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Im Zeichen
der Rationalisierung.
Das franzöfifche Kabinett verlangt ein Ermächtigungsgefeß.
16. Juli 1926.
Agrarische Solidarität“.
3weds fistalischer Maßnahmen zur Berteidigung des Frant. Paris , 15. Juli. Der Kabinettsrat hat übermäßige Ankäufe im Auslande bedingt, wesent- demokraten aufzuhetzen. Es wird darin ausge
Berlin, 14. Juli 1926. Gestern ist es, wie man aus fürzeren Mel- nach dreistündiger Beratung die Vorlage über den lich einzuschränken. Dungen schon weiß, auf dem Berliner 3en- finanziellen Wiederaufbau genehmigt. Sralarbeit nachweis zu einer Störung Wie die Kabgentur erfährt, verlangt die Regieder„ Ordnut gekommen. Die Räumlichkeiten rung durch Bollmachtsübertragung das Recht, im Der Frant fällt inzwischen weiter sind überfüllt, die Zahl der Beamten ist viel zu Verordnungswege ausschließlich fistaflein für das ständig wachsende Heer der Erwerbs- lische Maßnahmen, wie z. B. die Fest- beträchtlich gesunken, amtlich auf 197 Paris , 15. Juli. Der Frank ist wiederum Tosen. Stundenlang müssen die vielen Tausende, segung der Steuersätze und Zolltarife sowie Auf- und nachbörslich auf 200 gegen das englische die arbeiten wollen und nicht arbeiten können, nahme von ausländischen Krediten, zur Verteidi- Pfund. In Börsenkreisen wird dies als ein auf ihre Abfertigung warten; unterernährte gung des Frank treffen zu können. Hingegen sollen Zeichen der bestehenden Unsicherheit geMänner, ausgemergelte Frauen, halbe Kinder keine administrativen Maßnahmen dentet und zwar: fragen Woche um Woche, Monat um Monat um auf dem Verordnungswege getroffen werden. Erwerb nach, aber nichts will sich für sie finden. Da hat man auf den Bedarf der Landwirtschaft, auf die Belebung der Baugewerbe gewartet, die sonst stets im Frühjahr einzutreten pflegten. Aber wir sind schon im Hochsommer, die Zahl der Er werbslosen aber hat so gut wie gar nicht ab genommen. Ja in Berlin steigt sie noch immer an, eine Woche nach der anderen. Die färgliche Unterstüßung reicht kaum zur Befriedigung der nackten Existenz aus, und da will man sich wundern, daß sich unter den Opfern der Krise Hoffnungslosigkeit breit macht, die zur Verzweiflung anwächst und die kapitalistische Ordnung" zu bedrohen beginnt?
In den jüngstvergangenen Wochen ist viel von der Beschaffung von Arbeit geredet worden. Der Reichstag hat, den Forderungen der Gewerkschaften folgend, ein umfangreiches Programm aufgestellt. Der Reichswirtschaftsminister hat auf der Tagung des Bundesausschusses des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes vor einigen Tagen mitgeteilt, daß die Regierung sich bereits mit der Aufstellung der Pläne beschäftige, nach denen diese Arbeiten ausgeführt werden sollen. Man hat zunächst, wie das in solchen Fällen zu gehen pflegt, eine neue Behörde gebildet, eine Ministerialfommission aufgestellt, die die Arbeitsbeschaffung nach einheitlichen Regeln durchführen soll. Das heißt, es müssen erst die verschiedenartigen Kompetenzen" niedergekämpft werden. Das Reich hat zwar, in der grauen Theorie, die oberste Gewalt; aber noch viel größer ist die Gewalt der Länder und der Gemeinden, sobald es sich darum handelt, unbequeme Beschlüsse des Reichs nicht durchzuführen. Der Streit um die Kompetenz" tobt sich gerade am heftigsten bei den Arbeiten aus, die von der öffentlichen Hand jetzt zuerst in Angriff zu nehmen wären: dem Umbau des Straßenneges zur Anpassung an die neuzeitlichen Verkehrsbedürfnisse, beim Ausbau der Wasserstraßen und Kraftwerke, bei der Urbar machung von Dedland und dessen Besiedlung, und fchließlich noch bei der Erneuerung und Erweite rung des Eisenbahnwesens, auf das das Reich feit dem Dawesabkommen nur noch geringen direkten Einfluß hat.
erstens der innerpolitischen Unsicherheit, weil Kammer noch nicht bestimmt ist, und das Schicksal der Regierungsvorlage in der
Die Regierung wird auf der raschen Verab schiedung der Vorlage im Parlamente beharren, wobei ihr die soeben durch die Kammer vorgenom menen Henderungen der Geschäftsordnung zugute awweitens als eine außenpolitische kommen sollen. Der Kabinettsrat hat ferner be- Unsicherheit, weil gewisse amerikanische Kreise schlossen, vorläufig keine neuen Beamten in dem Briefwechsel zwischen Caillaug und mehr einzustellen, alle Neubauten, selbst diejeni- Churchill einen verhüllten Appell für eine gen, welche im Budget vorgesehen sind, vorläufig Revision des Mellon- Beranger- Abkommens mit zu unterlassen und ferner das Personal der Mi- Amerika und vielleicht sogar des gesamten internifterien auf den Stand von 1914 herabzusehen. nationalen Schuldenproblems erblicken wollen, was eine Verstimmung in Amerika zur Folge haben müßte.
Nach der Abstimmung über das Vollmachtsgesek gedenkt die Regierung jenen Verbrauch, der
Die agrarische Presse veröffentlicht Artikel, die den offenkundigen Zweck verfolgen, die Dienstboten gegen die Sozialversicherung und die Sozialführt, daß eine mittelbäuerliche Wirtschaft die Belastung nicht aushält, daß die gesamten Beiträge für die Sozialversicherung gezahlt werden. Dann tommt der Hauptschlager:
,, Unseren landwirtschaftlichen Dienstboten muß daher der Sozialisierungs- und Krankenversicherungsbeitrag bezw. die Hälfte dieses Beitrages unter allen Umständen bom Lohn abgezogen werden. Sollte die dadurch entstehende Lohnverfürzung unerträglich werden, dann müßte eher der Lohn entsprechend erhöht, keinesfalls aber der Versicherungsbeitrag nachgesehen werden. Unsere landwirtschaftlichen Dienstboten sollen dadurch auch erfahren, welche segensreiche Einrichtungen ihnen seitens ihrer sozialistischen Arbeiterberfreter gegeben wur
den. Sie werden sich dabei auch am allerbesten einen Begriff machen von der roten Gesetzgebung, der dieses Sozialversicherungsgeseh entsprossen ist. Die Abzüge müssen allerdings vierteljährlich gemacht werden, da ein Abzug am Ende des Jahres nicht zulässig ist."
In unsere landwirtschaftliche Kanzlei kamen vor einigen Tagen einige Dienstboten und verlangten, man möge gegen die Einführung der Sozialversicherung für die Landwirtschaft schärfstens Stellung nehmen, da sie unter feinen Umständen auf sie entfallenden 50prozentigen Anteil tragen werden."
Es handelt sich um ein förmliches Diktat an die Bauern, unter allen Umständen(!) die auf osten des inneren Konsums, auf Methoden des Schutzolles die Preise in die Hälfte des Betrages abzuziehen. Das läßt darauf aften der arbeitenden Bevölkerung; Höhe treiben und durch Druck auf den Arschließen, daß einsichtige Landwirte dies freiwillig die muß die Rationalisierung bezahlen mit sinken beitslohnt die Produktionskosten senken. In nicht tun würden. Wie sehr es sich um eine syste dem Lohnanteil und steigender Eriverbslosigkeit. dieser Beziehung geht der vornehmlich Roggen matische Hetze gegen unsere Partei und gegen das Wie außerordentlich der Anteil ist, den die Lohn- und Kartoffeln erzeugende Großgrundbesitz des Gesetz handelt, beweist auch ein Artikel der„ Landsumme an den Kosten des Umstellungsprozesses Ostens voran, und zum Teil folgt ihm noch die poft", wo es heißt: der deutschen Wirtschaft trägt, geht aus folgendem mittlere Bauernschaft. Nichts kennzeichnet vielhervor: Nach dem Voranschlag der Reichsfinanz leicht die Rückständigkeit der deutschen Agrarwirtverwaltung sollte das Aufkommen aus der Lohnschaft besser, als die von Otto Hörsing , dem Bun steuer monatlich 100 Millionen Mark betragen; desvorsitzenden des Reichsbanners, kürzlich festeingegangen sind aber in den letzten Monaten im gestellte Tatsache, daß von den zumeist gut deutschDurchschnitt nur etwa 80 Millionen Mark. Sett nationalen oder völkischen Großgrundbesitzern man den durchschnittlichen Steuersatz mit drei noch immer mindestens eine Million ausProzent an, so bedeutet das einen monatlichen ländischer Arbeiter beschäftigt werden. Es mag schon sein, daß sich Dienstboten, die Lohnausfall von mindestens 600 bis 700 Mil- Nicht etiva aus Liebe zum Ausland, sondern aus man im Bund der Landwirte" im Sinne der lionen Mark, bei einer monatlichen Lohnfummte dem Grunde, weil die polnischen, die ruthenischen, Großagrarier erzog, sich zu solchen Schritten vervon etwa drei Milliarden Mark im Durchschnitt die Arbeiter vom Balian billiger und wil- leiten ließen. Aber das Ganze zeigt in Wirklichtiger sind als die einheimischen Arbeitskräfte. feit eines: daß die Behauptung der Agrarier, des vorigen Jahres berechnet. Welchen Anteil hat dagegen die Unter- Den deutschen Arbeitern hat man noch niemals ohne 3ollerhöhungen sei es ihnen nehmerrente an den Kosten der Rationali- den Vorwurf machen können, daß sie ihrem aus- nicht möglich die Lasten der Sozialfierung? Das läßt sich nicht so eindeutig ermitteln, ländischen Klassengenossen mit Abneigung gegen versicherung zu tragen, sich hinterher wie bei der arbeitenden Bevölkerung durch den übergetreten wären, auch wenn sie noch auf einer als ganz gemeines Manöver entpuppt. Jetzt, wo Abzug vom Lohn oder Gehalt. Den Unternehmern niedrigeren Stulturstufe stehen als sie selbst. Aber sie die Zollbeute in der Tasche haben, geht ihre stehen tros Buchprüfung durch die Steuerbehörden wer will es ihnen verdenken, daß sie sich dagegen Habsucht so weit, die Lasten der Sozialversicherung und trotz eidesstattlicher Erklärung noch viele wehren, daß eine Million fremder Arbeiter von möglichst von sich abzuschütteln. Beim Zollkampfe Wege offen, um ihr Einkommen zu verschleiern den Agrariern ins Land gezogen werden, wäh war die landbündlerische Parole die: aus Soli und den Kapitalbildungsprozeß zu verdecken. In rend zu der gleichen Zeit in Deutschland zwei darität muß einer für den anderen eintreten. dem Organ des Hamburgischen Welt- Wirtschafts- Millionen Erwerbslose Arbeit und zwei Millionen Aus Solidarität muß also der Kleinlandwirt die Archiv wird das bisherige Ergebnis der Krise so Sturarbeiter vollen Erwerb suchen? Kosten der Zollpolitik zugunsten der Großbauern Der bekannte englische Nationalökonom und Großgrundbesitzer auf sich nehmen beschrieben: Sie hat den stärksten Wettbewerbern eine Erweiterung ihres Machtbezirks verschafft. Seynes hat fürzlich auseinandergesetzt, daß er jetzt, wo der durch die Zölle gerettete" Bauer und Die Banten haben die Kräfteverteilung zivi einen Umschivung der Dinge nur von einem po- Großagrarier zugunsten der Aermsten, Bisher ist also von der Arbeitsbeschaffung schen Industrie und Finan; int Sinne der Bor - litischen Sturm erwarte, der im Lager der Dienst boten etwas tun foll, bera genug geredet worden, aber wenig ist darin friegsverhältnisse wieder hergestellt. Ein großer der Arbeiter ausbrechen werde, wenn es sich sagt plöblich die bisher den andegeschehen. Inzivischen aber sorgt die Ratio- Teil der Nachkriegsgründungen ist ausgeschaltet. herausstelle, daß die Dawes- Zahlungen, mit denen ren gepredigte Solidarität. Sie vernalisierung der Industrie mit immer gleichblei Die Konzentration hat mächtige Fort- Krise und Rationalisierung eng zusammenhängen, fagt nicht nur beim Mittelbauer, sondern erst recht bender Grausamkeit dafür, daß die industrielle schritte gemacht, und der Aufbau von Mono- nur mit Hilfe eines fräftigen Lohndrucks bewirkt auch beim Großbauern und Großgrundbesizer, die Reservearmee, daß die Zahl der Arbeitslosen nicht polpositionen vollzieht sich unter anspor- werden könnten. Die gegenwärtige Arbeitslosigkeit ja durch den Bruch der Solidaritätsparole am abnimmt. Er wird versichert, daß dieser Ratio- nenden Zurufen einer öffentlichen Meinung, die sicht er als die erste Phase dieses Prozesses an, meisten profitieren. Wie immer ist auch in die nalisierungsprozeß gute Fortschritte mache, und sich in jeder anderen Lage vor Trustbildungen In der Tat hat auch schon das Ergebnis des in der Tat hört man schon aus einer ganzen befreuzigi hätte wie bei dent Erscheinen des leib Volfsentscheids gezeigt, wie tief die Empörung Reihe von Industrien, daß sie nicht nur mit haftigen Satans. Er bietet sich als Diener der der Massen über die jetzigen Zustände geht. Es einer wesentlich geringeren Arbeiterzahl ihre Er- Rationalisierung an und wird ohne gemeinwirt wird Aufgabe der Sozialdemokratischen Partei und der Gewerkschaften sein, diese Empörung zeugung erhöht hätten, sie haben auf dem Welf- fchaftliche Rautelen eingekleidet." martt bereits wieder die amerikanische Ronkurrenz Sucht die Industrie die Rationalisierung nicht in Afte der Verzweiflung ausarten zu lassen, eingeholt. Das gilt vor allem für die Elektroindu- immerhin durch Verbesserung des technischen und wie auf dem Berliner Arbeitsnachweis, sondern strie, für die chemische Industrie, für die Eisen organisatorischen Apparats, sowie durch die Kon- sie zu politischer Macht werden zu lassen, erzeugung, auch für gewisse Zweige der Textil- zentration der Betriebe zu erreichen, so will die damit endlich bessere Zustände geschaffen werden industrie. Dieser Erfolg ist aber erzielt worden Landwirtschaft noch immer mit den alten können.
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Aus dem Tschechischen von Richard Brandeis.
Moral en gros.
Ein Roman wider alles Herkommen Von Jiři Haußmann .
V.: Oh, bitte sehr, Sie brauchen sich gar nicht zu bemühen, ich habe selbst eine Idee. Ich stieß nämlich irgendwo zufällig auf das Sprich wort: Ende gut, alles gut" und da fiel mir ein, daß vielleicht ein recht normaler, ganz gewöhnlicher Abschluß die Absonderlichkeiten des vorausgehenden Tertes vielleicht teilweise wieder gutmachen könnte
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aber
dem Falle das agrarische Kapital die Nutznießerin der landbündlerischen antisozialen Politik. Bei dem Mangel einer wirklichen Organisation auf Seite der Dienstboten mag den Landbündlern das schmutzige Geldgeschäft mit der Ersparung der Hälfte der Beiträge gelingen, ob ihnen darüber hinaus das alberne politische Geschäft gelingt, daß die Dienstboten restlos gegen die Sozialdemokraten aufgeftachelt werden, ist eine andere Frage. Denn soviel begreift auch der einfachste Mensch,
Eingreifen der Großmächte, stets pünktlich und Mit einem Male bedeckte sich der Horizont- Nur weiß ich jetzt nicht weiter: Soll ich sie zur rechten Zeit ein. Mit Recht konnte Chryfo- unerwartet schnell mit dichten Wolfen, und kaum auf dem Infelchen einander näher kommen laſſen, pras witzig darauf hinweisen, daß seine einzige waren die Ausflügler auf das Verdeck der Ve- wie weiland Aeneas und Dido in der Grotte, Beschäftigung, nämlich das Kuponschneiden, jetzt gleithacht geflüchtet, strömte ein dichter Platzregen oder soll ich Miß Marys ohnmächtig werden überflüssig getvorden sei. nieder, verbunden mit einem wilden Orkan und lassen, und ihren Lebensretter in allen Ghren...
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Das Freundschaftsverhältnis zwischen den unheilverkündendem Dröhnen des Donners. Die D. g. T.: Entschieden in allen Ehren, ganz beiden Finanzmagnaten festigte sich durch wie- undurchdringliche Finsternis wurde von Zeit zu entschieden! Wenn Sie in ihrem Roman derholte gegenseitige Besuche; ihre Beziehungen Zeit von blendenden Blitzen erhellt, deren Wieder- folche Verbesserungen anbringen, müssen Sie auch nahmen ständig an Vertraulichkeit zu, die letzten schein die von den wilden Wogen zerfurchtete mit Ihren Leserinnen vom Lande rechnen und Spuren der einstigen Rivalität waren in Ver- Wasserfläche noch unheimlicher und dämonischer hier geffenheit geraten kein Wunder daher, daß erscheinen ließ. V.: Auch mir sagt eher die zweite Variante Die Yacht allerdings bot den Reisenden, die zu: Brutus fann nämlich infolge seines unfreidieser Zustand auch auf die jungen, edlen Herzen des Expräsidenten Bruins und der humanen Miß sich in dem furiös eingerichteten Spielzimmer ver- willigen Bades erkranken, er kann drei Monate Marh nicht ohne Einfluß blieb fammelten, um über die entfesselte Wut der Ele- oder sagen wir wenigstens sechs WochenD. g. T.: Gut, Freundchen, sehr gut! Schaut, mente hinter dem Roulettetisch laut zu lachen, in Todesgefahr schweben und kann nur durch die schau, ich wußte nicht, daß Sie sowas auch fön- ein gefahrloses Obdach. Aber zwei verzweifelte aufopfernde Fürsorge und geschickte Pflege seiner D. g. T.: Hm; ein Abschluß? Und wie nen... Nun, lassen Sie sich nicht stören, fahren Aufschreie, die fich fast gleichzeitig den Kehlen der Verlobten aus ihren Fängen( nämlich der Todesdenken Sie sich den? Sie nur so weiter fort! beiden alten Großfinanziers entrangen, bereiteten gefahr) gerettet werden. V.: Mir schwebt ein gutes, glückliches Ende, V.: Zwar feimte schon lange gegenseitige der allgemeinen Fröhlichkeit ein jähes Ende. D. g. T.: Fabelhaft, lieber Freund, fabelfrei von Pessimismus und gekrönt von der Ehe Liebe in ihrem distingierten Innern, aber keiner Wo ist mein Sohn?!"- rief Argyropras. haft! Würden Sie mir nicht von Zeit zu Zeit zweier sich liebender Wesen, vor Augen... Ein der Liebenden wagte es, die auf dem Grunde der Wo ist meine Tochter?!" jammerte einen Beitrag für das„ Echo Böhmischer Auen" fogenannter versöhnender Afford der liebe Seele verheimlichten Gefühle offert auszusprechen, Chrysopras, oder für das Glückliche Heim" einsenden? In der Tat Leser hätte den Eindruck, daß er eben Frenens bis einmal das Schicksal selbst eine passende Gefie waren nicht da. Das aber fahren Sie fort, bitte, ich bin ungemein neu fleinen Roman) verbaut habe... auch die legenheit herbeiführte: Kritik würde vielleicht nachsichtiger.. Es dämmerte bereits, als die fröhliche Gesell- ganze Schiff wurde sofort nach allen Richtungen D. g. T.: Die Idee ist nicht schlecht; es fa fchaft auf Sespai in fleinen Kanoes von einem durchsucht, das Meer mellenweit mit Riesenre- gierig, wie es endet! fich nur, ob Sie sie durchführen könnten. entzückenden, ganztägigen Ausfluge heimkehrte, flettover feuchtet, Rettungsboote hinabgefassen alles vergebens, von den Verschwundenen war V.: Ich verstehe schon, Meister: Sie fuhr langfam, um all die zauberische SchönWährend dieser Ereignisse verbrachten heit der hereinbrechenden Nacht voll zu genießen! teine Spur zu fehen. D. g. T.: Ausgezeichnet, lieber Freund, ausdie erlauchten Bewohner der Sommersiße auf mit stummer Bewunderung blickte sie auf die D. g. T.:... ihre Flitterivochen auf vierHawai glückselige Tage sorgloser Ruhe mit Ver- grünen dem Himmel förmlich drohenden Zweige gezeichnet! Ich zapple vor Neugierde, wie das auszig, die kommenden Vater- und Muttersorgen auf anstaltung von Gastmählern, Bällen, Sportaus- der breitäftigen Palmen, auf die hochgewachsenen fallen wird! V.: Bitte sehr! Ich will es ihnen im vor- fünfzig, schließlich die vollkommene Glückseligkeit flügen, Seefahrten und Vergnügungen aller Art Stämme der Kokosbäume und auf die melanchodas goldene Zeitalter, von dem Ovid schreibt, lisch gefärbten Früchte der Bananen. hinein verraten, damit Sie nicht unnötiger Weise aller alten und jungen Bewohner von Hawai auf war nur ein matter Glanz ihres vollkommenen D. g. T.: Sich da! Auch in Naturschilderun- in Spannung sind: Also Brutus und Miß Mary sechzig Seiten und der Roman wird so anGlückes. Die hohen, wenn auch durch die höchst gen kennen Sie sich aus! Aber wiffen Sie auch werden schließlich auf einem fleinen, öden In wachsen, daß wir die ersten fünfundzwanzig Ka pitel ruhig weglassen können, während wir das mühselige Arbeit der Bevölkerung Utopiens ge- bestimmt, daß auf Hawai Bananen und Kokos- felchen aufgefunden, wohin sie der Sturmt gegen übrige sofort im„ Glücklichen Heim" abdrucken ihren Willen getrieben hatte. Das Kanoe bes wonnenen Renten langten, dant dein energischen bäume wachsen? V.: Das weiß ich zwar nicht aber vielleicht jungen Mädchens war nämlich umgeflippt und *) Ein vielgelesener, fleinbürgerlich- pifant- an- wird es niemand beachten. Uebrigens folgt der junge Expräsident hatte sie mit Einsatz des sofort eine aufregende Stelle: eigenen Lebens den totbringenden Wellen entrissen ftändiger Backfischroman.( A. d. le.)
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B.: Wie es endet! Gelbstverständlich mit einer Heirat! Deren Pracht werde ich auf etwa zehn Seiten schildern, die Hochzeitsreise der Neubermählten auf zwanzig
werben
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abgemacht?
( Schluß.)