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sosona, wie soll ich nur sagen, so schäbig, so ignoble| nicht der Name liegt mir auf der Zunge, Fels oder so etwas aussieht, als fönte er beim Herrn nichts weiter wollen, als ihn ich weiß nicht-
anborgen."
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,, Ach so ein älterer Mann also ,, Und wie alt und unappetitlich
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st er wieder fort?"
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,, Nein, er wollte durchaus warten da hab' ich ihn ins Bureau gelassen so einer komt natürlich nicht in den Salon und werd' ich mir im Bureau verschiedenes zu tun machen, um dem Menschen auf die Finger zu sehen. Besser ist besser!" Fräulein Elfriede war heut viel zu sehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt, um die Meldung ihrer mit der Warheit wie mit allem in der Welt verzweifelt leichtfertigen Dienerin und besonders die sonst garnicht in deren Wesen liegende Vorsicht verdächtig zu finden.
Sie warf sich wieder in die Chaiselongue zurück und sagte: ,, Es ist gut. Wenn Herr Stein fomt du fenst ihn wol noch von seinem ersten Besuche- so fürst du ihn sofort in den Salon und gibst mir Nachricht."
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,, Die hat's ängstlich um den Stein!" dachte sich die 3ofe, als sie über den Vorsal nach dem Bureau zurückhüpfte. Das sagt sie mir heut nun schon zum dritten oder viertenmale. Sie muß mit dem ganz bestimt schon außer dem Hause zusammengetroffen sein denn wenn er sich die ganze Zeit nicht um sie gekümmert hätte, dann hätte sie gewiß die Besuche von den alten intimen na und wie intimen Bekanten angenommen, die sie in der lezten Woche besuchen wollten. Denn daß die sich mit dem waschlappigen Knirps, dem Haßler, zufrieden gibt Lebtag keiner ein. Na mir ist's egal aus, wenn mir's mit dem dadrin glückt doch noch nicht gehabt."
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das redet mir mein ich lache sie sogar so'n Liebsten hat die so'n Liebsten hat die
Sie war vor der Tür des Bureaus stehen geblieben und zupfte sich geschwind ihre Frisur, die sehr viel Kunst und Sorgfalt verriet, zurecht. Als sie mit diesem wichtigen Geschäfte nach Wunsch fertig war, trat sie ein.
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,, Es ist hübsch von Ihnen, daß sie mich hier nicht all' zu lange der Einsamkeit überlassen, mein schönes Kind," redete jie Guido von Frank sofort an. Es ist noch viel langweiliger, allein zu sein, wenn man weiß, daß gute oder sogar hübsche Gesellschaft in der Nähe ist. Der gute Herr Specht ist übrigens ein Glückpilzsolch ein Mädchen wie Sie, meine Kleine, würde sich Muhamed , der Prophet, in seinem Paradiese zur Bedienung gefallen lassen."
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,, Aber ich bitte," antwortete sie, indem sie sich Mühe gab, beleidigt zu tun ,,, ich bitte, mein Herr- ein anständiges Mäd chen wird doch nicht zur Bedienung bei einem Herrn engagirt sein." Pardon" lachte der Student; ich dachte beim Zeus an nichts, was ein anständiges Mädchen, wie Sie, reizender Schelm, sicherlich sind, auch nur im entferntesten an ihrer Ehre und Tugend hätte verlezen können, aber ich wußte nicht, daß Herr Specht eine Frau hat
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„ Eine Frau hat er auch nicht wenigstens nicht mehr. Dafür aber eine Tochter!"
Eine Tochter so?" Guido von Frank tat erstaunt und so, als ob ihm plözlich ein Licht aufging. Da kann ich mir erklären, warum bei Herrn Specht, wie ich gehört habe, soviel jüngere Herren aus- und eingehen."
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Ja," sagte die Zofe schnippisch, das ist schon war, oder eigentlich: es war früher so denn in den lezten Jaren geben sich doch nicht mehr soviel junge Herren Mühe um mein Fräulein, und das ist auch ganz natürlich wenn man einmal ein gutes Recht hat, zu singen: Schier dreißig Jare bin ich alt dann vergessen einen die bösen Männer allmälich."
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Guido von Frank drote ihr höchlich belustigt mit dem Finger. ,, Eine kleine Verlegung des Amtsgeheimnisses nun mir gegenüber hat das nichts zu sagen. Also Ihr Fräulein ist, wie ein echter Bursch sagen würde, schon ein klein wenig aus dem Schneider, und da lassen die ungetreuen Verehrer die einstige Herzenskönigin allgemach im Stich abscheulich! Aber ganz verlassen kann die Dame doch wol noch nicht sein ich wenig stens habe gehört, daß ein Herr, den ich vor einiger Zeit auf einer Reise fennen lernte, gegenwärtig eine Schwäche für Ihr Fräulein haben sollte ein Herr nun, wie heißt er doch?" " Ach!" sagte die Zofe achselzuckend, doch nicht etwa der dicke Posaunenengel, der Herr Gabriel Haßler?"
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" Herr Gabriel Haßler? sagte Guido von Frank aufmerkend und das Mädchen prüfend anschauend, nein, den meine ich
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„ Ach so, den meinen Sie den Herrn Stein, na ja, der liegt, unter uns gesagt, meinem Fräulein gründlich am Herzen und, weiß der Himmel, er muß in sie auch schmählich verliebt sein
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Guido von Frank sah dem Mädchen in die Augen, als wollte er ihre geheimsten Gedanken erforschen. Sie bemerkte es wol, blieb aber unbefangen, wie vorher. Sie sagt, was sie selbst glaubt, dachte sich Frank.
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" Das ist mir interessant, sehr interessant es würde mir unendlichen Spaß machen, fönte ich diesen meinen Bekanten auf solch einer kleinen Herzensschwäche ertappen ihn, wissen Sie, mein schönes Kind, der eigentlich aus der Zeit der nun Sie sagen es Ihrer Herrin wol nicht wieder der Jugendeseleien längst schon heraus sein sollte und der auch immer so überlegen vernünftig und tugendhaft tut."
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Wärend er so sprach, war der junge Mann an des Mädchens Seite getreten bei dem Worte„ tugendhaft" legte er seinen rechten Arm um ihre Taille und trat gleichzeitig einen Schritt zurück,- sie mit sich nach dem Sessel ziehend und sich wieder darauf niederlassend. Im selben Augenblicke hatte er sie auch auf seinen Schoß niedergezogen:
" So plauderts sich besser, mein Schaz," sagte er sehr ruhig, fast kül, also, daß der Klang der Stimme in seltsamister Weise mit der Sprache kontrastirte, welche seine in solchen Augenblicken fast dämonisch schönen Augen redeten.
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" Ich werde dir dankbar sein hörst du, Kind, dankbar, wenn du mir zu der Ueberzeugung verhilfst, daß Stein mit deinem Fräulein in zärtlichen Beziehungen steht."
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Er hatte sein Gesicht dem ihren so genähert, daß sein heißer Atem ihre Wangen berürte, dabei borten sich seine Augen funkenund flammensprühend in die ihren über ihr Antlig verbreitete sich heiße Röte nicht die Röte der Schüchternheit oder Schamhaftigkeit von ihr ward die Zofe des Fräulein Elfriede Specht schon lange nicht mehr behelligt, wol aber die Glut wilder, faum noch zu bändigender Leidenschaft. In einem Momente, wie dieser war, und in solcher Erregung hätte sie Vater und Mutter, Himmel und Erde verraten und verkauft dem Manne zu gefallen, der ihre Sinnlichkeit so zu entfachen vermochte. Franz Stein stand ihrem leichtentzündlichen Herzen keineswegs nahe sie hatte, als sie ihn neulich in der Wohnung ihrer Herschaft ge= sehen und ihm später ein parmal zufällig auf der Straße wieder begegnet, sofort empfunden, daß das kein Mann sei, der für Mädchen gleich ihr unmöglich zu erobern wäre. Und desto mehr ärgerte sie das vermeintliche Verhältnis zwischen Stein und Elfriede, die sie onehin viel eher haßte als liebte.
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" Ich tue, was Sie wollen alles tue ich," flüsterte sie. „ Dieser Stein komt warscheinlich heut noch zum Fräulein- sie erwartet ihn schon sehnsüchtig im Salon."
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„ Das ist schon etwas es ist sogar ziemlich viel. Aber es ist noch nicht alles
Neben dem Salon befindet sich ein dunkles Kämmerchen, die Gardrobenkammer des Fräuleins- dahinein komt jaraus jarein niemand als ich und man hört von dort leicht, was im Salon gesprochen wird
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" Ich danke, Kindhorchen ist nicht meine Sache!" " Dannah- ich hab's! Wollen Sie ein Gedicht lesen, daß der Herr Stein auf mein Fräulein gemacht hat?"
" Ein Gedicht? Bist du sicher, daß es von Stein ist?" Ja, wer sollte es denn sonst gemacht haben? der dicke Herr Haßler kann doch gewiß nicht dichten. Und andre Herren kümmern sich jezt garnicht mehr um's Fräulein. Ich will's Ihnen holen, aber Sie müssen mir versprechen, daß Sie's blos durchlesen und mir dann wiedergeben- ich muß es dann wieder hinlegen, wo's gelegen hat."
" Gut nun rasch, mein Kind spaßhafter."
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- die Sache wird immer
Sie schlüpfte zur Tür hinaus und noch in derselben Minute fehrte sie zurück. Sie hielt ein Blatt feinsten weißen Papiers, das nach kostbarem Parfum duflete, in der Hand. Auf demselben standen in zierlicher Schönschrift die uns bekanten Verse Franz Steins.
Guido von Frank überflog sie.
,, Etwas steif und hölzern," kritisirte er, aber doch weder ganz dumm noch ganz one Geschick versifizirt. Ein ordinärer Handlungsschwengel hat sie sicher nicht gemacht. ,, gib den