Tokales.
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wenigen
die Geflügelcholera ausgebrochen. In dem Geflügelbestande auf dem Grundstück Ackerstr. 22 ist
Theater.
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Im Lessing Theater wurde am Dienstag Sardon's neueste Geschichtsklitterung Pamela" zum ersten Male aufgeführt. enn unser Theater lediglich von eitlen Schauspielerinnen abhinge, so tämen wir dazu, daß nur Fabrikate von der Art der " Paméla" auf den Bühnen herrschten. Für theuren Preis wurde das Machwerk des geriebenen theatralischen Jongleurs aufgekauft und an der Kaufsumme ist auch Jenny Groß, die Darstellerin
ist ein reaktionärer Haſſer der französischen Revolution und ihrer Folgeerscheinungen. Darum könnte er, wäre er nur ein Dichter, doch das Elementare einer Bewegung erkennen, die ihm verhaßt ist. Statt deffen hängt er sich lieber an Kleinlichkeiten und sucht große geschichtliche Prozesse mit Hintertreppen- Romantik zu erklären, Leichtfertig, wie die geschichtliche Auffassung, ist ebenso die künstlerische Ausführung. Anekdotisches Gewißel und viel Heulme ei, das in etlichen losen Bildern durcheinander gerieben, giebt d. Inhalt des Stückes in Stücken".
Jahren im zweiten Stock des Hauses Friedrichstr. 200. Seine Pragis| dacht einer verkleideten Mannsperson, daß ihre Sistirung erfolgte. war nicht sehr bedeutend, seine Ehe unglücklich, weil er ein loderes Der Mißgriff stellte sich aber bald heraus, und unbehelligt konnte Die Höhe der monatlichen Armemmterftügung stellte sich Leben führte. Wenn wir nicht irren, hat er schon einmal von sich reden die in so üblen Verdacht gerathene Berlinerin von dannen gehen. Bei der städtischen Armenverwaltung im Jahre 1896/97 dem gemacht durch einen Auftritt in der Leipzigerstraße, der dann noch zu legten, über das bis jetzt Veröffentlichungen vorliegen auf durch einer Duellforderung führte und so auch noch das Gericht beschäftigte. bahn in Steglitz hat schweres Unheil angerichtet. Der im Augen Eine Dampfkessel- Explosion im Depot der Dampfstraßenschnittlich 13,73 M. Von den 27 027 Almosenempfängern, die am Frau Dr. Meine hatte schon vor 22 Jahren ihren Mann verlassen. blick der Explosion mit dem Heizen einer Maschine beschäftigte 31. März 1897 in den Almosenlisten standen, betamen aber: Dieser wollte jetzt nach dem Hause an der Ecke der Friedrich- und Maschinist Gerber wurde zu Boden geschleudert und sehr schwer 7 Personen( 0,03 pet.) nur bis 3 M. pro Monat, 1755 Personen Bimmerstraße umziehen. Als gestern Morgen um 6 Uhr Arbeiter verwundet. Die anderen in demselben Raume thätigen Arbeiter er ( 6,49 pet.) über 3 bis 6 M., 3096( 11,46 pet.) über 6 bis 9 M., kamen, um die Möbel abzuholen, fanden sie keinen Einlaß. 6977( 25,81 pt.) über 9 bis 12 M., 6807( 25,19 pet.) über 12 bis Pförtner des Hauses benachrichtigte den Wirth und dieser ließ die Materialschaden entstanden. Der litten nur Verlegungen leichterer Art. Außerdem ist ein erheblicher 15 W., 5122( 18,95 pet.) über 15 bis 18 m., 2540( 9,40 pCt.) 2ohnung durch einen Schlosser öffnen. Man fand nun den Arzt in über 18 bis 21 m., 371( 1,37 pCt.) über 21 bis 24 M., 210( 0,78 pet.) feinem Schlafzimmer in seinem Blute schwimmend todt liegen. Er über 24 bis 27 M.. 109( 0,40 pct.) über 27 bis 30 m., 33( 0,12 pet.) hatte sich aus einem Revolver, den er noch in der rechten Hand hielt, über 30 M. pro Monat; das heißt zu größeren Gruppen zusammen- zwei Kugeln in den Kopf und zwei in die Brust gejagt. Die Polizei gefaßt: es bekamen 18 642 Personen oder 68,98 pct., also nahezu schloß die Wohnung. fieben Zehntel aller Almosenempfänger, nur bis 15 M., davon 4858 oder 18,18 pet. sogar nur bis 9 M., während andererseits 8385 oder 31,02 pet. über 15 M., davon aber nur 723 oder 2,67 pct. über 21 m. bekamen. Die daneben gezahlten Extra- UnterIm Falle Rothenburg ist endlich ein Erkenntniß des Landstützungen tragen, da die meisten davon an nicht laufend gerichts zu Stargard vom 1. Oktober erwirkt, daß die Schwester der unterstützte Bersonen gezahlt werden, nur bei Frau Rothenburg unter Tragung aller Kosten vorläufig verurtheilt Almosenempfängern zu einer Kleinen Erhöhung der Laufen- ist, eine lebenslängliche Rente von 80 Mark monatlich der der" Paméla" betheiligt. den Monatsunterstützung bei. Für Wittwen mit Kindern Frau R. zu zahlen. In dem Prozesse wurde festgestellt, daß Ernsthaft fassen kann man den neuesten Sardou nicht. Es kommen außerdem die Pflegegelder in betracht; sie stellten sich Fräulein Beckner ein Vermögen von über 200 000 Mart hinter handelt sich nicht so sehr um die dick aufgetragene Tendenz. Sardou 1896/97 auf 3 bis über 10 W., durchschnittlich 6,34 M. pro Kind und sich hat. Demnach ist die Stadt Berlin seinerzeit in der Eintreibung Monat, doch wird in der Regel für ein Kind nichts gezahlt. Aus der Alimentation für Frau R. nicht mit der nöthigen Energie vor diesen Zahlen ist ohne weiteres klar, daß ein großer Theil der Berliner gegangen, wie lettere immer behauptete. In gleicher Weise er Almofenempfänger, namentlich alle die, welche nichts mehr dazuver- scheinen die Entmündigungsanträge der hiesigen Staatsanwaltschaft I dienen können oder nicht noch von anderer Seite Unterstützungen, unhaltbar, weil nunmehr gerichtlich konstatirt ist, daß Frau Rt. und Renten 2c. bekommen, sich in der denkbar traurigsten Lage befinden deren Sohn lediglich Rechte verfolgen, welche ihnen zustehen, um in muß. Das Gesetz verpflichtet nur zur Gewährung dessen, was zum aller- Befiz des entzogenen Vermögens wieder zu gelangen. nothdürftigsten Lebensunterhalt erforderlich ist; aber die von der Traurige Familienzustände. Zu erregten Auftritten tam es Berliner Armenverwaltung gewährten Unterstützungen reichen vorgestern Abend gegen 7 Uhr in der Bad- und Bankstraße. Die das darf unbedenklich behauptet werden, und es wird auch durch Tochter des auf dem Gesundbrunnen wohnenden Fabrikanten F. war Jm reinen Operettenstil wird das Regiment von Barras, dem manchen traurigen Fall aus dem Leben und Sterben der Almosen- feit mehreren Tagen, nachdem sie in der Wohnung der Eltern einen Frauengeneral geschildert; Napoleon , der Sieger von Toulon , bleibt empfänger bestätigt vielfach selbst zur Beschaffung des Allernoth- Einbruchsdiebstahl verübt hatte, flüchtig. Da ihm das Mädchen noch im Hintergrunde. Der fleine Dauphin fist im Gefängniß. wendigsten nicht aus, und sie entsprechen somit noch nicht einmal schon sehr viel Sorgen bereitet, beschloß F., gegen seine Tochter den Die Szene wird gar weinerlich ausgebeutet; und um den der gesetzlichen Mindestleistung. Strafantrag zu stellen und er begab sich zu diesem Zwecke vorgestern Dauphin beginnt das Nänkespiel zwischen Barras sammt seinen Große Erbitterung herrscht gegenwärtig unter den hiesigen zur Polizei. Auf dem Rückwege von der Wache traf der Vater zu- Polizeiagenten und zwischen den wackeren royalistischen Verschworenen. Möbeltransportarbeitern, welche als jogenannte ständige Arbeiter bei fällig die Entflohene, hielt sie fest und wollte das Mädchen einem Ihnen hat sich aus reinem Mitgefühl für das unglückliche Königsden hiesigen Möbeltransport- Fuhrunternehmern angestellt sind. Die Schußmann übergeben. In wenigen Augenblicken sammelte sich eine find die allzeit refolute, weiberschlaue Pariserin Paméla zugefellt, die Herren haben in neuerer Zeit zunächst eine lokale Vereinigung ge- große Menschenmenge an, welche trotz der vom Vater gegebenen in den gefährlichsten Situationen obzufiegen pflegt. gründet zu dem ausgesprochenen Zwecke, die Fuhrlöhne bei Möbel- Aufklärung den Versuch machte, das Mädchen zu befreien und den Aufguß der„ Madame Sans- Gêne! Sardou kennt das Räthsel des transporten und Umzügen möglichst gleichmäßig zu regeln und auf Fabrikanten zu mißhandeln. Erst hinzukommenden Schutzleuten ge- Dauphins natürlich genau. Er soll untrügliche Dokumente dafür eine der Zeit angemessene Höhe zu bringen. Es ist denn auch ein lang es, die aufgeregte Menge zu zerstreuen und die junge F. nach besigen, ließ er aussprengen, daß der Dauphin aus dem Kerker gerettet worden sei und daß statt seiner ein todtkrankes Kind unterTarif ausgearbeitet worden, welcher von der Vereinigung der Möbel- der Polizeiwache zu überführen. transporteure anerkannt worden ist und beim diesmaligen Oktober- Ein Greis von 87 Jahren hat im Siechenhaus an der geschoben worden sei. Das Theaterstück als solches machte unser Publikum nicht warm Umzuge seine Feuertaufe bestanden hat. Daß dieser Tarif nicht zum Schönhauser Allee Nr. 59 Hand an sich gelegt. Der frühere SchiffSchaden der Unternehmer berechnet worden ist, bedarf wohl keiner bauer Wilhelm Jander, der sich hier seit 6 Jahren befand, konnte und nicht kalt. Man weinte nach dem zweiten Aft mit dem unman war mit Paméla's Frauenmuth besonderen Versicherung. Die Möbeltransportarbeiter, welche bei troß seines hohen Alters das Trinken nicht lassen. Um Geld für glücklichen Dauphin, man sich dem umfangreichen Oktober- Umzuge einen übermäßig angestrengten Schnaps zu bekommen, ging er betteln. Dreimal wurde er dabei im vierten Aft einverstanden; im übrigen ließ Dienst hatten, waren in dieser Voraussicht und in der Abficht, noch in den letzten vierzehn Tagen von der Polizei aufgegriffen. von dem Vorgehen der Fuhrunternehmer auch etwas für sich Die Folgen scheinen ihm das Leben verleidet zu haben. Als ihm zu profitiren, schon vor der Umzugszeit dahin sich einig geworden, gestern Mittag eine Aufwärterin der Anstalt das Essen bringen wollte, für die Tage der Hauptziehzeit einen Tagelohn von 5 W. zu er fand sie den Alten als Leiche auf; er hatte sich im offenen Kleiderlangen, und fühlten sich umsomehr zu dieser Forderung veranlaßt, spinde erhängt, nachdem er vorher versucht hatte, sich durch Deffnen als ihnen durch den Tarif der Möbeltransporteure die sonst üblichen der Pulsader zu tödten.
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Die Hochbahn. Der Magistrat ist von zahlreichen Vereinen aus Süd und Südwest ersucht worden, dafür einzutreten, daß die elektrische Hochbahn bereits von der Gitschinerstraße aus, vor der Bellealliance- Brücke in eine Unterpflasterbahn oder Untergrundbahn übergeleitet werde.
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Verdünnter
nicht aufregen. Auch durch die zuckersüße, geleckte Spielmanier des Frl. Groß nicht. Neben der Paméla, dem freibenden Geist, giebt's nur noch eine wichtigere Rolle im Stück, den Barras, dessen selbstgefälligen Ton Herr Klein treffen mußte, da er sonst in seinem Vortrag auch gleichgiltiges gerne mit Nachdruck unterstreicht. Es liegt das in seiner besonderen Spielweise.
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Vermischtes vom Tage.
―ff.
Trinkgelder gänzlich abgeschnitten oder doch wesentlich verkürzt Einen blutigen Zusammenstoß führte gestern früh wieder einwurden. Fuhrunternehmer, an welche die Möbeltransportarbeiter. mal das lichtscheue Gesindel herbei, das sich am Humboldtmit ihrer Forderung herantraten, sagten auch bereitwilligst die hafen umher zu treiben pflegt und in der letzten Zeit wieder sehr Zahlung eines Lohnsatzes von 5 M. für die Ziehzeit zu. Jetzt breit macht. Sieben oder acht Strolche hatten in der Nähe der y. Wegen Verlegung des Briefgeheimnisses wurde haben die Arbeiter nun die Erfahrung machen müssen, daß man Eisenbahnbrücke beim Lehrter Bahnhof ihr Quartier aufgeschlagen in Hamburg eine Frau von ihrem Ehemann angeklagt und vom ihnen die Zusage gemacht hat in der vorbedachten Absicht, sie nicht und trieben die Nacht hindurch allerhand Unfug. Als heute früh Schöffengericht zu 20 Mark Geldstrafe verurtheilt. Sie hatte gegen zu erfüllen. Soweit bis jest nämlich bekannt geworden ist, haben zwei Männer mit einer Frauensperson vorbeikamen, rempelten sie das ausdrückliche Verbot des Mannes, der einen Ehescheidungsprozeß nur die Firmen Sch.( Krausenstraße). Gebr. B. u. Co.( Köpnicker- biefe ohne weiteres an. Die beiden Männer schienen aber im Ge- gegen sie führt, an ihn gerichtete Briefe geöffnet. straße) und M. u. C.( Dorotheen- und Elsasserstraße) ihr gegebenes brauche des Messers auch sehr bewandert zu sein. Sie versezten- Bei dem Amtsgericht in Sch we I'm gelangte ein Prozeß Versprechen gehalten und den Arbeitern 5 M. pro Tag gezahlt; den beiden Angreifern, die ihnen am nächsten waren, sofort je einen um fünf Pfennige zur Verhandlung. Der Kläger wurde die übrigen Firmen haben die Arbeiter mit 4 und 3 M. abgespeist. Stich, der sie kampfunfähig machte. Alls auf das Jammergeschrei abgewiesen, weil er seine Ansprüche nicht in Schwelm , sondern bei Daß eine so schäbige Handlungsweise die Arbeiter verbittert, wer der Gestochenen ein Schußmann des 5. Neviers herbeikam, ergriffen dent Amtsgericht in Haspe hätte geltend machen müssen. Die wollte sich darüber wundern? sie die Flucht, sprangen über den Baum des Chariteegeländes und für die Klage und den lägerischen Rechtsanwalt entstandenen entkamen. Die Frauensperson hatte sich schon vorher entfert. Die Kosten betragen ungefähr vierzig Mark. Nummehr hat der Gestochenen wurden von einem Schußmann dem Krankenhause zu- Verklagte seine Schuld von fünf Pfennigen bezahlt, und somit hat geführt. Der eine nannte sich Arbeiter May Detschmered aus sich sein Prozeßgegner die hohen kosten umsonst gemacht. der Chorinerstr. 84. In Mühlheim a. Rh. feuerte ein Musiker nach vorausAls die Polizei sich hier heute Vormittag bei den Eltern einmal nach dem Sohne näher er- gegangenem Streit vier Revolverschüsse auf seine Schwiegermutter Ein Theil der Chariteestraße wird infolge der Erweiterungs- hmdigen wollte, stellte sich heraus, daß die Angabe falsch war. ab und brachte sich alsdann selbst einen tiefen Stich in den Hals bei. Der Bursche bequemte sich dann, seinen richtigen Namen anzugeben; Beide Personen wurden tödlich verletzt. bauten der Charitee kassirt werden. Der zwischen der Schumann er ist ein wohnungsloser Umbertreiber Franz Feind, erst 18 Jahre Der Lehrjunge eines Schlossermeisters in Markirch ( Elsaß ) und Unterbaumstraße liegende Theil dieser Straße ist Eigenthum der alt. Der zweite ist noch jünger, ein erst 16 Jahre alter Ewald fiel auf ein Stück glühendes Eisen, das ein Arbeiter gerade aus Charitee, deren Verwaltung beschlossen hat, da das für die Er- Schönberg aus der Ruppinerstraße, ein verwahrlofter, unverbesser- dem Feuer geholt hatte. Dieses drang ihm tief in den Rücken und weiterungsbauten zur Verfügung stehende Terrain sich als nicht aus- licher Bengel, der seinen achtbaren Eltern schon sehr viel zu schaffen verlegte noch die Lunge. Der Knabe starb kurz darauf. reichend erwiesen, an dieser Stelle den Fahrdamm und den öst- gemacht hat. Die Begleiter der beiden Burschen gaben von dem An der Küste, der Bretagne herrschte in den letzten Tagen lichen Bürgersteig zu Bebauungszwecken mit zu verwenden. Hier soll Borkommniß eine Darstellung, bei der sie und die beiden Gestochenen ein schwerer Sturm. Der Dampfer„ Vigilant", der drei Kähne sich später das neue Direktions- und Aufnahmegebäude der Charitee als harmlose Leute möglichst gut wegkommen. Sie wußten einen im Schlepptau hatte, wurde bei der Insel Sein vom Sturm überganzen Schauerroman von dem furchtbaren Ueberfalle zu erzählen, rascht. Die Kähne rissen sich los und verschwanden mit vier portu Die Baupläne für das zweite Rathhaus, welches zwischen dem sie ausgesetzt gewesen seien. giesischen Matrosen spurlos.- der Kloster- und Jüdenstraße seinen Platz erhalten soll, werden nunFenerbericht. Nach dem Friedrich Wilhelmstädtischen y. In Kopenhagen tenterte ein Boot, in dem vier deutsche mehr in Angriff genommen. würfen für das dritte märkische Frrenhaus begonnen. Zur Fertig- rufen. Es brannte der neue Bohlenbelag im Maschinenhause. Da Gleichzeitig wird auch mit den Ent- Theater wurde die Feuerwehr Mittwoch frith gegen 1 Uhr ge- Matrofen bei hochgehender See zu ihrem Schiff zurückkehren wollten. Alle vier ertranken stellung der umfangreichen Zeichnungen hat der Magistrat besondere das Feuer rechtzeitig bemerkt war, fonnte es in kurzer Zeit gelöscht einen Kämpfer der Arm gebrochen. Bei einem Borerkampf in New York wurde dem Räumlichkeiten miethen müssen. Dieselben befinden sich in dem werden, so daß die Feuerwehr schon nach einer halben Stunde Damit hörte aber der Hauſe Jüdenstr. 20 und sind bis zum Oktober 1900 zu einem jähr wieder abrückte. Um dieselbe Zeit ging Pappel- Allee 131 ein Kampf nicht auf, da das Ende des Kampfes erst eintritt, wenn lichen Miethspreise von 2100 M. zu vorgedachten Ziveden gesichert beladener Heuwagen in Flammen auf. Gin Rohr trat längere Zeit ein Gegner zehn Sekunden lang am Boden liegt. Der Ver Zwecken letzte unterlag erst nach mehreren Gängen. in Thätigkeit. Senefelderstraße brannte eine Stunde später ein Bosten Werg und Stroh auf freiem Felde. Außerdem mußten noch fleinere Brände abgelöscht werden Blumenthal str. 4, ussitenstr. 45, Borsigstr. 24, Koppenstr. 97 und Fichtestr. 34.
erheben.
worden.
Straßensperrung. Der Spreeweg von den gelten bis zum Großen Stern, mit Ausnahme des Plates an der Lutherbrücke, wird behufs Ausführung von Kanalisations- Arbeiten vom 6. d. M. ab bis auf weiteres für Fuhrwerte und Reiter gesperrt.
Aus den Nachbarorten.
Hüben und Drüben. Zahlreiche Matrosen der amerikanischen Marine weilen, wie ein Berichterstatter mittheilt, gegenwärtig in Berlin . Den Leuten ist bei Gewährung freier Her- und Rückreise ein achtwöchiger Urlaub bewilligt worden. Nach Deutschland wurden Schöneberg . Unter der Negie des Herrn Julius Türk annähernd 150 Mann beurlaubt, von denen etwa 30 Mann in Berlin finden in dem von den Parteigenossen gesperrten Lokal„ Schwarzer bei Angehörigen eingetroffen sind. Was werden die deutschen Kriegs- Adler", Hauptstr. 13, in bestimmten Zwischenräumen schauspielerische veteranen von 1870, die sich heute noch um Gewährung einer färg- Vorstellungen statt. Herr J. Türk sucht unter der Arbeiterschaft lichen Bension abmühen, zu dieser Generosität einer wilden Staats- Schönebergs für diese Vorstellungen Propaganda zu machen. Wir regierung fagen? machen darauf aufmerksam, daß der Lokalbefizer, Herr A. I mm, sich nach wie vor weigert, feinen Saal der Sozialdemokratie zur Die Lokalfommission von Schöneberg . Verfügung zu stellen.
Die Austellung eines Schularztes ist in der Gemeinde Briz erfolgt. Diese Neuerung wurde dadurch erleichtert, als sich Herr Dr. Siegel dortselbst bereit gefunden hat, die Funktionen eines Schularztes unentgeltlich zu übernehmen.
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sucher schildern in grellen Farben die Schrecken der durch britisches sucher schildern in grellen Farben die Schrecken der durch britisches Gebiet gehenden Ashcroft- Route. Nur wenige, die diese Route wählen, sollen ihren Bestimmungsort erreichen. Von Haselton bis Glenora sei der Weg mit Menschen- und Pferdeleichen und Auss rüstungs- Gegenständen bestreut. In den Wäldern hätten die Indianer viele Skelette von Menschen gefunden, die Hungers gestorben sind.-
Briefkasten der Redaktion.
Die juristische Sprechstunde findet während der Parteitags woche am Dienstag, den 4., Donnerstag, den 6., und Freitag, den 7. Oktober, abends von 7 bis 8% ihr statt.
J. M. 200. Natürlich kommt eine solche Entfernung sehr in betracht. Mit der Distanz wachsen die Schwierigkeiten. Telephonische Verbindung mit Amerika nicht vorhanden. 44. Buverlässige Mittheilungen, die sich auf allgemein wissenswerthe Dinge beziehen, sind selbstverständlich willkommen.
Briefkasten der Expedition.
Zum Raubmord in der Zionskirchstraße liegt jetzt das ärztliche Gutachten über die erfolgte Obduktion vor. Dasselbe besagt, daß zwischen dem Mörder und seinem Opfer ein Ringen stattgefunden haben muß, da letzteres zu beiden Seiten des Kehlkopfes Strangulationsmarken aufweist. Ob der Tod aber durch Erwürgen oder infolge der Kopfstiche eingetreten ist, fonnte mit Sicherheit nicht festgestellt werden. Das Gutachten besagt außerdem, daß die Stiche, die übrigens nicht Auf Brandstiftung wird ein Feuer zurückgeführt, welches vormit einem Messer, wie anderwärts behauptet wird, beigebracht gestern Nacht zu Tempelhof in der Friedrich Wilhelmstr. 105 Recknagel, Weißenfels . Postabonnenten wollen ihre Beschwerden wurden, wie ihre lappigen Ränder beweisen, mehr von vorne be- ausgebrochen und von der Freiwilligen Ortsfeuerwehr gelöscht worden über Unregelmäßigkeiten in der Zustellung nicht an die Expedition, sondern führt wurden, so daß Mörder und Opfer einander Aug' in Aug' ist. Der Inhaber der Wohnung, in welcher der Brand entstanden, stellt haben. Wir liefern an das Postzeitungsamt die von diesem angegebene stets an das betreffende Post amt richten, bei dem sie den Vorwärts" be gegenüberstanden. Der zurückgelaffene 27 Bentimeter lange und der Arbeiter S., dessen Ehefrau ihm davongelaufen ist, hatte schon Anzahl von Exemplaren; die Bersendung erfolgt von letzteren, wir haben 21/2 Zentimeter an der Schneide breite, sehr scharfe Stahlmeißel zeigt wiederholt geäußert, daß er bald die„ Bude" in Brand stecken werde. garnichts damit zu schaffen. eine Ausbruchstelle von 2 Zentimeter Breite und 1 Zentimeter Länge. Diese Aeußerung und der Umstand, daß das Feuer unter dem Es ist ein Instrument, wie es gewöhnlich zum Kiftenöffnen gebraucht Treppenverschlag ausgebrochen ist, haben den Tempelhofer Amtswird. Der aufgefundene Ueberzieher ist nach Angabe eines vorsteher veranlaßt, den Arbeiter S., der bei der Entstehung des Sachverständigen aus theurem Diagonalstoff angefertigt, aber schon Feuers allein in der Wohnung anwesend war, in Haft zu nehmen. mehrere Jahre alt. Der mitgenommene Ueberzieher des Pfarrers Er ist denn auch bereits in das Berliner Untersuchungsgefängniß Roller ist stahlblau, etwa 2 Jahre alt und bereits etwas verblichen. abgeliefert worden. Stoffproben von demselben wie auch der zurückgelassene Baletot Was einer Schriftstellerin in einem Berliner Vororte können jederzeit bei der Polizei besichtigt werden. Der Mörder muß passiren kann. Auf der Suche nach dem entsprungenen Richard sehr stark mit Blut besudelt sein, was daraus geschlossen wird, daß Erpel befinden sich unausgesezt die Polizei- Organe der Vororte, Swinemde. 773 SS bedeckt weder an den Wänden noch auf dem Fußboden Blutstrahlen, die da wohl mit recht angenommen werden muß, daß der Flüchtige fich Hamburg zweifellos aus den Wunden schoffen, vorgefunden sind. Jedenfalls in der ihm bekannten Gegend aufhält. Gefunden haben die Polizei- Wiesbaden 770 D hat sich der starke Blutstrom gegen den Mörder ergossen, woraus sich Organe den Erpel allerdings noch nicht, dagegen ist am vergangenen München auch erklärt, daß derselbe ein bereits beschmutztes Oberhemd des Sonntag in einem östlichen Vororte eine Berliner Dame, von der Wien p. Roller überzog, um die Blutbesudelung zu verdecken, aber einen ganzen Posten anderer Wäsche unberührt ließ.
Witterungsübersicht vom 5. Oktober 1898, morgens 8 Uhr.
Stationen
Barometer
stand mm
Windrichtung
. n. T.
5° 4° R.
Stationen
Barometer
stand mm
Winds
richtung
Windstärke
Wetter
2 bedeckt
Temp. n. C.
16° G.= 4° R.
64481
770 NO 771 Still
10 Haparanda 757 SW 1 bedeckt 13 Petersburg 764 2 1Regen 13 Cort 768 DSO 1 heiter 11 Aberdeen 773 1 bedeckt 12 Baris 767 NO wolkent 11
1 bedeckt 4Dunst 1 bedeckt 1wolfent 11
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vermuthet wurde, daß unter dieser Maske der gesuchte Erpel sich Wetter- Prognose für Donnerstag, den 6. Oftober 1898. verborgen halte, das Opfer der polizeilichen Recherchen geworden. Mild und ruhig, vorwiegend nebelig und wolkig ohne erhebliche Die Betreffende, eine Schriftstellerin, trug nämlich so ausgeprägt Niederschläge. männliche Züge und erweckte auch im übrigen so lebhaft den Ver
Der Selbstmord eines Arztes wird aus der Friedrichstadt gemeldet. Der praktische Arzt Dr. med. Meine wohnte seit zwei Berliner Wetterbureau. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin . Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Druck und Verlag von Max Bading in Berlin .