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meinte, er wäre

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gepäppelten Industrie die Nahrung geben muß. Die Behauptung, daß uns das Wahlrecht nehmen wollen, das sind zugleich die Inter-| Elm am Schluß Ausdrud gegeben hat, so wäre die ganze Debatte das Ausland die Zölle bezahlt, ist bei den Getreidezöllen schlagend essenten der Schutzzoll- Politik, die die große Masse bis zum Weiß nicht nöthig. Ich bin aber der Meinung, wir haben die Debatte widerlegt worden. Unsere Getreidepreise sind mit geringen bluten ausnutzen, die zu Schleuderpreisen mit ihren Produkten den veranlaßt, um uns klar über den Weg zu werden, den wir nächstens, Schwankungen Weltmarktpreis plus Zoll. Sind wir für Industrie- Weltmarkt überschwemmen und darauf ausgehen, die Lebenshaltung wenn die hier erörterte Frage an uns herantritt, einzuschlagen haben. zölle, müssen wir auch für landwirthschaftliche Zölle sein. Denn des arbeitenden Volkes zu verschlechtern.( Lebhafter Beifall.) Darum tommen wir nicht herum. Es ist von verschiedenen Seiten, was der Industrie recht ist, ist der Landwirtschaft billig. Aber da Auer: Ich weiß nicht, ob Schußzöllner unter uns sind. Ich so von Schippel und Auer bemerkt worden, daß sie sich mit der heißt der Spruch von unserem Maren: Ja, Bauer, das sind lauter habe unter den hervorragenden Genossen nur zwei tennen gelernt, Resolution Kautsky hauptsächlich deshalb nicht einverstanden Faren. Der agrarische Hund beißt die industrielle Kuh! Wie sollen das waren Fr. Wilh. Frische, der heute in Amerika lebt, und der erklären fönnen, weil der Bunkt 3 mit apodiktischer wir denn Landagitation betreiben, wenn wir sagen sollen, wir sind leider zu früh verstorbene Kayser. Ich weiß nicht, ob der Schutz- Sicherheit etwas ausspricht, wovon wir nicht überzeugt sein zwar für Industriezölle, aber euch armen Teufeln von Bauern wollen zöllner unter uns eine erhebliche Anzahl vorhanden sind, darum können. Ich muß bekennen, daß auch ich gestern, als Kautsky mir wir nichts geben. Im Interesse der Landagitation müssen wir gegen haben die Ausführungen Schoenlant's auf mich den Eindruck ge- die Resolution zu unterschrift vorlegte, gegen Punkt 3 Bedenken Industriezölle sein. Was für Jubel herrschte vor 20 Jahren in den macht, als ob sie unter Benügung eines bei uns ganz populären hatte; nachdem nun Kautsky im Eingang seiner heutigen Rede einen Kreisen der Industriebarone, als die Bollschutz- Aera eingeleitet wurde. Materials die Absicht hatten, angenehme Stimmung zu erwecken. Gedanken ausgesprochen hat, der genau das ausdrückt, was ich ihm Aber die Lage der Arbeiter hat sich nicht verbessert. Der Hinweis( Heiterkeit und Beifall.) Ich bin ja gestern von Schippel auch zitirt gegenüber gestern für nöthig erklärte, habe ich mit ihm nochmals auf Australien ist gar nicht am Blaze. Dort haben die Arbeiter worden. Nun, ich mache heute, wo ich glaube mehr zu wissen als Rücksprache genommen, und wir haben uns dahin verständigt, daß volle Koalitionsfreiheit und können sich einen höheren Vortheil früher, noch viel weniger daranf Anspruch, in diesen Fragen für eine wir in Bunft 3 sagen, daß im allgemeinen die deutsche Induſtrie am Gewinn erkämpfen. Bei uns wird Buchthaus für Autorität zu gelten. Ich höre sehr gerne darüber reden, nichts weit genug entwickelt ist, um den Zollschutz entbehren zu können. jeden angedroht, der zum Streit anreizt. Genosse Schippel liegt mir ferner, als selbst ein entscheidendes Urtheil fällen zu wollen. Wir glauben damit einen Weg gefunden zu haben, der die ver für Schutzzoll aus internationaler Soli- Aber ich halte mich für einen, bis zu einem gewissen Grade schiedenen Richtungen zu einem gemeinsamen Beschluß veranlaßt. Mit darität mit den Arbeitern in unentwickelten Ländern: Danach wenigstens, praktischen Menschen und als solcher habe ich die Er der Einfügung des Wortes im allgemeinen" ist meiner Ansicht nach wäre die Redensart Schutz der nationalen Arbeit" gleichbedeutend fahrung gemacht, daß in der Frage, die uns heute beschäftigt, eine alles geschehen, was geschehen konnte und was geschehen muß. Denn mit Schutz des internationalen Kapitals! Bracke hat vor zwanzig einseitige Stellungnahme von der Partei immer desavouirt wurde. auch ich, der ich auf dem Standpunkt der Kautsky'schen Resolution Jahren Hypothesen aufgestellt, unter welchen wir für Schußzzoll seien.( Sehr richtig.) Wir haben immer uns freie Hand für die gegebenen stehe, sage, es tönnen auch im gegenwärtigen Stande der Industrie Es ist nun interessant, festzustellen, daß die Fraktion niemals in die Verhältnisse gehalten, so haben wir 1877 in Gotha resolvirt, so hat Deutschlands noch Industriezweige vorhanden sein, denen man Lage gekommen ist, für Schuzzoll stimmen zu müssen. Auf den ver- Bracke seinerzeit die Erklärung im Reichstage abgegeben, die selbst als unbedingter Freihändler einen gewissen Schutz storbenen Genossen Max Kayser kann sich Schippel doch nicht be- Schippel uns gestern vorgelesen hat, und sie war keineswegs das angedeihen lassen muß. So schroff sich auch die Standpunkte von rufen. Kayser war auch für Silberwährung, während wir Produkt etwa der der Brace'schen Einfälle gewesen, sondern Schippel und Kautsky gegenüberstehen, so ist doch das eine flar, doch einmüthig für die Goldwährung eintreten. ift eines reiflich überlegten Fraktionsbeschlusses. In ganz gleicher daß wir alle der Ueberzeugung sind, die in klassischer richtig, daß die Landwirthschaft früher für Freihandel Weise habe ich damals gestüßt auf die Aeußerungen in der Form Engels 1888 in der Neuen Zeit" ausgesprochen hat, war. Das war in jener Zeit, als noch Getreide er- Fraktion, meine Ausführungen in St. Gallen gemacht. Aus daß es in der That ein Stadium der wirthschaftlichen Ent­portirt wurde. Die Stellungnahme wurde sofort eine andere, diesen Erwägungen heraus haben wir bis jetzt immer, wenn diese wickelung für jedes Land giebt, wo ein Schutzzoll nöthig ist. als der Export aufhörte und ein starker Import erfolgt. Wer ist Frage im Reichstag an uns herantam, unsere Stellung eingenommen. Niemand, weder Kautsky , noch ich, noch sonst wer, wird heute zum denn heute für Schutzzoll? Die Kaniz, Mirbach, Stumm, Kardorff und ich muß es gestehen, daß ich es auch heute für das richtigere Beispiel fagen tönnen, daß, wenn Rußland in die Lage kommt, die 11. f. w. Die Nennung dieser Namen beweist, daß wir nicht auf halte, wenn wir uns nicht einseitig festlegen. Eine Festlegung finde ungeheueren Bedürfnisse seiner jetzt schon zahlreichen Bevölkerung jener Seite stehen dürfen. Hand in Hand mit der Schußzzollpartei ich aber in der Kautsky'schen Resolution ausgedrückt in Nr. 3. Ich und noch gewaltigeren Länderkomplexe durch eine eigene große geht die Reaktion. Durch das Schutzzollsystem ist der Militarismus gestehe ganz offen, daß mir die Schipper'sche Resolution Industrie zu befriedigen, es diese entwickeln können würde, ohne und Marinismus zu dem geworden, was er heute ist. Mit der auch nicht genügt, sie enthält nichts, wofür wir nicht stimmen daß es einen Schußzzoll einführt. Ueber die Höhe kann man im Schutzollfrage hängt die Kulifrage zusammen. Auch ich will teine tönnten, sie macht auf mich aber den Eindruck, als hätte sie in einzelnen Falle streiten; es liegt in der Natur der Dinge, daß die Kulis zulassen. Es ist aber etwas anderes, wenn man einer Volksversammlung der Schriftführer niedergeschrieben, Interessenten unter allen Umständen versuchen werden, den Schutzzoll Kulis importirt oder deren Waaren. Heute schon erhalten während der Referent redete.( Heiterkeit.) Wir haben aber eine so hoch wie möglich zu bekommen. Ich glaube also, wir von Kulis gefertigte Waaren, ohne uns darüber aufzuregen. Entscheidung zu treffen, wie die Partei denkt. Ich würde durch- daß wir mit diesem Einschalten der Worte eine Verständigung Warten wir doch erst ab, ob die Kulis so geschickt und so aus für die Stautsky'sche Resolution mich aussprechen und stimmen, gefunden haben. Man hat mir von einigen Seiten eingewendet, gebildet werden können, um die Waaren so herzustellen wie unsere wenn die Biffer 3 wegfallen würde. Darin wird ge- daß dann eigentlich Thür und Thor geöffnet sein würde für die­einheimischen Arbeiter. Uebrigens hieß es vor wenigen Wochen, daß ſagt, daß die deutsche Industrie weit genug entwickelt jenigen, die auf einem schutzöllnerischen Standpunkte stehen. Aber die japanischen Industriearbeiter bereits höhere Löhne verlangen. ist, um jeden Zollschutzes entrathen zu können. Das mag über das Maß des Schutzzolles, der ja nun doch, wie die Dinge in Ich betrachte den Freihandel als das Jdeal der Zukunft, für welches vielleicht richtig sein; ich bin nicht Theoretiker genug, um Deutschland stehen, unter allen Umständen bis zu einem gewissen. schließlich nur noch die Arbeiter kämpfen. Bei der Subvention für das entscheiden zu können, aber ich weiß, daß unsere Parteigenossen Grade aufrecht erhalten bleiben wird, werden wir uns auch in den Norddeutschen Aloyd" in Bremen hat die manchesterlichste Partei in der praktischen Agitation mit derartigem Auftreten positiv recht unserer Fraktion, wenn die Berathung der Handelsverträge an uns des Reichstages, die Freifinnige Bereinigung, bereits vom schlechte Erfahrungen gemacht haben, und sie haben sich auch noch herantreten wird, zu entscheiden haben. Das ist auch kein Fehler Protettionismus genascht. Wenn für die Bourgeoisie etwas zu holen nie in der praktischen Agitation so einseitig festgelegt.( Sehr richtig.) und hat mit unserem Standpunkte nichts zu thun. Ich halte es aber ist, wird sie für das protektionistische System sein. Nur eine hohe Der Schluß der Kautsky'schen Rede ging ja auch von dieser ganz für nothwendig, durch die Resolution unseren grundsätzlichen Stand­Säule ist schließlich noch für Freihandel, das ist die Sozial- allgemein mathematischen Form wieder ab und erklärte, daß wir je punkt in dieser Frage auszusprechen, ohne daß wir der Fraktion demokratie. Weg mit der bisherigen Halbheit und Zwitter- nach den gegebenen Verhältnissen Stellung zu nehmen haben. Was die Möglichkeit nehmen, nach Maßgabe der Umstände im gegebenen stellung! Schaffen wir Klarheit! Wir werden deshalb hilft mir aber eine in die Luft gestellte Form, die mich in der Falle Stellung zu nehmen. Nun hat Auer eine Privatäußerung noch nicht zu Breistämpfern für den Freihandel. Wir werden in Pragis nachher verläßt? Ganz richtig hat Bebel gestern zu mir gesagt, von mir angeführt. Zuerst entfann ich mich derselben gar­der nächsten Zeit genug zu thun haben, Bollerhöhungen abzuwehren, es handle sich um eine grundsätzliche Stellungnahme, ohne uns nicht und fragte mich, wo hast du das eigentlich gesagt. Hier oder welche Industrie- und Krautbarone anstreben. Wir müssen jene für die Praxis zu binden. Na( Heiterkeit) das ist, glaube ich, in Degerloch ?( Große Heiterfeit.) Auer sagte mir, hier in diesem Elemente bekämpfen. Deshalb bitte ich Sie, die Kautsky'sche nicht die richtige Stellimgnahme. Daß wir den freien Verkehr er- Saale, und nachher fiel es mir auch ein. Aber ich glaube, er hat Resolution mit möglichst großer Mehrheit anzunehmen.( Beifall.) streben, daß wir Gegner sind der Schutzöllner, die in so ab- dieser meiner Bemerkung doch einen zu scharfen Ausdruck gegeben. Schoenlank: Ich glaube, es ist nöthig, darauf hinzuweisen, schreckenden Farben geschildert worden sind, darüber ist ja nicht zu Ich habe gesagt: Im letzten Sake ist uns vollständig freie Hand daß man mit dem Zitiren recht vorsichtig sein muß, und daß es überreden. Aber wozu soll ich so einseitig denken. Streichen Sie gegeben, wie wir bei der Berathung im Reichstag im einzelnen Falle haupt beffer wäre, statt aus dem Zusammenhang geriffene Bitate Bunft 3, so verliert die Kautsky 'sche Resolution garnichts. Wir entscheiden wollen und müssen und wir müssen doch die anzuführen, die für ganz andere ökonomische Verhältnisse zutreffen, lassen dem Gewissen derer, die Freihändler find, vollständig Gerechtigkeit Aufhebung der Agrarzölle unterstützen. Die Richtung, in der wir auf die Gegenwart hinzuweisen. Für die Schutzzollpolitik in den widerfahren, aber es nügt uns in der Praxis.( Beifall.) unsere Maßnahmen treffen wollen, ist in den acht Punkten nieder­vierziger Jahren in Deutschland waren ganz andere Motive maß- Gottschalt Königsberg: Ich bin nicht in der Lage, der gelegt. Ich hoffe, daß, wenn wir diese Einschaltung vorgenommen gebend, als für die Bismarck 'sche Zollpolitit. Damals galt es den Resolution Schippel zustimmen zu können, während ich der Resolution haben werden, Schippel seine Resolution zurückziehen wird. Schutzoll einzuführen als einen sogenannten Erziehungszoll, um die Kautsky bis auf Puntt 8 beipflichten kann. Ich halte es für falsch, Er hat gestern ausgeführt, daß es eine durchaus irrige Auf­deutsche Industriekonkurrenz fähig zu machen für den Weltmarkt, daß die Schutzölle der internationalen Solidarität des Proletariats fassung sei, daß Bismard die Schutzzollära inaugurirt habe. Das also als eine Vorbereitungsstufe für den Freihandel. Aber wurde entgegenwirken. Worauf baut sich denn die internationale Soli- ist bis zu einem gewissen Grade wahr. Keine Regierung, nicht etwa im Laufe der Zeit eine Hochschutzzollpolitik eingeführt? darität des Proletariats auf? Auf den Juteressengegensatz einmal die russische, wäre im stande, ein Zollsystem, wie es 1878 Bewahre. Die Industrie hat sich in Deutschland entwickelt zwischen Kapital und Arbeit und den sich daraus er in Deutschland eingeführt wurde, aus eigener Straft ein­ohne Hochschutzzölle. Man weiß ja, daß die Agrarier, gebenden gemeinsamen Kampfesforderungen, also darauf, daß die zuführen, wenn wenn nicht gewaltige und maßgebende Inter­so lange fie exportirten, Freunde des Freihandels waren, aber in Staatsgewalt angewendet wird zur Unterdrückung der Koalirungs- efsen hinter dem dem Bestreben der Regierung stehen. Und den fiebziger Jahren waren für die Schutzölle ganz andere Gründe bestrebungen des Proletariats, sodann darauf, daß die Arbeiter das war 1878 in hohem Grade thatsächlich der Fall. Es ist maßgebend. In dieser Zeit brauchte die deutsche Industrie nicht aller Länder für Schußbestimmungen für die Arbeiter in bezug auf Ge- heute bereits des längeren auf verschiedene Ursachen hingewiesen mehr den Schutzzoll als Erziehungszoll. Bedenken Sie doch, daß sundheit und Leben, Arbeitszeit und Arbeitslohn, endlich für die Ab- worden, die damals den vollständigen Umschwung herbeigeführt nach 1873, nach dem folossalen Aufschwung der Milliardäre, nach schaffung der Lohnarbeit überhaupt eintreten. Eine positive Stellung haben: einmal der industrielle Zusammenbruch, der der Industrie der Gründer- und Schwindlerperiode, ein Panama hereinbrach, das zum Schutzzoll aber kann die internationale Solidarität nicht er die Empfindung brachte, daß jedes Pfund ausländischer Waare, das sich wohl messen kann mit dem Panama in Frankreich . Die schüttern. Im Gegentheil, sie würde eher erschüttert werden können, unter dem damaligen niedrigen Bolle eingeführt wurde, ihr eine Schuldigen waren die liberalen kapitalistischen Bourgeois und die wenn man die besonderen Verhältnisse nicht genügend berücksichtigt. schwere Schädigung zufügte; und das zweite Moment ist, daß damals Agrarier. Ich brauche nur die Namen Hammacher und Kardorff Wir würden damit unter Umständen sogar den kapitalistischen eine gewaltige Einfuhr von Lebensmitteln aus Amerika stattfand, Es kam der Zusammenbruch und es folgte ein Gegnern eine Waffe in die Hand geben, als ob wir daß, während bisher unser Junkerthum in der Lage war, Getreide Massenelend des Proletariats, wie es in dieser Schärfe noch die berechtigten nationalen Sonderinteressen fremder Industrien ausführen zu können, es jetzt auf einmal selbst in seiner Produktion nie zu tage getreten war. Man wollte die Schuld abwälzen und unter dent Vorgeben internationaler Solidarität zu gunsten bedrängt wurde; eine dritte sehr wichtige Thatsache aber ist es, daß fand plößlich, daß der Freihandel die Ursache alles Unglücks sei. der einheimischen Industrie vergewaltigen. Die Resolution Kautsky Bismarck damals erklärte: wir kommen auf die Dauer nicht aus, Mit dieser heuchlerischen Phrase, für die sich auch die akademischen erklärt ja selbst weiterhin die Schutzzollpolitik nur bei Staatswesen ohne die Einnahmen des Reiches zu erhöhen. Und das ging nach Agenten fanden, z. B. Herr Profeffor Wagner, mit Hilfe dieser mit entwickelter Großindustrie als unvereinbar mit den Interessen seiner Meinung nicht anders als durch ein System von Schutz­Phrase wollte man das deutsche Volt möglichst weißbluten, die aus- des Proletariats, besagt damit also, daß für Staaten mit rück- zöllen, die auch als Finanzzölle wirken. Dieser Gedanke ist im ländische Konkurrenz aussperren, um auf dem inländischen Markte ständiger Industrie jene Politik mit diesen Interessen unvereinbar Laufe der nächsten Jahre immer weiter gesponnen worden und die höhere Preise diktiren zu können und zu gleicher Zeit die aus- fei. Wir haben im Gegentheil alle Veranlassung, dafür Sorge zu Agitation, die sich dann immer weiterer Kreise der bürgerlichen ländische Konkurrenz im Auslande zu schlagen. Dadurch, daß man tragen, daß in den ökonomisch rückständigen Staaten die Industrie Klassen bemächtigte, war die Ursache, daß wir 1877 zu der erwähnten die deutschen Produkte zu Schleuderpreisen dort auf Kosten der Ar- fich höher entwickele, und sei es selbst unter der Vermittelung Gothaer Resolution kamen. Nun hat Schippel diese Resolution für beiter auf den Markt wirft, wurde der Kompromiß zwischen Frei- von Schutzöllen. Denn eine Hochentwickelte Industrie ist die Vor- sehr vernünftig erklärt. Das war sie garnicht!( Heiterkeit.) Sie, handel und Schutzzoll geschlossen, und da war allerdings Bismard, bedingung für die Durchdringung des Proletariats mitklassenbewußtsein. Genosse Volmar, haben doch am allerwenigsten Ursache zu sagen, der ein großes Verdienst um die Einführung der Schutzzoll- Aera hat, und sozialistischem Geiste, also gerade für die Kräftigung der inter - Sie hätten keine Fehler gemacht( Heiterkeit). Wir haben alle Ur­der richtige Mann, um diesen Kompromiß durchzusetzen, er, der den nationalen Solidarität. Die Einwendungen des Genossen Auer fache, es einzugestehen; es wäre ja traurig, wenn wir nicht flüger Junker und den Großindustriellen in einer Person vereint. Aber um das theile ich im gewissen Sinne. Die Fassung dieses Punttes ist keine würden. Je mehr wir in der Gesetzgebung aus der Praxis des Lebens ge­zu ermöglichen und das ist charakteristisch für das angeblich jo glückliche. Es ist sehr wahrscheinlich, daß einige, wenn auch nicht be- lernt haben, desto mehr ist auch unsere Einsicht gestiegen und das Resultat Revolutionäre der Schutzzoll- Politit mußte die einzig wirklich deutende Zweige der deutschen Industrie des Bollschutzes ohne dieser Einsicht liegt ja in der Resolution Kautsky vor. Also demokratische Voltsbewegung, die Sozialdemokratie, durch ein Aus- Schädigung nicht entrathen können und ohne denselben vielleicht in Bismarck war der einsichtige Staatsmann, der diese vorhandene nahmegesetz mundtodt gemacht, ihr ein Maulkorb angelegt werden. ihrer Eristenz gefährdet sind. Trotzdem müssen wir auch gegen der Strömung ausmußte, und daß er dabei in der That eine hervor Das Sozialistengesetz ist nur so zu verstehen! Sozialistengesetz und artige Schutzölle sein, da sie zu Repressivmaßregeln führen würden, ragende Rolle spielte, das giebt ja Schippel selbst zu, indem er in Schutzzoll- System bedingen sich eins durch das andere. So welche die proletarischen Interessen schädigten. Prüfstein für unsere der Einleitung seiner Resolution von der nach dem Sturze des revolutionär waren diese Schutzzöllner! Zum Dank für die Knebelung Entscheidungen in dieser Frage dürfen nicht allgemeine Schlagworte Fürsten Bismarck eingeleiteten Handelsvertragspolitik spricht. der Arbeiterklasse wurde das Hochschutz- System bewilligt, das im sein, sondern die Ueberlegung, ob unsere Stellungnahme die Interessen Nun könnte ich eine ganze Reihe von Ausführungen noch machen Laufe eines Jahrzehntes zu einer solchen Höhe sich auswuchs, daß der Arbeiter als Konsumenten und als Produzenten fördere, und über das, was gesagt ist. Ich will aber, da ich annehme, wir haben es der Industrie selbst unerträglich wurde, so daß die Regierung zwar sind die proletarischen Produzenten- Interessen nicht die gleichen den Boden einer Verständigung gefunden, mich dessen enthalten. Nur durch die Reaktion gegen dies Prohibitivsystem gezwungen wurde, wie die der industriellen Kapitalisten, sondern beziehen sich nur auf noch zwei Bemerkungen: Wie richtig es ist, daß unsere Induſtrie im es wieder herabzuseßen. Die deutsche Industrie, die groß und start die Lohnquote, auf den Lohnantheil am Produktionsergebniß, der allgemeinen heute sehr wohl jedes Schutzzolles entbehren kann, beweist geworden ist lange vor den siebziger Jahren ohne Schutz nicht nothwendig von der Zollhöhe abhängig sei. die Entsendung einer Studien- Deputation nach Deutschland seitens der zoll, die so gefährlich geworden ist, daß man in England b. Elm: Ich bin weder Schutzöllner noch Freihändler, englischen Industriellen. Weiter aber die Thatsache, daß auf dem mit großer Besorgniß darauf hinweist, die soll mit einem mal so wünsche deshalb nicht, daß der Parteitag sich auf eine internationalen Kongreß für Zollgesetzgebung in Antwerpen ein Mit­schwach geworden sein, daß sie ohne Schutzzoll nicht auskommt! Im Resolution festlegt, durch die er sich bindet. Man muß die be glied des Cobdenklubs erklärte:" Wenn die Dinge so weiter gehen Zusammenhang mit der kapitalistischen Entwickelung hat die deutsche sonderen Verhältnisse der Industrien berücksichtigen. Im großen und würden, wenn alle großen Industriestaaten ihr Schutz­Technik eine geradezu schwindelhafte Höhe erreicht. In den Berg - ganzen läßt sich nur das eine sagen, daß Amerika ein sehr zollsystem aufrecht gar verschärfen würden, werken sind die großartigsten Anlagen vorhanden zur Erzielung schlechtes Beispiel gegen den Schutzzoll ist. Denn im allgemeinen dann sei es auch England auf die Dauer unmöglich gemacht, eines möglichst großen Profites, aber das Kapital verwendet die sind die Arbeiterverhältnisse in Amerika besser als in allen anderen das Freihandels- System aufrecht zu erhalten. Es ist eben damit moderne Technik nicht zum Arbeiterschutz( sehr wahr). Wenn je eine Ländern. Die Arbeiter haben dort höhere Löhne, kürzere Arbeits- ebenso wie mit den schönen Redensarten von Freiheit, Gleichheit Industrie blühend gewesen ist und start und dabei so zäh sich gegen zeit, sie geben mehr für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse und Brüderlichkeit. Ebenso wenig wie die politischen halten auch die jedes Zugeständniß auf dem Gebiete des Arbeiterschutzes weigert, aus und können sich doch noch etwas zurücklegen; ja, selbst das wirthschaftlichen Ideale der Bourgeoisie nicht Stand vor den ma­wie die deutsche, dann haben wir keinen Anlaß, diesem Industrie- Lumpenproletariat ist dort besser gestellt. Bei den allerschlechtest teriellen Interessen. Das ist für uns anßerordentlich lehrreich feudalismus neue Machtmittel in die Hand zu drücken. Die gestellten Arbeitern betrug die Arbeitszeit nur zehn Stunden, wir und wir als Partei müssen nothwendig eine grundsätzliche Politik dieser einseitigsten Interessenwirthschaft nöthigt uns, den Ver- dürfen uns schon deshalb nicht festlegen, weil wir nicht wissen, wie Stellung nehmen, aber auch unsere Wünsche bezüglich der tretern der breiten Masse, wahrlich keine Sympathie ab. Wir stehen sich die Verhältnisse später bei uns gestalten werden. Ich bin über- praktischen Bethätigung unserer Stellung im Reichstage in der mit Hilfe der Miquel'schen Sammlung vor der Gefahr einer Hoch- zeugt, wenn bei uns die Einfuhr von Kulis zunimmt, werden sich Resolution zum Ausdruck bringen. Nicht gerne habe ich von Schippel 30lpolitik und im Zusammenhang damit steht das Geschrei nach unsere Arbeiter genau so dagegen wehren, wie die amerikanischen sich das Zitat aus der Laterne" gehört. Diese persönliche Polemik neuen Ausnahmegeſetzen. Wer hat denn sofort nach dem Attentat gegen die Zufuhr der Chinesen gewehrt haben. So lange die Kulihatte mit feinen, von seinem Standpunkt ja vortrefflichen Aus­auf die österreichische Kaiserin an den Kaiser telegraphirt? Die Ginfuhr nur gering ist, hat das keine Bedeutung, es besteht aber die führungen nichts zu thun. Ich hoffe, daß, nachdem ich numnehr Industriebarone, die Schußzöllner waren es. Politisch stehen wir Gefahr, daß uns hierdurch einmal eine große Konkurrenz droht. Wir ein Amendement gestellt habe, wir auch in dieser Frage in voller zu den schutzöllnerischen Barteien im schärfsten Gegensay, sie wollen wissen nicht, was im Schooße der Zukunft ruht und können uns Einigkeit und Friedfertigkeit auseinander gehen werden.( Lebhafter den Arbeitertruz, sie wollen die Beseitigung des Koalitionsrechtes, des deshalb nicht festlegen, sondern müssen abwarten, bis die Dinge an Beifall.)

zu nennen.

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Wahlrechts, sie schwärmen für Ausnahmegeseze. Schon aus diesen uns Herantreten. Der Begriff der internationalen Solidarität kann Buck Niederbarnim: Freihandel hätte mur dann Sinn, wenn politischen Erwägungen heraus ist unsere Stellung gegeben. Es flingt doch nicht der sein, daß die Position, die wir erreicht haben, uns alle Länder freihändlerisch wären, das ist aber keineswegs der Fall. nicht gerade schön, wenn man heute sagt, was fommt es auf etwas durch Kuli - Arbeit wieder genommen wird.( Sehr gut!) Deshalb So wird die Frage des Schutzzolles auch bei uns immer eine höhere Preise an, wo die Fleischnoth selbst schon die Philisterrabiat macht, fönnen wir für Punkt 8 der Kautsky'schen Resolution nicht stimmen. Interessenfrage sein. Die englischen Glasarbeiter sind aus praktischen ( Sehr richtig!) Wenn man der Arbeiterbewegung einen Fallstrick Legen wir uns weder für Schutzzoll, noch für Freihandel fest. Gründen Freihändler. Die Frage ist für uns noch nicht spruchreif. Tegen will, dann trete man nur für einen starken Schutzzoll ein.( Beifall.) Aus Gründen der internationalen Solidarität können wir uns den Die Parteien, die im Innern das Koalitionsrecht zerstören, die Bebel: Sollte die Anschauung maßgebend werden, der von Import von Kuliarbeit nicht gefallen lassen.