Jahr 1890 aus dem Gedächtniß der Geiftlichen auszulöschen ges in den Schul Religionsunterricht nicht zu schicken brauchen, fucht. Der Redner fennzeichnete die Stellung des Oberkirchenraths in sondern Dispens erhielten. Dieser Dispens ist aber, wie der dem bekannten Streite des Frhrn. v. Stumm mit den in evangelischen Arals Zeuge vernommene Rektor der betreffenden Gemeindeschule beitervereinen wirkenden Geistlichen des Saarreviers, die Maßregelung bekundete, auf Veranlassung des Ministers allgemein zurückgezogen des Superintendenten Lorenz, der Paftoren Werner und Kößschke, um worden; davon sei auch dem Angeklagten Mittheilung gemacht darzulegen, daß mit dem Rückgang in der Sozialpolitik der Res worden; der Angeklagte habe aber darauf erwidert, daß er seine Kinder gierung auch ein Umschwung des Oberkirchenraths hinsichtlich der trotzdem von dem Religionsunterricht fernhalten wolle. Der An sozialen Bethätigung der Geistlichen erfolgt sei. Bezeichnend set es, geklagte sei dieserhalb auch schon von der Schulbehörde bestraft daß, als auf der gegenwärtig tagenden Generalfynode zwischen dem worden, und auch daraus schon hätte er von der Zurücknahme des Hofprediger Stöcker und dem Präsidenten des Oberkirchenraths eine Dispenses wiffen müssen. Der Angeklagte behauptete dagegen, daß ihm ge: Debatte stattfand über den Erlaß des letzteren von 1895, bei fagt worden sei, neue Dispense würden zwar nicht mehr ertheilt, welcher Gelegenheit Stöcker auf den Gegensatz dieses Erlaffes, au die alten Dispense aber nicht zurückgezogen. Ueber die seitens der dem von 1890 hingewiesen hat, die Synode fich in Schweigen Schulbehörde verhängten Strafen habe er Beschwerde geführt; er hüllte. Dieser Vorgang bedeute, daß die evangelische Kirche unter habe darauf den Dispens einreichen müffen und die Strafe sei Führung des Präsidenten Dr. Barkhausen einen Rückzug auf dem niedergeschlagen worden. Der Dispens sei ihm mit der oben mit Gebiet der sozialen Aufgaben antrete, noch ehe der Versuch gemacht getheilten Bemerkung von den alten und neuen Dispensen zurück worden sei, denselben gerecht zu werden. Präsident Barkhausen gegeben worden. Der Amtsanwalt hielt den Angeklagten für habe bei dieser Gelegenheit auch von Leuten gesprochen, deren schuldig und beantragte 6 M. Geldstrafe, während der Angeklagte seine Namen er nicht nennen wolle, die ohne Kenntniß der sozialen ProFreisprechung beantragte, da die Schuld wegen ungenügender Ausbleme sich leichtfertig in die Agitation begeben. Da Redner glaube, funft die Behörden treffe. Der Gerichtshof erkannte nach dem An diesen Vorwurf der Leichtfertigkeit und Unkenntniß auf sich beziehen irage des Staatsanwalts. Der Angeklagte hat übrigens dieser zu müssen, so fordere er Herrn Dr. Barkhausen auf, Namen zu Tage wegen derfelben Uebertretung, welche im Oktober d. J. be nennen. Redner trat zum Schluß dafür ein, daß die Thätigkeit der gangen worden ist, eine Strafverfügung über 50 Pfennige oder Geistlichen nicht nur auf die tirchlichen Funktionen beschränkt werde, 12 Stunden Haft erhalten, gegen die er auch Widerspruch er- sondern daß sie das Recht, unter Umständen sogar die Pflicht heben wird. hätten, den christlichen Gedanken auch in Volksversammlungen zu Zur Vermengung der Fabrikinspektion mit den Interessen der religiösen Gesellschaften, welcher Befürchtung in Noth und Elend hatte die Arbeiter Ehefrau Augufte Wodke zu vertreten, und daß man gegen eine Beschränkung nach dieser Richgestriger Nummer des Vorwärts" Ausdruck gegeben wurde, ist der Handlung getrieben, welche sie gestern unter der Anklage der tung protestiren müsse. Dem mit großem Beifalle aufgenommenen Zunächst vertheidigte bereits der erste Schritt gethan, und zwar im Lande der Schwaben schweren Urkundenfälschung vor das Schwurgericht des Landgerichts I Bortrage folgte eine längere Diskussion. streiche, wo ja auch der geniale Plan seine Geburtsstätte hat, führte. Der Präsident, Landgerichts- Direktor Käller, ermahnte die Superintendent Klausner den Oberkirchenrath gegen die Kritik Diatoniffinnen mit der Uebermittelung von Beschwerden der beftig weinende Angeklagte, ein offenes Bekenntniß abzulegen, Naumann's, dann sprach Tischendörfer im Sinne des letzteren, Arbeiterinnen an die Fabrikinspektoren zu betrauen. Wie die dann würde sie für ihre nicht allzu schlimme That auf Bu- während die Auslaffungen der nachfolgenden Redner sich fast nur " Schwäbische Tagwacht" mittheilte, ist in Tuttlingen der billigung mildernder Umstände und eine niedrige Strafe rechnen um die Frage drehten, innerhalb welcher Grenzen die Geistlichen zu fatholische Stadtpfarrer Staudenrau 3 Vertrauens- tönnen. Die Angeklagte folgte dem wohlgemeinten Nath. Im De- wirken haben. person des Fabritinfpettors geworden. Der Pfarrer selbst erzählt darüber:„ daß der Fabrilinspektor, der von der Regierung für den Schwarzwaldkreis aufgestellt ist, bei mir war und mich ersucht hat, für die hiesigen katholischen Vereine, soweit deren Mitglieder dem Arbeiterstand angehören, das Amt eines Vertrauensmannes gegens über dem staatlichen Fabrikinspektor anzunehmen."
Soziales.
Deutsches Zentralfomitee zur Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke. Das Präsidium und der Verwaltungsrath dieses Komitees haben am Montag Abend eine Sigung im Reichsamt des Junern unter dem Vorsitz des Ministers v. Posadowsky abgehalten, wo beschlossen wurde, die Genehmigung zu einer Lotterie zum besten des Vereins nachzusuchen und dem Felixftift zu Andreasberg, der oberschlesischen Heilstätte in Loßlau fowie einer im Kreise Hagen ( Westfalen ) zu errichtenden Heilanstalt Beihilfen zu gewähren.
Anstatt die Fürsorge für die Lungenkranken wenigstens zum theil auf dem Wege einer Lotterie zu betreiben, würde das Zentral komitee, dem doch sehr einflußreiche Personen angehören, viel Nüzlicheres fliften, wenn es seinen Einfluß dahin geltend machen wollte, daß von Staatswegen, wie es jetzt dem Anschein nach in Hessen geschehen wird, Heilstätten für die Opfer der Tuberkulose errichtet und erhalten werden.
Die Kommission zur Untersuchung der Arbeiterverhält: niffe im Hamburger Hafen hat, wie gemeldet wird, ihre Thätig feit beendet und beim Senat einen sehr umfangreichen Bericht ein gereicht. Es wäre sehr zu wünschen, daß dieser Bericht durch den Druck jedermann zugänglich gemacht würde.
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Depelthen und letzte Nachrichten.
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ember 1895 hatte sie ihren jeßigen Ehemann geheirathet. Anfangs dieses Jahres gerieth das Paar in Noth, weil der Mann längere Zeit arbeitslos war. Es drohte ihnen die Gymisfion. Da erinnerte sich die Angeklagte, daß sie von ihrer langjährigen Dienstzeit her im BeMünchen, 7. Dezember. ( W. Z. B.) Kammer der Abgeordneten, fiße einiger ausgefüllter Altersversorgungstarten war. Das Gesetz Der weitere Verlauf der Sigung nach der Präsidentenwabl gestaltete bestimmt, daß die weiblichen Inhaber solcher Karten die Hälfte fich theilweise sehr stürmisch. Im Laufe derfelben warfen die bei Es ist schon schlimm genug, daß der Arbeitsvertrag mit politibezahlten Beiträge ihrer Verheirathung zurück Bentrums- Abgeordneten den Liberalen vor, das zwischen Zentrum f.hen und religiösen Dingen verquickt werden darf; zu nicht geringerer erhalten, insgesammt 235 Beiträge geleistet worden und Liberalen für die ganze Legislaturperiode bestehende Kompromiß wenn die Ansprüche innerhalb einer Frist Schädigung der Arbeiter kann es führen, wenn bei der Fabrik sind und von gebrochen zu haben, um eine schon längst geplante Koalition zivischen nach der erfolgten Verheirathung geltend Bauerbund, Konservativen und Sozialdemokraten durchzuführen. inspektion die Geistlichkeit verwendet wird, die zu allen Zeiten in drei Monaten erster Linie ihr kirchliches Jutereffe berücksichtigt und berücksichtigen gemacht werden. Da diese Frist un fast ein Jahr überschritten Alle diese Parteien verwahrten sich lebhaft gegen den Vorso griff die Angeklagte zu einer Fälschung. muß, welches Interesse sie heute mehr als je auf die Gunst der war, Sie wurf, als ob eine Koalition zwischen ihnen längst geplant sei. Die besitzenden Klassen hinweist. Mag der Geistliche persönlich es noch radirte in dem ftandesamtlichen Heiraths atteft die letzte Zahl Wahl der beiden Vizepräsidenten und der beiden Schriftführer findet so ehrlich mit den Arbeitern meinen, das Interesse der Kirche er in der Bahl 1895 aus und setzte an deren Stelle eine 6. am Donnerstag statt. fordert, daß er das einflußreiche Unternehmerthum nicht vor Nun fandte sie ihre Altersversorgungstarten mit dem Attest London , 7. Dezember. ( Frankf. 3tg."). Ju Manchester Außerdem wird unwillkürlich an die Anstalt ein und machte ihre Ansprüche geltend. Die Fälschung ftimmten 13 196 Baumwollspinner gegen die Lohn. den Kopf stößt. die religiöse Lehre von der Pflicht des Entsagen 3 war so plump ausgeführt, daß sie sofort entdeckt wurde. reduktion und nur 387 dafür. Die Geschworenen billigten der Angeklagten nach dem Antrage auf die Wünsche der Arbeiter und namentlich der Arbeiterinnen London , 7. Dezember. Reuter's Bureau" verbreitet eine nach Verbesserung des Arbeitsverhältnisses anwenden, und wo er's des Staatsanwalts mildernde Umstände zu, worauf dieselbe zu Depesche aus Port au Prince von heute, nach welcher der Zwischennicht thut, da wird das Unternehmerthum, das ja nicht umsonst einer Gefängnißstrafe von drei Monaten verurtheilt fall mit Deutschland beigelegt erschien. Die Fremden, welche an wieder in die Kirche geht, schon dafür sorgen, daß der Unbequeme wurde. Bord der im Hafen liegenden Schiffe Zuflucht gesucht hatten, feien unfchädlich gemacht wird. Das Schicksal der Naumann, Göhre und Ein prügelnder Kriminalschuhmann. In dem Hause nach der Stadt zurückgehrt. Eines Wilhelmstr. 5 hält ein Turnverein feine Sigungen ab. Röschte ist noch in frischer Erinnerung. Brüssel, 7. Dez.( W. T. B.) Nach einem bei dem„ MouveMorgens gegen 4 Uhr standen eine Mehrzahl der Vereinsmitglieder ment géographique" eingegangenen Telegramm wäre die franzöfifche vor dem Hause, um sich nach einer solchen Sigung von einander zu Expedition des Majors Narchand, welche nach dem Nil aufgebrochen verabschieden. In demselben Augenblick fam der Kriminalschußmann war, in der Provinz Basr el Gazal niedergemezelt worden. Der Karche in Begleitung zweier anderer Personen alle 3 waren an- Cagliari , 7. Dezember. ( W. Z. B.) Die durch die Unwetter Schweizerische Gewerbezählung im Jahre 1898. Verein amtlicher Statistifer und die Schweizerische statistische getrunken- an, drängte sich unter Zubilfenahme feiner Ellbogen durch die verurfachten Anschwemmungen haben die Felder auf der Jusel vers Gesellschaft haben in ihrer letzten Sitzung in Basel fich für eine Abschiednehmenden durch und schlug schließlich ohne irgend einen wüstet. In Guspini find 30 Häufer eingestürzt. Die Bevölkerung schweizerische Gewerbezählung im nächsten Jahre ausgesprochen. Grund einem der Vereinsmitglieder mit seinem Stocke auf den Kopf, flüchtete sich in die Kirche, einige Personen sind ums Leben gekommen. Ermunternd war hier die vom Deutschen Reiche vorgenommene daß der Verletzte eine ziemlich starke Wunde davontrug, an welcher Die Heerden sind verloren. In der Nähe der Mündung des Flusses er 14 Tage lang herumdoktern mußte. Die anderen Turngenoffen Fontana mare sind mehrere Schiffsunfälle vorgekommen. Gewerbezählung im Jahre 1895. sprangen natürlich zur Hilfe herbei, es entspann sich eine kleine griechische Brigg ist bei Iglesias untergegangen; eine Person ist dabei Schlägerei und Karche wurde der Stock entrissen. Auf das ertrunken, fünf wurden gerettet. Rufen der Turngenossen war ein uniformirter Schuhmann herbei- Kiew , 7. Dezember. ( B. H. ) In der Maschinenfabrik von Die Ausdehnung der Kranken- und Unfallversicherung gekommen, welcher Karche fistiren wollte. Dieser geberdete Kusminsti in Buzewno ereignete sich heute eine furchtbare Kessel. auf alle in fommunalen Betrieben beschäftigten Arbeiter, soweit diese sich aber so wild und schlug so um sich, daß der Beamte um einen explosion. 21 Arbeiter fanden dabei ihren Tod, 27 Arbeiter ers nicht schon jetzt der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen, war zweiten uniformirten Schußmann pfeifen mußte. Karche schlug noch litten schwere Verletzungen. Die Fabrik ist vollständig zerstört. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin . Für den Inseratentheil verantwortlich: Tb. Glocke in Berlin . Druck und Verlaa von May Bading in Berlin .
So wird die Verwendung der Geistlichen, Diatoniffinnen 2c. bestenfalls dazu führen, daß die Durchführung des Arbeiterschutzes nur im Tempo des Schneckenganges vor sich geht.
Kommunales.
Eine
Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt.