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Rammer geschrieben, daß es sich dabei weder um Summen für das Königsjubiläum noch um Summen für den Neubau des Königs­schlosses handelt. Es handelt sich lediglich um eine finanzielle Maß­iegel zum besten der sächsischen Staatskasse.

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Die in Sachsen geplante Bermögen 3 steuer foll, nach einer Mittheilung der Leipz. Boltszig.", von der Finanz­deputation der ersten Rammer abgelehnt werden. Auch die Finanz deputation der zweiten Rammer hat teine Neigung, dem Entwurfe augustimmen. Die Herren Besitzenden lieben es nicht, daß ihr Geld­fack unter Kontrolle gestellt werde.

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München, 31. Januar. ( Eig. Ber.) Bayerischer and tag. Die Kammer verhandelte heute folgende von der Zentrums­fraktion gestellte Interpellation: 1. Welche Maßnahmen gedenkt die Staatsregierung zu treffen, um dem nothleidenden Stande der Kleingewerbetreibenden und des Handwerks zu Hilfe zu kommen? 2. Ist dieselbe insbesondere geneigt,

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Bulgarien .

waltige Rundgebung des czechischen und deutschen Proletariats in zelnen Dörfer Bertrauensmänner nach Südfibirien entfenben sollten, Böhmen für das allgemeine gleiche und direkte Wahlrecht in um das Land und dessen Verhältnisse kennen zu lernen. Berschiedene alle Vertretungstörper war zugleich ein deutlicher Proteft dieser Kundschafter sind bereits zurückgekehrt, und nun bereiten sich den Natio- Tausende zur Auswanderung vor. Ein jeder von ihnen muß min­gegen die Regierungspolitik, ein Proteft gegen In und Brag felbft nalitätenstreit. umliegenden destens 75 Rubel sein eigen nennen. Die Leute verkaufen Hals über Ortschaften wurden fünf Versammlungen abgehalten, die alle un Kopf ihre Habe und werden zum Frühjahr auswandern. Infolge gewöhnlich stark besucht waren. Schon um 9 Uhr früh strömten dessen wird in den von den Kleinbauern und ländlichen Arbeitern Arbeiterschaaren nach den Versammlungslokalen. Der Verlauf aller verlassenen Gegenden ein recht empfindlicher Arbeitermangel sich Versammlungen war ein würdiger; mit Stimmeneinheit wurde nach fühlbar machen. stehende Resolution beschlossen: Die im geheimen erscheinende polnische sozialistische Zeitung Länger als ein Bierteljahrhundert kämpft in Desterreich das Robotnik" veröffentlicht in ihrer legten Nummer ein Berzeichniß rechtlose Bolt um die politischen Rechte. Die Gleichheit aller ber Polizeifpigel in Warschau , Wilna , Crenftochau, Lodz 2c. Staatsbürger vor dem Geseß, die durch die Verfassung gewähr Boller Name, Wohnung, Beschäftigung, Beschreibung der Person zc. leistet erscheint, besigen wir nur auf dem Papier, sie ist eine leere werden ganz genau angegeben. Außerdem veröffentlicht der Robotnik" Phrase. die Namen verschiedener russischer Beamten, die im Auslande auf In anbetracht der vollständigen Unfähigkeit der gegenwärtigen Urlaub waren und bei ihrer Rückkehr eine Reihe zollpflichtiger Vertretungskörper, die unhaltbaren Zustände zu regeln, verlangt das Gegenstände nach Rußland eingefchmuggelt haben sollen. Ferner rechtlose Bolt die endliche Anerkennung und Verwirklichung feiner ein Verzeichniß einer Reihe höherer Beamten in Warschau und an gewährleisteten Rechte, weil nur dann die Bertretungstörper das der russisch - preußischen Grenze, die eine Anzahl Betrügereien, Unter­werden, was sie zu sein vorgeben, und weil nur dann die gertlüfteten schlagungen, Erpreffungen zc. verübt hätten, trotzdem aber noch in politischen, nationalen und wirthschaftlichen Verhältnisse geebnet Amt und Würden seien.- iverden können.... Das rechtlose Bolt ist überzeugt, daß nur dann, wenn ihm alle seine Rechte unverzüglich ein­Auffällige Rüstungen. Aus Ronftantinopel der geräumt werden, gegenwärtige nationale Streit, das ganze öffentliche Leben vergiftet und demoralisirt, beseitigt und militärischen Vorsichtsmaßregeln, welche die Pforte während der der wird der Intern. Korrefp." geschrieben: Die außerordentlichen durch eine ehrliche Arbeit ersetzt werden kann. letzten Wochen in Rumelien und längs der bulgarischen Grenze ans Nach 2 Uhr nachmittags war die legte Versammlung beendet und geordnet hat, find auf folgende Thatsachen zurückzuführen.- Bor die Theilnehmer zogen durch die Stadt. Obzwar die Bolizet in großer etwa einem halben Jahre hatte die bulgarische Regierung an der Zahl ausgerückt war, alle Kreuzungspunkte besetzt hielt, konnte sie es doch türkischen Grenze sechs neugebildete Kompagnien aufgestellt, welche der amtlichen Erklärung nur eine Grenzgendarmerie nicht verhindern, daß dem Jungczechenführer Dr. Herold vor seinem nach darstellen sollten. Rürzlich aber wurden diese angeblichen Gendarmerie­Bause donnernde Pereatrufe ausgebracht wurden. Abtheilungen von ihrer früheren Stärke von 200 Mann auf je 1000 Mann gebracht, so daß sie gegenwärtig eine ganz ansehnliche Streitmacht darstellen, welche ununterbrochen an der türkischen Grenze manövrirt. Gleichzeitig wurden die bisherigen vier bulgas noch Deutsche , im Landtag die Frage der Erweiterung des Wahl rifchen Kavallerieregimenter um eines vermehrt und in vollständiger rechts auch nur berührt, dafür aber ist ganz Desterreich in Auf Kriegsstärke ebenfalls bis nabe an die türkische Grenze vorgeschoben. regung über die historisch bedeutsame Busammenkunft der deutschen Außerdem wurden in aller Eile die Kadres für 24 Reserveregimenter der Kollegienbesuch eingestellt, falls die Regierung die Burücknahme des zu beschließen hat. Die Neubestellungen an Artillerie werden ebens Studenten in Leitmeriß. Nach dem dort gefaßten Beschluß wird gebildet, über deren Gesammtausrüftung augenblicklich die Sobranje Farbenverbots nicht bis heute mittag bekannt giebt. Die Regierung hat falls in beschleunigter Weise durchgeführt, so daß bis April die bul nichts geändert an dem Verbot; die Studenten werden also streiten. garische Artillerie um 15 Feldbatterien und 9 Gebirgsbatterien ver­ffenbar werden sich an diese Workommnisse Debatten im Landtag stärkt sein wird. Angesichts dieser Borgänge befürchtet man in den nüpfen, der am Dienstag wieder zusammentritt. So tann man mit türkischen Regierungstreifen, trotz aller Freundschaftsversicherungen Sicherheit annehmen, daß der Landtag zu gar keiner Arbeit mehr des Fürsten Ferdinand, von bulgarischer Seite irgend einen Hand.. kommen wird, obzwar die einzelnen Kommiffionen ihre Sigungen streich auf makedonische oder rumelische Grenzbezirke. bereits aufgenommen haben; die österreichische Politik wird sich vor der Hand noch mit den Müyen der Studenten zu beschäftigen. haben.

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Erst heute kommen die Nachrichten von den Versammlungen in der Provinz, die überall von dem zielbewußten Vorgehen des Prole­tariats Beugniß geben.

a) zur Förderung der Innungen und Handwerkerkammern im Sinne des Reichsgesetzes von 26. Juli 1897 Landes: im Sinne des Reichsgesetzes von 26. Juli 1897 Landes­mittel zur Verfügung zu stellen, und b) außerdem ausreichende Mittel zur Gründung einer gewerb lichen Zentral- Hilfskaffe zu gewähren? Mach der vom Abg. Dr. Orterer( 3.) erfolgten weitschweifigen Begründung der Interpellation erklärte Minister v. Feilich, daß die Regierung wie bisher so auch fernerhin der Unterstützung des Handwerks und Kleingewerbes mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln ihr sorgfältiges Augenmerk zuwenden wird, daß sie es auch als eine wichtige Aufgabe erachtet, die mit der Ausführung des Gesetzes vom 26. Juli 1897 betrauten Junungen, Innungsausschüsse, Handwerkskammern und Jnnungsverbände hierbei thunlichst zu unter: füßen und daß sie endlich der Frage der Errichtung einer gewerb lichen Zentral- Hilfstasse, wenn sie einmal eine festere Gestaltung gewinnt, ihr sorgfamftes Augenmert zu wenden und feinerzeit nach Einvernahine der der betheiligten Organe die hiernach Von den bürgerlichen Parteien hat bis jetzt teine, weder Czechen weiter veranlaßten Einleitungen treffen wird. Im Verlaufe der Debatte nahm auch Wollmar das Wort und führte u. a. aus: Das Junungsgesetz werde nur zu Streitig teilen und zu Mißvergnügen führen. Die ganze Innungsfache sei wieder einmal nur eine große Mache gewesen und die Mehrzahl der wieder einmal nur eine große Mache gewesen und die Mehrzahl der Handwerksmeister wolle hiervon nichts wiffen. Alle die gemachten Versprechungen seien nichts als Utopie. Wenn sich Meister fänden, die ausschließlich Lehrlingszüchterei treiben, sei es erklärlich, daß es Weister gäbe, die nichts verständen. Bu so falschen Mitteln, wie die Zwangsinnungen es sind, werden die Sozialdemokraten nicht zu haben sein, und fie werden auch keine Mittel aus Staatsfonds be­willigen. Angesichts der Aufwendungen für die Landwirthschaft und nun auch noch der Heranziehung des Kleingewerbes müsse man doch fragen: Ja, find denn keine Areeiter mehr da? Die Rechnung der Arbeiter werden wir seiner Zeit noch bringen und Mittel zur Förderung der gewerkschaftlichen Organisationen verlangen.

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Troppan, 1. Februar. Landtag. Bei der Berathung der Frage der systematischen Eindeichung der Weichsel von der galizi schen Grenze flußaufwärts wurde die Angelegenheit einstimmig dem Ausschuß zur nochmaligen Berathung überwiesen, nachdem der Landes­präsident ersucht hatte, der preußischerseits ergangenen Anregung zur Regulirung der Strecke Rechnung zu tragen.- Frankreich .

Afrika .

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An der marottanischen Rüfte ereignete fich ein Konflikt zwischen dem britischen Schiff Tourmaline ", welches den Verfuch gemacht haben soll, Waffen und Vorräthe an der Küste zu landen, aber durch den Regierungsdampfer Hassani" daran ver­hindert wurde. Beide Schiffe gaben Feuer gegen einander. Ein Boot, in dem fich drei Engländer befanden, wurde von Regierungs­truppen genommen. Alle Dörfer, deren Bewohner sich den Fremden freundlich erwiesen hatten, wurden von den Truppen zerstört und viele Einwohner getödtet und verwundet.

Karlsruhe , 1. februar. Der Prozeß in Angelegenheit der durch den badischen Fiskus vom Fürsten May v. Fürstenberg geforderten Erbschaftssteuer ist nach dem heute verkündeten Urtheil des badischen Verwaltungsgerichtshofs zu ungunsten des Fürsten ent­schieden, dem auch die Kosten des Verfahrens auferlegt wurden. Die zur Einziehung gelangende Erbschaftsatzise dürfte, wie es heißt, Aus London wird hierait berichtet: Der Borsigende des Globe mehrere Millionen Mark betragen.­- Die Dreyfus Frage ist jetzt auch in der And Elfak Lothringen, 31. Januar .( Eig. Ber.) Bur italienischen Kammer zur Sprache gebracht worden. Auf Venture Syndicate", dessen Expedition an der marokkanischen Küfte Illustration des reichsländischen Versammlungsrechte 3" eine Anfrage erwidert der Unter- Staatsfefretär des Aeußeren südlich von Mogador angegriffen wurde, ist der frühere britische unter der Fuchtel der Ausnahmegefege und Dittatur berichtete ich Bonin: Die italienische Diplomatie hatte sich nicht irgendwie in Botschafter in Petersburg und Konstantinopel Sir Edward habe größte Reserve beobachtet. Sollten Mail " gegenüber Ihnen vor einiger Zeit, daß der frühere Nedakteur der amtlichen Beamte der italienischen Botschaft im Bola- Prozeß vorgeladen wer. ertiärte Thornton, die Expedition habe nur Handelszwecke verfolgt wirtbfchaftlichen Versammlungen ohne Grlaubniß ben, so werde zu prüfen sein, welche Instruktionen denselben zu des Bezirkspraftbenten zu einer Geldstrafe von 90. und ben nicht geben sind. nebrigens tann ich, fo fuhr Bonin fort, in der be unerheblichen Kosten verurtheilt wurde. Gin weiterer ähnlicher Fall fimmteften Weise versichern, daß weber unser Militärattaché noch liegt, wie wir einem oberelfäffifchen Blatte entnehmen, jeht vor. irgend ein anderer Agent oder Repräsentant der italienischen Megte Der Rebatteur des Landw. Beitgeift", Eugen Bader, war von rung femals irgend welche, fet es birefte, fei es inbirette Beziehung bem Bürgermeister im Oberfeebach eingeladen worden, einen Wor- 3u Dreyfus hatten.( Sehr gut; fehr lebhafter Beifall.)- trag über Düngung zu halten und war dieser Aufforderung, nichts Böses ahnend, auch nachgekommen. Die Bürger Oberseebach's Brüssel, 1. Februar. Ne präsentantenkammer. Minister­bezeigten dem Referenten ihren Dant für die gemeinverständliche präsident de Smet de Nayer erklärt, die Regierung habe beschlossen, Belehrung. Aber das dicke Ende kam nach in Form einer hochble Verbrauchssteuer auf raffinirten 8uder vom 1. Oktober 1899 nothpeinlichen Untersuchung gegen Herrn B. wegen Vergebens gegen ab auf 15 Frants zu ermäßigen.­die versammlungsgesetzlichen Bestimmungen der Reichslande. Trot afler dieser Vorkommnisse wird bei uns natürlich in der alten Weise weiter regiert". Belgien

. Dänemark

. Pretoria

, 1. Februar. Die zur Berathung über eine Union wifchen der Südafrikanischen Repubiit unb bem Oranje Freistaat aufammengetretene Stonferens hat thre Thätigteit abgefchloffen. Wie verlautet, finb bie vorbereitenden Arbeiten für die Aufstellung der Grundlage der Union zwischen den beiden Republiken beendet worden.- Amerika

. Washington

, 31. Januar. Das Repräsentantenhaus hat die Resolution des Senators Teller, in welcher gefordert wird, daß die Vereinigten Staaten Bonds sowohl in Gold als in Silber zahlbar sein sollen, mit 182 gegen 182 Stimmen verworfen. Das ist ein Heuer schwerer Schlag für die vielgeschlagenen Bimetallisten.- Rio de Janeiro , 31. Januar. Der Belagerungszustand ist bis zum 28. Februar verlängert worden. Wahlbewegung.

-Im Folkething wurde der sozialdemokratische Antrag auf Umbau ungesunder Stabttheile in Straßburg , 31. Januar .( Frankf. Zeitung".) Der elsaß Kopenhagen 2c. in zweiter Lesung berathen. Der Finanzausschuß Tothringischen Boltspartei" zufolge wurde gegen den verantwortlichen bat anerkannt, daß in Kopenhagen wie in einzelnen Provingstädten Redakteur des in Straßburg erscheinenden Landwirthschaftlichen fich gesundheitsgefährliche und zu enggebaute Stadtiheite finden, Beitgeist", Baber, das Beugnißzwangs- Verfahren ein und daß der Staat die Pflicht habe, hier einzugreifen. Der Aus­geleitet. Die Veranlassung bildet ein im Beitgeist" erschienener schuß hat nichts dagegen, wenn der Staat den Kommunen Gelb unsere Parteigenossen den Kaufmann Bunte aus Bielefeld als Auf der Kreistonferenz für das Fürstenthum Lippe haben Artikel, durch den sich die Firma Hachenburger in Darmstadt be- dafür lethweise zur Verfügung stellt. Auch dem Bau von Arbeiter Reichstags- Kandidaten aufgestellt. In Schaumburg- Lippe kandidirt letbigt fühlte. Hachenburger vermuthete als Einsender des Artikels wohnungen mit finanzieller Staatshilfe durch philanthropische Vereine Paul Reichenbach aus Bielefeld . feinen Ronkurrenten Adolf Theiß in Darmstadt und verklagte ihn ftimmt der Ausschuß att, fa, er will es noch auf solche Vereine darum wegen Beleidigung. Bader wurde als Beuge geladen und ausdehnen, die Häuschen zum Verkauf an Arbeiter und eine Versammlung ab, die sehr gut verlief. Der sozialdemokratische In Pyrmont hielten am 30. Januar unsere Parteigenossen um Bekanntgabe des Verfassers erfucht. Da Bader fich weigerte, andere tleine Leute bauen wollen. Dagegen will der Ausschuß die Reichstags Kandidat Dettmering sprach über die politische Lage in den Verfasser zu nennen, erhielt er feitens des Amtsgerichts 1 Tag Maximalgrenze der betreffenden Anleihe auf 4 Millionen Kronen Deutschland und fand unter den Theilnehmern der Versammlung Haft. Bader wurde neuerdings wiederholt vorgeladen und zur Bes feftfetzen. Die Minorität des Ausschusses( die Ronfervativen) will lebhafte Bustimmung. fanntgabe des Verfaffers aufgefordert, doch ohne Erfolg. Der Fall finanziell nicht so weit geben, stellt jedoch keine Anträge, da die­erregt peinliches Aussehen. Das Zentrum im Wahlkreis örter Warburg hat ben selben doch teine Aussicht auf Annahme im Folkething haben. bisherigen Abgeordneten Schmidt wieder aufgestellt. -Chronit der Majestätsbeleidigungs- Prozesse Alberti als Wortführer des Ausschusses empfahl die Annahme Jun ersten braunschweigischen Wahlkreis haben Freifinnige, Der Arbeiter Paul Grzonowiß aus Königshütte wurde von der des Antrages mit den vorgenommenen Renderungen. Sage namens Nationalliberale, Antisemiten und der Bund der Landwirthe eine Be Straffammer in Beuthen D.-S. wegen Majestätsbeleidigung zu sechs der Konservativen findet all diefe Gefeße mit Staatshilfe fprechung gehabt, um für die gemeinsame Ranbidatut des Ober­Monaten Gefängniß verurtheilt.- für alle möglichen Unternehmungen bedenklich. Gr findet, meisters der Schlächterinnung, dem Stentner Reinecke, eine Vers Wegen Majestätsbeleidigung hatte sich gestern der aus Ostpreußen daß man mit vollen Segeln in den sozialistischen Staat hineinfahre. ständigung zu erzielen. Wie berichtet wird, scheint, mit Aus­gebürtige Schreiber Eduard Krüger vor der 4. Straftammer Der Finansminister ist nicht fehr für die Anträge ein- fchluß der Freifinnigen, die Kandidatur zu ftande 818 bes Landgerichts I zu verantworten. Während der Verhandlung genommen, will fich aber einem Mehrheitsbeschluß nicht widerfeßen. kommen. Im zweiten braunschweigischen Wahlkreis ist v. Kaufmann war die Oeffentlichkeit nicht ausgeschlossen; es haben in der Sache om, namens der Sozialdemokratie, ift erfreut über den Erfolg als Kompromiß- Kandidat der Freiflunigen, Nationalliberalen und des bereits zwei Termine angeffanden, in dem lehten wurde beschlossen, des Antrage im Ausschuß und über die Erklärung des Ministers. Bundes der Landwirthe in Aussicht genommen. Im dritten ben Angeklagten in der Anstalt zu Herzberge auf, feinen Geifies Auch das Landarbeiter Ansiedelungs- Gesey tam braunschweigischen Wahlkreis hat der Bund der Landwirthe in der zustand untersuchen zit laffen. Das ist ist inzwischen ge: in der verdorbetten Gestalt, die ihm der Landesthing gegeben schehen. Am 18. Auguft v. 3. kam er nach Berlin ; bier bat, wieder vor den Foltething. F. Jensen weist nach, bag ber Person des Herrn Römer einen eigenen Kandidaten aufgestellt. daß Jin Wahlkreise Delisch Bitterfelb haben die Rotte verbummelte er zunächst sein Geld, indem er von einer Kneipe in Bandesthing die ganze Laft und das ganze Risiko auf die Schultern fervativen den bisherigen Abgeordneten Bauermeister wieder die andere pilgerte; am 23. Auguft ganz früh des Morgens trat er des armen Landarbeiters wälzen volle. Reventlow hofft aufgestellt. Die Mitglieder des Bundes der Landwirthe und der nach der letzten durchbummelten Nacht an der Ecke der auf eine Ginigung in einem gemeinsamen Ausschuß. Christensen deutsch - sozialen Reformpartei wollen die Kandidatur unterstützen. Wilhelm- und Leipzigerstraße an den Schuhmann Beihe heran, ließ führt aus, daß dieses Gesetz so wichtig fei, daß es immer wieder­Ju Kassel haben die Konservativen und Nationalliberalen als eine gegen den Kaifer gerichtete grobe Beleidigung fallen und rief im kommen müsse, bis der Widerstand des Landesthings gebrochen sei. gemeinsamen Kandidaten den nationalliberalen Kommerzienrath Anschluß an diefelbe: Hoch lebe die Anarchie! Ich bin Anarchist Der Landwirthschaftsminister meinte, die Aussichten auf Wegemann nominirt. durch und durch!" Wie im Laufe des Verfahrens festgestellt wurde, Ginigung feien sehr gering, da man den Landesthing so heftig an bat der Angeklagte sich mit Politit überhaupt nie beschäftigt. gegriffen habe. Er fei bereit, einen vermittelnden Standpunkt Der Schußmann Beibe befundete, der Angeklagte babe auf ihn den zwischen den beiden Things einzunehmen. Der Antrag wurde einem Eindruck gemacht, als wenn er nicht ganz richtig" wäre. Nach Ausschuß überwiesen. bem Gutachten des Oberarztes Dr. Kortum aus Herzberge ist der Italien . Angeklagte erblich belastet und Alkoholiker, er leidet au Größen- Rom , 31. Januar. Deputirtentammer. Es gelangen wahn und Schwach finnigkeit. Auf grund des Gutachtens erkannte Anfragen und Interpellationen in betreff der Herabminde der Gerichtshof nach dem Antrage des Staatsanwalts auf Gin- rung der Getreideaölle aur Berhandlung. Der Finanz­stellung des Werfahrens.- minifter erklärt, er halte es für geitgemäß, die Bölle herabzusetzen, nicht aber für rathfam, dieselben vollständig abzuschaffen. Das Haus befchließt, die Weiterberathung morgen fortzusehen, gleichzeitig bas mit die Grörterung über die Werordnung betr. die Herabsehung der Getreidezölle zu beginnen und inzwischen die Berathung der Bank vorlage auszusehen.-

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Johannes Trojan, der Chefredakteur bes, Kladderabatich", bat gegen das Erkenntniß der Straflammer, das ihn wegen Majestäts­beleidigung zu zwei Monaten Festung verurtheilt, die Revision an­gemeldet.

Oesterreich. Prag

, 1. Februar. Landtag. Abg. Urban und Genoffen beantragen die sofortige Aufhebung des polizeilichen Berbots bes Farbentragens, unter Hinweis darauf, daß eine derartige Berfügung der Polizei nur bei Verhängung des Ausnahmezustandes zulässig sei. Die deutsch - nationalen Studenten bereiten einen Streit, b. h. ben organisirten, fiatt des bisherigen nicht organisirten Nichtbesuch von Vorlesungen an den deutschen Universitäten Oesterreichs vor. Bum theil sind sie schon in diesen Streit getreten.

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Spanien.

Havana, 1. Februar. In dem Haufe des Bürgermeisters explodirte eine Dynamitbombe. Mehrere Personen wurden ver­wundet. Der Schaden ist sehr bedeutend. Der Urheber der Explosion wurde verhaftet."

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Rußland.

Im Nassauischen Wahlkreis Obertaunus- Höchft- lfingen hat der Vorstand des Wahlvereins der Freifinnigen Boltspartei einstimmig beschloffen, den früheren Reichstags- Abgeordneten Gustav Münch in Diet als Kandidat in Borschlag zu bringen.

Für den Reichstags- Wahlkreis Ansbach Schwabach hat eine Vertrauensmänner- Versammlung der demokratischen Partei an ftelle des bisherigen Vertreters Dr. Conrad den Baumeister Eckarts Ansbach als Kandidaten aufgestellt.

Partet- Nachrichten.

Im Hinblick auf die außerordentliche Bedeutung, die die an den Posadowsty'schen Grlaß geknüpften Debatten. des Reichstages für die ganze Arbeiterwelt haben, hat der Parteivorstand bestimmt, daß die im Verlag der Buchhandlung Vorwärts erschienene, 7 Bogen starte Broschüre: Graf Posabowsky und die Koalitionsfreiheit vor dem Reichstage", die das Stenogramm der Reden unserer Warschau , 27. Jan.( Köln . B.- 8tg.) In den Gouvernements Abgeordneten und unferer Gegner, fowie den Posadowsty'schen Gr Minst, Mohilew, Riew u. f. w. herrscht augenblicklich ein förin Taß felbft enthält, in einer Waffen Auflage hergestellt und Prag , 31. Januar .( Eig. Ber.) In allen Orten Böhmens liches Auswanderungs fieber, obfchon dort gewöhnlich das Bolt ver- den Bertrauensleuten und Agitations- Romitee's c. der Partei, sowie versammelte fich gestern das rechtlose, arbeitende Volt, taufende von hältnißmäßig sehr seßhaft ist. Tausende Don Familien den Gewerkschaften zum Selbsttostenpreise überlassen werden Arbeitern, um faut ihre gefeylich gewährleisteten Rechte zu fordern. fchicken fich nämlich an, nach Südbirien auszuwandern. Bis heute noch ist in Oesterreich das Proletariat von den Landtagen Die Behörden legten schon im vorigen Serbst, als das foll. Damit in der Bustellung der thatsächlich für jeden Arbeiter und Gemeindevertretungen ausgefchloffen und hat kein Anrecht, auf Auswanderungsfieber begann, den Auswanderungsluftigen teine unb jebe Arbeiterin wichtigen Schrift keine Unterbrechung die kommunale und Landesgesetzgebung Einfluß zu üben. Die ge- Schwierigkeiten in den Weg, verlangten aber, daß die ein eintritt, wird ersucht, die Bestellungen sofort aufzugeben.