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willt sei, für die Wähler, denen es an Zeit mangelt, die Wähler­listen einzusehen. Mit einem brausenden Hoch auf den Wahlerfolg der Sozialdemokratie schließt die Versammlung.

Ilee 41 ein ffeiner Theil der Dachkonstruktion. 8ur selben Zeit| Gerichtsvorsitzenden bon dem Schutzmittel" nur in ganz und der Vorsitzende theilt mit, daß das Wahlfomitee jederzeit ges. wurde die Wehr nach dem Oberen Hafen gerufen, wo ein außergewöhnlichen Fällen Gebrauch machten. Und dann noch eins: mit Steinen beladener Wagen sammt den Pferden, dem Fuhr- Warum müssen die Vertreter der Presse, die doch wahr Herrn Schone gehörig, ins Wasser gestürzt war. Der Wehr gelang haftig das Leben in allen seinen Erscheinungsformen fennen, eben es mit Hilfe der dort arbeitenden Hafenarbeiter, das Gefährt unbeschädigt falls auf dem Korridor spaziren gehen? Befürchtet man, daß sie wieder herauszubefördern. Endlich wurde abends 9 Uhr die Wehr das Volk durch ihre Berichte zur Lasterhaftigkeit verführen werden? Versammlungen einberufen, die freilich nicht alle eines guten In Weißensee waren am Sonntag fünf öffentliche noch nach Schöneberg , Feurigstr. 12 gerufen, wo ein Dachstuhl Das wäre eine unnüße Angst. Es giebt in Berlin höchste Gerichts- Besuches sich erfreuten, was wohl zum großen Theil auf das pracht­in seiner ganzen Ausdehnung in Flammen stand. Der beorderte höfe, die einfach stillschweigend mit dem Tattgefühl der Bericht volle Wetter zurückzuführen sein dürfte. So hatten im Deutschen Zug 12 brauchte jedoch nicht in Thätigkeit zu treten, weil die erstatter rechnen und die in ihrer Erwartung nicht getäuscht Schü yengarten sich wohl nur etwa 60 Personen eingefunden, Schöneberger Löschmannschaften allein Herr des Elementes wurden. werden. Auf jeden Fall müßte aber doch dem Berichterstatter um den Vortrag des Genossen Gerstenberger anzuhören. In Gelegenheit gegeben werden, den Sachverhalt furz tenen zu lernen, der Diskussion meldete fich kein Gegner zum Wort, trotzdem scheinbar. Aus den Nachbarorten. und das Resultat zu erfahren. Auf dem Gewerbegericht erfährt er welche avesend waren. Zwei Genossen ergänzten die Aus­Rigdorf. Am Mittwoch Abend 8 1hr findet in der Neuen aber in moralisch anrüchigen Fällen nicht einmal den Klage führungen des Vortragenden, und die Versammelten beschlossen, Belt", bal champêtre, Hafenhaide 108/114 eine öffentliche Versammanspruch und den Einwand des Beklagten. In der letzten Sizung kräftig für die Wahl des sozialdemokratischen Kandidaten lung statt. Tagesordning: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten der Kammer VI ſtellte sogar Gewerberichter Krause die Oeffentlich- Stadthagen einzutreten. Im Restaurant Kühne, Röttestr. 20, August Bebel : Die bevorstehende Reichstagswahl und die feit erst nach der vollständigen Erledigung des Rechts- war der Saal beffer gefüllt. An 120 Personen lauschten den ein­Agitation auf dem Lande. 2. Diskussion. 3, Aufstellung eines streites, für dessen Verhandlung sie ausgeschlossen worden war, wieder dringlichen Worten des Genossen Rein, der ebenfalls die volks­Kandidaten zur Gemeindevertretung. Um recht zahlreiches Erscheinen her. Nicht einmal den Ausgang des Rechtsstreites erfuhr der Bericht- und fortschrittfeindlichen Bestrebungen der Konservativen, Antisemiten, ersucht statter.

Reinickendorf . Unsere Agitationstour findet am Himmelfahrts­tage statt. Die Berliner Genossen werden gebeten, sich recht zahlreich daran zu betheiligen. Treffpunkt 5 Uhr bei Rühle, Restaurant zur Eisenbahn ( Bahnhof Schönholz.) Der Vertrauensmann.

Gerichts- Beitung.

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Versammlungen.

Freisimigen und des Zentrums kennzeichnete, das zum ersten Mal Den Parteigenossen zur Nachricht, daß die Wählerlisten für im Wahlkreis Niederbarnim einen Kandidaten aufstellt, trotzdem Rigdorf zur bevorstehenden Reichstagswahl vom 18. Mai bis 26. Mai dieser Kreis doch durchweg nicht katholisch ist. Nach den anregenden im Amtsgebäude, Berlinerstr. 62, 1 Tr., Zimmer 58( Sigungsfaal), Worten des Referenten entwickelte sich eine äußerst lebhafte Dis­von morgens 9 Uhr bis 9 Uhr abends und am Sonntag, den Der Handelsangestellte", das Organ des Verbandes der fussion, an der sich auch ein Anarchist betheiligte, der die Noth­22. Mai von früh 9 Uhr bis 1 Uhr mittags zu jedermanns Einsicht Handlungsgehilfen hatte in seiner Nummer vom 1. Dezember v. I. wendigkeit der Wahlbetheiligung betonte. Auch hier wurde mit Be­öffentlich ausliegen. Nach§ 3 des Wahlreglements vom 28. Mai 1870 eine Anzahl von Firmen namhaft gemacht, die ihren Angestellten geisterung beschlossen, alles aufzuwenden, um dem sozialdemokratischen kann derjenige, welcher die Listen für unrichtig oder unvollständig ungewöhnlich niedrige Gehälter zahlen. Unter anderen war auch Kandidaten im ersten Wahlgang zum Siege zu verhelfen. hält, dies innerhalb der vorgenannten Auslagefrist bei dem Gemeinde- betreibt, behauptet worden, daß sie einem 38 Jahre alten besuchte Versammlung, in der Genosse a at in anschaulicher Weise von einer hiesigen Firma, die ein Kravattengeschäft en gros In Loofmann's Lotal in der Streustraße tagte eine gut vorsteher Boddin zu Rirdorf, Berlinerstr, 62, 1 Tr., Zimmer Nr. 58, schriftlich anzeigen oder zu Protokoll geben und muß derselbe Buchhalter ein Monatsgehalt von 80 Mark zahle. Die die Bedeutung der Wahlen darlegte und die Anwesenden zur regen sich durch Militärpapiere oder Juvaldenkarte ausweisen. Für die Inhaber dieser Firma fühlten sich durch diese Behauptung, die sie Theilnahme an der Agitation aufforderte. Eine Diskussion fand nicht jenigen, welchen es an Zeit fehlt, die Listen selber nachzusehen, geben Redakteur des Handelsangestellten", Genossen wienty. Die sammlungsbesucher ihr Einverständniß mit den Ausführungen des für unwahr erklären, beleidigt und stellten Strafantrag gegen den statt, durch Amahme einer entsprechenden Resolution gaben die Vera wir folgende Parteigenossen bekannt, welche bereit sind, für dieselben Verhandlung, die am Montag vor dem Schöffengericht stattfand, Referenten fund.-In Spedmann's Lokal, Königs- Chaussee 58, Einsicht in die Liſten zu nehmen, Klein, Reſtaurant, Kaiser Friedrich- ergab, daß die genannte Firma Ledermann u. Ueberholz entrollte Genosse Karow vor einer zahlreichen Zuhörerschaft ein straße 236. Rezerau, Zigarrengeschäft, Hermannstr. 50. Ostermann, in der That am 1. November v. Js. einen Mann zur Buchführung flar gezeichnetes Bild der Situation des gegenwärtigen Wahlkampfes, Barteiſpediteur, Ertſtr. 6 II. Herrmann, Bigarrengeschäft, Kirchhof- eingestellt hatte mit einem Anfangsgehalt von 75 M. monatlich. Der Genosse ole legte ebenfalls in längeren Ausführungen die straße 1. Sy, Restaurant, Jägerstr. 69. Thomas, Restaurant, Berg- betreffende sei aber so gab der Zeuge lleberholz an- ein Mann, Stellung der Sozialdemokratie zu den wichtigsten politischen Fragen straße 162. St. Stöppte, Restaurant, Karlsgartenstraße 1. Kriger, der im Leben Schiffbruch erlitten hatte und nur auf Zureden seiner bar, während noch einige Diskussionsredner im gleichen Sinne Materialwaaren, Prinz Handjerystr. 58. Wiegert, Restaurant, Hertha Berwandten gewissermaßen Straße 1. Das Wahlfomitee, aus Mitleid vont dem Zeugen sprachen und zu zahlreicher Theilnahme an einer am Himmelfahrts­engagirt worden. Er habe Nigdorf. Die Parteigenossen wollen beachten, daß alle An- faufmännischen Arbeiten so mangelhaft ausgeführt und sich der Redner fanden lebhaften Beifall. Eine Resolution, in der sich aber die ihm aufgetragenen tage stattfindenden Agitationstour aufforderten. Die Ausführungen fragen, welche die Wahl betreffen, an Otto Klein, Restaurant Kaiser für die Stellung so wenig geeignet gezeigt, daß ihm schon die Parteigenossen verpflichten, mit aller Kraft für die Wiederwahl. Friedrichstr. 236, zu richten sind. Gelder wolle man an August am 1. Dezember wieder gekündigt wurde. Das Gericht tam zu der ihres bisherigen Vertreters zu wirken, wurde einstimmig an Dohrmann, Ziethenstr. 61 III, abliefern. Das Wahlkomitee. Ansicht, daß die fragliche Behauptung nicht für sich allein, sondern in genommen. Die fünfte Versamunlung wurde wegen schwachen Verbindung mit den Eingangsbemerkungen des Artikels betrachtet Besuchs nicht abgehalten. werden müsse, in denen es heißt, es müsse einem die Scham­röthe ins Gesicht steigen, wenn man sehe, wie die Arbeitskraft der Angestellten augebentet werde, und man sehe sich genöthigt, eine An­Paukow- Niederschönhausen . Die Parteigenossen werden auf zahl solcher Firmen an den Pranger zu stellen. Nun sei aber Der Verband der Maurer, Filiale Berlin II, hielt am die am Donnerstag( Himmelfahrtstag) stattfindende Agitations- das Verhalten der beleidigten Firma in diesem Falle nicht ein Sonntag in der Tonhalle eine sehr start besuchte Generalversammlung tour aufmerksam gemacht. Treffpunkt bei Devantier, Flora- und solches gewesen, daß sie verdiene, an den Pranger gestellt zu ab, um über die weitere Taktik der Lohnbewegung zu berathen. Mühlenstraßen- Ecke. Abfahrt morgens punkt 7 Uhr. Die Wähler- werden. Objektiv liege der Thatbestand des§ 186 vor, denn es sei Einleitend referirte Frisch über die Vorgänge, die sich in der Iist en liegen vom 18. 5. M. ab, acht Tage lang in hiesigen Amts- nicht erweislich wahr, daß die Firma unter dem in den Artikel an- letzten Zeit in der Berliner Maurerbewegung abgespielt haben. Er bureau( einschließlich des Himmelfahrtstages und Sonntags) in den gegebenen Umständen einem Angestellten ein niedriges Gehalt ge- erinnerte daran, daß alle Einigungsversuche an dem Widerstand der Dienſtſtunden aus; für diejenigen Wähler, welche verhindert sind, zahlt habe. Der Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe von 50 M. lokalen Richtung gescheitert sind und demzufolge die von der zen­die Listen einzusehen, haben wir in verschiedenen Lokalen und verurtheilt. Der Staatsanwalt hatte 100 M. beantragt. tralen Richtung angebahnten Verhandlungen ergebnißlos waren. Der Cigarrenhandlungen Listen ausgelegt, welche wir mit der amtlichen In verbrecherischer Weise hat der Landwirth Paul Mente, Redner erörterte hierauf die Vorzüge des Verbandes, der in einem Wählerliste vergleichen. Wir ersuchen also die Wähler in ihrem der gestern unter der Anklage der wiederholten Erpressung Jahre in 82 Ortschaften Lohnbewegungen zu unterstützen hatte und eigenen Interesse, entweder im Amtsbureau die Wählerlisten selbst vor der III. Straffanmier des Landgerichts I stand, die Gutmüthig troßdem ant Jahresschluß einen Referbefonds von 70 000 Mart einzusehen, oder sich in die ausgelegten Listen einzuzeichnen. Für feit eines alten Pastors emeritus ausgebeutet. Der Schwiegervater aufweisen konnte. Wie Frisch, so hielten auch die nachfolgenden Schönhausen ist obiges dahin zu ergänzen, daß die amtlichen des Angeklagten, der inzwischen verstorbene Gutsbefizer Sad, der Redner, die gleichfalls das Verhalten der lokalen Richtung heftig Wählerlisten für Schönhausen im Amtsbureau Nieder- Schönhausen mit dem alten Pastor seit längerer Zeit befreundet war, hat diesen im fritisirten und für die selbständige Leitung der Lohnbewegung durch ausliegen. Außerdem liegen Listen zum Einzeichnen bei Settekorn, Jahre 1894 um ein Darlehn von 6000. gebeten, damit sich sein Schwieger- den Verband eintraten, ein weiteres Zusammengehen unter diesen Rasch und Bleiß aus. sohn- der Angeklagte ein Befigthum kaufen könne. Als die Hergabe des Umständen und nach all den Vorkommnissen für unmöglich. Es ges Wilmersdorf . In unserem Ort liegen die Wählerlisten zur Darlehns verweigert wurde, trat der Angeklagte in Aktion und er langte sodann eine Resolution zur Annahme, in der sich die Ver Reichstagswahl vom 18. bis 25. Mai in der Zeit von morgens 8 langte durch Drohbriefe, in welchen er den alten Herrn durch An- sammlung mit den getroffenen Maßnahmen ihrer bisherigen Leitung bis nachmittags 3 Uhr im Nathhaus, Zimmer 26, zu jedermanns fündigung von allerlei Ungemach und Androhung von Anzeigen über in jeder Weise einverstanden erklärt und anerkennt, daß ein gedeih­Einsicht aus; am Himmelsfahrtstag und nächsten Sonntag können angebliche amtliche Verfehlungen einschüchterte, die Hergabe des liches Zusammenarbeiten mit den Lokalisten in der bisherigen Form die Listen von morgens 8 bis 10 Uhr eingesehen werden. Es ist Geldes an seinen Schwiegervater. Der alte Herr hatte nichts be- nicht mehr möglich ist und die Lohnbewegung mur von Erfolg sein Pflicht sämmtlicher Parteigenossen, diese kleine Mühe nicht zu scheuen. gangen und nichts zu befürchten, er fürchtete aber, daß kann, wenn die in der letzten Zeit stattgefundenen, die Bewegung Für diejenigen, welche daran verhindert sind, ist nachstehendes feine Person zum Mittelpunkt irgend eines Standals geschädigenden Versammlungen in Zukunft unterbleiben. Außerdem Wahlfomitee gern bereit, die Liste einzusehen, wenn denselben die macht werden könnte und nur hieraus ist es zu erklären, daß spricht die Versammlung in der Resolution die Meinung aus, daß Adresse mitgetheilt wird: Frizz Heinemann, Sigmaringenstr. 35; der Angeklagte und sein Schwiegervater turz darauf ohne große die Lohnbewegung unter allen Umständen von der Organisation ge­Gottfried Kübler, Sigmaringenstr. 33; Emil Witte, Berlinerstr. 38; Schwierigkeiten weitere Darlehne von 1040 M., 1500 M., 3000 M. leitet werden muß, wodurch dieselbe an Bedeutung und An­Otto Nerre, Pfalzburgerstr. 67; Otto Kraft, Pariserstr. 51. Ferner erhielten. Schließlich wurde es dem Zeugen aber zu viel und er lehnte ein sehen gewinnt und die Kollegen an die Organisation gefesselt Heinr. Klingenberg, Berlinerstr. 40, im Voltsgarten. neues Darlehnsgesuch des Angeklagten ab. Da ließ dieser einen neuen werden, damit diese in der Lage ist, auch in Zeiten wirthschaftlichen Der Vertrauensmann. Drohbrief vom Stapel und hatte den Erfolg, daß er bald abermals Niedergangs das Errungene hochzuhalten. Hierauf wurden von eine Quittung aus und bescheinigte ihm gleichzeitig, daß alle von daß eine Unterbrechung der Geschäfte nicht eingetreten ist und vom eine Summe von 2500 M. in Händen hatte. Er stellte dem Zeugen hierüber Panser, der in seinen Ausführungen unter anderem bekannt gab, ihm erhobenen Beschuldigungen eitel Verleumdung feien. Auf ver- Verband 5000 M. zur Verfügung gestellt worden sind, die nunmehr ſchiedene Drohbriefe schichte der 3cuge dem Angeklagten noch wieder zu treffenden Maßnahmen erläutert. Nach kurzer Diskussion wurde holt kleinere Summen zu, schließlich erhielt aber die Staatsanwaltschaft beschlossen, zur Leitung der Bewegung eine Lohnkommission von vier Kenntniß von dem Treiben des Angeklagten und setzte demselben Personen zu wählen, die von den Riydorfer und Charlottenburger ein Ziel. Die Gesammtsumme, die der Angeklagte und sein Verbandsmitgliedern entsprechend ergänzt werden soll, und ein An beziffert sich auf mindestens 18 000 m. Der Staatsanwalt hielt das Baustelle, wo die Verbandsmitglieder die Majorität bilden, ist ein Schwiegervater in dieser Weise von dem alten Herrn erpreßt haben, trag angenommen, der im wesentlichen wie folgt lautet: Auf jeder Verbandsmitglied als Baudeputirter zu wählen. Auf Bauten, wo die liches und verwerfliches und beantragte gegen ihn 1 Jahr 6 Mo Verbandsmitglieder in der Minorität sind, haben sie ebenfalls einen nate Gefängniß und 3 Jahre Ehrverlust. R.-A. Dr. Schwindt stellte ihrer/ Kollegen zu ernennen, der sie in den Deputirtensizungen vertritt und burch Befragen des Zeugen fest, daß ein Theil der Drohungen auf das Konto die Verbindung mit der Lohnkommission aufrecht erhält. Um festzustellen, des Schwiegervaters zu segen seien und daß er wenigstens einen welche Bauten in den Deputirten- Sigungen, die als Verbands­Theil der Gelder auf die bloße Bitte des Angeklagten hin, einen versammlungen stattfinden, vertreten sind, wird ständig eine Präsenz anderen Theil aus dem Gesichtspunkt bewilligt habe, um das Gut liste geführt. Als Grundlage zur Durchführung der Forderungen des Angeklagten und damit auch sein eigenes Geld zu retten. Der soll das von den Berliner Maurern angenommene Streif- Regulativ Gerichtshof erkannte auf ein Jahr Gefängniß unter An- gelten. Die Höhe der Streif- und Gemaßregelten- Unterstützung rechnung von zwei Monaten auf die Untersuchungshaft. bleibt dieselbe wie bisher und sind die Kollegen verpflichtet, noch im

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Schöneberg. Die Wählerlisten liegen zu jedermanns Einsicht öffentlich im Feuerwehr- Gebände, Feurigstr. 63/64, 1 Tr., Zimmer 4, aus und zwar werktäglich von vormittags 8 bis nachmittags 8 1hr, am Himmelfahrtstag und Sonntag, den 22. d. M., morgens von è bis 91/2 11hr. Versäume niemand, die Liste nachzusehen oder sie von bis 91/2 Uhr. Versäume niemand, die Liste nachzusehen oder sie von folgenden Personen nachsehen zu lassen: Obst, Grunewaldstr. 110; Schilling, Kyffhäuserstr. 16; Hauser, Sedanstr. 31; Wein­gart, Gustav Freytagstr. 7; Bäumler, Belzigerstr. 59, S. P. Schöneberg , Stubenrauchstr. 5 a. Gleichzeitig machen wir auf die am Mittwoch Abend in der Schloßbrauerei stuttfindende Volts- Verfahren des Angeklagten für ein im höchsten Maße gemeingefähr bersammlung aufmerksam. Das Wahlkomitee. mig

In Rummelsburg liegen die Wählerlisten vom 18.- 25. Mai im Schulhause aus; am Himmelfahrtstag und am Sonntag find fie von morgens 81/2 Uhr bis mittags 12 Uhr einzusehen. Zur Einsicht nahme für andere sind bereit: Burgenger, Kantstr. 44; Beutling, Goethe- und Kantstraßen- Ecke; Ulbrich, Schillerstr. 2; Ritter, Goethe­straße 17. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß am Himmelfahrtstag ein Flugblatt verbreitet werden soll. Genoffen, welche sich hieran betheiligen wollen, haben sich früh 7 Uhr bei Ritter , Goethestr. 17, einzufinden. Das Wahlfomitee. Ein Räuber, der kaum über die Schranke der Anklage- Laufe dieser Woche die Sammelfarten bautenweise zur Abstempelung bank hinwegzusehen vermochte, stand gestern in der Person des und Eintragung in die Bücher im Bureau, Grenadierstr. 33( vorderes Ein Dampferunglück ereignete sich Sonnabend Nacht 11 13jährigen Schülers Wilhelm Neustadt vor der dritten Strafzimmer) vorzulegen. In die Lohnkommission wurden Frisch als auf dem Tegeler See , unweit Tegelort. Der Personendampfer kammer des Landgerichts I. Der jugendliche Verbrecher hatte sich Obmann, Panser als Kassirer und W. Schulz und E. " Flora", dem Beſizer Dreßler gehörig, fuhr einem Holze'schen mit einem anderen noch nicht 12 Jahre alten und deshalb strafrechtlich Gröppler gewählt. Bu Revisoren wurden P. Winzler und Personendampfer in die Flanke, und zwar mit solcher Wucht, daß noch nicht verfolgbaren Jungen zusammengethan, um fleinen R. Madthai bestimmt. Hierauf wurde von der Versammlung, Yetzterer ein ziemlich starkes Leck erhielt. Nur mit großer Mühe Mädchen aufzulauern, die von ihren Müttern ausgeschickt waren, nachdem noch darauf hingewiesen worden war, daß das Mandat konnte sich der Dampfer die etwa 100 Meter betragende Strecke bis um fleine Einkäufe für die Küche zu besorgen. In sieben der früheren Berliner Lohnkommission erloschen ist und demzufolge Tegelort fortbewegen, wo er vor dem Hille'schen Lokal versant. Fällen haben die beiden Jungen ihre Opfer auf den Treppen der die Mitglieder derselben von der lokalen Richtung nicht berechtigt find, Die Besatzung konnte durch Boote gerettet werden. Wem die Schuld Häuser überfallen, ihnen die Körbe, die sie am Arme trugen, ent- unter dieser Firma weiter zu fungiren, folgende Resolution ebenfalls ein­an dem Unfall zuzuschreiben ist, muß die eingeleitete Untersuchung rissen und die fleinen Beträge, die sich darin in den Portemonnaies stimmig angenommen: Die Versammlung des Verbandes protestirt ergeben. befanden, gestohlen. Der Gerichtshof war der Ansicht, daß einem ganz entschieden dagegen, daß sich die lotalistischen Mitglieder der Von einem Straßenbahnwagen todtgefahren wurde am so früh entwickelten verbrecherischen Hange nur durch eine lange Lohnkommission anmaßen, die Berliner Maurer per Annonce auf­Sonnabend Abend zwischen 6 und 7 Uhr die achtjährige Tochter des Gefängnißstrafe erfolgreich begegnet werden könne und er verurtheilte Handelsmannes Schoof aus der Breitenstr. 24 zu Schmargendorf . deshalb den Burschen zu einem Jahre Gefängniß bei Das Mädchen spielte dort in der genannten Straße mit einem Balle. sofortiger Verhaftung. Und das soll den unglücklichen Knaben Diefer rollte an die Bordschwelle, und bei dem Versuche, ihn wieder bessern? zu haschen, fiel das Kind vom Bürgersteige auf den Fahrdamm und unter einen Straßenbahnwagen, der gerade auf den dicht am Bürger­steige gelegenen Schienen gefahren kam.

Soziale Rechtspflege.

Wahlversammlungen.

zufordern, mit dem alten, ihnen nicht gehörige Material zu sammeln. Die legte öffentliche Versammlung hat fast einstimmig beschlossen, eine Liquidationskommission über das Vermögen der Berliner Maurer einzusetzen, welche einer späteren Versammlung Vorschläge über den Verbleib desselben zu machen hat. Bis dahin muß unbedingt das Sammelmaterial außer Funktion gesetzt werden, widrigenfalls der Gebrauch desselben als widerrechtliche Aneignung fremden Eigen­Wilmersdorf. Etwa 400 Personen hatten sich zu der öffent- thums anzusehen ist. Die von der zentralen Richtung gewählte lichen Volksversammlung in Klingenberg's Bolfsgarten eingefunden, Liquidationskommission wird beauftragt, Schritte zu thun, daß kein in welcher der Reichstags- Kandidat des Beestow- Storfower Kreises, Unfung mit dem Gigenthum der Berliner Maurer getrieben wird." Genosse riz 8ubeil, über die bevorstehende Reichstagswahl" Nachdem noch W. Schulz zum zweiten Bevollmächtigten gewählt Sehr moralische Vorsitzende hat das Gewerbegericht. referirte. Im Rückblick auf die verflossene Legislaturperiode worden war, wurde die Versammlung mit einem kräftigen Hoch auf Wenigstens muß man dies annehmen nach dem allzu ausgiebigen verweist Redner besonders auf das ungeheuere Anwachsen die Verbandsorganisation geschlossen. Gebrauch, den einzelne der Herren von dem Recht, die Oeffentlichkeit von Heer und Flotte. Nicht scharf genug fönne gerade in Die Zinkgießer und Stürzer hielten am 10. Mai cr. bei auszuschließen, machen. Vor allem thut sich der Gewerberichter diesen Fragen die plötzliche Schwenkung des Zentrums gebrandmarkt Givald, Schönleinstr. 6, eine öffentliche Versammlung ab. Zunächst Dr. Krause in diesem Punkte hervor. Die Kammer VI. verhandelt so oft werden, welches noch kaum vor Jahresfrist ein entschiedener Gegner erstatteten die Delegirten vom Kongreß der lokalorganisirten und unter dem Ausschluß der Oeffentlichkeit, daß man beinahe der Meinung sein jeder Marine vergrößerung, nun aber von dem neuen Kurs der durch Vertrauensmänner zentralisirten Gewerkschaften Deutschlands fann, die Kellner, Rest.- Dienstmädchen, Schlächter, Schlächtermamfells, Weltmachtpolitik geblendet, sich mit Haut und Haaren der Regierung ihren Bericht. Die Versammlung erklärt sich durch Annahme Barbiere , Köche und Bäcker seien ganz besonders fündhafte und verkauft habe. Natürlich werden auch diesmal trog aller Be- einer entsprechenden Resolution mit denselben einverstanden. fleischlich gesinnte Menschenkinder. Was der Preßmensch dann auf den theuerungen der rechten Seite die Kosten dieser enormen Er- Hierauf wurde der Antrag, daß jeder Zinkgießer monatlich Korridoren erfährt, beruhigt indessen einigermaßen den Erschreckten. weiterungen mur von den unteren Volksschichten aufgebracht werden 0,25 M. zum Agitationsfonds steuert, einstimmig angenommen. Gott sei Dant, es ist nicht gar so schlimm; man athmet wieder auf. müssen. Mit einem warmen Appell an die Frauen, Sodann wurde die Abrechnung der diesjährigen Maifeier, welche Die ſittliche Gefahr, vor der das Publikum bewahrt werden soll, wird auch ihrerseits an dem Kampfe der Männer mit theilzu- mit einer Ausgabe von 99,55 M. und einer Einnahme von 28 M. übrigens erst durch den Ausschluß der Oeffentlichkeit heraufbeschworen. nehmen, schloß die mit begeisterten Beifall aufgenommene Rede. Von abschließt, gegeben. Hierauf gaben die Kollegen der Vogel'schen Dinge, die den naiven Menschen nicht im geringsten berühren, wenn sie in Gegnern meldete sich niemand zum Wort, so daß eine Diskussion Werkstatt ein Bild von den jest dort herrschenden Zuständen. Es öffentlicher Gerichtssigung ausgesprochen werden, werden durch das nicht stattfand. Im Verschiedenen forderte Behrend zum würden ihnen jetzt fast jede Woche Abzüge gemacht; die Sache wird Gezischel im Korridor, und sei es noch so harmlos, zum Abonnement auf die Parteipresse auf: Witte ersucht die Anwesenden, der Agitationsfommission überwiesen; diese soll mit der Firma so reinsten Gift. Schon darum wäre zu wünschen, daß die sich doch mehr, als bisher, der politischen Organisation anzuschließen, schnell wie möglich in Unterhandlung treten.

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