Cette 4.

Nebermaß des Blutes, das Uebermaß des politischen Kraft und Macht zu nehmen, die uns Schreckens, dessen Opfer le gevejen find." heute innewohnt. In uns lebt der heilige Glaube, Das Bürgertum hofft auf diese Vergeß- daß der Sozialismus kommt, mögen sie tun, was lichkeit. Ihr Genossen geht hinaus und sorgt sie wollen, mögen die Hindernisse, die sie uns in dafür, daß nie und nimmer vergessen werde, was den Weg stellen, noch so groß und schwer sein. an uns gefündigt, was an uns getan wurde. Im Wir halten es mit dem Revolutionsdichter: Ihr alten Desterreich, da waren dieselben deutsch - hemmt uns, doch ihr zwingt uns nicht, unser die bürgerlichen Barteien die allergetreuesten Zukunft troß alledem." Darum Genossen weg Sachwalter jeder Regierung und mit jeder mit aller Zaghaftigkeit, halten wir es mit Ulrich Regierung gingen sie durch dick und von Hutten: dünn, wateten durch jeden Schmutz. Es lebe der Troß und die Kraft.

Das Bürgertum. geeinigt gegen uns, getrie ben von dem Wunsch, die sozialistische Arbeiter Klasse zu schlagen, so gut man es durch die Ge­meinsamkeit des Kampfes erreichen kann und dem gegenüber die Arbeiterschaft in unserem Lande, gespalten und geteilt. Geteilt in nationale Gruppen, gespalten durch die verwerf. liche, abscheuliche Arbeit der Kommunisten, deren Spaltungsarbeit die Kampffraft des Proletariats zweifellos geschwächt, die Einigkeit zerstört, die wichtigsten Fundamente erfolgreichen Vorwärts. stürmens untergraben hat. Sie haben vermocht, bei einem Teile der deutschen Arbeiterklasse das Vertrauen zur Sozialdemokratie zu mindern, das Heer der Judifferenten zu erhöhen, den Gel­ben, den Verächtlichsten unter den deutschen Parteien in diesem Lande, den Weg zu bereiten.

Die Kommunisten haben unseren Fein­den Sie allerbeste Arbeit geleistet, sie sind zu Selfern der anderen Klasse, zu den schlimmsten Schädlingen der Klasse geworden, der die meisten bon ihnen angehören und der sie zu dienen immer wieder vorgeben.

4. Juni 1926.

kommt, entflammt die Serzen in heiliger Begei-| beiterschaft möge aber nicht vergessen, daß zah­sterung für die große Idee, der wir dienen. lenmäßige Stärte allein nicht ausreicht, sondern Mobilisieren wir unsere Klasse gegen die immer durch geistige Reife geſtüßt werden müsse. Das letzte Argument sei nicht die Zahl, sondern andere Klasse. die sittliche Kraft, die einer Bewegung innewohnt. Gegen die Entrechtung der Völker, gegen Der polnische Vertreter Zulawski über­die Fremdherrschaft unter der wir leiden, gegen brachte die Grüße der polnischen Gewerkschaften den Klassenstaat, der uns beherrscht und bedrückt und wünschte der Tagung volles Gedeihen, wäh­und der nur für seine Pfründner sorgt, für die er- rend der Vertreter der ungarischen Gewerkschaf lösende große befreiende Idee des Sozialismus. ten Gall in einer eindringlichen Rede die Ber­lebe Leiden der ungarischen Gewerkschaftsbewegung die Lehre zu ziehen, daß die Arbeiterschaft nie die schon er­rungenen Erfolge leichtfertig aufs Spiel setzen dürfe, um Utopien nachzujagen. Die Räteperiode Ungarn räche

Sorgt dafür, daß Erkenntnis in die Sirne

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nationale che der Sozialismus, es lebe die inter - sammelten aufforderte, aus den jezigen er­

völkerbefreiende Sozialdemokratic.

Neue Verhandlungen im englischen Bergbau in che fich jest furchtbar an den Ar­

Die Unternehmer regen die Bildung eines gemeinsamen Prüfungs­

ausschusses an.

London , 3. Juni. Wie verlautet, haben die Grubenbesißer der Bergarbeiterföderation vorgeschlagen, einen einen Ausschuß aus den Vertretern beider Parteien mit einem unabhän= gigen Vorsitzenden als Vermittler aufzustellen. Dieser Ausschuß solle die Bedingungen prüfen, unter welchen es möglich wäre, die Arbeit wieder aufzunehmen.

Es ist nicht bekannt, ob der Verband beabsichtigt, den Vergleuten neue Vorschläge zu un­terbreiten, oder ob es sich um die Vorschläge handeln wird, welche in den letzten Tagen besonders seitens der Bergleute als annehmbare Lösungsgrundlage bezeichnet wurden.

Die Vertreter der Bergarbeiter- Föderation reisen heute nach Brüssel ab, wo am Sams­tag eine Konferenz der Bergarbeiterinternationale stattfindet. Die Konferenz wird sich hauptsäch­lich mit der Frage der Verhinderung der Einfuhr fremder Kohle nach England befassen.

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beitern, die in einen schweren Verteidigungskampf gedrängt sind, der ihre ganze Energie aufbraucht.

Delabella( Holland ) vermochte über den Stand seiner Gewerkschaften Günstigeres zu be­richten. Die holländische Arbeiterschaft kann ne­ben der Verteidigung der bisherigen Errungen­schaften auch darangehen, neue Forderungen be­züglich der Abrüstung und der vollständigen Durchführung des Achtstundentages durchzusehen. Auch die Holländer haben unter der Zersplitte­rung zu leiden, doch kann konstatiert werden, daß die freigewerkschaftlichen Organisationen nun­mehr alle anderen zusammen an Zahl bereits übertreffent.

Für die Amsterdamer Gewerkschaftsinterna­ tionale begrüßte den Kongreß Brown. Er rühmte die starke Beteiligung der tschechischen Ge­werkschaften an verschiedenen internationalen Silfsaktionen und ging dann ausführlich auf den

London , 3. Juni. Der englische Schat- Zaglul verzichtet auf die Kabinetts Generalstreit in England ein, über dessen Ursa­

bildung.

Aber Grund zur Kleinmütigkeit ist wahr haftig nicht gegeben. Mut und Kraft tönnen tangler Churchill erklärte heute nachmittag und sollen wieder die Waffen führen nach allen im Unterhause, daß die Regierung gewillt sei, chen und Liquidierung er offen sprach. Er dankte Fronten, die uns entgegenstehen. Wir wissen, daß dem Bergbau eine Subvention bis zur namens der Internationale namentlich für die das, was wir vollführen werden, wirklich und im Höhe von drei Millionen Pfund zu Kairo , 3. Juni( Reuter) Die Abgeordne finanzielle Hilfe sowie dafür, daß die einzelnen wahrsten Sinne ein Stüd Klassent ampf ist, den wir zu vollbringen haben, für die Entahlen. Indessen müſſe die Regierung die Ge- ten der Zaglulpartei gaben heute zu Ehren ihres Länder durch Sperrung der Kohlenausfuhr nach ist, den wir zu vollbringen haben, für die Entwißheit haben, daß eine baldige Beilegung Parteichefs ein Frühstück, bei dem 3 aglul and das Ringen der englischen Bergarbeiter rechteten und Bedrückten, für die, die in der bür- bes Streites erwartet werden könne. Die Bascha erklärte, er entspreche den Wünschen sei­tatkräftig unterstüßen. gerlichen Gesellschaft die Stieffinder sind, die ihre Lösung müsse auch die Gewißheit einer genügend ner Partei und verzichte auf die Kandi- werkschaftsbundes Sodann begrüßt namens des deutschen Ge­Zukunft sich selber erst gestalten müssen. langen Periode der Stabilität ohne finanzielle Unterstützung bieten. baturaufdas Ministerpräsidium zu­Genosse Pohl gunsten des Vorsitzenden der liberalen Partei den Kongreß mit einigen tschechischen Worten und

Ich habe bei der Eröffnung des Parteitages barauf verwiesen, daß fünf Jahre verronnen sind, seit unser unvergeßlicher großer Freund und Führer Josef Seliger von uns gegangen ist. Wenn Seliger hier stände, er würde genau so wie wir sagen:

Es darf kein Schwanken und kein Weichen und fein Zurüd geben, alle Kräfte angespannt, alles, was lebendig ist in uns, an Tatkraft und Energie, gesammelt eingesetzt, um das Größte zu vollbringen. Wir sind es dem Andenken Seligers schuldig, wie der großen Idee, in deren Dienste wir stehen, wir sind es der Tradition und der Zu­funft unserer Klasse, der Zukunft unserer Partei schuldig, mit alledem, was stark und gut und träftig ist an uns, in diesem Kampf zu wirken und zu helfen, uns die Zukunft zu gestalten.

Beginnen wir den Kampf, tein Tag ist zu verlieren, keine Stunde, alle Kräfte angesammelt und gespannt gegen die Gewaltherrschaft in diesem Staate, die wir verurteilen und

Schlappe der franzöſiſchen Regierung

in der Frage des Wahlrechtes nach Arrondissements.

Paris , 3. Juni. Der Minister des Innern hat den Ausschuß für Wahlreform ersucht, er möge mit Beschleunigung den Rapport über den im Jahre 1924 vorgelegten und vom Senate an genommenen Regierungsentwurf einer Reform im Sinne des Strutiniums nach Arrondissements ausarbeiten. Der Ausschuß hat mit 22 gegen 15 Stimmen den Regierungsentwurf als Grundlage einer Wahlreform abgelehnt und mit 19 ge­gen 17 Stimmen befchloffen, der Deputiertentam. mer einen Entwurf für das System der Pro­portionalvertretung vorzulegen.

die wir einmal überwinden wollen. Den Kampf Reichsbahndirettor Deser Reichsbahndirektor Deser gestorben.

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Adly Bey.

Bor der Besetzung Lissabons .

Lissabon , 3. Juni( Havas). Der Militär­gouverneur wurde mit der provisorischen Vertre­tung des Präsidenten der Republik betraut. Die um Lissabon fonzentrierten Truppen bereiten den Einmarsch in die Hauptstadt vor, welche am Freitag, den 4. d. M. besetzt werden soll. Der revolutionäre Führer Costa hat Mel­bungen zufolge 20.000 Mann Truppen zur Ver­fügung.

Die Krife der englischen Liberalen.

London , 3. Juni. Heute nachmittag fand eine bon Lloyd George zur Erörterung der Haltung der Partei gegenüber der Lage im geführt gegen diejenigen, die die Freiheit nach Rohlenbergbau" einberufene Sigung der liberalen und nach durch alle politischen Mittelchen abzu Berlin , 3. Juni. ( Eigenbericht.) Heute nacs Parlamentspartei statt. Die Situng war stark töten bemüht sind und die die Fremdherrschaft mittag ist in Berlin der Generaldirektor der besucht und dauerte über drei Stunden. Lloyd verewigen möchten, den Kampf geführt mit aller Reichsbahnen Rudolf Deser gestorben. Er war George führte den Vorsitz. Die Sizung befaßte Kraft gegen die Koalition, die uns die vor dem Krieg Leiter der Frankfurter Zeitung sich mit den Schwierigkeiten in der liberalen kulturelle und die soziale Autonomie verweigert, und Reichstagsabgeordneter und gehörte zu den Partei. Nach Schluß der Sitzung wurde eine den Kampf geführt gegen die, welche die Gegen aufrechten Demokraten, die es im damaligen vereinbarte Mitteilung ausgegeben, worin es sätze der arbeitenden Menschheit dieses Landes Deutschland gab. Nach dem Kriege war er Mini- heißt, daß einige führende Männer der Partei durch die törichte Politif noch verschärfen anstatt ster des Innern, dann Reichsverkehrsminister und nach eingehender Erörterung der politischen Lage die Versöhnung der Völker einzuleiten. Den Weg schließlich übernahm er nach Abschluß des Dawes ersucht worden seien, die Meinung der Versamm beschritten gegen die Wegbereiter der Reaktion abkommens die Generaldirektion der Reichslung Lord Orford Asquith zu übermitteln. auf allen Gebieten, gegen die Parteien des bahnen, Die Sigung vertagte sich bis nächsten Dienstag. deutschen Bürgertums, alle Kräfte aufgewendet, deren wir fähig sind, gegen jene, die sich zu sammentun, in der, wie wir glauben, trügerischen Hoffnung, daß sie Teile der Arbeiter uns ent reißen und für sich als Stimmvich verwenden könnten, die durch den Schwindel der Einheits­front vergessen machen wollen, das Uebermaß der Sünden, mit dem sie die Arbeiterklasse dieses Landes Jahrzehnt um Jahrzehnt gezüchtigt haben.

VIII. Kongreß der Tschechoslowakischen Gewerkschaftsvereinigung.

1. Tag: Begrüßungen und Ausschußwahlen.

fährt dann deutsch fort:

Unsere Teilnahme an dem Kongreß ist mehr als ein Höflichkeitsaft. Die Probleme der Gewerkschafts­belegung werden immer schwieriger; die aus poli tischen Gründen verursachte Zerreißung und Schwä chung der Gewerkschaften macht die Reaktion im mer fühner. Dem geeinigten Unternehmertum ist Teil auf die Schultern der Arbeiter abzuwälzen, es gelungen, die Folgen der Wirtschaftskrise zum zum Teil provozieren sie unausgesetzt neue An­griffe auf die Lebenshaltung der Arbeiter und Angestellten; die Wirtschafts- und Finanzpolitik die­ses Staates ist diesen Unternehmerbestrebungen gegenüber tolerant. Der Angriff der Unterneh mer bedroht alle sozialpolitischen Errungenschaften der letzten Jahre. Die Gewerkschaften verfügen leider nicht über jene Kraft und innere Geschlossen­heit, um alle Angriffe der Unternehmer erfolgreich abzuwehren. Die tschechischen und die deutschen Ger werkschaften, in Ihrer und unserer Organisation bereinigt, haben die gleichen 3iele, die glei chen Gegner, so daß dem Zusammenarbeiten dieser beiden großen Gewerkschaftsrichtungen nichts mehr im Wege steht, um zur Erreichung dieser Ziele den gemeinsamen Kampf vorzuberei. ten und zu führen. Unsere und Ihre Gewerk schaften haben diese Notwendigkeit voll gewürdigt und begriffen; das bisherige Ergebnis der Verhand lungen ist der beste Beweis für das Erkennen dieser Notwendigkeit. Wir sind aufeinander an­gewiesen, denn nur unser Zusammenwirken, unser einheitliches Vorgehen, das in kurzer Zeit tatsächlich erfolgen wird und das wir eben so heiß herbeisehnen wie Jhr, gibt der Gewerkschaftsbewe­gung und der Arbeiterschaft dieses Staates nach Jahren der Spaltungen und der Mutlosigkeit neues Leben, neue Kraft und vor allem neue Hoffnung, der wirtschaftlichen Reaktion einheitlich und erfolgreich gegenüberzustehen. Die wirkliche Einheitsfront der Arbeiter und Angestell­ten, die den andern nur ein Schlagwort ist, um dic Gewerkschaftsbewegung zu zerreißen und zu schwä­chen, wird hier erreicht.

Ihr Rongreß hat namens ihrer Organisationen zu dem erwähnten Verhandlungsergebnis Stellung zu nehmen. Wir zweifeln feinen Moment, daß die

Geiste beseelt ist wie die Verhandlungen, die von beiden Seiten geführt wurden und die gewiß einen wichtigen Markstein in der Gewerkschaftsbewegung dieses Landes darstellen. Darum ist unser Interesse an diesem Kongreß so besonders lebhaft und unsere Wünsche für ein gedeihliches Ergebnis so herzlich. Diesem guten Ergebnis ein brüderliches Nazdar! Der reiche Beifall, der diesen Worten folgte.

Die Parteien und Menschen, die heute von Prag , 3. Juni. Heute nachmittags um drei žit verwies sodann darauf, daß die Verhandlun der Einheitsfront reden und die doch nur eine Uhr wurde im großen Saal der Sofieninsel der gen mit den deutschen Gewerkschaften zeigen, daß Einheitsfront gekannt haben, die Einheitsfront 8. Kongreß der Tschechoslowakischen Gewerk wir uns der Zeit nähern, da die gesamte Arbei auch mit den Tschechen, dann, wenn es um schaftsvereinigung eröffnet. Der Stongreß hat terschaft dieses Staates wieder in einer einheit ihren Profit und wenn es gegen die Arbeiter nicht nur für die angeschlossenen Gewerkschafts- lichen Organisation zusammenarbeiten wird. Er Klasse ging, die die Einheitsfront immer mit An- verbände, sondern auch für die deutsche Arbeiter verwies auf den neuesten Angriff auf die Le­gehörigen der Nation besessen haben, die sie an- schaft der Tschechoslowakei eine große Bedeutung, benshaltung der Arbeiterschaft, die Zollvorlage, Stellungnahme des Kongresses von dem gleichen geblich erbarmungslos befehden wollen, die Ein- da sich die Delegierten auch mit dem Ergebnis und betonte, daß die Gewerkschaften ihr ganzes heitsfront mit den tschechischen Unternehmern in der bisher gepflogenen Verhandlungen mit dem Gewicht in die Wagschale werfen müssen, um die­der Frage des Lohnabbaues, in der Aufteilung Deutschen Gewerkschaftsbunde in Reichenberg , die sen Angriff abzuschlagen oder ihm in harten der Dividenden der Aktiengesellschaften, die Ein- eine Verschmelzung der beiden Gewerkschaftsor- Stämpfen um entsprechende Lohnerhöhungen die heitsfront im Kampfe gegen den Mieterschuß, ganisationen zum Ziele haben, zu befassen haben größten Härten zu nehmen. gegen den Achtstundentag, für den Preiswucher, werden. Genosse Pohl, der namens der Deut- Nach einem turzen, eindrucksvollen Nachruf für die Ausbeutung und Entrechtung der Masse schen Gewerkschaftskommiffion den Kongreß be- für die verstorbenen Gewerkschaftsmitglieder und der arbeitenden Menschen. grüßte, verwies denn auch auf die große Bedeu- führer, werden ins Präsidium Brožit, Tur Vergeßt nicht, Genossen und Genosfinnen, tung der bisher erzielten Ergebnisse und gab der ner und Frau Mudrátova entsendet. An bewies, daß die bisherigen Verhandlungen über die wenn ihr diesen Saal verlasset, dafür zu jorgen, sicheren Hoffnung Ausdruck, daß das fünftige Gästen find u. a. anwesend der Fürsorgeminister fünftige Zusammenarbeit sicher die volle Billigung daß bekannt werde, wo man es noch nicht begreift enge Zusammenwirken der deutschen und tsche- Dr. Schiessl, Vertreter der Ministerien für der Delegierten finden werden. und versteht, wo man noch nicht darauf ge- chischen Gewerkschaften der Arbeiterschaft nach Handel, Unifizierung und Voltsernährung sowie Es sprachen noch Tomaset für die tschechi tommen ist, daß jeder Schritt nach vor Jahren harter Bedrängnis wieder neuen Mut des Postministeriums. Der Internationale Ge- fchen Sozialdemokraten, der namentlich mit Rüd wärts, der von der Arbeiterklasse getan worden und neue Kampfeslust einflößen wird. wertschaftsbund in Amsterdam hat seinen Sefre- ficht auf die kommenden schweren Kämpfe um di ist nur geschehen konnte unter dem heftig- Der große Saal der Sofieninsel war dicht tär Brown delegiert, während für die polni- Bölle und die Beamtenvorlagen darauf verwies sten Widerstand der bürgerlichen gefüllt, als die Sänger der Typografia" die Taschen Gewerkschaften Zulawsti, für die unga- daß Partei und Gewerkschaft heute mehr als j Parteien in allen Lagern aller gung mit dem Gesange der Internationale, die rifchen Gall und für die holländischen Dela- aufeinander angewiesen sind und daß die Bevölke Nationen. von den Teilnehmern stehend angehört wurde, bella anwesend sind. Den Deutschen Gewerk- rung aus diesen Kämpfen die Lehre für die nächste schaftsbund in der Tschechoslowakei vertritt Abge- Wahlen ziehen müsse. Nach einigen anderen Be ordneter Genosse Bohl. Ferner find noch als grüßungsansprachen wurden Begrüßungsschreibe Gäste anwesend Tomaset für die tschechische der ausländischen Gewerkschaften verlesen, die ver Sozialdemokratie sowie Vertreter der tschechischen hindert waren, zu der Tagung ihre Vertreter 3 Genossenschaften und Krankenkassen. fenden.

Darum sage ich Euch zum Schlusse. Mag eröffneten. es stehen wie es will, mögen ste noch so viel Ein- Namens des tschechischen Gewerkschaftsrates heitsfront schließen, hoch den Kopf und sprach Brožit die einleitenden Begrüßungs­hoch die Fahne! Wir gehen in den Kampf worte. Die Zeit seit der letzten Tagung im Jahre mit dem Bewußtsein, das Beste zu wollen, was 1922 gehört zu den wichtigsten Perioden der Ge­wir der Arbeiterklasse geben können, den So- wertschaftsbewegung überhaupt; die schwierigen Minister Schiessl begrüßte als Erster den Mit der Wahl von fünf Ausschüssen, die di zialismus. Wohin wir sehen wollen, rechts oder Nachkriegsverhältnisse mußten überwunden und Kongreß und erinnerte daran, daß die Zusam- Beratungen des Kongresses vorbereiten, beziu lints, einig sind sie alle in dem Willen, uns die Angriffe, welche unter der Flagge falscher menarbeit nationaler und sozialer Tendenzen Wahlvorschläge erstatten wollen, war das heutige niederzuprügeln, um uns zu schwächen, uns klein Thesen in die Arbeiterbewegung hineingetragen Großes geschaffen habe. In letzter Zeit stehen Programm erschöpft. Morgen früh wird die eigent­zu machen, uns so viel als möglich von der wurden, mußten liquidiert werden. Genosse Bro- diese Tendenzen einander gegenüber. Die Ar- liche Arbeitstagung einsetzen.