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Seite 12 feiner Schrift fagt Herr v. Boguslawski bezüglich über die Helmte Ueberzüge ziehe, und wenn man die Knöpfe blind Bleibtreu hat auch hierauf und so gründlich durch Thatsachen­meiner Kritik der Heeresorganisation in Preußen vom Jahre 1860: haben will, fie einfach nicht zu putzen brauche. Mit Verlaub, Herr beweis geantwortet, daß der Herr General vermuthlich bedauert, den Die Landwehr sei dem Berufssoldatenthum, nicht wie ich sage, General, daß ich das, was Sie mir fagen, ganz genau weiß zitirten Satz niedergeschrieben zu haben; ich kann mir jede weitere ein Dorn im Auge, aber er hätte die Schwächen ihrer Organisation wozu wahrlich nicht viel gehört fönnen Sie auf Seite 46 und 47 Entgegnung ersparen. fehr richtig erkannt und so sei es die gebieterische Pflicht König meiner Schrift lesen. Aber ich verurtheile gerade den unglaublichen Zum Schlusse seiner Broschüre( S. 25) äußert Herr v. Boguslawski Wilhelm's I. gewesen, eine Reform ins Werk zu setzen. Aber diese Widersinn, der darin liegt, daß man in Friedenszeit eine noch eine Ansicht gegen mich, die mittlerweile durch die Ereignisse so Reform ging nicht nur von militärischen, sondern ganz wesentlich Uniformirung wählt, die im Kriegsfall ihrem 3wed nicht gründlich widerlegt wurde, daß ich blos darauf hinzuweisen auch von den politischen Gesichtspunkten aus, die ich in meiner entspricht. Kann es etwas Lächerlicheres geben, als im nöthig habe: Schrift anführe, nur daß man dieses letztere aus begreiflichen Kriege den unsinnig schweren Helm auch noch durch einen dunklen" Die Heeresverfassung der Vereinigten Staaten könnte nur auf Gründen niemals öffentlich zugestand. Schließlich war man aber Ueberzug schwerer zu machen und zu verunstalten, und die blanken eine ernsthafte Probe gestellt werden, wenn sie von Mächten wie die gezwungen, diese militär- politischen Gründe wieder fallen zu lassen, Knöpfe, die doch nur als blanke Knöpfe einen Sinn haben, durch mitteleuropäischen umgeben wären. Aber auch der jezige Krieg 5. h. man mußte sich selbst ein Desaven geben, weil Richtpußen blind zu machen? Herr v. Boguslawski ahnt wohl faum, wird immerhin zeigen, daß das kleine stehende die Entwickelung der militärischen Rüstungen in Europa nach dem wie er durch solche Einwände sich und die Heeresverwaltung bloß- Soldheer, die miligen und Freiwilligen Amerika's, deutsch - französischen Kriege dazu zwvang. stellt. 3ur ihnellen herbeiführung einer Entscheidung Natürlich ist Herr v. B. auch gegen die militärische Jugend- nicht geeignet sind." erziehung eingenommen. Man könne den nöthigen Ernst und den Niemals ist eine Vorhersage durch die Thatsachen rascher und zusammenhaltenden, durchaus nothwendigen scharfen Drill in schlagender widerlegt worden, als in diesem Falle. Das spanische diese Uebungen von Kindern nicht hineinlegen."" Heer und die spanische Marine haben vor den von den Zunftmilitärs Welche Verurtheilung der Kadettenanstalten und der Militär- so verachtet angesehenen Amerikanern das Feld räumen müssen. Auch waisenhäuser! Herr General, merken Sie nicht, was für eine Waffe ist sehr die Frage, ob eine mittel- oder westeuropäische Armee die Sie uns damit liefern? Ich habe aber bei meiner Erörterung der furchtbaren Strapazen auf Kuba und anderwärts so ausgehalten Jugenderziehung nicht an militärische Drillanstalten, wie hätte, wie das die amerikanischen Milizen und Freiwilligen thaten. Kadettenhäuser und Militär- Waisenhäuser es find, gedacht, Grade der Ausgang des spanisch- amerikanischen Krieges ist ein sondern mich dabei auf die Vorschläge der Scharnhorst, neuer Nagel zum Sarge des großstaatlichen europäischen Militarismus. Gneisenau, Boyen u. f. v. gestüßt, die bekanntlich keine Sozial- Der Todtenivurm klopft von allen Seiten an das morschwerdende demokraten, aber vorzügliche Militärs und ganze Männer waren. Gebäude. Es geht dem Militarismus wie allem was auf der Höhe feiner Entwickelung angekommen ist, es gelangt auf den absteigenden Aft, von dem es keine Rückkehr mehr giebt. A. Bebel.

So wurde die Landwehr II. Aufgebots und der Landsturm wieder eingeführt, die man 1860 abschaffen wollte und in der Militärverfassung des Norddeutschen Bundes vom Jahre 1867 that sächlich beseitigt hatte.

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Auf Seite 14 seiner Schrift fagt ferner Herr v. Boguslawski: Liebknecht und Bebel haben den Zustand des Wettlaufens in den Rüstungen und die ganze europäische Situation von heute im Reichstag 1870( und 1871 u. f. w.) vorausgefagt- so sagt Herr Bebel. Es fragt fich nur, wie dieser Zustand, welcher einzig und allein durch die auf Revanche abzielenden Rüstungen Frankreichs herbeigeführt wurde Frankreichs , das uns zum Kriege provozirt hatte zu vermeiden war. Wenn die Herren Bebel und Liebknecht dafür guten Rath gewußt hätten, würde man sie als große Staatsmänner anerkennen." Roftbar ist auch folgender Satz auf Seite 20: Wer die Leistungen Nachdem Bismarck selbst die Fälschung der Emser einer Truppe mur nach ihrer Erscheinung auf dem Exerzierplay be­Depesche zugegeben hat, um damit Frankreich zum Kriege urtheilt, kennzeichnet sich als Laie. Auch ein Manöver giebt keinen zu provoziren, sollte der General v. Boguslawsfi das Gerede ficheren Anhalt über die Leistungsfähigkeit im Kriege." Nachschrift. von der Provokation Frankreichs zum Kriege hübsch unterlassen. Ei! ei! Herr General! Sie find ja noch weit radikaler als ich. Als ich eben mit der Niederschrift des vorstehenden Artikels zu Aber auch die andere Behauptung, daß Frankreich durch auf Ich habe gegen mäßige Ererzierübungen und ebenso gegen zweck- Ende war, wurde ich von befreundeter Seite auf Heft 10 Zeitschrift Revanche abzielende Rüftungen den Krieg herbeigeführt habe, entsprechende Manöverübungen nichts einzuwenden, wie Sie sich aus für Sozialwissenschaft", herausgegeben von Prof. Dr. Julins Wolf ist namentlich, went ein Schriftsteller der Kriegsgeschichte meiner Schrift überzeugen können! Aber Sie mißachten ja beides in in Breslau , aufmerksam gemacht, das an der Spize einen Artikel dies behauptet, ein starkes Stüd. Daß Frankreich 1870 Pausch und Vogen. Wozu aber dann noch die Soldatenspielerei, des Oberst Wille in Meilen( Schweiz ) enthält, in dem ebenfalls meine nicht zum Kriege gerüstet war, pfeifen heute die wenn das, was heute die Hauptsache ist, auch nach Ihrer Schrift besprochen und zu widerlegen versucht wird. Spaken von den Dächern. Und daß die spanische Thron- Ansicht überflüssig erscheint oder keine Bedeutung hat? Ich kann dem schweizerischen Oberst das Kompliment machen, Kandidatur des Hohenzollernprinzen mir eine Komödie war, Wie wolle ich einen Einblick in das ungeheuere Getriebe dieser daß er im Gegensatz zu dem preußischen General sehr sach­durch die Bismard Napoleon in die Falle zu locken gedachte, und großen Maschinerie( der Armee) gewonnen haben, fragt General lich und im Tone eines Gentleman's nteine Schrift be= als ihm dies durch die ehrliche und grade Haltung des Königs in von Boguslawski weiter. Er scheint die Einrichtungen der Armee spricht, offenbar der demokratisch republikanischen Er­Ems mißlang, er zur Fälschung der vom Könige übersandten als ein Mysterium, das in einem Labyrinth verborgen ist, anzuziehung zu danken ist, die der konservative schweizerische Oberst Depesche griff, um so sein Biel zu erreichen, weiß heute sehen, das nur Auserwählte enträthseln können. Ich denke, hat genojien hat. Ueberzeugt hat er mich allerdings durch seine Ein­alle Welt. Wir hatten dieses Spiel aber schon bei der man sich ein bischen mit Militär- und Kriegsgeschichte befaßt und würfe nicht. Oberst Wille geht von der irrigen Ansicht aus: ich sei Kriegserklärung durchschaut, deshalb unsere Reserve bei war man 32 Jahre lang Reichstags- Abgeordneter, 8 Jahre Mit- ein blinder Verehrer der schweizer Miliz. Das bin ich aber keines­der ersten Kriegstoftenforderung im Norddeutschen Reichs- glied der Budgetkommission und verschiedener Militärkommissionen, wegs, wie an mehreren Stellen der Inhalt meiner Schrift zeigt. tag, bei der wir uns der Abstimmung enthielten. Hätten wir damals dam müßte man schon ein dummer Kerl fein, um nicht einiger Ich habe auch nirgends gesagt, daß die terminliche Ausbildung der schon die Beweise für das gehabt, was wir zu jener Zeit mur maßen zu wiffen, wie das ungeheure Getriebe dieser großen schweizer Miliz die absolut richtige sei, ich glaube im Gegen durchschauen und schließen konnten, unsere Stellung würde eine noch Maschine" beschaffen ist. theil, diese läßt sich zim bessern ändern. Die Aus­schroffere geworden sein. Beiläufig sei bemerkt: Die erste offizielle, Gegen die Volkswehr soll nach Boguslawski besonders sprechen, bildung würde würde aber total revolutionirt, sobald die mili aber sehr deutliche Andeutung über die Fälschung der Emser daß er nordamerikanische Sllaven- Befreiungskrieg vier Jahre, der tärische Jugenderziehung obligatorisch durchgeführt wäre. Vorgänge zwischen König Wilhelm und Herrn Benedetty, dem Ge- Krieg von 1866 aber nur vier Wochen, jener von 1870/71 mur hierüber spricht sich Oberst Wille nicht aus. Sicher ist er sandten Napoleons , durch Bismarc's Depesche erschien ungefähr sieben Monate gedauert habe. Wie oberflächlich! Bleibtren hat nicht ihr Gegner, wie der General v. Boguslawski, wie sechs Wochen nach Ausbruch des Krieges in einer auch in der könig schon darauf aufmerksam gemacht, daß das nordamerikanische Wille sich überhaupt von den abgeschmackten Einwänden fernhält, lichen Leipziger Beitung" damals abgedruckten Erklärung eine der Kriegstheater an Ausdehnung garnicht mit dem im deutsch - fran- die man bei Boguslawski auf jeder Seite feiner Broschüre findet. Generaladjutanten des Königs, irre ich nicht, eines Fürsten zöfifchen Kriege zu vergleichen sei. Ich seze hinzu: auch nicht die Oberst Wille versucht nachzuweisen, daß was für einen fleinen Radziwill. Zeitmangel verhindert mich, dies im Augenbli genauer geographischen, topographischen und kulturellen Zustände. Weiter mußten Staat paffe, nicht für einen großen sich eigne. Das ist der bekannte festzustellen. bie Vereinigten Staaten ihre Armeen erst während des Krieges Einwurf, in dem alle Gegner des Milizsystems übereinstimmen. Aber auch davon scheint Herr v. Boguslawati nichts zu wiffen, schaffen, weil sie vorher keine besaßen oder das wenige, was vor- Demgegenüber möchte ich aber darauf hinweisen, daß in dem­daß wir damals mit Hinweis auf die Wirkung der Annerion von handen war, in den Händen der Südstaaten sich befand. Endlich selben Augenblick, in dem der schweizer Oberst das Milizsystem für Elsaß- Lothringen unsere Ansicht über die komende europäische aber, und das ist das Entscheidende, handelte es sich in diesem Deutschland als unmöglich erklärt, eine deutsche Militärschriftsteller-. Lage uns deten und die daraus nothwendig folgende Aera der Kriege nicht um militärische Siege und Eroberungen gewöhnlichen Autorität, Oberst v. Bernhardi, wie ich oben mittheilte, sich unter Rüstungen voraussagten, und deshalb die Annegion Stils, sondern es standen sich in den nord- und südstaatlichen Heeren gewissen Beschränkungen für das Milizsystem ausspricht, dem er bekämpften. Der Gang der Dinge hat uns also recht gegeben, die Vertreter zweier Produktionsformen gegenüber, die Eigenschaften zuschreibt, die der stehenden Armee fehlten und sie ja wir haben sogar später die Genugthung gehabt, daß Bismard auf Leben und Tod mit einander rangen. Von dem Aus- niemals bekommen könne. selbst erklärte: er hätte sich am liebsten mit der Annegion von Elsaß begnügt und auf Lothringen verzichtet ,, aber das ließen die Generale nicht zu."

Ob General v. Boguslawski munmehr Liebknecht und mich für große Staatsnäter halten will, nachdem ich ihm klar gemacht, wie ganz anders es hätte kommen können, als es gekommen ist, überlasse ich seiner Einsicht. Wir verzichten auf diesen Titel, halten uns aber für Menschen mit gesundem Menschenverstand, die voraus­fahen, was die Genialen" überfahen. Wir gehören nicht zu den Leuten, die, weil es anders gekommen ist, wie es hätte tommen fönnen und sollen, nun dieses audere" als das Vernünftigste an sehen. Dann tricche man vor jedem Erfolg auf dem Bauch.

gang dieses Krieges hing die wirthschaftliche Eristenz und die Zukunft von Millionen Menschen ab. Es handelte sich darum: sollte die alte Form der Sklaverei- Arbeit im Süden bestehen bleiben, oder die moderne bürgerliche Form der freien Arbeit den Sieg haben. Der industrielle moderne Norden mußte die Beseitigung der Sllaverci verlangen, um modern- fapitalistische Entwickelung und Ausbeutung der Arbeit auch in den ungeheuren Gebieten der Südstaaten entwickeln zu können. Der Sllavereihalter Existenz und soziale Herrschaft beruhte aber auf der Aufrecht erhaltung der Sklaverei. So gestaltete sich also der Kampf zu einem Interessenkampf all der Minionen, die ihn führten, und daher erklärt sich die bewundernswerthe Zähigkeit und Ausdauer, mit der er von beiden Theilen geführt wurde, insbesondere auch von seiten der Südstaaten als dem schwächeren Theile.

Schr begreiflich, daß ich in diesem Falle dem preußischen und nicht dem schweizerischen Oberst beipflichte.

Oberst Wille sucht weiter nachzuweisen, daß eine lange militärische Ausbildung ebenso nothwendig sei wie die lange Ausbildung in einem sonstigen Beruf. Bekanntlich ist aber die Zeit für die Berufs­ausbildung sehr verschieden, und sie unterscheidet sich von der militärischen dadurch, daß, wo sie lang ist, sie oft sehr viel kom­plizirter als der Militärdienst und zugleich Berufsthätigte eit für das Leben ist. Daß aber für eine solche Berufsthätigkeit für die höhere Führung auch bei der Miliz eine längere Dauer für die Ausbildung nothwendig ist, habe ich unumwunden zugegeben und deshalb in meinem Budgetanschlag für die ständige Unterhaltung Die Spöttereien und Sticheleien, die Herr von Boguslawski und Ausbildung der Führer der Milizarmee Summen angesetzt, die über meine Erörterungen über das Milizsystem macht, sind von selbst eine sehr anspruchsvolle Militärverwaltung befriedigen müssen. Bleibtreu so gründlich und sieghaft widerlegt worden, daß ich kein Daß soziale Interessentämpfe mit besonderer Erbitterung ge- Was aber die große Masse zur Erlernung des Massenmordes unter Wort mehr darüber verliere. Immerhin hätte auch ein General es führt werden, dafür sprechen auch alle Revolutionen, insbesondere sei Leitung ihrer Führer nöthig hat, ist außerordentlich rasch ge­für der Mühe verth erachten dürfen, den Versuch zu an die große französische Revolution erinnert, und dafür spricht weiter lernt, namentlich wenn man es mit einem körperlich und machen, meine auf historische Vorgänge gestükten sach- die Grausamkeit, mit der in solchen Kämpfen die herrschenden Klassen geistig gut entwickelten Menschenmaterial zu thun hat. Was Oberst lichen Auseinandersetzungen fachlich zu widerlegen. Damit die Unterliegenden behandeln.( Kriege in der Vendée , Junischlacht, Wille für längere Dienstzeit im allgemeinen anführt, spricht sogar werden doch historische Thatsachen nicht aus der Welt geschafft, daß Dresdener Maianfstand, badische Revolution und Wiener Oktober für eine solche auf Lebenszeit. Allzu scharf macht schartig, Herr Oberst! man füffisant über sie wigelt. tage 1849, die Niederwerfung der ungarischen Revolution, Kommune.) Schließlich zitirt Oberst Wille auch einen Gneisenau'schen Aus­Auch auf den Sah S. 17: Das höchste Gut ist eine unbefleckte Studiren Sie materialistische Geschichtsauffassung, Herr General, spruch gegen mich, der lautet: Begeistere das Menschen­Ehre, die vor allem ehrlich zu kämpfen befiehlt und den Gegner und Sie sehen die Welt mit anderen Augen an. geschlecht erst für seine Pflicht, dann für sein nicht durch Verleumdungen schädigt", gehe ich nicht ein. Bleibtreu Ich hoffe, der Herr General v. Boguslawski wird munmehr Ste ch t." hat in seiner Weise darauf geantwortet. Dennoch würde ich noch auf begreifen, warum gerade der nordamerikanische Sklavenbefreiungs- Demgegenüber fage ich: Begeistere die Menschheit diesen Satz eingehen, falls der Herr General sagen wollte, was der Krieg so lange währte und so gewaltige Anstrengungen der für ihr Recht als ihre Pflicht und für ihre Pflicht Nede dunkler Sinn ist. Bleibtreu legt ihn wohl anders aus, als Kämpfenden verursachte, wie sie kein europäischer Staat hätte leisten als ihr Recht! Der Herr General ihn mcinte. Soll gegebenen Falls das Sichtodtschießenlassen eine Pflicht sein, Kostbar aber ist, was er Seite 19 gegen mich fagt. Weil ich Ich mache mir die Behauptung zu eigen, der größte Theil der dann wollen wir das Recht haben, Formen zu wählen, die diese vernünftige, der Kriegstechnik entsprechende Uniformirung verlange, Feldherren der französischen Revolution hätte nicht die geringste fatale Pflicht nach Möglichkeit beschränken, am liebsten ganz bes äußert Herr v. Boguslawski folgendes: ich wolle alles Blinkende militärische Erfahrung hinter sich gehabt, sagt Herr v. Boguslawsky feitigen dadurch, daß Kriege künftig unmöglich werden. von den Uniformen verbannen, wisse also nicht, daß man im Kriege| Seite 23. A. Bebel.

macher 10. lastet.

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Versammlungen.

fönnen.

eine erhebliche ist. Daß das bisherige Verhalten verschiedener Unter­

2. Kassirer: Dittmann; 1. Schriftführer: Meier; 2. Schrift Bridner, Eberhard, Konrad, Bergmann führer: Fräufel; Revisoren: 8eise, Meier, Gärtner. Ludwig, Löffler, Schneider und mehrere andere Redner Der Wahlverein für den fünften Reichstage- Wahlkreis Als Abtheilungsführer wurden bestätigt: Für die Gruppe I Baier, betheiligten, wurde allgemein der von der Unternehmerkommission hielt am Donnerstag die Generalversammlung für das III. Quartal Gruppe II Kirchner, Gruppe III lein, Gruppe IV Raud, zuerkannte Termin am 1. Januar als für zu spät erachtet und die ab. Dem vom Staffirer 8eise erstatteten Rechenschaftsbericht zufolge Gruppe V Bugiger. Das Protokoll vom Stuttgarter Parteitag Einführung des Tarifs mindestens zum 1. Dezember d. J. gefordert. Von mehreren Rednern wurde darauf hingewiesen, daß am 1. Januar betrug die Einnahme( einschließlich eines Bestandes vom 11. Quartal foll den Mitgliedern unentgeltlich verabfolgt werden. von 98,50 M.) 358,73 m., die Ausgabe 126,50 M., beibt Die in den Buchbindereien und verwandten Betrieben die Hauptsaison vorüber und die Arbeitslosigkeit zu dieser Zeit schon ein Bestand von 232,23 M. Am Schluß des II. Quartals beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen hielten am Donnerstag nehmer nicht die Gewähr biete, daß unter solchen Verhältnissen das zählte der Verein 517 Mitglieder, neu aufgenommen sind eine öffentliche Versammlung bei Keller, Koppenstraße, ab, um zu den Arbeitern gegebene Versprechen auch gehalten werde. Die Ab­43, ausgeschieden 27, die gegenwärtige Mitgliederzahl be- dem Resultat der Verhandlungen mit den Arbeitgebern Stellung zu machungen vom Jahre 1896 werden gegenwärtig schon von einemt trägt 533. Am zahlreichsten sind unter den Mitgliedern nehmen. Den Ausführungen des Referenten, Bitomsky, der folgende Berufe vertreten: Arbeiter 36, Schankwirthe 33, den Bericht über die am Montag mit den Unternehmern gepflogenen Theil der Unternehmer nicht mehr berücksichtigt. Von einigen Rednern wurde die Einführung des Tarifs, wenigstens Schneider 30, Schuhmacher 29, Tischler 28, Kaufleute 27, Haus Verhandlungen erstattete, war zu entnehmen, daß eine endgiltige für die neuen Arbeiten, bom ersten November ab diener 27, Maurer 21, Kirschner 19, Schlosser 14, Händler 14, Hut- Entscheidung über die Einführung der von den Arbeitern gestellten Auf Antrag der Revisoren wurde der Kassirer ent- Forderungen nicht getroffen wurde. Im wesentlichen handelt es sich aber gewünscht und von anderer Seite eine bindende Zusage bis zum Der Vorsitzende Sassenbach gab hierauf den Geschäfts- nur um den Termin, zu welchem der Leipziger Tarif für die Afford- November, daß der Tarif anerkannt und am 1. Dezember in traft bericht des Vorstandes. Er könne nur wiederholen, was er schon arbeiter in Berlin zur Einführung gelangen soll. Von den Arbeitern wird treten soll, gefordert. Schließlich gelangte folgende Resolution mit bei früheren Rechenschaftsberichten gesagt, nämlich, daß die Ve- als Zeitpunkt der 1. November 5. J. für angemessen erachtet, während der Ortsverwaltung über die stattgefundenen Verhandlungen ent­Majorität zur Annahme:" Die Versammlung nimmt den Bericht theiligung der Parteigenossen am Wahlverein im Verhältniß zur die Unternehmer, mit der Motivirung, daß die vorhandenen Ar­Bahl der sozialdemokratischen Reichstagswähler eine zu geringe fei. beiten für diese Saison mit den bisher bezahlten Arbeitslöhnen gegen. Sie bedauert, daß der Termin zur Einführung der ge Auch die Versammlungen des Vereins würden zu schwach besucht, falkulirt worden sind, den Termin bis zum 1. Januar 1899 hinaus- wünschten Akkordpreise für männliche Affordarbeiter nach dem dem Wunsche der Arbeiter am durchschnittlich von 80-100 Personen, und zwar fast immer von geschoben wissen wollen. Die Kommission der Arbeiter machte jo 1. November in fraft treten soll. Die Versammelten nehmen weiter Leipziger Tarif nicht nach denselben. Die Mitglieder müßten sich mehr an den Arbeiten der dann einen weiteren Stompromiß Borschlag dahingehend, den Gruppen betheiligen und auch in den Kreisen ihrer Berufsgenossen 1. Dezember als Zeitpunkt festzusehen, der aber von der Kom- Kenntniß von dem Vorschlage des Arbeitgeber- Werbandes, die Preise für den Verein agitiren. An die Ausführungen des Vorsitzenden mission der Unternehmer nicht afzeptirt wurde und somit eine zum 1. Januar 1899 definitiv einführen zu wollen. schloß sich eine längere Debatte, in der allgemein anerkannt wurde, Einigung vorläufig nicht zu stande fam. Bei den Verhandlungen jammlung beauftragt die Ortsverwaltung, nochmals bei den Maaß, Lutowsky, Liepmann, Mob. Schmidt und Tarif auf eine bestimmte Außerdem wurde nach Zeitdauer und givar bis andere Redner vertraten die Ansicht, der Borstand müsse sich besonders zum einer Debatte zwischen den Anhängern und Gegnern von Tarif­1. August 1900 1900 festzulegen. Ferner wurde darauf den inneren Ausbau des Vereins angelegen fein laffen, und dafür hingewiesen, daß verschiedene Geschäfte dem Unternehmer- Verband gemeinschaften beschlossen, daß die Kommission auf die Festlegung des Tarifs auf eine bestimmte Dauer verzichten und auf einen der sørgen, daß die Versammlungen der Abtheilungen intereffanter ge- nicht angehören und von den Arbeitern dafür gesorgt werden müsse, artigen Vorschlag nicht eingehen soll. Die weiteren Unterhandlungen staltet werden. Das könne geschehen durch Heranziehung geeigneter daß auch in diesen Werkstellen die Forderungen anerkannt werden. Referenten, und wenn solche nicht zu haben, durch Besprechung von Bei einem eventuellen Vorgehen der Arbeiter gegen diese Unter- werden, wie wir bereits berichteten, mit der Unternehmerkommission Broschüren und Artikeln über Fragen, die in unseren Kreisen ver- nehmer, die den Tarif nicht bezahlen wollen, würde ihnen die Unter- am Montag stattfinden und wird das Resultat und über die weiteren schieden beurtheilt werden und die deshalb eine anregende Debatte stügung der übrigen Unternehmer zu theil werden. Sie würden Maßnahmen in einer darauf folgenden Versammlung Beschluß gefaßt unter den Theilnehmern der Versammlung hervorrufen würden. um die Schmugtonfurrenz zu beseitigen, von Geschäften, wo Differenzen Sammlungen für die ausständigen Kollegen in Wien aufgefordert Zum Schluß der Versammlung wurde noch zu regen Nach Beendigung dieser Debatte schritt man zur Neuwahl des Bor - wegen Bezahlung des Tarifs vorhanden sind, keine Arbeiten zur und auch auf die Nothwendigkeit der Sammlungen zum Widerstands­standes und wurde 3ize wit mit 51 gegen 38 Stimmen zum ersten Fertigstellung übernehmen, auch wenn die betreffenden fonds hingewiesen. Borsitzenden gewählt. Die übrigen Wahlen hatten folgendes Juhaber etwa Mitglieder des Unternehmer- Verbandes wären. Resultat: 2. Borsigender: Dr. Weyl; 1. Kassirer: Konte; In der hierauf folgenden Diskussion, an der sich Spiner,

Die Vers

daß für die Stärkung des Vereins etwas gethan werden müsse. wurde von den Unternehmern auch angeregt, den geforderten des Tarifs am 1. Dezember zu bringen." Arbeitgebern vorstellig zu werden, um auf die Einführung

werden.