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Trübe Aussichten für die Er- Landesväter
17. März 1926.
Die Einvernahme des Fälschers
Meszaros.
Budapest , 16. März. Der Bizeprädsient der Staatsanwaltschaft Dr. Eugen Makkah hat gestern, zu ermöglichen, die Weisung erhalten, an die fische Regierung ein Unsuchen zu richten, das but den Angoraer ungarischen Gesandten weitergeleite? werden soll, und worin um die Einvernahme Mesza ros durch die türkischen Behörden ersucht wird. Das gestern abgefaßte Ansuchen des Vizepräsidenten der Staatsanwaltschaft gruppiert die an Meszaros Au zu richtenden Fragen um drei Punkte: u. 3. soll Meszaros jene Personen namhaft machen, mit denen er in der Sokolfälschungsangelegenheit in Verbin bung stand, er soll Auskünfte über die Herstellung der Sofolfalsifikate und die Frankfälschungen im allgemeinen erteilen, sowie angeben, welche von de in der Frankfälschungsaffäre Angeklagten irgend eine Rolle bei der Sokolfälschung gespielt hatten. diese Denkungsweise auch durch das Verhalten innerhalb des Staates erwiesen
Nur Führer und Beamte unseres eigenen Bolles| ihre gegentvärlige Verfassung in keiner Weise den find berechtigt und befähigt, diese Aufgabe zu Bedürfnissen gerecht wird, wie es heute For löfen. schungsarbeit und Lehrbetrieb verlangen. Zu diefem Ruf nach voller Kultur- Autonomie Und so wenden wir uns an unsere neugeBerlin, 16. März.( Eigenbericht.) Je mehr find wir um so mehr verpflichtet, wenn wir an wählten Volksvertreter mit der Aufforderung, fie fich die Einzeichnungsfrist für das Volksbegehr ihrem Ende nähert, desto günstigere Ergebniffe die schweren Verluste denken, die die letzten acht mögen unseren Anspruch auf Kulturautonomie in um das Verhör des Privatdozenten Dr. Meszaros find zu verzeichnen. So blieb der gestrige Montag, ahre unferem gesamten Schulwesen zugefügt eindrucksvoller Weise und mit derselben Einmütig der brittleßte Tag der Frift, nur wenig hinter haben. Die Einbußen unseres Volks- und Weittel- leit erheben, wie sie in dieser Frage bei allen dem letzten Sonntag zurüd. In Berlin zeichneten schulwesens sind so bedeutend, daß fie schwere Schichten und Ständen der Bevölkerung herrscht." Schädigungen der fulturellen und schließlich auch In derselben Versammlung wurde ferner fich gestern 185.000 Wahlberechtigte ein, so daß der materiellen Leistungsfähigkeit unserer deut folgender einstimmiger Beschluß gefaßt: die Gesamtzahl auf 1,277.000 Unterschriften geDer Verband der deutschen Hochschulprofes fteigert wurde. Auch aus dem ganzen Reiche schen Bevölkerung zeitigen müssen. Zu nicht minder schweren Besorgniffen gibt foren in der Tschechosloatischen Republit stellt werden ähnliche Resultate gemeldet. In Breslau wurde gestern die bisher höchste Eintragungs- der zum Teil wahrhaft klägliche Zuſtand unserer an die Regierung das dringende Ansuchen, diese Biffer ebenso wie in Chemnitz mit 100.000 erreicht. Sochschulen Anlaß. Zahlreiche Lehrkanzeln möge im Zusammenhange mit dem eben in BeBesonders bemerkenswert sind die Resultate sind unbesetzt, darunter einige schon viele Jahre rotung befindlichen Gehaltsregulierungsgesetz der der Eintragung in Westdeutschland, wo sich nicht hindurch, so daß der Unterrichtsbetrieb in manchen Staatsbeamten auch die Regulierung der Ruheallein Sozialdemokraten und Kommunisten zur Fächern nur mit Mühe aufrecht erhalten werden genüsse( Versorgungsgebühren usw.) der im Ruhe Eintragung drängen, sondern auch chriftliche Ar- fann. Viele ungemein wichtige Forderungen, die stande lebenden Hochschulprofessoren, beziehungs beiter in großen Scharen zu den Lokalen strömen. die Ausgestaltung unserer Hochschulinſtitute und weise deren Angehörigen, in der Weise durch Köln hat in Erwartung des Ansturmes der letzten wissenschaftlichen Bibliotheken betreffen, blieben führen, daß diese Be üge der Höhe der Bezüge der Tage fein Beamtenpersonal um das Dreis und von der Unterrichtsbehörde unberücksichtigt, so daß i Neupensionierten angeglichen werden." Vierfache verstärken müssen. Auch die Resultate aus den Landbezirken bessern sich zusehend. In Groß- Bamburg lagen gestern abends 370.000 Unterschriften vor, dort haben sich bisher 37.8 Prozent der Wahlberechtigten eingezeichnet.
Die Explosionstatastrophe vor
Tagesneuigkeiten.
Ein General als Friedensapostel. Zusammenschluß der Kulturvölfer gegen den Wahnsinn des Krieges!"
chisch reden werden. Diese und ähnliche Aeußerungen hat der genannte Stab kapitän wiederholt schon deutschen Soldaten gegen über gemacht.
werde.
Der deutsche General Berthold von Deimdem Wehrausschuß. Iing, früher begeisterter Soldat, ist durch das Am 5. März geschah das Unglück in der Pra- Erlebnis des Weltfrieges zu einem mutigen, beger Tischlergaſſe; troß unserer Forderung nach wußten Träger des Friedensgedankens geworden. fofortiger Einberufung des Wehrausschusses hatte mit welcher Leidenschaft er nunmehr für ſeine dieser erst am 16. März und auch da nur vor und Ueberzeugung eintritt, beweist die Antwort, die bereits jebem Manne 10 K von der ohnedics far desregierung in berücksichtigungswürdigen Fällen
zuhören und dazu Stellung zu nehmen. Der Bericht des Miniſters für nationale Verteidigung an richt des Ministers brachte nichts Neues. In der darauf folgenden Debatte ergriff Abgeordneter Genosse e eger das Wort und protestierte gegen die Art, wie der Wehrauschfuß behandelt wird sowie dagegen, daß dieser so spät zur Sigung einberufen wurde, was einer direkten Frogelei gleichkomme. Nach der Schilderung des Sachverhaltes und unter Berücksichtigung des Umstandes, daß selbst die festgelegten gefeßlichen Bestimmungen bei Munitionstransporten nicht eingehalten wurden, kann man wohl schwer von einem unglücklichen Zufall, als vielmehr von einer grenzen losen Sorglosigkeit und Leichtsinnigfeit sprechen, die sich die verantwortlichen Militärorgane zu Schulden kommen ließen, als sie anordneten, daß Hunderte Handgranaten ohne jede Sicherung durch die belebtesten Straßen befördert wurden. Genosse Seeger protestierte gegen die Belieferung der Kasernen mit Explosivstoffen und stellte folgenden Antrag behufs Einfeßung einer Untersuchungstommission:
Der Ausschuß wolle ein Subkomtee zur Untersuchung der Ursachen der Explosionsfatastrop; e in der Tischlergasse einsetzen, dem Vertreter aller Klubs anzugehören haben. Dieses Subkomitee hätte weiter zu erheben und festzustellen, ob und in welchen Kasernen Sprengstoff und Munition aufbewahrt werden.
Dem Subkomitee werden die durchgeführten Erhebungen über den entstandenen Sachschaden zur Ueberprüfung vorgelegt.
Genosse Seeger verlangte weiters vom Minister Aufklärungen über die Ursachen der zahlreichen Soldatenselbst morde, die ein grelles Licht auf die Verhältnisse in der Armee werfen. Er verwies fener auf die sich mehrenden Fälle der Erfranfungen an Genidstarre in der Olmüßer Kaserne und verlangte eine strenge Untersuchung der dort herrschenden Zustände. Er protestierte gegen die Art, wie der Herr Minister den Wehrausschuß behandelt, indem er den Pressevertretern ein militärisches Porgramm von so großer Tragweite mit Uebergebung des Wehrausschusses erstattet, ohne dem Wehrausschuß auch nur Gelegenheit zu geben, dazu Stellung zu nehmen.
teirische Lehrergehaltsgeses ist, dank der erEhebewilligung auf fünf Jahre. In das letzte Die Strohsade find bei diesem Regiment startten Reaktion, die sich bemüht, den revolu tionären Schutt wegzuräumen," das Ehevertagsüber mit grünen Leinwanddeden bot für Lehrerinnen wieder aufgenommen belegt. Diese wurden nicht neu übernommen, trotzdem verlangt man jetzt von den Soldaten, worden, nachdem es die provisorische Landesver. daß eine jede Dede, in der sich ein Fledchen be- fammlung im Jahre 1919 beseitigt hatte. Der nach zähem Kampfe gelungen, wenigstens eine findet, bezahlt wird, und zwar mit 34.70 K Sozialdemokratischen Minderheit ist es damals pro Dede, und in der Tat wurde am 10. d. M. Milderung zu erreichen. Danach lama bi ime gen Löhnung abgezogen. Und diese alten Deden werden müſſen, weiterhin Eigentum des Aerare: Chebewilligung ist also in diesen fallen in die bleiben, obwohl sie von den Soldaten bezalt Standesfremden" ihre Buſtimmung geben. Die In ähnlicher Weise geht man auch noch bei Ermessen der Landesregierung gestellt. Nun hat anderen Dingen vor, so zum Beispiel verlangt sich eine Lehrerin um die Zustimmung der Lanman, daß die Soldaten jene Gewehrläufe bezah- desregierung, daß sie einen Hochschulafsistenten und Privatdozenten heiraten dürfe, beworben. len sollen, die sich beim Schießen erwe tern. Das Verlangen der Bezahlung von verdor- Die steirische Landesregierung hat ein salomo benen Gegenständen ist ein trasfer Ueber- nisches Urteil gefällt: Sie hat der Lehrerin die griff, für den auch nicht ein Schein von Be- Chebewiligung auf fünf Jahre ergründung angeführt werden kann.
gegenüber einem General an diesem Orte, ihn Journaliſten erteilte, die, voll Senfationsgier mit Fragen bestürmten. De moling fagte dort: ,, Nach der wüsten Menschenschlächterei des modernen Maschinen- und Giftzastrieges muß doch ein jeder, der seine fünf Sinne beieinander und ein Herz für sein voll und seine Mitmenschen in der Brust hat, nichts glühender wünschen, als daß Europa ein neuer Weltkrieg erspart blei ben möchte. Auch ist heutzutage der Krieg ja gar fein zwed mäßiges Mittel mehr zur Entscheidung von Völkerfonflit ten. Denn infolge der engen Verstrickung der Weltwirtschaft bringt er nicht nur den Besiegten zu veranlassen und eine Untersuchung gegen von Wezelsdorf, die sie dem Lande schon
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Die interpellierenden Genossen fragen den Herrn Miniſter, ob er geneigt ist, die so for lige Abstellung der geschilderten Uebelstände die schuldtragenden Personen zu
Sieger. Den Beweis, meine Herren, haben Sie vor Augen: daß heute noch unter den Folgen Ein drittes Obfer der Schneekorpe. Berlin , 16. März. Der schwere Schneesturm des Weltkrieges politisch, wirischaftlich und mora lisch darniederliegende Europa . Den Weltkrieg auf der Schneekoppe , dem wie gemeldet, ein in haben nicht nur die Mittelmächte verloren, son- discher Student und seine aus Berlin stammende dern ganz Europa hat ihn verloren. Braut zum Opfer gefallen sind, hat ein drittes Nach einem Zukunftsfrieg aber wird der Zusammenbruch noch viel gründlicher sein. Denn der 3utunftsfrieg wib ein Giftgaskrieg sein. Was das bedeutet, wissen die meisten Men schen, auch die meisten Offiziere, noch gar nicht.
Es bedeutet, daß der Giftgaskrieg nicht gegen die feindlichen Soldaten geführt wird, sondern mit Flugzeugen und Giftgasbomben gegen das feindliche Heimatland, gegen die großen Stä te, gegen die Lebenszentren der Industrie, der Wirt schaft, des Handels und Verkehrs. Der Feldherr der Zukunft wird sich els Kriegsziel die Ver nichtung der Wirtschaft setzen, weil er so viel schneller dem feindlichen Volt seinen Willen aufzwingen wird, als es durch den langwierigen Schüßengrabenkrieg möglich ist. Daß er dieses Ziel rüdsichtslos und ohne Erbarmen verfolgen wird, davon, meine Herren, dürfen Sie überzeugt sein Millionen von Bürgern, von Frauen und Kindern werden ihr Leben verlieren, und die im Kampf stehenden Nationen werden sid) gegenseitig ihre Kulturen vernichten. Gegen die sen Wahnsinn müssen sich die Kulturvölker zusam. menschließen und müssen Mittel und Wege finden, ihn zu verhindern. Deshalb stehe ich heute in diesem Palast des Friedens und freue mich auf den Moment, wo mein Vate- land in den Bund der Völker aufgenommen wird" Deimling ist ein weißer Rabe. Aber feine Der Minister versuchte in längeren Ausfüh- Aeußerungen werden doch eine gewiffe Wirrungen, die in der Debatte vorgebrachein Ankla- fung nicht verfehlen, eben deswegen, weil sie aus gen zu entfräften und verwies darauf, daß er den dem Munde eines einstmals berufenen Kriegsstrengen Auftrag erteilte, von einer weiteren Be- handwerkers fommen. Wie groß müßte doch das lieferung der Kasernen mit Granaten Abstand unvorstellbare Grauen eines fünftigen Krieges zu nehmen. Was mit jenen bereits eingelagerien werden, wenn schon Angehörine dieser traurigen Granaten zu geschehen hat verschwieg er wohl- unft davor ihr Gesicht verhüllen! weislich. Er gab weiters bekannt, daß die Erhebungen noch nicht vollkommen abgeschlossen
feien und daher ein flares Bild noch nicht zulägt. Standalöle Zustände beim Infanterie
Zum Schluß wurde der Antrag des Genossen Heeger von den Koalitionsparteien abgelehnt.
regiment Nr. 8.
Opfer gefordert. Der aus Berlin stammende Buchhalter Erich Müller wird vermißt. Er hat von der böhmischen Seite aus eine Tour auf die Schneekoppe unternommen und ist vom Schneesturm überrascht worden. Eine Bergungsfolonne ist aufgebrochen, um den Vermißten zu suchen.
teilt. Da die Lehrerin natürlich an die nächst höhere Instanz geht, wird in Steiermark , sagt der Arbeiterwille", die christlichsoziale Landes. regierungsmehrheit zu der traurigen Berühmtheit
Schildbürgern einbringen.
von
Der Ministerialrat", die Klosterschule und die Polizei von Jägerndorf . Dieser Tage besuchte die Klosterschule in Jägerndorf ein Herr, der sich der Oberschwester als Dr. Milan Stojan, Rebisons. beamter des Fürsorgeminifteriums, vorstellte. Er sei gekommen, um verschiedene für die Verstaatlichung der Schule notwendige Daten festzustellen, u. a. auch, ob es richtig sei, daß die preußischen Lehrerinnen dieser Schule die ihnen anvertrauten Kinder angeblich förperlich züchtigen. Er trug sich auch in ein amtliches Buch ein. der vor Ehrfurcht vergehenden Oberschwester durch sein selbstbewußtes Auftreten gehörige Furcht einge iagt hatte, suchte das amtliche Organ" noch das Jägerndorfer private Waisenhaus auf, wo er sich ähnlich gebärdete. Er warf u. a. aud) Bemerkun gen von einer staatlichen Unterstübung hin. Vom Waisenhaus ging der Fremde zur städtischen Polizei im Jägerndorfer Rathaus, wo er anzeigte, daß er auf dem Wege vom Waisenhaus oder von der Klo. sterschule zum Rathaus sechs Hundert- Kronennoten verloren habe. Er ersuchte, wie der Olmüter Pozor" meldet, höflichst die Jägerndorfer Polizei um eine einstweilige Aushilfe, um stan desgemäß mit dem nächsten Zug nach Prag zurüdfehren zu können. Der Jägerndorfer Polizei hate es zur besonderen Ehre gereicht, dem Herrn ,, Dini sterialrat" mit fünf Sundert Kronenno. ten aus helfen zu fönnen. Am nächsten Tage mußten aber, so sagt das erwähnte Olmrüßer Blatt, die Jägerndorfer Schwestern und in erster Linie die Jägerndorfer Polizei feststellen, daß sie einem ge riebenen Betrüger aufgesessen waren.
Neues Grubenunglüd in Oberschlesien . Ein großes Grubenunglück ist durch die Statastrophe auf der Karstengrube in Oberschlesien ausgelöst worden. Auf der Concordiagrube in Hindeburg brach Sonntag früh durch den Beuthener Erdstoß ein Teil der Andreaspflöcke zusammen und berschüttete drei Füller. Bis zum Nachmittag fonnte man sich mit den drei Bergleuten, die die Füller bedient hatten, noch verständigen. Dann hörte jede Verständigungsmöglichkeit auf, so daß mit dem Tod der drei Bergleute gerechnet werden muß. Die Folgen des Unglücks auf der Starstengrube bei Beuthen , auf der am Samstag durch Bruch einer Strede 34 Bergleute einge schlossen wurden, haben sich glücklicherweise feines wegs als so fchiver herausgestellt, wie es zuerst den Anschein hatte. Von den 34 Heuern wurden nur zwei bermißt, die wohl durch herabstürzende Kohlenmaffen ums Leben gekommen sind. Bis 10 Uhr abends stand man mit den Eingeschlossenen in Zeichenverbindung; dann wurden die Die Eisenbahnkatastrophe in Costa Rica . ZwiAntworten aus dem Erdreich immer unverständ- chen Alajuele und Cartago in Mittelamerika erlicher und verstummten schließlich ganz. Bereits eignete sich, wie wir bereits gemeldet haben, Sonnum 10.45 Uhr war es den Rettungsmannschaften taa vormittag ein furchtbares Eisenbahnunglüd. gelungen, so weit vorzubringen, daß zwölf Berg- Ein Ausflüglerzug, der mit etwa 1000 Baffagieren leute gerettet werden konnten. Um 12 Uhr er- besetzt war, entgleiste in dem Augenblid, als er reichte man die übrigen und um 2.45 Uhr waren sich auf einer Eisenbahnbrüde, die über den Vi die Bergungsarbeiten beendet. Eine Untersuchung rillafluß führt, befand. Drei Wagen des Zuges über die Urachen des Unglücks ist im Gange. Die entgleisten und stürzten 50 Fuß über die Einarſtengrube gehört der Schlesischen Bergwerks- dämmung in den Fluk hinab. Die Folgen der und Hütten A. G. in Benthen. Sie liegt im west- Entgleisung waren furchtbar. Nach den bisher lichen Teile des Stadtgebietes. borliegenden Meldungen sind 178 Personen
Die Senatoren Genoffen Joll, Dr. Gegen den Militarismus. Beunruhigt durch sofort getötet und 75 Personen teilweise Heller, Löw und Genossen haben an den die Aeußerungen der makaebenden Stellen, hat sehr schwer verletzt worden. Nach einer wei Herrn Minister für nationale Verteidigung fich die Deutsche Frauenliga für Frieden und teren Meldung wird die Gesamtzahl der Toten wegen der Zustände beim Infanterie Freiheit ( gleichzeitig mit der„ Československa žen auf nahezu 300 gefchäßt. Vom Puerto Limon Regiment Nr. 8 in Mister folgende fa liga", die ihrerseits die ihrerseits an einige tschechische ging sofort ein Silfs ug mit Aerzten und Kranken Interpellation gerichtet: Die ant 3. Mär; d. J. stattgehabte VollverFrauen in der Nationalversammlung herantritt), schwestern an die Unglücksstelle ab, die den Ber Sammlung des Verbandes der deutschen Hochschul- Bei dem in Mistet untergebrachten Truppen- an jene Parlamentarierinnen gewendet, die einer unglüdten die erste Silfe leisteten. Nähere Nach professoren in der Tschechoslowakischen Republit teilen des Infanterieregimentes Nr. 8, herrschen Pertei angehören, in deren Parteiprogramm der richten über die furchtbare Eisenbahnkatastrophe hat einstimmig folgende Resolution angenommen: Zustände, die jeder Beschreibung spot- dampf gegen den Militarismus aufgenommen ist, fehlen noch; doch scheint es schon jetzt festzustehen, Die 3.5 Millionen Deutschen im tschechosloten und nach Abhilfe schreien. und sie gebeten, im Namen aller Frauen und daß es sich um ein Gisenbahnunglüd handelt, das watischen Staate, deren kulturelle und wirtschaft- Am 1. März wurden anläßlich einer of Mütter auf das energischeste gegen jeden Ausbau bisher in den Annalen der Geschichte liche Leistungen auf der ganzen Welt eine Achtung fer- Kontrolle bei der ersten Rotte einem des Militarismus zu protestieren, befonders aber noch nicht verzeichnet ist. Nur der Ein gebietende Stellung einnehmen, hatten bisher auf Soldaten zwei alte Nummern des in Prag gegen die Errichtung eines Schießplages im Sturz der Tay- Brüde in Schottland , am 20. De Erhaltung, Verwaltung und Ausgestaltung ihrer erscheinenden Sozialdemokrat" bon dem Brbywald, die von fompetenten Faktoren als ember 1879 läßt sich damit vergleichen. Auch Schulen und Kultur- Einrichtungen nicht den ge- die Kontrolle durchführenden Rottmeister weg eine Gefahr für die Gefundheit der Umavohner, damals stürzte ein Eisenbahnzug in den Fluß. ringsten selbständigen Einfluß. Wer nur eine Spur genommen. Auf den Einwand des Solda - die klimatischen Verhältnisse Böhmens und den wodurch annähernd 200 Personen den Tod fanden. von natürlichem Rechtsempfinden in fich trägt, ten, daß er das Papier benötige, erklärte der Bestand der Heilquellen Westböhmens bezeichnet Die Unglüdsstelle befindet sich auf dem Hoch gleichbiel ob er ein Deutscher ist oder nicht, wird Rottmeister:" Solches brauchen Sie nicht!" Mir wurde, gleichviel ob er ein Deutscher ist oder nicht, wird Rottmeister: Solches brauchen Sie nicht!" Wir wurde, gegen die geplante Beibehaltung der plateau bon St. Jose, wo der größte Teil der bemerken, daß das Lesen und Halten des S- 18monatigen Dienstpflicht und gegen Bevölkerung von Costa Rica anfäffig ist. In Costa Grundfäße des Rechtes und der Billigkeit for- zialdemokrat" den Soldaten nicht berboten die Einführung der vormilitärischen Rica leben auch zahlreiche Deutsche , die eine be bern vielmehr mit aller Bestimmtheit: worden ist. Jugendausbildung. Die tfche chi vorzugte Stellung im Wirtschaftsleben einnehmen. Nicht Führer und Beamte eines fremden Im Kurs für Pferdetvärter erklärte der fchen Frauten weifen in ihrem Briefe darauf hin, Das Unglüd scheint sich auf der Strecke der inter Boltes fönnen und dürfen für Erhaltung, Ver- Stabskapitän Wawat( vierte Rotte) den deut- daß den Aeußerungen der tschechoslowakischen Ozeanischen Gebirgsbahn ereignet zu haben, die waltung und Ausgestaltung unserer Schulen und schen Soldaten, sie worden einen Ur- Außenpolitik im Sinne von Loarno nich te her durch die Provin Alajuela und die gleichnamige Kultur- Einrichtungen die Verantwortung tragen. laub erhalten, wenn sie nicht bald she.Glauben geschentt werden könne, che nicht Hauptstadt dieser Proving führt.
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