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und an den Händen verbrannt wurde, ist nicht lebensgefährlich verleht, wie man anfangs befürchtete. Bechart in der Louisenstraße 65 so schwer mit Benzin verbrannt, Beim Waschen seiner Handschuhe hat sich das Dienstmädchen daß es in ein Krankenhaus gebracht werden mußte.
Die
fondere Ausgaben im Gesammtbetrage von 28 076,28 m., davon jerkannt worden war, sich mit einer Anfrage über Zulässigkeit der 20 321,91 M. für Fachschulen und 7754,37 M. für Lehrlings- Gebühr an den Finanzminister gewandt. Nunmehr ist aus dem prüfungen und Lehrbriefe. Die Ausgaben wurden jedoch bei Ministerium eine Antwort eingelaufen; dieselbe lautet dahin, daß 21 Innungen durch die Einnahmen gedeckt, sodaß nur 24 aus Milch in Gläsern an Kranke refp. Rekonvaleszenten verkauft werden eigenen Mitteln für das Lehrlingswesen zusteuern mußten. Der darf, ohne den Ausschantbestimmungen unterworfen zu sein, daß daGewerbedeputations Bericht pro 1896/97 weist darauf hin, daß von gegen für den Verkauf der Milch als Genußmittel zum sofortigen der Gesammtheit der Innungen für diese ihre wichtigste Aufgabe Trinken eine Schantstener im Betrage von 15 M. zu zahlen sei. In Die von dem Tischler Eichert entwendeten Theaters thatsächlich nur 28 076,28-27 717,75= 358,53 m. aus Junungs- der Versammlung des Vereins Berliner Molkereibefizer, in welcher Beigerin, Frau Nuscha Buzze, der zukünftigen Direktorin des M. foftüme oder vielmehr deren traurige Ueberreste sind von der mitteln beigesteuert seien, doch tomme auch noch ein diefes Antwortschreiben zur Verlesung fam, vermochte ein hiesiger Neuen Theaters", im Polizeipräsidium refognoszirt worden. Theil der allgemeinen Verwaltungskosten und die un Moltereibefizer auch mitzutheilen, doß ihm von der Hauptsteuerkaffe" Umarbeitung", welche von entgeltliche Thätigkeit der ehrenamtlich beschäftigten glieder dem Lehrlingswesen zu gute. Mit die seinerzeit bei ihm erhobene Schantsteuer wieder zur Verfügung Umarbeitung", welche von der gefälligen Frau Lange, der Natürlich hat manche gestellt worden sei. Wie stellt der Minister sich denn die Kontrolle Schwägerin des Einbrechers, an den kostbaren Roben ausgeführt Junung allein schon mehr Zuschuß geleistet, als dieser über die kranken, rekonvaleszenten und gesunden Milchtrinker vor? worden war, hatte dieselben natürlich vollständig entwerthet; aber Gesammtzuschuß beträgt, während dafür andere noch einen be- Muß der Milchhändler etwa von jedem Kunden ein ärztliches Attest auch abgesehen davon, würde die Künstlerin niemals ihr Befihrecht deutenden Ueberschuß erzielt haben. Die höchste Ausgabe für das verlangen oder genügt es, wenn die Polizei ihm seine Milchkurs an diesen Stücken geltend gemacht haben, welche ihr einft als das Lehrlingswesen stellte sich aber doch nur auf 2789 M. bei den Baus, Bedürftigkeit bescheinigt? Milchkur - Rüstzeug ihrer Kunst" theuer waren und nun in schmählicher Weise Maurer und Zimmermeistern, die nächsthöchste auf 2481. bei der„ Bäckerinnung zu Berlin ". Den höchsten Zuschuß leisteten die d. I. von der Reichsdruckerei den Postanstalten auf deren Bestellung dort die gesammten Kostüme der Schauspielerin aus den wohl profanirt worden sind. Der Spißbube war in ihrer Abwesenheit in 13 Millionen Stück Kartenbriefe find seit dem 1. November bie in der Yorkstraße belegene Wohnung eingedrungen und hatte Baus, Maurer- und Zimmermeister mit 1878 m., nächfidem die geliefert worden. Nach der letzten Statistik der englischen Postver- verschlossenen Schränken und Roffern entwendet. Neun Schränke Gastwirthe mit 1121 M. und die Bäckerinnung zu Berlin " mit waltung find während des ganzen Jahres 1896 nur 11 Millionen hatte Frau Nuscha Buße mit werthvollen, ihrem Repertoire an 1005 M. Den höchsten Ueberschuß erzielten die Tapezirer mit Kartenbriefe im vereinigten Königreich abgesetzt worden. 1047 M., die Tischler mit 1668 M., die Schloffer mit 28831/2 M. gemessenen Garderoben belegt. Da diese aber nicht ausreichten, den Die Tagezirer vereinnahmten aus dem Lehrlingswesen 21541/2 M. Mit Ablauf dieses Jahres verjähren in Preußen folgende Schatz zu bergen, so waren noch viele ihrer Koffer mit den prächtigen und gaben nur 11071/2 M. dafür aus, die Tischler nahmen unternehmer, Kaufleute, Krämer, Künstler und Handwerker für dem Eichert, die Kostüme in die Hand zu bekommen; in Körbe verForderungen aus dem Jahre 1895: 1. Der Fabrit: Stücken vollgepackt. Durch Ausschneiden der Schlösser gelang es 3144 M. ein und gaben 1476 M. aus, die Schloffer nahmen Waaren und Arbeiten, sowie der Apotheker für Arzneimittel, jedoch packt, wanderten sie dann vorbei an dem Portier, dem ahnungslosen 3260 M. ein und gaben 3761 M. aus. Für solche Innungen ist mit Ausnahme solcher Forderungen, welche in bezug auf den Ge- Hüter des Hauses, zu den Hehlern. Frau Nuscha Buze hatte ihren die Lehrlingsausbildung doppelt einträglich. Der Weihnachtsmarkt ist aufgebaut, doch ist er seit einigen wegen der an ihre Arbeiter gezahlten Vorschüsse; 3. der Schulen und der Kriminalpolizei die Photographie Gichert's vorgelegt wurde, erwerbebetrieb des Empfängers entstanden sind; 2. der Arbeitgeber Schaden seinerzeit auf 25 000 m. veranschlagt. Als Frau Buze von Jahren nicht mehr wie früher der Tummelplatz für alle Gesellschafts- Erziehungsanstalten aller Art; 4. der Lehrer für Honorare; 5. der tlärte sie sofort, daß ihr der Mann bekannt sei. flaffen. Der neue Kurs drängte ihn hinaus nach dem Osten und Fabrikarbeiter, Gefellen und Handarbeiter wegen Morden, wo er das kümmerliche Dasein alles Absterbenden fristet. rückständigen Lohnes; 6. der Fuhrleute und Schiffer wegen Medizin Otto Stuhlmann aus Hamburg , der hier in der Johannis Vermißt wird seit Dienstag der 24 Jahre alte Student der Die fonfequente Scheidung zwischen Volk und Aristokratie, zwischen Fuhrlohns, Frachtgeldes und sonstiger Auslagen; 7. der Gaft- und straße Nr. 5 bei dem Schneidermeister Baftmann wohnte. Er hatte Arbeiter und Unternehmerthum hat auch das zuwege gebracht, und Speisewirthe für Wohnung und Beköftigung. Ferner verjähren mit Ablauf sich wegen feines lüderlichen Lebenswandels mit seinem Vater über. so ist denn der Weihnachtsmarkt für die meisten nicht mehr vor dieses Jahres folgende Forderungen aus dem Jahre 1893: Die worfen. banden. Ihr Weihnachtsmarkt ist in den eleganten, lichtdurchflutheten Forderungen 1. der Kirche, Geifilichen und Kirchenbeamten wegen Verkaufsstraßen. Die Bruchstücke, die von dem eigentlichen Weihnachts der Gebühren für firchliche Handlungen; 2. der Anwälte, hängen den Tod gegeben: Morgens wurde die verebelichte Selbstmorde. Drei Personen haben sich vorgestern durch Ermaikte auf dem Schloßplaze und im Luftgarten übrig geblieben find Notare und Medizinalpersonen, der Auktions- Kom- bängen den Tod gegeben: und die auf dem Promenadenweg der Frankfurter Allee und auf missäre und Makler; 3. der Hans und Wirthschaftsbeamten, der der Handelsmann August W. in seiner Wohnung in der ExerzierSchloffer Rosina H. in ihrer Wohnung Wollinerstraße, vormittags mehreren Plägen im Norden aufgebaut wurden, haben denn auch and lungsgehilfen und des Gesindes an Lohn, straße und abends ein unbekannter junger Mann auf dem Abort des ein gut Theil von ihrer romantischen Poesie eingebüßt. Kaum daß Gehalt und anderen Bezügen; 4. der Lehrherren wegen Potsdamer Bahnhofs erhängt aufgefunden. sie abends, wenn Petroleumlampen den bunten Kiram beleuchten, Lehrgelbes; 5. rückständige Ziufen von Mieths und Pachtgeldern, noch ein wärmeres Gefühl erzeugen. Die Kinder allerdings sind ferner Rückstände von Pensionen, Besoldungen, Alimenten und Teicht zufriedenzustellen und sie durchziehen auch jezt mit dem näm Renten, sowie von Wege- und Brückengeldern; 6. Forderungen aufstraße 39 ein Zimmerbrand beseitigt worden, der verschiedene Fenerbericht. Mittwoch Abend 6 Uhr mußte Forster. lichen Interesse, wie ihre Eltern die Budenstadt auf dem Schloß Erstattung ausgelegter Prozeßkosten von dem dazu verpflichteten Möbel und Teppiche zerstörte. Kurz nach 8 Uhr erfolgte iniens plage, die Budengaffen in Gruppen und Reihen. Hier und dort Gegner, schließlich 7. Forderungen auf Nachzahlung der von Gestraße 113 ein Bodenbrand. Kleidungsstücke und Wäsche gingen bleiben fie ftehen und schauen den hämmernden und fägenden Männern richten, Generalkommissionen, Revisionskollegien und Verwaltungs: hier in Flammen auf. Um 9 Uhr erfolgte gleichzeitig Alarm nach zu, die die Verkaufsstände zusammenzimmerten. Um große, offen- behörden gar nicht oder zu wenig eingeforderten Kosten und Ge- Usedom str. 11 und nach Köpenick . Im ersten Falle brannten stehende Kisten drängten sie sich Morgens Ropf an Kopf und beobachs bühren. Unterbrochen wird die Verjährung nur durch Anerkenntniß verschiedene Fässer, im letzten Falle bandelte es sich um Hilfeleistung teten aufmerksam das Auspacken und Aufstellen der Herrlichkeiten. und dadurch, daß noch in diesem Jahre Zahlungsbefehl oder beim Brande der Zichorienfabrik von Attingsfeld. Eine Stunde Schuhwaaren, Wollfachen und sonstige nüßliche Gegenstände reizten Klage dem Schuldner zugestellt wird. Bereits ausgeklagte Forde später wurde die Wehr nach Rathenowerstr. 79 gerufen, wo fie allerdings nicht. Die Kinderaugen blicken nun einmal lieber nach rungen verjähren erst in 30 Jahren. In derselben Zeit verjähren verschiedene Möbelstücke in Flammen standen. Donnerstag früh Dem armseligsten, bunten Spielzeug. Die Nüßlichkeit hat noch feinen Darlehnsforderungen. großen Raum in den romantischen Kinderköpfen. Aber die Händler 3 Uhr hatte die Wehr längere Zeit Beschäftigung Briser str. 8. Der Trockenraum einer Tischlerei hatte hier auf noch nicht aufgeklärte Weise Feuer gefangen. Nach einstündiger Löscharbeit konnte die Wehr wieder abrücken. Ein Kellerbrand rief furz nach 6 Uhr nachmittags die Löschmannschaften nach Kürassierstr. 10. Schal decke und Balkenlage wurden dort stark beschädigt. Biel Arbeit machte der Wehr um 71/2 Uhr Kurfürstenst r. 23 ein Brand in einen gewaltigen Rauch, so daß mit dem Rauchhelm zum Brand einer Tapezirerwerfstalt. Die brennenden Wergvorräthe entwickelten herde vorgedrungen werden mußte. Das Feuer felbft fonnte mit einem Robre abgelöscht werden. Kurz darauf erfolgte Alarm nach Kreuzbergstr. 1, wo der Fußboden und mehrere Koffer mit wäschestücken vom Feuer zerstört wurden und auch das Haus noch sonst erheblichen Schaden erlitt. Endlich mußten kurz nach 9 Uhr Refidenzflr. 106 ein Heuboden in Flammen auf. Von da au bis noch zwei Löschzüge nach Reinickendorf ausrücken. Hier ging Freitag Abend hatte die Wehr Ruhe, da innerhalb dieser Zeit keine einzige Alarmirung erfolgte. vielseitiges Programm aufzuweisen. Vor allem ift die humorvolle Das Reichshallen Theater hat in diesem Monat ein recht vielseitiges Programm aufzuweisen. Vor allem ist die humorvolle
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Theater. Im Schiller Theater ist heute Nachmittag eine Kinders vorstellung. Zur Aufführung kommt Der verwunschene Prinz", Herr ReiMutter Rosel durch Frau' Werner dargestellt. I'm vierten Bilde auf dem mann spielt die Titelrolle, das Evchen wird durch Fräulein Wannovius, Weihnachtsmarkt fingt Herr Laurence das Weihnachtslied aus dem Heim g'funden". Abends wird Fulda's Lustspiel Die wilde Jagd" wiederholt. Leben und Lieben", das Voltsstück von Osc. Klein, wird vom 1. Feiertag ab im Ostend Theater wieder täglich das Repertoir beherrschen. Am Montag findet die 23. Aufführung statt.
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Aus den Nachbarorten. Tempelhof vorgestern Nachmittag ein dort bedienstet gewesener EisenBeim Rangiren verunglückt ist auf dem Rangirbahnhof bahnbeamter. Die Leiche des Verunglückten wurde von Kollegen auf den Schienen der großen Bahnhofsanlage gefunden, ohne daß man von dem Unglücksfall selbst etwas bemerkt, einen Schrei ges hört oder den Beamten auch nur vermißt hatte.
tennen den Werth der Nüglichkeit. Die Entfernung von ihren alten Die Disziplinarsache gegen den Kriminalkommissar Standpläßen hat so manchen unter ihnen aufgerüttelt, sie sind moderner. Tausch wird am 5. Januar verhandelt werden. Die entscheiStandpläßen hat so manchen unter ihnen aufgerüttelt, fie find moderner bende Disziplinarbehörde erster Instanz ist im vorliegenden Falle geworden. Mit Kleinkram lassen sie sich nicht mehr ein und so findet man das Polizeipräsidium. Herr v. Tausch wird sich nicht vertreten zwischen Buden mit Spielzeug und solchen mit Magdeburger Honigkuchen lassen, sondern sich selbst vertheidigen. Die Verhandlung, welche im und gebrannten Mandeln Standpläge, auf denen Emaillgeschirr in Waffen aufgefchichtet ist. Daneben find Tische mit Tassen, Gläsern Gebäude des Polizeipräsidiums stattfindet, ist nicht öffentlich. und Porzellanfpielzeug, alles von einer Sorte, aber in Massen. Auch Unter den Spielern in der Görlitzer Klaffenlotterie hat die in Süßigkeiten und anderen Nafchwerken macht sich der moderne abermalige Verlegung des zum 15.- 18. Dezember festgesetzten Zug zur Spezialität und zur Masse bemerkbar. In einigen Buden Ziehungstermins beträchtliche Entrüftung erregt. Die Ziehung der giebt's nur eine Sorte Honigkuchen, Steinpflaster", fünf Stück für weiten Slaffe soll nunmehr erst am 7., 8. und 9. Februar statt 10 Pfennig, nebenan bekommt man Kokosnüffe, die Portion schon finden, weil sich für die 185 000 Loose der Lotterie immer noch nicht für 5 Pfennig. Und wenn das Geschäft im ganzen auch nicht recht genug Abnehmer gefunden haben. Es scheint mehr gefcheidte geht, das Nafchwerk dürfte kaum alt werden; dafür finden sich Menschen in der Welt zu geben, als manche Leute hoffen. schon jetzt Liebhaber. So mancher der Kleinen geht allerdings Ju Sachen der Mikstände bei der Packet Annahmestelle fröftelnd vorüber und lugt vergebens nach den Süßigkeiten.---in der Spandauerstraße hat die Oberpostdirektion auf die Ein Woher stammen die Berliner Arbeiter? zur Lösung richtung einer zweiten Annahmestelle in der Nähe des Hauptgabe eines Kreises von Interessenten, welche u. a. auch die Erdieser Frage ist das Quittungstarten Material der Berliner In postamis befürwortete, ablehnend geantwortet. Der Befcheid lautet: validitäts- und Altersversorgungs- Anstalt im Jahre 1895 nach" Die Verhältnisse bei der Packet- Annahmestelle des Hofpostamts ergab, daß wenn man von der Proving Brandenburg, die fchon wägungen. Hierbei hat sich herausgestellt, daß die Packtammer- ablegen, daß man auch ohne seichte Pifanterien sein Publikum unters find bereits seit längerer Zeit Gegenstand eingehender Erinfolge der Berliner Vororte an der Bevölkerungsbewegung stets am räume des Hofpoſtamts den Verkehrsbedürfnissen entsprechen und halten kann. Mit gutem Erfolg tritt gleichfalls der Humorist meisten betheiligt ist, abfieht die meisten Zuzüge von Arbeitern nach Berlin aus Schlesien flammen, nämlich etwa der zehnte Theil mehr als ausreichend wären, wenn die Auflieferung der Mehr: Jacobi auf, und ebenso erregt das Fantochestheater von Herrn und aller. Es folgen die Provinzen Sachsen und Pommern mit je zahl der Packete nicht bis in die letzten Abendstunden ver: Gaetono Allons das menschenmögliche auf, um ihr Publikum zu Frau Wienecke lebhaften Applaus. Als Musikphantasten bieten die 6,2 pet. und Ostpreußen sowie Posen mit je 5 pet. aller Zuzüge erzeugt wird. Da es nicht gelungen ist, auf eine frühzeitigere Auf schoben würde, wodurch unvermeidlich ein übergroßer Andrang erheitern; das Renardtrio, sowie die Luftkünstlerin Albertine find von Arbeitern. Unter dem oftpreußischen und pommerschen Zuzug lieferung der Massenpackete hinzuwirken, so sind andere Maßnahmen in akrobatischen Künften vorzügliche Kräfte. Der Excelsior- Biograph überwiegen die landwirthschaftlichen Arbeiter. Von den Dienstlieferung mädchen zogen am meisten, 14,6 pGt., aus Schlesien zu; es folgen angeordnet worden, die eine wirksame Entlastung der Hauptpost- seigt hübsche und originelle lebende Photographien. mit den nächsthöchsten Zahlen Pommern, Ostpreußen und Annahmestelle von 6 Uhr abends ab herbeiführen und dem Andrang Posen . Die Richtung der Fortzüge aller Arbeiter geht in steuern werden. Zur Offenhaltung des Eingangs II vor 6 Uhr und den meisten Fällen, mit je 4,5 pet, nach Schlesien . Pommern zur Errichtung einer Backetannahmestelle am Neuen Markt kann zur und Sachsen . Die weiblichen Arbeiter und Dienstmädchen Beit ein Bedürfniß nicht anerkannt werden." bevorzugen bei den Fortzügen meistens ihre Heimathprovinzen. Die Vom Weihnachtskuchen. Im Auftrage der vereinigten BäckerZuzüge stammen also, wie man sieht, in der Mehrzahl der Fälle meister im Norden schreibt der Schriftführer A. Hahner der aus den östlichen preußischen Provingen. Es sind dies diejenigen Voff. 3tg.": Den Hausfrauen Berlins kann in diesem Jahre die Provinzen, in denen die Arbeiter die schlechteste Behandlung zu erliebgewordene Sitte des Festtuchenbackens zu einer Quelle argen dulden haben und dabei die niedrigften Löhne empfangen. Der orts- Verdrusses werden, wenn sie die nöthige Vorsicht bei Ankauf des übliche Tagelohn für erwachsene männliche Arbeiter beträgt in zum Ruchen zu verwendenden Mehles außer acht lassen. Wie be= Schlesien 1,02 M., in Ostpreußen 1,17 M., in Westpreußen 1,26 M., fannt, ist infolge lang anhaltenden Regens während der Ernte viel in Posen 1,09 M. In Berlin dagegen beträgt der sogenannte orts- Getreide ausgewachsen und das daraus erzeugte Mehl sehr klebearm übliche Tagelohn für die gleiche Kategorie von Arbeitern 2,40. und daher nicht backfähig. Kuchen, aus solchem Mehl zubereitet, Da können sich die oftelbischen Junker eben nicht wundern, daß ihnen ist meist ungenießbar und unverdaulich. Wie wir in Erfahrung die Arbeiter davongehen. Denn das Sprichwort Bleibe im Lande bringen, wird gegenwärtig hier Mehl im Detailverkauf zu so auf und nähre dich redlich" hat zur Vorausschung, daß ein auskömm fallend billigen Preisen angeboten, daß es sich thatsächlich nur um licher Lohn eine redliche Ernährung im Lande zuläßt. Freilich minderwerthige, sonst nicht verwendbare Weizenmehle handeln kann, finden die Arbeiter infolge der theureren Preise auch in Berlin nicht und dürfte deshalb Vorsicht beim Einkauf dringend geboten sein." Bei den gestrigen Wahlen der Vertreter für die„ Allgemeine das gesuchte, bessere Land, wie den Arbeitern innerhalb der be- Ein schwerer Unglücksfall ereignete fich vorgestern Abend auf Gesellen- und Gehilfen- Krankenfaffe" in Spandau flegte in der stehenden Gesellschaftsordning menschenwürdige Zustände über- dem Stadtbahnhof Alexanderplatz . Gegen 8 1hr fiel der Kaufmann ersten Abtheilung mit ungeahnt großer Majorität die Liste der baupt nicht geboten werden, weder auf dem Lande, noch in der K. aus der Zeughofstraße beim Verlaffen des Bahnsteiges infolge organisirten Arbeiter; der Vorst and hatte in rührender Sorgfalt eines Fehltritts die Treppe nach dem Vestibul hinunter und blieb das„ Blühen und Gedeihen der Kaffe, gleichfalls eine Liste von Das Philifter- Schlagwort vom arbeitsschenen Gesindel" am Fuße derselben besinnungslos liegen. R. hat schwere innere Ver- Vertretern, die natürlich nach seinem Herzen sind, aufgestellt, doch erhielt gestern in der Wärmehalle eine entsprechende Korrektur. Ein letzungen erlitten. nur eine einzige Stimme lohnte seine Liebesmühen. In der zweiten Obersteiger aus Hessen erschien gestern in der Wärmehalle und fragte Neue Fünfpfennig- Theilftrecken werden auf verschiedenen Stimmen abgegeben. Der Vorstand hatte sich in der Zwischenzeit Abtheilung wurden nur für die Liste der organisirten Arbeiter bei dem Inspektor an, ob ihm nicht einige beschäftigungslose Leute Omnibusstrecken geplant. So wird zunächst vom morgigen Tage an feit der auf unseren Protest hin aufgehobenen Wahlversammlung am zu bergmännischen Arbeiten nach seiner Heimath folgen würden. die Linie Frankfurter Allee ( Thaerstraße) Auf die Aufforderung des Inspektors meldeten sich sofort eine ganze über denselben hinaus durch die Lint, Flottwell- und Dennewiß denn diesmal unterblieben die von den denkfähigen Kaffenmitgliedern Potsdamer Bahnhof 2. d. M. jedenfalls recht eingehend mit dem Kaffenstatut beschäftigt, Anzahl jüngerer Leute, aus denen der Obersteiger sich 22 aussuchte, straße nach dem Dennewitzplatz, Ecke Bülow, York, Manftein und gerügten Verstöße und alles ging korrekt seinen Gang. Mit diesem und die er bereits auf den nächsten Tag nach dem Bahnhof Göbenstraße verlängert unter Einführung von folgenden vier Fünf- 28ablieg scheint uns die bisherige jahrelange Gleichgiltigkeit der Alexanderplatz bestellte. Dort sind auch alle 22 pünktlich erschienen pfennig- Theilfirecken: Dennewißplay- Potsdamer Thor, Potsdamer Arbeiter gegen die Krankenkassen- Wahlen ein für alle mal ver. und haben die Reife angetreten. Hoffentlich werden sie nicht zu Thor- Spittelmartt, Spittelmarkt- Holzmarktstraße( Ecke Langestraße), abschiebet zu sein; und auch die Versicherten der übrigen Raffen Lohndrücker oder Streitbrecherdiensten mißbraucht. Aus den Reihen Holzmarktstraße( Ecke Langestraße)-Thaerstraße. der Schuhmacher und Schneider, die die Wärmehalle besuchen, bat werden bei den nächsten Wahlen ihr möglichstes thun, um die bis die Leitung wie in jedem Jahre mehrere engagirt, welche den Gallus, Havelbergerstr. 5, ist erloschen. Die Geflügelcholera unter dem Federvieh oes Architekten herige Rassenleitung abzulösen". Obdachlosen unentgeltlich Schuhe und Kleider auszubessern haben, und die dafür von der Direktion pro Tag 2 M. und freies Essen gesehen, die sich den Norden und Nordosten zum Feld ihrer Thätig. Näherin Dorothea Rösecke; ferner machte der begüterte Maler Auf die Weihnachtsbäume hat es eine Diebesbande ab werden sollte, erhängte sich am Mittwoch die über 60 Jahre alte Aus Spandan. Weil sie als Zeugin vor Gericht vernommen feit gewählt hat. Die Diebe„ arbeiten" mit der größten Ungenirtmeister Bergande am Donnerstag seinem Leben durch Erschießen ein Wegen angeblicher Beleidigung von Militärpersonen, Ver- heit; sie fommen in später Nachtstunde mit einem Wagen vor die Ende; über die Ursache der That hierzu turfiren unkontrollirbare ächtlichmachung von Staatseinrichtungen und Widerstandes gegen den Weihnachtsbaumhändlern eingeräumten Plätze gefahren und Gerüchte. die Staatsgewalt wurde vor dem Rathhause zu Schöneberg ein laden, von den Passanten, die sie für die Eigenthümer der Bäume Mann festgenommen, der früher Soldat war und jetzt dem Militär- halten, ungehindert, ihre Beute auf. Einzelnen Weihnachtsbaum Stadtverordneten- Bersammlung folgte, wie die meisten preußischen Zur Lehrergehalt8frage. Die gestrige Charlottenburger verbande als Landwehrmann angehört. Er hatte auf dem Wilhelms- händlern am Arconaplay, am Friedrichshain u. f. w. wurde auf Städte, einer Anregung der Regierung und beschloß im Sinne des playze zwei Bezirksfeldwebel angetroffen, fie mit Kebensarten be diese Weise ihr ganzer Waarenvorrath weggeführt. In der Franklästigt und ihnen sonst noch auf wannigfache Weise seine Verachtung furter Allee wurden von den Dieben auch verschiedene Weihnachts. Magistrats: 1. die Gleichstellung der städtischen Oberlehrer mit den fundgethan. Den Schuhleuten setzte der Ruheftörer Widerstand ent- Verkaufsbuden erbrochen und theilweise ihres Juhalts beraubt. staatlichen, 2. eine Zulage von 240 Mart, 3. die Nachzahlung der gegen, und es bedurfte eines großen Aufgebotes von Beamten bei Auf der Brandstätte in der Voltastraße hatte die FeuerDer Verhaftung. Der Unglückliche wird das wahrscheinlich in der wehr bis gestern Nachmittag 12 Uhr mit den Aufräumungsarbeiten Gehaltserhöhung vom 1. April 1897 ab. Trunkenheit begangene Vergehen schwer zu büßen haben. zu thun. Im Laufe des Vormittags mußte man aus einem zulegen. Ter preußische Fiskus nud der Milchausschank. Bur Hydranten noch wiederholt Wasser geben. Auch die mechanische Sittenverbrecher. Das plötzliche Verschwinden des Gärtnereis Frage der Schantstener für Milchausschant hat nunmehr auch Leiter mußte man noch einmal gebrauchen, um Steine, die durch besitzers B., der in Pankow mehrere Ghrenämter bekleidete, erregt Der Finanzminister Herr v. Miquel Stellung genommen einen Träger in der Höhe des dritten Stockes gelockert worden großes Aufsehen. Gegen B. ist wegen Verbrechens gegen die Sitt. Der Verein Berliner Molkereibesitzer hatte, nachdem bereits waren, herunter zu holen. Der öftliche Theil des thurmartig hohen, lichkeit(§ 175 St.-G.-B.) Strafanzeige erstattet worden. früher in einem Prozeßverfahren die Unzulässigkeit der Er im Viereck aufgeführten Gebäudes ist vollständig ausgebrannt. Der hebung der Schantiteuer in einem bestimmten Falle gerichtlich an- Maschinist Liepke, der durch eine Stichflamme im Gesicht, am Hals list gestern in Schöneberg von einem Gendarmen verhaftet worden. Der wegen schweren Diebstahls verfolgte Maurer Griese
großen Stadt.
erballen.
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