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gegen die bürgerlichen Kriegsheßer, gegen die verblieben, ja sogar von ihr wichtige Ver- Kämpft für die Sozialdemokrafapitalistischen Seriegsverbrecher und ihre Her- trauensposten annahmen und für sie werbend tie!" oder jetzt, da ihre Parole für die Arfer. Das war unser stärkstes Argument en auftraten. Wann haben also Streibich und beiter lautet: Vernichtet die SozialWahlkampfe, daß die Sozialdemkra seine Jünger die Arbeiter betrogen? Bis 1920, demokratie!?"
tie als einzige Partei den Frieden als sie ihnen zuriefen:„ Organisiert euch sozial- Die Antwort darauf wird feinem vernünf
ehrlich gewollt und bis zum Aeußer demokratisch! sten verteidigt hatte. Das war die tiefste Ursache unseres herrlichen Wahlsteges, daß die Maisen der Wähler, weit über die Kreise des Industrieproletariates hinaus in der Sozialdemokratie die Friedenspartei er
Wählt sozialdemokratisch! tig denkenden Menschen schw fallen.
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Das Urteil im Benzinprozeß.
kannten, die sie vor einer Wiederholung des Kerterstraßen von vier Monaten bis au vier Jahren. Weltkriegsverbrechens bewahren wird.
Das Urteil.
( reigesprochen.
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26. Juli 1924.
Der fommunistische Block.
Wir haben in unserem Blatte vom 19. von Bildung eines sozialistischen Blockes in der Bründer Einladung der Brünner Kommunisten zur ner Gemeindestube erzählt, unsere Antwort an die Stommunisten veröffentlicht, die wir als Soziali ften auf die Rumutung erteilen mußten, mit der bürgerlichen, reaktionären, antifozialistischen Partei der tschechischen Gewerbetreibenden in eine sozialistische" Blocgemeinschaft einzutreten. Wir Bier Angeklagte seigten in unserer Antwort die geringe Lebensfähigkeit des geplanten Blockes auf, und verschwic gen natürlich auch nicht, wie die Kommunisten Und jetzt nehme man den unwahrscheinlichen Fall an, es hätte ein Bürgerlicher die Prag , 25. Juli. Seute vormittags um neun ren Sterters fest. Boubela erhielt die schwerste durch ihr ganzes, gegen die Sozialdemokratie gerichtetes Verhalten, das mit dem Vorwurfe unerhörte Frechheit besessen, dem sozialdemo- Uhr wurde vor dem Divisionsgericht auf dem Straße, da er als selbständiges Kontrollorgan ge- mangelnder Kameradschaft sehr milde gelennkratischen Listenführer Kreibich, dem Sozialde- Gradschin nach fast sechswöchentlicher Dauer der handelt habe, während die anderen nur unterzeichnet wird, die psychologischen Voraussetzunmokraten Warmbrunn, dem Neurath , dem Verhandlungen das Urteil in dem Prozesse gegen geordnete Organe waren. Dazu komme noch als gen gemeinsamen Borgehens planmäßig Wünsch, dem Hirschl und wie sie alle heißen die neun in die Benzinaffäre verwidelten Offiser schwerend sein hartnädiges Leugtörten. Auf unsere fachlichen Feststellungen, auf mögen, die zu den Moskowitern gingen- es ziere verkündigt. Schon lange vor der angesetzten nen. Bei den übrigen Verurteilten gelangte ein unsere, mit guten sozialistischen Gründen geStunde war der Saal überfüllt. Wenige Minuten niedrigerer Straffay in Anwendung, da die von ftügte Ablehnung der fommunistischen Einladung hätte also ein Bürgerlicher die Beriessenheit vor neun Uhr nahmen die Angeklagten ihre Plätze ihnen begangenen Delifte mit Rücksicht auf ihren folgte zunächst am 20. ein Wutausbruch der aufgebracht, den genannten Leuten in einer ein, worauf der Gerichtshof den Saal betrat. Mitengen Wirkungsfreis nicht so schwerwiegend waren Rovno st" und zwei Tage später, int Zusam Versammlung entgegenzutreten und die Sozial- vor Aufregung zitternder, leiser Stimme verlas und außerdem ihr Geständnis einen Milderungs- menhange mit der Veröffentlichung des mit den demokratic so blöd zu beschimpfen und zu be hierauf der Vorsitzende Oberstleutnant Dr. Vrba grund darstelle. sozialistischen Parteien gepflogenen Briefwech fudeln, wie es heute die Kommunisten Strei Hinsichtlich der bedingten Verurteilung jels, ein neuerlicher, von Beschimpfungen und bich, Neurath , Wünsch usw. tun. Nehmen wir Adams ist das Gericht zu der Ueberzeugung ge- Lügen stroßender, Angriff auf unsere Partei. an, es hätte dieser Bürgerliche damals behaup Stabslapitän Milan Boubela wurde langt, daß er nur das Opfer einer fixen Was antwortet die ,, Robnost" fachlich auf tet, die Sozialdemokratie sei am Kriege schuld, wegen des Verbrechens des Mißbrauches der Idee sei, sich einem anderen Berufe zu widmen. unseren Standpunft? Womit rechtfertigt sie die Amisgewalt in allen bis auf zwei Fälle, bei Unkenntnis der Dinge und der Personen habe ihn unerhörte Absicht der Einbeziehung der tschechi die Sozialdemokraten wären Striegsheßer, Sowelchen er wegen Geschenkannahme in Amts zu einem Fehltritt verleitet, doch sei sein Charat schen Gewerbepartei in einen sozialistischen Bled? zialpatrioten, Arbeiterbetrüger und Schönes fachen schuldig gesprochen wurde, zu vier Jah ter eine sichere Bürgschaft für sein fünftiges for Sic stammelt, daß die eingewerbetreibenden en Gewerbepartei in einen ſozialiſtiſchen Blrd? mehr. Da wäre der Sozialdemokrat Kreibich ren schweren Rerters, verschärft durch reftes Verhalten. Wottl wurde die bedingte den Arbeitermassen näher stehen, als die aufge wie ein verwundeter Löwe aufgesprungen und einen Fasttag vierteljährig, Berlust der Offi- Verurteilung wegen seines jugendlichen legt bürgerlichen Parteien. Diese sozialökonomis hätte mit feuriger Beredsamkeit diese Anwürfe zierscharge und des Wahlrechtes verurteilt; Alters zuerkannt, das die Ueberzeugung aufsche und politische Weisheit verrät eine erstaun zurückgewiesen. Die Sozialdemokraten NeuOberst Adam wegen Verleitung zum fommen lasse, er habe nur aus jugendlicherliche Primitivität, einen erstaunlichen Analpharath, Wünsch und Baumheier hätten je nady Mißbrauch der Amtsgewalt, bzw. Witschuld an Naivität und Unerfahrenheit gefehlt; es sei daher betismus des marristischen Dentens, aber sie steht dem Grade ihres Könnens dasselbe getan. Der der Geschenkannahme zu vier Monaten u emvarten, daß er auf den richtigen Weg zu auch im schärfsten Widerspruch zu dem, was die bürgerliche Gegenredner hätte mit Schimpf und schweren Kerkers, Verlust der Offiziers- rückfinden werde." Rovnost", selbst am 28. April 1928 über die Schande beladen, der Lüge und Verleumdung charge und des Wahlrechtes. Die Strafe ift Nachdem der Vorsigende die Urteilsbegrün- tschechische Gewerbepartei geschrieben und woran überführt, abziehen müssen, wenn ihn nicht die durch die Untersuchungshaft zur Gänze ver- dung verlesen hatte, was fast swei Stunden in An- wir in unserem Artikel vom 19. erinnert haben. sozialdemokratischen Arbeiter( auch die, dle bilßt und ebenso wie die Nebenstrafen, bespruch nahm, stellte er an die Verurteilten die Die Robnost" hält es in ihrem Artikel vom 20. dingt mit zweijähriger Bewährungsfrist. Frage, ob sie die Strafen annehmen. heute Kommunisten sind) in ihrer gerechten für überflüssig, die Erinnerung an ihr früheres Urteil über die Gewerbepartei auch nur mit einem Empörung an die Luft gefeßt hätten. Worte zu berühren. Ja, hat sich der Charakter der Gewerbepartei seit dem 28. April 1923 fo geändert, daß die Stommunisten, die die Zerstö Adam die Nichtigkeitsbeschwerde und rung jedweder Gemeinschaft mit sozialdemokra die Berufung gegen das Strafausmaß anmeldet. tischen Parteien zum Hauptinhalt ihrer Spal Kapitän Kart Mottl erhielt wegen des Boubela erklärt, sich hiezu noch nicht äußern zu tungstätigkeit gemacht, sich in Sehnsucht nach der Berbrechens der Geschenkannahme in Amts wollen. Gemeinschaft mit der kleinbürgerlichen- reattiv sachen sechs Monate schweren Kerler, Der Militärprokurator Major Subat mel- nären Partei verzehren, die die Hauptgegnerin verschärft durch Verlust der Offizierscharge, dete hinsichtlich der Freigesprochenen die Nich des Achtstundentages, der sozialen Schußmaßnahfämtlicher Orden und Auszeichnungen sowie tigkeitsbeschwerde, hinsichtlich aller Ver- men für die jugendlichen Arbeiter, die die stärkste des Wahlrechtes, alles bedingt mit dreijäh urteilten die Berufung wegen zu geringen Hasserin aller sozialistischen Politik ist? riger Bewährungsfrist. Außerdem muß er die Strafausmaßes sowie wegen der Zuerkennung der Von den Gewerbetreibenden erhielten die empfangenen Bestechungen im Betrage von Bedingtheit bei Oberst Adam und Kapitän Mott! Kommunisten auf ihre Einladung überhaupt 40.000 Stronen nach Möglichkelt innerhalb der an. Außerdem verharrt er auf der weiteren Haft teine Antwort. Sie veröffentlichen die Antwor Bewährungsfrist an den militärischen Invader Verurteilten. ten ber Nationalsozialisten, der tschechischen So lidenfond zurüderstatten. Die Verteidiger Adams, Kuttelma- gialdemokraten, der deutschen Sozialdemokraten. Stabskapitän Franz Dost al wurde wegens chers, Dostals und Mottis stellten An- Die Antworten der ersten zwei Parteien brudt des Verbrechens des Mißbrauches der Amts- träge auf Saftentlassung, worauf sofort die das Kommunistenblatt ohne Bemerfung ab, wicgewalt zu zwei Jahren schweren Ker- Natskammer zusammentrat, um über die wohl die nationalsozialistische. Seritik einiger Ters verurteilt, verschärft durch einen Fasttag Anträge zu entscheiden. Stabskapitän Bou bela Forderungen der Kommunisten eine unverfeunvierteljährig. Verlust der Offizierscharge sowie hatte als einziger nicht um Haftentlassung angedes Wahlrechtes. sucht. Nach kurzer Beratung wurde den Haft entlassungsanträgen stattgegeben und somit alle Angeklagten bis auf Boubela auf freien Fuß gefeßt.
Warum wir diese Möglichkeiten so aus führlich besprechen? Um aufzuzeigen, wie die Kommunisten sich selbst und ihre eigenene Vergangenheit besuddeln mit der Heße, die sie anläßlich des Anttfriegstages gegen die Sozialdemokratie entfesselt haben. Diese Frage möge sich jeder Arbeiter, ob Sozialdemokrat, ob Kommunist, selber beantworten: Wenn das alles wahr ist, was die kommunistischen Führer heute der Sozialdemokratie an ,, Striegsverbrechen" andichten, die zwischen 1914 und 1918 begangen worden jein sollen, warum haben sie es noch jahrelang
Kapitän Ludwig Ruttelwasher er. Sapitän Mottl überläßt die Entscheidung hielt wegen Mißbrauches der Amtsgewalt und seinem Verteidiger, der erklärt, die Strafe an zu Gefchenlannahme in Amtsfachen 13 Monate nehmen. Dostal und Kuttelwasher schweren Rerfer, verschärft durch einen bitten sich Bedentzeit aus, während Oberst Fasttag vierteljährig, Verlust der Charge und des Wahlrechtes.
bis 1920 in dieser verbrecherischen, ver räterischen Partei ausgehalten? Warum haben sie auch nach dem Kriege noch für diese Partei der Verworfenheit agitiert und kandidiert, die Arbeiter zum Beitritt aufgefordert und die Wähler zur Abgabe des sozialdemokra tischen Stimmzetels? Dafür gibt es nur zwei Die übrigen Angeklagten. und zwar Oberst Erflärungen: Entweder waren die fommuni- leutnant Ing. Josef Miegr. Major Josef Brib, stischen Wortführer von heute bis 1920 allsamt Oberleutnant Johann Pokorny und Major Eduard Dummköpfe, oder sie waren abgefeimte Betrü- Raplan, werden von den ihnen in der Anklageger. Dummtöpfe deshalb, weil sie die Verschrift zur Last gelegten Verbrechen freigebrechen und den Verrat an den sozialistischen fprochen. In der Prinzipien, welchen die Sozialdemokratte zwischen 1914 und 1918 angeblich beging, erst
ausführlichen Urteilsbegründung
im Jahre 1920 bemerkten oder andernfalls wird n. a. gesagt: Das Militärstrafgesetz setzt für Betrüger, weil sie die Greueltaten der Sozial- das Verbrechen des Mißbrauches der Amtsgewalt demokratie fannten und dennoch in der Partet eine Strafe von einem bis zu fünf Jahren schwe
Die fleine Lotte.
Von Simone Bobève.
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bare Berhöhnung der Kommunisten bedeutet, so 3. B., wenn sie deren bescheiden und schwächlich formulierte Forderung nach nationaler Gered, tigkeit mit der Bemerkung versehen, daß sie die ohnehin start reduzierte Position der Deutschen Brünns im Sinne der ,, nationalen Gerechtigkeit" Das Urteil wurde von den Angeklagten und weiter reduziert wissen wollen oder wenn fic von dem Bublifum ruhig aufgenommen. Ein- der Forderung nach Einstimmigkeit der vom Blod zelne Angehörige der Verurteilten weinten un zu fassenden Beschlüsse die Forderung nach Zweiunterbrochen und noch lange, nachdem der Vor- brittelmehrheit entgegenstellen. Auch zur Antsitzende den Schluß des Prozesses verkündet hatte, wort der tschechischen Sozialdemokraten, in der warteten die Zuschauer auf irgend eine Sensation. diese zur Einladung der Kommunisten meritodie aber nicht eintrat. So leerte sich gegen zwölfrisch gar nicht Stellung nehmen, sondern fie Uhr endlich der Saal. ziemlich ironisch und bagatellmäßig behandeln,
ihres einstürzenden Hauses untergehen müffen: mit Grobheiten empfingen. Sie ist geduldig, das es ihm übel ergeht, was unvernünftig ist. Sic Es lebe die Revolution! gerade Gegenteil einer Puritanerin. Als er in hatte gar keine Verwandten mehr, ihr Leben ge
Rit hat noch zwei Prüfungen zu machen. Den Moulin Rouge ging, fagte er sich, er würde hörte Sophie Jwanowna, der geliebten Toten, Dann fährt er zu Onkel Peter und Sonia. Er gescholten werden. Jetzt begreift er, daß Sonia und allem, was in Vergangenheit und Gegenwart hat die Absicht, zurückzukommen, um seine Dottor- tief betrübt wäre. Da sie Charlotte nicht fennt, in irgendeinem Zusammenhang mit ihr stand. arbeit vorzulegen. Weiß noch nicht über welchen würde sich ihrer heftige Unruhe bemächtigen. Sie grämt sich auch seit Sonias Abreise, zählt Gegenstand. Will Professor werden, sich wiffen- Doch lastet die Lüge auf ihm, und er ist Lotte die Tage bis zu dem Augenblick, wo sie für einige schaftlich betätigen. Seit Sonias Abreise lang- für ihr Wesen dankbar. Sobald Sonia sie ge- Beit wieder zu ihnen kommt. Sie wird auch Beruhigte sie sich, führte Seraphine sie in ihr weilt er sich. Er liebt Seraphine sehr, aber sie sehen haben wird, kann er sich von der Unwahr wieder nach Rußland zurückkehren; solange Onkel Zimmer, brachte sie wie ein fleines Mädchen zu ist nicht Sonia. Ihre Seelen sind einander fremd. heit befreien. Peter lebt, darf man nicht hoffen, Sonia von Bett. Die wenigen Freunde, die ihnen geblieben sind, So wie sie ist, findet er sie entzückend. Ein dort zu entführen. Henri flagt die beiden Frauen Damals waren sie recht nahe daran, Nihiführen Eigenleben, tadeln ihn seines Reichtums, Sonnenstrahl fällt auf ihre kleine Hand, die auf an, für Schmerz und Opfer eine besondere, volllisten zu werden. Sie taten es nicht, dant Ontel seiner Fröhlichkeit wegen. Rit liebt es, gut zu der Stuhllehne ruht, auf das runde Handgelenk. ständig zwecklose Vorliebe zu haben. Ontel Peter leben. Er ist daran gewöhnt. Er beleuchtet auch ihre Füße. Sie find flein , wäre zweifellos nach Paris gekommen, hätte man Peter, der Sonia anfichte, vernünftig zu bleiben. Er besuchte sie während der Ferien, nahm sie Er spricht wie für sich selbst, Charlotte hört stecken in schwarzen, sorgfältig geputzten, anschei- es ernstlich von ihm verlangt. Aber ste wollen auf Reisen mit. Dant auch dem Settengeist, dem, etwas beschämt, daß sie Martha hat glauben nend sehr alten Schuhen. Sie bemüht sich, sie Rußland retten; das Land wird sich schon eines Radikalismus ihrer Freunde. Das waren alles fönnen. Ihr ist, als hätte ihr Herz einen Riß fest auf den Boden zu setzen. Ist an diese Art Tages selbst retten. Seraphine hofft auf Besehr wertvolle Menschen, aber vor lauter Grund bekommen, durch den lepte, hartnäckige Hofffnung von Stuhl nicht gewöhnt, fürchtet umzutippen. freiung und durch das Evangelium. fäßen war ihnen feine Menschlichkeit mehr geschwindet. Henri ähnelt feiner Schwester. Er fut ,, Es tut mir sehr leid, Sie bei so schönem blieben. So wurde es leer um fie. Sonia war das Gute um nichts, um der Freude willen. Die Wetter hier zu behalten." nun Aerztin . Der einige Lehrer ihres Bruders Güte um ihrer selbst willen ist ihr Seelenlugus. führte sie ihn bis zum Abiturium. Seither besucht Sie brauchen Dankbarkeit gar nicht. Doch er die Vorlesungen an der Sorbonne. Er hat eine Charlotte ist nicht so grobfchlächtig wie Onkel groke Vorliebe für die Mathematit, auch Sonia Peters Bauern, ist sehr dafür begabt. Zu Anfang dieses Jahres Er betrachtet ihr reizendes braunes Stöpfhat Onkel Peter Sonia zu sich berufen. Sie ist chen, das sehr junge, sehr zarte Geficht und beabgereist. Zu Hause, in Rußland , dient fier der dauert nur allzu großen Ernst des Ausdruces. in den Luxemburggarten. Revolution auf ihre Art, langsam, unbesiegbar. Er wirft sich vor, sie durch fortwährende Fragen Henri ist sehr zufrieden. Das junge Mädchen Sie fährt oft mehrere Tage hindurch im Schlitten, fehr gequält zu haben. Selagt das sehr frankhafte hat Seraphine bestimmt gefallen. Die ist christlich von Dorf zu Dorf, pflegt die Kranken, hilft den Bedürfnis an, das er immer gehabt, genaue gesinnt, verehrt Tolstoi( Charlotte muß ihn auch Frauen bei Geburten. Brot und Bücher nimmt Gründe, für alles finden zu wollen. Diese lesen, er wird ihn ihr borgen), eine große Fein fie mit. Ontel Peter begleitet sie; er ist noch sehr Gründe das weiß er, sind oft sehr schwer zu er din der Wissenschaft, welche sie antlagt, alle stöpfe start und rüstig. Er teilt ihre been nicht. fagt, flären. Diese Woche erft, als er au Sonia schrieb, in Verwirrung zu bringen. Seit zivet Jahren Eine große Wanduhr über der Tür Char die Bauerntölpel würden rasch vergeffen. was der er alles sagte, hatte er beschlossen, ihr Char - geht sie nicht mehr aus, Schmerzen machen ihr lotte hat sie gar nicht bemerkt schlägt man für sie tue. würden sie mitleidios eines fottens Geschichte ebenso zu erzählen, wie er es Bewegung schwierig. Sie war noch als junges neunmal. Tages in Flammen aufgehen laffen. Sonia und vor Seraphine getan. Warum nicht die Wahr- Mädchen, wegen eines Liebeskummers, mach Rit glauben es. Die Umviffenheit und das Elend heit? Er zweifelt nicht an der Nachsicht, der hohen Rußland gekommen. Ihr Verlobter, ein junger der Welt find zu groß. Sie sind keine Revolutio- Güte seiner Schwester. Seit ihrem Unglück, von Franzose, verließ sie einen Monat vor der Hochnäre, aber tommt die Revolution einmal, so find startem Tätigkeitsdrang erfaßt. hat sie sich so seit, da fie ihr Vermögen verlor. Sie hatte nicht fie bereit, Ontel Peter mit ihnen, zu rufen zialen Glends angenommen, armselige Wesen ge- aufgehört, ihn zu lieben Seraphine ist wie der und sollten sie darob alle unter den Trümmern pflegt. Er hat sie oft zu Leuten begleitet, die sie Efeu, der stirbt, wo er sich anrantt. Selbst wenn
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Oh! ich fühle mich so wohl." Wirklich?"
Er steht auf, öffnet das Fenster, dreht den Schaukelſtuhl so, daß sie den Luftzug nicht im Rüden habe. Von dem großen Ballou sieht man
Eulalie ist seit zehn Jahren im Hause. Sie ist Witwe, haßt neue Gesichter. Aber ihre Nauheit wird schon vor Lottens Sanftmut die Waffen streden. Fast jeden Donnerstag besucht sie ihre Tochter, die mit einem Gärtner von Bourg- laReine verheiratet ist. An diesem Tag ist man schlecht. Seraphine tocht. Rit besorgt die Einläufe und irrt fich immer.
" Sie rechnen gerne, haben Sie mir gesagt; wollen Sie ernstlich Algebra lernen?" Ist es schwer?" ,, Reineswegs." ,, Oh! doch."
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Henri. Sie hat heute noch nicht geschlagen, ich Drei Uhr, weniger sechzehn Minuten," sagt überwache fie."
( Fortsetzung folgt.)