regulirt worden.
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Polizeibefehl an das Gesinde. Folgendes kulturhistorisches Dokument giebt das Polizeipräsidium zum beften: Nach der Gesinde Ordnung soll das Gesinde, wenn der Tag des Dienstantritts auf einen Sonn- oder Festtag fällt, an dem lettvoraufgehenden Werktage anziehen. Da der 2. Januar 1898, an welchem gefeßlich der Dienst antritt erfolgen soll, auf einen Sonntag fällt und der 1. Januar ein Festtag ist, so muß das Gesinde beim bevorstehenden Quartalswechsel bereits am 31. d. M. umziehen.
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Gneisenaustraße zwischen Bärwaldstraße und Kaiser Friedrich- Platz, 1 diefer: Ich soll arbeiten, bin aber zu krank und zu schwach. Ich stande geschlagen wurde? Benge: Nein, ich fann nicht genau sowie die Verbindungsstraße zwischen Gneisenau- und Bergmann habe schon gestern nichts zu essen bekommen und fagen, ob es ein Stock oder ein Riemen war. straße, nach einem mit der städtischen Bau- Deputation getroffenen heute auch nichts. Der Kranke, der über heftige Nebenkläger, Rechtsanwalt Dr. Klasing: Haben Sie diese Mit Abkommen, vom Kommerzienrath Lüdecke auf seine Kosten endgiltig Schmerzen tlagte, erzählte, daß er sich bei- Herrn theilungen zur Anzeige gebracht? 3 euge: Nein. Rechts Dr. Huchzermeyer oder bei Herrn Dr. Noellner, das kann anwalt Dr. Klasing: Weshalb nicht? Zeuge: Herr Nach Spandan auf die Festung gebracht worden ist am ich nicht mehr genau sagen, beschwert habe. Der betreffende Rechtsanwalt, wenn man jeden einzelnen Fall hätte Montag der Vorsteher der Militäreisenbahn- Station Causdorf, Arzt habe ihm aber geantwortet: Die Kranken beschweren sich oft melden wollen, dann wäre man aus den MelSergeant Borscheit von der 2. Betriebskompagnie des Eisenbahnmals ohne Grund. Sanitätsrath Dr. Such zermeyer erklärt, dungen nicht mehr herausgekommen. Regiments Nr. 2. Borscheit soll zu einer langen Freiheitsstrafe daß ihm ein solcher Fall nicht bekannt sei. Vertreter der Neben täglich mehrere Mißbandlungen vor. Ich selbst wurde verurtheilt worden sein, und zwar wegen Beleidigung eines Bor- tläger, Justizrath Suchzermeyer: Weshalb gingen Sie von der mehrfach mißhandelt. Man wird schließlich gegen diese Mißhandlungen gesetzten. Welcher Art die Beleidigung und der ganze Vorgang war, Anstalt fort? Benge: Weil ich in der Auftalt zu wenig vergleichgiltig und abgestumpft. ließ sich nicht ermitteln. diente. Staatsanwalt: Sie sollen gesagt haben, Sie seien Hausvater Engelmann sagt aus: Ein Kranker in„ Mamre" Die Direktion der Patenhofer Brauerei theilt uns mit, daß deshalb von der Anstalt fortgegangen, weil Sie mit dem Pastor Sie habe sich immer auf den Erdboden geworfen und mit dem Kopfe unsere Annahme, die Brauerei werde nach Verschmelzung mit der Streit befamen?- 8euge: Allerdings, das war auch ein Grund Schulter festgehalten, fonnte aber nicht verhindern, daß der Krante ten unfere Annahme, die Brauerei werde nach Verschmelzung mit der bold, der Sie beschuldigt, daß Sie Sozialdemokrat feien, auf denselben geschlagen. Er habe daher den Kranken an der Schloßbrauerei Fürstenwalde die Mälzerei nach Fürstenwalde vermit.- Iegen, nicht zutreffend ist, vielmehr soll in dem bisherigen Betrieb mit. Rechtsanwalt Dr. Klasing: Sind Sie nicht der Anstalt Stopf unaufhörlich aufhob und fenkte und dadurch mit dem Kopf auf den aufferten. keine Aenderung eintreten. Auch sonst ist in den geschäftlichen Unter- noch etwas schuldig? 3euge: Jawohl, ich habe aber eine Fußboden schlug. Einen anderen Kranken, der eine Thür demolirt nehmungen keine Aenderung geplant. Gegenrechnung. Der folgende Zeuge ist Hausvater Biker von hatte, habe er allerdings mit einem kleinen Strick geschlagen. der Station Klein- Tabor: Ich erinnere mich, daß einmal der Hausvater Büchner: Die Kranken geben häufig auf einander Gärtner Schürmann mit einem jungen Menschen zu mir fam. los. Es ist in diesen Fällen meine Pflicht, dazwischen zu treten und Schürmann erzählte mir: Bruder Schneider habe den Jungen heftig die Kämpfenden auseinanderzubringen. In solchem Falle muß ich am Ohr gezogen. Ich untersuchte das Dhr und fand, daß es etwas felbstverständlich die Kämpfenden scharf angreifen, und wenn sie nicht wund sei. eingeriffen war? Benge: Reineswege. Präs.: Was machte der furchtbar priemte und dies trotz allen Verbots nicht laffen wollte, war. Machte es den Eindruck, als ob das Ohr gehorchen wollen, auch schlagen. Ich habe auch einmal einen Kranken, der Kranke für einen Eindruck? 3euge: Ich glaube, es war geschlagen. ein Epileptiker, er machte einen blöden Eindruck. Präs.: Haben Präs: Sie follen den Kranken mit einer dicken Latte auf den Sie den Fall zur Anzeige gebracht?- 3euge: Nein, ich hielt Kopf gefchlagen haben. 3euge: Auf den Kopf nicht, nur auf Für die hohen Holzpreise bei den jetzigen Holzversteigerungen den Fall für unerheblich. Ich habe den Bruder Schneider die Schulege: Nein. – Bräf.: Haben Sie deshalb vom Präs.: Haben Sie den Kranken dabei ver. in den Forsten der Berliner Umgebung werden besondere Gründe allerdings zur Rede gestellt. Dieser sagte mir, er habe den Kranken legt? angegeben. Der Holzbedarf Berlins ist bisher vorwiegend aus den nicht geschlagen, sondern ihn blos am Ohr gezogen, weil er ihm Vorstand einen Berweis erhalten?-3enge: Jawohl.- Auf ferneres Ostprovinzen gedeckt worden. Die Waldbesitzer dieser Provinzen häufig entlaufen fei. Bruder Schneider: Geschlagen habe ich Befragen befundet der Zeuge noch: Er habe niemals einen Kranken haben nun aber neuerdings einen Ring zur Erzielung höherer Holz- den jungen Mann nicht, ich habe ihm blos mit dem Stock gedroht. in der Badewanne geschlagen, dagegen komme es häufig vor, daß die preise geschlossen. Dem gegenüber haben die großen Holzfirmen in Präs.: Haben Sie deshalb eine Rüge erhalten? 3euge: Kranken sich gegenseitig mit Holzschuhen bearbeiten. Hausvater Berlin beschlossen, vorläufig aus den Provinzen Ost- und West Jawohl. Präs.: Von wem? 3euge: Von dem Hausvater och bestreitet, einen Kranken geschlagen zu haben, er müsse allerpreußen und Polen kein Holz zu beziehen, sondern ihren Bedarf aus Büter und vom Borstand.- Präs.: Wer vom Vorstand hat dings die Kranken oftmals scharf anfassen, um sie auseinander zu der Provinz Brandenburg zu decken. Durch ihren Mitbewerb find, Ihnen die Rüge ertheilt? Beuge: Das weiß ich nicht, die bringen. wie die Voss. 3tg." schreibt, natürlich hier die Preise sehr schnell Rüge geschah schriftlich.- Präs.: Büfer, haben Sie dem Zengen Diakon Glogan, der danach als Zeuge erscheint, wird von in die Höhe gegangen. Ju Tegel mußten kürzlich sämmtliche Bietungs- eine Rüge ertheilt? Beuge: Das ist möglich. Beuge: Das ist möglich. Praf. dem Bengen Schäfer als derjenige erkannt, der einem Manne, Iuftige abziehen, ohne überhaupt ein Gebot abgegeben zu haben, Haben Sie die Sache zur Anzeige gebracht? 3euge: Das der einen Krampfanfall hatte, ein Paar Ohrfeigen gegeben haben weil einer der Berliner Großhändler den ganzen Einschlag vorher glaube ich nicht. Genau erinnern fann ich mich nicht mehr, es ist soll. Diafon Glogau , bestreitet das. Schäfer: Das aufgekauft hatte. fchon an lange her. nur - Präs.: Schürmann haben Sie den Fall ist doch wahr. Sie haben einem Manne, der in Krämpfen Ein Opfer des Erfindergeiftes" ist der Arbeiter Karl angezeigt?- Beuge: Ich habe es nur dem Hausvater Büter lag, links und rechts ein Paar träftige Ohrfeigen gegeben. Ich Volkmann geworden, der in einer Fabrit Stromstraße be- angezeigt. mag der Vorstand fagte Ihnen noch: Das ist nicht schön von Ihnen. schäftigt war. Voltmann fann allerhand Grunge to Der Sache Kenntniß gehabt haben? Bütevus les au: Das bestreite ich. Die fonnten bas ja jo genau gar grämte sich, daß er auf Fabrikfarbeit angewiesen war. Gestern ist möglich, daß ich Jemandem den Vorfall erzählt habe. nicht sehen. Schäfer: Jch stand ja ganz dicht dabei.- Abend warf er sich in der Gegend der Sickingerstraße vor einen Vertreter der Nebenkläger, Rechtsanwalt Dr. Klasing: Können Glogau : Ich befireite das. Schäfer: Und ich halte Maurer Schildermann: Eisenbahnzug der Hamburger Bahn, der den Kopf vom Rumpfe Sie es auf Ihren Eid nehmen, daß Sie den jungen Mann blos an meine Aussage aufrecht. trennte. dem gefunden Ohr gezogen und ihn nicht geschlagen, sondern ihm Er habe einmal gehört, daß ein Kranker infolge Unvorsichtigkeit in eine Wanne mit kochendem Wasser gefallen sei und sich derartig verVon dem seit Anfang November verschwundenen Frifen Gärtner Schürmann: Ich bleibe bei meiner Bebrüht habe, daß er nach einigen Tagen gestorben sei. nur mit dem Stock gedroht haben?- Benge: Jawohl. ei Arbeiter Kuhn vom Potsdamer Play 4 fonnte bisher noch keine Spur auf: hauptung, daß der junge Mann mindestens zwanzig Minuten Schirmer: Er habe einmal gefehen, wie Hausvater gefunden werden. R. ist zuletzt in Zehlendorf gefehen worden. Auf in Krämpfen gelegen hat. Als er zu sich tam, begann er Büchner einen blödsinnigen Kranken, weil berselbe nicht arbeiten dem Bahnhofe erklärte er einem ihm bekannten Stationsbeamten, wieder zu arbeiten. Er wurde aber bald so schwach, wollte, mit einem Stock heftig geschlagen habe. daß er nach seinem Grundstück in Zehlendorf sich begeben wolle, um daß er nicht weiter arbeiten konnte. Daraufhin Krante fei infolge deffen entlaufen und habe seine Holz sodann mit dem nächsten Zuge die Rückfahrt nach Berlin anzutreten. riß Bruder Schneider den Beugen derartig am Dhr, daß schuhe fortgeworfen.- Hausvater Büchner bestreitet das. Er verließ den Bahnhof und ist nicht wieder zum Vorschein ge- bas Ohr eingerissen war und dem jungen Mann das Blut Maurermeister Wolf bekundet: Schäfer, ber bei ihm längere Zeit tommen. Die ursprüngliche Annahme, daß an ihm ein Verbrechen verübt worden sei, erscheint hinfällig. Die genaue Absuchung des um Rod berunterlief. Der junge Mann lief nun, laut befchäftigt war, sei ein ganz vortrefflicher Arbeiter; er sei aber gefammten Grunewaldes unter Benußung von Schweißhunden ist schreiend, nach der Station, um dort Hilfe zu suchen. Bruder früher stark dem Trunk ergeben gewefen. Diafon Grzigteit ohne Ergebniß geblieben. Es bleibt nur noch die Vermuthung übrig, Schneider lief dem jungen Mann nach und schlug ihn mit bestätigt das. Echäfer fei jetzt kein Trinker mehr, sondern gehöre einem dicken Stod beftig auf Kopf und Rücken. dem blauen Kreuz" an. Es wird darauf aus dem Handelsdaß K. sich bei dem am fraglichen Tage herrschenden Nebel während Bruder Schneider: Das ist nicht wahr. Schürmann: register festgestellt, daß die Firma Schumann n. Co. aus mehreren eines Spazierganges durch den Grunewald verirrt hat und in einem eines Spazierganges durch den Grunewald verirrt hat und in einem Das ist doch wahr, Bruder Schneider. Der junge Mann lief zu Inhabern bestehe. Redakteur Hoffmann, der hierauf als Wasserloch verunglückt ist. Herrn Pastor v. Bodelschwingh, um sich bei diesem zu beschweren. Beuge erscheint, befundet: Schumann habe das Anerbieten Fenerbericht Dienstag Abend Dienstag Abend erfolgten erfolgten gleichzeitig zwei ch lief dem jungen Mann nach und traf ihn gerade vor dem Paßler's, ihm für 500 m. das Manuftript abzukaufen, von vornMarmirungen. Ginmal handelte es sich Rastanien- Allee 2 Garten. Die Pförtnerin wies uns aber ab. Ich ging nun mit dem herein abgelehnt. Dieser habe wohl faum vier Seiten ge um einen Schaufensterbrand und dann Elsasserstraße 73 um jungen Mann zu dem Hausvater Büfer. Dieser hat dem jungen Mann lesen, sodaß derselbe von dem Inhalt der Broschüre feine Kenntniß einen Gardinenbrand. Gegen 8 Uhr abends mußte Alexander- bas Ohr verbunden; meine Aufforderung, die Sache zur Anzeige zu hatte. Dagegen habe er" Berge) bas ( Benge) das Manuskript durch straße 66 ein Kellerbrand gelöscht werden, der die Wehr längere bringen, lehnte Büfer jedoch ab. Ich habe darauf gelesen und in Gemeinschaft mit Paßler verschiedene Stellen Beit beschäftigte. Stroh und mehrere Kellerverschläge gingen hier in den Borfall dem Hausvater Nispel erzählt, letzterer theils geändert, theils gestrichen, so daß seiner Meinung Flammen auf. Endlich erfolgte Mittwoch Abend 71/2 Uhr nach zuckte jedoch mit den Achseln. Büfer bemerkt: Er erinnere sich nach alle Beleidigungen ausgemerzt waren. Er habe deshalb au Urbanstraße 7 noch ein Alarm. Hier handelte es sich um einen nicht, daß er dem jungen Mann das Ohr verbunden habe. Schumann gesagt: Diesmal werden wir eine Broschüre drucken, die Zimmerbrand, der verschiedene Möbel zerstörte, aber durch die Feuer- Der folgende Benge ist Arbeiter Schäfer: Ich habe gesehen, wie nicht angeklagt werden kann. Zu seinem Bedauern habe er sich wehr noch rechtzeitig befeitigt werden konnte. Leute mit blutigen Röpfen aus der Badewanne tamen. darin geirrt. Die Broschüre fei in 5000 Exemplaren gedruckt worden. Präf.: Sie haben gefehen, wie Leute mit blutigen Köpfen aus der Schumann habe auf seine( des Zeugen) Befürwortung nur den Druck Badewanne tamen? Benge: Einen habe ich bestimmt gesehen. übernommen, den Verlag aber entschieben abgelehnt. Schut - Präs: Wie fönnen Sie aber alsdann von einer Mehrzahl mann: Er habe vor dem Druck den Paßler gefragt, ob er einen fprechen. Zeuge, Sie stehen hier unter dem Eide und ich ermahne dunklen Punkt in seinem Vorleben habe. Dies habe Paßler ver Sie, sich jedes Wort zu überlegen. Also fagen Sie, was haben Sie meint. Hätte er das Vorleben Paßler's gekannt, dann würde er auch gesehen? 3euge: Ich habe einmal gesehen, wie ein Kranker den Druck der Broschüre abgelehnt haben. Auf Befragen Paßler's doghan And den Nachbarorten. mit blutigem Kopfe aus der Badewanne kam. Hausvater Büfer bekundet noch der Zeuge Hoffmann: Wenige Tage vor dem ErNicht in der Artilleriewerkstatt zu Spandan, sondern in der lief hinter dem Manne her und sch ug ihn fortwährend scheinen der Broschüre sei der Hausvater Rösel zu Paßler in die Wohnung gekommen und habe diesem in versteckter Weise gedroht, dortigen Geschützgießerei besteht der vorgestern erwähnte beftig mit einer diden Latte auf den Kopf. Präs: Weshalb mag das geschehen sein? Benge: ihn wegen Entwendung einer Matratze anzuzeigen. Hausvater Mißstand, daß die Arbeiter ihren Sohn erst drei Stunden nach Das weiß ich nicht. Der Zeuge bekundet im weiteren auf Be- Röfel bestreitet, irgend eine versteckte Drohung ausgesprochen zu Beendigung der Nachttour ausgezahlt bekommen. Das Ersuchen fragen: Ich habe außerdem noch mehrfach gesehen, daß Kranke in haben. um Abänderung muß daher an eine andere Adresse gerichtet werden, der Badewanne geprügelt wurden. Ich habe ferner einmal Auf Antrag des Staatsanwalts beschließt ber Gerichtshof, den was hiermit geschieht. gesehen, wie Hausvater Büchner einen Kranten mit einem dicken Beugen Hoffmann wegen dringenden Verdachts der Theilnahme Sieben Arbeiter ertrunken. Auf dem frisch geschütteten breitantigen Knippel heftig auf den Kopf schlug. Frau nicht zu vereidigen. Damm der im Bau begriffenen Eisenbahn Kremmen- Neuruppin- Büchner rief ihrem Mann zu: Laß doch den Wann gehen. In Vertheidiger Justizrath Bock stellt nunmehr den Antrag: den Wittstock am Ruppiner See war eben ein Sandzug mit zwölf be- einem dritten Falle habe ich gesehen, wie ein Bruder einem Kreisphysikus Dr. Nünninghoff, der der ganzen Verhandlung beis ladenen Lowris von der Maschine auf den großen Arbeitskahn Kranken, der in Krämpfen lag, ein paar Ohrfeigen gab. gewohnt, über den Geifteszustand feines Klienten Paßler zu ver geschoben worden, von dem aus die Schüttung erfolgt. Ob nun der Präsident: Wer war dieser Bruder? 3 enge: Ich kannte nehmen. Paßler, der sich überall von Geheimagenten verfolgt Kahn ungenügend verankert war, oder wie es sonst gekommen fein diesen Bruder nicht, ich weiß nur, daß er einen schwarzen wähne, leide zweifellos am Größenwahn. Dafür sprächen auch noch mag, der auf dem Schiffe liegende Schienenftrang hatte sich nach der Bollbart hatte. Ich habe außerdem einmal gefehen, wie Hausvater verschiedene Briefe desselben.- Der Staatsanwalt und die Ver Seite hin verschoben; der Kahn verlor, als der schwere Bug hinauf Büchner einen Kranten auf einem Neubau heftig schlug. Es treter der Nebentläger erklären, daß sie zu dem Antrage nichts zu fuhr, das Gleichgewicht und neigte sich start nach der einen Seite; erscheint danach als Zenge Paftor Mörchen. Der Angeklagte erklären haben. Der Gerichtshof beschließt nach längerer vier Lowries stürzten in den See. Auf der schmalen Galerie, die Paßler hat behauptet: Bastor Mörchen fei wegen eines Gittlich. Berathung: den Antrag des Vertheidigers abzulehnen, da der am Boot entlang führte, stand eine Anzahl Arbeiter zur Entladung teitsverbrechens auf dem Disziplinarwege feines geistlichen Gerichtshof aus dem Verhalten des Angeklagten Paßler die Ueberbereit. Sie wurden in die Fluthen hinabgeriffen. Einigen gelang Amtes entsetzt worden. Pastor Mörchen: Die Behauptung des zeugung gewonnen habe, daß derselbe weder zur Zeit der That, noch es, sich zu retten, mehrere wurden unter verzweifelter Anstrengung in Angeklagten sei vollständig erfunden. augenblicklich sich in einem Geisteszustande befindet, die seine freie Sicherheit gebracht; vermißt werden noch fieben, die wahrscheinlich, von E3 wird Frau Jüngst als Beugin in den Saal ge Willensbestimmung ausschließt. den nachrutschenden Erdmassen begraben, auf dem grund des Sees liegen.rufen. Bekanntlich behauptete der Angeflagte Paßler, daß Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Klasing bemerkt ReDie Unglücksstelle wurde sofort polizeilich abgesperrt, weil der An- ihn Frau Jüngst zur Begehung des Ehebruchs habe ver- gierungsrath Feigell: Die Untersuchungskommission babe verdrang der Betheiligten und Neugierigen ein sehr starter war. Serz führen wollen, während die Frau bas Gegentheil behauptet. fchiedene Stranke gefragt, ob sie eine Beschwerde haben. Es haben zerreißend war der Jammer der Frauen der Arbeiter, die in ihrer Frau Jüngst erklärt auf Befragen, daß sie ihre Aussage fich einige Kranke beschwert. Die nähere Untersuchung habe jedoch Ungewißheit über das Schicksal ihrer Männer am See schreiend auf verweigere. Der Staatsanwalt beantragt jedoch die in allen Fällen ergeben, daß diese Beschwerden vollständig unund nieder liesen. Ein Arbeiter hatte erst am Sonntag Hochzeit Beugin unter Ausschluß der Deffentlichkeit zu vernehmen. Der begründet waren und die betreffenden Kranken an Halluzinationen gemacht. Gerichtshof beschließt dementsprechend. Auch die Vertreter der Preffe litten. müssen den Saal verlassen. Die Verhandlung wird auf Mittwoch, vormittags 9 Uhr, vertagt.
Theater. Die Weihnachtskomödie des Passage Panoptikums „ Ein illustrirtes Quodlibet" mit Gesang, Tanz und lebenden Bildern, aus geführt von der Wiener Operetten- Gesellschaft, wird zum ersten Mal am Freitag, den 17. d. M. gegeben. Das Olympia Theater theilt uns mit, daß es feine Heizanlagen verbessert habe.
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Nachdem die Deffentlichkeit wieder hergestellt ist, wird Zeichner
derartig am Ohr, daß er demselben das Dhreinriß. Der Krante Das weiß ich nicht. Pranten zu beruhigen?
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Briefkasten der Redaktion.
Wir bitten, bet jeder Anfrage eine Chiffre( zwet Buchstaben oder eine Sahl) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden foll. Die furistische Sprechstunde findet am Montag, Freitag und Sonnabend von 6 bis 8 1hr abends statt.
Die Vorgänge in in der Bodelschwingh'schen Kopp als Beuge aufgerufen. Dieser befundet auf Befragen besAm Mittwoch wurde die Berhandlung zu Ende geführt. Das Anstalt vor der Strafkammer Bielefeld . Präsidenten: Er habe an Epilepfie gelitten und sei deshalb mehrere Urtheil lautet gegen den Angeklagten Paßler auf zwei Jahre in der Anstalt gewefen. Er habe einmal gefehen, wie Haus Jahre Gefängniß und spricht dem Siläger die PublikationsIn der Verhandlung vom Dienstag erscheint als erfter wefent vater Engelmann im Hause„ Mamre" einen Kranken befugniß durch das einen Kranken befugniß durch das Berliner Tageblatt" und die Kölnische 3tg." licher Zeuge der Gärtner Schürmann: Ich habe einmal gesehen, furchtbar mishandelt habe. Der Krante lag am Boden zu. Schumann wurde freigesprochen. als auf Klein Tabor" ein Kranker bei der Arbeit in Krämpfe fiel. und Hausvater Engelmann schlug den Kranken, der heftig schrie, wieder den Fußboden aber schließlich so schwach, daß er einen Eimer, den er trug, wieder und aufte ibn an ben Saaten. saufte Präs.: hinsegen mußte. Infolge dessen zog Bruder Schneider den Krauten Weshalb mag das wohl gefchehen sein? Benge: Geschah diese Prosedur vielleicht lief unter großem Geschrei in die Station. Bruder Schneider lief aus Fürforge, etwa um den Kranken zu beruhigen?- Beuge: etwa um dem Kranken nach und schlug ihn beftig mit einem diden Stock Diefen Eindruck konnte ich nicht gewinnen. Hausvater Engelmann auf den Kopf und auf den Rücken. Ich habe infolge deffen den war furchtbar erregt und schlug beftig den Kopf 8. D. 100. J. Garbaty- Rosenthal, Bigarrenfabrit, N., Schönhauser Bruber Schneider zur Bebe gestellt, Bruder Schneider zur Rebe gestellt. Dieser antwortete: Die des Kranten auf den Fußboden. Pfingsten dieses Jahres Allee 56 H. part. I. u. II. Keris müssen gezüchtigt werden". Ich ging infolge deffen begegnete ich in der Nähe von Paderborn zweien Kranten aus C. S. 22. Sie würden zur Zahlung verurtheilt werden.- W. W. 100. 1. Ende 1898. 2. Die Möbel würden trop Verschreibung haften. mit dem Kranken zu Herrn Paftor v. Bodelschwingh, um und dort Mamre". Da diefe fehr betrübte Gesichter machten, fragte ich fle, wartenberg. Schriftliche Antwort ertheilen wir nicht. Zur Sache selbst: zu beschweren. Wir wurden aber von der Bförtnerin abwas ihnen fehle. Die Kranten antworteten mir: Hausvater Engel Der Vater hat nach zutreffender Ansicht auch im Gebiet des Landrechts das gewiesen. Wir begaben uns daher zu dem Hausvater Büter mann schlage ste häufig mit einem dicken Riemen. Die Kranten Recht, seine über 21 Jahre alte Tochter, die sich selbst ernährt, in sein Haus und verlangten, daß der Fall angezeigt werde. Hausvater Büfer zeigten mir auch die ihnen dadurch verur zurückholen zu lassen, nicht. K. W. 1. Jn 30 Jahren. 2. Sie müssen lehnte aber die Anzeige ab. In einem anderen Falle tam ich gerade fachten Striemen. In einem dritten Falle habe ich beim Amtsgericht eine richtige Darlehnsflage in zwei Exemplaren einhinzu, als Bruder Lauterbach einen Kranten miß- gesehen, wie ein alter, tranter Mann im Lazareth reichen. Formulare hierfür erhalten Sie in der Buchhandlung Vorwärts. unmöglich. M. N. 100. 1. Jn 5 bis 10 Jahren. 2. Nicht handelte. Als ich den Bruder zur Rede ftellte, fagte biefer: heftig gefchlagen wurde, weil er des Nachts sein Bett genäßt hatte. überan in Deutschland . 3. Der Vormund. 23. M. Bereits erledigt. Wenn die Kranten nicht arbeiten, wollen, dann müssen sie durch Präs.: Wer hat diesen alten Mann geschlagen? Beuge: Schläge bazu gezwungen werden. In einem dritten Fall habe ich gefehen, wie Bruder Koch einem Kranten ein paar Dhr. feigen gab. Jm weiteren habe ich gesehen, wie Bruder Engel mann einen Rranten mißhandelte. Als ich diesen Kranken nach der Ursache der ihm gewordenen Mißhandlung fragte, fagte Berantwortlicher Redakteur: Auguft Jacobey in Berlin . Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Druck und Berlag von Mag Vading in Berlin .
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Das weiß ich nicht, entweder war es ein Kandidat oder ein Bruder. Präs.: Womit wurde er geschlagen? Beuge: Ich glaube, Wetter- Prognose file Donnerstag, 16. Dezember 1897. mit einem Stock, es ist aber auch möglich, baß es ein Riemen war. Mild und vielfach beiter, zeitweife woltig mit etwas Regen geigenber, Beisitzender, Landrichter Duinde: Daß der Geschlagene ein und mäßigen füdwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. alter Mann war, haben Sie gesehen, nicht aber mit welchem Gegens