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Nr. 5. 15. Jahrgang.

Kommunales.

Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Stadtverordneten Versammlung.

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Deffentliche Sigung vom Donnerstag, 6. Januar, nachmittags 5 hr.

Freitag, 7. Januar 1898.

Freie Volksbühne. Die außerordentlich günstige Aufnahme des Bürgermeisters Kirschner wiederum die städtische Schul- Depu der Vereinsvorstellungen im Lessing- Theater, besonders die Vor- tation. Nach eingehender Berathung hat die Deputation indessen stellung des Langmann'schen Arbeiter- Drama's" Bartel Turaser" beschlossen, es bei dem jetzigen Verfahren zu belassen, wonach die hat den Andrang so bedeutend gesteigert, daß sich der Vorstand ge- Sommerferien der Gemeindeschulen auf vier Wochen, die der nöthigt fah, eine fünfte Abtheilung zu eröffnen. Diejenigen Freunde höheren Lehranstalten auf fünf Wochen bemessen sind. Warum der Volksbühne, die Mitglieder der V. Abtheilung werden wollen, diese Ungehörigkeit weiter bestehen soll, wird nicht gesagt. Die Nachdem der bisherige Vorsteher Dr. Langerhans die Mit- werden gebeten, sich baldigst in einer der im heutigen Inserat ver- Ferien der höheren Lehranstalten Berlins sind für das Jahr 1898 glieder zum neuen Jahre begrüßt hat, erfolgt die feierliche Ein- öffentlichten Zahlstellen anzumelden und das Eintrittsgeld und einen folgendermaßen festgesetzt: 1. Osterferien: Schluß des Schuljahres: führung der bei den regelmäßigen Ergänzungswahlen wieder- bezw. Monatsbeitrag gegen vorläufige Quittung zu hinterlegen. Die Sonnabend, den 2. April; Anfang des Schuljahres Dienstag, den neugewählten Stadtverordneten. Die Wiedergewählten werden Mitgliedskarte erhalten neue Mitglieder nach Aufnahme durch den 19. April. 2. Pfingst ferien. Schluß des Unterrichts: Freitag, vom Oberbürgermeister 3 elle auf ihr früheres Gelöbniß Vorstand drei Tage vor der Vorstellung in den Zahlstellen. den 27. Mai; Anfang desselben: Donnerstag, den 2. Juni. verwiesen; die neugewählten Stadtverordneten Marggraff, Die erste Vorstellung für die V. Abtheilung findet im Lessing 3. Sommerferien. Schluß des Unterrichts: Freitag, den 1. Juli; Drenste, Homann, Glaar, Fritsch, Schröder, Raaz werden durch Theater statt. Zur Aufführung gelangt Bartel Anfang desselben: Dienstag, den 9. August. 4. Herbstferien. Handschlag auf die Städte Ordnung verpflichtet. Die wieder Turaser". Schluß des Sommer- Halbjahres: Sonnabend, den 1. Oktober; Anfang gewählten Herren Fähndrich und Scheiding sind durch Unwohlsein Sonntag, den 9. Januar, nachmittag 3 23/4 Uhr, des Winter Halbjahres: Dienstag, den 11. Oftober. 5. Weih= verhindert, fich heute einführen zu lassen. II. Abtheilung: Dieselbe Vorstellung. III. Abtheilung Sonntag, nachtsferien. Schluß des Unterrichts: Mittwoch, 21. Dezember; den 30, Januar, dito. Nachzügler anderer Abtheilungen erhalten Anfang des Unterrichts: Donnerstag, den 5. Januar 1899. nur einen Stehplay.

Sigen einmüthig bezeugt.

abzuhalten.

und Kuratorien.

von

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Der Vorstand. J. A.: G. Winkler.

Patriotismus im Reiche des Herrn Thielen. In der Kreuz- 3tg." lesen wir: Um einen öffentlichen Protest gegen die Bestrebungen des sozialdemokratischen Verbandes der des Strafgeiegbuches bedroht mit haft eine Weibsperson, welche rufene oder beauftragte Vertreterin der Interessen der Eisenbahn­Statistisches zur Berliner Sittengeschichte. Der§ 361 Nr. 6 Eisenbahner Deutschlands, der die sozialdemokratische Partei als bes ist, wenn sie dem in dieser Hinsicht zur Sicherung der Gesundheit, Arbeiter zu einer gemeinschaftlichen Aussprache auf Donnerstag, wegen gewerbsmäßiger Unzucht einer polizeilichen Aufsicht unterstellt Angestellten hinstellt, zu erheben, werden alle Eisenbahn- Beamten und der öffentlichen Drönung und des öffentlichen Auftaudes erlassenen 18. Januar, abends 8 Uhr, nach den Sälen des Neuen königl. Polizeilichen Vorschriften zuwiderhandelt oder welche, obne Opern- Theaters"( Kroll) eingeladen. In dem von einer Anzahl Eisens einer solchen Aufsicht unterstellt zu sein, gewerbe- bahnbeamten- Vereinen erlassenen Aufrufe wird gegen das Auftreten die einen, daß eine reichsgesetzliche Konzessionirung der Prostitution erklärt:" Angesichts der in unserem Vaterlande in den letzten Jahren mäßig Unzucht treibt." Aus der letzten Vorschrift folgern des sozialdemokratischen Verbandes Front gemacht und ausdrücklich daraus ableiten. Amtliche Zahlen darüber, wieviel unter polizei: Gifenbahnbediensteten, welche in dem sozialdemokratischen Verbande beſtehe. Andere wollen nur eine Reglementirung" dieses Gewerbes entstandenen intensiven organisatorischen Bewegung licher Sitten"-Aufsicht des§ 361 stehen und wieviel, ohne solcher, der Eisenbahner Deutschlands seinen Gipfelpunkt erreicht hat, ift es Aufsicht unterstellt zu sein, also obne Anmeldung das Gewerbe der die Pflicht der auf loyalem patriotischen Boden aufgebauten Eisen­1895: 4995 in Berlin unter fittenpolizeilicher Aufsicht! Siftirt wahren." Prostitution in Berlin betreiben, liegen nur bis einschließlich des bahn- Beamtenvereine, aus sich selbst herauszutreten, den Stand zu Jahres 1895 vor. Danach standen anfangs 1895 4847, ausgangs schüßen und vor unlauteren(!) Gindringlingen zu be

unter den

Untersuchung, 18 870 wurden in demselben Jahr 325 wegen Nichtgestellung zur Solche Protestversammlungen sind billig wie Brombeeren, und 1253 wegen Aufenthalts bei Rupplern, 1210 wegen lüderlichen Umbertreibens", wenn die interessirten Personen wollen, tönnen sie sich ein derartiges

deren Versicherung dagegen geben die Mittheilungen, welche der Ueber die Erkrankungen der Berliner Dienstboten und Abonnementsverein von Dienstherrschaften" soeben an seine Mit­

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Während sich der Oberbürgermeister in seiner Ansprache auf das Lob der erleuchteten" Gesetzgebung von 1808 und einen allgemeinen Hinweis auf die der Bürgerschaftsvertretung nach der Städte- Ordnung obliegenden Pflichten beschränkt, nimmt der Vor­steher Dr. Langerhans in feiner Begrüßung Anlaß, die Ge­wählten darauf hinzuweisen, daß es darauf ankomme, das allgemeine, das Gesammtinteresse der Stadt wahrzunehmen und fich nicht dem Drucke der im Laufe der Entwickelung zu einer gewiffen Macht gelangten Interessentenkreise, die lediglich lokale oder gefchäft liche Rücksichten verfolgten, zu beugen. Daneben berührt er die in den Verwaltungsdeputationen seiner Meinung nach einreißende bureaukratische, schablonenhafte Geschäftsführung, die von einer lebendigen Selbstverwaltung recht weit entfernt sei, und bittet, alle Kräfte einzusetzen, um hier im Geiste der letzteren zu reformiren. Der Alterspräsident Stadtv. Reiß spricht darauf dem Vor­Der Alterspräsident Stadtv. Reiß spricht darauf dem Vor­stande für seine Amtsführung im abgelaufenen Jahre den Dank der Versammlung aus, den diese darauf noch durch Erheben von den hat in der ersten Sitzung des Jahres die Neukonstituirung Nach Vorschrift der Städte- Ordnung bezw. der Geschäftsordnung der Versammlung zu erfolgen. Stadtv. Frenzel schlägt vor, zum Vorsteher den bisherigen Inhaber dieses Amtes, Dr. Langerhans, durch Zuruf wieder zuwählen.( Beifall.) wegen Ver Vergnügen jeden Tag leisten. Wer nicht patriotisch mitbrüllt oder Einstimmig wird Dr. Langerhaus zum Vorfteher bachts der Syphilis. Von den demnach insgesammt 21 658 gar den der Sozialdemokratie bezichtigten Verband zu vertheidigen wiedergewählt und nimmt die Wahl dankend in der Hoffnung Amtsanwalt zur Erhebung der Anklage, 3041 Krankenhäusern züchtigt. Der Sozialdemokratie geschieht durch die veranstalteten aus fittenpolizeilichen Gründen Sistirten wurden 16 467 dem wagt, der wird denunzirt und dann mit der Hungerpeitsche ge­an, daß seine Kräfte für das Amt weiter ausreichen werden. Auf Vorschlag der Stadtvv. Frengel und Giese werden( wegen Syphilis oder Kräge) zugeführt( von den 16 134 dem Amts- Sindereien auch unter den Eisenbahnern nicht der geringste Abbruch. auch der Vorsteher Stellvertreter Michelet , die Beisiger fünfmal so viel weibliche Personen wegen Sittenkontravention fiftirt befizer will der Verein der Berliner Wohnungsmiether jetzt eine anwalt zugeführten wurden 12 238 verurtheilt). Mithin sind fast Der schwarzen Liste" und der Miethemahukanzlei der Haus­Seibert, Gericke und Hellriegel und die Beifizer- Stell- als kontrollirt. Nimmt man auch an, daß in der Zahl der Sistirten Liste nicht empfehlenswerther Hausbesizer gegens vertreter Friederici, Törmer und Frick durch Zuruf einzelne Personen mehrfach gezählt und ein Viertel zu Unrecht fiflirt über stellen. Der Vorstand des Vereins fordert alle Miether Berlins wiedergewählt und erklären die Annahme der Wahl. Die Versammlung ist damit konstituirt. Der Vorsteher eröffnet Weise. Nimmt man ferner an, daß schwerlich mehr als der fünfte werden Hausbesitzer, 1. welche erst durch gerichtliche Urtheile haben sind, so ändert sich das Gesammtresultat doch in nur unerheblicher auf, sich an diesem Werke zu betheiligen. Es sollen angemeldet die Wiederaufnahme der Arbeiten mit einem Hoch auf den Kaiser. Theil der Prostituirten, aber nicht zur Polizeikontrolle Angemeldeten gezwungen werden müssen, ihren Verpflichtungen nachzukommen; Es wird zunächst beschlossen, die ordentlichen Sitzungen der Ver- fiftirt ist, so würden im Jahre 1894 rund 100.000 Prostituirte sich 2. welche an den Miether Anforderungen gestellt haben, deren fammlung auch im laufenden Jahre Donnerstags nachmittags 5 Uhr in Berlin befunden haben. Nach der am 2. Dezember 1895 vor- Nichtberechtigung gerichtlich festgestellt worden ist; 3. bei denen Zur Borbereitung der Neuwahl der sogenannten ständigen fonen, darunter 223 964 Kinder bis 15 Jahren. Es waren demnach die den Wiether über die Eigenthumsverhältnisse vom Hauſe im genommenen Zählung befanden sich in Berlin 879 998 weibliche Per- Pfändungen der Miethe vorgekommen sind, oder andere Ereignisse, Ausschüsse 1. für die Wahl der unbefoldeten Gemeindebeamten, im Jahre 1894 unter rund 650.000 weiblichen über 15 Jahre alten Unklaren lassen; 4. welche sich weigern, den vom Mietherverein 2. zur Begutachtung der Vorlagen wegen Anstellung bezw. Penfio- Personen etwa 20 000 ans fittenpolizeilichen Gründen Siftirte und herausgegebenen Miethsvertrag zu benutzen; 5. welche die Miethe­nirung besoldeter Gemeindebeamten und Lehrer, 3. des Petitions , etwa ein Sechstel Prostituirte. Diese sehr niedrig gegriffenen Zahlen mahntanzlei gegen ihre Mitglieder in Anspruch nehmen; 6. welche 4. des Rechnungs, 5. des Wahlprüfungs- Ausschusses, ferner für die beweisen schlagend, wie mindestens überflüssig die durch§ 361 Nr. 6 die schwarzen Listen in irgend einer Form benutzen und befördern. Abordnung der Mitglieder in die Verwaltungs- Deputationen und geschaffene Konzeffion der Reglementirung der Prostitution ist und alle hierauf bezüglichen Meldungen sind an das Vereinsbureau Kuratorien und für die Butheilung der Stadtbezirke an die Mitglieder behufs ber Ausführung in welch jämmerlicher sozialer Lage fich die weibliche Bevölkerung Solmsstr. 30, I, Amtmann Bahrfeldt, zu richten. Recherchen Berlins befinden muß. Ein Mittel, diese Lage in etwas zu bessern, soll auf Vorschlag des Vorstehers ein besonderer Ausschuß von und dadurch die Anzahl der Opfer der Prostitution etwas zu ver­15 Mitgliedern eingesetzt werden. Auf Anregung des Stadt­verordneten Singer verbleibt es bis zu erfolgter Neuwahl bei der Schutz gegen jede Verhinderung seiner unbeschränkten Ausübung glieder versendet hat, interessante Aufschlüsse. Nach diesen betrug ringern, wäre ein unbedingtes Koalitionsrecht, umgeben mit bisherigen Zusammensetzung der betreffenden Ausschüsse, Deputationen Je bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen durch das Koalitionsrecht im vorigen Jahre die Zahl der allein bei dem genannten Verein Die im abgelaufenen Jahre in Thätigkeit gewesenen Ausschüsse Unzucht" in Sinne des§ 361, desto geringer die Anzahl derer, die nächfibenachbarten 20 großen Vororten zirka 45 000 in etwa erkämpft werden würden, desto seltener würde die gewerbsmäßige gegen Krankheit versicherten Dienstboten in Berlin und den und gemischten Deputationen, welche ihre Geschäfte noch nicht er zu dem traurigen Mittel greifen, zur Friftung ihres Daseins sich 38 000 Haushaltungen. ledigt haben, werden durchweg in ihrer bisherigen Zusammensetzung verschiedenen Männern gegen Entgelt preiszugeben. Aber freilich nach Krankenhäusern gebracht werden. Und außerdem belief Davon mußten 3739 Dienst boten von neuem bestätigt. Bezüglich der in geheimer Sigung zu be Herrn von Stumm und handelnden Gegenstände verbleibt es bei den bisherigen Be feinem schlot- und trautjunkerlichen sich die Zahl der ärztlichen Konsultationen durch Dienstboten auf Gefolge ist das Roalitionsrecht, das den ftimmungen. Unternehmer 33 000. Das sind erschreckende Zahlen, die einem auf wirkliche Profit verringert, ein Greuel. Und Wohlgefallen findet Sozialreform bedachten Staat schleunigst veranlassen müßten, den Herr von Stumm an den vereinsgefeßlichen Knebelungs- Dienstboten durch entsprechende Verordnungen und vor allem durch versuchen, die der preußische Minister von der Recke unter Hergabe des Koalitionsrechts die Möglichkeit an die Hand zu geben, nimmt. Beifallnickend hörte er dem neuen Reichs- Sprechminister für Besserung ihrer Lage zit sorgen. Von 100 weiblichen Mit­Nach dem Geschäftsbericht der Stadtverordneten- Ver: Grafen v. Posadowsky zu, als dieser jüngst im Reichstage das gliedern der Orts-, Betriebs- und Junungs- Krankenkassen erkrankten fammlung pro 1897 baben stattgefunden: I. Plenarsizungen: Roalitionsrecht als nicht so nothwendig" bezeichnete, solange das im Jahre 1896" nur" 33,70. Auch dieser Prozentsatz ist noch von a) öffentliche 36, nicht öffentliche 30. II. Ausschußsizungen fanden direkte allgemeine Wahlrecht bestehe. Dem weiblichen Geschlecht furchtbarer Höhe, doch bleibt er allem Anschein nach zurück hinter ftatt 126. Davon entfallen 1. auf die ständigen Ausschüsse, und steht in Deutschland noch kein Wahlrecht zu oder welches der Erkrankungsziffer der Dienstboten. Freilich ist nicht daran zu zwar: a) für die Wahlen von unbesoldeten Gemeindebeamten 11, Wahlrecht meinten Sie, Herr Graf? denken, daß der heutige Staat für gründliche Abhilfe sorgt. Das b) für Rechnungssachen 6, c) für Petitionen 4, d) für die Vor- Die Pennbrüder. Auch sie wissen bereits, daß man nirgends fönnte ja als ein Eingriff in das Heiligthun der herrschaftlichen" Ingen wegen Anstellung bezw. Pensionirung von Beamten und beffer verborgen sein kann, als in der Menge und so braucht man Familie angesehen werden. Und dieses ist auf alle Fälle zu schützen Lehrer 7, e) zur Vorprüfung der Giltigkeit der Stadt fie nicht mehr in ihren Schlupfwinkeln, wie Kellerlokalen, Lager- Beim Arbeiter kommt es weniger darauf an. verordneten- Wahlen 2, f) auf die von der Versammlung pläßen und Laubenstädten aufzusuchen, um sie kennen zu lernen. Eine lebhafte Agitation gegen die Beschlüsse der General­zur Vorberathung einzelner Angelegenheiten eingesetzten 55 Auf einem unserer eleganten Schmuckpläge, der von mehreren lebs fynode und der Provinzialfynoden um weitere Verschärfung der Ausschüsse 96. Außer den Ausschüssen ad hoc find haften Kaufstraßen umrahmt wird, kann man ihr Treiben beobachten. Sonntagsrube im Gastwirthsgewerbe, Ginschränkung der öffentlichen 4 gemischte Deputationen eingesetzt worden. III. Die Abtheilungen Sie scheuen durchaus nicht das Licht und die Deffentlichkeit; ganz und privaten Lustbarkeiten und Verminderung der Schantstätten, traten zusammen und zwar die II., IV. und V. Abtheilung 22 mal, offenherzig verbringen sie den Tag theils auf den Bänken des Blazes, haben die Gastwirthe beschlossen. In der gestern im Keller'schen die I. und III. Abtheilung 23 mal. IV. Es find eingegangen: theils vor den Schaufenstern eines großen, bürgerlichen Restaurants Saale abgehaltenen Versammlung des Vereins der Berliner Weiß A. Borlagen des Magistrats und zwar: a) zur Beschlußfassung 339, lehnend. Zu jeder Jahreszeit, in jeder Witternng sind sie bier- Wirthe sprach der Reichs- und Landtags- Abgeordnete Stadt­b) zur Kenntnißnahme 63, c) Rechnungsfachen( intl. 79 Statuten dort zu finden. Sie kennen keinen Unterschied zwischen verordnete M. Schulz. Die Versammlung nahm folgende Resolution beantwortungen) 240, d) Wahlsachen 3803( gegen 3257 im Vorjahre Sommer- und Winterkleidung oder gar, wie so mancher Genuß- an: Die dem Verein der Berliner Weißbierwirthe angehörigen Mita und 3184 im Jahre 1895), e) Anstellungsfachen, betreffend ver- bürger, die sogenannte Monatsgarderobe; sie sind jabraus, jahrein alieder der evangelischen Landeskirche weisen mit Entrüstung die schiedene Beamte 127, Lehrer 185, Lehrerinnen 101, aufammen 368, in einem einzigen Rocke zu treffen. Wenn dieser gar zu riffig und Uebergriffe der Orthodoxie auf der Generalfynode zurück, welche f) Penfionirungsfachen 107, g) Unterstützungsfachen 115, h) Proteste lappig geworden ist, fommen sie eines Morgens mit einem frischen dabin gehen, mehr, als es bisher schon geschehen, in das wirthschaft­gegen die Giltigkeit von Stadtverordnetenwahlen 0, i) Ein Rock, der allerdings seinen Vorgänger an Güte nicht um vieles liche Erwerbsleben weiterer Kreise der Bevölkerung einzugreifen. wendungen gegen die Richtigkeit der Gemeindewählerlisten 29, übertrifft und auch schon eine gewiffe Dienstzeit bei einem andern Solche, Mangel an Verständniß für das Volksleben und die Volkss k) Naturalisationsgefuche 68, zufammen 5127. B. Selbständige Herrn hinter sich hat. Sie zählen gewissermaßen auch zu den feele dokumentirenden Beschlüsse sind wohl geeignet, äußerliche Anträge von Mitgliedern der Versammlung 22. C. Anfragen von eleganten Genußbürgern, die fortwährend an ihnen vorbei euchelei und Duckmäuserei, nie aber innerliche Religiosität Mitgliedern der Bersammlung 4. D. Petitionen 176. Berathungs- schreiten oder in Droschten und Equipagen vorüberrollen, hervorzurufen. Werden dem Volte seine Neigungen und Luftbarkeiten gegenstände im ganzen 5329. Außerdem Eingaben, welche durch benn auch sie gehören zu den Geschöpfen, von denen man durch die Kirche genommen, so geht damit die Entfremdung von Auslegung erledigt find, 88. Im Laufe des Jahres 1897 find bei sagt: Im Laufe des Jahres 1897 find bei fagt: Sie fäen nicht, sie ernten nicht trotzdem sie der Kirche gleichen Schritt. Der Verein wird mit allen Mitteln auf den städtischen Behörden folgende Personal Veränderungen vor nicht schaffen, leben sie doch. Wovon? Ja, das wird schwer genau jedem Gebiete des öffentlichen Lebens den Kampf aufnehmen gegen gekommen: Eingetreten find beim Magistrats Kollegium: nachzuweisen sein. Einzelne bringen Stullen mit; sie sind wahrs rigorose Eingriffe in das Gastwirthsgewerbe, sei es durch Staat Stadtbaurath Krause am 3. Juni, ausgetreten sind: 1. Stadtbaurath scheinlich verheirathet und lassen sich von ihren Frauen versorgen. oder Kirche unter Anrufung der Unterstützung aller gerecht und Hobrecht am 1. Mai( Ablauf der Wahlperiode), 2. Stadtrath Die andern aber leben anscheinend vom süßen Nichtsthun. Dieser objektiv denkenden Mitbürger." Borchardt am 5. November( Tod); bei der Stadtverordneten Ver- oder jener hilft wohl ab und zu bei den großen Waarenhäusern Es war allerdings nicht hübsch von den orthodoxen Pastoren, fammlung sind eingetreten Bähnisch und Reimann am 17. Juni, Riften und Packete abladen. Das dafür erhaltene Trinkgeld wird daß sie die berühmte Stiftung der Orgel für die Kirche mit der ausgetreten 1. Hanke am 2. April, 2. Dr. Stryck am 11. April, auch ausnahmslos als solches verwendet. Der Besitzer des Trint weggemeißelten Kameelsinschrift, die die Gastwirthe sich geleistet 3. Diersch am 31. Oktober, 4. Wunder am 7. Dezember( Tod), 5. Ed, geldes schickt einen anderen Pennbruder um die Ecke er, der Be- hatten, durch so reaktionäre Beschlüsse belohnten. 6. Säfete, 7. Müller, 8. Munckel, 9. Vortmann, 10. Dr. Badek( Ab- fizer, ist für einen Augenblick der Herr und die andern ge Die Uebersicht der am 31. Dezember und 1. Januar zur lauf der Wahlzeit). horchen. Wenn der Fortgeschichte zurückgekehrt ist, zeigt sich der Versendung gelangten Stadtbriefe ergiebt gegen das Vorjahr eine Besigende aber auch als ein vornehmer Mensch. Die Flasche, die Vermehrung um 253 450 Stück, d. h. 7 pet. der Gesammtzahl. er hat füllen laffen, geht von Hand zu Hand. Der Aufgegeben wurden in der Zeit vom 30. Dezember mittags Juhalt gehört der ganzen Runde gemeinsam. Auf kurze 12 Uhr bis 31, Dezember 5 Uhr früh 267 824 Stück Den Abonnenten unseres Blattes, welche sich das täglich Beit werden die Pennbrüder lebhaft. Sie erzählen ganz Briefe und Postkarten und 182 142 Stück Drucksachen und von früheren Zeiten oder von Verwandten, erscheinende Unterhaltungsblatt einbinden laffen wollen, laut­die Waarenproben, zusammen 449 966 Stück, während in der Zeit besser als fie an den stehen Titel und Inhaltsverzeichniß in unserer Expedition gratis zur find. Der bekannte heruntergekommene Gelehrte, der bei jeder Penn Briefe und Postkarten und 1687 276 Stück Drucksachen und Untiefen des Lebens vorbeigefegelt vom 31. Dezember früh bis 1. Januar 11 Uhr abends 1723 291 St. Verfügung. bruder- Genossenschaft zu finden ist und mindestens zehn Sprachen Waarenproben zur Aufgabe gelangten. Am letzten Tage des ver­Achtung, zweiter Wahlkreis! Am Sonntag, den 9. Januar, sprechen soll, macht einige derbe Wige oder hält eine kleine Vor- floffenen Jahres wurden also nicht weniger als 3410 567 Stück findet im Lotale des Genossen 3ube il, Lindenstr. 106, eine öffent lesung. Nachdem die Flasche geleert worden ist, verftummen die Sendungen an Berliner Postanstalten zur Beförderung übergeben. liche Bersammlung statt, in der Genoffe Alfons Borchard über Bennbrüder nach und nach; ihr Gesicht wird wieder stumpf und mit Gegen 1896/97, wo die Gesammtzahl der aufgegebenen Sen Heinrich Heine sprechen wird. Nach Schluß des Vortrages gemüth- dem alten stieren, schnapstrunkenen Blick schauen sie die Vorüber- dungen 3 607 083 Stück betrug, wurden 1897/98 3 860 533 Stück liches Beisammenfein. gehenden an, die sich verachtungsvoll von diesen Menschen abwenden, befördert. Eine ganze Armee von Beamten war thätig, um die Zur Lokalliste. Die Mitglieder der Lokalkommission Berline die zum guten Theil auch Opfer der sogenannten christlichen Weltordnung Fluth von Sendungen zu bewältigen. In Berliner Postanstalten und Umgegend werden ersucht, bis zum Dienstag, den 11. b. M., find, und die doch ihren Mitmenschen viel weniger zur Laft fallen, arbeiteten in der Weihnachtswoche schon 5631 Beamte neben 4056 die Lokalliste ihrer Streife resp. Drte an Unterzeichneten einzu- als so mancher der Verachtenden.-

Damit ist die Tagesordnung erledigt. Schluß 1/27 Uhr.

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Lokales.

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Unterbeamten und 2137 Posthilfsboten. Dazu kamen noch 1047 senden. Die Genossen des Kreises Teltow senden alles an Otto Die schon so vielfach angeregte Frage wegen Gleichlegung Hilfsmannschaften aus dem aktiven Militärstande und 1587 Zivila John, Ober- Schöneweide, Siemensfir. 7. J. A.: Oskar Mahle, der Sommerferien der Gemeindeschulen mit denen personen, außerdem die Beamten und Hilfsmannschaften aus deu Berlin S. Brinsenftr. 8. Seitenfl. I. der höheren Lehranstalten beschäftigte am Mittwoch unter Vorsitz Postämtern in Charlottenburg , Rixdorf und Schöneberg .