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Abg. Wurm( Soz.): In dem Bericht ist nur vom Bezirk Hildes: aber sie werden, weil sie au theuer find, von den Grubenbesitzern
Reichstag.ddheim die Rebe, ob ich Stadt Hildesheim gesagt habe, weiß ich heute nicht eingeführt. Für heute will ich mich auf diese wenigen Be
nicht mehr. Ich möchte aber noch darauf aufmerksam machen, daß merkungen beschränken.
bie auffällige Begründung nur mündlich war und im schriftlichen Abg. Freiherr v. Stumm( Np.): Ich bin unmittelbarer Nachbar. Urtheil dann weggelassen worden ist, weil dem Richter ingivischen eines preußischen Vergreviers. Ich kann nur sagen, es wird für zum Bewußtsein gekommen sein mag, daß solche Aeußerungen über die Grubeninspektion viel gethan. Herr Brefeld hat bewiesen, daß Staatsbeamte in einem Gerichtsurtheil nicht am Plage sind. nder energisch eingreifen will.
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ganzen Reich.an Damit schließt die Diskussion. Der Titel wird bewilligt.
Beim Titel„ Allgemeine Fonds" bringt
Abg. Pens( Soz.) die Erhebung über die gewerbliche Be schäftigung von Kindern zur Sprache, die jetzt verauftaltet wird. Leider ist die Guquete nicht auf die Beschäftigung von Kindern in der Landwirthschaft ausgedehnt. In der Landwirthschaft sind 135 000 Kinder thätig.
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Auf der Tagesordnung steht die dritte Berathung des Reichshaushalts- Etats, die mit dem Etat des Reichs amts des Innern fortgefeßt wird. Auf eine Anfrage des Abg. Dr. Lütgenau( Soz.): Am 8. Dezember 1896 wurde vom Abg. Dr. Lütgenan( Soz.) wiederholt noch einmal, für die Reichstag eine Petition, die aus München kam und in der mit Bergleute fommt alles darauf an, daß die Hilfsinspektoren durch Staatssekretär Graf Posadowsky, daß zwischen den Rhein Rücksicht auf die vielen schweren Unfälle im Baugewerbe die Heran- fie und aus ihrer Mitte gewählt werden. Die Berglente glauben Rhein - Rücksicht Staaten vorläufige Abmachungen getroffen sind zur Einführung ein- siehung von Arbeitern zu Unfallverhütungs Kommissionen ge- so lange nicht an eine ernstliche Reform, als sie nicht selber heitlicher Schifferpatente bei der Rheinschifffahrt. Die Führung der fordert wurde, dem Reichskanzler zur Erwägung überiviesen und durch die Wahl von Inspektoren aus ihrer Mitte Einfluß auf die Dampfschiffe foll von einer Prüfung abhängig gemacht werden, zwar auf Antrag des Abg. Bebel, der auf die günstigen Er Dinge gewinnen. Abg. Rettich( f.) spricht über die Ausführungsbestimmungen fahrungen, die in Zürich und Mülhausen i. Elsaß mit solchen Ueber- Abg. Hammacher( natt.): Bei der Wahl folcher Hilfsinspektoren des Margarinegefeßes, welche das ganze Gesez zu einer halben Maßwachungskommissionen gemacht worden find, hinwies. Will die müssen vor allem die technischen Qualitäten berücksichtigt werden. regel herabdrücken. Regierung den vom Reichstage empfohlenen Weg beschreiten? Vor Die Hauptsache sind einheitliche Bestimmungen für die Bergwerke Staatssekretär Graf Posadowsky: Auf allgemeinen Wunsch allemt ist im Bergbau die Heranziehung von Arbeitern zur Betriebs- im ist vom Bundesrath der Begriff der getrennten Verkaufsräume feft- inspektion erforderlich. Redner erinnert an das furchtbare Unglück gelegt worden. Natürlich fann man dadurch betrügerische Manipulationen auf Karolinenglück. Die einmüthige Forderung aller Bergarbeiter nuehrlicher Händler nicht verhindern; man fann aber durch sie den ist ihre Betheiligung an der Kontrolle. Wenn wirklich Reformen Beweis einer betrügerischen Manipulation erleichtern. Ob das Gesetz im Bergbau stattfinden sollen, ist dies die erste Voraussetzung. Meine wirksam sein wird, hängt davon ab, ob in den Einzelstaaten genügend Bartei verlangt ein Reichs- Berggeset. Wie stellt sich die Regierung durchgebildete chemische Revisoren vorhanden sind. Die Polizei hat nur dazu? Hier wird immer soviel vom Schutz der nationalen Arbeit" gein der Vorstellung naiver Leute Argusaugen und Polypenarme. Sie sprochen. Hier handelt es sich darum, das Leben deutscher Bergarbeiter zu tann thatsächlich aber so komplizirte Aufgaben, wie sie die Nahrungs- schüßen, und hier wäre ein ganz besonderer Anlaß zur Bethätigung mittel Untersuchung stellt, nicht erfüllen. Das können nur wissen des Schußes nationaler Arbeit". Die Unfallgefahr bei der Verivendung von landwirthschaftlichen schaftlich vorgebildete Fachleute. Ohne eine solche Kontrolle machen Staatssekretär Graf v. Posadowsky: Ueber die Ausdehnung Maschinen ist natürlich bei Kindern besonders groß; in Desterreich derartige Gesetze nur Lärm, haben aber einen positiven Erfolg nicht. des Schußes der Bauhandwerker ist innerhalb der Regierungen in gilt daher die Bestimmung, daß Kinder an landwirthschaftlichen Abg. Rickert( frs. Vg.): Wenn die Agrarier ein Gefeß machen, zustimmendem Sinne Beschluß gefaßt worden. Dagegen fann über Maschinen nicht beschäftigt werden dürfen. Ich will hier, da ich daß ihnen nichts nüßt, sondern schadet, dann machen sie nachher die Heranziehung von Arbeitern zu Unfallverhütungs Kommiffionen besonders darum ersucht bin, den Fall eines 14jährigen Mädchens der Regierung Vorwürfe; diese soll dann mit ihren Ausführungs- das Reich nicht Stellung nehmen, das ist Landessache. Die Ein- anführen, das sich bei einer Säckfelmaschine den Arm gebrochen hat. bestimmungen Schuld an dem Mißlingen sein. Das haben wir oft führung eines Reichs Berggesetzes ist ein Novum, zu dem der Es ist also klar, daß nur eine gesetzliche Regelung der Kinderarbeit erlebt, und das ist auch hier der Fall. Ich hoffe, daß die Regie Bundesrath noch nicht Stellung genommen. se nimenian Maschinen allein Wandel schaffen kann. Bezeichnend ist, daß die rung sich aber nicht beirren lassen wird, und ferner, daß mein Än- Abg. Dr. Hammacher( natt.) weist auf die Verhandlungen im ländlichen Unternehmer jetzt im Aufhebung der Verordnung petitiotrag auf Aushebung der Bestimmung über die Trennung der preußischen Abgeordnetenhaufe hin. Wenn Preußen wollte, würde niren, die für Kinder eine Maximalarbeitszeit von 12 Stunden Verkaufsräume von Margarine und Butter bald Gesez werden die Frage allseitig befriedigend gelöst werden können. vorschreibt! Werden doch nun sogar Kinder unter acht: wird. on 201 led Abg. Dr. Hitze( 3.): Das eigentliche Forum für die Berg- Jahren beschäftigt. Das geht doch Das geht doch über die Hutschnur. Redner bringt sodann im Auftrage der Firma A. u. E. Dreyer gefeßfrage sei das preußische Abgeordnetenhaus. Hoffentlich werde Die allereinfachsten Bedingungen werden von den ländlichen Untereine Berichtigung der in der zweiten Etatsberathung vom Abgeord- fich die preußische Regierung die Frage ernstlich angelegen fein nehmern nicht erfüllt. Und wenn dann Verordnungen erlassen neten Wurm über ihre angebliche Berlegung der Gewerbe- Ordnung laffen, so daß schon in der nächsten Session pofitive Maßregeln er werden, die wenigstens das allerärgfte beseitigen wollen, so ver gemachten Mittheilung vor. Es sei durchaus nicht der Fall gegriffen werden. In der Bauhandwerkerfrage ist es höchste Beit, das fangen die Unternehmer, wie lehthin eine Tagung unter Führung wesen, daß die Polizei am Charfreitag in ihrer Fabrik Arbeiterinnen etwas geschehe. des Dekonomieraths Haas, die Aufhebung dieser Bestimmungen. überrascht habe, die bei der ersten Inspektion auf dem Boden Staatssekretär Graf Posadowsky kommt nochmals auf den Vom Abg. v. Kardorff ist mir entgeguet worden, die Arbeit versteckt gewesen seien. Die Firma habe vielmehr jene Arbeiterinnen Fall Dreyer zurück und bestätigt die Rickert'schen Angaben. Die für die Kinder fei im Intereffe der Erziehung in vollster Deffentlichkeit am Charfreitag arbeiten lassen, und zwar Firma A. n. G. Dreyer sei im Juli 1897 wegen Sonntagearbeit wendig. Nun, warum laffen denn die Agravier nicht nach vorher erfolgter Mittheilung an die Polizei, auf grund der angezeigt, aber im Hinblick auf den Bundesrathserlaß freigesprochen auch ihre eigenen Kinder mitarbeiten, damit auch diese Bestimmung, daß bei Färbereien 2c. im Jahre 6 Sonne bezw. Feier worden, der die Sonntagsarbeit in der chemischen Industrie an der Erziehung theilhaftig werden?( Sehr richtig! links.) Bon tage für die Arbeit freigegeben werden. sechs Sonn- oder Feiertagen gestattet. den Lehrern wird mit recht geltend gemacht, daß fie die von langer Abg. Wurm( Soz.): Herr Rickert hat ein ganz anderes Akten Abg. Stadthagen( Soz.): Wenn man uns in der Bergarbeiter Feldarbeit übermüdeten Kinder natürlich nicht mit Erfolg unter. flück vorgelegt, als das was ich damals verlesen habe. Ich mache frage auf die Landesgesetzgebung vertröstet, dann werden noch viele richten können. Das nennen die Herren Agrarier Erziehung!!! ihn darauf aufmerksam, daß die Sache in der„ Hannoverschen Bolts- Leichen zu beklagen sein. Die Hinzuziehung der Arbeiter für die Die geradezu skandalösen Verhältnisse, die in den Ziegeleien flimme" seinerzeit dargestellt ist. Die Firma hat dann eine Be- Unfallverhütungskommission ist unbedingt nöthig. Auch die christ- herrschen, habe ich bereits in der zweiten Berathung des Stats zur richtigung eingesandt, doch ist der Sachverhalt der„ Volksstimme" lichen Arbeitervereine verlangen das. In einem Jahre sind über Genüge fargelegt. Von der Regierung ist eine Untersuchung an vollkommen aufrecht erhalten worden. Allerdings war ein kleiner 7000 Arbeiter getödtet, fiber 46 000 Arbeiter so schwer ver- gekündigt worden; hoffentlich läßt sie damit nicht zu lange auf sich Irrthum vorgekommen, insofern die Sache nicht am Charfreitag wundet worden, daß sie dauernd erwerbsunfähig sind. In warten. Sonst wird der folgende Reichstag, der in einer ganz: vaffirt ist. Das Blatt ist auch nicht verurtheilt worden, wohl aber die wenigen Jahren ist die Verluftziffer erreicht, die unfere Armee anderen Zusammenfeßung sein wird, ein kräftiges Wort dazu reden. Firma zu 5 M. Geldstrafe. Sie hat Berufung eingelegt, diese ist im Kriege 1870/71 erlitten hat. Die Regelung der Frage Preußen( Beifall bei den Sozialdemokraten.) jedoch verworfen worden; es steht also fest, daß ein Bergehen gegen überlassen, heißt die Unglücksfälle nicht vermindern, sondern ver Staatssekretär Graf Posadowsky: Ueber die Zusammensetzung die Gewerbe- Ordnung seitens der Firma vorliegt. mehren. Das Reich muß eingreifen und die Arbeiter müssen zur des folgenden Reichstages habe ich teine so flare Vorstellung, 790 Abg. Prinz zu Schönaich Carolath: In Wiesbaden Kontrollaufsicht herangezogen werden. Das Reich ist umsomehr zum wie der Abg. Peus( Heiterkeit). Ich halte es nicht für angebracht, ist vor zwei Jahren eine Resolution der Fischereivereine Bergarbeiterschut verpflichtet, als das Unfallversicherungs- Gefeß den bie Enquete über die gewerbliche Beschäftigung von Kindern zu ver arfaßt, dahingehend, daß der Vertrag mit Holland revidirt Hinterbliebenen dieser Berunglückten nicht gerecht wird. Kollege quicken mit einer Enquete über die Verwendung der Kinder in der Ich will hier nur die Hoffnung aussprechen, daß Lütgenau hatte gauz recht: hier ist eine nationale That zu Landwirthschaft. Letztere ist durchaus nicht erzieherisch schädlich, wie die Regierung sich dieser Resolution annehmen und die Intereffen vollbringen. Die konservativen Parteien scheinen sich national erstere. Budem führt eine solche Verquickung fiets dazu, die ganze der Fischer besser schüßen möge als bisher. zu nennen, weil sie alles von der Nation haben wollen, Enquete oberflächlich, also werthlos zu machen. Ich bitte also Herrn hou Staatssekretär Graf Posadowekfy erklärt im allgemeinen, daß wir nennen national, was für die Nation förderlich ist. Peus, erst die Enquete abzuwarten. er nicht in der Lage sei, alle unrichtigen Angaben aus seinem Reffort Die Verunglückten waren Deutsche , nicht nur Preußen, fie fönnen aus der ersten und zweiten Lesung widerlegen zu können. Nur zwei vom Reich Schutz verlangen. Ich frage die Staatsregierung, warum Fälle. Der Abg. Lenzmann hat behauptet, die Versammlung zu die Untersuchung noch nicht zum Abschluß gelangt ist wegen des gunften der Flottenvorlage am 18. Januar d. J. im Kaiserhof sei Unglücs in Karolinenglück. Es ist nothwendig, daß die Urheber nicht angemeldet worden. Nach den Erklärungen des Herrn des gräßlichen Unglücks streng bestraft werden. Polizeipräsidenten von Berlin ist diese Angabe vollständig unrichtig. Staatssekretär Graf v. Posadowsky: Wir prüfen die Frage Ebenso sirrthümlich ist eine Angabe, die der Abg. Wurm in der zweiten Lefung gemacht hat. Er hat mitgetheilt, daß eine Konserven fabrik in Hildesheim wegen einer schweren Gewerbefontravention nur zu 5 Mart Geldstrafe verurtheilt worden sei. In dem Erkennt niß des Gerichts habe es geheißen, die Strafe sei deshalb so gering Abg. Freiherr von Stumm( Rp.): Die Frage ist in einem fehr bemessen, weil ja" nur" der Gewerbe- Inspektor die Anzeige gemacht ungeeigneten Moment aufgeworfen worden, jetzt, wo wir alle schon habe. Ich habe mich daraufhin an den Präsidenten des Gewerbe- unsere Koffer gepackt haben. Wir haben das Vertrauen, daß sich gerichts in Hildesheim gewandt und dieser hat mir mit die Regierung auch den Bergarbeiterschuß angelegen fein laffen wird. getheilt, daß eine Konfervenfabrik in Hildesheim überhaupt In Schutz nehmen möchte ich die Besitzer der Gruben, die für die nicht bestehe.( Sört! hört! rechts.) Gemeint sein könne eine Wetterunglücke doch nichts können. Ich warne aber vor einer Präservenfabrik. Nach Ausweis der Atten seien aber die beiden Ueberlastung des Reichs, es wäre garnicht gut, wenn aus dem Juhaber derfelben seit Jahren wegen Gewerbefontravention nicht Bundesstaat ein Einheitsstaat würde. bestraft worden.( Hört! hört! rechts.) Was die getrennten Verkaufs. Abg. Dr. Lütgenan( Soz.): Herr von Stumm hat eine Enthändler bei mir angefragt, ob die sogenannten Margarine- Pavillons ich verweise ihn auf die Verhandlungen in preußischen Abgeordneten- Abg. Dr. Müller Sagan( fef. Vp.) tritt für seinen abwesenden als getrennte Verkaufsräume gelten würden. Ich habe geglaubt, haufe. Ich touftative mit Vergnügen, daß gegen unfere Anregung Kollegen Lenzmann ein, der zu viel begründetes Material bei mit" nein" antworten zu müssen, und möchte den Herren nicht eines Reichs- Berggesetzes von feiner Seite prinzipielle, verfassungsgebracht babe, als daß man sagen könne, er sei ungerecht in seinen rathen, von dieser Einrichtung Gebrauch zu machen.( Beifall rechts.) rechtliche Bedenken geltend gemacht worden sind. Herr von Stumm Vorwürfen gewesen. Aber auch Herrn Lenzmann habe es fernDen Prinzen Schönaich- Carolath erwidere ich nur, daß wir in der versucht nur praktische Gründe dagegen ins Feld zu führen. Aber gelegen, den Stand der Jrrenärzte im allgemeinen anzugreifen. beregten Sache sehr vorsichtig vorgehen müssen, da ein vertragslofer gerade aus praktischen Gründen müssen wir auf dem Ein- Abg. Dr. Förster( Antis.): In unserer Frrengesetzgebung und Zustand der rheinischen Lachsfischerei nur schaden kann. d greifen des Reichs bestehen. Macht sich doch gegen die Berg im Entmündigungsverfahren bestehen schwere Weißstände. Es ist Abg. Frhr. Heyl zu Herrnsheint( natl.) schließt sich den Aus: gesetz- Reformen, die die preußische Regierung anfirebt, bereits jetzt der festgestellt, daß in Berlin ein Arzt einen Mann, über den er in führungen des Prinzen Schönaich Garolath in bezug auf den Lachs Widerstand der Großindustriellen bemerkbar, und diese Herren einem Entmündigungsverfahren ein Gutachten zu ertheilen hatte, fang an. Er beschwert sich insbesondere über die Verunreinigung haben im preußischen Abgeordnetenhaufe viel entscheidenderen Ein- gar nicht persönlich gesehen hat. des Rheines durch die Petroleum- Tantschiffe. Jud fluß als bier im Reichstage.( Sehr richtig! bei den Sozial- Abg. Dr. Langerhans( frs. Vp.) bestreitet, daß sich Mißständer dsStaatssekretär Graf Posadowsky erwidert, fene Verunreinigung demokraten.) o herausgestellt hätten. Ju feinem Falle hätten sich die Erzählungen entstehe nicht durch die Tankschiffe an sich, sondern dadurch, daß sie Abg. Hammacher( natl.): Im Gegensatz zu Herrn v. Stumm der Zeitungen über Irrthümer der Frrenärzte bestätigt. Nur die im Rhein selbst gereinigt werben. Im übrigen feien gegen die muß ich mich mit aller Entschiedenheit für die Einführung eines Aufsicht in Privatanstalten muß und wird gebeffert werden. Verunreinigungen des Rheins bereits Maßregeln erwogen, doch noch allgemeinen deutschen Berggesetzes aussprechen. Ein solches Abg. Ahlwardt ( Antif.) mit Heiterfeit empfangen geht nicht zum Abschluß gelangt. Gesetz ist dringend nothwendig und im höchsten Maße nützlich auf den Fall Rothenburg ein. Mutter und Sohn feien jahrelang Redner kann aber der Kritik nicht beistimmen, die Abg. Stadthagen in Irrenanstalten festgehalten worden. Der Sohn sei früher, an das Unglück auf Karolinenglück geknüpft hat. Gerade die Direk die Mutter erst auf Betreiben der Presse in jüngster Zeit toren und Aufsichtsräthe des Bezirks, in denen das Unglückt paffirt freigelassen worden. Bezüglich der Internirung von Personen in ist, erfreuen sich des Nufes höchster Ehrenhaftigkeit. Die Ausführung Jrrenanstalten gehen Dinge vor, die dem gewöhnlichen Menschender Aufsicht im Bergbau muß immer in den Händen von Beamten verstande schwer begreiflich seien.( Heiterkeit.) Im Falle Rothens. bleiben. Dagegen ist der Gedanke, Vertrauenspersonen der burg sei der Frisinn der Mutter u. a. auch dadurch bewiesen worden, Bergleute als Hilfskräfte dieser Beamten zu ver- daß man gesagt habe, fie babe beim Fortgehen von Haufe eine Lampe wenden, sehr glücklich. Von einein Widerstand der Groß- brennen laffen.( Heiterfeit.) Gang ähnlich liegen die Dinge im Falle industriellen gegen Bergbau- Reformen ist mir nichts bekannt. Sie Paasch.( Großes Halloh auf der Rechten. Der Präsident macht den Redner strauben fich nur dagegen, daß die Silfskräfte von den darauf aufmerksam, daß die Erörterung von einzelnen Fällen nicht Arbeitern gewählt werden sollen. Sie fürchten nämlich, hierher gehört.) Hoffentlich haben meine Ausführungen dazu beis, daß bei einer Wahl nicht fachliche, sondern agitatorische Momente getragen, daß sich im Haufe die Ueberzeugung Bahn bricht, die maßgebend sein würden. Mißstände im Frrenwesen müssen gründlich beseitigt werden.. ( Seiterkeit.)
werde.
der Unfallverhütung in Bergwerken eifrig, aber ruhig. Ich speziell bringe der Frage das regfte Interesse entgegen. Aber ich meine, es ist nicht erwiesen, daß die Einzelstaaten zur Lösung dieser Frage ungeeigneter sind, als das Reich.
Abg. v. Kardorff( lp.): Der Abg. Peus hat meinen Namen, mehrfach genannt. Ich werde ihm nicht antworten, denn ich will nicht schuld sein, wenn der Etat nicht rechtzeitig fertiggestellt wird. Der Abg. Pens weiß wohl garnicht, was das für Folgen hat. Abg. Pens( Soz.): Ich wollte nur nachweisen, daß in der Landwirthschaft die Ausbeutung der Kinder nicht fleiner ist als im Gewerbe. In Anhalt haben die Agrarier gegen den auf 12 Stunden festgesetzten Arbeitstag für Kinder gemurrt und ich glaube, wie in Anhalt wird es auch bei den preußischen Agrariern fein. Wir glauben, die Enquete in den Landwirthschaft wird ben Agrariern zu Liebe nicht angestellt.
Abg. Dr. Kruse( natl.) weist die bei der zweiten Lesung vom Abg. Lenzmann erhobenen Vorwürfe gegen die Frrenärzte zurück. Staatssekretär Graf v. Posadowsky erklärt namens der Res gierung, daß fie sich dem Standpunkt des Dr. Kruse durchaus anschließe. Der Stand der Frrenärzte verdiene keine Vorwürfe, sondern im Gegentheil höchste Anerkennung. Kleine Uebelstände in Frrenanstalten feien unvermeidlich. Er könne aus eigener Erfahrung bestätigen, daß die Frrenärzte von der humanften Gesinnungen
Abg. Wurm( Soz.) Der Herr Staatssekretär hat mir vorgeworfen, ich hätte ein Urtheil des Hildesheimer Gerichts mitgetheilt, welches überhaupt nicht existirt. Das, was ich gesagt habe, findet sich wörtlich in dem Bericht der Gewerbe Inspektoren für Bildes heim, Jahr 1896.( Hört! Hört!) Dafelbft heißt es, daß ein Unternehmer wegen Beschäftigung von Arbeiterinnen am Sonntag zu 5 m. verurtheilt worden sei. Als strafmildernd ist ausdrücklich der Umstand angefehen worden, daß die Anzeige durch die Gewerbe- Juspek. toren erfolgt fei.( Hört! Hört!) Also genau das, was ich behauptet habe. Was der Herr Staatssekretär gegen den Abg. Lenzmann über die bekannte Flottenversammlung gesagt hat, verschlimmert die Sache nur. Jene Vereine dürfen sich ja eben nicht mit Politik beschäftigen, da die Aufhebung des Koalitionsverbots nicht erfolgt ist. Jene Herren dürfen sich aber darüber hinwegsehen.( Sehr richtig! links.) Abg. Dr. Site( 3.) tonftatirt, daß der Reichstag fich Staatssekretär Graf Posadowsky hält seine Behauptung bes bereits in einer Resolution beim bürgerlichen Gesetzbuch für die Abg. Dr. Langerhaus( frf. Bp.): Frau Rothenburg ist schwer: züglich Hildesheims aufrecht; jenes Urtheil mag in dem Begirt reichsgefegliche Regelung des Bergwefens aus frant; sie ist fo unleidlich, daß fie nirgends in Privatpflege Hildesheim ergangen sein, in der Stadt Hildesheim jedenfalls gesprochen habe, so daß die Sozialdemokraten nur frühere Reichs- untergebracht werden konnte. Auch der Sohn ist nur entlassen nicht. Ich werde noch eine nähere Untersuchung darüber anstellen, tagsbeschlüsse wiederholten. Das Zentrum sei ebenfalls für eine worden, weil er nicht gemeingefährlich ist. Wie tann der Ahlwardt nicht. werde und eine nähere unterhung befe unter Regentumfile fisting worden, weit er ist, wie fanit der Was die Flottenversammlung anlangt, so fiel diese nicht unter reichsgefeßliche Regelung; vorläufig sei aber die Berggefeßgebung gegen die Gutachten von Sachverständigen solche Behauptungen auf, den§ 8 des Vereinsgesetzes.( Buruf links: Das glauben wir! noch Baudessache. ftellen! Heiterfeit.) Es handelt sich da nicht um ein Inverbindungtreten Abg. Möller- Waldenburg( Soz.): Die Bergarbeiter sind einig Abg. Ahlwardt ( Antis.): Der junge Rothenburg ist nie geistess von Vereinen, sondern um eine Zusammenkunft von einzelnen Per darin, daß sie ihre Vertrauenspersonen für die Grubeninspektion frant gewesen; das geht schon daraus hervor, daß er sich jetzt zum fonen behufs Besprechung öffentlicher Angelegenheiten.( Große direkt und geheim wählen wollen; gerade im Interesse Affefforexamen vorbereitet.( Große Heiterfeit.) Die Personen, die Heiterkeit.) cording einer guten ständigen Kontrolle muß man Leute aussuchen, die die Frau Rothenburg nicht aufnehmen wollten, waren nur feindliche Abg. Prinz Schönaich Carolath bittet den Staatssekretär, Gepflogenheiten der Bergarbeiter kennen und die auch den Muth Verwandte. Die Frau war stundenlang bei mir; ich habe nicht ge=' sein Augenmerk darauf zu richten, wie rücksichtslos die Holländer finden, jede Uebertretung festzustellen. Bis jetzt haben die Einzel- funden, daß sie unteidlich ist.( Große Seiterfeit.) von ihren Vertragsrechten Gebrauch machen. 1 staaten, speziell Preußen, noch gar nichts gethan. Bei den Streiks Abg. Nöficke( wildliberal) polemifirt beim Kapitel Reichs- Bera Abg. Richter( frf. Bp.): Ich konstatire, daß zu der Flotten sind die Behörden nur den Arbeitern in den Rücken gefallen. Die ficherungsamt gegen die Behauptung des Abg. Moltenbuhr, daß die: versammlung ausdrücklich die Handelstammern eingeladen waren. legten Unglücke heischen die Reform. Alljährlich werden Hekatomben Zahl der Vollrenten fortgesetzt im Rückgang begriffen ist, und nimmt Der Polizeipräsident von Berlin scheint teine Zeitungen zu lesen. von Bergleuten geopfert. Es sind gute Lampen fonstruirt worden, die Berufsgenossenschaften gegen Vorwürfe in Schutz.( Rufe:
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